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Auslandssemester in Peking?

Das International Office informiert am 23. Oktober zum Studium an der Beijing Foreign Studies University in Peking, China. Für Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsingenieurwesen ist ein Auslandssemester integriert und das Studium in Peking eine Option. Auch Studierende anderer Studiengänge können ein Auslandssemester zusätzlich einplanen. In dem Termin am 23. Oktober um 12:15 Uhr in Seminarraum 4 ist Sang In Kim der Pekinger Universität zu Gast und stellt die chinesische Partnerhochschule sowie das Leben während eines Gastaufenthalts in Peking vor. Herzlich eingeladen sind alle Studierenden, die sich für ein Studium in China interessieren und vorab einen Eindruck von dieser Partneruniversität gewinnen möchten. Zusätzliche Inspiration bietet auch dieser Erfahrungsbericht zum Auslandssemester an der Beijing Foreign Studies University.

Neue Artikel im Merchandise-Shop

Pünktlich zum Semesterstart gibt es die langersehnten FH Wedel Textilien im Merchandise-Shop. Im Sortiment enthalten ist ein gemütlicher Pulli für jeden Tag sowie FH Wedel Shirts für Damen und Herren aus 100% Bio-Baumwolle. Eine tolle Erinnerung an die Studienzeit. Mit Voting zum Motiv Vor einigen Wochen hatten Studierende und Mitarbeiter der Fachhochschule Wedel die Möglichkeit, aus vier verschiedenen Motiven zu wählen. Der Favorit war eindeutig und so wurden in den letzten Wochen die Hoodies und Shirts mit dem Gewinnermotiv produziert, welche nun auch im Shop erhältlich sind. Zum Semesterstart erhalten Studierende als Einführungsaktion einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent auf FH Wedel Textilien. Der Rabattcode ist bis 31. Oktober gültig und wurde per Mail versandt. Um Versandkosten zu sparen, wird empfohlen, gemeinsam mit Kommilitonen eine Sammelbestellung aufzugeben.

Messen und Vorträge im Herbst

Nach dem Semesterstart ist vor dem Semesterstart: Jedes Jahr fragen sich junge Erwachsene, wie es nach der Schule weitergehen soll. Eine Option stellt das Studium dar: Hier können Interessen und Fähigkeiten vertieft und der erste Schritt in eine aussichtsreiche berufliche Zukunft getan werden. Im Herbst informiert die Fachhochschule Wedel auf verschiedenen Messen und in Vorträgen über das Studienangebot in den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft. Mit dabei sind klassische Studiengänge wie Betriebswirtschaftslehre oder Informatik, aber auch innovative Studiengänge wie etwa Smart Technology oder IT-Management, Consulting & Auditing. Für diejenigen, die bereits am Ende eines Bachelor-Studiums stehen, informiert die Hochschule auch zu den sechs Master-Studiengängen. In den Monaten bis Dezember 2019 wird die FH Wedel auf folgenden Veranstaltungen durch einen Messestand oder einen Vortrag vertreten sein: Messen: Traumberuf IT & Technik Hamburg Wo? Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg Wann? Mittwoch, 30. Oktober 2019, 08:30 – 14:00 Uhr Startschuss Abi Hamburg Wo? Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg Wann? Samstag, 30. November 2019 Achtung! Eine Anmeldung (kostenlos) bis spätestens zum Donnerstag, 28. November 2019 ist erforderlich. Master and More Hamburg Wo? edel-optics.de Arena Hamburg Wann? Freitag, 06. Dezember 2019, 10:00 – 16:00 Uhr Achtung! Es fällt ein Eintritt von 5,- € an. Durch eine vorherige Online-Anmeldung vergünstigt sich dieser auf 3,- €. Bachelor and More Hamburg Wo? edel-optics.de Arena, Hamburg Wann? Samstag, 07. Dezember 2019, 10:00 – 16:00 Uhr Achtung! Es fällt ein Eintritt von 5,- € an. Durch eine vorherige Online-Anmeldung vergünstigt sich dieser auf 3,- €. Vorträge: parentum Hamburg-Mitte Was? Vortrag: Games, Smart Home, Onlineshopping – Informatik für Querdenker Wo? Berufliche Schule für Banken, Versicherungen und Recht mit Beruflichem Gymnasium St. Pauli (BS11), Budapester Straße 58, 20359 Hamburg Wann? Donnerstag, 24. Oktober 2019, 15:00 – 19:00 Uhr. Der Vortrag der FH Wedel beginnt um 17:50 Uhr. parentum Itzehoe Was? Vortrag: Games, Smart Home, Onlineshopping – Informatik für Querdenker Wo? Sophie-Scholl-Gymnasium, Am Lehmwohld 41, 25524 Itzehoe Wann? Samstag, 09. November 2019, 10:00 – 14:00 Uhr. Der Vortrag der FH Wedel beginnt um 12:10 Uhr. Wer sich auch in Zukunft über aktuelle Veranstaltungen wie Messetermine informieren möchte, kann dies in unserem Terminkalender tun.

