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Sprachassistenten in der Versicherungsbranche

Welches Potenzial bieten Sprachassistenten der Versicherungsbranche, was ist beim Einsatz zu beachten und wie wird ein solcher Assistent entwickelt? Zu diesen Fragestellungen referiert KI-Experte und Scrum-Master Fabian Wieland im Kolloquium am 3. November. Alle Studierenden sowie Beschäftigten der Fachhochschule Wedel können teilnehmen. Zum Vortrag Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem komplexen Zusammenspiel von Industrie und Forschung anhand des konkreten Anwendungsbeispiels der Implementierung eines Sprachassistenten in der Versicherungsbranche. Als Einstieg in das Thema wird zunächst erklärt, warum Sprachassistenten für Versicherungen überhaupt von Bedeutung sind. Der Referent zeigt technische und soziale Grenzen des Einsatzes auf. Anschließend lernen die Teilnehmenden verschiedene praktische Anwendungsbeispiele kennen. Diese verdeutlichen, dass die künstliche Intelligenz, die hinter dem Sprachassistenten steht, sowohl positive als auch negative Effekte auf die Unternehmensprozesse haben kann. Die Studierenden können so die kritischen Funktionen eines Sprachassistenten identifizieren. Nach der Theorie folgt die Praxis: Wieland zeigt, wie die theoretischen Grundlagen die Basis für den Bau eines funktionierenden Prototyps herangezogen werden können. Zum Abschluss haben die Studierenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch zu treten. Co-moderiert wird der Vortrag von Patrick Beutler. Beide sind für die IT- und Managementberatung Q_PERIOR AG tätig. Zu den Referenten Fabian Wieland ist bei Q_PERIOR für die Themengebiete maschinelles Lernen und Prozessautomatisierung verantwortlich. Hierbei liegt sein Schwerpunkt vor allem auf der Interaktion von Menschen und Maschinen. Als Projektleiter, Entwickler und Scrum-Master berät er seine Kunden im Bereich Financial Services, vor allem hinsichtlich Fragestellungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz und Agilität. Wieland entwickelt Schulungen, Konzepte sowie Prototypen rund um das Thema (intelligente) Prozesse und ist verantwortlich für die prototypische Umsetzung von Sprachassistenten. Beruflich startete er seine Karriere in der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Seinen Masterabschluss in Informatik mit Schwerpunkt Data Science und Knowledge Management erlangte er am Center For Advanced Studies Heilbronn. Patrick Beutler agiert vom Standort Hamburg und ist bei Q_PERIOR für Prozess- und Architekturthemen verantwortlich. Als Projektleiter, Business Analyst und Requirements Engineer berät er seine Kunden in der gesamten Versicherungsbranche sowie im Bereich der Finanzdienstleistungen, insbesondere zu Prozess- und Architekturthemen. Beutler zeichnet für das Q_PERIOR Insurance Model, ein Referenzmodell, das die Soll-Prozesse und Architekturen von Versicherungsunternehmen abbildet, verantwortlich. Darüber hinaus entwickelt er Serviceangebote, Trainings und Konzepte rund um das Thema (intelligente) Prozesse und verantwortet das Q_PERIOR Account Management. Beutler begann seine berufliche Laufbahn bei der Computer Science Cooperation (heute: dxc Technology). Seinen Bachelor-Abschluss in informationsorientierter Betriebswirtschaftslehre erwarb er an der Universität Augsburg und konzentrierte sich bereits während des Studiums auf das Banken- und Versicherungswesen mit einem Schwerpunkt auf informationsorientierte Fragestellungen. Überblick Was: Kolloquium " Voice Bots – Managing processes by speech” Wann: 3. November, 17 Uhr Wo: Info folgt zeitnah

Microservices – Fluch oder Segen?

Wie geht ein Unternehmen mit großen Datenmengen um und welche Rolle spielen Microservices dabei? Zu diesen Fragestellungen referiert Dr. Claire Fautsch von der Joblift GmbH im Kolloquium am 10. November. Alle Studierenden sowie Beschäftigten der Fachhochschule Wedel können teilnehmen. Zum Vortrag Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Aufbau komplexer Softwarestrukturen, dem Umgang mit Big Data sowie den damit einhergehenden Herausforderungen. Als Einstieg in das Thema wird zunächst erklärt, was Microservices sind. Die intelligente Rekrutierungsplattform Joblift betreibt rund 150 solcher Services, um riesige Datenmengen zu bearbeiten. Die Referentin leitet im Unternehmen ein Webentwicklerteam und gibt im Kolloquiumsvortrag einen Einblick in die cloudbasierte Microservice-Architektur von Joblift. Dabei handelt es sich um eine der beliebtesten Lösungen für den Umgang mit Big Data in modernen Tech-Startups. Sie ermöglicht eine einfache, automatisierte horizontale Skalierung. Anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels lernen die Teilnehmenden den Einsatz von Microservices kennen. Aufgezeigt werden sowohl Potenziale als auch Herausforderungen und Einschränkungen sowie mögliche Lösungsansätze. Zudem erläutert Dr. Fautsch, inwiefern maschinelles Lernen zu einer reibungslosen Nutzererfahrung beiträgt.  Zum Abschluss haben die Studierenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch zu treten. Zur Referentin Dr. Claire Fautsch ist als Engineering Manager bei der Joblift GmbH beschäftigt, wo sie ein Team von Backend- und Plattformentwicklern leitet und auch selbst programmiert. Zuvor arbeitete sie bei Goodgame Studios als Java-Entwicklerin und IT-Beraterin. Im Anschluss an ihren Bachelor und Master in Mathematik an der Universität Neuchâtel in der Schweiz promovierte Dr. Fautsch in Informatik zum Thema Information Retrieval. Überblick Was: Kolloquium "Microservices: Boon or Bane?” Wann: 10. November, 17 Uhr Wo: Hörsaal 6 Wie: Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Studienstart mit Stipendium

