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Studienplätze in BWL

Das Bewerbungsverfahren für Studienplätze zum Sommersemester 2019 läuft derzeit noch. In allen Studiengängen sind noch Studienplätze frei, so auch im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre. Das Bewerbungsverfahren für den Bachelor-Studiengang BWL an der Fachhochschule Wedel ist zweistufig: In der ersten Stufe wird die schriftliche Bewerbung geprüft. Bewerber mit einem Notendurchschnitt von 2,5 und besser erhalten, sofern zum Zeitpunkt der Bewerbung noch freie Studienplätze verfügbar sind, direkt eine Zusage. Bewerberinnen und Bewerber, die den Notendurchschnitt von 2,5 nicht erreichen, können im Bewerbungsverfahren in der zweiten Stufe an einem Auswahltest teilnehmen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden dann automatisch vom Studierendensekretariat zur Teilnahme am Auswahltest eingeladen. Der nächste Auswahltest findet am 25. Februar 2019 ab 12:45 Uhr statt. Ablauf des Tests Planen Sie für den Test bitte etwa einen halben Tag ein. Er besteht aus zwei Teilen: einem schriftlichen Test (90 Minuten, mit Taschenrechner) einem Interview (15 Minuten, davon 5 Minuten in englischer Sprache) Der Test soll bei der Einschätzung helfen, ob Sie Aussichten auf ein erfolgreiches Studium der BWL an der FH Wedel haben. Zusätzlich zu den Ergebnissen des Tests wird – wie schon bei der schriftlichen Bewerbung – die als Beurteilungskriterium Abiturdurchschnittsnote mit einbezogen. Zur Vorbereitung auf den Auswahltest können Sie diesen Beispieltest verwenden. 

Wirtschaftsingenieurwesen mit Stipendium studieren?

Die Fachhochschule Wedel und die Grohe Treuhandstiftung vergeben seit 2013 jährlich zwei Stipendien an Studierende des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Das Grohe Stipendium finanziert den Stipendiaten ab dem zweiten Semester bis zum Ende der Regelstudienzeit die Studiengebühren und hat damit einen Gesamtwert von 7.920 Euro. Ein Stipendium als mögliche Finanzierungsquelle für das Studium wird oftmals übersehen. Dabei sind vielen Bewerbern anfangs ihre guten Erfolgsaussichten gar nicht bewusst. "Ein Stipendium hat neben dem finanziellen auch einen ideellen Wert", erklärt Prof. Anders, Leiter des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen, und ergänzt: "Es macht sich gut im Lebenslauf und auch der frühe Leistungsanreiz ist sehr positiv. Wir hoffen, dass sich zahlreiche Studierende bewerben werden." Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung sind die Noten im ersten Semester, aber auch gesellschaftliches Engagement und Persönlichkeit. In einer zweiten Runde werden geeignete Kandidaten zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Bewerben können sich Studierende im ersten Studienjahr. Das Auswahlverfahren übernimmt der Stipendienausschuss der FH Wedel. Bewerbungsschluss ist der 3. April 2019. Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren befinden sich in den FAQ Grohe Stipendium. Fragen zur Bewerbung und zum Ablauf darüber hinaus richten Sie bitte an Prof. Ioana Serban. Die Grohe Treuhandstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung der Familie Grohe. Seit 2011 fördert sie junge Menschen in Aus- und Weiterbildung. Stiftungsziel ist der erfolgreiche Übergang von Jugendlichen in die berufliche Ausbildung und der erfolgreiche Abschluss. Ihr Ziel ist es aber auch, leistungsbereite Studierende durch Stipendien bis zu ihrem Abschluss finanziell zu unterstützen. Für ihre Zielsetzung hat die Stiftung zahlreiche Förderprogramme aufgelegt. Foto: PhotoAlliance Hamburg, students@work (R. Blütener, P.Buschmann, H. Kull, P. Neukam)

Messeauftakt 2019

Auf die Frage "Was kommt nach dem Schulabschluss?" erhalten Jugendliche auf der Einstieg Hamburg am 22. und 23. Februar 2019 gezielt Antworten. Die Messe bietet mit rund 330 Ausstellern ein umfassendes Angebot, um den ersten Schritt in die berufliche Zukunft zu machen. Auch die Fachhochschule Wedel präsentiert in Halle B6 am Stand A116 ihr Studienangebot aus elf Bachelor- und sechs Master-Studiengängen. Das Messeteam steht allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite und freut sich auf zahlreiche Gespräche. Zum Angebot der FH Wedel auf der Einstieg zählt auch ein Vortrag am zweiten Messetag. Mit "Games? Smart Home? Onlineshopping? Dein Informatik-Studium an der Fachhochschule Wedel!" gibt Marco Pawlowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule, einen Einblick in das Informatik-Studium. Der Termin ist am Samstag, den 23. Februar um 11:00 Uhr an der Bühne 2. Die Messe auf einen Blick Termin & Ort: 22.02.2019, 9 bis 16 Uhr sowie 23.02.2019, 10 bis 16 Uhr, Hamburg Messe, Halle B6, Eingang Süd Eintritt: freier Eintritt Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler aller Schulformen, Schulabgänger, Studienfachwechsler, junge Berufstätige sowie Eltern und Lehrer Aussteller: 330 Hochschulen, Verbände, Unternehmen und Sprachreisenanbieter, die über Ausbildung, Studium, Auslandsaufenthalte und Praktika informieren Programm: rund 90 Vorträge und Talkrunden zu Ausbildung, Studium und Beruf Alle Details: https://www.einstieg.com/messen/hamburg.html