Controlling im Versandhandel

Ob Amazon, Babywalz oder Babymarkt: Im Internet gibt es eine Vielzahl von Händlern für Baby- und Kinderprodukte. Für einen Spezialanbieter wie Hans Natur ist es in diesem Marktumfeld grundlegend, die Besonderheiten des eigenen Produktsortiments in den Vordergrund zu rücken und so Käufer von sich zu überzeugen. Um seinen Versandhandel für ökologische Baby- und Kinderprodukte weiter voranzutreiben und zukünftige Entscheidungen besser quantifizieren zu können, wandte sich Firmeninhaber Michael Hans mit seinen Fragestellungen an die Fachhochschule Wedel. Im Austausch wurde daraus ein Aufgabenpaket geschnürt, mit dem sich im vergangenen Sommersemester ein Team aus sechs Studierenden der Hochschule befasste. Ihr Projektziel lautete, ein zukunftsweisendes Controlling-System für Hans Natur zu erstellen. Die Entwicklung eines solchen Controlling-Systems für ein mittelständisches Unternehmen schien für die sechs Studierenden zunächst ein überschaubares Projekt zu sein. Nach der Kick-off-Veranstaltung Anfang Mai ließen sich der Umfang und die Komplexität des Projektes realistischer einschätzen und das Team sah sich doch mit einer größeren Herausforderung konfrontiert. Für diese sahen sie sich jedoch mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen aus ihrem Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre gut gewappnet. Alle sechs studieren ihr Fach in den höheren Semestern, zwei von ihnen mit der Vertiefung Dienstleistungsmanagement und die weiteren vier mit der Vertiefung Financial Accounting & Auditing. Sie absolvierten dieses Praxisprojekt im Rahmen des BWL-Projekts, in dem Studierende der Hochschule im fünften und sechsten Semester die Möglichkeit haben, reale Problemstellungen aus der Praxis im Kontext ihrer Vertiefungsrichtungen zu bearbeiten. Unternehmen reichen hierfür Projektthemen ein, die von Studierenden-Teams ausgewählt und bearbeitet werden. Die Aufgabe der Studierenden ist es, das Projekt zu strukturieren und zielorientiert durchzuführen. Im Sommersemester 2017 hat die FH Wedel das Praxisprojekt erstmalig im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre eingebunden und mit diesem Konzept durchweg positive Erfahrungen gemacht. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung in diesem Studiengang aus. Intensive Analyse führt zu konkreten Ansätzen für mögliche Optimierungen Im September war die Analyse der bereitgestellten Daten von Hans Natur für die Bereiche Finanzbuchhaltung, Lager und Web abgeschlossen und das Studierenden-Team präsentierte dem Firmeninhaber mögliche Handlungsempfehlungen, um Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Michael Hans zeigte sich von der Zusammenarbeit mit den Studierenden begeistert: "Wir konnten in allen Bereichen des Controllings für uns neue Blickwinkel entdecken und Herangehensweisen lernen. Insbesondere die Bereiche Finanzen, Web und Sortimentsgestaltung brachten wertvolle Hinweise für zukünftige Betrachtungen und Maßnahmen. Es war eine bereichernde Zusammenarbeit." Auch die Studierenden zogen Bilanz. "Es war eine einzigartige Erfahrung, ein Controlling-System für ein mittelständisches Unternehmen zu entwickeln. Zum einen kann man in einem solchen Projekt als Studierender sein Wissen aus dem Studium anwenden. Zum anderen wurden durch das Projekt und die enge Zusammenarbeit im Team als auch mit Hans Natur eigene Kompetenzen weiterentwickelt, insbesondere im Bereich der Soft Skills", erzählte Jonas Meißner. Seine Kommilitonin Sarah Biesenbaum ergänzte: "Ich habe viele neue Aspekte eines Unternehmens im Bereich Webanalytics kennengelernt. Neben vielen neuen Informationen über das Arbeiten mit Google Analytics konnte ich mein bereits erlerntes Wissen weiter festigen und ausbauen". Seitens der FH Wedel wurden die Studierenden in diesem Projekt von Prof. Franziska Bönte, Professorin für Controlling und Unternehmensführung, und Prof. Gunnar Harms, Professor für Produktions- und Logistikmanagement, betreut.

