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Wie attraktiver Arbeitgeber in der Inkassobranche werden?

Im Werben um gut ausgebildete Fachkräfte schlagen viele Unternehmen zunehmend neue Wege ein. Recruiting findet überwiegend digital und verstärkt auch über soziale Medien statt. Dieser Herausforderung stellte sich auch die EOS Gruppe und formulierte ein Projektziel, dem sich eine Gruppe aus sechs Studierenden der Fachhochschule Wedel in einem Praxistest in diesem Sommersemester näherte. LinkedIn, YouTube oder Corporate Blog? Welche Präsenz als Arbeitgeber in welchen Kanälen ist besonders zielführend bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften? Und welche Rolle spielen Bewertungsplattformen wie kununu oder Glassdoor? Mit diesen Fragestellungen wurden sechs Studierende der Fachhochschule Wedel Mitte April im Kick-off-Termin bei der EOS Gruppe in Hamburg konfrontiert. Da die weltweit agierende EOS Gruppe in Westeuropa neben Deutschland in sieben weiteren Ländern vertreten ist, sollte die Projektgruppe die Situation in den einzelnen Märkten analysieren. „Auf den ersten Blick wirkten der Umfang und die Komplexität der Aufgabe relativ überschaubar. Allerdings hat sich im Laufe des Projektes herausgestellt, dass eine gute Organisation und ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit notwendig waren, um die Aufgaben erfolgreich zu bearbeiten“, so die einvernehmliche Einschätzung des Teams der FH Wedel. Die sechs Studierenden, allesamt in höheren Semestern des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre hatten sich ihren Interessen entsprechend für dieses Thema zusammengefunden. Aufgrund der verschiedenen Semester und Schwerpunkte im Studium, war die Vertrautheit mit der Aufgabenstellung zu Beginn jedoch unterschiedlich. Insbesondere das Wissen aus der Vorlesung Projektmanagement erwies sich allen als hilfreich. Herausforderung Personalmarketing Zum Abschluss des Semesters präsentierten die Studierenden nun die zentralen Erkenntnisse ihrer Analyse sowie ihre daraus resultierenden landesspezifischen sowie übergreifenden Handlungsempfehlungen und zogen auch persönlich Bilanz. „Das Projekt war für mich ein interessanter Einblick in einen Themenbereich, dem in meinem Studienschwerpunkt Financial Accounting & Auditing kaum Bedeutung beigemessen wird. Ein Mehrwert für mich war daher die gewonnene Erfahrung durch das Managen des Projektes und die Zusammenarbeit in der Gruppe“, erzählt Kevin Alexander Koyro. Sein Kommilitone Robin Lübker aus der Vertiefungsrichtung Marketing und Medien hat eindeutig sein Berufsziel im Marketing: „Die Ausarbeitung und Umsetzung (marken)strategischer Maßnahmen und Strategien finde ich sehr interessant. Eine starke, differenzierende Arbeitgebermarke empfinde ich, vor allem im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte, als äußerst relevant. Deshalb bin ich nicht abgeneigt, zukünftig im Bereich des Employer Branding zu arbeiten.“ Professionalisierung im Employer Branding Prof. Alexander Fischer, Professor für Marketing und Medien an der FH Wedel, der gemeinsam mit Prof. Stefan C. Weber dieses Praxisprojekt betreute, resümiert: „Ziel des Employer Branding ist es, ein attraktives und unverwechselbares Bild des Arbeitgebers nach innen und außen zu vermitteln. Grundlage ist eine langfristig orientierte Strategie für die Personalarbeit, die zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil führen kann. Unsere Studierenden konnten bei der EOS Gruppe einen sehr spannenden internen Prozess in einem internationalen Kontext begleiten und ihre Herausforderung haben sie gut gemeistert.“ Im Sommersemester 2017 hat die FH Wedel das Praxisprojekt erstmalig im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre eingebunden und mit diesem Konzept durchweg positive Erfahrungen gemacht. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung in diesem Studiengang aus. Bisherige Kooperationen gab es beispielsweise mit der Beiersdorf AG im Bereich E-Commerce zum Thema Webtracking, mit der Warth & Klein Grant Thornton AG im Bereich Wirtschaftsprüfung und mit der novomind AG im Rahmen einer Länderstudie zur Internationalisierung des Unternehmens. Die EOS Gruppe ist ein langjähriger Partner der FH Wedel und einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. EOS gehört zur Otto Group.

Bilden viele kleine Fische einen Schwarm oder werden sie gefressen?

