Gründen – der Weg zum eigenen Unternehmen

Wir legen großen Wert darauf, Studierende mit innovativen Ideen dabei zu unterstützen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Über das Programm EXIST-Potentiale wird die Fachhochschule Wedel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert, um sich nachhaltig als Gründerhochschule entwickeln zu können. Professoren mit eigener Gründungserfahrung stehen den Studierenden als kompetente Ansprechpartner zur Seite und seit 2020 ist mit der Startup Bridge eine eigenständige Gründungsberatung an der FH Wedel an Bord. Über EXIST-Potentiale hinaus ist die FH Wedel auch am hochschulübergreifenden Verbundprojekt Startup Port als strategischer Partner beteiligt. Sieben Hochschulen der Metropolregion Hamburg bündeln im Startup Port ihre Kräfte in der Gründungsunterstützung und verfolgen das Ziel, die Anzahl wissensbasierter Gründungen und deren Nachhaltigkeit zu steigern sowie das Wachstum neu gegründeter Unternehmen zu beschleunigen.

Gründen mit der Startup Bridge

Unter dem Motto "Inspirieren, Qualifizieren und Fördern" ermöglicht es die Startup Bridge den Studierenden der FH Wedel eigene erfolgreiche Gründungsgeschichten zu schreiben. Das dahinterstehende Team verfügt über ein breites Spektrum an Berufserfahrungen und bringt Fachwissen in verschiedenen Bereichen mit. Die Startup Bridge berät kompetent in allen wichtigen Teilschritten der Gründung und bietet regelmäßig Veranstaltungen an, um Studierende mit eigenen Start-up-Ambitionen zu vernetzen.

Gründen in der Lehre

Das Thema "Gründen" spielt an der FH Wedel in mehreren Lehrveranstaltungen eine Rolle. In der Vorlesung "Entre- und Intrapreneurship" sowie dem dazugehörigen Workshop beschäftigen sich Studierende mit dem Prozess der Unternehmensgründung im Kontext von Innovation und Unternehmensführung. Sie lernen, innovative Geschäftsideen erfolgreich umzusetzen oder Innovationsprozesse innerhalb traditioneller Unternehmensstrukturen anzugehen. Während der "Venture Challenge" können Studierende spielend lernen, wie die Gründung eines Unternehmens abläuft. Zusätzlich wird das "Ideation Semester" im Modul "Entre- und Intrapreneurship" angeboten, in welchem die Studierenden als Team im Rahmen des Lean-Start-up Ansatzes eine Geschäftsidee entwickeln.

Auch in Praxisprojekten, Seminar- und Abschlussarbeiten setzen sich Studierende regelmäßig wissenschaftlich und umsetzungsorientiert mit dem Thema Unternehmensgründung auseinander.

Meetups

Während des Semesters finden regelmäßig Meetups statt. Sie geben gründungsinteressierten Studierenden über alle Studiengänge hinweg die Möglichkeit, sich auszutauschen. Dazu werden externe Gäste wie Gründer, Investoren und Experten eingeladen, die in lockerem Rahmen eigene Fehler, Erfolge und Erfahrungen mit den Studierenden teilen und diskutieren. Über anstehende Meetups und weitere spannende Veranstaltungsangebote für Gründungsinteressierte informiert die Startup Bridge unter der Rubrik Events.

Networking

Die Vorteile des Aufbaus eines Netzwerks liegen auf der Hand: Es ist der Schlüssel zum Erfolg! Es dient der Erweiterung des Wissens und dem Aufbau von lang anhaltenden Partnerschaften und Freundschaftsbeziehungen. Unsere Studierenden motivieren wir, den interdisziplinären Austausch mit Studierenden anderer Studiengängen zu wagen und wir vernetzen sie außerdem mit wichtigen Akteuren außerhalb des Campus. So haben sie die Möglichkeit, Kontakt mit interessanten Persönlichkeiten aus der Start-up-Szene der Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holsteins aufzunehmen.

Workshops

Auch Workshops, in denen ein breites Spektrum an Themen angeboten wird, finden während des Semesters regelmäßig statt. Von Networking bis hin zu den Rechtsformen ist alles dabei. In den Workshops werden die Werkzeuge vermittelt, mit denen die jeweiligen Themen besser bewältigt werden können.

Gründungsberatung

Wer bereits eine eigene Idee zu einer Unternehmensgründung hat, kann sich von der Startup Bridge beraten lassen. Die Gründungsberater bringen Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen wie Finanzierung, Strategie und Marktkenntnissen mit. Einige der Teammitglieder haben sogar selbst bereits erfolgreich gegründet und greifen Gründungsinteressierten gerne unter die Arme, indem sie mit ihnen ihr Vorhaben diskutieren oder gemeinsam das Geschäftsmodell schärfen. Wenn Ihr Geschäftsmodell und Ihre Gründungsidee gereift sind, unterstützt Sie das Team bei der Finanzierung und hilft dabei, Anträge für Förderprogramme zu stellen.

