Newsübersicht

Führungskräftetraining an der FH Wedel

Am 6. und 13. Juli findet ein Führungskräftetraining an der Fachhochschule Wedel statt. Das Training richtet sich an Studierende, Alumni sowie Interessenten außerhalb der Hochschule. Das Training ist kostenfrei. Im Kurs vermittelt Jörg Krüger die Grundlagen zur allgemeinen Rolle von Fachwissen im Job und stellt verschiedene Personentypen sowie Persönlichkeiten und deren Präferenzen vor.  Wer Interesse an einem Individual-Feedback hat, erhält nach einem entsprechenden Test einen ausführlichen Bericht zum eigenen Verhaltensprofil sowie dem individuellen Management- sowie Führungspotenzial. Die Kosten für die Persönlichkeitsanalyse sind nach Zielgruppen gestaffelt und starten ab 275 Euro für Studierende der Hochschule.  Anmeldungen sind noch bis 30. Juni möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Teilnehmerzahl auf 25 ausgeweitet. Studierende der FH Wedel nutzen zur Anmeldung bitte das Online-Sekretariat. Externe melden sich bitte per E-Mail unter weiterbildung@fh-wedel.de. Alle Details: Flyer Führungskräftetraining

Creative Challenge – Küren der Gewinner

In der vergangenen Woche endete die Bewerbungsfrist für die Creative Challenge. Insgesamt wurden 19 Werke von Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule eingereicht. Eine fünfköpfige Jury aus Experten und Mitarbeitern der Hochschule entscheidet nun über die besten Werke in fünf Kategorien. Es konnten Fotos oder Illustrationen eingereicht werden, die sich thematisch mit der Fachhochschule Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Die Kategorien Bestes Werk IT Bestes Werk Technik Bestes Werk Wirtschaft Bestes Foto Beste Illustration Innerhalb dieser Kategorien waren die Teilnehmer völlig frei in der Gestaltung und so entstanden viele kreative Beiträge. Die Jury Prof. Dr. Alexander Fischer Michael Hinck Prof. Dr. Ulrich Hoffmann Helga Karafiat Markus Vieregge Preisverleihung und Sommerfest Am 5. Juli 2019 um 16:30 Uhr vergibt die Jury in Hörsaal 5 die Gewinne in den fünf Kategorien. Als Preise werden Erlebnisgutscheine in einem Gesamtwert von 1.250 Euro vergeben. Zusätzlich wird ein Publikumsliebling gekürt. Studierende sind eingeladen, vor Ort für ihre Kommilitonen abzustimmen und ihnen zur Kür zu verhelfen. Zum feierlichen Abschluss der Creative Challenge gibt es für alle Teilnehmer und Besucher einen kleinen Sektausschank. Im Anschluss startet um 18 Uhr hinter dem Audimax Gebäude das Sommerfest des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) unter dem Motto "Mittelalterspektakel mit Piraten und Wikingern". Besucher, die in einem entsprechendem Gewand kommen, erhalten ein Freigetränk. Neben Wikingerschach und einem Lagerfeuer ist mit verschiedenen Leckereien vom Grill sowie Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ein Live DJ sorgt für Musik und tolle Stimmung. Ab 19:30 Uhr findet das große Bierpongturnier des Hochschulsports statt. Teams können sich unter Angabe des Teamnamens und den Matrikelnummern per Mail unter info@hochschulsport-wedel.de anmelden.

Mit Stipendium ins Wintersemester

Zum kommenden Wintersemester vergibt die Fachhochschule Wedel 15 Stipendien an Studienanfänger und jetzige Studierende der Hochschule. Stipendiaten dieses Programms erhalten eine Förderung von 300 Euro monatlich. Ziel der Initiative Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, angehenden und jungen Studierenden einen Anschub zu ihrer Entscheidung für eine anspruchsvolle Ausbildung zu geben. Die Fachhochschule Wedel hat sich 2018 dieser Initiative angeschlossen und vergibt im ersten Jahr insgesamt 19 Stipendien. Vier Stipendiaten starteten ihr Studium bereits im April dieses Jahres. „Förderprogramme wie das Deutschlandstipendium unterstützen Studierende finanziell und ermöglichen ihnen den Fokus auf das Studium“, sagte Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, während der ersten Vergabe. Die Kosten für die monatliche Förderung von 300 Euro teilen sich der Bund und private Förderer. In Kooperation mit der FH Wedel sind dies derzeit die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e. V. Studienstart mit Deutschlandstipendium Wer im Herbst 2019 ein Studium in einem der Studiengänge in der Informatik, den Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften an der FH Wedel starten möchte oder bereits dort studiert, kann sich noch bis zum 30. Juni für das Stipendium bewerben. „Eine Bewerbung ist auch mit einer durchschnittlichen Abiturnote sinnvoll. Wir fordern jeden auf, sich zu bewerben, denn auch außerschulische Interessen, beispielsweise die Teilnahme an der Software Challenge oder unserer SchülerUni, werden beim Auswahlverfahren positiv bewertet", erklärt Harms. Ebenso fließen berufspraktische Erfahrungen, soziales oder politisches Engagement in den Bewerbungsprozess ein. Weitere Information zum Deutschlandstipendium und zum Bewerbungsprozess gibt es hier.

Selbstmarketing im Netz?