Anfang des Sommersemesters hieß es "Möge der größte Schwarm gewinnen!" und die Challenge im Programmieren unter Studierenden und Mitarbeitern war gestartet. Insgesamt waren elf Gruppen bis zum Schluss dabei. Im heutigen Finale traten die besten acht Spieler gegeneinander an. Im Hintergrund liefen verschiedenste Programmiersprachen und unterschiedlichste Strategien. Auch hatten die Teilnehmer teils bis zuletzt noch an ihrer Programmierung gefeilt, um heute bestmöglich performen zu können. Im Spiel "Piranhas" traten blaue und rote Fische gegeneinander an. Es galt die Fische der eigenen Farbe bestmöglich zu platzieren und den Gegner zu dezimieren. Der diesjährige Gewinner "Blubber94" hatte bereits immer sechs bis sieben zukünftige Spielzüge in petto und verfolgte primär das Ziel, alle Fische im Zentrum zu fressen. Diese Strategie ging im Ergebnis bestens auf. "Sharkishark" berechnet zwar nur einen Zug voraus, dafür aber alle möglichen Kombinationen. Die Zielsetzung dieses Teams war es, primär größere Gruppen des Gegners aufzulösen. Insgesamt gab es maximal 60 Spielzüge, um den größten Schwarm aufzustellen. Nicht immer reichte jedoch das Rundenlimit aus, insbesondere dann nicht, wenn die Programmierungen ähnlich gut waren. So war es auch bis zuletzt ein spannendes Finale, erst im Kleinen, in dem "SixSigma" als Sieger hervorging. Auch der Kampf um Platz 1 ging knapp aus. So erschwamm sich "Blubber94" den Titel, stark verfolgt von "Sharkishark". Für die teils mühevolle Detailarbeit und viele Stunden Programmierleistung wurden die drei Gewinner mit großzügigen Geldpreisen der diesjährigen Sponsoren OTTO, Hermes und Wedeler Hochschulbund ausgestattet. Der Drittplatzierte "SixSigma" erhielt 500 Euro, die Zweitplatzierten "Sharkishark" 1.000 Euro und der Gewinner "Blubber94" 1.500 Euro.

Noch keinen Studienplatz?

Was mit Informatik, Technik oder Wirtschaft studieren? Studieninteressierte haben bis zum 31. August Zeit, sich für einen der noch freien Studienplätze für das Wintersemester 2019/20 zu bewerben. Die FH Wedel bietet elf Bachelor-Studiengänge an, die in Vollzeit, Teilzeit oder dual studiert werden können: Betriebswirtschaftslehre Computer Games Technology E-Commerce Informatik IT-Ingenieurwesen IT-Management, Consulting & Auditing Medieninformatik Smart Technology Technische Informatik Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsingenieurwesen sowie sechs Master-Studiengänge in Voll- oder Teilzeit: Betriebswirtschaftslehre E-Commerce Informatik IT-Engineering IT-Sicherheit Wirtschaftsingenieurwesen Am besten Sie drucken den Studienvertrag aus, füllen diesen aus und senden ihn mit Ihren Zeugnissen und einem tabellarischen Lebenslauf an uns. Das Semester beginnt am 14. Oktober 2019. Weitere Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz in der Metropolregion Hamburg finden Sie hier. Zweistufiges Aufnahmeverfahren für BWL Für ein Studium an der FH Wedel benötigen Studienbewerber die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Bewerberinnen und Bewerber für das Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre erhalten mit einem Notendurchschnitt von 2,5 und besser direkt eine Zusage, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Wird ein Notendurchschnitt von 2,5 nicht erreicht, werden die Studienbewerber für den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre zu einem Auswahltest eingeladen. Ein Beispieltest zur Vorbereitung steht zur Verfügung. Der nächste Auswahltest findet am 16. August statt. Um an diesem Test teilnehmen zu können, sollte Ihre Bewerbung bis spätestens 9. August bei uns eingegangen sein.

