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News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

50 Jahre Fachhochschulen

Schleswig-Holstein war 1969 das erste Bundesland, das ein Fachhochschulgesetz umsetzte. Das Gründungsgesetz wurde am 26. Juni 1969 verabschiedet und in Flensburg, Kiel, Lübeck und Wedel entwickelten sich die ersten Fachhochschulen der Bundesrepublik. Genau 50 Jahre später kommen diese Hochschulen am 15. Juni in Lübeck zu einem großen Campus-Festival zusammen und feiern gemeinsam unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ihr 50-jähriges Bestehen. Zur großen Geburtstagsfeier, dem Campus-Festival, sind alle – jung wie alt – eingeladen. Vom Trend Talk bis zur spektakulären Wissenschaftsshow, vom Science Slam bis zum Technik-Parcours für kleine Forscher: Beim Campus-Festival am 15. Juni 2019 in Lübeck lassen sich Wissenschaft und Innovation hautnah erleben. Gezeigt wird, was Fachhochschulen am besten können: Praxis- und Lebensnähe. Denn Fachhochschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Berufsqualifizierung mit wissenschaftlicher Tiefe, Praxis und Anwendungsbezug bieten. Mit der Gründung der vier Fachhochschulen in Schleswig-Holstein begann eine Erfolgsgeschichte, die das deutsche Bildungssystem in den vergangenen 50 Jahren nachhaltig prägte. Fachhochschulen in Deutschland qualifizieren die Fachkräfte von morgen. Rund eine Millionen Menschen studieren heute an einer Hochschule dieses Typs – gut ein Drittel der Studierenden in Deutschland. Besonders hier werden junge Menschen durch ein Studium anwendungsorientiert und lebensnah auf die Berufspraxis vorbereitet. Dies ist ein Gewinn für die Gesellschaft insgesamt, denn es profitieren die Studierenden, der Standort der Hochschule und die Wirtschaft. Individuelles Modell in Wedel Die Fachhochschule Wedel hat über die 50-jährige Historie hinaus ihre ganz eigene Geschichte. Denn bereits mit der Gründung der Physikalisch-Technischen Lehranstalt 1948 in Lübeck wurde der Grundstein für die FH Wedel gelegt. Der Umzug nach Wedel an den heutigen Standort in der Feldstraße 143 folgte 1963. Aus der Ausbildung von Physikalisch-Technischen Assistenten ging dann 1969 der erste Studiengang der FH Wedel in Technischer Informatik hervor. Von da an liefen die Ausbildungs- und Studiengänge in Wedel parallel. Seit 1974 ist die FH Wedel eine gemeinnützige GmbH. Diese wird seit 2010 von Prof. Eike Harms in dritter Generation geführt. Seit 1969 wurden insgesamt elf weitere Studienrichtungen eingeführt. In 2004 wurde die Bologna-Reform umgesetzt, die Diplom-Studiengänge wurden auf das zweistufige berufsqualifizierende, konsekutive Bachelor- und Master-Modell umgestellt. Seit 2011 werden alle Bachelor-Studiengänge der Hochschule auch im dualen Studienmodell angeboten. "Die Idee meines Großvaters Ende der 1940er Jahre, neuen Ausbildungsbedarf früh zu erkennen und erfolgreich in ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot umzusetzen, haben wir vielfach wiederholen können", erklärt Prof. Harms, Präsident der FH Wedel. "Heute verknüpfen unsere Dozenten Informatik, Technik und Wirtschaft zu anspruchsvollen Studiengängen, in denen sich die Auswirkungen der Digitalisierung schon seit Jahren deutlich widerspiegeln. Wir konnten uns trotz hoher Investitionskosten ein technisches Profil geben, das uns einzigartig macht. Wenn auch mit begrenzten Mitteln können wir eine technische Infrastruktur vorhalten, die unserem hohen Lehranspruch gerecht wird." Den Sternen zum Greifen nah Auf dem Campus-Festival am 15. Juni in Lübeck präsentiert sich die FH Wedel mit einem interaktiven Sternenhimmel. Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende in dieser Installation Kunst, Informatik und Technik kombiniert. Die Installation in Form einer begehbaren Box lässt die Besucher in die unendliche Tiefe des Sternenhimmels eintauchen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Treten die Besucher unter den Sternenhimmel und strecken ihre Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern. Man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen! Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel und zu einzelnen Studiengängen zugeordnet. Bei der Aktivierung eines Sterns werden die jeweiligen Informationen über eine Pro­jektion visualisiert. Die FH Wedel ist in der Festival-Fläche B in den Wissenschaftszelten an der Bessemerstraße zu finden. Das Campus-Festival findet von 14:00 bis 23:00 Uhr auf dem Campus der TH Lübeck statt. Der Sternenhimmel der FH Wedel ist bis 22:00 Uhr geöffnet. Das Campus-Festival ist „Hochschule zum Anfassen“ mit einem vielfältigen Bühnenprogramm mit bekannten Publikumsmagneten, JuniorCampus, Straßenmusik, Science Slam und vielem mehr. Abgerundet wird das Wissenschaftsfest durch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Open-Air-Konzerten. Vielfältige Experimentier- und Mitmachstationen wecken den Entdeckergeist. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Streetfood-Markt bietet kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Mehr Informationen befinden sich auf der Webseite zum Jubiläum sowie im Programmheft zum Download.

Lebenslanges Lernen

Die Firmenkontaktmesse "Unternehmen an die Hochschule" feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Hier treffen jährlich die Fachkräfte von morgen auf die Arbeitgeber von heute. Doch die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Als Auftakt zur diesjährigen Firmenkontaktmesse lädt die Fachhochschule Wedel mit dem Trendforscher Prof. Wippermann zu einem Ausblick auf die Zukunft der Arbeit ein. „Ein Großteil der Schüler von heute wird in Berufen arbeiten, die wir heute noch nicht kennen“, sagt Prof. Peter Wippermann, Gründer des Beratungsunternehmens für gesellschaftlichen Wandel B.G.W. GmbH. In seinem Vortrag „Zukunftspotenziale der Arbeit in der digitalen Matrix – Lebenslanges Lernen wird normal“ am 12. Juni in der FH Wedel wird er eine Einschätzung zum zukünftigen Arbeitsleben geben. Der Vortrag um 17:30 Uhr in Hörsaal 5 bildet den Auftakt zu der am 13. und 14. Juni in der Hochschule stattfindenden Karrieremesse und soll den Blick auf die sich im Wandel begriffene Arbeitswelt schärfen. Die FH Wedel lädt neben ihren Studierenden auch Interessierte außerhalb der Hochschule ein. Trend: Die Autonomie am Arbeitsplatz wächst Schon heute ist nur noch die Hälfte der in Projekten eingesetzten IT-Fachkräfte in Deutschland fest angestellt. Selbstständige wünschen sich meist die volle Kontrolle über ihre Zeiteinteilung und ihre Aufgaben. Die zentralen Werte des auch sogenannten "new work" Gedanken sind Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe an Gemeinschaft. Kooperation und soziale Kompetenz werden zunehmend zum Schlüssel für den Erfolg von Unternehmen und des Einzelnen. „Mit der Veränderung der gemeinsamen Wertschöpfung müssen sich auch zukünftig beide Seiten auseinandersetzen: Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, meint Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel. „Als Hochschule ist es unser Auftrag, unsere Studierenden fachlich bestmöglich zu qualifizieren und auf zukünftige Herausforderungen im Beruf vorzubereiten. Mit unserem Studienangebot schaffen wir dafür die wesentliche Grundlage. Aber auch soziale Kompetenzen müssen in unterschiedlichen Arbeitsumfeldern geübt und ausgebildet werden. So ist beispielsweise ein Teil des Studiums durch Projektarbeit im Team geprägt und in Entrepreneurship Workshops können unsere Studierenden ausloten, ob eine Gründung ihr Weg ist.“ Laut Wippermann werden die Zukunftspotenziale der Arbeit von vier gesellschaftlichen Faktoren bestimmt. Im Kern geht es um den sozialen, den technologischen, den ökonomischen und den kulturellen Wandel. Diese Bereiche wird er anhand aktueller Beispiele hinsichtlich der Fragestellung nach der Zukunft der Arbeit in seinem Vortrag analysieren. Überblick Vortrag „Zukunftspotenziale der Arbeit in der digitalen Matrix – Lebenslanges Lernen wird normal“ 12. Juni, 17:30 Uhr Hörsaal 5 Der Eintritt ist frei.

