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News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

MLP-Stipendium vergeben.

In der vergangenen Woche erhielt Christian Kober, Master-Student im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, das MLP Stipendium mit einer Fördersumme von insgesamt 3.000 Euro. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden die 250 bundesweit besten Bewerber verschiedener Studiengänge zu einem zweitägigen Assessment-Center auf den MLP Campus in Wiesloch bei Heidelberg eingeladen. Kober zählt nun zu den insgesamt 30 Stipendiaten des "MLP Stipendienprogramms". Der Studierende der Fachhochschule Wedel war in der Kategorie "Social" erfolgreich, die besonderes soziales Engagement auszeichnet. Der angehende Wirtschaftsingenieur erhielt bereits während seines Bachelor-Studiums aufgrund seiner guten Leistungen das Grohe Stipendium, welches ab dem zweiten Semester die gesamten Studiengebühren des Studenten übernahm. Für sein Master-Studium war er auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit zur finanziellen Entlastung, um sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können, und erhielt darüber hinaus wertvolle Eindrücke. "Das zweitägige Assessment-Center in Wiesloch war eine spannende Erfahrung", äußert sich Kober positiv über den Auswahlprozess. Der Master-Student befindet sich inzwischen im dritten Semester und schreibt derzeit seine Master-Thesis bei der Daimler AG. Das MLP Stipendium wurde dieses Jahr zum zweiten Mal ausgelobt und berücksichtigt in vier Bewerbungskategorien - "Science", "Studies", "Social" und "International" - nicht nur wissenschaftliche Leistungen, sondern auch gute Studienergebnisse sowie gesellschaftliches und internationales Engagement. Das Programm wird vom Finanzdienstleister MLP durchgeführt, Kooperationspartner sind "UNI SPIEGEL - Das Studentenmagazin des SPIEGEL" und "MINT Zukunft schaffen", eine Initiative der deutschen Wirtschaft gegen den Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.

Evaluierung des Sommersemesters 2019

Die Evaluierung der Lehre für das laufende Semester hat begonnen und ist über die interne Webseite zu erreichen. Um repräsentative Ergebnisse zu erzielen, bitten wir alle Studierenden der Fachhochschule sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule, sich bis Sonntag, den 7. Juli bis 12 Uhr rege daran zu beteiligen. Ihre Antworten sind Anregungen und eine wertvolle Hilfe zur Verbesserung des Lehrangebots. Auch für die Reakkreditierung der Studiengänge ist die Evaluation unverzichtbar. Selbstverständlich werden alle Angaben anonym ausgewertet. Vielen Dank für die Unterstützung!

Algorithmen für schwere Probleme

Am 03. Juli 2019 referiert Prof. Dr. Helmut Alt der Freien Universität Berlin zum Thema "Algorithmen für schwere Probleme". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Im Lauf der Jahrzehnte hat die Algorithmik und Komplexitätstheorie Tausende von Problemen identifiziert, für die mit hoher Wahrscheinlichkeit keine effizienten Algorithmen existieren, was zur Theorie der Schwere und Vollständigkeit für Komplexitätsklassen wie NP, PSPACE und anderen führte. Unglücklicherweise finden sich unter diesen schweren Problemen viele wichtige Anwendungsprobleme wie etwa die Verifikation von Soft- und Hardware, Berechnung optimaler Reiserouten, oder die kostengünstigste Einteilung von Service-Teams bei Fluglinien. Deswegen wurden Techniken entwickelt, die schwere Probleme in Anwendungsfällen exakt oder approximativ lösen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten dieser Techniken und präsentiert einen selbst entwickelten Algorithmus für ein Packungsproblem, welcher gemeinsam mit einer Doktorandin entstand. Zum Referenten Prof. Dr. Helmut Alt hat an der Freien Universität Berlin die Forschungsgruppe Theoretische Informatik aufgebaut. Sie unterhält ein dichtes Netzwerk mit Wissenschaftlern weltweit für einen regen Austausch und eine akademische Zusammenarbeit. Prof. Alt ist inzwischen emeritiert und hat seine Lehraktivitäten ausgeweitet: So übernahm er für jeweils ein Semester Gastprofessuren in Südkorea am Korea Advanced Institute of Science and Technology KAIST sowie an der Tulane University in New Orleans, USA. Zusätzlich übernahm Prof. Alt in den vergangenen Jahren immer wieder Vorlesungseinheiten an der Fachhochschule Wedel. Die nächste Vorlesungseinheit in Algorithmik übernimmt er am 3. Juli 2019. Ab 12:15 Uhr hält Prof. Alt im Rahmen der Lehrveranstaltung von Prof. Iwanowski eine Vorlesung zum Thema "Standortbestimmung für punktförmige Objekte".  Überblick Kolloquium "Algorithmen für schwere Probleme" 03. Juli, 17:00 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Führungskräftetraining an der FH Wedel

Am 6. und 13. Juli findet ein Führungskräftetraining an der Fachhochschule Wedel statt. Das Training richtet sich an Studierende, Alumni sowie Interessenten außerhalb der Hochschule. Das Training ist kostenfrei. Im Kurs vermittelt Jörg Krüger die Grundlagen zur allgemeinen Rolle von Fachwissen im Job und stellt verschiedene Personentypen sowie Persönlichkeiten und deren Präferenzen vor.  Wer Interesse an einem Individual-Feedback hat, erhält nach einem entsprechenden Test einen ausführlichen Bericht zum eigenen Verhaltensprofil sowie dem individuellen Management- sowie Führungspotenzial. Die Kosten für die Persönlichkeitsanalyse sind nach Zielgruppen gestaffelt und starten ab 275 Euro für Studierende der Hochschule.  Anmeldungen sind noch bis 30. Juni möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Teilnehmerzahl auf 25 ausgeweitet. Studierende der FH Wedel nutzen zur Anmeldung bitte das Online-Sekretariat. Externe melden sich bitte per E-Mail unter weiterbildung@fh-wedel.de. Alle Details: Flyer Führungskräftetraining