Ein Stipendium erleichtert das Studium finanziell und öffnet Türen zu potenziellen Arbeitgebern. Insgesamt sieben Studierende freuen sich über den Start einer Förderung zum Wintersemester 2021/2022. Am Montag, den 11. Oktober, übergab Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel, die Urkunden an die Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung.  Die angehenden Wirtschaftsingenieure Lennart Bredthauer und Larissa Wegener erhalten ein Stipendium der Grohe Treuhandstiftung. Die Förderung in Wert von jeweils 8.280 Euro zur Finanzierung der Studiengebühren ab dem zweiten Semester wird jährlich gemeinsam mit der FH Wedel vergeben. Das Stipendium richtet sich an besonders engagierte Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Im Rahmen der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt die FH Wedel im Wintersemester fünf Deutschlandstipendien. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten nun für die Dauer eines Jahres monatlich einen Zuschuss von 300 Euro, wobei 150 Euro vom Förderer und 150 Euro vom Bund kommen. Zu den Förderern zählen die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB). Gefördert werden Mahmoud Badr (Master IT-Engineering), Lucas Barmwoldt (Master IT-Engineering), Melina Hikisch (Bachelor IT-Management, Consulting & Auditing), Timo Söchtig (Bachelor Wirtschaftsinformatik) und Melisa Özcan (Bachelor E-Commerce).

Neue Raumbezeichnungen auf dem Campus

Mit Beginn des Wintersemesters kehren auch die Studierenden an den Campus der Fachhochschule Wedel zurück. Die Zeit der Onlinelehre hat die Hochschule genutzt, um die räumlichen Strukturen zu vereinfachen und die Bezeichnungen der Räume entsprechend anzupassen. Der interaktive Gebäudeplan  (in Entstehung) hilft allen, sich schnell zurechtzufinden und an die neue Systematisierung zu gewöhnen. Vorläufig ist der Gebäudeplan hier  zu finden. Ab sofort erfolgt die Einteilung der Hochschule in sieben Gebäudeteile, die jeweils einen Buchstaben von A bis G tragen. Innerhalb der einzelnen Gebäudeteile sind die Räume im Uhrzeigersinn durchnummeriert. Die Hörsäle tragen eine neue Nummerierung, beginnend mit Hörsaal 1 (ehemals Hörsaal 3) und endend mit Hörsaal 6 (ehemals Hörsaal 5). Analog ist die Abfolge der Rechenzentren beginnend mit PC-Pool 1 (ehemals RZ 5). Das Audimax behält seine Bezeichnung. Die Seminarräume sind ergänzend zur Nummerierung mit einem Eigennamen versehen. Hier ist die Wahl auf bedeutende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefallen. Der Seminarraum „Agnesi“ ist beispielsweise in Gebäudeteil A und der Seminarraum „Einstein“ in Gebäudeteil E zu finden. „Ziel der neuen Systematik ist es, unseren Studierenden, Mitarbeitenden sowie Besucherinnen und Besuchern die Orientierung auf dem Campus zu erleichtern. Wir hoffen, dass alle die Umstellung schnell als Verbesserung wahrnehmen werden,“ sagt Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel. Alle Räume sind mit neuen Türschildern versehen, die zusätzlich zur Raumbezeichnung einen QR-Code aufweisen. Über diesen lässt sich der Gebäudeplan online aufrufen, der Zusatzinformationen zum jeweiligen Raum enthält.

Herzlich willkommen zum Wintersemester 2021/2022!

Endlich wieder Studentenleben auf dem Campus: Nach drei Online-Semestern startet die Fachhochschule Wedel mit Präsenzveranstaltungen ins Wintersemester 2021/2022. Für 206 Erstsemester in den zwölf Bachelor-Studiengängen sowie 62 neue Master-Studierende beginnt ein aufregender Lebensabschnitt. Höhere Semester können sich auf eine Rückkehr zum Normalbetrieb freuen – mit Vorlesungen im Hörsaal, Mittagessen in der Cafeteria sowie Lernen und Kaffeetrinken im Innenhof oder den Lernecken. Begrüßung der Erstsemester durch die Hochschulleitung Am 12. Oktober startet der Vorlesungsbetrieb für alle Studierenden. Die Begrüßung der Studienanfänger durch die Leitung der Fachhochschule und die Professoren findet am Montag, den 11. Oktober statt. Alle Erstsemester der Bachelor-Studiengänge finden sich bitte um 11:00 Uhr im Audimax ein. Die Begrüßung der neuen Master-Studierenden ist im Hörsaal 3 mit Beginn um 15 Uhr. Orientierungswoche und Mathe-Brückenkurs Für einen reibungslosen Start ins Studium sorgen die Orientierungswoche und der Mathe-Brückenkurs, die ab dem 4. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) angeboten werden. Hier werden sowohl die fachlichen Grundsteine gelegt, als auch erste Kontakte zu Kommilitoninnen und Kommilitonen geknüpft. Außerdem lernen die Erstsemester die Labore und Rechenzentren sowie Angebote der Gründungsberatung Startup Bridge kennen. Studieren unter Corona-Bedingungen Die Präsenzlehre ist in der Hochschule unter Einhaltung der 3G-Regel möglich. Alle Teilnehmenden von Lehr- und Prüfungsveranstaltungen müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Geimpfte und genesene Personen erbringen den Nachweis einmalig im Studierendensekretariat oder online. Diejenigen, die sich nicht impfen lassen können oder möchten, müssen ein offizielles Testergebnis vorlegen. Ein negativer Test berechtigt für die Dauer von 72 Stunden zum Aufenthalt auf dem Campus. Die Erfassung der Testergebnisse erfolgt immer montags, mittwochs und freitags zwischen 7:30 Uhr und 9:00 Uhr beim Studierendensekretariat. Neben der 3G-Regel gelten auf dem Campus weiterhin die bekannten Hygieneregeln. In allen Hörsälen, PC-Pools und der Bibliothek ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, auf dem übrigen Campus wird es dringend empfohlen, da ein Abstand von 1,5 Metern nicht überall einzuhalten ist. Alle Infos sind auch in unseren FAQs  zusammengefasst.