Gründungsstipendium für Alumnus

Im Februar dieses Jahres setzte sich Alumnus Arne Reuter erstmals mit den Gründungsberatern der Fachhochschule Wedel, Prof. Jan-Paul Lüdtke und Prof. Florian Schatz, zusammen, um über seine Gründungsidee zu sprechen. Nur vier Monate später war die Finanzierung seiner Gründung gesichert, denn im Juni erhielt Arne die Zusage für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein. Arne blickt auf vier sehr bewegte Monate zurück. Dabei geht es jetzt erst richtig los. Fachwissen in E-Commerce als Standbein für das Gründen Arne ist Absolvent des Bachelor-Studiengangs E-Commerce. Im März dieses Jahres schloss er sein Studium überdurchschnittlich gut und innerhalb der Regelstudienzeit ab. Sieben Semester lang lernte er nicht nur die grundlegenden Theorien und Konzepte des Onlinehandels kennen. Er wandte sein frisch erworbenes Wissen auch unmittelbar in der Praxis bei seinem dualen Partner Otto Group an. Den Wunsch zu Gründen entwickelte Arne in seinem Studium schon früh, doch sein Weg war bis dato durch das Partnerunternehmen bestimmt. In den zwei Gründungsexperten der Hochschule fand er jedoch unterstützende Mentoren. Über das persönliche Netzwerk von Prof. Florian Schatz ergab sich der Kontakt zu Lina Ries, die parallel an einer ganz ähnlichen Idee arbeitete wie Arne. Arne hatte eigentlich eine Mobile-Payment-Lösung für die Gastronomie im Fokus. Im Austausch mit Lina verfestigte sich dann die Idee von Lina, an einer cloudbasierten Warteliste zu arbeiten. Der Grundstein für waitless war gelegt. Lina stammt aus der Gastronomie und hat nicht zuletzt über ihr Mitwirken im elterlichen Betrieb Die Weinstube im Krusehof in Flensburg eine große Expertise und ein breites Netzwerk in der Branche. Fehlte nur noch Know-how in der IT-Entwicklung für ein perfektes Dreierteam. Arne hatte zwar durch sein Studium Programmierkenntnisse und Wissen in Web-Technologie. Sein Schwerpunkt im Studium lag allerdings im Zweig Wirtschaft. Eher zufällig trafen Lina und Arne dann auf Jonas Richter, der an der Universität Rostock Wirtschaftsingenieurwesen studiert und im August sein Bachelor-Studium abschließen möchte. "Wir drei waren sehr schnell auf einer Wellenlänge und hatten alle dasselbe Ziel", erzählt Arne. Also machten sie sich daran, ihre Gründungsidee zu schärfen und einen Weg zur Finanzierung ihrer Gründung zu finden. Erfahrene Gründer unterstützen Gründungsvorhaben Für das Thema Finanzierung waren erneut Prof. Jan-Paul Lüdtke und Prof. Florian Schatz kompetente Ansprechpartner, denn sie helfen Studierenden der Hochschule auch dabei, Anträge für Förderprogramme zu stellen. So ergab sich die Bewerbung für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein. Die Bewerbung umfasst insgesamt drei Phasen. Zunächst werden in einem Onepager kurz und knapp die Idee, das Vorhaben und das Team vorgestellt. Nach einer ersten positiven Einschätzung der WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH folgt die Einladung zu einem Vorgespräch in Kiel. Bei positiver Resonanz auf die Idee und den oder die Gründer erfolgt schließlich die umfassende Antragsabgabe mit vollständigen Bewerbungsunterlagen, so wie die WTSH sie definiert. "Mit dem Gründungsstipendium haben wir finanzielle Sicherheit für unser Vorhaben." Die Zeit und die Mühe, die das Dreierteam in die Bewerbung gesteckt hat, haben sich gelohnt. Denn seit Juni steht fest: waitless erhält über das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein für einen Zeitraum von neun Monaten ein Startkapital von rund 50.000 Euro. "Ein toller Erfolg", freut sich Prof. Florian Schatz, der durch positive Beispiele wie das von Arne auch Rückenwind für das eigene Engagement erfährt. "Gründen heißt nicht, eine tolle Idee und Glück zu haben", sagt er und führt fort, "Es bedeutet vielmehr, mit dem richtigen Team die richtigen Entscheidungen zu erarbeiten und strukturiert ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Das vermitteln wir unseren Studierenden in Workshops, Vorlesungen und auch offenen Veranstaltungen und beraten gerne vor, während und nach der Gründung." Arne erzählt, dass er im Rahmen von Vorlesungen und Projekten viele Gründer und deren Projekte kennengelernt hat. "Das hat mich extrem motiviert", sagt er. Inhaltlich seien insbesondere die Vorlesungen, in denen es um digitale Geschäftsmodelle ging, oder die Praxisprojekte sehr hilfreich gewesen. "Das Wichtigste aber, was ich im Studium in Bezug zum Thema Gründung mitgenommen habe, ist, dass das richtige Mindset und das Umfeld entscheidend sind", ist sich Arne sicher und gibt Gründungsinteressierten mit: "Aus voller Überzeugung kann ich es empfehlen, sich zu trauen und Leute wie Florian oder Jan-Paul anzusprechen. Es hilft immer, seine Idee zu teilen und sich Feedback und Tipps von verschiedenen Seiten einzuholen. Außerdem lohnt es sich, im Team zu gründen. So hat man wesentlich höhere Chancen." Weniger Warten dank waitless Als nächste To-dos stehen die Weiterentwicklung des Produkts und ein Test im Markt an. "Wir haben bereits einige Pilotpartner akquiriert, die waitless im Livebetrieb einsetzen werden", erklärt Arne. "Ab August, wenn Jonas seinen Bachelor-Abschluss hat, wird waitless für uns zum Vollzeitjob. Der Webauftritt muss sitzen und der Vertrieb aufgebaut werden." Für das Frühjahr 2020 ist dann der Markteintritt der cloudbasierten, smarten Warteliste waitless geplant, die Restaurantbesuchern vor allem Transparenz durch Einblick in die Live-Wartezeit geben soll. Bereits vor Ankunft im Wunschrestaurant sollen sich Gäste dort eintragen können. Insgesamt soll dies dem Gast mehr Komfort und dem Gastronomen eine höhere Auslastung bringen.

Die Gewinner der Creative Challenge

Am vergangenen Freitag fand die Preisvergabe der ersten Creative Challenge statt. Bis Juni wurden 18 künstlerische Werke von Studierenden sowie Mitarbeitern der Hochschule eingereicht. Im Kreise der Studierenden vergab eine fünfköpfige Jury insgesamt sieben Preise in einem Gesamtwert von 1.550 Euro. „In ihrem Studium sind unsere Studierenden oft mit schwierigen mathematischen oder technischen Fragestellungen konfrontiert. Das Umfeld unserer Studiengänge bietet nicht primär Anreize für ein kreatives Arbeiten. Wir wissen aber, dass in manchen Studierenden kreative Talente schlummern. Diese möchten wir mit der Creative Challenge fördern", erläuterte Prof. Stefan Weber, Vorsitzender des Wedeler Hochschulbundes. "Es ist erfreulich, dass im ersten Durchgang 18 Werke eingereicht wurden. Noch erfreulicher ist es, dass Studierende nahezu aller Studiengänge Einreichungen vorgenommen haben. Dies zeigt die kreative Vielfalt unter unseren Studierenden", ergänzte Prof. Ulrich Hoffmann, Vorstand des Wedeler Hochschulbundes. Die Spannung in Hörsaal 5 war groß und wurde durch eine Liveabstimmung des Publikumslieblings noch größer. Der Preis ging an Marcus Riemer, ehemaliger Student und inzwischen wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule. Das inszenierte Foto seiner Tochter als Informatikstudentin überzeugte das Publikum. Zudem wurde ein Sonderpreis vergeben. Der Informatikstudent Jan Ottmüller erhielt für seine Installation "Blume", die er aus Messingdraht und LEDs gebaut hat, einen Möbeleinrichtungsgutschein in Höhe von 50 Euro.  Ausgerichtet wurde die Creative Challenge vom Wedeler Hochschulbund e. V., dem Förderverein der Hochschule, der unter anderem auch das Campusleben mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv mitgestaltet. Die Preisträger im Überblick Bestes Werk IT: Julian Petersen (Wirtschaftsingenieurwesen) Bester Werk Technik: Stephanie Kaßner (E-Commerce) Bestes Werk Wirtschaft: Caine Förster (Smart Technology) Bestes Foto: Nino Gjoni (IT-Engineering) Beste Illustration: Emilia Osiecka (IT-Management, Consulting & Auditing) Sonderpreis: Jan Ottmüller (Informatik) Publikumsliebling: Marcus Riemer

Let`s go to New York!