Creative Challenge Finale

In der vergangenen Woche endete die Bewerbungsfrist für die Creative Challenge. Insgesamt wurden 19 Werke von Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule eingereicht. Eine fünfköpfige Jury aus Experten und Mitarbeitern der Hochschule entscheidet nun über die besten Werke in fünf Kategorien. Es konnten Fotos oder Illustrationen eingereicht werden, die sich thematisch mit der Fachhochschule Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Die Kategorien Bestes Werk IT Bestes Werk Technik Bestes Werk Wirtschaft Bestes Foto Beste Illustration Innerhalb dieser Kategorien waren die Teilnehmer völlig frei in der Gestaltung und so entstanden viele kreative Beiträge. Die Jury Prof. Dr. Alexander Fischer Michael Hinck Prof. Dr. Ulrich Hoffmann Helga Karafiat Markus Vieregge Preisverleihung und Sommerfest Am 5. Juli 2019 um 16:30 Uhr vergibt die Jury in Hörsaal 5 die Gewinne in den fünf Kategorien. Als Preise werden Erlebnisgutscheine in einem Gesamtwert von 1.250 Euro vergeben. Zusätzlich wird ein Publikumsliebling gekürt. Studierende sind eingeladen, vor Ort für ihre Kommilitonen abzustimmen und ihnen zur Kür zu verhelfen. Zum feierlichen Abschluss der Creative Challenge gibt es für alle Teilnehmer und Besucher einen kleinen Sektausschank. Im Anschluss startet um 18 Uhr hinter dem Audimax Gebäude das Sommerfest des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) unter dem Motto "Mittelalterspektakel mit Piraten und Wikingern". Besucher, die in einem entsprechendem Gewand kommen, erhalten ein Freigetränk. Neben Wikingerschach und einem Lagerfeuer ist mit verschiedenen Leckereien vom Grill sowie Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ein Live DJ sorgt für Musik und tolle Stimmung. Ab 19:30 Uhr findet das große Bierpongturnier des Hochschulsports statt. Teams können sich unter Angabe des Teamnamens und den Matrikelnummern per Mail unter info@hochschulsport-wedel.de anmelden.

Mit Stipendium ins Wintersemester

Zum kommenden Wintersemester vergibt die Fachhochschule Wedel 15 Stipendien an Studienanfänger und jetzige Studierende der Hochschule. Stipendiaten dieses Programms erhalten eine Förderung von 300 Euro monatlich. Ziel der Initiative Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, angehenden und jungen Studierenden einen Anschub zu ihrer Entscheidung für eine anspruchsvolle Ausbildung zu geben. Die Fachhochschule Wedel hat sich 2018 dieser Initiative angeschlossen und vergibt im ersten Jahr insgesamt 19 Stipendien. Vier Stipendiaten starteten ihr Studium bereits im April dieses Jahres. „Förderprogramme wie das Deutschlandstipendium unterstützen Studierende finanziell und ermöglichen ihnen den Fokus auf das Studium“, sagte Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, während der ersten Vergabe. Die Kosten für die monatliche Förderung von 300 Euro teilen sich der Bund und private Förderer. In Kooperation mit der FH Wedel sind dies derzeit die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e. V. Studienstart mit Deutschlandstipendium Wer im Herbst 2019 ein Studium in einem der Studiengänge in der Informatik, den Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften an der FH Wedel starten möchte oder bereits dort studiert, kann sich noch bis zum 30. Juni für das Stipendium bewerben. „Eine Bewerbung ist auch mit einer durchschnittlichen Abiturnote sinnvoll. Wir fordern jeden auf, sich zu bewerben, denn auch außerschulische Interessen, beispielsweise die Teilnahme an der Software Challenge oder unserer SchülerUni, werden beim Auswahlverfahren positiv bewertet", erklärt Harms. Ebenso fließen berufspraktische Erfahrungen, soziales oder politisches Engagement in den Bewerbungsprozess ein. Weitere Information zum Deutschlandstipendium und zum Bewerbungsprozess gibt es hier.

Wie kommt man von der Idee zum fertigen Produkt?

Am 19. Juni 2019 referiert Jens Begemann zum Thema "Sensorentwicklung bei der TWK in Wedel - Von der Idee zum fertigen Produkt. Eine kurze Reise durch den Entwicklungsprozess eines Sensorsystems.". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Mit der TWK-ELEKTRONIK GmbH hat die Fachhochschule Wedel ein hoch spezialisiertes Unternehmen für Sensortechnik unter ihren Partnern und dazu im unmittelbaren Umfeld. Dieses Kolloquium soll einen kurzen Einblick in die Entwicklung eines Sensorsystems für Industrieanwendungen geben. Beginnend mit einer Idee zeigt der Vortrag den weiteren Weg auf von der Umsetzung im Schaltplan, über das Layout der Platine und der Entwicklung einer Sensorfirmware bis hin zur Produktreife. Der Referent gibt einen Überblick zu den einzelnen Stationen in der Entwicklung eines solchen Systems. Speziell am Beispiel eines Neigungssensors mit Sensordatenfusion und dem Einfluss von zwei Master-Arbeiten der FH Wedel wird gezeigt, wie der Arbeitsalltag eines Entwicklungsingenieurs aussehen kann. Zum Referenten Jens Begemann ist Alumnus der FH Wedel und seit 2012 als Entwicklungsingenieur bei TWK tätig. Nach seinem Bachelor of Science in Technischer Informatik schloss er sein Studium an der FH Wedel mit einem Master of Science in Informatik ab. Überblick Kolloquium "Sensorentwicklung bei der TWK in Wedel - Von der Idee zum fertigen Produkt. Eine kurze Reise durch den Entwicklungsprozess eines Sensorsystems." 19. Juni, 17:00 Uhr Hörsaal 5

Selbstmarketing im Netz?