Feierliche Zeugnisverleihung

Das Sommersemester 2021 fand am Freitag, den 24. September, mit einem besonderen Höhepunkt seinen Abschluss: 119 Absolventinnen und Absolventen nahmen im Beisein von Familie und Freunden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen im Audimax der Fachhochschule Wedel ihr Zeugnis entgegen. Es war die erste Zeugnisverleihung in Präsenz, nachdem die beliebte Veranstaltung drei Semester in Folge Corona-bedingt ausgefallen war. Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel, eröffnete die Zeugnisverleihung mit großer Freude über so viele strahlende Gesichter im größten Hörsaal der Hochschule. „Endlich darf ich Ihnen Ihr Abschlusszeugnis wieder persönlich überreichen und damit Ihre harte Arbeit würdigen, die aufgrund der ungewöhnlichen Studiensituation, in der Sie sich mit Beginn der Corona-Pandemie plötzlich wiedergefunden haben, noch einmal besonders hervorzuheben ist.“ Unter dem Beifall der Begleitpersonen nahmen 70 Bachelor und 49 Master of Science eingekleidet in Robe und mit Hut ihr Zeugnis auf der Bühne entgegen. Harms überreichte Blumen und richtete einige persönliche Worte zum Werdegang an jede Absolventin und jeden Absolventen. Zwölf Abschlussarbeiten erhielten die Note „sehr gut“, vier Absolventinnen und Absolventen beendeten ihr Studium sogar „mit Auszeichnung“. Auszeichnungen durch den Wedeler Hochschulbund Jedes Semester ragen einige Absolventinnen und Absolventen mit hervorragenden Leistungen in ihren Abschlussarbeiten heraus. Solche mit einem hohen Praxisbezug sowie realen Problemlösungen prämiert der Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB), der Förderverein der FH Wedel, in den drei Kategorien Informatik, Technik und Wirtschaft. Für die Abschlussarbeiten des Sommersemesters 2021 wurde pro Kategorie ein Preis verliehen. Die Master-Thesis in der Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre „Die Integration von Künstlicher Intelligenz in das Forecasting als Teil des Corporate Performance Managements“ von Jan-Frederick Göttsche wurde mit dem WHB-Preis in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet. In ihrer Laudatio betonte Prof. Franziska Bönte, Professorin für Unternehmensführung und Controlling, die hohe Relevanz, die die Implementierung von Künstlicher Intelligenz in das Controlling eines Unternehmens für die Entlastung der Mitarbeitenden hat. Damit trägt die Arbeit von Göttsche zukunftsweisend konkret zur Verbesserung der Betriebsprozesse bei. Der WHB-Preis in der Kategorie Informatik ging an Sören Fritsch für seine Master-Thesis „Optimierung der Player Experience in Computerspielen durch A/B Testing“ in der Fachrichtung E-Commerce. Im Herbst 2018 begaben er und Laudator und Geschäftspartner Marcel Ernst sich auf eine gemeinsame Reise in der Spieleentwicklung. Ernst lobte das innovative und lösungsorientierte Arbeiten von Fritsch, denn seine Arbeit brachte einen erheblichen Erkenntnisgewinn bezüglich der Verwendbarkeit von A/B-Testverfahren als Instrument zur Optimierung der Player Experience in Computerspielen hervor. Direkte Anwendung fanden seine Erkenntnisse zudem in dem gemeinsamen Start-up Detach Entertainment. „Bei Jungheinrich machte die Frage ‚Kennst du schon unsere neue Werkstudentin? Die ist echt gut‘ schnell die Runde.“ Mit diesen Worten richtete sich Thorge Prochnow von der Firma Jungheinrich  an die Master-Absolventin und WHB-Preisträgerin Frauke Jörgens. Ihre Master-Thesis in der Fachrichtung Informatik „Konzeption und Implementierung einer Skalierungsschätzung zur Abstandserkennung am Flurförderzeug in einer Lagerumgebung unter Nutzung eines Structure-from-Motion-Ansatzes“ erhielt den Preis in der Kategorie Technik. Bereits ihre Bachelor-Arbeit bei Jungheinrich war mit dem WHB-Preis sowie dem Innovationspreis Rotary Club Wedel ausgezeichnet worden. Fahrzeuge von Jungheinrich werden nun zeitnah mit den von ihr entwickelten Features ausgestattet und verbessern die schwierigen Arbeitsbedingungen in logistischen Lagerprozessen.

Heimathafen für Gründungsinteressierte

Das hochschulübergreifende Verbundprojekt Startup Port fördert und stärkt seit Oktober 2020 wissensbasierte Gründungen in der Metropolregion Hamburg. Zudem bündelt es bestehende Formate der beteiligten Hochschulen und Forschungszentren, um mehr Transparenz für Gründerinnen und Gründer zu schaffen. Ziel des Projekts ist es, Akteure zu vernetzen, Synergien zu schaffen und Formate der Zusammenarbeit zu entwickeln. Neben der Fachhochschule Wedel sind die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die Helmut-Schmidt-Universität (HSU), die Leuphana Universität Lüneburg, die Technische Universität Hamburg (TUHH), das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie die Universität Hamburg Teil des Startup Ports. Die Existenzgründungsinitiative wird finanziell gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Maßnahme EXIST-Potenziale. Bestehende Weiterbildungsangebote und Förderformate der einzelnen Hochschulen werden über Startup Port für alle Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geöffnet und durch neue hochschulübergreifende Formate ergänzt. Die Startup Port ACADEMY legt den Fokus auf Qualifizierung in Form eines hochschulübergreifenden Zertifikatsprogramms für Studierende und Forschende sowie auf Qualifizierungsangebote für angehende Gründerinnen und Gründer. Mit MATES und BUSINESS werden mehrmals im Jahr Vernetzungsangebote für gründungsinteressierte Studierende untereinander sowie mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen organisiert. Startup Port Week Vom 27. bis 30. September 2021 findet die digitale Startup Port Week statt. Auf Gründerinnen und Gründer sowie alle, die es werden wollen, warten vier Tage geballtes Programm rund um die Themen Gründungsförderung, -inspiration und -motivation. Die beteiligten Partner bieten auf Instagram, Twitter  und LinkedIn  unterschiedliche, kostenlose Formate an – von Vorträgen über Challenges bis hin zu Diskussions- und Vernetzungsrunden. Auch die FH Wedel ist mit einem Angebot dabei: Die Startup Bridge der FH Wedel lädt am 30. September von 13 bis 18 Uhr zur digitalen Venture Challenge ein. Die Challenge: Wer schafft es, ein Start-up mit Investoren innerhalb von drei Spieljahren zu einer profitablen Surfboard-Marke aufzubauen? Die Teilnehmenden des Planspiels gründen in einem interdisziplinären, zufällig ausgewählten und hochschulübergreifenden Team ein Surf-Start-up. Im Wettbewerb treten die einzelnen Teams gegeneinander an. Das Gewinnerteam erwartet ein Wunschgutschein über 500 Euro. Anmeldungen  sind bis zum 15. September möglich. An der FH Wedel ist Camila Munhoz als Projektkoordinatorin die Ansprechpartnerin für Fragen und Anregungen rund um das Thema Startup Port.