Dank Mikroskopietechnik Gehirnaktivitäten erkennen

Am 5. Juni 2019 referiert Dr. Florian Huhn zum Thema "How we help neuroscientists to look into the active brain". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Mit der Rapp OptoElectronic GmbH hat die Fachhochschule Wedel ein hoch spezialisiertes Unternehmen für Mikroskopietechnik im unmittelbaren Umfeld. Dieses Spezialgebiet hat in den Curricula der Hochschule insbesondere Überschneidungspunkte in den Modulen Technical Optics und Laser Engineering der Master-Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und IT Engineering. Dieser Vortrag soll einen Überblick über den Hintergrund des Unternehmens, die Tätigkeitsfelder, beispielhafte Produkte und Entwicklungsprojekte geben. Insbesondere werden die Prinzipien der Zwei-Photonen-Mikroskopie näher beleuchtet. Dabei handelt es sich um eine Bildgebungsmethode im Produktportfolio von Rapp OptoElectronic, die es ermöglicht, die Aktivität im Gehirn lebender Tiere abzubilden und zu beobachten. Rapp OptoElectronics hat sich auf maßgeschneiderte optische Systeme spezialisiert und bedient mit seinen Produkten Kunden und wissenschaftliche Institute weltweit. Dem Unternehmen geht es um kreative Lösungen für die Mikroskopie und fokussiert sich insbesondere auf optische Systeme und anpassbare Komponenten für die Abbildung und Manipulation von Mikroproben in den Bio- und Materialwissenschaften sowie in der Industrie. Das Team aus Optikern, Elektrotechnikern, Softwareentwicklern, Biologen und Physikern mit Sitz in Wedel entwickelt und produziert optische Systeme und die dazugehörige Elektronik, von Blitzlampen über Fotomanipulationsgeräte bis hin zu kompletten Mikroskopieanlagen. Zum Referenten Dr. Florian Huhn ist Physiker und promovierte an der Universidade de Santiago de Compostela in Spanien. Darauf folgten wissenschaftliche Tätigkeiten an der ETH Zürich im Bereich Mechanical Engineering sowie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Göttingen am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. Seit 2017 ist Huhn bei der Rapp OptoElectronic GmbH Projektleiter im Bereich Research & Development. Überblick Kolloquium "How we help neuroscientists to look into the active brain" 5. Juni, 17 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Kreatives Talent?

In Sommersemester 2019 richtet der Wedeler Hochschulbund e.V. erstmalig die Creative Challenge aus. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende und Mitarbeiter der Hochschule, die sich gerne kreativ betätigen. Eine fünfköpfige Jury aus Experten und Mitarbeitern der Hochschule entscheidet über die besten Werke in fünf Kategorien. Es können Fotos oder Illustrationen eingereicht werden, die sich thematisch mit der Fachhochschule Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Einreichungen inklusive einer Kurzbeschreibung des Werks gehen per E-Mail an creativechallenge@fh-wedel.de. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019. Die Kategorien Bestes Werk IT Bestes Werk Technik Bestes Werk Wirtschaft Bestes Foto Beste Illustration Innerhalb dieser Kategorien sind die Teilnehmer völlig frei in der Gestaltung und sind aufgefordert, die Themen der Hochschule künstlerisch zu interpretieren. „In ihrem Studium sind unsere Studierenden oft mit schwierigen mathematischen oder technischen Fragestellungen konfrontiert. Das Umfeld unserer Studiengänge bietet nicht primär Anreize für ein kreatives Arbeiten. Wir wissen aber, dass in manchen Studierenden kreative Talente schlummern. Diese möchten wir mit der Creative Challenge fördern", erläutert Prof. Stefan Weber, Vorsitzender des Wedeler Hochschulbundes. Preisverleihung und Ausstellung Nach Einsendeschluss entscheidet die Jury über die Gewinner in den fünf Kategorien. Als Preise werden Erlebnisgutscheine in einem Gesamtwert von 1.250 Euro vergeben. Abhängig von der Anzahl der Einreichungen werden zum Ende des Sommersemesters im Audimax die Werke vorgestellt. Während der Preisverleihung soll zusätzlich ein Publikumsliebling gekrönt werden. Im Herbst sollen die prämierten Werke zudem in einer Ausstellung auf dem Campus gezeigt werden.  Die Teilnahmebedingungen An der Creative Challenge teilnahmeberechtigt sind immatrikulierte Studierende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FH Wedel. Ausgenommen von der Teilnahme sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die einer Tätigkeit als Juror/in zugestimmt haben.  Die Fotos oder Illustrationen müssen sich thematisch mit der FH Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Die Art der Gestaltung ist jedem Teilnehmer freigestellt. Einreichungen inkl. einer Kurzbeschreibung müssen per Mail an creativechallenge@fh-wedel.de gesendet werden. Die Kurzbeschreibung soll Auskunft darüber geben, was zu sehen ist und in welchem Zusammenhang oder mit welcher Intention das Werk entstanden ist.  Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019. Später eingereichte Werke können nicht berücksichtigt werden.   Mit der Teilnahme an der Creative Challenge stimmt die Person zu, dass das eingereichte Werk inklusive Kurzbeschreibung sowie vollständiger Name, Studiengang oder Art der Tätigkeit als Mitarbeiter für öffentlichkeitswirksame Zwecke veröffentlicht werden dürfen. Dazu zählen die Social Media Kanäle und die Webseite der FH Wedel sowie Pressemitteilungen. Darüber hinaus stimmt der Teilnehmer zu, dass das Werk abgedruckt und innerhalb der Hochschule ausgestellt und verwendet werden darf. 