Tag der offenen Tür 2019

Auch in diesem Jahr war der Tag der offenen Tür an der Fachhochschule Wedel sehr gut besucht. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über das Studienangebot der Fachhochschule und der Berufsfachschule PTL Wedel zu infomieren und einen Einblick in die Labore, Werkstätten und Rechenzentren zu erhaschen. Professoren und Dozenten hielten Vorträge zu den einzelnen Studiengängen, führten durch die Räumlichkeiten und standen den ganzen Tag über als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerdem informierten MItarbeiter zum dualen Studium, dem Auslandsstudium oder zu ihrem Stipendienprogramm. Studierende der Hochschule stellten den Besuchern nicht nur ihre Projekte vor – balancierende Roboter, autonom fahrende Autos oder eigens programmierte Computerspiele – sondern auch neue Geschäftsideen, die sie im Zuge ihres Studiums erarbeitet hatten. In einer eigens für den Tag der offenen Tür kreierten Talkrunde sprachen vier Absolventen über ihren Berufseinstieg und ihr Studium. Kristina Engel, Absolventin im Fach E-Commerce, gründete beispielsweise eine eigene Firma: elbwalker. Paul-Louis Pröve studierte einst Medieninformatik und arbeitet nun erfolgreich als Data Scientist, während Nicole Prell Wirtschaftsingenieurwesen studierte und nun als Vertriebsingenieurin arbeitet. Laura Fisches ist nach ihrem BWL-Studium als Steuer-& Prüfungsassistentin angestellt. So vielfältig ihre Studiengänge auch waren, alle vier sind überzeugt vom ihrer Ausbildung an der Hochschule und empfanden sie als "praxisorientiert, anspruchsvoll und familiär".

Um viel Erfahrung reichere Gewinner

Ein Semester lang gemeinsam mit Studierenden anderer Hochschulen an smarten Produktideen anhand realer Kundenanforderungen tüfteln: Dieses Projekt der ersten Cross Innovation Class in der Metropolregion Hamburg ist Ende Januar mit einer öffentlichen Abschlusspräsentation zu Ende gegangen. „Alle Beteiligten haben einen gewaltigen Lernprozess hinter sich“, so Prof. Ulrich Hoffmann, Initiator der Cross Innovation Class. „Gleichzeitig haben alle zu einem EU-Forschungsprojekt beigetragen, in dessen Mittelpunkt die Frage steht, wie Interdisziplinarität funktionieren kann“, erläuterte Hoffmann weiter. Hoffmann ist Professor für Informatik an der Fachhochschule Wedel und Leiter des Studiengangs Smart Technology. In diesem Bachelor-Studium lernen die Studierenden ab dem ersten Semester gemeinsam in Projekten technische Aufgabenstellungen zu lösen. Der Anteil des projektorientierten Arbeitens nimmt stetig zu. Im fünften Semester steht das erste größere Smart Technology Projekt an. Dafür suchte Hoffmann im Herbst 2017 Projektpartner und wandte sich an die Hamburg Kreativ Gesellschaft. Seit 2016 gibt es dort den Cross Innovation Hub, der in der Frühphase von Innovationsprozessen Unterstützung leistet und die Kreativwirtschaft mit angrenzenden Branchen verknüpft. Für Hoffmann bot sich im Cross Innovation Hub ein Pool an hilfreichen Kontakten für das Spannen eines Netzwerks zur Initiierung von zukunftsweisenden Studierendenprojekten. Die Kreativ Gesellschaft stellte die Verbindung zu weiteren Hochschulpartnern, der Leuphana Universität Lüneburg und der AMD Akademie Mode & Design in Hamburg, her. Zudem holte sie die Hamburger Kommunikationsagentur BrawandRieken Communications als Mentor an Bord. BrawandRieken konnte aus dem eigenen Kundenstamm den Verpflegungsdienstleister apetito, den Kartoffelchipshersteller HeiMart und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger für das Projekt gewinnen. Mit diesem Rückhalt und insgesamt 27 Studierenden aus den Studiengängen Smart Technology (FH Wedel), Produktdesign (AMD Akademie Mode & Design) und Digital Media (Leuphana Universität) fiel im Oktober 2018 der Startschuss für die erste Cross Innovation Class in der Metropolregion Hamburg. Es bildeten sich fünf Teams zu jeweils eigenen Aufgabenstellungen – jedes interdisziplinär aus allen drei Studienrichtungen besetzt. Gemeinsam durchliefen die Teams einen spannenden Design Thinking Prozess. Die Kunden hatten einen eher groben Themenbereich abgesteckt, aus dem es die spezifischen Anforderungen herauszulösen und die Methodik, etwa aus dem Bereich der Kreativitätstechniken, in der Praxis anzuwenden galt. Für die Studierenden zeigte sich insbesondere die zielführende Kommunikation innerhalb der Projektgruppen als Herausforderung. „Unsere bisherige Projekterfahrung aus dem Studium war für uns ein großes Plus“, sagte Smart Technology Student Malte Petersen. Bei der Abschlussveranstaltung am 31. Januar 2019 präsentierten die Teams ihre Projektergebnisse und Produkt-Prototypen im Rahmen einer Pitch-Situation und stellten eindrucksvoll unter Beweis, wie sie ihre unterschiedlichen Kompetenzen konstruktiv miteinander verknüpften und die Nutzerperspektive ganzheitlich in den Entwicklungsprozess neuer Produkte einbezogen hatten. Zum Abschluss wurde jedes Team für eine Stärke ausgezeichnet und ein Team erhielt zusätzlich einen Sonderpreis für die größte Zustimmung aus dem Publikum. Preis für die beste technische Umsetzung und Publikumspreis für "Seenotretter" Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hatte die Aufgabe gestellt, die Bekanntheit in der jungen Zielgruppe zu steigern und die Spendenbereitschaft zu erhöhen. Im Hintergrund der Aufgabenstellung stand die Kiellegung eines neuen Schiffs "Hamburg" am 30. März 2019 am Jungfernstieg. Hierfür entwickelte das Team einen Spieleautomaten im Design eines Seenotkreuzers. Gegen Münzeinwurf als Spende startet das interaktive Spiel und versetzt den Spieler in die Aufgabe der Seenotretter, untermalt von Schiffshupen. Preis für die beste interdisziplinäre Zusammenarbeit für "Dezibel-Bauer" Bei dem "Dezibel-Bauer" geht es um die Geschichte von Heiner und Martin, zwei Landwirten aus Niedersachsen mit einer Vorliebe für Kartoffeln und Chips als Endprodukt. Sie forderten für die Marke "Krosse Kerle" eine neuartige und nachhaltige Verpackung inklusive Storytelling ein. Herausgekommen ist der "Dezibel-Bauer": ein Messgerät, das die Lautstärke des Krachens der krossen Chips beim Verspeisen misst und etwa auf Partys zum Spaßfaktor wird. Der "Bauer" ist eine aufstellbare Figur, die das Messgerät umhüllt. Zum Set gehört eine sechseckige Party-Schale, die die Geschichte von Heiner und Martin in einem Comic auf der Packung lebendig werden lässt. Auf schlecht recycelbare Folien wurde für die wiederverschließbare Verpackung bewusst verzichtet. Preis für die beste Sound Integration für "Erntebox" Auch das Team "Erntebox" befasste sich mit den "Krossen Kerlen", fokussierte aber primär die Geschichte der Kartoffel vom Feld in die Chipstüte. Um diesen Weg des Naturprodukts im "Ernten" insbesondere am Point of Sale für die fünf verschiedenen Sorten der Marke erlebbarer zu machen, wurde eine interaktive "Erntebox" entwickelt. Sie umfasst fünf Behälter für Chipstüten, verschlossen mit einem Deckel und eingebauten Sensoren, welche beim Anheben der Deckel ausgelöst werden, sodass ein Sound abgespielt wird, vorstellbar wie eine "Chips-Orgel". Eingefasst ist die "Erntebox" in Jute und die Deckel zieren künstliche Kartoffelpflanzen. Preis für das beste Design für "Tito" "Tito" ist ein intelligenter Trinkbecher, der insbesondere Senioren an das regelmäßige und ausreichende Trinken erinnern soll. "Tito" leitet sich ab von apetito. Ein Kernsegment dieses Verpflegungsdienstleisters ist die Verpflegung von Senioren. So sollten smarte Lösungen mit Servicenutzen für die Senioren und deren Angehörige gefunden werden. Einen Mehrwert sah die Studierendengruppe in einer Lösung für das Problem der Dehydration. Der intelligente Trinkbecher überwacht und dokumentiert das Trinkverhalten anhand eines Gewichtssensors. Wurde etwa gerade Trinkwasser eingefüllt, leuchtet bestätigend LED-Licht auf. Verschiedene Farben symbolisieren unterschiedliche Situationen in Bezug auf das Trinken. Zusätzliche Signale werden per Sound vermittelt. Preis für den besten Pitch für "Tavoletta" Auch das Team "Tavoletta" befasste sich mit den Herausforderungen, vor denen Senioren in ihrem Alltag stehen. Im Fokus ihrer Herangehensweise standen die Einsamkeit und die eingeschränkte Mobilität der Älteren sowie der Wunsch nach gesunder Ernährung. Entwickelt wurde ein smartes Tablett, das den Kunden über integrierte Zusatzfunktionen wie eines Türöffners oder eines Kommunikationstools deutlich mehr Komfort über die Mahlzeit hinaus ermöglichen kann. Das Konzept des klassischen "Essen auf Rädern" wurde ganzheitlich hinterfragt und neu durchdacht.

