Newsübersicht

ESports/LAN Event geht in die zweite Runde

Am 4. Mai 2019 um 15 Uhr findet an der FH Wedel erneut ein eSports/LAN Event statt. Die Veranstaltung wird vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Fachhochschule Wedel sowie dem Studenten Björn Hesselholdt Christensen organisiert und begleitet. Über das Wochenende kann gespielt werden worauf die Studierenden Lust haben. Neben Turnieren für Overwatch, Counterstrike und League of Legends gibt es auch Konsolenturniere, beispielsweise Super Smash Brothers. Aber auch Spiele via LAN sind möglich. Das Unternehmen getDigital, ein Onlineshop mit tollen Produkten für Computerfreaks, beteiligt sich als Sponsor am eSports/LAN Event der FH Wedel und sorgt so für tolle Gewinne. Für die Veranstaltung stellt die Fachhochschule Wedel die Rechenzentren 1 bis 4 zur Verfügung. Genutzt werden können ausschließlich die Monitore. Spieler müssen Monitorkabel, Rechner oder Notebook sowie Tastatur, Mouse und bei Bedarf auch ein Headset selbst mitbringen, um spielbereit zu sein. Außerdem sorgt der AStA mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl. Nichtsdestotrotz sollte jeder Spieler auch Eigenverpflegung mitbringen, um die ganze Nacht bei Kräften bleiben zu können. Insgesamt können 80 Studierende sowie Schülerinnen und Schüler der PTL am Event teilnehmen. Tickets könnt ihr ab jetzt hier kaufen. Das Kennwort zur Registrierung haben Studierende, Schülerinnen und Schüler bereits per Mail erhalten. Bild: Ailine Peters

IT-Outsourcing erfolgreich umsetzen

Im Mai startet die Fachhochschule Wedel zu zwei aufeinanderfolgenden Terminen erneut ein Seminarangebot zu IT-Outsourcing. Der Kurs richtet sich an Studierende, Alumni und Berufstätige außerhalb der Hochschule. Der Kurs „IT-Outsourcing erfolgreich umsetzen“ besteht aus einer halbtägigen Einführungsveranstaltung und einem dreitätigen Blockseminar. Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung von Grundlagenwissen im Bereich IT-Outsourcing. Sie erweitert die Lehrveranstaltungen der FH Wedel um ein Angebot mit sehr hohem Praxisbezug und ergänzt inhaltlich insbesondere die Studiengänge IT-Management, Consulting & Auditing und Wirtschaftsinformatik. Die Teilnahme wird für Studierende in relevanten Fachrichtungen ab dem 4. Fachsemester empfohlen.  IT-Outsourcing im Sommersemester 2018 Die Einführungsveranstaltung findet am 3. Mai 2019 statt und richtet sich ausschließlich an die Studierenden der FH Wedel. Zwischen 13 und 17 Uhr geht es um die Bestimmung zentraler Termini und die wesentlichen Schwerpunkte beim IT-Outsourcing. Außerdem werden an die Teilnehmer Fallstudien zur Bearbeitung in Kleingruppen gegeben. Für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs ist die Erbringung einer Leistung mit der Bearbeitung der Fallstudie erforderlich. Das anschließende Blockseminar findet vom 23. Mai bis 25. Mai jeweils zwischen 9:30 und 17:30 Uhr statt. Darin verschaffen sich die Teilnehmer zunächst einen Überblick über die Marktentwicklungen, die Treiber, die erfolgskritischen Faktoren sowie die Rahmenbedingungen beim IT-Outsourcing. Des Weiteren geht es um die vier Phasen im Projektablauf, auch "OMIT-Referenzmodell" genannt (Outsourcing Management of Information Technology). Diese vier Phasen behandeln die Strategiefindung, die Ausschreibungsphase, die Implementierung und die Inbetriebnahme. Am letzten Seminartag präsentieren die Kleingruppen die Lösungen ihrer Fallstudien. Auch mögliche alternative Lösungsszenarien werden diskutiert und alle Ansätze werden aus der Perspektive der Praxis überprüft. Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer. Die Teilnahmebedingungen Für externe Interessenten ist die Teilnahme nur während des dreitätigen Blockseminars möglich. Daher ist in dem Fall auch keine Leistungserbringung in Form der Lösung einer Fallstudie erforderlich. Die Teilnahme wird aber bestätigt. Studierenden wird eine erfolgreiche Teilnahme bestätigt, wenn sie an beiden Veranstaltungsteilen teilgenommen und die Fallstudie bearbeitet haben. Die Anmeldung für dieses Kursangebot ist ab sofort möglich. Studierende der FH Wedel nutzen zur Anmeldung bitte das Online-Sekretariat. Externe melden sich bitte per E-Mail unter weiterbildung@fh-wedel.de. Die Kursgebühr ist nach Zielgruppen gestaffelt und startet ab 240 Euro für die Studierenden der Hochschule. Erfolg mit IT-Outsourcing „Outsourcing ist eine gute Sache, wenn es gut gemacht wird“, erklärt Torsten Gründer, der Referent des Seminarangebots. IT-Auslagerungen werden häufig übereilt entschieden und planlos umgesetzt. Erprobte Instrumente und Methoden für sicheres und erfolgreiches IT-Outsourcing sind verfügbar, werden aber oftmals nicht konsequent genutzt. In dieser Veranstaltung geht es darum, die Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Umsetzung eines sicheren und vorteilhaften IT-Outsourcing kennenzulernen. Erfolgreiche IT-Auslagerungen basieren auf praxiserprobter Vorgehensweise, professioneller Umsetzung und der Sicherung von Transparenz. Erfolgskritische Voraussetzungen, etwa klare Leistungsbeschreibungen, definierte Verantwortlichkeiten, verbrauchsorientierte Preismodelle, effektive Kontroll- und Eskalationsprozesse sind vor einem Vertragsabschluss auszugestalten. Nur dann hat eine Entscheidung pro oder contra Outsourcing überhaupt eine sachlich fundierte Grundlage und Aussicht auf Erfolg. Torsten Gründer, Geschäftsführer der GRÜNDER Consulting GmbH, ist Outsourcing-Experte, Fachbuchautor und Hochschuldozent. Seit rund 20 Jahren berät er Unternehmen führend bei der erfolgreichen Planung, Umsetzung und Optimierung ihrer IT-Sourcing-Vorhaben. In Deutschland begründete er den Zweig der Outsourcing-Spezialberatung und entwickelte mit dem OMIT-Referenzmodell die einzige an den Bedarfen auslagernder Unternehmen ausgerichtete Outsourcing-Projektmanagementmethode.