Am 28. Juni 2019 referiert Elvira Giesbrecht zum Thema "Präsentation im Netz". Der Workshop startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Die Bedeutung des Internets ist uns allen bewusst. Auch weiß jeder, dass Inhalte, die einmal im Netz waren, nie wieder verschwinden und für jeden sichtbar sind. So kann durch eine einfache Suche bei Google viel über eine Person in Erfahrung gebracht werden. Das Internet bietet diverse Plattformen, um sich selbst zu präsentieren und seinen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Instagram, Snapchat oder auch Facebook kennen die Meisten. Daneben gibt es aber auch andere Plattformen, die ihren Fokus auf die berufliche Laufbahn, das Netzwerken und die Jobsuche legen. LinkedIn und Xing sind die bekanntesten Netzwerke – Xing als eher lokales, deutsches Netzwerk und LinkedIn als internationales Netzwerk. LinkedIn ist eine Plattform, auf der das berufliche Profil, die eigenen Interessen und der Status hinsichtlich einer Neuorientierung einpflegt werden können. Jobsuchende können nach einer neuen Aufgabe suchen, sich mit Kollegen, Peers oder spannenden Persönlichkeiten vernetzen und diesen folgen. Als User besteht die Möglichkeit, Neuigkeiten aus dem eigenen Interessenbereich zu bekommen und sich über die Marktsituation, Firmen und Neuheiten zu informieren. LinkedIn bietet Arbeitnehmern aber auch eine Möglichkeit, einfach Jobangebote zu finden oder von Unternehmen direkt Jobangebote zu erhalten. Genau hier setzt der Workshop an. Denn wie präsentiere ich mich auf LinkedIn richtig? Welche Informationen sind essentiell und welche können weglassen werden? Welche Einstellungen sind wichtig, um von Recruitern gesehen zu werden? Wie gehen Recruiter vor, wenn sie auf LinkedIn suchen? Diese Fragestellungen werden im Workshop beantwortet und Studierende können die Tipps unmittelbar umsetzen. Zum Referenten Elvira Giesbrecht ist Talent Acquisition Consultant bei der Philips GmbH in Hamburg. Zuvor war sie bei dem Personalvermittler Michael Page als Consultant tätig. Überblick Kolloquium "Präsentation im Netz - LinkedIn Workshop" 28. Juni, 12:30 Uhr Hörsaal 5

Heiße Algorithmen für kühle Ware

Am 21. Juni 2019 referiert Michael Großhans von freiheit.com zum Thema "Machine Learning: Predictive Container Maintenance in International Waters". Der Vortrag startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5 und findet auf Deutsch statt. Zum Vortrag Predictive Maintenance ist eines der Hauptanwendungsgebiete von Maschinellem Lernen. Genauer geht es um einen vorausschauenden Ansatz. Das Verfahren nutzt Mess- und Produktionsdaten von Maschinen und Anlagen für die Ableitung von Wartungsinformationen. Ziel ist es, die Maschinen und Anlagen proaktiv zu warten und Störungszeiten zu minimieren. Dieser Vortrag erläutert den Kontext anhand eines konkreten Kundenbeispiels. In Zusammenarbeit mit einer lokalen Reederei verfolgte das Technologie-Unternehmen freiheit.com technologies GmbH das Ziel, automatisch nach Löschen einer Ladung festzustellen, ob die Wartung eines Kühlcontainers notwendig ist oder übersprungen werden kann. Basierend auf Expertenwissen zu vergangenen Temperaturverläufen der Kühlcontainer wurden verschiedene Modelle trainiert und evaluiert. Bei bereits 10.000 durch Experten bewerteten Reisen hat sich gezeigt, dass mit dem besten der ausprobierten Modelle bereits eine hohe Genauigkeit erzielt werden kann. Da für das Bewerten der Temperaturkurven jedoch nur wenige Experten zur Verfügung standen, wurde zusätzlich zu dem Modell ein System entwickelt, mit dem der notwendige Zeitaufwand für die Bewertung stark reduziert werden konnte. Zum Referenten Michael Großhans ist Master of Science in Informatik und war nach Studienabschluss zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam am Lehrstuhl für Maschinelles Lernen tätig. Sein Forschungsfeld dort war Maschinelles Lernen in Verbindung mit Spieltheorie, um Modelle zu entwickeln, die möglichst robust gegen absichtliche Datenmanipulation sind. Seit 2015 arbeitet er bei freiheit.com als Software Engineer und war dort bereits in mehreren Projekten involviert, beispielsweise für Hamburg Süd oder auch Engel & Völkers. Als Software Engineer mit starkem Hintergrund in Machine Learning war er sowohl in der Konzeption als auch der Umsetzung beim Lösen verschiedener Probleme aus dem Bereich Data Science involviert. Dazu gehört insbesondere die Beschaffung und Aufbereitung von Daten, das Trainieren und Evaluieren von Modellen, als auch die Integration dieser Modelle in das bestehende System. Überblick Kolloquium "Machine Learning: Predictive Container Maintenance in International Waters" 21. Juni, 12:30 Uhr Hörsaal 5  