Ein Semester im Ausland erweitert den Horizont und bringt viele internationale Kontakte. Die Fachhochschule Wedel hat ihr Netzwerk an Partneruniversitäten erneut erweitert und bietet ab 2020 auch ein Auslandssemester an der Ostküste der USA nahe der Metropole New York beim SUNY College Old Westbury auf Long Island an. Das Studienangebot von SUNY Old Westbury umfasst insgesamt 45 Bachelor-Studiengänge an der School of Arts and Sciences, School of Business und School of Education. Für Studierende der FH Wedel gibt es passende Module für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Old Westbury ist ein öffentliches College, gegründet 1965 und zählt rund 5.000 Studierende. Nur ein sehr kleiner Teil der Studierenden, etwa 75 sind Austauschstudierende. So kommen diese leicht in Kontakt zu den Einheimischen. Es wird in sehr kleinen Gruppen mit rund 20 Studierenden unterrichtet. Das Verhältnis von Studierenden zu Lehrenden beträgt 18:1. Die School of Business hat zudem eine AACSB-Akkreditierung. "Diesem Standard fühlen wir uns sehr verpflichtet", sagt Becky Evans, Assistant Director of Admissions der SUNY Old Westbury. Das Motto der SUNY Old Westbury ist es, Landleben und Großstadt zusammen vielfältig zu erleben. Der bewaldete Campus ist großzügig und parkähnlich angelegt. Zum Times Square in New York City sind es nur 22 Meilen. Das International Office der FH Wedel mit Nicole Haß und Regina Seybold hilft Studierenden dabei, ihr Auslandssemester zu organisieren. Ein Auslandssemester am SUNY College Old Westbury ist bereits zum Sommersemester 2020 möglich. Bachelor-Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen, die ihr Auslandssemester für das Sommersemester 2020 planen, sollten bereits im August Kontakt zum International Office aufnehmen, um zentrale Fragen für die Bewerbung rechtzeitig zu klären.

Gratulation den neuen Grohe-Stipendiaten

Leonard Moritz Opora und Niklas Kormann erhalten das Grohe Stipendium und nahmen am vergangenen Donnerstag im Kreise ihrer Familien die Urkunden in den Räumlichkeiten der HST Hanse StiftungsTreuhand GmbH entgegen. Die beiden Stipendiaten erhalten von der Grohe Treuhandstiftung je ein Stipendium in Höhe von 8.100 Euro. Keine einfache Entscheidung In einem mehrstufigen Auswahlverfahren konnten die beiden Studierenden sich gegen die Mitbewerber durchsetzen. "Die Entscheidung ist uns wieder sehr schwergefallen. Opora und Kormann konnten neben ihren erbrachten Leistungen zuletzt durch ihr Motivationsschreiben überzeugen. Beide haben eine gute Balance zwischen Zielstrebigkeit und Faszination für besondere Aspekte des Wirtschaftsingenieurwesens gezeigt. Sie hatten eine genaue Vorstellung davon, was sie mit dem Studium erreichen wollen", so Prof. Michael Anders, der die Stipendienvergabe fachlich betreut und auch den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen leitet. Erleichterte Gemüter Beide Preisträger freuen sich über das Stipendium, da sie sich nun noch besser auf ihr Studium konzentrieren können. "Durch das Stipendium bin ich nicht mehr so stark auf meine Nebeneinkünfte angewiesen und muss dadurch weniger Zeit in der Woche für meinen Nebenjob aufbringen. Dadurch wird mein Stresspegel in der Woche deutlich sinken. Außerdem kann ich mehr Geld zurücklegen, um mein Auslandssemester zu finanzieren", freut sich Kormann. Der angehende Wirtschaftsingenieur arbeitet nebenher freiberuflich als Personal Trainer. Während seiner Schulzeit war er ehrenamtlich als Jugendbasketballtrainer tätig. Auch Opora freut sich: "Das Stipendium ist eine großartige Möglichkeit, für finanzielle Entlastung zu sorgen, was dazu führt, dass ich die Chance erhalte, mich zusätzlich in einem gesteigerten Maß ausschließlich auf das Studium zum Wirtschaftsingenieur zu fokussieren und meine guten Leistungen zu bestätigen." Schon lange interessiert sich Opora für wirtschaftliche und technische Themen und fand im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die optimale Mischung. In den vergangenen Jahren absolvierte er bereits Praktika, um erste berufliche Erfahrung zu sammeln. Die Grohe Treuhandstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, verwaltet durch die HST Hanse StiftungsTreuhand GmbH. Sie fördert die Berufsbildung, insbesondere die Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Mehr Informationen zum Grohe Stipendium und weiteren Fördermöglichkeiten: www.fh-wedel.de/stipendien