Auf dem Campus Leben retten

Zur Premiere der DRK-Blutspende an der FH Wedel waren im April weit über 50 Spenderinnen und Spender gekommen. Über 40 von ihnen waren Neuspender, die zum ersten Mal in ihrem Leben die Erfahrung einer Blutspende gemacht haben. Zur zweiten DRK-Blutspendeaktion auf dem Campusgelände in Wedel am 22. Oktober hoffen die Organisatoren wieder auf starke Resonanz.  Mit einer Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz leistet jede Spenderin und jeder Spender ehrenamtliches Engagement und übernimmt soziale Verantwortung – freiwillig und unentgeltlich. Mit einer knappen Stunde Zeitaufwand für eine Blutspende kann jeder Spender bis zu drei Patienten helfen, denn aus dem halben Liter einer Vollblutspende werden drei verschiedene Präparate gewonnen. Zur besseren Planung und um lange Wartezeiten zu vermeiden, können Interessierte das Terminreservierungsprogramm nutzen und sich einen Slot reservieren. Alle Spender erhalten im Anschluss an die Blutspende einen Imbiss. Die Cafeteria stellt belegte Brötchen, Obst und Getränke sowie Schokoriegel kostenfrei zur Verfügung. Jetzt für die Blutspende einen freien Slot reservieren: https://nord.bsd-trs.de/reservierungen/fachhochschule_wedel FAQs Wer darf Spenden? Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein und ein Körpergewicht von mindestens 50 kg haben. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Was muss ich mitbringen? Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Sollten Sie bereits einen Blutspendeausweis besitzen, bringen Sie auch diesen zum Termin mit. Wie lange dauert das Blutspenden? Für eine Blutspende sollte inklusive Anmeldung, Blutentnahme und Ruhephase mit Imbiss circa eine Stunde Zeit eingeplant werden. Die Blutentnahme selbst dauert lediglich fünf bis sieben Minuten. Wie viel Blut wird entnommen? Es werden pro Spende 500 ml Blut entnommen. Der Körper hat die abgegebene Menge Spenderblut in der Regel nach etwa zwei Wochen wieder vollständig ausgeglichen. Der Flüssigkeitshaushalt ist nach einer Blutspende bereits nach wenigen Stunden wieder hergestellt. Was muss ich vor der Blutspende beachten? Vor einer Blutspende sollte ausreichend gegessen und getrunken werden (mindestens 1,5 Liter, z.B. Wasser Säfte, Tee etc. / gutes Frühstück). Dies ist wichtig für die Kreislaufstabilität. Kann ich von der Blutspende ausgeschlossen werden? Damit schon im Vorweg bestimmte Risiken, sowohl für den Spender als auch für den Empfänger von Blutpräparaten, ausgeschlossen werden können, bekommt der Spendewillige bereits bei der Anmeldung einen Anamnese-Fragebogen vorgelegt. Ein Vorab-Spendecheck kann auf der Website der DRK-Blutspendedienste durchgeführt werden. Letztlich entscheidet dann der bei jeder Blutspendeaktion anwesende Arzt nach seiner Untersuchung unter Beachtung aller vorgeschriebenen Parameter, ob eine Spende möglich ist. Foto: DRK-Blutspendedienst/Zimmermann

Erfolgreiches eSports Turnier in Husum

In der vergangenen Woche konnte sich das eSports Team der Fachhochschule Wedel erstmals im Turnier der Nordish Gaming Convention (NGC) beweisen. Das FH Wedel Team erspielte im Spiel LoL den ersten Platz und konnte sich somit gegen insgesamt 13 Teams erfolgreich durchsetzen. Im Spiel CS:GO erreichte ein weiteres Team Platz zwei von insgesamt 16 teilnehmenden Teams. Über vier Tage erstreckte sich die LAN Veranstaltung. Beginnend mit einer Gruppenphase, bei der die gegeneinander antretenden Teams zunächst ausgelost wurden. Wer sich in der Gruppenphase qualifizierte, spielte schließlich in den Finalrunden. „Die Gruppenphase haben die Teams souverän gespielt. Hier war eine große Erleichterung zu spüren, da es unser erstes Turnier war und keiner wirklich einschätzen konnte, wie gut wir sind. Nicht in der Gruppenphase zu scheitern war für alle schon ein riesen Erfolg. Dass es dann so gut laufen würde, hatte aber keiner gedacht“, freut sich Prof. Dr. Michael Predeschly, Dozent für Datenbanken und Webanwendungen, der das eSports Team tatkräftig unterstützt. Als Preis erhielt das fünfköpfige LoL Gewinnerteam einen Siegerpokal und je ein Ticket im A-Bereich der NGC 2020 sowie Riot Points im Wert von je 20 Euro. „Als Team über mehrere Tage auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten hat uns nicht nur viel weiter gebracht als das bisherige Training, sondern auch gezeigt an welchen Stellen wir uns verbessern können, um weiterhin mit Motivation bei der Sache zu bleiben“, so Casten Liebert, einer der Spartenleiter der Hochschulsparte eSports. Seit dem Sommersemester 2019 ist eSports ein Angebot des Hochschulsports. Seither wird wöchentlich trainiert. Gespielt werden derzeit League of Legens (LoL) und Counter Strike: Global Offensive (CS:GO). Es ist geplant weitere Teams aufzustellen. Interessenten wenden sich bitte per Mail an die Spartenleiter Finn Mißfeldt und Carsten Liebert unter esports@hochschulsport-wedel.de.

Neue Farben für Hörsäle

Die Hörsäle 3 und 4 im Hauptgebäude erhalten nicht nur einen neuen Anstrich, sondern auch eine neue Bestuhlung sowie modernere Technik. Wer in den letzten Wochen durch die Gänge der Fachhochschule ging, hat vielleicht die Bauarbeiten in den beiden Hörsälen 3 und 4 in der Nähe der Cafeteria bemerkt. Dort sind im Rahmen von Modernisierungsarbeiten zunächst die bisherigen Sitzreihen entfernt worden. Im weiteren Verlauf der Arbeiten ist nun die neue Bestuhlung installiert worden – selbstverständlich im gleichen kräftigen FH-blau wie auch die Sitzgelegenheiten anderer Hörsäle der Hochschule. Außerdem haben die Wände einen neuen, freundlicheren Anstrich erhalten. Freuen dürften sich die Studierenden auch über die Installation neuer Steckdosen in den Sitzreihen: Für jeden Sitzplatz wird nach Fertigstellung ein Stromanschluss verfügbar sein. Diejenigen, die beim Hören einer Vorlesung gerne Laptop, Smartphone oder Tablet zum Anfertigen von Notizen verwenden, brauchen sich in Zukunft nicht mehr um den schwindenden Akkustand sorgen. Zum Start der Vorlesungszeit des Wintersemesters am 15.10.2019 werden die beiden Hörsäle fertig modernisiert für Vorlesungen zur Verfügung stehen.