50 Jahre Fachhochschulen

Schleswig-Holstein war 1969 das erste Bundesland, das ein Fachhochschulgesetz umsetzte. Das Gründungsgesetz wurde am 26. Juni 1969 verabschiedet und in Flensburg, Kiel, Lübeck und Wedel entwickelten sich die ersten Fachhochschulen der Bundesrepublik. Genau 50 Jahre später kommen diese Hochschulen am 15. Juni in Lübeck zu einem großen Campus-Festival zusammen und feiern gemeinsam unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ihr 50-jähriges Bestehen. Zur großen Geburtstagsfeier, dem Campus-Festival, sind alle – jung wie alt – eingeladen. Vom Trend Talk bis zur spektakulären Wissenschaftsshow, vom Science Slam bis zum Technik-Parcours für kleine Forscher: Beim Campus-Festival am 15. Juni 2019 in Lübeck lassen sich Wissenschaft und Innovation hautnah erleben. Gezeigt wird, was Fachhochschulen am besten können: Praxis- und Lebensnähe. Denn Fachhochschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Berufsqualifizierung mit wissenschaftlicher Tiefe, Praxis und Anwendungsbezug bieten. Mit der Gründung der vier Fachhochschulen in Schleswig-Holstein begann eine Erfolgsgeschichte, die das deutsche Bildungssystem in den vergangenen 50 Jahren nachhaltig prägte. Fachhochschulen in Deutschland qualifizieren die Fachkräfte von morgen. Rund eine Millionen Menschen studieren heute an einer Hochschule dieses Typs – gut ein Drittel der Studierenden in Deutschland. Besonders hier werden junge Menschen durch ein Studium anwendungsorientiert und lebensnah auf die Berufspraxis vorbereitet. Dies ist ein Gewinn für die Gesellschaft insgesamt, denn es profitieren die Studierenden, der Standort der Hochschule und die Wirtschaft. Individuelles Modell in Wedel Die Fachhochschule Wedel hat über die 50-jährige Historie hinaus ihre ganz eigene Geschichte. Denn bereits mit der Gründung der Physikalisch-Technischen Lehranstalt 1948 in Lübeck wurde der Grundstein für die FH Wedel gelegt. Der Umzug nach Wedel an den heutigen Standort in der Feldstraße 143 folgte 1963. Aus der Ausbildung von Physikalisch-Technischen Assistenten ging dann 1969 der erste Studiengang der FH Wedel in Technischer Informatik hervor. Von da an liefen die Ausbildungs- und Studiengänge in Wedel parallel. Seit 1974 ist die FH Wedel eine gemeinnützige GmbH. Diese wird seit 2010 von Prof. Eike Harms in dritter Generation geführt. Seit 1969 wurden insgesamt elf weitere Studienrichtungen eingeführt. In 2004 wurde die Bologna-Reform umgesetzt, die Diplom-Studiengänge wurden auf das zweistufige berufsqualifizierende, konsekutive Bachelor- und Master-Modell umgestellt. Seit 2011 werden alle Bachelor-Studiengänge der Hochschule auch im dualen Studienmodell angeboten. "Die Idee meines Großvaters Ende der 1940er Jahre, neuen Ausbildungsbedarf früh zu erkennen und erfolgreich in ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot umzusetzen, haben wir vielfach wiederholen können", erklärt Prof. Harms, Präsident der FH Wedel. "Heute verknüpfen unsere Dozenten Informatik, Technik und Wirtschaft zu anspruchsvollen Studiengängen, in denen sich die Auswirkungen der Digitalisierung schon seit Jahren deutlich widerspiegeln. Wir konnten uns trotz hoher Investitionskosten ein technisches Profil geben, das uns einzigartig macht. Wenn auch mit begrenzten Mitteln können wir eine technische Infrastruktur vorhalten, die unserem hohen Lehranspruch gerecht wird." Den Sternen zum Greifen nah Auf dem Campus-Festival am 15. Juni in Lübeck präsentiert sich die FH Wedel mit einem interaktiven Sternenhimmel. Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende in dieser Installation Kunst, Informatik und Technik kombiniert. Die Installation in Form einer begehbaren Box lässt die Besucher in die unendliche Tiefe des Sternenhimmels eintauchen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Treten die Besucher unter den Sternenhimmel und strecken ihre Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern. Man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen! Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel und zu einzelnen Studiengängen zugeordnet. Bei der Aktivierung eines Sterns werden die jeweiligen Informationen über eine Pro­jektion visualisiert. Die FH Wedel ist in der Festival-Fläche B in den Wissenschaftszelten an der Bessemerstraße zu finden. Das Campus-Festival findet von 14:00 bis 23:00 Uhr auf dem Campus der TH Lübeck statt. Der Sternenhimmel der FH Wedel ist bis 22:00 Uhr geöffnet. Das Campus-Festival ist „Hochschule zum Anfassen“ mit einem vielfältigen Bühnenprogramm mit bekannten Publikumsmagneten, JuniorCampus, Straßenmusik, Science Slam und vielem mehr. Abgerundet wird das Wissenschaftsfest durch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Open-Air-Konzerten. Vielfältige Experimentier- und Mitmachstationen wecken den Entdeckergeist. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Streetfood-Markt bietet kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Mehr Informationen befinden sich auf der Webseite zum Jubiläum sowie im Programmheft zum Download.

Lebenslanges Lernen

Die Firmenkontaktmesse "Unternehmen an die Hochschule" feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Hier treffen jährlich die Fachkräfte von morgen auf die Arbeitgeber von heute. Doch die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Als Auftakt zur diesjährigen Firmenkontaktmesse lädt die Fachhochschule Wedel mit dem Trendforscher Prof. Wippermann zu einem Ausblick auf die Zukunft der Arbeit ein. „Ein Großteil der Schüler von heute wird in Berufen arbeiten, die wir heute noch nicht kennen“, sagt Prof. Peter Wippermann, Gründer des Beratungsunternehmens für gesellschaftlichen Wandel B.G.W. GmbH. In seinem Vortrag „Zukunftspotenziale der Arbeit in der digitalen Matrix – Lebenslanges Lernen wird normal“ am 12. Juni in der FH Wedel wird er eine Einschätzung zum zukünftigen Arbeitsleben geben. Der Vortrag um 17:30 Uhr in Hörsaal 5 bildet den Auftakt zu der am 13. und 14. Juni in der Hochschule stattfindenden Karrieremesse und soll den Blick auf die sich im Wandel begriffene Arbeitswelt schärfen. Die FH Wedel lädt neben ihren Studierenden auch Interessierte außerhalb der Hochschule ein. Trend: Die Autonomie am Arbeitsplatz wächst Schon heute ist nur noch die Hälfte der in Projekten eingesetzten IT-Fachkräfte in Deutschland fest angestellt. Selbstständige wünschen sich meist die volle Kontrolle über ihre Zeiteinteilung und ihre Aufgaben. Die zentralen Werte des auch sogenannten "new work" Gedanken sind Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe an Gemeinschaft. Kooperation und soziale Kompetenz werden zunehmend zum Schlüssel für den Erfolg von Unternehmen und des Einzelnen. „Mit der Veränderung der gemeinsamen Wertschöpfung müssen sich auch zukünftig beide Seiten auseinandersetzen: Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, meint Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel. „Als Hochschule ist es unser Auftrag, unsere Studierenden fachlich bestmöglich zu qualifizieren und auf zukünftige Herausforderungen im Beruf vorzubereiten. Mit unserem Studienangebot schaffen wir dafür die wesentliche Grundlage. Aber auch soziale Kompetenzen müssen in unterschiedlichen Arbeitsumfeldern geübt und ausgebildet werden. So ist beispielsweise ein Teil des Studiums durch Projektarbeit im Team geprägt und in Entrepreneurship Workshops können unsere Studierenden ausloten, ob eine Gründung ihr Weg ist.“ Laut Wippermann werden die Zukunftspotenziale der Arbeit von vier gesellschaftlichen Faktoren bestimmt. Im Kern geht es um den sozialen, den technologischen, den ökonomischen und den kulturellen Wandel. Diese Bereiche wird er anhand aktueller Beispiele hinsichtlich der Fragestellung nach der Zukunft der Arbeit in seinem Vortrag analysieren. Überblick Vortrag „Zukunftspotenziale der Arbeit in der digitalen Matrix – Lebenslanges Lernen wird normal“ 12. Juni, 17:30 Uhr Hörsaal 5 Der Eintritt ist frei.