Software Challenge 2021/22

Informatik ist zukunftsweisend und macht nebenbei auch richtig viel Spaß. Das wollen die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Fachhochschule Wedel Schülerinnen und Schülern der Oberstufe mit einem Programmierwettbewerb zeigen. Mit der „Software-Challenge“ können sie mit Begeisterung und Spannung sowie kompetenter Begleitung in die Welt der Informatik einsteigen. In Schleswig-Holstein ins Leben gerufen, wird der Wettbewerb inzwischen bundesweit ausgetragen. Teilnehmen können Teams von mindestens zwei Personen, die im Verlauf des Wettbewerbs gemeinsam einen Computerspieler für ein gängiges Gesellschaftsspiel programmieren. Mit Beginn des neuen Schuljahres ist auch die Bewerbungsphase für die Software Challenge 2021/22 gestartet. "In der nächsten Runde geht es um das Spiel Ostseeschach", erklärt Prof. Florian Schatz, der das Projekt an der FH Wedel betreut und an der Hochschule den Studiengang E-Commerce leitet. "Die Teilnehmenden müssen einen virtuellen Computerspieler programmieren, der in der jeweiligen Spielsituation möglichst gute Züge spielt." Am Ende der Entwicklungsphase schickt jedes Team den selbst programmierten Computerspieler in den Wettkampf. Dieser besteht aus einer Meisterschaft, unterteilt in Regionalligen. Die Ergebnisse können laufend analysiert werden. Das ermöglicht den jungen Programmierenden, ihre virtuellen Spieler Zug um Zug weiter zu verbessern. Beim Finale der acht besten Programme wird schließlich das Siegerteam ermittelt. "Der Programmierwettbewerb vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen realistischen Eindruck von der Informatik und der Software-Entwicklung", so Schatz. "Und natürlich freuen wir uns, wenn wir bei einigen Begeisterung für das Fach wecken und sie im Anschluss ein Informatik-Studium in Erwägung ziehen." Mehrere Kooperationspartner steuern Preise bei. Außerdem werden über 100 Stipendien in einer Höhe von jeweils bis zu 3.600 Euro an Schülerinnen und Schüler vergeben, die sich in herausragender Weise bei der Software-Challenge beteiligt haben. Stipendien für engagierte Schülerinnen und Schüler Die Fachhochschule Wedel vergibt im Zuge der Software-Challenge fünf Stipendien, um besonders talentierten Teilnehmenden Anreize für ein informatiknahes Studium zu geben. Ein Jahr lang erhalten fünf junge Studierende, vorzugsweise in einem der informatikorientierten Studiengänge, eine Förderung von 300 Euro monatlich für ihr Studium an der FH Wedel. Mehr Infos zur Software-Challenge

Digitales Prozessmanagement einer Unternehmensberatung

Im Sommersemester steht für Bachelor-Studierende des fünften oder sechsten Semesters in Betriebswirtschaftslehre das BWL-Projekt auf dem Plan, ein Modul, das mit zehn ECTS-Punkten knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung in dem Studiengang ausmacht. Unternehmen reichen hierfür Projektthemen ein, die im Anschluss von Studierenden-Teams ausgewählt und bearbeitet werden. Ein Praxispartner im Sommersemester 2021 war die Unternehmensberatung UMCO, die ihren Kunden als strategischer Partner Compliance-Lösungen für den weltweiten Vertrieb und den Umgang mit Chemikalien anbietet. Interne Geschäftsprozesse werden dort über ein zentrales CRM-System abgebildet. Doch mit einer steigenden Erwartungshaltung der Kunden und den Anforderungen von UMCO an Transparenz und Kundenzufriedenheit hatte sich das bisherige CRM-System überholt. Im Rahmen des BWL-Projektes durften sich die Studierenden Marcus Landwehr, Moritz Junge, Anna Domke und Anne Schneider diesem Thema annehmen und ihr theoretisches Wissen über digitales Prozessmanagement in der Praxis beweisen. Der Kunde im Fokus – jederzeit und überall Wie viele andere Unternehmen steht auch UMCO vor den Herausforderungen der voranschreitenden Digitalisierung und wachsender Kundenansprüche. Die Kommunikation und der Austausch von Informationen spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Um hier zukünftig besser aufgestellt zu sein, erarbeiteten die Studierenden ein Helpdesk-Konzept, konkreter ein Ticket-System, welches Kunden und Mitarbeitern als neutrale, mobile und jederzeit verfügbare Anlaufstelle dienen soll. Im Projektablauf wurden nicht nur Problemstellen der jetzigen Kommunikation evaluiert, sondern auch Methoden und Maßnahmen zur Gegensteuerung modelliert. Mit dem Fokus auf Kundenzufriedenheit wurden zudem bestehende Feedback- und Revisionsprozesse betrachtet, für die im Anschluss Empfehlungen hinsichtlich Zeit, Art und Umfang für Kundenfragebögen ausgearbeitet wurden. Zusätzlich zum Optimierungspotenzial bestehender Prozesse wurde auch untersucht, inwieweit sich die verfügbare Webversion des CRM-Systems als Alternative zum Desktopclient eignet und in einem vollumfänglichen Funktionsabgleich erfasst. Während der gesamten Projektzeit befanden sich die Studierenden in einem konstruktiven Austausch mit UMCO. Bei Besuchen vor Ort sowie digitalen Jours fixes konnten nicht nur Kontakte zu zwei der drei Geschäftsführer, genauer zu Anika Biehl und Ulf Ch. Inzelmann, sondern auch zu vielen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedenster Abteilungen geknüpft werden. Besonders die Bürohunde sorgten bei Vor-Ort-Terminen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre und viele lächelnde Gesichter. Unternehmensseitig wurde das Projekt durch Kathrin Waldheuser begleitet, die den Studierenden immer mit Rat und Tat zur Seite stand und durch die aktive Beteiligung ein fester Bestandteil des Projektteams war. Die Betreuung seitens der Fachhochschule Wedel wurde von Prof. Franziska Bönte, Professorin für Controlling und Unternehmensführung, und Prof. Gunnar Harms, Professor für Produktions- und Logistikmanagement, übernommen.  Neben dem Sammeln erster Erfahrungen in Projektmanagement und Kundenberatung konnten die Studierenden lernen, was es heißt, sich digital über MS Teams zu organisieren. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation waren Projektmeetings überwiegend nur virtuell möglich. Anfänglich als zusätzliche Herausforderungen wahrgenommen, ergab sich im Verlauf des Projektes eine produktive Routine und einen Erfahrungsschatz, der nicht nur wertvolle Kenntnisse für den weiteren Studienverlauf, sondern auch für die berufliche Zukunft mit sich bringt. Trotz des hohen Zeitaufwandes und der erschwerenden Pandemie-Situation waren sich alle Studierenden einig, dass das Projekt eine großartige Möglichkeit bot, erste Einblicke und Erfahrungen im praktischen Projektmanagement zu sammeln. Besonders die unterschiedlichen beruflichen und akademischen Hintergründe innerhalb des Projektteams ergänzten sich stets gut und eröffneten in vielen Punkten neue Perspektiven. Alle Studierenden beendeten das Projekt mit einem guten Gefühl, einer langen Liste an neuen Kenntnissen und dem Angebot seitens UMCO die erarbeiteten Ansätze im Rahmen eines Praktikums oder einer Bachelor-Thesis zu vertiefen.