Starkes Engagement

Am 27. September jährte sich die Vergabe des vom Rotary Club Wedel gestifteten Innovationspreis zum achten Mal. Die Auszeichnung hebt Forschungsergebnisse aus Wedel und die daraus hervorgehenden Innovationen für Wirtschaft und Gesellschaft auf die Bühne. Im Fokus standen in diesem Jahr Dienstleistungen mittels künstlicher Intelligenz. Die Auswahl der Jury aus fünf Professoren der FH Wedel für den 8. Innovationspreis Rotary Club Wedel fiel erneut auf ein Thema aus der Informatik. Erstmalig wurde zudem ein Absolvent der Berufsfachschule Wedel für seine physikalisch-technischen Entwicklungen ausgezeichnet. Die Dotierung der insgesamt drei Preise belief sich in diesem Jahr auf 8.500 Euro. „Bildungsförderung ist einer der Schwerpunkte von Rotary International und damit auch der Wedeler Rotarier“, erläuterte der Präsident des Rotary Club Wedel, Joachim Rehder. „Mehr denn je brauchen wir Mut, Tatkraft und Willen zur Erneuerung. Wir brauchen das Engagement junger Menschen, unserer Kinder.“ „Starker Innovationstrieb und Gründergeist“ Für den ersten Preisträger, Moritz Kirschte, kam die Auszeichnung mit dem Innovationspreis sehr überraschend. „Für mich ist diese Anerkennung eine ganz besondere. Mein Prof hat nicht nur meine Arbeit als die Auserwählte für diese Anerkennung betrachtet und sodann für sie Partei ergriff, sondern für mich ist dies auch die Bestätigung, dass harte Arbeit sich langfristig auszahlt.“ In seiner Thesis „AI-as-a-service“ griff der Bachelor of Science in Informatik die noch ungelöste Problematik des Trainings und des Entwurfs von Modellen einer künstlichen Intelligenz als Dienstleistung auf und beschrieb einen ersten Ansatz, künstliche Intelligenz als Online-Service anzubieten. Mit dieser Idee sind Kirschte und sein Auftraggeber, Christian Heusinger, Geschäftsführer der SpiritOfLogic GmbH, am Puls der Zeit und antizipieren bereits mögliche Bedarfe. „Kleine und mittlere Unternehmen können sich Experten im Bereich künstliche Intelligenz oftmals nicht leisten. Unser Ziel ist es, Lösungen mittels künstlicher Intelligenz jedem Unternehmen zu ermöglichen“, erklärte Heusinger in seiner Laudatio. Kirschte hatte ein Konzept für eine zweiseitige Plattform, einen Marktplatz entwickelt, eine entsprechende Architektur und einen Businessplan ausgearbeitet. „Use Cases zur praktischen Anwendung von künstlicher Intelligenz sollen so zukünftig besser entdeckt werden“, erläuterte Heusinger das Potenzial der Entwicklung und zeigte sich von Kirschte’s Innovationstrieb und Gründergeist beeindruckt. Die heutigen Partner hatten sich während der Meetups zu künstlicher Intelligenz, die Kirschte gemeinsam mit Kommilitonen organisiert, kennengelernt. Seitdem machen sie gemeinsame Sache und treiben ihr Produkt und die geplante Gründung voran. Kirschte hatte sich parallel zu seinem Bachelor-Abschluss für den Weg ins Start-up entschieden. Doppelgleisig wird es auch nach seinem Abschluss in Wedel weitergehen, denn neben seiner Selbstständigkeit möchte er noch einen Master-Abschluss in Informatik erlangen. Sein Betreuer an der FH Wedel, Prof. Dennis Säring, schätzt das Potenzial der künstlichen Intelligenz in der Forschung und Entwicklung als sehr hoch ein. „Doch das richtige Modell für die gegebene Problemstellung zu designen und zu trainieren erfordert ein tieferes Verständnis und Wissen der Methoden. Das im Rahmen der Thesis von Moritz Kirschte erarbeitete Konzept kann Entwicklern die Bereitstellung und Anwender den Zugriff auf entworfene und evaluierte Modelle ermöglichen. Finanziell kann sich so eine Win-win-Situation für beide Seiten ergeben." Auszeichnungen für einen Berufsfachschule und einen jungen Gründer Den zweiten Preis mit einer Dotierung von 2.500 Euro erhielt Julius Tiemann, der vergangenen Freitag seine Ausbildung zum Physikalisch-technischen Assistenten an der Berufsfachschule Wedel erfolgreich abgeschlossen hatte. In seiner Abschlussarbeit „Aufbau und Charakterisierung einer gepulsten Lichtquelle im tiefen UV-Bereich“ hatte er sich im Auftrag der Rapp OptoElectronic GmbH aus Wedel mit der Optimierung einer Lichtquelle für die Medizin beschäftigt. Diese Lichtquelle, eine Blitzlampe ermöglicht eine schnelle und kosteneffiziente Überprüfung von Generika und Originalpräparaten hinsichtlich ihrer therapeutischen Äquivalenz. Tiemann hatte die Auswahl, Berechnung, Konstruktion und den Aufbau verschiedenster Komponenten der Blitzlampe umgesetzt und sie anschließend in Bezug auf ihre Lebensdauer und die UV-Emission pro Puls optimiert. Als dritter Preisträger wurde der FH-Absolvent und Gründer Arne Reuter ausgezeichnet. Er erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro und zusätzlich, wie die anderen beiden Preisträger auch, einen Genussgutschein in Höhe von 250 Euro. Reuter hat nach seinem Abschluss des Bachelor of Science in E-Commerce den Pfad eines Gründers eingeschlagen und setzt in seiner Gründung atodo gemeinsam mit zwei Partnern eine cloudbasierte, smarte Warteliste für die Gastronomie um. In der derzeitigen Gründungsphase wird atodo über das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein gefördert. Starkes Engagement zahlreicher Sponsoren Der Innovationspreis wurde 2012 vom Rotary Club Wedel und der Fachhochschule Wedel ins Leben gerufen, um Innovationen zu fördern und sie für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen. Ein Gremium aus fünf Professoren der Hochschule bewertet die Nominierungen aus den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft nach deren Eignung zur Unternehmensgründung, Einfluss auf die Lehre und Forschung an der FH Wedel sowie deren Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Nutzen. Unterstützer des 8. Innovationspreis Rotary Club Wedel waren die HBT Hamburger Berater Team GmbH, InnoGames GmbH, Lüchau Baustoffe GmbH, MeßTechnikNord GmbH, Nynomic AG, PREUSS MESSE Baugesellschaft mbH, Rehder Wohnungsbau GmbH, SECUMAR Rettungsgeräte GmbH, Stadtsparkasse Wedel, TRIOPTICS GmbH sowie der Wedeler Hochschulbund e. V.