FH Wedel Online-Shop

Die Fachhochschule Wedel wird Studierende, Alumni und auch Mitarbeiter künftig im Alltag begleiten – durch gebrandete Artikel. Ab heute können im Merchandise-Shop der FH Wedel Produkte bestellt werden. Die Artikel werden bequem nach Hause geliefert. Im Rahmen der Einführungsaktion erhalten Besteller bis zum 30. Juni 2019 auf alle Artikel bis zu 20 Prozent Rabatt. Grundstein für den Merchandise-Shop Grundlage für die Erstellung eines Shops waren umfangreiche Befragungen von Studierenden sowie Mitarbeitern. Abgefragt wurde das Interesse an verschiedenen Artikeln sowie die Bereitschaft, Merchandise-Artikel zu kaufen. Das Ergebnis: Die Artikel sollen alltagstauglich und insbesondere nützlich sein. So wurden für den Start des Online-Shops fünf Artikel in den Bestand aufgenommen, unter anderem eine Power Bank mit 10.000 mAh sowie ein 16 GB USB-Stick 3.0. Auch wer gerne Kaffee trinkt, kommt nicht zu kurz: ein hochwertiger Coffee-to-go Becher oder eine Trinkflasche können ebenfalls erworben werden – ideale Artikel, um den Alltag an der Hochschule und darüber hinaus zu bestreiten. Im Shop sollen künftig auch Textilien – ein Hoodie sowie ein T-Shirt für Damen und Herren aufgenommen werden. Bei der Motivauswahl sind jedoch die Studierenden und Mitarbeiter der Hochschule gefragt. Sie dürfen für ihr Lieblingsmotiv voten. Die Textilien werden dann mit dem Gewinnermotiv produziert und ebenfalls im Shop erhältlich sein. "Erst gestern hat mir erneut ein Alumnus, der noch bei meinem Großvater studiert hat, persönlich von seiner positiven Studienzeit und seiner beruflichen Karriere berichtet. Die familiäre Verbundenheit, die unsere Almuni ihrer Alma Mater entgegenbringen, ist beeindruckend und besonders motivierend. Auch jüngere Studierende teilen diese Verbundenheit zur FH Wedel und möchten dies auch zeigen. Das ermöglichen wir ihnen jetzt durch den Kauf von FH Wedel Produkten", freut sich Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, über den Launch des Shops. Studierende bauen Shop auf Die technische Umsetzung des Shops wurde durch fünf Studierende des Studiengangs E-Commerce im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft realisiert. Begleitet wurden sie von den beiden Initiatoren Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce sowie Beatrix Hundt, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Die Studierenden bauten den Shop eigenständig mittels Shopware auf, entwickelten ein Kommunikations- sowie ein Preiskonzept in enger Absprache mit den Initiatoren. "Die Studierenden beschäftigen sich in ihrem Studium bereits mit dem technischen Aufbau von Online-Shops. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft haben die Studierenden am Shop der FH Wedel mitgearbeitet und konnten ihre erlernten Fähigkeiten anwenden", freut sich Lüdtke, über die freiwillige Tätigkeit der Studierenden. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft: Lars Buhr Stephanie Kaßner Erik Niklas Obstfeld Julian Plöhn Marie-Charlotte Prey