Am 28. Juni 2019 referiert Elvira Giesbrecht zum Thema "Präsentation im Netz". Der Workshop startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Die Bedeutung des Internets ist uns allen bewusst. Auch weiß jeder, dass Inhalte, die einmal im Netz waren, nie wieder verschwinden und für jeden sichtbar sind. So kann durch eine einfache Suche bei Google viel über eine Person in Erfahrung gebracht werden. Das Internet bietet diverse Plattformen, um sich selbst zu präsentieren und seinen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Instagram, Snapchat oder auch Facebook kennen die Meisten. Daneben gibt es aber auch andere Plattformen, die ihren Fokus auf die berufliche Laufbahn, das Netzwerken und die Jobsuche legen. LinkedIn und Xing sind die bekanntesten Netzwerke – Xing als eher lokales, deutsches Netzwerk und LinkedIn als internationales Netzwerk. LinkedIn ist eine Plattform, auf der das berufliche Profil, die eigenen Interessen und der Status hinsichtlich einer Neuorientierung einpflegt werden können. Jobsuchende können nach einer neuen Aufgabe suchen, sich mit Kollegen, Peers oder spannenden Persönlichkeiten vernetzen und diesen folgen. Als User besteht die Möglichkeit, Neuigkeiten aus dem eigenen Interessenbereich zu bekommen und sich über die Marktsituation, Firmen und Neuheiten zu informieren. LinkedIn bietet Arbeitnehmern aber auch eine Möglichkeit, einfach Jobangebote zu finden oder von Unternehmen direkt Jobangebote zu erhalten. Genau hier setzt der Workshop an. Denn wie präsentiere ich mich auf LinkedIn richtig? Welche Informationen sind essentiell und welche können weglassen werden? Welche Einstellungen sind wichtig, um von Recruitern gesehen zu werden? Wie gehen Recruiter vor, wenn sie auf LinkedIn suchen? Diese Fragestellungen werden im Workshop beantwortet und Studierende können die Tipps unmittelbar umsetzen. Zum Referenten Elvira Giesbrecht ist Talent Acquisition Consultant bei der Philips GmbH in Hamburg. Zuvor war sie bei dem Personalvermittler Michael Page als Consultant tätig. Überblick Kolloquium "Präsentation im Netz - LinkedIn Workshop" 28. Juni, 12:30 Uhr Hörsaal 5

FH Wedel Online-Shop

Die Fachhochschule Wedel wird Studierende, Alumni und auch Mitarbeiter künftig im Alltag begleiten – durch gebrandete Artikel. Ab heute können im Merchandise-Shop der FH Wedel Produkte bestellt werden. Die Artikel werden bequem nach Hause geliefert. Im Rahmen der Einführungsaktion erhalten Besteller bis zum 30. Juni 2019 auf alle Artikel bis zu 20 Prozent Rabatt. Grundstein für den Merchandise-Shop Grundlage für die Erstellung eines Shops waren umfangreiche Befragungen von Studierenden sowie Mitarbeitern. Abgefragt wurde das Interesse an verschiedenen Artikeln sowie die Bereitschaft, Merchandise-Artikel zu kaufen. Das Ergebnis: Die Artikel sollen alltagstauglich und insbesondere nützlich sein. So wurden für den Start des Online-Shops fünf Artikel in den Bestand aufgenommen, unter anderem eine Power Bank mit 10.000 mAh sowie ein 16 GB USB-Stick 3.0. Auch wer gerne Kaffee trinkt, kommt nicht zu kurz: ein hochwertiger Coffee-to-go Becher oder eine Trinkflasche können ebenfalls erworben werden – ideale Artikel, um den Alltag an der Hochschule und darüber hinaus zu bestreiten. Im Shop sollen künftig auch Textilien – ein Hoodie sowie ein T-Shirt für Damen und Herren aufgenommen werden. Bei der Motivauswahl sind jedoch die Studierenden und Mitarbeiter der Hochschule gefragt. Sie dürfen für ihr Lieblingsmotiv voten. Die Textilien werden dann mit dem Gewinnermotiv produziert und ebenfalls im Shop erhältlich sein. "Erst gestern hat mir erneut ein Alumnus, der noch bei meinem Großvater studiert hat, persönlich von seiner positiven Studienzeit und seiner beruflichen Karriere berichtet. Die familiäre Verbundenheit, die unsere Almuni ihrer Alma Mater entgegenbringen, ist beeindruckend und besonders motivierend. Auch jüngere Studierende teilen diese Verbundenheit zur FH Wedel und möchten dies auch zeigen. Das ermöglichen wir ihnen jetzt durch den Kauf von FH Wedel Produkten", freut sich Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, über den Launch des Shops. Studierende bauen Shop auf Die technische Umsetzung des Shops wurde durch fünf Studierende des Studiengangs E-Commerce im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft realisiert. Begleitet wurden sie von den beiden Initiatoren Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce sowie Beatrix Hundt, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Die Studierenden bauten den Shop eigenständig mittels Shopware auf, entwickelten ein Kommunikations- sowie ein Preiskonzept in enger Absprache mit den Initiatoren. "Die Studierenden beschäftigen sich in ihrem Studium bereits mit dem technischen Aufbau von Online-Shops. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft haben die Studierenden am Shop der FH Wedel mitgearbeitet und konnten ihre erlernten Fähigkeiten anwenden", freut sich Lüdtke, über die freiwillige Tätigkeit der Studierenden. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft: Lars Buhr Stephanie Kaßner Erik Niklas Obstfeld Julian Plöhn Marie-Charlotte Prey