Feierliche Zeugnisübergabe

Am Freitagabend wurden den Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschule Wedel und der Berufsfachschule Wedel die Abschlusszeugnisse überreicht. Auf der Bühne des Audimax nahmen 68 Bachelor of Science und 53 Master of Science sowie in der Berufsfachschule zwölf Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden entgegen. Der Wedeler Hochschulbund e. V. zeichnete vier von ihnen für herausragende Abschlussarbeiten aus. „Für die Hochschule ist die Abschlussfeier das Highlight eines jeden Semesters. Dass es ein Höhepunkt bleibt, liegt daran, dass es für uns die beste Bestätigung unserer Arbeit ist“, begrüßte Präsident Prof. Eike Harms die Absolventinnen und Absolventen des Sommersemesters 2019 sowie deren Angehörige. Der Anlass der Zeugnisverleihung lud ein, die Studienjahre Revue passieren zu lassen. So erzählten die rund 1.800 verteilten Urkunden für jeden Einzelnen eine eigene Geschichte. Für einen von ihnen, Felix Maaß, lautete sie: bester Bachelor-Abschluss des Semesters, erster Bachelor-Abschluss im Studiengang IT-Ingenieurwesen und ausgezeichnete Abschlussarbeit in der Kategorie Informatik. Erste Abschlüsse im Bachelor-Studiengang IT-Ingenieurwesen Die konsekutive Studienrichtung Ingenieurinformatik startete im Wintersemester 2015/2016. Felix Maaß, mit Studienbeginn im Oktober 2015, war also einer der Ersten in diesem Studiengang. „Ich wusste damals, dass ich einmal etwas mit Robotik machen wollte. Die Kombination aus Ingenieurwesen, Technik und Informatik stellt die Studierenden dieser Studienrichtung interdisziplinär auf und war somit wie für mich gemacht.“ Studiengangsleiter Prof. Carsten Burmeister zeigte sich begeistert von Maaß‘ ausgezeichneter Studienleistung. „Die Verzahnung von IT und ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen stellt hohe Anforderungen an die Studierenden, die sich nur wenige zutrauen. Es macht uns sehr stolz, mit Felix Maaß einen Studenten gehabt zu haben, der so vorbildlich in seinem Studienfach vorangegangen ist und sein Bachelor-Studium so außerordentlich gut abgeschlossen hat.“ Auszeichnungen für Abschlussarbeiten mit hohem Praxisbezug Mit einer Note von 1,0 in der Abschlussarbeit zählte Maaß auch zu den Preisträgern des WHB-Preises. Der Wedeler Hochschulbund e. V. (WHB), der Förderverein der FH Wedel, prämiert jedes Semester herausragende Abschlussarbeiten mit besonders hohem Praxisbezug und realen Problemlösungen. In den drei Kategorien Informatik, Technik und Wirtschaft vergibt der WHB maximal jeweils drei Preise, also einen pro Abschluss. Maaß nahm für seine Abschlussarbeit „Self-Supervised Machine Learning zur Optimierung der Zykluszeit des Active-Alignment-Prozesses“ einen Preis in der Kategorie Informatik entgegen. Darin hatte er sich im Auftrag der TRIOPTICS GmbH aus Wedel, einem langjährigen Partnerunternehmen der FH Wedel, mit der Optimierung der Produktion optischer Systeme für die Automobilindustrie befasst. Mithilfe eines Neuronalen Netzes bestimmte Maaß Produktionsparameter und erreichte, dass die Zeiten für Justierung deutlich verringert und so ein Beitrag zur Kosteneinsparung geleistet werden konnte. Laudator Prof. Ulrich Hoffmann beschrieb den Prozess vereinfacht anhand der Darstellung eines Puzzles, in dem für das eine Puzzleteil erst die richtige Stelle gefunden werden muss. Das von Maaß eingesetzte Neuronale Netz basiert auf einem sich selbst überwachenden System, das sich auf sich verändernde Produktionsbedingungen einstellen kann. Der zweite Preisträger