Informatik – Motor für Innovation und Entwicklung

Die Bezeichnung Informatik vereint die Worte Information und Automatik. Sie beschreibt die Disziplin, systematisch und automatisiert Informationen zu verarbeiten, zu speichern und zu übermitteln. Die Informatik setzt sich in ihren unterschiedlichen Richtungen mit den mathematischen Grundlagen (theoretische Informatik), mit Planung, Herstellung und Betrieb von Computern (Hardware, technische Informatik) sowie der dazugehörigen Programme (Software, praktische und angewandte Informatik) auseinander.

Doch Informatik ist mehr, wie Prof. Dr. Oliver Günther, Präsident der Gesellschaft für Informatik, treffend formuliert: "Die Informatik ist längst viel mehr als Hard- und Software. Sie ist eine grundlegende Querschnittsdisziplin mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und zahlreichen Schnittstellen zu Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft. Deswegen braucht die Informatik auch Nachwuchs, der querdenken kann."

Disziplin der Querdenker

Informationstechnologie ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Sie kommt in den verschiedensten Berufsfeldern zum Einsatz – vom Maschinenbau über die Medizin und dem Finanzbereich bis hin zum Versicherungswesen oder der Medienbranche.

Wie sehen die mathematischen Grundlagen der Informationsverarbeitung aus? Wie können wir möglichst schnelle, zuverlässige und sichere Computer realisieren? Wie stellen wir zuverlässige und benutzungsfreundliche Hard-/Software-Systeme her? In welchen Bereichen lässt sich Informationstechnik noch einsetzen?

Informatiker sind in der Lage, sich in nahezu jede Thematik hineinzudenken und sie unter Aspekten der Informationstechnologie zu beleuchten. So beraten sie etwa Unternehmen bei anstehenden Fragen des digitalen Wandels. Sie strukturieren und analysieren Probleme, um dann die notwendige Hard- und Software zu entwickeln und zu programmieren. Dazu greifen sie auf ihre Kenntnisse über komplexe Informations-, Kommunikations- und Steuerungssysteme zurück. Aber auch in der Systemadministration – also der Verwaltung von Hard- und Software – sind sie tätig.

Die Studiengänge

Folgende Studiengänge der FH Wedel haben einen direkten Bezug zur Informatik:

  • Computer Games Technology
  • IT Engineering
  • IT Management, Consulting and Auditing
  • Medieninformatik
  • Smart Technology
  • Technische Informatik
  •  Wirtschaftsinformatik

Durch ihr Studium entwickeln die Studierenden eine hohe fachliche Kompetenz in den wesentlichen Bereichen der Informatik. Dazu gehören der Umgang mit praxisrelevanten Software-Systemen, wie etwa das betriebswirtschaftliche System ERP (Enterprise Ressource Planning), Datenbanken oder Informationssysteme sowie objektorientierte Programmierung und Web- Technologien. Außerdem erlernen sie anwendungsorientiertes Arbeiten und wie sie sich selbstständig neue Techniken, Methoden und Sprachen erschließen können. Eine methodische Herangehensweise, kritische Reflexion und die Bereitschaft, für ihre Arbeit Verantwortung zu übernehmen gehören ebenso zu ihren erworbenen Skills wie Teamarbeit und die Fähigkeit, eigene Arbeitsergebnisse zielorientiert einzubringen, argumentativ zu vertreten und öffentlich zu präsentieren.

Ansprechpartner