Deutschlandstipendium erstmals vergeben

Die Fachhochschule Wedel vergibt im Rahmen der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstmals das Deutschlandstipendium. Für 2019 wird es insgesamt 19 Stipendien für Studieninteressierte und Studierende geben. Vier Stipendiaten im Sommersemester 2019 Am 8. April erhielten vier Studenten das Deutschlandstipendium. Die Stipendiaten erhalten nun für die Dauer eines Jahres monatlich einen Zuschuss von 300 Euro, wobei 150 Euro vom Förderer und 150 Euro vom Bund kommen. Zu den ersten Förderern zählen die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB). Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Eike Harms, übergab im Rahmen der Begrüßung der Erstsemester die Urkunden an die ersten vier Stipendiaten. „Förderprogramme wie das Deutschlandstipendium unterstützen Studierende finanziell und ermöglichen ihnen den Fokus auf das Studium“, befürwortet Harms die Initiative des BMBF. Die Geförderten nahmen zum Sommersemester ihr Studium an der FH Wedel auf und konnten sich gegen insgesamt 19 Bewerber erfolgreich durchsetzen. Neben sehr guten schulischen Leistungen zeichneten sich die vier jungen Männer durch zusätzliches Engagement aus, so zum Beispiel durch die Teilnahme am Nachwuchswettbewerb Jugend forscht oder das soziale Engagement als Rettungsschwimmer.  Leon Fischer nahm im Vorfeld an der Software-Challenge teil und konnte hier durch sehr gute Leistungen überzeugen. „Teilnahmen an der Software-Challenge oder unserer SchülerUni werden ebenfalls im Auswahlprozess berücksichtigt. Es zeigt, dass Schülerinnen und Schüler sich im Voraus bereits mit einem Studium beschäftigt haben, und zeugt von entsprechender Motivation“, so Prof. Dr. Ioana Serban, die den Auswahlprozess mit begleitet. Die Stipendiaten im Überblick Florian Seepolt: Bachelor Wirtschaftsinformatik Leon Fischer: Bachelor Medieninformatik Marian Heinsen: Bachelor Medieninformatik Cevin André Janzik: Master Wirtschaftsingenieurwesen Ausschreibung für das Wintersemester 2019/2020 Für das kommende Wintersemester werden voraussichtlich fünfzehn Deutschlandstipendien vergeben. Neben Studierenden können sich auch Schülerinnen und Schüler, die ein Studium an der FH Wedel aufnehmen möchten und zu Beginn des Förderungszeitraums an der FH Wedel eingeschrieben sind, bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2019. Weitere Information zum Deutschlandstipendium und zum Bewerbungsprozess gibt es hier.