Dank Mikroskopietechnik Gehirnaktivitäten erkennen

Am 5. Juni 2019 referiert Dr. Florian Huhn zum Thema "How we help neuroscientists to look into the active brain". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Mit der Rapp OptoElectronic GmbH hat die Fachhochschule Wedel ein hoch spezialisiertes Unternehmen für Mikroskopietechnik im unmittelbaren Umfeld. Dieses Spezialgebiet hat in den Curricula der Hochschule insbesondere Überschneidungspunkte in den Modulen Technical Optics und Laser Engineering der Master-Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und IT Engineering. Dieser Vortrag soll einen Überblick über den Hintergrund des Unternehmens, die Tätigkeitsfelder, beispielhafte Produkte und Entwicklungsprojekte geben. Insbesondere werden die Prinzipien der Zwei-Photonen-Mikroskopie näher beleuchtet. Dabei handelt es sich um eine Bildgebungsmethode im Produktportfolio von Rapp OptoElectronic, die es ermöglicht, die Aktivität im Gehirn lebender Tiere abzubilden und zu beobachten. Rapp OptoElectronics hat sich auf maßgeschneiderte optische Systeme spezialisiert und bedient mit seinen Produkten Kunden und wissenschaftliche Institute weltweit. Dem Unternehmen geht es um kreative Lösungen für die Mikroskopie und fokussiert sich insbesondere auf optische Systeme und anpassbare Komponenten für die Abbildung und Manipulation von Mikroproben in den Bio- und Materialwissenschaften sowie in der Industrie. Das Team aus Optikern, Elektrotechnikern, Softwareentwicklern, Biologen und Physikern mit Sitz in Wedel entwickelt und produziert optische Systeme und die dazugehörige Elektronik, von Blitzlampen über Fotomanipulationsgeräte bis hin zu kompletten Mikroskopieanlagen. Zum Referenten Dr. Florian Huhn ist Physiker und promovierte an der Universidade de Santiago de Compostela in Spanien. Darauf folgten wissenschaftliche Tätigkeiten an der ETH Zürich im Bereich Mechanical Engineering sowie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Göttingen am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. Seit 2017 ist Huhn bei der Rapp OptoElectronic GmbH Projektleiter im Bereich Research & Development. Überblick Kolloquium "How we help neuroscientists to look into the active brain" 5. Juni, 17 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Neues vom Team Cariosity

Wer ein wenig in den Räumlichkeiten der Hochschule herumkommt, weiß, dass es seit geraumer Zeit unter Hörsaal 1 wie eine Mischung aus Modellbau-Hobbyraum, Autowerkstatt und IT-Entwicklungsbüro aussah. Hier hatte das Team Cariosity sein Miniatur-Auto für die Teilnahme am Audi Autonomous Driving Cup 2018 getunt, getestet und optimiert. Auch nachdem das Team, bestehend aus fünf Bachelor-Studierenden der FH Wedel, einen äußerst respektablen fünften Platz in dem Wettbewerb erreichte, wurde weiter an dem gemeinsamen Projekt gearbeitet – denn nach dem AADC ist vor dem AADC, und das Thema „Autonomes Fahren“ hat seitdem an Bedeutung keinesfalls verloren. Neues Labor Die große Fläche unter Hörsaal 1 war zwar als Teststrecke perfekt, konnte aber dauerhaft nicht ausschließlich dem Team Cariosity zur Verfügung stehen. Daher ist das Team Cariosity kürzlich in die Robotik umgezogen. Der Testparcours, auf dem die Fähigkeiten der Hard- und Software des Modellautos getestet werden, ist inzwischen aufgebaut: Straßen, Kreuzungen und Barbiepuppen simulieren reale Verkehrssituationen, die das Auto selbstständig, das heißt ohne Eingreifen eines Fahrers, meistern soll. Daneben stehen Arbeitsplätze, an denen die Teammitglieder an der Software arbeiten können. Neues Auto Auch der Fuhrpark des Teams hat sich erweitert. Zu dem bestehenden Auto ist nun ein weiteres mit etwas modernerer Hardware hinzugekommen. Dadurch ist es nun möglich, auch komplexere Verkehrssituationen zu simulieren – zum Beispiel das Verhalten des autonomen Autos, wenn ein Einsatzfahrzeug der Polizei mit Blaulicht vorbeifährt. Beide Autos des Teams Cariosity verwenden Komponenten, wie sie auch in normalen Büro- oder Gaming-PCs vorkommen. Der Clou ist, dass die auf geometrische Berechnungen spezialisierte Grafikkarte, die das Auto verwendet, mit der Auswertung der Bildsignale beschäftigt wird, welche das Auto permanent aus der Umgebung aufnimmt. Neue Teammitglieder? Studierende bewältigen jedes Semester neue Aufgaben und so ist auch in einem Team wie Cariosity ein Kommen und ein Gehen. Daher sucht das Team Cariosity derzeit interessierte Studentinnen und Studenten, die an der Verbesserung des autonomen Autos mitwirken möchten. Es kann an verschiedenen Themen wie Bildverarbeitung oder Künstliche Intelligenz gearbeitet werden. Vorausgesetzt wird kein Fachwissen, jedoch Interesse an der Thematik und grundlegende Programmierkenntnisse in C, welche Studierende der FH Wedel etwa mit Abschluss des 3. Semesters erlangt haben. Die Mitarbeit an dem prestigeträchtigen Projekt hat eine Vielzahl von positiven Effekten auf Studium und auch Karriereaussichten, sagen die Teammitglieder. Zunächst wäre da natürlich das Fachwissen in Feldern wie Bildverarbeitung und KI, die den Kern der Software ausmachen. Ganz besonders betonen die Mitglieder, die bereits beim Autonomous Driving Cup 2018 dabei waren, die praktischen Erfahrungen und Soft Skills, die die langfristige Arbeit an einem Projekt mit sich bringen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team, der fachliche Austausch mit Gleichgesinnten in anderen Teams und auch die Spannung, wenn in den letzten Stunden vor Abgabe des Projektes noch letzte Änderungen vorgenommen werden: Dies sind Erlebnisse, die verbinden, einen wachsen lassen und durchaus wegweisend für die eigene Karriere sein können. Interessenten wenden sich bitte per E-Mail (aadc@fh-wedel.de) an das Team Cariosity.