Abschluss der diesjährigen SchülerUni

Auch dieses Wintersemester fand die vor einem Jahr neu eingeführte SchülerUni statt – ein spezielles Angebot für an Informatik interessierte Schüler von der zehnten Klasse bis zur Oberstufe. Es soll einen ersten Eindruck vom Informatikstudium an der FH Wedel vermitteln. Über vier Monate haben die Schüler an Vorlesungen und Übungen teilgenommen. Vergangenen Dienstag wurden sie mit Zertifikat verabschiedet. Im Rahmen des von Professoren und Dozenten der Fachhochschule Wedel durchgeführten Programms konnten die Schüler nicht nur den Themenbereich Informatik besser kennenlernen, sondern auch den Alltag als Student an einer Hochschule. Zu diesem Zweck ist die SchülerUni auf wöchentliche Veranstaltungen über einen Zeitraum von mehreren Monaten zugeschnitten, anders als es bei vielen „Schnuppertagen“ der Fall ist. Um Konflikte mit dem Schulunterricht zu vermeiden, finden die Veranstaltungen nachmittags statt – bei Interesse haben sich aber auch schon Schulen bereit erklärt, Schüler für die Teilnahme vom Unterricht freizustellen. Mitgemacht hat dieses Mal eine Gruppe von neun Schülerinnen und Schülern von verschiedenen Stadtteil- und Gesamtschulen sowie Gymnasien in der Umgebung. Die Herausforderung an das Programm der SchülerUni besteht darin, Schüler unterschiedlicher Klassen und Schulformen, von denen einige vielleicht schon Informatikunterricht hatten, als Gruppe für das Studienfach Informatik zu begeistern und erste Fachkenntnisse zu vermitteln. Abgedeckt werden dabei das Fach Informatik als Ganzes sowie die drei Spezialbereiche Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik und Medieninformatik. Neben den theoretischen Grundlagen kommen die Schüler so auch mit verschiedenen praktischen Anwendungen in Kontakt, zum Beispiel Datenbanken und Webanwendungen. Zum Abschluss der Vorlesungsreihe und als Anerkennung für das „Durchhalten“ erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat und konnte beim gemeinsamen Pizza-Essen das Erlebte und Gelernte noch einmal Revue passieren lassen. Die Rückmeldung ist durchgehend positiv: Das über einen längeren Zeitraum ausgelegte Programm und die praktischen Übungen stoßen durchgehend auf Anklang, und die meisten Teilnehmer können sich vorstellen, ein Studium im Bereich Informatik anzufangen. In diesem Sinne ist die SchülerUni also ein Erfolgsmodell. Freunden oder Freundinnen die Teilnahme empfehlen würde sogar jeder der Teilnehmer. Interessierte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 werden auch im kommenden Wintersemester, im Herbst 2019 wieder die Gelegenheit haben, sich persönlich einen Eindruck vom Informatikstudium an der FH Wedel zu verschaffen. Anke Amsel gibt bei Interesse gerne Auskunft. Der nächste Turnus ist derzeit noch in Planung und für eine bessere Berücksichtigung der terminlichen Wünsche interessierter Schüler läuft derzeit eine Umfrage, an der wir Interessierte bitten, teilzunehmen. An jüngere Schüler richten sich die Angebote des sehr beliebten Girls‘ Day sowie des Forschertages.