Großes Update für die FH Wedel App

Mit über 1.000 Downloads erfreut sich die FH Wedel App unter Wedeler Studierenden bereits einer gewissen Bekanntheit. Sie wird von Studenten für die beiden mobilen Betriebssysteme Android und iOS entwickelt und stellt eine Reihe nützlicher Funktionen für Studierende und Mitarbeiter der Fachhochschule Wedel zur Verfügung. Zum Semesterstart wurde nun der Funktionsumfang durch ein größeres Update noch einmal erweitert. Sichtbare und unsichtbare Verbesserungen Zu den Neuerungen gehört eine deutlich verbesserte Darstellung der Stundenplan-Funktion, welche nun übersichtlicher und informativer gestaltet ist. Auf iOS ist mit der "Profile"-Funktion nun mit einem Klick die Einrichtung aller FH-Dienste für Studierende und Mitarbeiter möglich: Mail, WLAN sowie der direkte Zugriff auf das Online Sekretariat. Ebenfalls ist es nun möglich, sich in der App aus seinem FH-Wedel-Konto auszuloggen und die App komplett zurückzusetzen, also angefallene Nutzerdaten zu löschen. Wie in der Software-Entwicklung üblich sind dabei die meisten Änderungen gar nicht für den Nutzer sichtbar — sie fanden "unter der Haube" statt und beheben Fehler oder schaffen die technische Grundlage für spätere Verbesserungen. Funktionen, die den Studentenalltag erleichtern Zusammen mit ihren bereits bestehenden Funktionen soll die App nun noch besser den Studierenden und Mitarbeitern dabei helfen, ihren Alltag an der FH Wedel auf mobilen Endgeräten zu organisieren und die verschiedenen Dienste der hochschulinternen IT zu nutzen. Die App ermöglicht beispielsweise die Anzeige des Essensplans der Mensa, des TV-Infosystems und der Kontaktdaten der Dozenten und Mitarbeiter der Hochschule. Darüber hinaus können Nutzer sich ihren Stundenplan einrichten und anzeigen lassen, welche Veranstaltungen anstehen. Besonders praktisch ist auch der Zugriff auf den Handout-Server, der aus der App heraus möglich ist. Fertig ist die App damit freilich noch nicht. Die Entwickler, selbst Studenten der FH Wedel, arbeiten ständig daran, neue Funktionen einzuführen und die App weiter zu verbessern. Dafür sind sie auch auf Mithilfe angewiesen: Feedback, sei es über die entsprechende Funktion der App, im App-Store oder ganz persönlich ist willkommen. Wer sich darüber hinaus in die Entwicklung der App einbringen möchte, kann auf der Webseite der App Kontakt zum Team aufnehmen. Die App kann kostenlos im Google Play Store (Android) und im Apple App Store (iOS) heruntergeladen werden.

Auslandssemester an der Sunshine Coast?

Das International Office informiert am 6. Mai zum Studium an der University of the Sunshine Coast (USC) in Brisbane, Australien. Für Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsingenieurwesen ist ein Auslandssemester integriert und das Studium an der USC eine Option. Auch Studierende anderer Studiengänge können ein Auslandssemester zusätzlich einplanen. In dem Termin 6. Mai um 12:15 Uhr in Seminarraum 4 ist Liani Eckard der University of the Sunshine Coast zu Gast und stellt die australische Partnerhochschule sowie das studentische Leben in Brisbane vor. Neben Tipps zum Studium in Australien und Infos zum Land sowie zur Region geht es auch um den Bewerbungsprozess, die Visumsoptionen, die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten. Herzlich eingeladen sind alle Studierenden, die sich für ein Studium in Australien interessieren und vorab einen Eindruck von dieser Partneruniversität gewinnen möchten. Zusätzliche Inspiration bietet auch dieser Blog-Beitrag von Jannik Wunderow, einem ehemaligen Studenten der FH Wedel.  Foto: Jannik Wunderow