Wintersemester 2021/22

Endlich wieder Vorlesungen gemeinsam mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen erleben, Geplauder auf den Gängen und Leben auf dem Campus: Die Fachhochschule Wedel plant das kommende Wintersemester 2021/21 in Präsenz. Diese Entscheidung ist in Abstimmung mit der Landesregierung Schleswig-Holstein sowie den anderen Hochschulen des Landes gefallen. Seit dem 22. August gilt die neue Hochschulen-Coronaverordnung des Landes Schleswig-Holstein. Diese ermöglicht die Präsenzlehre unter Einhaltung der sogenannten „3G-Regel“. Demnach dürfen Personen an Lehrveranstaltungen der Hochschule teilnehmen, die vollständig gegen Covid19 geimpft oder genesen sind sowie Personen mit einem negativen Testergebnis, das nicht älter als drei Tage ist. Ein entsprechender Nachweis muss vorgelegt werden können. Die bisherigen Hygieneregeln gelten weiterhin, insbesondere das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung auf dem gesamten Campus. Der größtmögliche Präsenzbetrieb hängt stark von der Impfquote ab. Die FH Wedel appelliert deshalb an alle Personen, für die eine Impfung in Frage kommt, die landesweiten Impfangebote wahrzunehmen. Informationen rund um die Covid19-Schutzimpfung bietet das Land Schleswig-Holstein: https://bit.ly/LandSHImpfung Wir freuen uns auf euch. „Drei Semester lang mussten wir den Lehrbetrieb Corona-bedingt auf digitale Angebote umstellen“, sagt Prof. Dr. Eike Harms, Präsident der FH Wedel. „Nun freue ich mich, dass das nächste Wintersemester nach derzeitigem Stand regulär in Präsenz stattfinden kann. Als kleine Hochschule setzen wir auf das persönliche Miteinander zwischen Studierenden und Lehrenden. Während der Onlinelehre haben wir zwar alle Kanäle genutzt, um den Austausch weiterhin bestmöglich zu pflegen, aber das so wichtige spontane Gespräch zwischen Tür und Angel ist leider weggefallen. Außerdem ist das Lernen vor Ort in den Laboren der Hochschule ein elementarer Bestandteil vieler Studiengänge.“ Vor allem für Studienanfängerinnen und -anfänger ist die Präsenzlehre wertvoll. Auf dem Campus werden nicht nur Freundschaften geknüpft, sondern auch der Grundstein für ein erfolgreiches Studium gelegt. Der persönliche Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden ist besonders in den ersten Semestern hilfreich, um sich im Studienalltag zurecht zu finden. Die Interdisziplinarität zwischen Informatik, Technik und Wirtschaft findet ebenso idealerweise im persönlichen Austausch statt, indem Studierende im Team lernen und auf diese Weise ihre Kompetenzen teilen und vertiefen.