Neuer Partner im dualen Studium

Studierende der Fachhochschule Wedel können sich ab 1. September 2019 im öffentlichen Dienst der Freien Hansestadt Bremenauf hohem Niveau ausbilden lassen und gleichzeitig ihren Bachelor-Abschluss in IT-Management, Consulting & Auditing erlangen. Der Vorteil für dual Studierende: Bereits während des Studiums werden ihre Studiengebühren übernommen und sie profitieren von einer attraktiven Vergütung. Außerdem werden sie im Beamtenverhältnis auf Widerruf eingestellt und können nach erfolgreichem Abschluss dauerhaft bei der Freien Hansestadt Bremen arbeiten – an anspruchsvollen Aufgaben in verschiedenen Projekten im Bereich IT und Digitalisierung. „Wir brauchen eine größere Anzahl von Nachwuchskräften, um auch in Zukunft einen guten Bürgerservice anbieten zu können“, sagt Bürgermeisterin und Finanzsenatorin Karoline Linnert. „Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung brauchen wir gut ausgebildete IT-Fachkräfte.“ Ausschlaggebend für die Wahl der FH Wedel als Ausbildungsstätte war unter anderem das spezifische Profil des in Deutschland einmaligen Studiengangs IT-Management, Consulting und Auditing. Er vermittelt genau die Kompetenzen, welche Mitarbeiter des IT-Managements im Zeitalter der digitalen Transformation benötigen. Studiengangsleiter Dr. Gerrit Remané sagt: „Die notwendigen Fähigkeiten zur Nutzung der Potenziale zunehmender Digitalisierung unterscheiden sich zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung praktisch nicht. Daher bin ich sehr froh, dass die Freie Hansestadt Bremen dies erkannt hat und auf unser Angebot vertraut.“ Das duale Studium an der FH Wedel ist besonders geeignet für Studierende, die gerne praktisch lernen, eine sichere Finanzierung suchen und schnell ins Berufsleben einsteigen möchten. Dazu verbringen sie etwa 16 Wochen an der Hochschule, wo sie Seminare und Vorlesungen besuchen und ihre Prüfungen schreiben. Während der Semesterferien absolvieren sie einen längeren Praxisblock in Bremer Behörden. Dort werden sie beispielsweise bei der Senatorin für Finanzen, dem Finanzamt oder beim Senator für Inneres eingesetzt. Zu dessen Geschäftsbereich zählt unter anderen auch die Polizei, die Feuerwehr oder das Statistische Landesamt. Bewerbungsschluss ist der 8. März 2019. Interessenten finden hier weitere Informationen. Foto: Ingrid Krause / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Neues Stipendium für Master-Studierende

Gemeinsam mit OTTO vergibt die Fachhochschule Wedel ab dem Sommersemester 2019 jährlich vier Stipendien an Master-Studierende der Studiengänge E-Commerce und Informatik. Die Förderung im Rahmen des Partnerstipendiums Master beginnt ab dem ersten Semester und umfasst maximal vier Semester. Die Stipendiaten arbeiten parallel zum Studium über zwölf Monate hinweg als Werkstudent bei OTTO. Das Unternehmen übernimmt für die gesamte Zeit die Studiengebühren. Die Praxisphase wird zusätzlich vergütet. Der Stipendiat erhält wertvolle Praxiserfahrungen, kann Kontakte knüpfen und sich vernetzen. "Im Mittelpunkt des Stipendiums steht die gezielte Förderung, frühzeitige Bindung und die Gewinnung Studierender mit einer starken fachlichen Ausrichtung und Fokussierung auf die Bereiche IT und E-Commerce, um sie als potenzielle Nachwuchskräfte für OTTO und die Otto Group Holding zu gewinnen", so Verena Gabriel, Referentin für HR Marketing bei OTTO. Ziel ist es, engagierte Studierende finanziell zu fördern, so dass sie sich auf das Studium fokussieren können. „Bei der Überlegung, ob und wie das Studium finanziert werden kann, übersehen Viele die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben", ergänzt Gerit Kaleck, Koordinatorin der Stipendienprogramme der Hochschule. Start im Sommersemester Wer zum Sommersemester 2019 ein Master-Studium in Informatik oder E-Commerce in Wedel aufnehmen möchte, kann sich bis zum 28. Februar für das Studium sowie das Stipendium bewerben. „Einige unterschätzen ihr Potenzial und sehen aus falscher Bescheidenheit von einer Bewerbung ab. Die Chance, ein Stipendium zu erhalten, ist viel größer als von Vielen vermutet“, sagt Kaleck ermunternd.  Für das Wintersemester 2019/2020 endet die Bewerbungsfrist für das Partnerstipendium Master am 31. August. Auch Bachelor-Studierende haben die Möglichkeit, sich für ein Stipendium bei OTTO sowie weiteren Unternehmen zu bewerben. Das Partnerstipendium Bachelor wurde bereits 2009 eingeführt und hält jährlich bis zu 16 Stipendien für Bachelor-Studierende in informatikorientierten Fachrichtungen bereit.