Für mehr Gründungskultur

Die Fachhochschule Wedel erhält über die Förderinitiative EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine Finanzierung zur Stärkung der Gründungskultur. In der initialen sechsmonatigen Konzeptphase sollen die Rahmenbedingungen für eine bessere Realisierung von Gründungsvorhaben aus der Hochschule gesetzt werden. Mit EXIST-Potentiale will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine aktivierende Gründungskultur an Hochschulen implementieren und die notwendigen Rahmenbedingungen für wachstumsstarke Start-ups aus der Wissenschaft schaffen. Mit der neuen Förderinitiative werden insbesondere auch kleine und mittlere Hochschulen unterstützt, die bislang noch keine EXIST-Förderung in Anspruch genommen haben. Aus den insgesamt 196 Anträgen ist die Bewerbung der Fachhochschule Wedel erfolgreich hervorgegangen. Mit ihren innovativen und technologisch orientierten Studiengängen wie E-Commerce oder Smart Technology bietet die FH Wedel ein hohes Zukunftspotential und war auch in der Vergangenheit immer wieder Ausgangspunkt für erfolgreiche Gründungen mit hohem Innovationscharakter. Mit Gründern erfolgreiches Gründen lernen „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der EXIST-Förderung die Chance haben, die Strukturen und Prozesse zur Gründungsförderung an unserer Hochschule auszubauen“, kommentiert Prof. Jan-Paul Lüdtke. Lüdtke leitet in einer Doppelspitze mit Prof. Florian Schatz den konsekutiven Studiengang E-Commerce. Beide waren zuvor selbst erfolgreiche Gründer und setzen sich mit ihren Erfahrungen gerne dafür ein, für gründungsinteressierte Studierende bestmögliche Startvoraussetzungen zu schaffen. Bei EXIST-Potentiale hat sich die FH Wedel für den Schwerpunkt „Potentiale heben“ mit der Zielsetzung beworben, sich nachhaltig als Gründerhochschule zu qualifizieren. In den kommenden Monaten wird sich ein Projektteam konzeptionell intensiv mit Wegen zur Umsetzung dieses strategischen Ziels befassen. Gründungsinteresse soll möglichst früh durch zusätzliche Studieninhalte und Beratungsangebote gefördert, Studierende sollen untereinander stärker vernetzt und externe Ressourcen besser angebunden werden. Über EXIST-Potentiale hinaus ist die FH Wedel auch am Verbundantrag „Startup Port Hamburg“ unter Führung der Technische Universität Hamburg TUHH als strategischer Partner beteiligt. „Für die Schaffung einer lebendigen Gründungskultur an einer Hochschule ist Weitblick gefragt. Idealerweise treffen eine praxisorientierte Lehre am Puls der Zeit, kreative, interdisziplinäre studentische Teams und innovative Unternehmen aus der Region zusammen. Unsere Ausgangssituation hierfür ist gut. Wir freuen uns sehr, dass wir den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft nun zielgerichtet intensivieren können“, erklärt Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel.

Start des Schnupperstudiums

Für Schülerinnen und Schüler in den Abiturjahrgängen geht es ans Eingemachte: Nach den mündlichen und schriftlichen Abiturprüfungen müssen sie sich für ihren weiteren Werdegang entscheiden – beispielsweise für ein Studium. Mit dem Schnupperstudium bietet die Fachhochschule Wedel ein Orientierungsangebot für Schülerinnen und Schüler, die sich für Themen der Informatik oder Technik interessieren. Die Teilnehmer des Schnupperstudiums nehmen zusammen mit Studierenden der Hochschule an den Vorlesungen „Diskrete Mathematik“ und „Digitaltechnik“ teil. Damit haben sie eine gute Grundlage, mögliche Bachelor-Studiengänge der FH kennenzulernen. Die Vorlesung „Diskrete Mathematik“ liefert die theoretischen Grundlagen für beinahe alle Studiengänge, während sich "Digitaltechnik" besonders an Schülerinnen und Schüler mit Interesse im Bereich Informatik richtet. Ein besonderer Vorteil: Die Schülerinnen und Schüler können sich die Ergebnisse ihrer Klausuren, die sie gegebenenfalls am Ende der Vorlesung mitgeschrieben haben, für ein Studium an der FH Wedel  anrechnen lassen. Besonders interessant ist das Schnupperstudium für Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2019, die sich noch unklar sind, was und wo sie studieren möchten. Da der Stoff der Vorlesungen auf Schulstoff bis Klasse 9 des Gymnasiums aufbaut, können auch Schülerinnen und Schüler niedrigerer Jahrgänge teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer allerdings an Übungen und später an der Klausur teilnehmen möchte, muss sich bis spätestens zwei Wochen nach Vorlesungsbeginn beim entsprechenden Dozenten melden. Details Beide Vorlesungen finden im Zeitraum vom 09.04.2019 bis 11.07.2019 statt, nicht jedoch an folgenden Tagen: 23.04., 23.05., 30.05. und 09.07. Diskrete Mathematik Vorlesung Diskrete Mathematik:  Sebastian Iwanowski, dienstags 15:30 bis 16:45 Uhr und donnerstags 17:00 bis 18:15 Uhr, Hörsaal 5 Übung Diskrete Mathematik: Cordula Eichhorn, donnerstags 15:30 bis 16:45 Uhr, Hörsaal 5. Digitaltechnik Vorlesung Digitaltechnik:  Sergei Sawitzki, dienstags 17:00 bis 18:15 Uhr, Hörsaal 5 Praktikum Digitaltechnik: Sergei Sawitzki, nach Vereinbarung, Elektrotechnik-Labor Hörsaal 5 befindet sich im Hauptgebäude der Fachhochschule Wedel in der Feldstraße 143. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist diese optimal mit der Buslinie 189, Haltestelle „Wedel, Fachhochschule“ zu erreichen.