Karriereperspektiven

Vergangenen Donnerstag und Freitag war in den Korridoren der FH Wedel viel los: Wie jedes Jahr kamen Firmen und Start-ups, um im Rahmen der Firmenkontaktmesse über offene Stellen zu informieren, die Studierenden für sich als Arbeitnehmer zu gewinnen und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Insgesamt 90 Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg präsentierten sich als Arbeitgeber auf der Karrieremesse, darunter sowohl internationale Großunternehmen als auch mittelständige Spezialisten und wachsende Start-ups. Diese kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen wie Handel, IT-Dienstleistungen, Technology Services oder E-Commerce. Das Format, das dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte, stieß bei den Studierenden wie auch Schülerinnen und Schülern auf reges Interesse. Für die Studierenden, die eher mit dem Gedanken spielen, sich mit einer guten Idee selbstständig zu machen, gab es in Hörsaal 5 das Gründungs Meetup, einen Vortrag mit anschließender Fragerunde. Eingeladen waren Arvid Zöllner und Timo Daedrich, zwei der Gründer des Hamburger Start-ups Market Pioneers, welches Dienstleistungen und Produkte für Anbieter in Marketplace-Shops, speziell Amazon, bietet. Die beiden Absolventen des E-Commerce-Studienganges (Spezialisierung Informatik) erzählten vom Werdegang ihres Start-ups, das innerhalb von weniger als zwei Jahren auf heute immerhin acht Mitarbeiter angewachsen ist. Los geht es ganz klein Aktuell ist die Firma in einem mittelgroßen Büro in der Hamburger Königstraße zu finden – doch das war nicht immer so: Zweimal sind die Firmengründer umgezogen seitdem sie angefangen haben, damals noch als Elbpioneers. Los ging es in Arvids Arbeitszimmer. Auf sieben Quadratmetern wurde die Firma geboren, mit nicht viel mehr als zwei Arbeitsplätzen und zwei Laptops. „Im ersten Jahr hatten wir praktisch keine Ausgaben“, erinnert sich Arvid. Auch die Ausrichtung der Firma war zu Beginn noch nicht so ausgeprägt. Die erste eigene Webseite bezeichnen die Gründer im Rückblick als überladen, „ein bisschen von allem“ eben. Schnell allerdings merkten sie: „Wenn man alles anbietet, denken die Leute, man kann nichts“. Der Prozess, eine Spezialisierung auf einen Bereich zu finden, war daher eine notwendige Herausforderung. Das Resultat – Dienstleistungen und zunehmend auch Software-Produkte für Marketplace-Verkäufer und die, die es werden wollen – hat sich als vielversprechend erwiesen. Interessante Einblicke für die Gründer von morgen Das Gründen eines eigenen Start-ups ist häufig ein Sprung ins kalte Wasser. Demgegenüber locken die Angebote etablierter Firmen, die eine sichere Anstellung und ein festes Gehalt bieten. Doch für diejenigen, die eine Idee haben, die Ambition, mit dem eigenen Produkt oder der eigenen Dienstleistung am Markt zu bestehen und natürlich die Bereitschaft, sich dafür ordentlich ins Zeug zu legen – für die gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diesen Schritt leichter zu nehmen. Veranstaltungen wie das Gründungs Meetup sind nur ein Beispiel. "Durch Angebote wie die Firmenkontaktmesse oder die Gründungs Meetups geben wir unseren Studenten die größtmögliche Freiheit, ihre Karriere selbst zu bestimmen, sei es als Mitarbeiter in einem Unternehmen oder als Unternehmensgründer. Mit ihrem Studienabschluss sind unsere Studierenden auf beides bestens vorbereitet", sagt Prof. Jan-Paul Lüdtke, Mitorganisator der Meetups und Leiter des Studiengangs E-Commerce. In den Meetups gibt es eine Menge an Erkenntnissen und Tipps, die Gründer wie Arvid und Timo bereitwillig mitteilen: Wichtige Entscheidungen, die zur Entwicklung und Strategiefindung beigetragen haben, aber auch Fehler, die erst gemacht werden mussten, bevor man rückblickend daraus lernen konnte. Nicht minder wichtiger aber sind die Ermutigungen und die Motivation, die der Auftritt der beiden rüberbringt: Mit einer guten Idee und solidem Know-how gibt es eine Fülle an Potenzial, ein erfolgreiches Geschäft zu gründen. Trotz des Risikos und trotz so mancher 12-Stunden-Schicht ist dies ein Schritt, den Arvid und Timo nicht bereuen.   Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, an zukünftigen Gründungs Meetups teilzunehmen. Sie finden während der Vorlesungszeit der Hochschule etwa monatlich statt. Außerdem gibt es jedes Semester viele Praxisvorträge, die aktuelle Entwicklungen aus Sicht großer oder kleiner Unternehmen beleuchten.

Anmeldung zur SchülerUni

Laut MINT-Frühjahrsreport des Instituts der deutschen Wirtschaft verzeichnen die MINT-Berufe und insbesondere der IT-Sektor Rekordengpässe an Fachkräften. Die Fachhochschule Wedel bildet seit ihrer Gründung Nachwuchs in der Informatik aus und hat ihr Profil in diesem Bildungszweig beständig gestärkt. Seit einigen Jahren macht sie auch verstärkt Schülerinnen und Schülern Angebote in der Informatik, um mehr Interesse auf diese Studienrichtung zu lenken. Die SchülerUni startet im September ihren dritten Turnus. „Die SchülerUni ist eine abgestimmte Veranstaltungsreihe über einen Zeitraum von zwölf Wochen basierend auf dem Informatik-Curriculum der Hochschule“, erklärt Marcus Riemer, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Wedel arbeitet und die Veranstaltung betreut. „Das Gute ist, dass Theorie und Übungen in der SchülerUni ineinandergreifen. Die Teilnehmer erleben, wie eine Vorlesung abläuft, lernen die Hochschule kennen und erhalten einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten in der Informatik“, ergänzt Riemer. Die SchülerUni vermittelt Wissen aus vier unterschiedlichen Studiengängen der Hochschule: Informatik, Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik und Medieninformatik. Dabei werden Inhalte aus Diskreter Mathematik, Digitaltechnik, Datenbanken und Webanwendungen von Dozenten der Hochschule herausgelöst und erklärt. Die Teilnehmer erhalten unter anderem Einblick in Verschlüsselungstechnik, Addiererschaltungen, Datenmodelle und die Erstellung von Webseiten. Um das Erlernte praktisch anzuwenden, wird jede Vorlesung durch Übungen ergänzt. Die Veranstaltungen der Reihe bauen inhaltlich aufeinander auf. Die Webseite beispielsweise wird anhand der zuvor erstellten Datenbank gebaut. Anmeldung Das Angebot der SchülerUni richtet sich an Jugendliche ab Klasse 10 mit besonderem Interesse an Informatik. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessenten sollten bei ihrer Schule erfragen, ob eine Freistellung für die Teilnahme möglich ist. Die Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort über dieses Formular möglich. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe gibt es eine Teilnahmebescheinigung über die Dauer und Inhalte. Termine Die Termine finden jeweils dienstags von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr in der FH Wedel statt: 10.09.2019, 17.09.2019, 24.09.2019, 01.10.2019, 22.10.2019, 29.10.2019, 05.11.2019, 12.11.2019, 19.11.2019, 26.11.2019, 03.12.2019, 10.12.2019