Den Sternen zum Greifen nah

Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende innerhalb von drei Semestern einen interaktiven Sternenhimmel realisiert. Die Installation, in Form einer begehbaren Box, ist mit dunklem Stoff abgehängt, um die unendliche Atmosphäre eines Sternenhimmels zu schaffen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Tritt eine Person unter den Sternenhimmel und streckt die Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern – man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen. Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel, beispielsweise zu einzelnen Studiengängen, zugeordnet, die bei Aktivierung über eine Projektion dargestellt werden. Eine besondere Herausforderung des Teams war die Erstellung eines funktionierenden Prototyps. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Idee mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umzusetzen und hoffen, andere Menschen mit diesem Projekt für die Informatik begeistern zu können“, so Sebastian Popp, Teammitglied und Student in Medieninformatik. Insgesamt wurden 64 Kugeln verbaut, die jeweils über einen eigenen Motor angesteuert werden. Von neuronalen Netzen bis hin zur Robotik und Bilderverarbeitung wurden viele Techniken umgesetzt. Die Kinect Kamera der Videospielkonsole XBOX ist über das Tiefenkamerabild für die Erkennung der Hände zuständig. Über neuronale Netze wird erkannt, dass es sich um eine Hand handelt und wo genau sich diese Hand im Raum befindet, um dann den richtigen Stern über die verbauten Chipmotoren anzusteuern. „Wir haben hier in erster Linie ein künstlerisches Projekt, welches Kunst mit Technik sowie Informatik kombiniert und daher für die Studierenden sehr aufwendig war“, äußert sich Prof. Christian-Arved Bohn, Leiter des Studiengangs Medieninformatik, positiv über das sehr gute Projekt. Auch Prof. Dennis Säring, Dozent für Informatik, ist begeistert: „Das Zusammenspiel aus Hard- und Software und die Idee von Grund auf umzusetzen, war klasse mit anzusehen. Die Studierenden haben sich trotz ihres Fokus auf Medieninformatik auch in den technischen Bereich eingearbeitet, haben Platinen gebaut und gelötet.“ Für die Rahmenkonstruktion und die Statik des Gestells wurde das Team von Markus Vieregge, Laborleiter der SmartArea an der Fachhochschule Wedel, unterstützt, der mit seiner Expertise maßgeblich zum Erfolg des Prototypenbaus beigetragen hat. „Die Arbeit an dem Projekt hat uns viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn es von anderen Gruppen weiter geführt wird, da es noch viel Potenzial für Erweiterungen gibt“, so Farina Stielert. So könnte zum Beispiel eine Klanganimation nachträglich installiert werden. Der Prototyp ist am Tag der offenen Tür erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür am 16. Februar von 10 bis 16 Uhr. Beteiligte: Anna-Lena Albrecht (Studentin Medieninformatik) Carina Kirschner (Studentin Medieninformatik) Sebastian Popp (Student Medieninformatik) Farina Stielert (Studentin Medieninformatik) Betreuer: Prof. Christian-Arved Bohn (Studiengangsleiter Medieninformatik und Computer Games Technology) Prof. Dennis Säring (Dozent für Informatik, insbesondere Bildverarbeitung) Prof. Ulrich Hoffmann (Studiengangsleiter Informatik und Smart Technology)

Aus Leidenschaft wird Karriere

Im vergangenen Monat hat Rico Meinl, dualer Student im Bachelor Informatik, in San Diego an der Konferenz DataScienceGo 2018 teilgenommen und war selbst als Speaker zum Thema „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“ auf der Bühne. Der Ursprung Rico Meinl, 21 Jahre alt, studiert Informatik dual im vierten Semester. Das Unternehmen, in dem er arbeitet, heißt Novomind. Mit dem Studium wuchs das Interesse für Themen wie Big Data und Künstliche Intelligenz und so besuchte er 2017 die Konferenz DataScienceGo in San Diego, eine Konferenz für anstrebende Data Scientists. „Ich wollte inspiriert werden und mich mit Leuten aus dem Bereich vernetzen“, so Meinl. Nach nur zwei Vorträgen war er so begeistert und wollte in 2018 selbst einen Vortrag halten. Doch zuerst musste er im Bereich Data Science Erfolge verzeichnen, um darüber berichten zu können. Also gründete Meinl nach seiner Rückkehr ein Meetup namens „Meetup.ai“. Das erste Treffen fand an der Fachhochschule Wedel statt und wurde unter anderem vom Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB) finanziell unterstützt. Das Ziel: Leute zusammenzubringen, die sich zu Themen wie Deep Learning, Machine Learning, Computer Vision sowie Applied Artifical Intelligence austauschen und vernetzen. Mit knapp 50 Teilnehmern war die Veranstaltung ein voller Erfolg und so gab es weitere Meetups in Hamburg, die die Künstliche Intelligenz in all ihren Facetten und Einsatzgebieten thematisierten. Inzwischen zählt Meetup.ai über 2000 Mitglieder und arbeitet an einer internationalen Expansion. Als dualer Student initialisierte Meinl bei Novomind das Lab „novo.ai“. Dieses zieht er gemeinsam mit Moritz Kirschte, der ebenfalls an der FH Wedel Informatik studiert, auf. Hier wird auf Unternehmensebene die Künstliche Intelligenz erforscht, um sie später im Unternehmen optimal zu implementieren sowie neue Produkte zu erschaffen. Erste Produkte werden bereits in der iSHOP Software von novomind integriert. Der Weg zurück nach San Diego Die DataScienceGo 2017 hatte bei Meinl für all die Motivation gesorgt, die es braucht, um erfolgreiche Meetups durchzuführen und ein Labor zu leiten. Die Konferenz zeigt ihm, dass viele junge Menschen große Ziele haben, aber sich oftmals selbst im Weg stehen. Um sich für die Inspiration zu bedanken, nahm Meinl Kontakt zum Organisator der Konferenz auf und berichtete in diesem Zuge über seine Erfolge. Der Organisator lud ihn daraufhin als Gast zum Super Data Science Podcast ein. Dort berichtete Meinl über seine Passion für Künstliche Intelligenz und wie er es schafft, all diese Dinge unter einen Hut zu bekommen, während er selbst noch dual studiert. Nach diesem Podcast, der inzwischen über 15000-mal gehört wurde, erhielt Meinl die Einladung, als Speaker auf der DataScienceGo 2018 zu referieren. Die 3-tägige Konferenz zählte über 400 Teilnehmer aus 23 Ländern. In 34 Sessions kamen 25 Speaker zu Wort – darunter Rico Meinl im Vortrag „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“. “Ich habe dort meine Geschichte erzählt, und wie ich nach der Konferenz in 2017 alles erreicht habe. Mein Ziel war es junge, aufstrebende Data Scientists zu inspirieren groß zu denken und große Ziele zu verfolgen. Mein Leitspruch: Commit. Fail. Improve.“, äußert sich Meinl euphorisch über seinen Konferenzbeitrag in den USA. Der Flug zur Konferenz in die USA wurde vom Wedeler Hochschulbund e.V. finanziert, der Studierende unter anderem dabei unterstützt wissenschaftliche Arbeiten auf Konferenzen zu präsentieren. „Wir sind so erfreut über das Engagement von Rico Meinl, dass wir gerne bereit waren hier finanzielle Unterstützung zu leisten und seinem Antrag auf Finanzierung stattzugeben“, so Prof. Weber, Vorstandsvorsitzender des WHB.