Interaktive Türschilder für die FH Wedel

Vor der Tür sehen, welche Veranstaltung gerade im Hörsaal stattfindet? Das ist ab Semesterbeginn an der Fachhochschule Wedel möglich. Für vier Hörsäle und Seminarräume sind ab jetzt interaktive Türschilder im Testbetrieb. Die kleinen, weißen Geräte mit dem grauen Display und den drei Knöpfen zeigen an, welche Veranstaltung gerade im jeweiligen Raum stattfindet. Und welche danach folgt. Per Knopfdruck können darüber hinaus Tages- und Wochenansichten abgerufen werden. Entwickelt wurden die Schilder von Informatik-Absolvent Thomas Fabian Starke in seiner Masterarbeit, für die er im Jahr 2017 den Innovationspreis gewann. Anders als bereits existierende Geräte ist sein neu entwickeltes Türschild extrem stromsparend, günstig und sehr einfach anzubringen. „Das Display kennt man sonst von Geräten wie dem Kindle“, erklärt Prof. Hoffmann, der sich dafür einsetzt, die Schilder in der kompletten FH anzubringen. „Die Anzeige an sich verbraucht gar keine Energie, lediglich beim Umschalten wird Strom verbraucht.“ Auf diese Weise sei das Gerät derart stromsparend, dass ein Satz Batterien drei Jahre lang reichen würde. Wenn sie dann leer sind, schickt das Gerät eine E-Mail an den Projektverantwortlichen, der sie im Anschluss austauschen kann. Angebracht wird es per Kleber an der Wand, ohne dass extra Kabel verlegt werden müssen. Die nötigen Daten zieht es sich auf dem WLAN. „Das Gerät wendet sich an das interne Netz der Hochschule“, erklärt Prof. Hoffmann. „Denkbar wäre auch, es an das Reservierungssystem oder den Mensaplan zu koppeln, dann können auch diese Infos abgerufen werden“. Momentan laufen die interaktiven Türschilder im Testbetrieb, damit auftretende Fehler noch ausgemerzt werden können. Geplant ist, sie mit Studierenden des Fachs Smart Technology oder Technische Informatik kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Den Sternen zum Greifen nah

Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende innerhalb von drei Semestern einen interaktiven Sternenhimmel realisiert. Die Installation, in Form einer begehbaren Box, ist mit dunklem Stoff abgehängt, um die unendliche Atmosphäre eines Sternenhimmels zu schaffen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Tritt eine Person unter den Sternenhimmel und streckt die Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern – man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen. Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel, beispielsweise zu einzelnen Studiengängen, zugeordnet, die bei Aktivierung über eine Projektion dargestellt werden. Eine besondere Herausforderung des Teams war die Erstellung eines funktionierenden Prototyps. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Idee mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umzusetzen und hoffen, andere Menschen mit diesem Projekt für die Informatik begeistern zu können“, so Sebastian Popp, Teammitglied und Student in Medieninformatik. Insgesamt wurden 64 Kugeln verbaut, die jeweils über einen eigenen Motor angesteuert werden. Von neuronalen Netzen bis hin zur Robotik und Bilderverarbeitung wurden viele Techniken umgesetzt. Die Kinect Kamera der Videospielkonsole XBOX ist über das Tiefenkamerabild für die Erkennung der Hände zuständig. Über neuronale Netze wird erkannt, dass es sich um eine Hand handelt und wo genau sich diese Hand im Raum befindet, um dann den richtigen Stern über die verbauten Chipmotoren anzusteuern. „Wir haben hier in erster Linie ein künstlerisches Projekt, welches Kunst mit Technik sowie Informatik kombiniert und daher für die Studierenden sehr aufwendig war“, äußert sich Prof. Christian-Arved Bohn, Leiter des Studiengangs Medieninformatik, positiv über das sehr gute Projekt. Auch Prof. Dennis Säring, Dozent für Informatik, ist begeistert: „Das Zusammenspiel aus Hard- und Software und die Idee von Grund auf umzusetzen, war klasse mit anzusehen. Die Studierenden haben sich trotz ihres Fokus auf Medieninformatik auch in den technischen Bereich eingearbeitet, haben Platinen gebaut und gelötet.“ Für die Rahmenkonstruktion und die Statik des Gestells wurde das Team von Markus Vieregge, Laborleiter der SmartArea an der Fachhochschule Wedel, unterstützt, der mit seiner Expertise maßgeblich zum Erfolg des Prototypenbaus beigetragen hat. „Die Arbeit an dem Projekt hat uns viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn es von anderen Gruppen weiter geführt wird, da es noch viel Potenzial für Erweiterungen gibt“, so Farina Stielert. So könnte zum Beispiel eine Klanganimation nachträglich installiert werden. Der Prototyp ist am Tag der offenen Tür erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür am 16. Februar von 10 bis 16 Uhr. Beteiligte: Anna-Lena Albrecht (Studentin Medieninformatik) Carina Kirschner (Studentin Medieninformatik) Sebastian Popp (Student Medieninformatik) Farina Stielert (Studentin Medieninformatik) Betreuer: Prof. Christian-Arved Bohn (Studiengangsleiter Medieninformatik und Computer Games Technology) Prof. Dennis Säring (Dozent für Informatik, insbesondere Bildverarbeitung) Prof. Ulrich Hoffmann (Studiengangsleiter Informatik und Smart Technology)

Aus Leidenschaft wird Karriere

Im vergangenen Monat hat Rico Meinl, dualer Student im Bachelor Informatik, in San Diego an der Konferenz DataScienceGo 2018 teilgenommen und war selbst als Speaker zum Thema „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“ auf der Bühne. Der Ursprung Rico Meinl, 21 Jahre alt, studiert Informatik dual im vierten Semester. Das Unternehmen, in dem er arbeitet, heißt Novomind. Mit dem Studium wuchs das Interesse für Themen wie Big Data und Künstliche Intelligenz und so besuchte er 2017 die Konferenz DataScienceGo in San Diego, eine Konferenz für anstrebende Data Scientists. „Ich wollte inspiriert werden und mich mit Leuten aus dem Bereich vernetzen“, so Meinl. Nach nur zwei Vorträgen war er so begeistert und wollte in 2018 selbst einen Vortrag halten. Doch zuerst musste er im Bereich Data Science Erfolge verzeichnen, um darüber berichten zu können. Also gründete Meinl nach seiner Rückkehr ein Meetup namens „Meetup.ai“. Das erste Treffen fand an der Fachhochschule Wedel statt und wurde unter anderem vom Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB) finanziell unterstützt. Das Ziel: Leute zusammenzubringen, die sich zu Themen wie Deep Learning, Machine Learning, Computer Vision sowie Applied Artifical Intelligence austauschen und vernetzen. Mit knapp 50 Teilnehmern war die Veranstaltung ein voller Erfolg und so gab es weitere Meetups in Hamburg, die die Künstliche Intelligenz in all ihren Facetten und Einsatzgebieten thematisierten. Inzwischen zählt Meetup.ai über 2000 Mitglieder und arbeitet an einer internationalen Expansion. Als dualer Student initialisierte Meinl bei Novomind das Lab „novo.ai“. Dieses zieht er gemeinsam mit Moritz Kirschte, der ebenfalls an der FH Wedel Informatik studiert, auf. Hier wird auf Unternehmensebene die Künstliche Intelligenz erforscht, um sie später im Unternehmen optimal zu implementieren sowie neue Produkte zu erschaffen. Erste Produkte werden bereits in der iSHOP Software von novomind integriert. Der Weg zurück nach San Diego Die DataScienceGo 2017 hatte bei Meinl für all die Motivation gesorgt, die es braucht, um erfolgreiche Meetups durchzuführen und ein Labor zu leiten. Die Konferenz zeigt ihm, dass viele junge Menschen große Ziele haben, aber sich oftmals selbst im Weg stehen. Um sich für die Inspiration zu bedanken, nahm Meinl Kontakt zum Organisator der Konferenz auf und berichtete in diesem Zuge über seine Erfolge. Der Organisator lud ihn daraufhin als Gast zum Super Data Science Podcast ein. Dort berichtete Meinl über seine Passion für Künstliche Intelligenz und wie er es schafft, all diese Dinge unter einen Hut zu bekommen, während er selbst noch dual studiert. Nach diesem Podcast, der inzwischen über 15000-mal gehört wurde, erhielt Meinl die Einladung, als Speaker auf der DataScienceGo 2018 zu referieren. Die 3-tägige Konferenz zählte über 400 Teilnehmer aus 23 Ländern. In 34 Sessions kamen 25 Speaker zu Wort – darunter Rico Meinl im Vortrag „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“. “Ich habe dort meine Geschichte erzählt, und wie ich nach der Konferenz in 2017 alles erreicht habe. Mein Ziel war es junge, aufstrebende Data Scientists zu inspirieren groß zu denken und große Ziele zu verfolgen. Mein Leitspruch: Commit. Fail. Improve.“, äußert sich Meinl euphorisch über seinen Konferenzbeitrag in den USA. Der Flug zur Konferenz in die USA wurde vom Wedeler Hochschulbund e.V. finanziert, der Studierende unter anderem dabei unterstützt wissenschaftliche Arbeiten auf Konferenzen zu präsentieren. „Wir sind so erfreut über das Engagement von Rico Meinl, dass wir gerne bereit waren hier finanzielle Unterstützung zu leisten und seinem Antrag auf Finanzierung stattzugeben“, so Prof. Weber, Vorstandsvorsitzender des WHB.