Knee deep in content and data

Bereits zum dritten Mal fand in den letzten Monaten das Prototyping Lab von nextMedia.Hamburg statt. Das Prototyping Lab bringt experimentierfreudige Unternehmen mit Studierenden an Hochschulen in der Metropolregion Hamburg zusammen und lässt sie gemeinsam belastbare Prototypen entwickeln. Ab April arbeiteten fünf Hochschulen, 20 Studierende und vier Unternehmen an Lösungen zur Fragestellung, wie innovative Technologien die Zukunft der Medien und explizit Künstliche Intelligenz Prozesse und Produkte der Contentbranche verändern können. In interdisziplinären Teams stellten sich die Studierenden den Challenges der beteiligten Unternehmen. Eine Challenge stammte von dem Medienunternehmen Der Spiegel: Knee Deep in Content und Data – Neue inhaltliche Dimensionen und Produkte durch Metadaten-Analyse. Eine tolle Herausforderung, fanden die zwei Bachelor-Studenten der Fachhochschule Wedel Nick Seidel und Patrik Simms. Nick studiert im fünften Semester Wirtschaftsinformatik und Patrik im siebten Semester Medieninformatik. Hier berichten sie von ihren Eindrücken zum Prototyping Lab. Ihr seid beide passionierte Entwickler und Teamplayer. Was war euer erster Gedanke, als euch eure Challenge präsentiert wurde? Nick: Es hat mich gefreut, mit einem der größten Nachrichtenmagazine Deutschlands zusammenarbeiten zu können. An der Challenge, neue inhaltliche Dimensionen und Produkte mittels Metadaten-Analyse zu erschließen, finde ich sehr spannend, dass man riesige Datenmengen verstehen, analysieren und in Relation bringen muss. Patrik: Für mich schien diese Challenge das meiste Potenzial zu haben, und ich denke, dass man dort am besten einen Prototypen entwickeln kann, der zu einem coolen Produkt wird. Was habt ihr euch von eurer Mitarbeit in der Challenge versprochen? Patrik: Da für mich das Produkt und die User Experience immer an erster Stelle stehen, möchte ich an Projekten mitwirken, die genau dies verbessern. Ich bin davon überzeugt, dass die Prototypen, die hier entwickelt werden, genau dies zum Ziel haben. Außerdem wollte ich einen Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz haben, um mehr über die mögliche Verwendung lernen zu können. Nick: Ich wollte gerne meine Kenntnisse zum Thema Machine Learning erweitern. Und mir gefiel der Gedanke, mit anderen Universitätskollegen aus ganz Hamburg zusammenzuarbeiten. Inwieweit kann eine KI bei der Produktentwicklung helfen? Patrik: KI kann grundsätzlich bestimmte Probleme deutlich schneller lösen als der Mensch. Nick: Genau, KI kann überall dort unterstützen, wo eine gleichartige und sich immer wiederholende Arbeit durchgeführt wird. In unserer Challenge sollten wir zu jedem Spiegel-Artikel alle darin erwähnten Entitäten extrahieren, also eindeutig identifizierbare Größen wie Personen, Unternehmen oder Orte. Ein Mitarbeiter würde Jahre daran sitzen, diese Entitäten manuell aus Millionen Spiegel-Artikeln zu extrahieren. Im ersten Stepp brauchte unser Prototyp zur Analyse von 30.000 Artikeln circa 30 Minuten. Wie sehr seid ihr in eurem Projekt in die Welt von Der Spiegel eingetaucht? Nick: Da wir uns eingehend mit den Metadaten der einzelnen Artikel befasst haben, sind wir sehr tief in die Welt vom Spiegel eingetaucht. Es war auch sehr interessant zu erfahren, welche Datenpunkte ein einzelner Spiegel-Artikel in sich trägt. Patrik: Exakt, zumindest in diesem Bereich sind wir sehr tief eingetaucht. Wir haben dabei viel über die Struktur der Artikel gelernt und die bereits existierenden Tools, die mit den Daten andere Dinge machen. Hattet ihr unterschiedliche Aufgaben oder habt ihr als Entwickler zusammengearbeitet? Patrik: Zu Beginn waren wir sehr stark im Austausch und haben gemeinsam an Problemen gearbeitet. Aber wir haben uns auch gut ergänzt: Während Nick bereits früher einige Erfahrungen im Bereich KI sammeln konnte, konnte ich meine Erfahrung aus der Web-Entwicklung einbringen. Wie habt ihr das Teamwork mit den Studierenden der anderen Hochschulen empfunden? Nick: Die Teamarbeit funktionierte super. Jeder arbeitete zuverlässig in seiner zugeteilten Rolle. Man lernte neue Techniken und Vorgehensweisen, die an anderen Hochschulen gelehrt werden. Zudem war es eine sehr gute Chance zum Netzwerken mit den Studierenden, Mentoren, Spiegel-Mitarbeitern und KI-Experten. Inwiefern könntet ihr das Wissen aus eurem Studium gut in die Challenge einbringen? Half euch eventuell auch Praxiserfahrung weiter, wenn ja welche? Nick: Im aktuellen KI-Projekt mussten wir bestimmte Programmabschnitte mit der Programmiersprache Python umsetzen, welche uns beiden fremd war. Aufgrund sehr guter, praktischer Programmiererfahrung und Grundlagen der Theoretischen Informatik fällt es uns generell aber leichter, neue Programmiersprachen zu verstehen und anzuwenden. Aus einer Werksstudententätigkeit bei XING konnte ich zudem gute Kenntnisse in agiler Produktentwicklung und der Programmierung beitragen. Patrik: Da ich seit langer Zeit parallel zum Studium als Werkstudent arbeite, konnte ich viel von dort mit einbringen, sowohl aus der Produktkonzeption als auch der eigentlichen Entwicklung. Das Prototyping Lab von nextMedia.Hamburg im Überblick

Finanzielle Studienstarthilfe

Ab dem Wintersemester 2021/22 können angehende Studierende eine neue Studienstarthilfe des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von 800 Euro in Anspruch nehmen. So sollen für Studienanfängerinnen und Studienanfänger aus Familien, die staatliche Leistungen beziehen, Hürden für den Weg ins Studium abgebaut werden. Denn gerade zu Beginn des Studiums fallen hohe Kosten beispielsweise für die technische Ausstattung an. Dass der Studienstart mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden ist, war auch ein Ergebnis der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein die Studienstarthilfe auf die Beine zu stellen“, berichtet Nana Wendt, Sozialberaterin beim Studentenwerk SH. „Damit kann insbesondere Studieninteressierten aus Elternhäusern mit geringem Einkommen die Aufnahme eines Studiums ermöglicht werden.“ Das Studentenwerk SH ist für die Bearbeitung und Auszahlung der Studienstarthilfe an Erstsemester an den Hochschulen Schleswig-Holsteins zuständig. Die Studienstarthilfe beträgt einmalig 800 Euro und wird als nicht rückzahlbare Leistung gewährt. Sie dient damit der Kostendeckung von Sonderaufwendungen, die im Rahmen der Studienaufnahme entstehen. Einen Antrag auf Studienstarthilfe können Studieninteressierte stellen, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die die erstmalige Immatrikulation an einer Hochschule in Schleswig-Holstein anstreben. Die Antragstellung ist ab dem 1. August 2021 möglich. Der Antrag wird in den Beratungsstellen des Studentenwerks SH unmittelbar nach Zulassung und vor der Einschreibung gestellt. Der Termin zur Antragstellung kann zusätzlich mit einem Beratungsgespräch zur Studienfinanzierung kombiniert werden. Für die Antragstellung ist ein Nachweis über den Bezug von Sozialleistungen erforderlich. Alle Details zur Antragstellung sowie der Download des Antragsformulars befinden sich auf der Seite des Studentenwerks SH. Foto: Timo Wilke/Studentenwerk SH