unter den Absolventen der FH Wedel, Christian Kober, war wie Maaß einer der drei Absolventen, die am vergangenen Freitag einen Abschluss mit Auszeichnung, also mit einer Endnote von 1,2 oder besser, entgegen nahmen. Kober hat sein Studium an der FH Wedel mit einem Master of Science in Wirtschaftsingenieurwesen abgeschlossen, nachdem er in Wedel zuvor bereits seinen Bachelor in dieser Studienrichtung absolviert hatte. Zu seiner Studienzeit zählte er zudem zu den Stipendiaten des Grohe Stipendiums. Die Auszeichnung des WHB erhielt er für seine Abschlussarbeit „Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Anbindungskonzepts für eine Leichtbau-Drehstabtorsionsfeder in thermoplastischer FVK-Bauweise“, die mit 1,0 bewertet worden war. Im Auftrag des Mercedes-Benz Werks in Hamburg hatte er sich darin mit Leichtbauteilen für den Automobilbau befasst, genauer mit der Herausforderung Drehstabtorsionsfedern aus Stahl durch Drehstabtorsionsfedern aus thermoplastischen Faserverbundkunststoffen zu ersetzen. „In seiner Ausarbeitung ist Christian Kober mustergültig vorgegangen“, lobte Prof. Frank Bargel seine Leistungen und ergänzte, dass seine Entwicklung nun als Patent angemeldet werden soll. Die beiden weiteren Preisträger der WHB-Preise waren Absolventen der Berufsfachschule Wedel. Julius Tiemann nahm die Auszeichnung mit seinem Abschluss als Physikalisch-Technischer Assistent für seine Abschlussarbeit „Aufbau und Charakterisierung einer gepulsten Lichtquelle im tiefen UV-Bereich“ entgegen. Darin hat er sich im Auftrag der Rapp OptoElectronic GmbH aus Wedel mit der Optimierung einer Lichtquelle für die Medizin beschäftigt. Die gepulste Lichtquelle im tiefen UV-Bereich erzeugt chemische Veränderungen eines Präparats, die anschließend spektroskopisch untersucht werden. Tiemann hat die Auswahl, Berechnung, Konstruktion und den Aufbau verschiedenster Komponenten der Blitzlampe umgesetzt und sie anschließend hinsichtlich ihrer Lebensdauer und der UV-Emission pro Puls optimiert. Ein weiterer Preis in der Kategorie Informatik ging an Tom Hilge. Er wurde Freitagabend als Informationstechnischer Assistent für Softwareentwicklung verabschiedet und erhielt die Auszeichnung des WHB für seine Abschlussarbeit „Implementierung von Authentifizierung und Autorisierung in eine bereits vorhandene Webanwendung“. Konkret ging es um die Webseite blattwerkzeug.de des Doktoranden Marcus Riemer an der FH Wedel. Bis dato konnte auf seiner Webseite jeder Nutzer beliebige Anfragen an den Server stellen und ohne eine spezifische Berechtigungsüberprüfung Serverfunktionen ausführen. Hilge hat sich damit befasst, eine standardisierte Registrierung zu hinterlegen und je nach Benutzerrolle und Benutzergruppe des Nutzers unterschiedliche Inhalte darzustellen sowie differenzierte Operationen zu gestatten. Alle Preisträger des WHB-Preises im Sommersemester 2019 im Überblick: Tom Hilge (Informationstechnischer Assistent für Softwareentwicklung): Implementierung von Authentifizierung und Autorisierung in eine bereits vorhandene Webanwendung Julius Tiemann (Physikalisch-Technischer Assistent): Aufbau und Charakterisierung einer gepulsten Lichtquelle im tiefen UV-Bereich Felix Maaß (Bachelor IT-Ingenieurwesen): Self-Supervised Machine Learning zur Optimierung der Zykluszeit des Active-Alignment-Prozesses Christian Kober (Master Wirtschaftsingenieurwesen): Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Anbindungskonzepts für eine Leichtbau-Drehstabtorsionsfeder in thermoplastischer FVK-Bauweise