Für ein Semester nach Shanghai

Ab dem Wintersemester 2019/2020 können Studierende der FH Wedel für ein Semester an der Fudan University in Shanghai studieren. Die Hochschule erweitert mit dieser neuen Kooperation das Angebot für ein Auslandssemester in China um eine weitere Partnerhochschule. Bereits seit dem Wintersemester 2015/2016 ist für Wedeler Studierende ein Auslandssemester an der Beijing Foreign Studies University möglich. Shanghai ist mit rund 24 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte weltweit. In Shanghai zeigt sich China von seiner internationalen, weltoffenen und luxuriösen Seite und ist einer der stärksten Anziehungspunkte in Fernost. "Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Studierenden zukünftig ein Auslandssemester in einer der pulsierendsten Metropolen bieten können", sagt Nicole Haß, Leiterin des International Office der Fachhochschule Wedel. "Gleichzeitig haben die Studierenden dort die einmalige Gelegenheit, ihr Auslandssemester mit einem Praktikum zu verbinden", erklärt Haß weiter. Das Praktikum findet entweder an ein bis zwei Tagen pro Woche statt oder am Ende des Programms in Vollzeit für einen Monat. Die Organisation ist ein Service des Career Centers der Hochschule in Shanghai in Kooperation mit internationalen Unternehmen und Organisationen vor Ort. Die Fudan University ist eine der führenden Universitäten Chinas und zieht auch ein internationales Publikum an. Gegründet wurde sie 1905 und zählt heute rund 30.000 Studierende, von denen etwa 3.000 aus dem Ausland stammen. An keiner anderen chinesischen Universität finden sich so viele internationale Studierende ein wie dort. Unterrichtet wird sowohl in Mandarin als auch in Englisch. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Fudan University Wirtschaftswissenschaften, Physik, Medizin und Sozialwissenschaften. Für Studierende der Fachhochschule Wedel ist das Auslandssemester dort für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen möglich. Aber auch Studierenden der übrigen Fachrichtungen oder in einem Master-Studiengang soll es zukünftig offen stehen, ein Semester an der Fudan University zu verbringen. Hierzu berät das International Office auf Anfrage. Insgesamt umfasst das Netzwerk der internationalen Partner der FH Wedel 30 Hochschulen in 18 Ländern weltweit.