Firmenkontaktmesse 2021

Am 16. November lenken die Fachhochschule Wedel und der Wedeler Hochschulbund den Fokus auf das Thema Karriereplanung. Rund 80 Partnerunternehmen sind bei der digitalen Firmenkontaktmesse zu Gast und suchen das Gespräch zu Berufsperspektiven mit Studierenden ebenso wie mit Schülerinnen und Schülern mit Interesse an einem dualen Studium. Von 11 bis 17 Uhr stellen sich von regional bis international, von Start-up bis Großunternehmen Firmenvertreter aus so unterschiedlichen Branchen wie IT-Dienstleistungen, Technology Services, E-Commerce oder Finanzdienstleistungen vor. Für Studierende und angehende Absolventinnen und Absolventen haben sie Praktika, Nebenjobs, Abschlussarbeiten und Festanstellungen im Angebot. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich zu Stipendien und dualen Studienplätzen informieren. Ob Student, Absolventin oder Abiturient – alle Teilnehmenden können sich auf einen inspirierenden Karrieretag mit persönlichen Gesprächen im Live-Chat mit Personalverantwortlichen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm freuen. Einen Überblick über die teilnehmenden Unternehmen gibt es schon jetzt auf der Messe-Webseite. In den nächsten Wochen informieren wir zudem regelmäßig in unserem Newsletter zu teilnehmenden Partnerunternehmen und weiteren Angeboten rund um die Messe. Abonnieren Sie hier den Newsletter und Sie verpassen keine Updates zur diesjährigen Firmenkontaktmesse. Wenn Sie sich vorab über ein duales Studium an der FH Wedel informieren möchten, stöbern Sie gerne in unserer dualen Studienplatzbörse. Einen Überblick über das duale Studium an der FH Wedel und Ihre Ansprechpartner finden Sie hier. Zudem finden Sie Informationen zu unseren dualen Partnerunternehmen in einer Broschüre. Bei eventuellen Rückfragen zur Firmenkontaktmesse kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail an firmenkontaktmesse@fh-wedel.de.

Neue Erasmus+-Generation

Für die Studierenden und Mitarbeitenden der Fachhochschule Wedel ist bis 2027 die Förderung für Auslandsaufenthalte im Rahmen des Erasmus+-Programms der Europäischen Union gesichert. Der FH Wedel wurde kürzlich die Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verliehen. Zuvor war die Hochschule in den Bereichen Policy Statement, Einhaltung und Umsetzung der ECHE-Grundsätze sowie in der Qualität der Projektabwicklung und in den Verwaltungsstrukturen erfolgreich geprüft worden. "Wir wünschen uns, dass so viele unserer Studierenden wie möglich wertvolle Erfahrungen im Rahmen eines Auslandssemesters sammeln können. Das Erasmus+-Programm ist ein fundamentaler Baustein, um diese persönlich so prägende Erfahrung zu ermöglichen. Daher sind wir sehr froh, dass unser International Office die Planungssicherheit für die kommenden Jahre für die Hochschulangehörigen erhalten hat", erklärte Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel. Motto „Enriching lives, opening minds“ für europaweiten Zusammenhalt Erasmus gilt als das weltweit größte Austauschprogramm für Studierende und ist seit über 33 Jahren das Aushängeschild für Studierendenaustausch und Verständigung in Europa. Mit insgesamt rund zehn Millionen geplanten Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den nächsten sieben Jahren setzte sich die Europäische Union große Ziele für die Zukunft des Programms. Schwerpunkte der neuen Programmgeneration sind die stärkere Förderung von Chancengleichheit, Inklusion und Vielfalt sowie die digitale Transformation und das Thema Nachhaltigkeit. So wird zukünftig beispielsweise die Nutzung von nachhaltigen Verkehrsmitteln zur Anreise mit einer Aufstockung des Stipendiums honoriert. Erste Auslandsaufenthalte im Rahmen der neuen Programmgeneration sollen ab Herbst 2021 möglich sein. Das International Office ist für alle Studierenden und Mitarbeitenden der FH Wedel die Servicestelle rund um alle Fragen zu Bewerbungen für einen Erasmus-Auslandsaufenthalt. An der bis 2027 laufenden Programmgeneration nehmen insgesamt 33 Länder teil. Neben den 27 EU-Mitgliedsstaaten zählt unter anderen auch die Türkei dazu, in der die FH Wedel ebenfalls eine Partnerschaft pflegt. Foto: Jan von Allwörden/DAAD

Netzwerken für Wirtschaftsingenieure

Mit dem Start des Sommersemesters 2021 stellt sich eine neue Studierendenvereinigung für Studierende in Wirtschaftsingenieurwesen vor. Die Interessenvertretung der Hamburger Wirtschaftsingenieure Wi-Ing Aktiv, die schon seit vielen Jahren als gemeinnütziger Verein die Interessen der Studierenden des hochschulübergreifenden Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Hamburg vertritt, hat seit diesem Jahr auch eine Abteilung an der Fachhochschule Wedel. Dieses Angebot geht auf das Engagement von zwei Studenten des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen zurück. Lorenz Peters und Julian Petersen nahmen den Kontakt zu dem Hamburger Netzwerk auf und verschafften sich für die Belange der Wedeler Studierenden Gehör. Schnell konnten mit Sina Alpers und Till Kreutner weitere Kommilitonen für eine Gruppe der FH Wedel überzeugt werden. Zu viert sind sie nun als WI-ING aktiv FH Wedel am Start. Ihr Ziel ist es, Studierende innerhalb der Jahrgänge besser miteinander zu vernetzen und den Wedeler Kommilitonen Zugang zu den Angeboten des Hamburger Netzwerks zu geben. Regelmäßige Treffen sollen den Austausch der Studierenden untereinander fördern und über die Unternehmenskooperationen des Vereins geben Exkursionen, Fachvorträge oder Workshops exklusive Einblicke in die Berufswelt der Wirtschaftsingenieure. Interessierte können als Mitglied des Vereins dabei sein. Die Gebühr für die Mitgliedschaft beträgt 10 Euro pro Jahr. Das Wedeler Team stellt sich allen Interessierten zum Auftakt in einer Online-Veranstaltung am 22. April um 18 Uhr vor. Die Zugangsdaten werden über die Webseite der Wedeler Gruppe bekannt gegeben. Das Event richtet sich an alle aktiven und ehemaligen Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Wedel.