Chinesisch lernen

China ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Über chinesische Sprachkenntnisse verfügen aber nur Wenige hierzulande. Seit einem Jahr integriert die Fachhochschule Wedel daher einen Sprachkurs Chinesisch in den Stundenplan. Denn Studierende der FH Wedel nutzen ihr Auslandssemester gerne für einen Aufenthalt im Reich der Mitte. Die FH Wedel kooperiert in China mit der Bejing Foreign Studies University in Peking und der Fudan University in Shanghai. Wer sich in Vorbereitung auf das Auslandssemester erste Kenntnisse in Chinesisch aneignen möchte oder sich auch unabhängig von einem Auslandssemester in China für die chinesische Sprache interessiert, kann im Wintersemester 2019/2020 den Anfänger-Kurs belegen. Der Sprachkurs startet mit einer Vorbesprechung am Freitag, den 25. Oktober um 12:15 Uhr im Seminarraum 4. Darin möchte die Dozentin Lan Peng vorab Rückfragen der Interessenten klären. Während des ersten Termins sollen auch die weiteren Termine in Abhängigkeit des Vorlesungsplans festgelegt werden. Der Kurs dauert insgesamt 12 Wochen. Eine Unterrichtsstunde beträgt 90 Minuten. Anmeldungen zum Kurs sind ab sofort per E-Mail an die Dozentin Frau Lan Peng möglich.

Software-Challenge für Schüler

Der Programmierwettbewerb Software-Challenge der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Fachhochschule Wedel soll Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für Informatik begeistern. In Schleswig-Holstein ins Leben gerufen, wird der Wettbewerb inzwischen bundesweit ausgetragen. Teilnehmen können Teams aus mindestens zwei Schülern, die im Verlauf des Wettbewerbs gemeinsam programmieren. Bei kompetenter Begleitung durch die Organisatoren können die Schülerinnen und Schüler bei Spaß und Spannung in die Welt der Informatik einsteigen. Im diesjährigen Wettkampf geht es um das Spiel Hive. Bei Hive treten verschiedene Insekten in Form von sechseckigen Spielsteinen gegeneinander an. Ihr Ziel: Die gegnerische Bienenkönigin bewegungsunfähig machen. Dieses Schicksal soll der eigenen Regentin selbstverständlich erspart werden. Spannend wird das Spiel dadurch, dass jedes Insekt einem anderen Bewegungsrhythmus folgt. Außerdem kann die Bienenkönigin, deren Bewegungskraft stark eingeschränkt ist, im richtigen Moment eingesetzt, die Pläne des Gegners ordentlich durchkreuzen. Eine gute Portion Logik und vorausschauendes, taktisches Denken sind also gefragt, um die Regentin des Mitspielers schachmatt zu setzen. Am Ende der Entwicklungsphase im Februar 2020 schickt jedes Team den selbst programmierten Computerspieler in den Wettkampf. Dieser wird als Meisterschaft ausgetragen, unterteilt in Regionalligen. Die Ergebnisse können fortlaufend analysiert werden. Das ermöglicht den jungen Programmierern, ihre virtuellen Spieler während des Wettkampfs weiter zu verbessern. Beim Finale der acht besten Programme werden schließlich im Juni 2020 die Gewinner-Teams ermittelt. Für einen realistischen Eindruck von der Informatik und Software-Entwicklung "Der Programmierwettbewerb vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen realistischen Eindruck von der Informatik und der Software-Entwicklung", erklärt Prof. Florian Schatz, der das Projekt an der FH Wedel betreut und dort den Studiengang E-Commerce leitet. "Wir freuen uns, wenn wir bei einigen Schülern so Begeisterung für das Fach wecken können und sie sich danach für ein Informatik-Studium interessieren." Mehrere Kooperationspartner steuern zur Software-Challenge Sachpreise bei. Außerdem werden über 100 Stipendien in einer Höhe von jeweils bis zu 3.600 Euro an Schülerinnen und Schüler vergeben, die sich in herausragender Weise während des Programmierwettbewerbs ausgezeichnet haben. Stipendien für engagierte Schülerinnen und Schüler Die Fachhochschule Wedel vergibt im Zuge der Software-Challenge fünf Empfehlungsschreiben für eine Bewerbung auf das Deutschlandstipendium, um so besonders talentierten Teilnehmern ein Studium an der Hochschule zu erleichtern. Ein Jahr lang erhalten fünf Stipendiaten eine Förderung von 300 Euro monatlich für ihr Studium in Wedel, vorzugsweise in einem der informatikorientierten Studiengänge der Hochschule.