Kreatives Talent?

In Sommersemester 2019 richtet der Wedeler Hochschulbund e.V. erstmalig die Creative Challenge aus. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende und Mitarbeiter der Hochschule, die sich gerne kreativ betätigen. Eine fünfköpfige Jury aus Experten und Mitarbeitern der Hochschule entscheidet über die besten Werke in fünf Kategorien. Es können Fotos oder Illustrationen eingereicht werden, die sich thematisch mit der Fachhochschule Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Einreichungen inklusive einer Kurzbeschreibung des Werks gehen per E-Mail an creativechallenge@fh-wedel.de. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019. Die Kategorien Bestes Werk IT Bestes Werk Technik Bestes Werk Wirtschaft Bestes Foto Beste Illustration Innerhalb dieser Kategorien sind die Teilnehmer völlig frei in der Gestaltung und sind aufgefordert, die Themen der Hochschule künstlerisch zu interpretieren. „In ihrem Studium sind unsere Studierenden oft mit schwierigen mathematischen oder technischen Fragestellungen konfrontiert. Das Umfeld unserer Studiengänge bietet nicht primär Anreize für ein kreatives Arbeiten. Wir wissen aber, dass in manchen Studierenden kreative Talente schlummern. Diese möchten wir mit der Creative Challenge fördern", erläutert Prof. Stefan Weber, Vorsitzender des Wedeler Hochschulbundes. Preisverleihung und Ausstellung Nach Einsendeschluss entscheidet die Jury über die Gewinner in den fünf Kategorien. Als Preise werden Erlebnisgutscheine in einem Gesamtwert von 1.250 Euro vergeben. Abhängig von der Anzahl der Einreichungen werden zum Ende des Sommersemesters im Audimax die Werke vorgestellt. Während der Preisverleihung soll zusätzlich ein Publikumsliebling gekrönt werden. Im Herbst sollen die prämierten Werke zudem in einer Ausstellung auf dem Campus gezeigt werden.  Die Teilnahmebedingungen An der Creative Challenge teilnahmeberechtigt sind immatrikulierte Studierende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FH Wedel. Ausgenommen von der Teilnahme sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die einer Tätigkeit als Juror/in zugestimmt haben.  Die Fotos oder Illustrationen müssen sich thematisch mit der FH Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Die Art der Gestaltung ist jedem Teilnehmer freigestellt. Einreichungen inkl. einer Kurzbeschreibung müssen per Mail an creativechallenge@fh-wedel.de gesendet werden. Die Kurzbeschreibung soll Auskunft darüber geben, was zu sehen ist und in welchem Zusammenhang oder mit welcher Intention das Werk entstanden ist.  Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019. Später eingereichte Werke können nicht berücksichtigt werden.   Mit der Teilnahme an der Creative Challenge stimmt die Person zu, dass das eingereichte Werk inklusive Kurzbeschreibung sowie vollständiger Name, Studiengang oder Art der Tätigkeit als Mitarbeiter für öffentlichkeitswirksame Zwecke veröffentlicht werden dürfen. Dazu zählen die Social Media Kanäle und die Webseite der FH Wedel sowie Pressemitteilungen. Darüber hinaus stimmt der Teilnehmer zu, dass das Werk abgedruckt und innerhalb der Hochschule ausgestellt und verwendet werden darf. 

Firmenkontaktmesse 2019

Am 13. und 14. Juni veranstaltet der Wedeler Hochschulbund e. V. erneut die Firmenkontaktmesse Unternehmen an die Hochschule in der Fachhochschule Wedel. Studierende, Absolventen und interessierte Schülerinnen und Schüler haben an diesen Tagen die Möglichkeit, das Thema Karriere intensiv anzugehen. Über 90 Unternehmen präsentieren sich jeweils von 10 bis 16 Uhr als zukünftige Arbeitgeber. Interessierte können sich schon jetzt auf der Webseite firmenkontaktmesse.fh-wedel.de ein umfangreiches Bild über die Aussteller und deren Angebote machen. Für Studierende und angehende Absolventen haben die Aussteller Praktika, Nebenjobs, Abschlussarbeiten und Festanstellungen im Angebot. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich zu Stipendien und dualen Studienplätzen informieren. Der Eintritt ist frei. Schwerpunkte: Duales Studium und Gründen Wer sich für ein duales Studium interessiert hat am 13. Juni Gelegenheit, sich bei rund 15 dualen Partnern der Hochschule zu informieren und vorzustellen. Ein Infostand zum dualen Studium gibt ebenfalls einen ersten Einblick in das duale Studium. Das duale Studium ist an der FH Wedel in allen Bachelor-Studiengängen möglich. Interessierte können sich vorab in der Broschüre über die dualen Partner informieren. Am 14. Juni geht es um das Thema Gründen. Im Start-up-Corner vor Hörsaal 5 werden einige Start-ups von ihren Gründungserfahrungen berichten, darunter elbwalker und Correctlane. Die Gründer haben selbst vor Kurzem noch an der FH Wedel studiert oder studieren dort noch und geben nun hilfreiche Tipps rund ums Gründen. Um 12:30 Uhr findet ein Gründungs Meetup statt. Ziel des Meetups ist es, Hilfen, Ideen und Motivation rund um das Thema Gründung zu geben. Externer Gast in diesem Meetup ist Arvid Zöllner, Gründer der Amazon-Agentur Market Pioneers. Arvid ist, wie die beiden anderen Gründer von Market Pioneers auch, Alumnus der FH Wedel der Studienrichtung E-Commerce. Nach ihrem Studienabschluss gründeten sie gemeinsam und bieten nun Händlern, die ihre Waren auf dem Amazon Marketplace verkaufen möchten, kompetente Beratung und Full-Service-Leistungen an. Alles im Überblick Was: Firmenkontaktmesse 2019 Unternehmen an die Hochschule Wann: 13. und 14. Juni 2019, jeweils von 10 bis 16 Uhr Wo: Fachhochschule Wedel, Feldstraße 143, 22880 Wedel Kosten: Freier Eintritt Standplan für 1. Messetag Standplan für 2. Messetag Veranstalter der Firmenkontaktmesse ist der Wedeler Hochschulbund e.V., der Förderverein der FH Wedel. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte den Kontakt über firmenkontaktmesse@fh-wedel.de oder über das Büro der Öffentlichkeitsarbeit.