Karriereperspektiven

Vergangenen Donnerstag und Freitag war in den Korridoren der FH Wedel viel los: Wie jedes Jahr kamen Firmen und Start-ups, um im Rahmen der Firmenkontaktmesse über offene Stellen zu informieren, die Studierenden für sich als Arbeitnehmer zu gewinnen und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Insgesamt 90 Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg präsentierten sich als Arbeitgeber auf der Karrieremesse, darunter sowohl internationale Großunternehmen als auch mittelständige Spezialisten und wachsende Start-ups. Diese kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen wie Handel, IT-Dienstleistungen, Technology Services oder E-Commerce. Das Format, das dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte, stieß bei den Studierenden wie auch Schülerinnen und Schülern auf reges Interesse. Für die Studierenden, die eher mit dem Gedanken spielen, sich mit einer guten Idee selbstständig zu machen, gab es in Hörsaal 5 das Gründungs Meetup, einen Vortrag mit anschließender Fragerunde. Eingeladen waren Arvid Zöllner und Timo Daedrich, zwei der Gründer des Hamburger Start-ups Market Pioneers, welches Dienstleistungen und Produkte für Anbieter in Marketplace-Shops, speziell Amazon, bietet. Die beiden Absolventen des E-Commerce-Studienganges (Spezialisierung Informatik) erzählten vom Werdegang ihres Start-ups, das innerhalb von weniger als zwei Jahren auf heute immerhin acht Mitarbeiter angewachsen ist. Los geht es ganz klein Aktuell ist die Firma in einem mittelgroßen Büro in der Hamburger Königstraße zu finden – doch das war nicht immer so: Zweimal sind die Firmengründer umgezogen seitdem sie angefangen haben, damals noch als Elbpioneers. Los ging es in Arvids Arbeitszimmer. Auf sieben Quadratmetern wurde die Firma geboren, mit nicht viel mehr als zwei Arbeitsplätzen und zwei Laptops. „Im ersten Jahr hatten wir praktisch keine Ausgaben“, erinnert sich Arvid. Auch die Ausrichtung der Firma war zu Beginn noch nicht so ausgeprägt. Die erste eigene Webseite bezeichnen die Gründer im Rückblick als überladen, „ein bisschen von allem“ eben. Schnell allerdings merkten sie: „Wenn man alles anbietet, denken die Leute, man kann nichts“. Der Prozess, eine Spezialisierung auf einen Bereich zu finden, war daher eine notwendige Herausforderung. Das Resultat – Dienstleistungen und zunehmend auch Software-Produkte für Marketplace-Verkäufer und die, die es werden wollen – hat sich als vielversprechend erwiesen. Interessante Einblicke für die Gründer von morgen Das Gründen eines eigenen Start-ups ist häufig ein Sprung ins kalte Wasser. Demgegenüber locken die Angebote etablierter Firmen, die eine sichere Anstellung und ein festes Gehalt bieten. Doch für diejenigen, die eine Idee haben, die Ambition, mit dem eigenen Produkt oder der eigenen Dienstleistung am Markt zu bestehen und natürlich die Bereitschaft, sich dafür ordentlich ins Zeug zu legen – für die gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diesen Schritt leichter zu nehmen. Veranstaltungen wie das Gründungs Meetup sind nur ein Beispiel. "Durch Angebote wie die Firmenkontaktmesse oder die Gründungs Meetups geben wir unseren Studenten die größtmögliche Freiheit, ihre Karriere selbst zu bestimmen, sei es als Mitarbeiter in einem Unternehmen oder als Unternehmensgründer. Mit ihrem Studienabschluss sind unsere Studierenden auf beides bestens vorbereitet", sagt Prof. Jan-Paul Lüdtke, Mitorganisator der Meetups und Leiter des Studiengangs E-Commerce. In den Meetups gibt es eine Menge an Erkenntnissen und Tipps, die Gründer wie Arvid und Timo bereitwillig mitteilen: Wichtige Entscheidungen, die zur Entwicklung und Strategiefindung beigetragen haben, aber auch Fehler, die erst gemacht werden mussten, bevor man rückblickend daraus lernen konnte. Nicht minder wichtiger aber sind die Ermutigungen und die Motivation, die der Auftritt der beiden rüberbringt: Mit einer guten Idee und solidem Know-how gibt es eine Fülle an Potenzial, ein erfolgreiches Geschäft zu gründen. Trotz des Risikos und trotz so mancher 12-Stunden-Schicht ist dies ein Schritt, den Arvid und Timo nicht bereuen.   Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, an zukünftigen Gründungs Meetups teilzunehmen. Sie finden während der Vorlesungszeit der Hochschule etwa monatlich statt. Außerdem gibt es jedes Semester viele Praxisvorträge, die aktuelle Entwicklungen aus Sicht großer oder kleiner Unternehmen beleuchten.