Großes Update für die FH Wedel App

Mit über 1.000 Downloads erfreut sich die FH Wedel App unter Wedeler Studierenden bereits einer gewissen Bekanntheit. Sie wird von Studenten für die beiden mobilen Betriebssysteme Android und iOS entwickelt und stellt eine Reihe nützlicher Funktionen für Studierende und Mitarbeiter der Fachhochschule Wedel zur Verfügung. Zum Semesterstart wurde nun der Funktionsumfang durch ein größeres Update noch einmal erweitert. Sichtbare und unsichtbare Verbesserungen Zu den Neuerungen gehört eine deutlich verbesserte Darstellung der Stundenplan-Funktion, welche nun übersichtlicher und informativer gestaltet ist. Auf iOS ist mit der "Profile"-Funktion nun mit einem Klick die Einrichtung aller FH-Dienste für Studierende und Mitarbeiter möglich: Mail, WLAN sowie der direkte Zugriff auf das Online Sekretariat. Ebenfalls ist es nun möglich, sich in der App aus seinem FH-Wedel-Konto auszuloggen und die App komplett zurückzusetzen, also angefallene Nutzerdaten zu löschen. Wie in der Software-Entwicklung üblich sind dabei die meisten Änderungen gar nicht für den Nutzer sichtbar — sie fanden "unter der Haube" statt und beheben Fehler oder schaffen die technische Grundlage für spätere Verbesserungen. Funktionen, die den Studentenalltag erleichtern Zusammen mit ihren bereits bestehenden Funktionen soll die App nun noch besser den Studierenden und Mitarbeitern dabei helfen, ihren Alltag an der FH Wedel auf mobilen Endgeräten zu organisieren und die verschiedenen Dienste der hochschulinternen IT zu nutzen. Die App ermöglicht beispielsweise die Anzeige des Essensplans der Mensa, des TV-Infosystems und der Kontaktdaten der Dozenten und Mitarbeiter der Hochschule. Darüber hinaus können Nutzer sich ihren Stundenplan einrichten und anzeigen lassen, welche Veranstaltungen anstehen. Besonders praktisch ist auch der Zugriff auf den Handout-Server, der aus der App heraus möglich ist. Fertig ist die App damit freilich noch nicht. Die Entwickler, selbst Studenten der FH Wedel, arbeiten ständig daran, neue Funktionen einzuführen und die App weiter zu verbessern. Dafür sind sie auch auf Mithilfe angewiesen: Feedback, sei es über die entsprechende Funktion der App, im App-Store oder ganz persönlich ist willkommen. Wer sich darüber hinaus in die Entwicklung der App einbringen möchte, kann auf der Webseite der App Kontakt zum Team aufnehmen. Die App kann kostenlos im Google Play Store (Android) und im Apple App Store (iOS) heruntergeladen werden.

Für mehr Gründungskultur

Die Fachhochschule Wedel erhält über die Förderinitiative EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine Finanzierung zur Stärkung der Gründungskultur. In der initialen sechsmonatigen Konzeptphase sollen die Rahmenbedingungen für eine bessere Realisierung von Gründungsvorhaben aus der Hochschule gesetzt werden. Mit EXIST-Potentiale will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine aktivierende Gründungskultur an Hochschulen implementieren und die notwendigen Rahmenbedingungen für wachstumsstarke Start-ups aus der Wissenschaft schaffen. Mit der neuen Förderinitiative werden insbesondere auch kleine und mittlere Hochschulen unterstützt, die bislang noch keine EXIST-Förderung in Anspruch genommen haben. Aus den insgesamt 196 Anträgen ist die Bewerbung der Fachhochschule Wedel erfolgreich hervorgegangen. Mit ihren innovativen und technologisch orientierten Studiengängen wie E-Commerce oder Smart Technology bietet die FH Wedel ein hohes Zukunftspotential und war auch in der Vergangenheit immer wieder Ausgangspunkt für erfolgreiche Gründungen mit hohem Innovationscharakter. Mit Gründern erfolgreiches Gründen lernen „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der EXIST-Förderung die Chance haben, die Strukturen und Prozesse zur Gründungsförderung an unserer Hochschule auszubauen“, kommentiert Prof. Jan-Paul Lüdtke. Lüdtke leitet in einer Doppelspitze mit Prof. Florian Schatz den konsekutiven Studiengang E-Commerce. Beide waren zuvor selbst erfolgreiche Gründer und setzen sich mit ihren Erfahrungen gerne dafür ein, für gründungsinteressierte Studierende bestmögliche Startvoraussetzungen zu schaffen. Bei EXIST-Potentiale hat sich die FH Wedel für den Schwerpunkt „Potentiale heben“ mit der Zielsetzung beworben, sich nachhaltig als Gründerhochschule zu qualifizieren. In den kommenden Monaten wird sich ein Projektteam konzeptionell intensiv mit Wegen zur Umsetzung dieses strategischen Ziels befassen. Gründungsinteresse soll möglichst früh durch zusätzliche Studieninhalte und Beratungsangebote gefördert, Studierende sollen untereinander stärker vernetzt und externe Ressourcen besser angebunden werden. Über EXIST-Potentiale hinaus ist die FH Wedel auch am Verbundantrag „Startup Port Hamburg“ unter Führung der Technische Universität Hamburg TUHH als strategischer Partner beteiligt. „Für die Schaffung einer lebendigen Gründungskultur an einer Hochschule ist Weitblick gefragt. Idealerweise treffen eine praxisorientierte Lehre am Puls der Zeit, kreative, interdisziplinäre studentische Teams und innovative Unternehmen aus der Region zusammen. Unsere Ausgangssituation hierfür ist gut. Wir freuen uns sehr, dass wir den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft nun zielgerichtet intensivieren können“, erklärt Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel.