Neues Update für FHW Campus App

Seit zwei Jahren arbeiten Studierende der Fachhochschule Wedel an der FHW Campus App, die für IOS Geräte und Android Geräte verfügbar ist. In Vorbereitung auf eine komplette Überarbeitung der App im Verlauf des Wintersemesters 2018/2019 fokussierte sich das App-Team zunächst darauf, die technischen Voraussetzungen durch das Update 3.0 zu implementieren. Hinzu kommt der Relaunch der neuen Website für die FHW Campus App und die Gründung einer Facebook-Gruppe. Hier haben Studierende jederzeit die Möglichkeit, Feedback und Vorschläge einzureichen und werde über Neuerungen auf dem Laufenden gehalten.  Was bietet die FHW Campus App Studierende nutzen die App, um schnell Zugang zu den wichtigsten Themen zu bekommen, die den Studienalltag begleiten. Dazu zählt die schnelle Einsicht in den Stundenplan, die Anzeige der Öffnungszeiten für Mensa, Cafeteria, Sekretariat sowie Bibliothek aber auch allgemeine Informationen des AStA. Studierende haben alle wichtigen Termine des Semesterverlaufs im Blick und können dank integrierter PushNotifications keine Frist mehr versäumen. Die App ermöglicht auch ein Voting zum FH Kino. Hier können Studierende aus drei Filmen auswählen und somit das Programm des Kinoabends mitbestimmen. Verschiedene Themes sorgen für eine farbreiche Kombination innerhalb der App, sodass jeder Nutzer für sich selber entscheiden kann, welche Farbe eingeblendet werden soll. Entwickler gesucht Die FHW Campus App wurde erstmals im Rahmen der Orientierungswoche des Wintersemesters 17/18 bei den Erstsemestern vorgestellt und wurde für IOS bereits über 800 Mal und für Android 400 Mal heruntergeladen. Dies entspricht fast einem Gerät pro Studierendem an der Fachhochschule. In anderen Worten: Fast jeder Student benutzt die FHW Campus App. Das FHW Campus App-Team sieht seine Arbeit damit aber längst nicht beendet und sucht noch Studierende, die sich als Entwickler einbringen möchten. Bei Interesse können sich Studierende an Jaime Taboada Aparicio wenden. Entstehung der FHW Campus App „Ziel war es, alle Informationen die den Studienalltag begleiten zu zentralisieren und einfach zugänglich zu machen. Die App ermöglicht den Studierenden eine übergreifende, einfache, immer aktualisierte Ansicht der Informationen der FH Wedel zu haben“, so Jaime Taboada Aparicio, Projektleiter der FHW App. Er selbst studiert im Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen im siebten Semester und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Wedel. Aparicio hat nicht nur die Projektleitung inne, sondern ist auch für die Themen Design, Verwaltung und Planung verantwortlich. Auch Prof. Dr. Ulrich Hoffmann, Studiengangsleiter der Studiengänge Informatik und Smart Technology unterstützt das fünfköpfige Team als Backend-Entwickler. Projektbeteiligte im Überblick: Leitung, Design, Verwaltung und Planung: Jaime Taboada Aparicio iOS-Hauptentwickler: Felix Maaß Android-Hauptentwickler: Sven Maack Backend-Entwickler: Prof. Dr. Ulrich Hoffmann Backend-Entwickler: Marian P. Gajda Website-Entwickler: Marian P. Gajda, Sven Maack und Jaime Taboada Aparicio