Startup Port an der FH Wedel

Der Startup Port integriert sieben Hochschulpartner:innen (Fachhochschule Wedel, Helmut-Schmidt-Universität, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Leuphana Universität Lüneburg, Technische Universität Hamburg, Universität Hamburg und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) sowie weitere assoziierte Forschungseinrichtungen (DESY, Helmholtz-Zentrum Geesthacht). Das Verbundprojekt verfolgt drei Ziele: Die Steigerung der Anzahl wissensbasierter Gründungen, die Erhöhung der Überlebensfähigkeit der Gründungen und die Beschleunigung des Wachstums neu gegründeter Unternehmen. Dazu werden bestehende Ausbildungsangebote und Förderformate der einzelnen Verbundpartner:innen für alle ihre Studierenden und Wissenschaftler:innen geöffnet. Darüber hinaus werden die bestehenden Angebote an den einzelnen Hochschulen und Einrichtungen durch die drei neuen hochschulübergreifende Formate ACADEMY, MATES und BUSINESS ergänzt: Ziel dieser Programme sind die gründungsspezifische Qualifizierung von Studierenden und Wissenschaftler:innen, Gründer:innen sowie Gründungsberater:innen, die Vernetzung von Gründungsinteressierten aus verschiedenen Einrichtungen und unterschiedlichen Fachdisziplinen sowie die Initiierung von Geschäftsbeziehungen und Erfahrungsaustausch zwischen Startups und etablierten Unternehmen.

Ansprechpartnerin

Camila Munhoz

Projektkoordinatorin für Startup Port

camila.munhozspam prevention@fh-wedel.de

Team Startup Bridge

Am einfachsten ist das Team der Startup Bridge per E-Mail an startupbridgespam prevention@fh-wedel.de zu erreichen.

Strategische Projektleitung

Gründerstories

In der Vergangenheit haben viele Absolventen der Fachhochschule Wedel erfolgreiche Start-ups gegründet. Die Firmen und Dienstleistungen sind so unterschiedlich wie die Studienrichtungen der Gründer: Sie fokussieren sich auf Spezialsoft- und -hardware, Spiele, Apps oder Dienstleistungen rund um das Thema "Digitales". Hier stellen wir drei von ihnen vor. Weitere Gründerstories ehemaliger Studierender finden Sie unter Erfolgsgeschichten.

Floranza

Dieter Schlack hat von 2011 bis 2016 an der Fachhochschule Wedel E-Commerce studiert und den Online-Pflanzenversand floranza GmbH Anfang 2017 gegründet. "Die Idee kam mir während meines Studiums, als ich ein Praktikum bei einem Pflanzenversand absolviert hatte", sagt Schlack. Floranza bietet seinen Kunden aus dem In- und Ausland über 3000 Pflanzen aller Art an. Er bezieht seine Waren frisch von den umliegenden Baumschulen nahe Pinneberg, dem Unternehmenssitz. Was er heute über die FH Wedel denkt? "Ich habe sehr von dem praxisnahen Studium und dem Netzwerk profitiert", so Schlack.

Fab4Media

E-Commerce Master-Absolventin Isabelle Brenning gründete 2014 zusammen mit Michael Fassl die Blogger- und Influencer-Agentur Fab4Media GmbH & Co. KG. Sie kümmert sich darum, Brands bei digitalen Influencern zu platzieren, um ihre Sichtbarkeit zu steigern.

P&M Software + Consulting

Mathias Leonhardt studierte von 2003 bis 2012 Medieninformatik; sein Gründungspartner Phillip Schulte von 2008 bis 2012 Informatik. Sie freundeten sich während ihres Studiums an und bemerkten bei kleineren Projekten, dass sie sehr gut zusammen arbeiteten. 2013 gründeten sie die Digitalagentur P&M Software + Consulting. "Anfangs hatten wir noch keine Büroräume und haben alles von Phillips WG-Zimmer aus gemacht" blickt Leonhardt zurück. "Auch die ersten Aufträge kamen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis." Heute beschäftigen sie zwölf Mitarbeiter und betreuen namhafte Kunden wie Edeka, oetinger, die Otto Group oder hagebau. "Die Nähe zur FH war und ist elementar wichtig für uns", so Leonhardt. "Viele interessante Projekte und Kunden haben wir unserem Netzwerk zu verdanken, das wir uns noch zu Studienzeiten aufgebaut haben."