Firmenkontaktmesse 2019

Am 13. und 14. Juni veranstaltet der Wedeler Hochschulbund e. V. erneut die Firmenkontaktmesse Unternehmen an die Hochschule in der Fachhochschule Wedel. Studierende, Absolventen und interessierte Schülerinnen und Schüler haben an diesen Tagen die Möglichkeit, das Thema Karriere intensiv anzugehen. Über 90 Unternehmen präsentieren sich jeweils von 10 bis 16 Uhr als zukünftige Arbeitgeber. Interessierte können sich schon jetzt auf der Webseite firmenkontaktmesse.fh-wedel.de ein umfangreiches Bild über die Aussteller und deren Angebote machen. Für Studierende und angehende Absolventen haben die Aussteller Praktika, Nebenjobs, Abschlussarbeiten und Festanstellungen im Angebot. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich zu Stipendien und dualen Studienplätzen informieren. Der Eintritt ist frei. Schwerpunkte: Duales Studium und Gründen Wer sich für ein duales Studium interessiert hat am 13. Juni Gelegenheit, sich bei rund 15 dualen Partnern der Hochschule zu informieren und vorzustellen. Ein Infostand zum dualen Studium gibt ebenfalls einen ersten Einblick in das duale Studium. Das duale Studium ist an der FH Wedel in allen Bachelor-Studiengängen möglich. Interessierte können sich vorab in der Broschüre über die dualen Partner informieren. Am 14. Juni geht es um das Thema Gründen. Im Start-up-Corner vor Hörsaal 5 werden einige Start-ups von ihren Gründungserfahrungen berichten, darunter elbwalker und Correctlane. Die Gründer haben selbst vor Kurzem noch an der FH Wedel studiert oder studieren dort noch und geben nun hilfreiche Tipps rund ums Gründen. Um 12:30 Uhr findet ein Gründungs Meetup statt. Ziel des Meetups ist es, Hilfen, Ideen und Motivation rund um das Thema Gründung zu geben. Externer Gast in diesem Meetup ist Arvid Zöllner, Gründer der Amazon-Agentur Market Pioneers. Arvid ist, wie die beiden anderen Gründer von Market Pioneers auch, Alumnus der FH Wedel der Studienrichtung E-Commerce. Nach ihrem Studienabschluss gründeten sie gemeinsam und bieten nun Händlern, die ihre Waren auf dem Amazon Marketplace verkaufen möchten, kompetente Beratung und Full-Service-Leistungen an. Alles im Überblick Was: Firmenkontaktmesse 2019 Unternehmen an die Hochschule Wann: 13. und 14. Juni 2019, jeweils von 10 bis 16 Uhr Wo: Fachhochschule Wedel, Feldstraße 143, 22880 Wedel Kosten: Freier Eintritt Standplan für 1. Messetag Standplan für 2. Messetag Veranstalter der Firmenkontaktmesse ist der Wedeler Hochschulbund e.V., der Förderverein der FH Wedel. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte den Kontakt über firmenkontaktmesse@fh-wedel.de oder über das Büro der Öffentlichkeitsarbeit.

Studieren mit Stipendium?

Gemeinsam mit der Otto Group, Hapag-Lloyd, BIT-SERV und der msg nexinsure ag vergibt die Fachhochschule Wedel Stipendienprogramme für Bachelor-Studierende in den Informatik-Studiengängen sowie in E-Commerce. Die Kooperationspartner übernehmen die Studiengebühren, stellen die Stipendiaten als Werkstudenten ein und vergüten zwei sechsmonatige Praktika in ihrem Unternehmen. Jährlich werden bis zu 16 Stipendien vergeben. Die Bewerbungsphase ist während des Sommersemesters mit Stipendienstart im darauf folgenden September. Am Mittwoch, den 5. Juni, stehen vier Partnerunternehmen ab 12.30 Uhr in Hörsaal 4 allen Interessierten Rede und Antwort. Was viele Studierende nicht wissen: Sie müssen keine Einser-Kandidaten sein, um als Stipendiaten in Frage zu kommen. Auch Aspekte wie ehrenamtliches Engagement spielen eine Rolle. „Rund die Hälfte aller Bewerbungen auf ein Stipendium sind erfolgreich“, erklärt Gerit Kaleck, die das Stipendienprogramm koordiniert. „Wir fordern Interessierte mit sehr gutem Abitur oder guten Studienleistungen auf, sich bei uns für ein Stipendium zu bewerben. Es kann sich lohnen!“ Die Bewerbungsfrist endet am 10. Juni 2019. Ein Überblick über die Stipendienprogramme der FH Wedel befindet sich hier. Vorteile eines Stipendiums Der Stipendiengeber übernimmt die Studiengebühren (rückwirkend ab dem Sommersemester 2019). Stipendiaten werden bereits während ihres Studiums ins Arbeitsleben einbezogen und sammeln so praktische Erfahrung. Die Praxisphasen im Unternehmen werden zusätzlich vergütet. Zusätzliche Angebote wie Seminare zur Förderung der Soft Skills oder Diskussionsrunden mit Führungskräften fördern die persönlichen Fähigkeiten. Alle Teilnehmer haben sowohl in der Firma als auch an der FH Wedel einen persönlichen Ansprechpartner.

Gaming im Rechenzentrum

Wenn es an der Fachhochschule Wedel um Computer Games geht, dann meistens zu Ausbildungszwecken: Im Games Lab oder dem Virtual Reality Lab etwa, wo die Technologien hinter den Spielen von morgen vermittelt werden. Am vergangenen Wochenende allerdings wurde in den Rechenzentren der Hochschule gepflegt gezockt. Der AStA hatte eine LAN-Party organisiert, nachdem bereits vor einem Jahr eine ähnliche Veranstaltung großen Anklang unter den Studenten fand. Am Freitagnachmittag um 15:00 Uhr ging es in den Rechenzentren 1 und 4 los – nachdem der Aufbau der mitgebrachten Computer und Peripheriegeräte abgeschlossen war. Rund 35 Teilnehmer waren anwesend, in etwa so viele wie im vergangenen Jahr. Sobald das Stromkabel eingesteckt und die Netzwerkverbindung hergestellt war, konnten sich die Studenten im Spiel ihrer Wahl mit- und gegeneinander austoben. Zu drei besonders beliebten Titeln, League of Legends, Overwatch und Counter-Strike: Global Offensive, wurden auch richtige Turniere organisiert. Für die Gewinner gab es Sachpreise wie Kaffeebecher (gestiftet vom Wedeler Hochschulbund) oder Rucksäcke mit Videospiel-Motiv (gesponsort von getdigital). Wie es sich für eine LAN-Party gehört, ging es bis tief in die Nacht und teils sogar bis zum nächsten Morgen. Damit dabei niemand hungrig oder müde wurde, gab es Verpflegung in Form von belegten Brötchen und Kaffee umsonst. Und wer mehr wollte, konnte sich an einer gemeinschaftlichen Pizza-Bestellung beteiligen. Verspeist wurde das Essen – den Rechenzentrums-Regeln folgend – selbstverständlich nicht am Computer, sondern gemeinsam am Biertisch. "Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg", resümiert Organisator Björn Hesselholdt Christensen. Die Rückmeldung sei sogar noch etwas besser als letztes Jahr gewesen. Die Zeichen stehen also gut für ein weiteres LAN- und E-Sports-Event in den Rechenzentren der FH Wedel. Wer sich für das Thema Gaming/E-Sports an der FH Wedel interessiert, kann neben den LAN-Parties auch über den Wedeler Hochschulsport Teil eines Teams werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Wie wirkt Retail Media?