ElbWalker – neues Start-up an der FH Wedel

Kristina Engel und Alexander Kirtzel, Absolventen der Fachhochschule Wedel, haben vor kurzem das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein erhalten. Das Gründerduo überzeugte die Jury mit ihrem Analyse-Tool ElbWalker, mit dem sie das Nutzerverhalten auf Webseiten detailliert und einfach analysieren können. Es ist als Erweiterung des Analyse-Tool-Marktführers Google Analytics gedacht und ermöglicht Seitenbetreibern, auch ohne Programmierkenntnisse ausführliche Nutzerdaten zu erheben. Aus fehlenden Daten wird eine Idee „Während meiner Master-Arbeit im Fachbereich E-Commerce bei About You musste ich feststellen, dass ich keinen Zugang zu den Daten hatte, die ich eigentlich auswerten wollte“, erzählt Engel. Fast zeitgleich bemerkte auch Kirtzel, Bachelor-Absolvent im Fach Wirtschaftsinformatik, dass es sehr schwer war, entsprechende Onsite-Daten zu erheben. Die Idee für ElbWalker war geboren. Engel schwenkte kurzerhand um. In ihrer Thesis untersuchte sie nun den Markt und führte Firmenbefragungen durch. Schnell stellte sich heraus, dass auch bei Unternehmen ein Bedarf nach passgenauen Daten vorhanden ist. Währenddessen programmierte Kirtzel mit ElbWalker einen Algorithmus, der Webseiten „abläuft“ und Aufschluss über das individuelle Nutzungsverhalten der Besucher gibt. „Mit Standard-Tracking-Tools erfährt der Betreiber lediglich, über welches Endgerät die Nutzer gekommen sind, wie oft sie eine Seite angeschaut haben oder an welcher Stelle sie abspringen“ erklärt Engel, die vor kurzem ihr Studium abgeschlossen hat. „Allerdings ist ohne großen Programmieraufwand nicht ersichtlich, was im Detail auf den Unterseiten passiert“, ergänzt Kirtzel. Spezialagenturen könnten diese Daten erheben, allerdings für teures Geld: 30.000 Euro aufwärts – vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen nicht machbar. ElbWalker funktioniert einfach und schnell: Der Algorithmus erweitert die Datengrundlage von Google Analytics und schaltet fehlende Berichte frei – nun können mehr Daten erhoben werden. „Bildlich gesprochen schauen wir mit ElbWalker den Nutzern über die Schulter. Wir können herausfinden, welche Produkte am häufigsten in den Warenkorb gelegt, aber doch nicht gekauft wurden oder an welcher Stelle der virtuellen Kasse die meisten Kunden aussteigen“, erklärt Kirtzel. Mit Hilfe dieser Daten können Online-Shop-Betreiber Optimierungspotenziale ausschöpfen. Neue Möglichkeiten durch das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein Dr. Florian Schatz ist Studiengangsleiter des Studiengangs E-Commerce. Er betreute Engels Master-Arbeit und ermutigte das Duo, sich für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein zu bewerben. Es gelang ihnen prompt, die Jury mit ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Nun erhalten Engel und Kirtzel sechs Monate lang 1.600 Euro plus Sachmittel und Beratung  – mit Option auf Verlängerung. „Das Stipendium eröffnet uns natürlich ganz andere Möglichkeiten“ geben die beiden offen zu. Kirtzel kündigte seinen Job, auch Engel widmet sich nun ganz dem Start-up. „Nun startet die Pilotphase“ sagt Kirtzel. Im Live-Betrieb soll die Software getestet werden. Außerdem haben sie vor, das Preismodell zu validieren. „Uns ist wichtig zu sehen, ob die Kunden klarkommen oder ob es noch Fallstricke gibt, die wir noch nicht bedacht haben“. Der Markteintritt ist im kommenden Jahr geplant. Auch ein Folgeprodukt haben sie bereits im Auge: Sie planen, ein Tool zu konzipieren, das Webanalyse-Daten durch Push-Nachrichten auf dem Smartphone bereitstellt – mit konkreten Handlungsempfehlungen für den Webseitenbetreiber. Zum Netzwerken ins Silicon Valley Beim Start-Up-Wettbewerb für Schleswig-Holstein „Überflieger“ belegten Engel und Kirtzel den dritten Platz. Finanziell unterstützt durch den Wedeler Hochschulbund e.V., dem Förderverein der Hochschule, wird Engel Ende des Monats zu einer Delegationsreise nach San Francisco aufbrechen. „In der ersten Woche werden wir Firmen im Silicon Valley besuchen“, berichtet Engel. „In der zweiten Woche statte ich namhaften Hochschulen wir Berkeley und Stanford einen Besuch ab“. Dort werden Start-ups in sogenannten „accelerators“, wörtlich übersetzt „Beschleunigern“, in der Frühphase der Gründung durch intensives Coaching unterstützt. Gründerinnen und Gründer bekommen Zugang zu Arbeitsplätzen oder bekommen die Möglichkeit, sich mit Experten aus der Branche zu vernetzen. „Das möchte ich mir unbedingt ansehen“, so Engel. „Netzwerken ist das A und O“ Die beiden Gründer sind äußerst umtriebig, was das Netzwerken angeht. Ständig sind sie auf Achse, treffen Experten aus der Branche und tauschen sich mit Kommilitonen und Mentoren aus – auch über Fächergrenzen hinweg. Ihr Tipp an gründungsinteressierte Studierende: „Wendet euch an Mentoren, denn sie haben spannende Kontakte und ermutigen euch“. Auch Events wie die Meetups, die auch an der FH Wedel stattfinden, sind sehr hilfreich. „Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es besser ist, direkt nach dem Studienabschluss zu gründen. Noch bevor man sich an den Komfort eines Konzerns gewöhnt hat“, sagt Kirtzel mit einem Augenzwinkern. Seit zwei Wochen ist nun auch Ayla Jürgensen an Bord, die den Studiengang E-Commerce im Herbst mit einem Bachelor abschließen wird. Sie verfasste ihre Abschlussarbeit zum Thema Entrepreneurship und wird das Start-up bei Themen wie Performance Marketing, Web-Analytics, Marketing Intelligence oder datengetriebenem Marketing unterstützen. www.elbwalker.com