Anmeldung zur SchülerUni

Laut MINT-Frühjahrsreport des Instituts der deutschen Wirtschaft verzeichnen die MINT-Berufe und insbesondere der IT-Sektor Rekordengpässe an Fachkräften. Die Fachhochschule Wedel bildet seit ihrer Gründung Nachwuchs in der Informatik aus und hat ihr Profil in diesem Bildungszweig beständig gestärkt. Seit einigen Jahren macht sie auch verstärkt Schülerinnen und Schülern Angebote in der Informatik, um mehr Interesse auf diese Studienrichtung zu lenken. Die SchülerUni startet im September ihren dritten Turnus. „Die SchülerUni ist eine abgestimmte Veranstaltungsreihe über einen Zeitraum von zwölf Wochen basierend auf dem Informatik-Curriculum der Hochschule“, erklärt Marcus Riemer, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Wedel arbeitet und die Veranstaltung betreut. „Das Gute ist, dass Theorie und Übungen in der SchülerUni ineinandergreifen. Die Teilnehmer erleben, wie eine Vorlesung abläuft, lernen die Hochschule kennen und erhalten einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten in der Informatik“, ergänzt Riemer. Die SchülerUni vermittelt Wissen aus vier unterschiedlichen Studiengängen der Hochschule: Informatik, Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik und Medieninformatik. Dabei werden Inhalte aus Diskreter Mathematik, Digitaltechnik, Datenbanken und Webanwendungen von Dozenten der Hochschule herausgelöst und erklärt. Die Teilnehmer erhalten unter anderem Einblick in Verschlüsselungstechnik, Addiererschaltungen, Datenmodelle und die Erstellung von Webseiten. Um das Erlernte praktisch anzuwenden, wird jede Vorlesung durch Übungen ergänzt. Die Veranstaltungen der Reihe bauen inhaltlich aufeinander auf. Die Webseite beispielsweise wird anhand der zuvor erstellten Datenbank gebaut. Anmeldung Das Angebot der SchülerUni richtet sich an Jugendliche ab Klasse 10 mit besonderem Interesse an Informatik. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessenten sollten bei ihrer Schule erfragen, ob eine Freistellung für die Teilnahme möglich ist. Die Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort über dieses Formular möglich. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe gibt es eine Teilnahmebescheinigung über die Dauer und Inhalte. Termine Die Termine finden jeweils dienstags von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr in der FH Wedel statt: 10.09.2019, 17.09.2019, 24.09.2019, 01.10.2019, 22.10.2019, 29.10.2019, 05.11.2019, 12.11.2019, 19.11.2019, 26.11.2019, 03.12.2019, 10.12.2019

Neues vom Team Cariosity

Wer ein wenig in den Räumlichkeiten der Hochschule herumkommt, weiß, dass es seit geraumer Zeit unter Hörsaal 1 wie eine Mischung aus Modellbau-Hobbyraum, Autowerkstatt und IT-Entwicklungsbüro aussah. Hier hatte das Team Cariosity sein Miniatur-Auto für die Teilnahme am Audi Autonomous Driving Cup 2018 getunt, getestet und optimiert. Auch nachdem das Team, bestehend aus fünf Bachelor-Studierenden der FH Wedel, einen äußerst respektablen fünften Platz in dem Wettbewerb erreichte, wurde weiter an dem gemeinsamen Projekt gearbeitet – denn nach dem AADC ist vor dem AADC, und das Thema „Autonomes Fahren“ hat seitdem an Bedeutung keinesfalls verloren. Neues Labor Die große Fläche unter Hörsaal 1 war zwar als Teststrecke perfekt, konnte aber dauerhaft nicht ausschließlich dem Team Cariosity zur Verfügung stehen. Daher ist das Team Cariosity kürzlich in die Robotik umgezogen. Der Testparcours, auf dem die Fähigkeiten der Hard- und Software des Modellautos getestet werden, ist inzwischen aufgebaut: Straßen, Kreuzungen und Barbiepuppen simulieren reale Verkehrssituationen, die das Auto selbstständig, das heißt ohne Eingreifen eines Fahrers, meistern soll. Daneben stehen Arbeitsplätze, an denen die Teammitglieder an der Software arbeiten können. Neues Auto Auch der Fuhrpark des Teams hat sich erweitert. Zu dem bestehenden Auto ist nun ein weiteres mit etwas modernerer Hardware hinzugekommen. Dadurch ist es nun möglich, auch komplexere Verkehrssituationen zu simulieren – zum Beispiel das Verhalten des autonomen Autos, wenn ein Einsatzfahrzeug der Polizei mit Blaulicht vorbeifährt. Beide Autos des Teams Cariosity verwenden Komponenten, wie sie auch in normalen Büro- oder Gaming-PCs vorkommen. Der Clou ist, dass die auf geometrische Berechnungen spezialisierte Grafikkarte, die das Auto verwendet, mit der Auswertung der Bildsignale beschäftigt wird, welche das Auto permanent aus der Umgebung aufnimmt. Neue Teammitglieder? Studierende bewältigen jedes Semester neue Aufgaben und so ist auch in einem Team wie Cariosity ein Kommen und ein Gehen. Daher sucht das Team Cariosity derzeit interessierte Studentinnen und Studenten, die an der Verbesserung des autonomen Autos mitwirken möchten. Es kann an verschiedenen Themen wie Bildverarbeitung oder Künstliche Intelligenz gearbeitet werden. Vorausgesetzt wird kein Fachwissen, jedoch Interesse an der Thematik und grundlegende Programmierkenntnisse in C, welche Studierende der FH Wedel etwa mit Abschluss des 3. Semesters erlangt haben. Die Mitarbeit an dem prestigeträchtigen Projekt hat eine Vielzahl von positiven Effekten auf Studium und auch Karriereaussichten, sagen die Teammitglieder. Zunächst wäre da natürlich das Fachwissen in Feldern wie Bildverarbeitung und KI, die den Kern der Software ausmachen. Ganz besonders betonen die Mitglieder, die bereits beim Autonomous Driving Cup 2018 dabei waren, die praktischen Erfahrungen und Soft Skills, die die langfristige Arbeit an einem Projekt mit sich bringen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team, der fachliche Austausch mit Gleichgesinnten in anderen Teams und auch die Spannung, wenn in den letzten Stunden vor Abgabe des Projektes noch letzte Änderungen vorgenommen werden: Dies sind Erlebnisse, die verbinden, einen wachsen lassen und durchaus wegweisend für die eigene Karriere sein können. Interessenten wenden sich bitte per E-Mail (aadc@fh-wedel.de) an das Team Cariosity.