Studieren mit Stipendium?

Gemeinsam mit der Otto Group, Hapag-Lloyd, BIT-SERV und der msg nexinsure ag vergibt die Fachhochschule Wedel Stipendienprogramme für Bachelor-Studierende in den Informatik-Studiengängen sowie in E-Commerce. Die Kooperationspartner übernehmen die Studiengebühren, stellen die Stipendiaten als Werkstudenten ein und vergüten zwei sechsmonatige Praktika in ihrem Unternehmen. Jährlich werden bis zu 16 Stipendien vergeben. Die Bewerbungsphase ist während des Sommersemesters mit Stipendienstart im darauf folgenden September. Am Mittwoch, den 5. Juni, stehen vier Partnerunternehmen ab 12.30 Uhr in Hörsaal 4 allen Interessierten Rede und Antwort. Was viele Studierende nicht wissen: Sie müssen keine Einser-Kandidaten sein, um als Stipendiaten in Frage zu kommen. Auch Aspekte wie ehrenamtliches Engagement spielen eine Rolle. „Rund die Hälfte aller Bewerbungen auf ein Stipendium sind erfolgreich“, erklärt Gerit Kaleck, die das Stipendienprogramm koordiniert. „Wir fordern Interessierte mit sehr gutem Abitur oder guten Studienleistungen auf, sich bei uns für ein Stipendium zu bewerben. Es kann sich lohnen!“ Die Bewerbungsfrist endet am 10. Juni 2019. Ein Überblick über die Stipendienprogramme der FH Wedel befindet sich hier. Vorteile eines Stipendiums Der Stipendiengeber übernimmt die Studiengebühren (rückwirkend ab dem Sommersemester 2019). Stipendiaten werden bereits während ihres Studiums ins Arbeitsleben einbezogen und sammeln so praktische Erfahrung. Die Praxisphasen im Unternehmen werden zusätzlich vergütet. Zusätzliche Angebote wie Seminare zur Förderung der Soft Skills oder Diskussionsrunden mit Führungskräften fördern die persönlichen Fähigkeiten. Alle Teilnehmer haben sowohl in der Firma als auch an der FH Wedel einen persönlichen Ansprechpartner.

Temporärer Coworking Space

Zum Wochenbeginn ist an der Fachhochschule Wedel ein temporärer Coworking Space entstanden. Was hier wie ein einfacher Arbeitsraum aussieht, ist ein Coworking Space in einer kleinen Containerlandschaft. Zwei Monate lang werden der Container und die dazugehörige Terrasse mit einer Sitzlandschaft aus Palettenmöbeln das Außengelände der Hochschule zieren und zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Studierende sein. Im April hatte die FH Wedel über die Förderinitiative EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine Finanzierung zur Stärkung der Gründungskultur erhalten. „Wir haben einen Teil der bereitgestellten Mittel dafür verwendet, um am Campus einen Coworking Space einzurichten. Der Container mit Terrasse bietet Raum zum kreativen Arbeiten und zum offenen Austausch. Wir werden die Flächen insbesondere zum Erproben gründungsorientierter Formate nutzen“, so Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce. Veranstaltungen zum Thema Gründen im Fokus Gründungsinteressierte und Studierende, die bereits konkrete Ideen für ein Start-up haben, können sich hier vernetzen. Auch Veranstaltungen der Hochschule, die sich mit dem Thema Gründen auseinandersetzen, erhalten hier neuen Raum, beispielsweise die Gründungs Meetups. Ziel der Meetups ist es, Hilfen, Ideen und Motivation rund um das Thema Gründen zu geben. Gründungsinteressierten über alle Studiengänge hinweg bietet es die Möglichkeit, sich auszutauschen. Start-ups berichten über ihre Erfahrungen, geben Hinweise und Tipps. Erstmals wird der Coworking Space am 9. und 10. Mai im Rahmen des Entrepreneurship Workshops genutzt. Durch die Vorlesung Entre- und Intrapreneurship sowie den dazugehörigen Workshop erlangen die Studierenden konzeptionelle Fähigkeiten, innovative Geschäftsideen in Markterfolge zu überführen. Nutzung des Containers auf dem Campus Sven Mewes, Master-Student im E-Commerce und Mitarbeiter der Hochschule ist zentraler Ansprechpartner für die Koordination der Veranstaltungen im Container. „Der Coworking Space soll die Anlaufstelle rund um das Thema Gründen sein und neue Impulse ermöglichen. Wir wollen durch die Präsenz auf dem Campus Anfragen zu diesem Thema erhöhen und die Kontakte zu unseren Studierenden stärken“, so Mewes. Als Blickfang in der Feldstraße bewusst platziert, soll der Container auch auf das Treiben an der Hochschule neugierig machen und außenstehende Interessierte ansprechen. „Der Container ist ein offener Raum. Sollten sich über diese Aktion neue Kontakte auch im unmittelbaren Umfeld der Hochschule ergeben, würden wir uns darüber sehr freuen. Als Ansprechpartner für externe Anfragen stehe ich gerne zur Verfügung“, erklärt Lüdtke. Der Container verfügt über acht Arbeitsplätze. Steckdosen zum Aufladen von Laptops sowie mobilen Endgeräten sind ebenfalls vorhanden. Bei gutem Wetter lädt die Terrasse zum Verweilen ein. Öffnungszeiten: Montag 10:00 bis 14:00 Uhr Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Gaming im Rechenzentrum