E-Commerce-Plattformen wie Amazon, About You, OTTO oder Zalando werden zunehmend unmittelbar für die Produktsuche genutzt. Markenartikelherstellern bieten die Plattformen Potenzial für zusätzliche Reichweiten. Doch wird Werbung dort überhaupt wahrgenommen? Dieser Fragestellung sind der Service-Provider heyconnect und die Fachhochschule Wedel gemeinsam nachgegangen. Julian Schmolz, Head of Retail Media bei heyconnect, ist Alumnus der FH Wedel und schloss im März 2019 sein Studium in E-Commerce mit einem Master of Science ab. In seiner Master-Thesis befasste er sich mit dem Einfluss von Retail Media auf den Kaufprozess in Abhängigkeit von Markenbekanntheit. In diesem Kontext wurden im Januar 2019 130 Kaufvorgänge von 65 Personen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren (60 Prozent weiblich, 40 Prozent männlich) auf den E-Commerce-Plattformen OTTO und Zalando untersucht. Die Probanden erhielten drei bis vier Produkte eines weißen T-Shirts zur Auswahl, die sich nur durch die Marke unterschieden. Über ein Eye-Tracking-Verfahren wurde dabei die visuelle Wahrnehmung von unterschiedlichen Werbemitteln (Homepage Ad, Category Ad und Product Ad) untersucht und ob der Werbeimpuls zu einem Kauf der beworbenen Marke oder einer Steigerung der Markenbekanntheit führte. Die Ergebnisse wurden jeweils für eine bekannte und unbekannte Marke differenziert betrachtet und mit einer Kontrollgruppe abgeglichen, die nicht mit Werbung konfrontiert wurde. „Marken, die nicht im Relevant-Set der Kunden sind, gehen auf den großen E-Commerce-Plattformen unter”, so Schmolz. „Die Studienergebnisse zeigen, dass Retail Media eine große Chance für Marken ist, sich aktiv in den Fokus einer kaufbereiten Zielgruppe zu rücken.” Die Ergebnisse im Detail Mit Retail Media wird die Kaufwahrscheinlichkeit um 125 Prozent erhöht. Die Werbemittel werden durchschnittlich 1,5 Sekunden lang betrachtet. Dabei hat die Bekanntheit der Marke keinen Einfluss auf die Wahrnehmung der Werbung. Teaser-Flächen mit Werbeinhalt werden im Schnitt 1,1 Sekunden lang fixiert – und damit 60 Prozent länger als Content-Flächen ohne Werbung. Der Einfluss von Werbung auf die gestützte Markenbekanntheit ist enorm: Eine bis dato unbekannte Marke erzielte nach Durchführung der Studie einen Wert von 17,5 Prozent. Beim Abverkauf kann Retail Media den Markenvorschuss ausgleichen: Die Kaufwahrscheinlichkeit der unbekannten Marke ist nahezu genauso hoch wie die der bekannten Marke (jeweils knapp 20 Prozent). „Plattformen wie Amazon, OTTO und Zalando verfügen über beeindruckende Reichweiten und großes Kundenwissen", so Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce. „Die Studie zeigt, dass Werbung auf E-Commerce-Plattformen ein enormes Potenzial hat. In den USA sehen wir bereits den Trend, dass Retail Media etablierten Werbegrößen wie Google und Facebook ernsthaft Konkurrenz macht.” Die quantitative Studie leitet die folgenden Handlungsempfehlungen für Markenartikelhersteller ab: Retail-Media-Kampagnen sollten für den letzten Werbeimpuls eingesetzt werden. Kampagnen eignen sich, um Umsatzsteigerungen auf E-Commerce-Plattformen zu realisieren und um Marketing-Ziele wie die Steigerung der Bekanntheit zu erreichen. Auch unbekannte Marken können mit gezieltem Werbeeinsatz ihre Sichtbarkeit erhöhen und sich gegen bekannte Marken behaupten.

Karrierereflexion

Am 10. Mai 2019 referiert der Senior IT-Manager Robert Linn zu wesentlichen Faktoren der Karriereentwicklung. Der Vortrag startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag In der Karriere oder auch der täglichen Arbeit sind Veränderungen, die in einem guten Abschluss resultieren, wesentliche Einflussfaktoren. Der Wandel ist konstant und erfordert Anpassung. Dies birgt Chancen wie die Festlegung der strategischen Ausrichtung, das Nachdenken über innovative Lösungen oder die Steigerung des Unternehmenswerts. Wandel ermöglicht einen Rollenwechsel und persönliches Wachstum. Der Abschluss ist das Ergebnis von Veränderung. Um zum Ziel zu gelangen sollten eine strukturierte Herangehensweise im Projektmanagement und die Einhaltung von Zeit- und Budgetrahmen sichergestellt werden. Change & Delivery erfordern die Bereitschaft, kontinuierlich zu lernen, aber auch bewährte Verfahren mit anderen zu teilen, um Lösungen voranzutreiben. Bekanntes muss nicht neu erfunden werden, sondern als Erfahrungsschatz genutzt werden. Der Vortrag erläutert die Aspekte Change & Delivery anhand persönlicher Erfahrungswerte aus der Perspektive eines leitenden IT-Managers und soll Hilfestellungen für die tägliche Arbeit oder die Karriereentwicklung aufzeigen. Zum Referenten Die Entwicklung der eigenen Arbeitsweise oder Karriere ist etwas ganz Besonderes. Die Karriere des Referenten, von einem jungen Chemieingenieur bis hin zu einem ausgereiften Senior IT-Manager ist ein typisches Beispiel für eine nicht vorhersehbare Entwicklung. Robert Linn war in verschiedenen Positionen im In- und Ausland für Shell tätig. Unter anderem war er Global Continuous Improvement Master IT Services & Operations, Global Process, Data & Tools Lead IT Services & Operations, Global Process Manager Incident & Problem Management IT Services & Operations, Global Retail Network & Marketing IT Manager, Global Retail Business Process Design IT Manager, Senior Internal Auditor Europe, Senior Consultant IT Infrastructure Germany und Project Manager IT Infrastructure Services Germany. Oftmals wird angenommen, dass Entwicklung einfach ihren Lauf nimmt. Dennoch hängt sie wesentlich von Einflussfaktoren ab. Für Linn waren Change & Delivery der Schlüssel. Linn studierte Business Administration & Economics an der Cranfield School of Management in Großbritannien und hat einen Abschluss als Chemical Engineer der Koninklijke PBNA, Niederlande. Überblick Kolloquium "Senior IT Manager Career Reflections Change & Delivery" 10. Mai, 12:30 Uhr Hörsaal 5

Data-Driven Marketing mit Facebook, Instagram & Co.

