Fertigungstechnik

Verschiedene Fertigungsverfahren mit ihren unterschiedlichen Anwendungsbereichen unterliegen stets einem dynamischen Entwicklungsprozess. Dieser wird besonders durch sich ständig ändernde Produktanforderungen beeinflusst. Wachsende Qualitätsansprüche und kürzer werdende Produktlebenszyklen stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Dank seiner hervorragenden Ausstattung ermöglicht das Fertigungstechnische Labor der FH Wedel den Studierenden einen umfassenden Einblick in modernste Fertigungsprozesse.

Das Labor befindet sich im Überbau des 1. Obergeschosses.

Ausstattung

  • 3 CAD/CAM Arbeitsplätze mit Pro/E Wildfire 4, ShopMill, WinCam und Catalyst
  • Großformatplotter CF10000 der Fa. Epson und HP Designjet 500PS
  • Rapid Prototyping-Anlage DIMENSION der Firma Alphacam zur Herstellung von Prototypen
  • CNC-Fräszentrum DMG DMC635V mit Siemens 840D Steuerung
  • CNC-Drehmaschine PC-Turn 120 der Firma EMCO mit Sinumerik 810T Steuerung
  • Werkzeug-Voreinstellgerät der Firma Ulmer zum Voreinstellen der Werkzeuge
  • Kunststoffspritzgießmaschine ALLROUNDER 270 V SELOGICA der Firma Arburg zur Herstellung von Gelenkteilen
  • Hydraulische 2-Säulen-Presse (300kN) der Firma Dunkes
  • Sandstrahlgerät Firma OSU-Hessler zur Oberflächenbehandlung
  • Hochtemperaturofen (bis 1.100°C) der Firma Nabertherm zur Erwärmung der Teile
  • Wirbelsinterbecken (Eigenbau) für das manuelle Beschichten
  • Montagearbeitsplatz der Firma Bosch für die manuelle Montage
  • Zug-/Druck-Prüfmaschine (50 kN) der Firma Wolpert
  • Härteprüfgeräte der Firma Zwick bzw. Firma Wolpert
  • Werkstatt-Oberflächenmessgerät Hommel-Tester zur Bestimmung von Oberflächenkennwerten
  • Labor-Oberflächenmessgerät S6P der Firma Mahr zur Bestimmung von Oberflächenkennwerten
  • Pendelschlagwerk der Firma Los mit einem maximalen Schlagvermögen von 300kJ

Einbindung in Lehre und Forschung

Ziel des Labors für Fertigungstechnik ist es, die in verschiedenen Fächern (z.B. Technisches Zeichnen, CAD, Fertigungstechnik, Materialtechnik etc.) gelernten Theorien in die Praxis umzusetzen. Dabei lernen die Studierenden wichtige Fertigungsverfahren und deren technische wie auch wirtschaftlich sinnvolle Einsatzgrenzen kennen.

Im Bachelor-Studium finden etwa Demonstrationen zu Fertigungsverfahren und Materialprüfverfahren statt. Außerdem führen die Studierenden im Rahmen des “Physikalischen Praktikums: Werkstoffprüfung” Versuche zur Materialprüfung durch. Im Fertigungstechnischen Praktikum stellen angehende Wirtschaftsingenieure in einzelnen Teams sogar selbstständig ein Produkt als Kleinserie her. Von der Planung des Projekts über die Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Kalkulation, Fertigung der Einzelteile, den Einkauf von Fremdleistungen bis hin zur Montage wird praktisch die gesamte Prozesskette einer industriellen Produktion abgebildet.

Im Master-Studium verwenden die Teilnehmer die Maschinen und Anlagen für Arbeiten im Rahmen von Projektstudien sowie für Master-Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der angewandten Forschung.

Betreuung