Wenn es an der Fachhochschule Wedel um Computer Games geht, dann meistens zu Ausbildungszwecken: Im Games Lab oder dem Virtual Reality Lab etwa, wo die Technologien hinter den Spielen von morgen vermittelt werden. Am vergangenen Wochenende allerdings wurde in den Rechenzentren der Hochschule gepflegt gezockt. Der AStA hatte eine LAN-Party organisiert, nachdem bereits vor einem Jahr eine ähnliche Veranstaltung großen Anklang unter den Studenten fand. Am Freitagnachmittag um 15:00 Uhr ging es in den Rechenzentren 1 und 4 los – nachdem der Aufbau der mitgebrachten Computer und Peripheriegeräte abgeschlossen war. Rund 35 Teilnehmer waren anwesend, in etwa so viele wie im vergangenen Jahr. Sobald das Stromkabel eingesteckt und die Netzwerkverbindung hergestellt war, konnten sich die Studenten im Spiel ihrer Wahl mit- und gegeneinander austoben. Zu drei besonders beliebten Titeln, League of Legends, Overwatch und Counter-Strike: Global Offensive, wurden auch richtige Turniere organisiert. Für die Gewinner gab es Sachpreise wie Kaffeebecher (gestiftet vom Wedeler Hochschulbund) oder Rucksäcke mit Videospiel-Motiv (gesponsort von getdigital). Wie es sich für eine LAN-Party gehört, ging es bis tief in die Nacht und teils sogar bis zum nächsten Morgen. Damit dabei niemand hungrig oder müde wurde, gab es Verpflegung in Form von belegten Brötchen und Kaffee umsonst. Und wer mehr wollte, konnte sich an einer gemeinschaftlichen Pizza-Bestellung beteiligen. Verspeist wurde das Essen – den Rechenzentrums-Regeln folgend – selbstverständlich nicht am Computer, sondern gemeinsam am Biertisch. "Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg", resümiert Organisator Björn Hesselholdt Christensen. Die Rückmeldung sei sogar noch etwas besser als letztes Jahr gewesen. Die Zeichen stehen also gut für ein weiteres LAN- und E-Sports-Event in den Rechenzentren der FH Wedel. Wer sich für das Thema Gaming/E-Sports an der FH Wedel interessiert, kann neben den LAN-Parties auch über den Wedeler Hochschulsport Teil eines Teams werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Wie wirkt Retail Media?

E-Commerce-Plattformen wie Amazon, About You, OTTO oder Zalando werden zunehmend unmittelbar für die Produktsuche genutzt. Markenartikelherstellern bieten die Plattformen Potenzial für zusätzliche Reichweiten. Doch wird Werbung dort überhaupt wahrgenommen? Dieser Fragestellung sind der Service-Provider heyconnect und die Fachhochschule Wedel gemeinsam nachgegangen. Julian Schmolz, Head of Retail Media bei heyconnect, ist Alumnus der FH Wedel und schloss im März 2019 sein Studium in E-Commerce mit einem Master of Science ab. In seiner Master-Thesis befasste er sich mit dem Einfluss von Retail Media auf den Kaufprozess in Abhängigkeit von Markenbekanntheit. In diesem Kontext wurden im Januar 2019 130 Kaufvorgänge von 65 Personen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren (60 Prozent weiblich, 40 Prozent männlich) auf den E-Commerce-Plattformen OTTO und Zalando untersucht. Die Probanden erhielten drei bis vier Produkte eines weißen T-Shirts zur Auswahl, die sich nur durch die Marke unterschieden. Über ein Eye-Tracking-Verfahren wurde dabei die visuelle Wahrnehmung von unterschiedlichen Werbemitteln (Homepage Ad, Category Ad und Product Ad) untersucht und ob der Werbeimpuls zu einem Kauf der beworbenen Marke oder einer Steigerung der Markenbekanntheit führte. Die Ergebnisse wurden jeweils für eine bekannte und unbekannte Marke differenziert betrachtet und mit einer Kontrollgruppe abgeglichen, die nicht mit Werbung konfrontiert wurde. „Marken, die nicht im Relevant-Set der Kunden sind, gehen auf den großen E-Commerce-Plattformen unter”, so Schmolz. „Die Studienergebnisse zeigen, dass Retail Media eine große Chance für Marken ist, sich aktiv in den Fokus einer kaufbereiten Zielgruppe zu rücken.” Die Ergebnisse im Detail Mit Retail Media wird die Kaufwahrscheinlichkeit um 125 Prozent erhöht. Die Werbemittel werden durchschnittlich 1,5 Sekunden lang betrachtet. Dabei hat die Bekanntheit der Marke keinen Einfluss auf die Wahrnehmung der Werbung. Teaser-Flächen mit Werbeinhalt werden im Schnitt 1,1 Sekunden lang fixiert – und damit 60 Prozent länger als Content-Flächen ohne Werbung. Der Einfluss von Werbung auf die gestützte Markenbekanntheit ist enorm: Eine bis dato unbekannte Marke erzielte nach Durchführung der Studie einen Wert von 17,5 Prozent. Beim Abverkauf kann Retail Media den Markenvorschuss ausgleichen: Die Kaufwahrscheinlichkeit der unbekannten Marke ist nahezu genauso hoch wie die der bekannten Marke (jeweils knapp 20 Prozent). „Plattformen wie Amazon, OTTO und Zalando verfügen über beeindruckende Reichweiten und großes Kundenwissen", so Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce. „Die Studie zeigt, dass Werbung auf E-Commerce-Plattformen ein enormes Potenzial hat. In den USA sehen wir bereits den Trend, dass Retail Media etablierten Werbegrößen wie Google und Facebook ernsthaft Konkurrenz macht.” Die quantitative Studie leitet die folgenden Handlungsempfehlungen für Markenartikelhersteller ab: Retail-Media-Kampagnen sollten für den letzten Werbeimpuls eingesetzt werden. Kampagnen eignen sich, um Umsatzsteigerungen auf E-Commerce-Plattformen zu realisieren und um Marketing-Ziele wie die Steigerung der Bekanntheit zu erreichen. Auch unbekannte Marken können mit gezieltem Werbeeinsatz ihre Sichtbarkeit erhöhen und sich gegen bekannte Marken behaupten.