Am 15. Mai 2019 referieren Thore Ladicke und Gerrit Szczepanski zu "The Power of Data-Driven Marketing on Facebook, Instagram & Co.". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Automation und Attribution sind zwei der häufigsten Buzzwords im Online-Marketing. Durch das sehr variantenreiche Nutzungsverhalten wird eine stärkere Automatisierung erforderlich. Wie wäre es, wenn ein Algorithmus vorab schon wüsste, wann ein Nutzer auf welchem Netzwerk erreichbar ist? Oder wie wäre es, wenn dem Nutzer dann auch noch das eine Produkt angezeigt werden könnte, von wem er noch gar nicht weiß, dass er es haben möchte, aber kurze Zeit später kauft? Wie stellt man sicher, dass trotz aller Automatisierung und datengetriebenen Attributionsmodellen immer noch der Campaign Manager die Hoheit über die Kampagnen hat? Wie vernetzt man die neuen digitalen Medien miteinander? Der Vortrag rückt diese Fragestellungen in den Fokus und skizziert mögliche Lösungswege. Er richtet sich an alle Studierenden mit einem Interesse an digitalem Marketing. Zu den Referenten Thore Ladicke studierte Betriebswirtschaftslehre an der FH Wedel und ist seit vier Jahren Agency Solutions Manager bei Facebook. In seiner Position ist er für die technische und strategische Betreuung großer Media-Netzwerk-Agenturen in den DACH-Ländern zuständig. Zuvor hat er das Facebook Advertising Team bei der eprofessional GmbH, einer Digitalagentur in Hamburg, mitaufgebaut. In seiner bisherigen Laufbahn hat Thore mit Kunden wie Zalando, s.Oliver, AIDA oder Roller zusammen gearbeitet. Gerrit Szczepanski studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing an der FH Kiel und arbeitete im letzten Jahr seines Studiums in verschiedenen Start-ups und in einer SEO-Agentur. Nach seinem Studium wollte er verstärkt an messbaren Marketinglösungen arbeiten und befasste sich bei iProspect mit SEA. Seit 2017 ist Gerrit Head of Paid Social bei Reprise Media und arbeitet dort wie auch schon zuvor bei iProspect mit Facebook zusammen. Überblick Kolloquium "The Power of Data-Driven Marketing on Facebook, Instagram & Co." 15. Mai, 17:00 Uhr Hörsaal 5

Strategisches IT-Management im Zeitalter der Digitalisierung

Am 8. Mai 2019 referiert Frank Diers, CIO bei der Fielmann AG, zu den weitreichenden Folgen der Digitalisierung für Unternehmen. Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Die Digitalisierung ist keine Option. Sie ist eine Notwendigkeit – insbesondere auch für interne IT-Organisationen. Die Entwicklung vom reinen Service-Provider hin zum Innovationspartner für verschiedene Unternehmensbereiche stellt die IT eines Unternehmens vor große Herausforderungen. Getrieben von der Digitalisierung sind die primären Anforderungen: Innovation, Geschwindigkeit, Flexibilität. Folglich müssen sich klassische IT-Organisationen, die nach einer Information Technology Infrastructure Library (ITIL) und Service Management ausgerichtet sind, die Frage stellen, wie sie mit den geänderten Rahmenbedingungen umgehen. Wie muss sich das IT-Management verändern? Welche Herausforderungen ergeben sich? Welche technischen Anforderungen stellt die Digitalisierung an die IT? Mulit Cloud Management, Dockers, Kubernetes oder DevOp – welche technische Anforderung kann wie umgesetzt werden? Der Vortrag erläutert die weitreichenden Folgen der Digitalisierung für IT-Organisationen, reflektiert Veränderungen für Strukturen, Prozesse und Mitarbeiter und beleuchtet, welche strategischen Ansätze in der IT der Fielmann AG verfolgt werden. Zum Referenten Diplom-Ingenieur Frank Diers ist Absolvent der Fachhochschule Wedel und seit 2013 CIO der Fielmann AG. Zuvor war er bereits Geschäftsführer der Bechtle GmbH sowie Client Executive bei IBM Deutschland. Bei der Fielmann AG liegt sein Fokus insbesondere in der Transformation und Weiterentwicklung der IT sowie der konsequenten Umsetzung der definierten IT-Strategie. Überblick Kolloquium "Strategisches IT-Management im Zeitalter der Digitalisierung" 8. Mai, 17:00 Uhr Hörsaal 5 Foto: Fielmann AG

ESports/LAN Event geht in die zweite Runde

Am 4. Mai 2019 um 15 Uhr findet an der FH Wedel erneut ein eSports/LAN Event statt. Die Veranstaltung wird vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Fachhochschule Wedel sowie dem Studenten Björn Hesselholdt Christensen organisiert und begleitet. Über das Wochenende kann gespielt werden worauf die Studierenden Lust haben. Neben Turnieren für Overwatch, Counterstrike und League of Legends gibt es auch Konsolenturniere, beispielsweise Super Smash Brothers. Aber auch Spiele via LAN sind möglich. Das Unternehmen getDigital, ein Onlineshop mit tollen Produkten für Computerfreaks, beteiligt sich als Sponsor am eSports/LAN Event der FH Wedel und sorgt so für tolle Gewinne. Für die Veranstaltung stellt die Fachhochschule Wedel die Rechenzentren 1 bis 4 zur Verfügung. Genutzt werden können ausschließlich die Monitore. Spieler müssen Monitorkabel, Rechner oder Notebook sowie Tastatur, Mouse und bei Bedarf auch ein Headset selbst mitbringen, um spielbereit zu sein. Außerdem sorgt der AStA mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl. Nichtsdestotrotz sollte jeder Spieler auch Eigenverpflegung mitbringen, um die ganze Nacht bei Kräften bleiben zu können. Insgesamt können 80 Studierende sowie Schülerinnen und Schüler der PTL am Event teilnehmen. Tickets könnt ihr ab jetzt hier kaufen. Das Kennwort zur Registrierung haben Studierende, Schülerinnen und Schüler bereits per Mail erhalten. Bild: Ailine Peters