Den Sternen zum Greifen nah

Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende innerhalb von drei Semestern einen interaktiven Sternenhimmel realisiert. Die Installation, in Form einer begehbaren Box, ist mit dunklem Stoff abgehängt, um die unendliche Atmosphäre eines Sternenhimmels zu schaffen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Tritt eine Person unter den Sternenhimmel und streckt die Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern – man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen. Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel, beispielsweise zu einzelnen Studiengängen, zugeordnet, die bei Aktivierung über eine Projektion dargestellt werden. Eine besondere Herausforderung des Teams war die Erstellung eines funktionierenden Prototyps. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Idee mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umzusetzen und hoffen, andere Menschen mit diesem Projekt für die Informatik begeistern zu können“, so Sebastian Popp, Teammitglied und Student in Medieninformatik. Insgesamt wurden 64 Kugeln verbaut, die jeweils über einen eigenen Motor angesteuert werden. Von neuronalen Netzen bis hin zur Robotik und Bilderverarbeitung wurden viele Techniken umgesetzt. Die Kinect Kamera der Videospielkonsole XBOX ist über das Tiefenkamerabild für die Erkennung der Hände zuständig. Über neuronale Netze wird erkannt, dass es sich um eine Hand handelt und wo genau sich diese Hand im Raum befindet, um dann den richtigen Stern über die verbauten Chipmotoren anzusteuern. „Wir haben hier in erster Linie ein künstlerisches Projekt, welches Kunst mit Technik sowie Informatik kombiniert und daher für die Studierenden sehr aufwendig war“, äußert sich Prof. Christian-Arved Bohn, Leiter des Studiengangs Medieninformatik, positiv über das sehr gute Projekt. Auch Prof. Dennis Säring, Dozent für Informatik, ist begeistert: „Das Zusammenspiel aus Hard- und Software und die Idee von Grund auf umzusetzen, war klasse mit anzusehen. Die Studierenden haben sich trotz ihres Fokus auf Medieninformatik auch in den technischen Bereich eingearbeitet, haben Platinen gebaut und gelötet.“ Für die Rahmenkonstruktion und die Statik des Gestells wurde das Team von Markus Vieregge, Laborleiter der SmartArea an der Fachhochschule Wedel, unterstützt, der mit seiner Expertise maßgeblich zum Erfolg des Prototypenbaus beigetragen hat. „Die Arbeit an dem Projekt hat uns viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn es von anderen Gruppen weiter geführt wird, da es noch viel Potenzial für Erweiterungen gibt“, so Farina Stielert. So könnte zum Beispiel eine Klanganimation nachträglich installiert werden. Der Prototyp ist am Tag der offenen Tür erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür am 16. Februar von 10 bis 16 Uhr. Beteiligte: Anna-Lena Albrecht (Studentin Medieninformatik) Carina Kirschner (Studentin Medieninformatik) Sebastian Popp (Student Medieninformatik) Farina Stielert (Studentin Medieninformatik) Betreuer: Prof. Christian-Arved Bohn (Studiengangsleiter Medieninformatik und Computer Games Technology) Prof. Dennis Säring (Dozent für Informatik, insbesondere Bildverarbeitung) Prof. Ulrich Hoffmann (Studiengangsleiter Informatik und Smart Technology)

Für ein Semester nach Shanghai

Ab dem Wintersemester 2019/2020 können Studierende der FH Wedel für ein Semester an der Fudan University in Shanghai studieren. Die Hochschule erweitert mit dieser neuen Kooperation das Angebot für ein Auslandssemester in China um eine weitere Partnerhochschule. Bereits seit dem Wintersemester 2015/2016 ist für Wedeler Studierende ein Auslandssemester an der Beijing Foreign Studies University möglich. Shanghai ist mit rund 24 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte weltweit. In Shanghai zeigt sich China von seiner internationalen, weltoffenen und luxuriösen Seite und ist einer der stärksten Anziehungspunkte in Fernost. "Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Studierenden zukünftig ein Auslandssemester in einer der pulsierendsten Metropolen bieten können", sagt Nicole Haß, Leiterin des International Office der Fachhochschule Wedel. "Gleichzeitig haben die Studierenden dort die einmalige Gelegenheit, ihr Auslandssemester mit einem Praktikum zu verbinden", erklärt Haß weiter. Das Praktikum findet entweder an ein bis zwei Tagen pro Woche statt oder am Ende des Programms in Vollzeit für einen Monat. Die Organisation ist ein Service des Career Centers der Hochschule in Shanghai in Kooperation mit internationalen Unternehmen und Organisationen vor Ort. Die Fudan University ist eine der führenden Universitäten Chinas und zieht auch ein internationales Publikum an. Gegründet wurde sie 1905 und zählt heute rund 30.000 Studierende, von denen etwa 3.000 aus dem Ausland stammen. An keiner anderen chinesischen Universität finden sich so viele internationale Studierende ein wie dort. Unterrichtet wird sowohl in Mandarin als auch in Englisch. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Fudan University Wirtschaftswissenschaften, Physik, Medizin und Sozialwissenschaften. Für Studierende der Fachhochschule Wedel ist das Auslandssemester dort für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen möglich. Aber auch Studierenden der übrigen Fachrichtungen oder in einem Master-Studiengang soll es zukünftig offen stehen, ein Semester an der Fudan University zu verbringen. Hierzu berät das International Office auf Anfrage. Insgesamt umfasst das Netzwerk der internationalen Partner der FH Wedel 30 Hochschulen in 18 Ländern weltweit.

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