Zur Stärkung digitaler Kompetenzen

Die Bedeutung digitaler Kompetenz als Erfolgsfaktor wächst in unserer Gesellschaft zunehmend. Um die Digitalbildung gesellschaftlich voranzutreiben, sind innovative Bildungsformen und neue Zugänge gefragt. TechLabs, seit 2020 in Hamburg, beschreitet einen solchen Weg und startet ab dem Sommersemester 2021 eine Kooperation mit der FH Wedel. Laut einer repräsentativen Studie der ZiviZ im Stifterverband aus 2020 fühlen sich 70 Prozent der Deutschen unsicher im Umgang mit digitalen Technologien. Doch die Studie belegt zugleich eine große Lernbereitschaft. Wenn es um digitale Spezialfähigkeiten wie Programmieren oder die Datenanalyse geht, ist die Lernbereitschaft zwar geringer, doch geben 32 Prozent der Befragten an, dass sie solche Fähigkeiten erlernen möchten. Informellen Lernorten und digitalen Lernangeboten der Zivilgesellschaft wird in diesem Kontext eine zunehmende Bedeutung zugesprochen. Dies haben die Initiatoren des gemeinnützigen Vereins TechLabs mit der Gründung 2017 in Münster früh erkannt. Zukunft gemeinsam digital gestalten Seit Herbst 2020 bietet TechLabs auch am Standort Hamburg eine innovative Lernplattform für kostenfreie Bildung in digitalen Disziplinen wie Data Science, Artificial Intelligence und Webentwicklung an und setzt damit bewusst auf einen neuen Ansatz im Zugang für eine breite Zielgruppe mit Weiterbildungsinteresse in diesen Themen. Mit dem Start des Sommersemesters 2021 greifen die Angebote von TechLabs Hamburg und der Fachhochschule Wedel zukünftig ineinander. Studierende der FH Wedel können die TechLabs Angebote nutzen und sich bei einer erfolgreichen Teilnahme die Qualifikation als Studienleistung anrechnen lassen. Gleiches gilt für „Techies“ der TechLabs Community bei einem Studienstart an der FH Wedel. Wesentlicher Anreiz für die Studierenden der FH Wedel ist es, sich Programmierkenntnisse in einer Community außerhalb der Hochschule und in einem selbstorganisierten Prozess von der Problemidentifikation bis zur Umsetzung der Problemlösung anzueignen. Zudem birgt das Programm die Chance, die Fähigkeiten in interdisziplinärer Teamarbeit zu stärken und sich im professionellen Data Science und KI Umfeld zu vernetzen. Denjenigen, die noch nicht an der FH Wedel studieren, macht TechLabs ein Angebot, sich in den Themengebieten Data Science und Künstliche Intelligenz auszuprobieren und die vermeintliche Hürde in ein Studium in diesem Bereich leichter zu nehmen. Kooperation zwischen TechLabs Hamburg und FH Wedel Die FH Wedel erkennt die Abschlusszertifikate der beiden TechLabs Tracks Data Science und AI als Studienleistung an. Der Track AI ist Äquivalent zu dem Modul Applied Data Science & Machine Learning in Höhe von 5 ECTS, welches in den Bachelor-Studiengängen Data Science & Artificial Intelligence, Computer Games Technology, Informatik, Smart Technology sowie IT-Management, Consulting & Auditing integriert ist. Der Track Data Science entspricht mit einem Umfang von 2 ECTS einem Teil des Moduls Data Science, das neben dem Bachelor-Studiengang Data Science & Artificial Intelligence auch im Bachelor-Studium E-Commerce und Wirtschaftsingenieurwesen enthalten ist. Digital Shaper bei TechLabs Das Konzept der fünfmonatigen Qualifikation bei TechLabs umfasst insgesamt drei Teile und verbindet das Online- und Offline-Lernen mit Hands-on-Projektarbeit und einem Austausch in der Community. Teilnehmer im sogenannten Digital Shaper Programm eignen sich eigeninitiativ über die bereitgestellten Online-Kurse das erforderliche Wissen an. Erfahrene Mentoren und Partner aus Hamburger Unternehmen stehen ihnen zur Seite, insbesondere während der integrierten Projektphase. Zum Abschluss erfordert die Qualifikation eine schriftliche Ausarbeitung zum Projekt. Bewerbungsfrist für die Angebote in Data Science & Artificial Intelligence Für die TechLabs Tracks in Hamburg mit Start im April kann man sich ab dem 1. März bis einschließlich 31. März bewerben. Die Bewerbungen für das Sommersemester an der FH Wedel laufen bereits, werden aber bis zum 31. März verlängert. Die Anmeldung für die TechLabs Tracks erfolgt online. Für eine erfolgreiche Bewerbung bei TechLabs ist das Motivationsschreiben entscheidend. Das Anmeldeverfahren für ein Studium an der FH Wedel ist hier im Detail beschrieben. Die Studiengänge sind zulassungsfrei. Studieninteressierte füllen das Formular „Anmeldung zum Studium und Studienvertrag“ aus und schicken dies mit den bisherigen Zeugnissen und dem tabellarischen Lebenslauf an die Hochschule. Die Angebote der Kooperation werden ab dem Sommersemester 2021 fortlaufend sowohl im Winter- als auch im Sommersemester angeboten.

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