IT-Outsourcing erfolgreich umsetzen

Im Mai startet die Fachhochschule Wedel zu zwei aufeinanderfolgenden Terminen erneut ein Seminarangebot zu IT-Outsourcing. Der Kurs richtet sich an Studierende, Alumni und Berufstätige außerhalb der Hochschule. Der Kurs „IT-Outsourcing erfolgreich umsetzen“ besteht aus einer halbtägigen Einführungsveranstaltung und einem dreitätigen Blockseminar. Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung von Grundlagenwissen im Bereich IT-Outsourcing. Sie erweitert die Lehrveranstaltungen der FH Wedel um ein Angebot mit sehr hohem Praxisbezug und ergänzt inhaltlich insbesondere die Studiengänge IT-Management, Consulting & Auditing und Wirtschaftsinformatik. Die Teilnahme wird für Studierende in relevanten Fachrichtungen ab dem 4. Fachsemester empfohlen.  IT-Outsourcing im Sommersemester 2018 Die Einführungsveranstaltung findet am 3. Mai 2019 statt und richtet sich ausschließlich an die Studierenden der FH Wedel. Zwischen 13 und 17 Uhr geht es um die Bestimmung zentraler Termini und die wesentlichen Schwerpunkte beim IT-Outsourcing. Außerdem werden an die Teilnehmer Fallstudien zur Bearbeitung in Kleingruppen gegeben. Für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs ist die Erbringung einer Leistung mit der Bearbeitung der Fallstudie erforderlich. Das anschließende Blockseminar findet vom 23. Mai bis 25. Mai jeweils zwischen 9:30 und 17:30 Uhr statt. Darin verschaffen sich die Teilnehmer zunächst einen Überblick über die Marktentwicklungen, die Treiber, die erfolgskritischen Faktoren sowie die Rahmenbedingungen beim IT-Outsourcing. Des Weiteren geht es um die vier Phasen im Projektablauf, auch "OMIT-Referenzmodell" genannt (Outsourcing Management of Information Technology). Diese vier Phasen behandeln die Strategiefindung, die Ausschreibungsphase, die Implementierung und die Inbetriebnahme. Am letzten Seminartag präsentieren die Kleingruppen die Lösungen ihrer Fallstudien. Auch mögliche alternative Lösungsszenarien werden diskutiert und alle Ansätze werden aus der Perspektive der Praxis überprüft. Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer. Die Teilnahmebedingungen Für externe Interessenten ist die Teilnahme nur während des dreitätigen Blockseminars möglich. Daher ist in dem Fall auch keine Leistungserbringung in Form der Lösung einer Fallstudie erforderlich. Die Teilnahme wird aber bestätigt. Studierenden wird eine erfolgreiche Teilnahme bestätigt, wenn sie an beiden Veranstaltungsteilen teilgenommen und die Fallstudie bearbeitet haben. Die Anmeldung für dieses Kursangebot ist ab sofort möglich. Studierende der FH Wedel nutzen zur Anmeldung bitte das Online-Sekretariat. Externe melden sich bitte per E-Mail unter weiterbildung@fh-wedel.de. Die Kursgebühr ist nach Zielgruppen gestaffelt und startet ab 240 Euro für die Studierenden der Hochschule. Erfolg mit IT-Outsourcing „Outsourcing ist eine gute Sache, wenn es gut gemacht wird“, erklärt Torsten Gründer, der Referent des Seminarangebots. IT-Auslagerungen werden häufig übereilt entschieden und planlos umgesetzt. Erprobte Instrumente und Methoden für sicheres und erfolgreiches IT-Outsourcing sind verfügbar, werden aber oftmals nicht konsequent genutzt. In dieser Veranstaltung geht es darum, die Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Umsetzung eines sicheren und vorteilhaften IT-Outsourcing kennenzulernen. Erfolgreiche IT-Auslagerungen basieren auf praxiserprobter Vorgehensweise, professioneller Umsetzung und der Sicherung von Transparenz. Erfolgskritische Voraussetzungen, etwa klare Leistungsbeschreibungen, definierte Verantwortlichkeiten, verbrauchsorientierte Preismodelle, effektive Kontroll- und Eskalationsprozesse sind vor einem Vertragsabschluss auszugestalten. Nur dann hat eine Entscheidung pro oder contra Outsourcing überhaupt eine sachlich fundierte Grundlage und Aussicht auf Erfolg. Torsten Gründer, Geschäftsführer der GRÜNDER Consulting GmbH, ist Outsourcing-Experte, Fachbuchautor und Hochschuldozent. Seit rund 20 Jahren berät er Unternehmen führend bei der erfolgreichen Planung, Umsetzung und Optimierung ihrer IT-Sourcing-Vorhaben. In Deutschland begründete er den Zweig der Outsourcing-Spezialberatung und entwickelte mit dem OMIT-Referenzmodell die einzige an den Bedarfen auslagernder Unternehmen ausgerichtete Outsourcing-Projektmanagementmethode.

Schwärme von Piranhas

Für das Sommersemester 2019 geht ein neuer Programmierwettbewerb an den Start. Anders als die bisherigen Programmierwettbewerbe an der Fachhochschule Wedel findet dieser in Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt und nutzt gemeinsame Ressourcen. Das Interesse unter Studierenden und Mitarbeitern der FH Wedel ist groß, erneut einen Programmierwettbewerb auszurichten. Noch bevor es richtig losgeht, haben sich über 80 Interessenten vorab angemeldet. Wie der diesjährige Programmierwettbewerb abläuft und worum es genau geht, ist Thema des Kick-offs am 18. April um 12:15 Uhr im Seminarraum 1. Alle Studierenden und Mitarbeiter sind herzlich eingeladen, sich beim Kick-off über die Eckdaten zu informieren und sich dann auch emsig im Programmieren zu messen. So viel sei zur diesjährigen Aufgabe schon einmal verraten: Es geht um das Spiel Piranhas, bei dem die eigenen Fische zu einem Schwarm verbunden werden sollen ... Weitere Informationen vorab sind auch auf der Seite des Programmierwettbewerbs zu finden.

Deutschlandstipendium erstmals vergeben

Die Fachhochschule Wedel vergibt im Rahmen der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstmals das Deutschlandstipendium. Für 2019 wird es insgesamt 19 Stipendien für Studieninteressierte und Studierende geben. Vier Stipendiaten im Sommersemester 2019 Am 8. April erhielten vier Studenten das Deutschlandstipendium. Die Stipendiaten erhalten nun für die Dauer eines Jahres monatlich einen Zuschuss von 300 Euro, wobei 150 Euro vom Förderer und 150 Euro vom Bund kommen. Zu den ersten Förderern zählen die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB). Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Eike Harms, übergab im Rahmen der Begrüßung der Erstsemester die Urkunden an die ersten vier Stipendiaten. „Förderprogramme wie das Deutschlandstipendium unterstützen Studierende finanziell und ermöglichen ihnen den Fokus auf das Studium“, befürwortet Harms die Initiative des BMBF. Die Geförderten nahmen zum Sommersemester ihr Studium an der FH Wedel auf und konnten sich gegen insgesamt 19 Bewerber erfolgreich durchsetzen. Neben sehr guten schulischen Leistungen zeichneten sich die vier jungen Männer durch zusätzliches Engagement aus, so zum Beispiel durch die Teilnahme am Nachwuchswettbewerb Jugend forscht oder das soziale Engagement als Rettungsschwimmer.  Leon Fischer nahm im Vorfeld an der Software-Challenge teil und konnte hier durch sehr gute Leistungen überzeugen. „Teilnahmen an der Software-Challenge oder unserer SchülerUni werden ebenfalls im Auswahlprozess berücksichtigt. Es zeigt, dass Schülerinnen und Schüler sich im Voraus bereits mit einem Studium beschäftigt haben, und zeugt von entsprechender Motivation“, so Prof. Dr. Ioana Serban, die den Auswahlprozess mit begleitet. Die Stipendiaten im Überblick Florian Seepolt: Bachelor Wirtschaftsinformatik Leon Fischer: Bachelor Medieninformatik Marian Heinsen: Bachelor Medieninformatik Cevin André Janzik: Master Wirtschaftsingenieurwesen Ausschreibung für das Wintersemester 2019/2020 Für das kommende Wintersemester werden voraussichtlich fünfzehn Deutschlandstipendien vergeben. Neben Studierenden können sich auch Schülerinnen und Schüler, die ein Studium an der FH Wedel aufnehmen möchten und zu Beginn des Förderungszeitraums an der FH Wedel eingeschrieben sind, bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2019. Weitere Information zum Deutschlandstipendium und zum Bewerbungsprozess gibt es hier.