Temporärer Coworking Space

Zum Wochenbeginn ist an der Fachhochschule Wedel ein temporärer Coworking Space entstanden. Was hier wie ein einfacher Arbeitsraum aussieht, ist ein Coworking Space in einer kleinen Containerlandschaft. Zwei Monate lang werden der Container und die dazugehörige Terrasse mit einer Sitzlandschaft aus Palettenmöbeln das Außengelände der Hochschule zieren und zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Studierende sein. Im April hatte die FH Wedel über die Förderinitiative EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine Finanzierung zur Stärkung der Gründungskultur erhalten. „Wir haben einen Teil der bereitgestellten Mittel dafür verwendet, um am Campus einen Coworking Space einzurichten. Der Container mit Terrasse bietet Raum zum kreativen Arbeiten und zum offenen Austausch. Wir werden die Flächen insbesondere zum Erproben gründungsorientierter Formate nutzen“, so Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce. Veranstaltungen zum Thema Gründen im Fokus Gründungsinteressierte und Studierende, die bereits konkrete Ideen für ein Start-up haben, können sich hier vernetzen. Auch Veranstaltungen der Hochschule, die sich mit dem Thema Gründen auseinandersetzen, erhalten hier neuen Raum, beispielsweise die Gründungs Meetups. Ziel der Meetups ist es, Hilfen, Ideen und Motivation rund um das Thema Gründen zu geben. Gründungsinteressierten über alle Studiengänge hinweg bietet es die Möglichkeit, sich auszutauschen. Start-ups berichten über ihre Erfahrungen, geben Hinweise und Tipps. Erstmals wird der Coworking Space am 9. und 10. Mai im Rahmen des Entrepreneurship Workshops genutzt. Durch die Vorlesung Entre- und Intrapreneurship sowie den dazugehörigen Workshop erlangen die Studierenden konzeptionelle Fähigkeiten, innovative Geschäftsideen in Markterfolge zu überführen. Nutzung des Containers auf dem Campus Sven Mewes, Master-Student im E-Commerce und Mitarbeiter der Hochschule ist zentraler Ansprechpartner für die Koordination der Veranstaltungen im Container. „Der Coworking Space soll die Anlaufstelle rund um das Thema Gründen sein und neue Impulse ermöglichen. Wir wollen durch die Präsenz auf dem Campus Anfragen zu diesem Thema erhöhen und die Kontakte zu unseren Studierenden stärken“, so Mewes. Als Blickfang in der Feldstraße bewusst platziert, soll der Container auch auf das Treiben an der Hochschule neugierig machen und außenstehende Interessierte ansprechen. „Der Container ist ein offener Raum. Sollten sich über diese Aktion neue Kontakte auch im unmittelbaren Umfeld der Hochschule ergeben, würden wir uns darüber sehr freuen. Als Ansprechpartner für externe Anfragen stehe ich gerne zur Verfügung“, erklärt Lüdtke. Der Container verfügt über acht Arbeitsplätze. Steckdosen zum Aufladen von Laptops sowie mobilen Endgeräten sind ebenfalls vorhanden. Bei gutem Wetter lädt die Terrasse zum Verweilen ein. Öffnungszeiten: Montag 10:00 bis 14:00 Uhr Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Praxisvorträge im Sommersemester

Die Fachhochschule Wedel und ihre Dozentinnen und Dozenten sind in der Wirtschaft der Metropolregion Hamburg bestens vernetzt. Auch der Wedeler Hochschulbund e.V., der Förderverein der Hochschule mit rund 200 Mitgliedsunternehmen bereichert dieses Netzwerk enorm. Das Netzwerk wird aktiv für einen Wissenstransfer in die Hochschule genutzt. In Gastvorträgen während einzelner Lehrveranstaltungen vermitteln Praktiker aktuelles Wissen aus ihrem Business und die Studierenden lernen Fachinhalte anhand von realen Problemstellungen aus der Praxis. Diese Einbindung von Expertenwissen ist schon lange fester Bestandteil im Semesterbetrieb der Hochschule, um die Aktualität und den Praxisbezug in der Lehre zu gewährleisten. Um Studierende aller Fachrichtungen verstärkt von den bestehenden Angeboten profitieren zu lassen, weisen wir hier auf die zahlreichen Praxisvorträge im laufenden Semester hin. Hierfür gibt es den Bereich Praxisvorträge, der fortlaufend aktualisiert wird. Ansprechpartner für die jeweiligen Praxisvorträge ist der entsprechende Dozent laut Vorlesungsplan. Über diese Praxisvorträge im Rahmen der Lehrveranstaltungen hinaus gibt es während des Semesters regelmäßig mittwochs um 17:00 Uhr sowie freitags um 12:30 Uhr das öffentliche Kolloquium. Das Kolloquium ist ein Veranstaltungsformat, das Studierenden relevante Themen aus der Praxis über die eigenen Studienfächer hinaus aufzeigen soll. Alle Kolloquien werden in den News der Hochschule sowie in den Terminen angekündigt.