Für ein Semester nach Shanghai

Ab dem Wintersemester 2019/2020 können Studierende der FH Wedel für ein Semester an der Fudan University in Shanghai studieren. Die Hochschule erweitert mit dieser neuen Kooperation das Angebot für ein Auslandssemester in China um eine weitere Partnerhochschule. Bereits seit dem Wintersemester 2015/2016 ist für Wedeler Studierende ein Auslandssemester an der Beijing Foreign Studies University möglich. Shanghai ist mit rund 24 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte weltweit. In Shanghai zeigt sich China von seiner internationalen, weltoffenen und luxuriösen Seite und ist einer der stärksten Anziehungspunkte in Fernost. "Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Studierenden zukünftig ein Auslandssemester in einer der pulsierendsten Metropolen bieten können", sagt Nicole Haß, Leiterin des International Office der Fachhochschule Wedel. "Gleichzeitig haben die Studierenden dort die einmalige Gelegenheit, ihr Auslandssemester mit einem Praktikum zu verbinden", erklärt Haß weiter. Das Praktikum findet entweder an ein bis zwei Tagen pro Woche statt oder am Ende des Programms in Vollzeit für einen Monat. Die Organisation ist ein Service des Career Centers der Hochschule in Shanghai in Kooperation mit internationalen Unternehmen und Organisationen vor Ort. Die Fudan University ist eine der führenden Universitäten Chinas und zieht auch ein internationales Publikum an. Gegründet wurde sie 1905 und zählt heute rund 30.000 Studierende, von denen etwa 3.000 aus dem Ausland stammen. An keiner anderen chinesischen Universität finden sich so viele internationale Studierende ein wie dort. Unterrichtet wird sowohl in Mandarin als auch in Englisch. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Fudan University Wirtschaftswissenschaften, Physik, Medizin und Sozialwissenschaften. Für Studierende der Fachhochschule Wedel ist das Auslandssemester dort für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen möglich. Aber auch Studierenden der übrigen Fachrichtungen oder in einem Master-Studiengang soll es zukünftig offen stehen, ein Semester an der Fudan University zu verbringen. Hierzu berät das International Office auf Anfrage. Insgesamt umfasst das Netzwerk der internationalen Partner der FH Wedel 30 Hochschulen in 18 Ländern weltweit.

Starker Praxisbezug im Studium

Im Sommersemester durchlaufen die Bachelor-Studierenden in Betriebswirtschaftslehre einen Praxistest. Hierfür binden Unternehmen Teams aus Studierenden in interne Projektprozesse ein. Die Studierenden erlangen umfassende Einblicke in konkrete Aufgabenstellungen mit hoher Relevanz für den Schwerpunkt in ihrem Studium. Im Sommersemester 2017 hat die Fachhochschule Wedel das Praxisprojekt im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre erstmalig eingebunden. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung aus. Die Studierenden erhalten hierfür eine auf ihre Vertiefungsrichtung zugeschnittene Aufgabenstellung aus der Praxis. Das Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre wird an der FH Wedel mit vier Vertiefungsrichtungen angeboten: Dienstleistungsmanagement, Financial Accounting & Auditing, Marketing & Medien sowie Produktions- & Logistikmanagement. Interessierte Unternehmen bewerben sich mit einer konkreten Projektidee und dem Ziel, interne Arbeitspakete gemeinsam mit einem studentischen Team umzusetzen. „Als private Hochschule richten wir uns in besonderem Maße auf eine enge Verknüpfung von Theorie und unternehmerischer Praxis aus“, erläutert Prof. Dr. Thorsten Giersch, Leiter des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre. „Dadurch, dass sich die Unternehmen mit aktuellen Praxisthemen bei uns bewerben, können wir eine hohe Relevanz für das Studium und einen erstklassigen Praxiskontakt sicherstellen“, ergänzt er. Bisherige Kooperationen gab es beispielsweise mit der Beiersdorf AG im Bereich E-Commerce zum Thema Webtracking, mit der Warth & Klein Grant Thornton AG im Bereich Wirtschaftsprüfung, mit der HANSETRANS Holding GmbH zum Thema Employer Branding und mit der novomind AG im Rahmen einer Länderstudie zur Internationalisierung des Unternehmens. Vom ersten Projektbriefing zur Veröffentlichung einer Studie zum Thema CSR-Richtlinie Im März dieses Jahres kam erstmalig eine Gruppe aus acht Studierenden in der Vertiefungsrichtung Financial Accounting & Auditing zusammen, um von den betreuenden Professoren Dr. Alexander Fischer und Dr. Stefan C. Weber das erste Briefing zu ihrer Aufgabenstellung im Praxisprojekt zu bekommen. Die Kirchhoff Consult AG hatte es sich zum Thema gemacht, das neue CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz und dessen Anwendung durch die DAX-Konzerne in einer Studie zu untersuchen. Dazu galt es, nichtfinanzielle Erklärungen und gesonderte nichtfinanzielle Berichte zu sichten, zu analysieren, auszuwerten und anhand vorab definierter Kriterien zu vergleichen. Dem Projektteam wurde ein straffer Zeitplan auferlegt, denn für Anfang Mai stand bereits der Veröffentlichungstermin der Studie fest. Dazwischen gab es viele Abstimmungsphasen zwischen den beteiligten Projektpartnern, den betreuenden Professoren und den Studierenden. „Eine persönliche Erfahrung aus dem Projekt ist, dass die ersten Besprechungen zu einem Projekt wegweisend sind und über dessen weiteren Verlauf bestimmen“, resümiert Nicholas Lentz. „In Anbetracht des enormen Zeitdrucks haben wir dies aber sehr gut bewältigt.“ Lentz‘ Kommilitonin Annika Heesch erzählt, dass sie vor dem Projektstart ernsthafte Bedenken hatte, mit dem studentischen Team den Erwartungen gerecht werden zu können, insbesondere aufgrund der angekündigten Veröffentlichung der Studie. „Gerade zum Ende des Projekts haben wir aber gemerkt, wie sehr wir uns alle weiterentwickelt haben“, sagt sie und ergänzt: „Durch das Projekt fühle ich mich nun sicherer, auch im anstehenden Praxissemester Projekte effizienter und schneller durchzuführen. Ich freue mich schon, mein erlangtes Wissen weiter anzuwenden. In der Vertiefungsrichtung Financial Accounting & Auditing gibt es sehr viele Themen, die man so ausführlich in einer Vorlesung gar nicht besprechen kann. Daher war das Projekt eine tolle Chance, das Wissen aus den Vorlesungen zu vertiefen.“ Detailinformationen zur Studie und zum Ablauf des Praxisprojekts Mehr Informationen zur veröffentlichten DAX-30-Studie befinden sich in der News „CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz: ein Gesetz – unterschiedliche Interpretationen“. Zusätzliche Informationen zum Praxisprojekt Betriebswirtschaftslehre entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

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