Herzlich willkommen!

Zum Sommersemester 2019 begrüßt die Fachhochschule Wedel insgesamt 163 Studienanfänger davon 77 neue Studierende in den sechs Master-Studiengängen. Sowohl unter den Bachelor- als auch unter den Master-Studierenden sind die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, E-Commerce und Wirtschaftsingenieurwesen besonders beliebt. Auch der englischsprachige Master-Studiengang IT-Engineering ist mit 13 Erstsemestern sehr gut besetzt. Während höhere Semester dem Vorlesungsbeginn gelassen entgegen blicken, beginnt für alle Erstsemester ein aufregender neuer Lebensabschnitt: das Studium an der FH Wedel! Begrüßung der Erstsemester durch die Hochschulleitung Nachdem in der vergangenen Woche schon über 100 Erstsemester an der Orientierungswoche teilgenommen hatten, erfolgt am 8. April nun die offizielle Begrüßung aller Studienanfänger durch die Leitung der Fachhochschule und die Professoren. Alle Erstsemester der Bachelor-Studiengänge finden sich bitte bis 11 Uhr im Hörsaal 5 ein. Die Begrüßung der neuen Master-Studierenden findet um 15 Uhr ebenfalls im Hörsaal 5 statt. Die Eckdaten im Überblick Was: Begrüßung der Bachelor-Erstsemester Wann: 8. April, 11 Uhr Wo: Hörsaal 5 Was: Begrüßung der neuen Master-Studierenden Wann: 8. April, 15 Uhr Wo: Hörsaal 5

Motto "Digitale Erfolgsmodelle"

Am 10. und 11. April findet zum sechsten Mal der Digital Commerce Day in Hamburg statt. Der Digital Commerce Day ist eine der führenden E-Commerce Konferenzen, auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auf der Veranstaltung treffen sich E-Commerce-Experten von Marken, Herstellern, Handel und Verlagen zum fachlichen Austausch. Der zweitägige Branchentreff thematisiert unter dem diesjährigen Motto “Digitale Erfolgsmodelle aus der Praxis”, mit welchen aktuellen Strategien, Taktiken und Methoden Unternehmen im E-Commerce erfolgreicher werden können. Mit Branchengrößen wie idealo, ABOUT YOU und Unilever auf der Rednerliste bietet das Programm eine interessante Mischung aus Beiträgen namhafter E-Commerce-Player und jungen Speakern der Start-up-Szene. Das Programm ermöglicht bis zu 450 Besuchern am ersten Tag spannende Vorträge sowie anregende Diskussionsrunden rund um die neusten Themen und Trends im deutschen Digital Commerce. Am zweiten Tag erhalten die Besucher der Masterclasses exklusive Einblicke und relevante Praxiserfahrungen aus erster Hand. Von Beginn an unterstützt die Fachhochschule Wedel das Event als Kooperationspartner. Als eine der wenigen Hochschulen in Deutschland bietet sie E-Commerce bereits seit 2011 als konsekutiven Studiengang an. "Als sehr praxisnahe Hochschule ist es für uns selbstverständlich, dass wir eine so erstklassige Veranstaltung mit unterstützen. Unsere Studierenden profitieren enorm durch den Wissenstransfer, den wir durch den Austausch mit den Praktikern bieten können. Wir wiederum sind für die Unternehmen im Markt ein verlässlicher Partner in der Ausbildung von Nachwuchskräften", erläutert Prof. Jan-Paul Lüdtke das Engagement der FH Wedel für den Digital Commerce Day. Lüdtke leitet gemeinsam mit Prof. Florian Schatz seit dem Wintersemester 2017/2018 den Studiengang E-Commerce. Den diesjährigen Digital Commerce Day werden die beiden E-Commerce-Experten ebenso mit großem Interesse verfolgen wie auch die zahlreichen Studierenden vor Ort, die auch wesentlich mit zur Organisation beitragen. Insgesamt zählt der Fachbereich E-Commerce an der FH Wedel 200 Studierende, die sich entweder im Bachelor- oder im Master-Studiengang mit allen Fragestellungen rund um den Online-Handel von heute befassen. Foto: Digital Commerce Day 2018

Auslandssemester an der Sunshine Coast?

Das International Office informiert am 6. Mai zum Studium an der University of the Sunshine Coast (USC) in Brisbane, Australien. Für Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsingenieurwesen ist ein Auslandssemester integriert und das Studium an der USC eine Option. Auch Studierende anderer Studiengänge können ein Auslandssemester zusätzlich einplanen. In dem Termin 6. Mai um 12:15 Uhr in Seminarraum 4 ist Liani Eckard der University of the Sunshine Coast zu Gast und stellt die australische Partnerhochschule sowie das studentische Leben in Brisbane vor. Neben Tipps zum Studium in Australien und Infos zum Land sowie zur Region geht es auch um den Bewerbungsprozess, die Visumsoptionen, die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten. Herzlich eingeladen sind alle Studierenden, die sich für ein Studium in Australien interessieren und vorab einen Eindruck von dieser Partneruniversität gewinnen möchten. Zusätzliche Inspiration bietet auch dieser Blog-Beitrag von Jannik Wunderow, einem ehemaligen Studenten der FH Wedel.  Foto: Jannik Wunderow