Großes Update für die FH Wedel App

Mit über 1.000 Downloads erfreut sich die FH Wedel App unter Wedeler Studierenden bereits einer gewissen Bekanntheit. Sie wird von Studenten für die beiden mobilen Betriebssysteme Android und iOS entwickelt und stellt eine Reihe nützlicher Funktionen für Studierende und Mitarbeiter der Fachhochschule Wedel zur Verfügung. Zum Semesterstart wurde nun der Funktionsumfang durch ein größeres Update noch einmal erweitert. Sichtbare und unsichtbare Verbesserungen Zu den Neuerungen gehört eine deutlich verbesserte Darstellung der Stundenplan-Funktion, welche nun übersichtlicher und informativer gestaltet ist. Auf iOS ist mit der "Profile"-Funktion nun mit einem Klick die Einrichtung aller FH-Dienste für Studierende und Mitarbeiter möglich: Mail, WLAN sowie der direkte Zugriff auf das Online Sekretariat. Ebenfalls ist es nun möglich, sich in der App aus seinem FH-Wedel-Konto auszuloggen und die App komplett zurückzusetzen, also angefallene Nutzerdaten zu löschen. Wie in der Software-Entwicklung üblich sind dabei die meisten Änderungen gar nicht für den Nutzer sichtbar — sie fanden "unter der Haube" statt und beheben Fehler oder schaffen die technische Grundlage für spätere Verbesserungen. Funktionen, die den Studentenalltag erleichtern Zusammen mit ihren bereits bestehenden Funktionen soll die App nun noch besser den Studierenden und Mitarbeitern dabei helfen, ihren Alltag an der FH Wedel auf mobilen Endgeräten zu organisieren und die verschiedenen Dienste der hochschulinternen IT zu nutzen. Die App ermöglicht beispielsweise die Anzeige des Essensplans der Mensa, des TV-Infosystems und der Kontaktdaten der Dozenten und Mitarbeiter der Hochschule. Darüber hinaus können Nutzer sich ihren Stundenplan einrichten und anzeigen lassen, welche Veranstaltungen anstehen. Besonders praktisch ist auch der Zugriff auf den Handout-Server, der aus der App heraus möglich ist. Fertig ist die App damit freilich noch nicht. Die Entwickler, selbst Studenten der FH Wedel, arbeiten ständig daran, neue Funktionen einzuführen und die App weiter zu verbessern. Dafür sind sie auch auf Mithilfe angewiesen: Feedback, sei es über die entsprechende Funktion der App, im App-Store oder ganz persönlich ist willkommen. Wer sich darüber hinaus in die Entwicklung der App einbringen möchte, kann auf der Webseite der App Kontakt zum Team aufnehmen. Die App kann kostenlos im Google Play Store (Android) und im Apple App Store (iOS) heruntergeladen werden.

Für mehr Gründungskultur

Die Fachhochschule Wedel erhält über die Förderinitiative EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine Finanzierung zur Stärkung der Gründungskultur. In der initialen sechsmonatigen Konzeptphase sollen die Rahmenbedingungen für eine bessere Realisierung von Gründungsvorhaben aus der Hochschule gesetzt werden. Mit EXIST-Potentiale will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine aktivierende Gründungskultur an Hochschulen implementieren und die notwendigen Rahmenbedingungen für wachstumsstarke Start-ups aus der Wissenschaft schaffen. Mit der neuen Förderinitiative werden insbesondere auch kleine und mittlere Hochschulen unterstützt, die bislang noch keine EXIST-Förderung in Anspruch genommen haben. Aus den insgesamt 196 Anträgen ist die Bewerbung der Fachhochschule Wedel erfolgreich hervorgegangen. Mit ihren innovativen und technologisch orientierten Studiengängen wie E-Commerce oder Smart Technology bietet die FH Wedel ein hohes Zukunftspotential und war auch in der Vergangenheit immer wieder Ausgangspunkt für erfolgreiche Gründungen mit hohem Innovationscharakter. Mit Gründern erfolgreiches Gründen lernen „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der EXIST-Förderung die Chance haben, die Strukturen und Prozesse zur Gründungsförderung an unserer Hochschule auszubauen“, kommentiert Prof. Jan-Paul Lüdtke. Lüdtke leitet in einer Doppelspitze mit Prof. Florian Schatz den konsekutiven Studiengang E-Commerce. Beide waren zuvor selbst erfolgreiche Gründer und setzen sich mit ihren Erfahrungen gerne dafür ein, für gründungsinteressierte Studierende bestmögliche Startvoraussetzungen zu schaffen. Bei EXIST-Potentiale hat sich die FH Wedel für den Schwerpunkt „Potentiale heben“ mit der Zielsetzung beworben, sich nachhaltig als Gründerhochschule zu qualifizieren. In den kommenden Monaten wird sich ein Projektteam konzeptionell intensiv mit Wegen zur Umsetzung dieses strategischen Ziels befassen. Gründungsinteresse soll möglichst früh durch zusätzliche Studieninhalte und Beratungsangebote gefördert, Studierende sollen untereinander stärker vernetzt und externe Ressourcen besser angebunden werden. Über EXIST-Potentiale hinaus ist die FH Wedel auch am Verbundantrag „Startup Port Hamburg“ unter Führung der Technische Universität Hamburg TUHH als strategischer Partner beteiligt. „Für die Schaffung einer lebendigen Gründungskultur an einer Hochschule ist Weitblick gefragt. Idealerweise treffen eine praxisorientierte Lehre am Puls der Zeit, kreative, interdisziplinäre studentische Teams und innovative Unternehmen aus der Region zusammen. Unsere Ausgangssituation hierfür ist gut. Wir freuen uns sehr, dass wir den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft nun zielgerichtet intensivieren können“, erklärt Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel.