Starker Praxisbezug im Studium

Im Sommersemester durchlaufen die Bachelor-Studierenden in Betriebswirtschaftslehre einen Praxistest. Hierfür binden Unternehmen Teams aus Studierenden in interne Projektprozesse ein. Die Studierenden erlangen umfassende Einblicke in konkrete Aufgabenstellungen mit hoher Relevanz für den Schwerpunkt in ihrem Studium. Im Sommersemester 2017 hat die Fachhochschule Wedel das Praxisprojekt im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre erstmalig eingebunden. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung aus. Die Studierenden erhalten hierfür eine auf ihre Vertiefungsrichtung zugeschnittene Aufgabenstellung aus der Praxis. Das Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre wird an der FH Wedel mit vier Vertiefungsrichtungen angeboten: Dienstleistungsmanagement, Financial Accounting & Auditing, Marketing & Medien sowie Produktions- & Logistikmanagement. Interessierte Unternehmen bewerben sich mit einer konkreten Projektidee und dem Ziel, interne Arbeitspakete gemeinsam mit einem studentischen Team umzusetzen. „Als private Hochschule richten wir uns in besonderem Maße auf eine enge Verknüpfung von Theorie und unternehmerischer Praxis aus“, erläutert Prof. Dr. Thorsten Giersch, Leiter des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre. „Dadurch, dass sich die Unternehmen mit aktuellen Praxisthemen bei uns bewerben, können wir eine hohe Relevanz für das Studium und einen erstklassigen Praxiskontakt sicherstellen“, ergänzt er. Bisherige Kooperationen gab es beispielsweise mit der Beiersdorf AG im Bereich E-Commerce zum Thema Webtracking, mit der Warth & Klein Grant Thornton AG im Bereich Wirtschaftsprüfung, mit der HANSETRANS Holding GmbH zum Thema Employer Branding und mit der novomind AG im Rahmen einer Länderstudie zur Internationalisierung des Unternehmens. Vom ersten Projektbriefing zur Veröffentlichung einer Studie zum Thema CSR-Richtlinie Im März dieses Jahres kam erstmalig eine Gruppe aus acht Studierenden in der Vertiefungsrichtung Financial Accounting & Auditing zusammen, um von den betreuenden Professoren Dr. Alexander Fischer und Dr. Stefan C. Weber das erste Briefing zu ihrer Aufgabenstellung im Praxisprojekt zu bekommen. Die Kirchhoff Consult AG hatte es sich zum Thema gemacht, das neue CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz und dessen Anwendung durch die DAX-Konzerne in einer Studie zu untersuchen. Dazu galt es, nichtfinanzielle Erklärungen und gesonderte nichtfinanzielle Berichte zu sichten, zu analysieren, auszuwerten und anhand vorab definierter Kriterien zu vergleichen. Dem Projektteam wurde ein straffer Zeitplan auferlegt, denn für Anfang Mai stand bereits der Veröffentlichungstermin der Studie fest. Dazwischen gab es viele Abstimmungsphasen zwischen den beteiligten Projektpartnern, den betreuenden Professoren und den Studierenden. „Eine persönliche Erfahrung aus dem Projekt ist, dass die ersten Besprechungen zu einem Projekt wegweisend sind und über dessen weiteren Verlauf bestimmen“, resümiert Nicholas Lentz. „In Anbetracht des enormen Zeitdrucks haben wir dies aber sehr gut bewältigt.“ Lentz‘ Kommilitonin Annika Heesch erzählt, dass sie vor dem Projektstart ernsthafte Bedenken hatte, mit dem studentischen Team den Erwartungen gerecht werden zu können, insbesondere aufgrund der angekündigten Veröffentlichung der Studie. „Gerade zum Ende des Projekts haben wir aber gemerkt, wie sehr wir uns alle weiterentwickelt haben“, sagt sie und ergänzt: „Durch das Projekt fühle ich mich nun sicherer, auch im anstehenden Praxissemester Projekte effizienter und schneller durchzuführen. Ich freue mich schon, mein erlangtes Wissen weiter anzuwenden. In der Vertiefungsrichtung Financial Accounting & Auditing gibt es sehr viele Themen, die man so ausführlich in einer Vorlesung gar nicht besprechen kann. Daher war das Projekt eine tolle Chance, das Wissen aus den Vorlesungen zu vertiefen.“ Detailinformationen zur Studie und zum Ablauf des Praxisprojekts Mehr Informationen zur veröffentlichten DAX-30-Studie befinden sich in der News „CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz: ein Gesetz – unterschiedliche Interpretationen“. Zusätzliche Informationen zum Praxisprojekt Betriebswirtschaftslehre entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

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