Blutspendeaktion an der FH Wedel

Mit einer Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz leistet jede Spenderin und jeder Spender ehrenamtliches Engagement und übernimmt soziale Verantwortung – freiwillig und unentgeltlich. Die Fachhochschule Wedel lädt am 16. April in der Zeit von 10 bis 14 Uhr gemeinsam mit dem DRK im Seminarraum 1 dazu ein, mit einer Blutspende zur Sicherstellung der Patientenversorgung mit den oftmals überlebenswichtigen Blutpräparaten beizutragen. Außerdem kann man sich als Stammzellspender bei der Stammzellspenderdatei NORD-OST typisieren und registrieren lassen. Dazu wird bei der Blutspende einfach ein Röhrchen Blut mehr entnommen. Neben Studierenden, Lehrenden und Hochschulmitarbeiterinnen und –mitarbeitern sind alle Interessierten aus Wedel und Umgebung zur Spendenaktion in der FH herzlich eingeladen. Mit einer knappen Stunde Zeitaufwand für eine Blutspende kann jeder Spender bis zu drei Patienten helfen, denn aus dem halben Liter einer Vollblutspende werden drei verschiedene Präparate gewonnen. Zur besseren Planung und um lange Wartezeiten zu vermeiden, können Interessierte das Terminreservierungsprogramm nutzen und sich einen Slot reservieren. Alle Spender erhalten im Anschluss an die Blutspende einen Imbiss. Die Cafeteria stellt belegte Brötchen, Obst und Getränke sowie Schokoriegel kostenfrei zur Verfügung. Jetzt für die Blutspende einen freien Slot reservieren: https://nord.bsd-trs.de/reservierungen/fachhochschule_wedel FAQs Wer darf Spenden? Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein und ein Körpergewicht von mindestens 50 kg haben. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Was muss ich mitbringen? Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Sollten Sie bereits einen Blutspendeausweis besitzen, bringen Sie auch diesen zum Termin mit. Wie lange dauert das Blutspenden? Für eine Blutspende sollte inklusive Anmeldung, Blutentnahme und Ruhephase mit Imbiss circa eine Stunde Zeit eingeplant werden. Die Blutentnahme selbst dauert lediglich fünf bis sieben Minuten. Wie viel Blut wird entnommen? Es werden pro Spende 500 ml Blut entnommen. Der Körper hat die abgegebene Menge Spenderblut in der Regel nach etwa zwei Wochen wieder vollständig ausgeglichen. Der Flüssigkeitshaushalt ist nach einer Blutspende bereits nach wenigen Stunden wieder hergestellt. Was muss ich vor der Blutspende beachten? Vor einer Blutspende sollte ausreichend gegessen und getrunken werden (mindestens 1,5 Liter, z.B. Wasser Säfte, Tee etc. / gutes Frühstück). Dies ist wichtig für die Kreislaufstabilität. Kann ich von der Blutspende ausgeschlossen werden? Damit schon im Vorweg bestimmte Risiken, sowohl für den Spender als auch für den Empfänger von Blutpräparaten, ausgeschlossen werden können, bekommt der Spendewillige bereits bei der Anmeldung einen Anamnese-Fragebogen vorgelegt. Ein Vorab-Spendecheck kann unter https://www.drk-blutspende.de/spenderservices/spende-check.php auf der Website der DRK-Blutspendedienste durchgeführt werden. Letztlich entscheidet dann der bei jeder Blutspendeaktion anwesende Arzt nach seiner Untersuchung unter Beachtung aller vorgeschriebenen Parameter, ob eine Spende möglich ist. Foto: DRK-Blutspendedienst/Zimmermann

Neue Sparte im Hochschulsport: eSports

Ab dem Sommersemester 2019 stehen Studierenden der Fachhochschule Wedel im Hochschulsport neben Sportarten wie Volleyball, Badminton und Segeln auch eSports zur Auswahl. Mehrere Teams stehen bereits bereit, sich in virtuellen Arenen zu messen – hochschulintern, aber auch darüber hinaus. Zu den bereits vertretenen Spielen gehören unter anderem League of Legends (LoL), Counter Strike: Global Offensive (CS:GO) und Stronghold. Wachsende Popularität Bereits an der Begrifflichkeit "eSports" scheiden sich die Geister. Rein körperlich betrachtet haben schließlich das hochfrequente Hämmern auf die Tastatur und die virtuose Kontrolle der Computermaus recht wenig mit klassischen athletischen Disziplinen zu tun. Auch erwecken die bunten Bilder auf dem PC-Monitor für Außenstehende nicht unbedingt den Eindruck einer ernsthaften Tätigkeit. Wenn man allerdings genauer hinschaut, stellt sich das Phänomen eSports als kaum zu ignorierende Entwicklung heraus. Durch die flächendeckende Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse hat sich die Popularität des kompetitiven Multiplayer-Spielens in den vergangenen Jahren drastisch erhöht. Längst spielt man nicht mehr bloß mit ein paar Kumpels im heimischen Netzwerk, sondern weltweit vernetzt. In offiziellen Ligen und auf Tournaments und Massen-LAN-Parties wie der Dreamhack messen sich hochprofessionelle Teams im Wettbewerb um Preisgelder im Millionenbereich. Drumherum entsteht eine Industrie aus Team-Kult, Merchandise und Wetten – gar nicht so anders also, als bei professionellen Sportclubs. Ob das am Ende „Sport“ genannt wird, dürfte die wenigsten der Anhänger interessieren. Spaß am Teamplay Doch zurück nach Wedel: Hier haben sich die verschiedenen Teams aus Studenten und Auszubildenden durch ein gemeinsames Interesse am Spielen gebildet. Obwohl es kein Problem wäre, vom heimischen PC über das Internet miteinander zu spielen und dabei über ein Headset zu kommunizieren, ziehen die Spieler es vor, sich tatsächlich zu treffen – IRL also, in real life. Man kennt sich, und auch über das Team hinaus entstehen Freundschaften. „Das Leistungsniveau der Studierenden ist unterschiedlich“, sagt Dr. Michael Predeschly, Dozent für Datenbanken und Webanwendungen. „Da aber der Spaß und das Team-Play im Vordergrund stehen, ist dies kein Problem.“ Predeschly hat sich des Themas eSports in Wedel angenommen. Neuzugänge sind herzlich willkommen und können sich über die Seite des Wedeler Hochschulsportes direkt an die Organisatoren wenden. Für die wachsende Anzahl von Teams und Mitgliedern wurde angesichts des gestiegenen Interesses das anfangs genutzte VR-Lab der Fachhochschule immer mehr zur Einschränkung: „Das VR-Lab ist mit seinen fünf Rechnern zu klein geworden, hier können  keine Teams gegeneinander antreten“, sagt Predeschly. In Zukunft wird daher das wesentlich größere Medien-Rechenzentrum genutzt. Auch ist gegen Ende des Jahres eine Teilnahme an der Nordish Gaming Convention geplant, auf der die Wedeler eSportler ihr Können unter Beweis stellen werden. Wer die LAN-Atmosphäre einmal selbst erfahren möchte, kann außerdem an der zweiten offiziellen LAN-Party der FH Wedel am 4. und 5. Mai teilnehmen. Die erste Veranstaltung im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Informationen zur kommenden LAN-Party im Mai folgen. eSports auch in der Lehre Auch aus anderen Perspektiven wird das Thema eSports in Wedel zunehmend als ernsthaftes Betätigungsfeld gesehen: „Dieses Semester bieten wir das Thema in Form eines Seminars, welches ich mit meinem Kollegen, Professor Dr. Christian-Arved Bohn, zusammen durchführe, an“. Bohn ist als Studiengangsleiter für Computer Games Technology und Medieninformatik an der FH Wedel unter anderem für Computergrafik, Computer Games und Virtual Environments verantwortlich. Themen des Seminars sind beispielsweise die Organisation von eSports-Veranstaltungen, aber auch die Suchtprävention bei Online-Games. Unter dem Titel „Computergrafik/eSports“ richtet sie sich im Sommersemester 2019 an alle Informatikstudiengänge, ist allerdings bereits voll belegt – Interesse scheint also auch hier reichlich vorhanden zu sein. Die eSports-Events von morgen organisieren sich nicht von selbst.