Start des Schnupperstudiums

Für Schülerinnen und Schüler in den Abiturjahrgängen geht es ans Eingemachte: Nach den mündlichen und schriftlichen Abiturprüfungen müssen sie sich für ihren weiteren Werdegang entscheiden – beispielsweise für ein Studium. Mit dem Schnupperstudium bietet die Fachhochschule Wedel ein Orientierungsangebot für Schülerinnen und Schüler, die sich für Themen der Informatik oder Technik interessieren. Die Teilnehmer des Schnupperstudiums nehmen zusammen mit Studierenden der Hochschule an den Vorlesungen „Diskrete Mathematik“ und „Digitaltechnik“ teil. Damit haben sie eine gute Grundlage, mögliche Bachelor-Studiengänge der FH kennenzulernen. Die Vorlesung „Diskrete Mathematik“ liefert die theoretischen Grundlagen für beinahe alle Studiengänge, während sich "Digitaltechnik" besonders an Schülerinnen und Schüler mit Interesse im Bereich Informatik richtet. Ein besonderer Vorteil: Die Schülerinnen und Schüler können sich die Ergebnisse ihrer Klausuren, die sie gegebenenfalls am Ende der Vorlesung mitgeschrieben haben, für ein Studium an der FH Wedel  anrechnen lassen. Besonders interessant ist das Schnupperstudium für Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2019, die sich noch unklar sind, was und wo sie studieren möchten. Da der Stoff der Vorlesungen auf Schulstoff bis Klasse 9 des Gymnasiums aufbaut, können auch Schülerinnen und Schüler niedrigerer Jahrgänge teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer allerdings an Übungen und später an der Klausur teilnehmen möchte, muss sich bis spätestens zwei Wochen nach Vorlesungsbeginn beim entsprechenden Dozenten melden. Details Beide Vorlesungen finden im Zeitraum vom 09.04.2019 bis 11.07.2019 statt, nicht jedoch an folgenden Tagen: 23.04., 23.05., 30.05. und 09.07. Diskrete Mathematik Vorlesung Diskrete Mathematik:  Sebastian Iwanowski, dienstags 15:30 bis 16:45 Uhr und donnerstags 17:00 bis 18:15 Uhr, Hörsaal 5 Übung Diskrete Mathematik: Cordula Eichhorn, donnerstags 15:30 bis 16:45 Uhr, Hörsaal 5. Digitaltechnik Vorlesung Digitaltechnik:  Sergei Sawitzki, dienstags 17:00 bis 18:15 Uhr, Hörsaal 5 Praktikum Digitaltechnik: Sergei Sawitzki, nach Vereinbarung, Elektrotechnik-Labor Hörsaal 5 befindet sich im Hauptgebäude der Fachhochschule Wedel in der Feldstraße 143. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist diese optimal mit der Buslinie 189, Haltestelle „Wedel, Fachhochschule“ zu erreichen.

Interaktive Türschilder für die FH Wedel

Vor der Tür sehen, welche Veranstaltung gerade im Hörsaal stattfindet? Das ist ab Semesterbeginn an der Fachhochschule Wedel möglich. Für vier Hörsäle und Seminarräume sind ab jetzt interaktive Türschilder im Testbetrieb. Die kleinen, weißen Geräte mit dem grauen Display und den drei Knöpfen zeigen an, welche Veranstaltung gerade im jeweiligen Raum stattfindet. Und welche danach folgt. Per Knopfdruck können darüber hinaus Tages- und Wochenansichten abgerufen werden. Entwickelt wurden die Schilder von Informatik-Absolvent Thomas Fabian Starke in seiner Masterarbeit, für die er im Jahr 2017 den Innovationspreis gewann. Anders als bereits existierende Geräte ist sein neu entwickeltes Türschild extrem stromsparend, günstig und sehr einfach anzubringen. „Das Display kennt man sonst von Geräten wie dem Kindle“, erklärt Prof. Hoffmann, der sich dafür einsetzt, die Schilder in der kompletten FH anzubringen. „Die Anzeige an sich verbraucht gar keine Energie, lediglich beim Umschalten wird Strom verbraucht.“ Auf diese Weise sei das Gerät derart stromsparend, dass ein Satz Batterien drei Jahre lang reichen würde. Wenn sie dann leer sind, schickt das Gerät eine E-Mail an den Projektverantwortlichen, der sie im Anschluss austauschen kann. Angebracht wird es per Kleber an der Wand, ohne dass extra Kabel verlegt werden müssen. Die nötigen Daten zieht es sich auf dem WLAN. „Das Gerät wendet sich an das interne Netz der Hochschule“, erklärt Prof. Hoffmann. „Denkbar wäre auch, es an das Reservierungssystem oder den Mensaplan zu koppeln, dann können auch diese Infos abgerufen werden“. Momentan laufen die interaktiven Türschilder im Testbetrieb, damit auftretende Fehler noch ausgemerzt werden können. Geplant ist, sie mit Studierenden des Fachs Smart Technology oder Technische Informatik kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Den Sternen zum Greifen nah

Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende innerhalb von drei Semestern einen interaktiven Sternenhimmel realisiert. Die Installation, in Form einer begehbaren Box, ist mit dunklem Stoff abgehängt, um die unendliche Atmosphäre eines Sternenhimmels zu schaffen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Tritt eine Person unter den Sternenhimmel und streckt die Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern – man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen. Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel, beispielsweise zu einzelnen Studiengängen, zugeordnet, die bei Aktivierung über eine Projektion dargestellt werden. Eine besondere Herausforderung des Teams war die Erstellung eines funktionierenden Prototyps. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Idee mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umzusetzen und hoffen, andere Menschen mit diesem Projekt für die Informatik begeistern zu können“, so Sebastian Popp, Teammitglied und Student in Medieninformatik. Insgesamt wurden 64 Kugeln verbaut, die jeweils über einen eigenen Motor angesteuert werden. Von neuronalen Netzen bis hin zur Robotik und Bilderverarbeitung wurden viele Techniken umgesetzt. Die Kinect Kamera der Videospielkonsole XBOX ist über das Tiefenkamerabild für die Erkennung der Hände zuständig. Über neuronale Netze wird erkannt, dass es sich um eine Hand handelt und wo genau sich diese Hand im Raum befindet, um dann den richtigen Stern über die verbauten Chipmotoren anzusteuern. „Wir haben hier in erster Linie ein künstlerisches Projekt, welches Kunst mit Technik sowie Informatik kombiniert und daher für die Studierenden sehr aufwendig war“, äußert sich Prof. Christian-Arved Bohn, Leiter des Studiengangs Medieninformatik, positiv über das sehr gute Projekt. Auch Prof. Dennis Säring, Dozent für Informatik, ist begeistert: „Das Zusammenspiel aus Hard- und Software und die Idee von Grund auf umzusetzen, war klasse mit anzusehen. Die Studierenden haben sich trotz ihres Fokus auf Medieninformatik auch in den technischen Bereich eingearbeitet, haben Platinen gebaut und gelötet.“ Für die Rahmenkonstruktion und die Statik des Gestells wurde das Team von Markus Vieregge, Laborleiter der SmartArea an der Fachhochschule Wedel, unterstützt, der mit seiner Expertise maßgeblich zum Erfolg des Prototypenbaus beigetragen hat. „Die Arbeit an dem Projekt hat uns viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn es von anderen Gruppen weiter geführt wird, da es noch viel Potenzial für Erweiterungen gibt“, so Farina Stielert. So könnte zum Beispiel eine Klanganimation nachträglich installiert werden. Der Prototyp ist am Tag der offenen Tür erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür am 16. Februar von 10 bis 16 Uhr. Beteiligte: Anna-Lena Albrecht (Studentin Medieninformatik) Carina Kirschner (Studentin Medieninformatik) Sebastian Popp (Student Medieninformatik) Farina Stielert (Studentin Medieninformatik) Betreuer: Prof. Christian-Arved Bohn (Studiengangsleiter Medieninformatik und Computer Games Technology) Prof. Dennis Säring (Dozent für Informatik, insbesondere Bildverarbeitung) Prof. Ulrich Hoffmann (Studiengangsleiter Informatik und Smart Technology)

Für ein Semester nach Shanghai

Ab dem Wintersemester 2019/2020 können Studierende der FH Wedel für ein Semester an der Fudan University in Shanghai studieren. Die Hochschule erweitert mit dieser neuen Kooperation das Angebot für ein Auslandssemester in China um eine weitere Partnerhochschule. Bereits seit dem Wintersemester 2015/2016 ist für Wedeler Studierende ein Auslandssemester an der Beijing Foreign Studies University möglich. Shanghai ist mit rund 24 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte weltweit. In Shanghai zeigt sich China von seiner internationalen, weltoffenen und luxuriösen Seite und ist einer der stärksten Anziehungspunkte in Fernost. "Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Studierenden zukünftig ein Auslandssemester in einer der pulsierendsten Metropolen bieten können", sagt Nicole Haß, Leiterin des International Office der Fachhochschule Wedel. "Gleichzeitig haben die Studierenden dort die einmalige Gelegenheit, ihr Auslandssemester mit einem Praktikum zu verbinden", erklärt Haß weiter. Das Praktikum findet entweder an ein bis zwei Tagen pro Woche statt oder am Ende des Programms in Vollzeit für einen Monat. Die Organisation ist ein Service des Career Centers der Hochschule in Shanghai in Kooperation mit internationalen Unternehmen und Organisationen vor Ort. Die Fudan University ist eine der führenden Universitäten Chinas und zieht auch ein internationales Publikum an. Gegründet wurde sie 1905 und zählt heute rund 30.000 Studierende, von denen etwa 3.000 aus dem Ausland stammen. An keiner anderen chinesischen Universität finden sich so viele internationale Studierende ein wie dort. Unterrichtet wird sowohl in Mandarin als auch in Englisch. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Fudan University Wirtschaftswissenschaften, Physik, Medizin und Sozialwissenschaften. Für Studierende der Fachhochschule Wedel ist das Auslandssemester dort für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen möglich. Aber auch Studierenden der übrigen Fachrichtungen oder in einem Master-Studiengang soll es zukünftig offen stehen, ein Semester an der Fudan University zu verbringen. Hierzu berät das International Office auf Anfrage. Insgesamt umfasst das Netzwerk der internationalen Partner der FH Wedel 30 Hochschulen in 18 Ländern weltweit.

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