Erster Auftrag zu einem ehrwürdigen Anlass

Die satirische Filmreihe "Die schlechtesten Filme aller Zeiten" hat bei ihren Fans Kultstatus. Ende September feiert der Sender TELE 5 die 100. Folge und schenkt den Fans anlässlich des Jubiläums SchleFaZ als Spiel. Mit der Ausstrahlung am 6. September wurde das Handy-Spiel dem Publikum präsentiert. Seine Entwicklerin ist Anna Franziska Horne, Absolventin des Studiengangs Computer Games Technology an der Fachhochschule Wedel. "Im Anschluss an mein Kolloquium zur Bachelor-Thesis fragte mich mein Betreuer Prof. Dennis Säring, ob ich Interesse hätte, einen Auftrag zur Spiele-Entwicklung anzunehmen", erzählt Anna Franziska. "Das klang ziemlich spannend und kam zu einem passenden Zeitpunkt." Im März 2019 schloss Anna Franziska ihren Bachelor of Science in Computer Games Technology überdurchschnittlich gut mit einer Endnote von 1,5 ab. Wenig später, Mitte April befand sie sich bereits in enger Abstimmung mit TELE 5. Ihre Aufgabe: Entwicklung eines Jump 'n' Run-Games für Android und iOS in dem die beiden Moderatoren der Sendung, Oliver Kalkofe und Peter Rütten, die Hauptrollen übernehmen. Als Briefing hatte sie von dem Sender eine Spielidee als Vorlage bekommen, doch bis das Spiel den typischen SchleFaZ-Charakter hatte, war es ein weiter Weg. Rund vier Monate in Teilzeit-Arbeit waren für die Spiele-Entwicklung eingeplant. Den Job hatte Anna Franziska alleine vor der Brust. Als Berater standen ihr aber ein paar Gamer-Freunde und auch ihre Professoren aus dem Studium, Dennis Säring und Christian-Arved Bohn, zur Seite. "Dank der Fähigkeiten aus meinem Studium ließ sich auch die kurze Einarbeitungszeit wuppen." Zunächst ging es darum, dass Game-Design abzustimmen und eine gute Projektplanung aufzusetzen. "Dies waren Jobs, auf die mich mein Studium sehr gut vorbereitet hat, denn im Projekt Game-Design ging es genau um solche Fragestellungen wie Erstellung eines Zeitplans, Bau von Prototypen und Aufsetzen eines Betatests." Während ihres Studiums hatte Anna Franziska in verschiedenen Lehrveranstaltungen bereits zwei Spiele entwickelt, eines in der Unity-Engine und eines in der Unreal-Engine. Das SchleFaZ-Spiel ist mithilfe der Unity-Engine entwickelt worden, denn die Vorlage hatte dort gut funktioniert. Dank des Backgrounds aus dem Studium ließ sich der Job auch bei der sehr kurzen Einarbeitungszeit gut meistern. Neu war für Anna Franziska jedoch die Herausforderung ein Handy-Spiel zu entwickeln, denn während des Studiums stand doch die Desktop-Programmierung im Vordergrund. "Die mobile Entwicklung hat ganz andere Anforderungen und Kniffe, die es zu berücksichtigen gilt", erklärt Anna Franziska. Sehr viel Spaß im Projekt hat ihr die Animation gemacht. Das Grafikdesign stammt von Sven Knoch. Seinen Grafiken hat sie Leben eingehaucht, sodass die Moderatoren Oliver Kalkofe und Peter Rütten dann auch mal im Flugmodus durch das Spiel sausen. Fliegende Filmrollen und Cocktails zur Erfrischung Die Spielidee zu SchleFaZ ist einfach: Es müssen so viele Zelluloidfilmrollen, wie nur möglich, eingesammelt werden, damit genug schlechte Filme für den perfekten SchleFaZ-Abend bereit liegen. Tornados und Haie stellen sich als mögliche Game-Changer in den Weg, doch Cocktails sorgen für einen erfrischenden Ausgleich. Rein mechanisch gab es da für die Entwicklerin Anna Franziska einiges zu programmieren. Rund 25 Muster sind hinterlegt und bieten genug Abwechslung. Der Erfolg ist nur wenige Tage nach Veröffentlichung des Spiels gut messbar. Über 1000-Mal wurde das Spiel bereits für Android heruntergeladen. Bisherige Nutzer bewerten das Spiel im Durchschnitt mit 4,4/5 im Google Playstore beziehungsweise 4,9/5 im App Store. Das Spiel ist vollständig kostenlos und beinhaltet keine Werbung. Eine Herausforderung in diesem Auftrag war die rechtliche Abklärung beispielsweise hinsichtlich des Datenschutzes sowie die Vorbereitungen für die Freigaben in den beiden App Stores. "Das war für mich so nicht absehbar, dass dieser Bereich neben den Programmierungen so zeitaufwendig und nervenaufreibend sein würde", erzählt Anna Franziska. Sehr viel habe sie auch in der Kundenkommunikation und im Umgang mit Kundenwünschen hinzugelernt, erzählt sie weiter. "Selbst wenn wir im Studium sehr praxisnah lernen, ist das erste echte Kundenprojekt doch noch einmal etwas ganz Neues." Im Oktober startet Anna Franziska den Master-Studiengang Games Engineering an der Technische Universität München. Die Games-Programmierung macht ihr weiterhin sehr viel Spaß und beruflich kann sie sich eine Weiterentwicklung in diesem Bereich gut vorstellen. Da sie aber auch sehr gerne fachlich fundiert arbeitet und in ihrem Bachelor-Studium bereits ein sehr hohes theoretisches Niveau bewiesen hat, freut sie sich nun darauf, ihre hervorragenden Informatikkenntnisse m Master-Studium unter Beweis zu stellen und dort die Computertechnologien für die Games-Entwicklung noch tiefer zu durchdringen.

Hallo Europa!

Barcelona, Helsinki, Prag oder doch Vilnius? Die Fachhochschule Wedel hat auch innerhalb Europas über das Erasmus+-Programm der Europäischen Union einige spannende Universitäten in ihrem Partnernetzwerk. Unter den rund 30 Partnerhochschulen sind 14 Universitäten im Erasmus+-Programm. Diese verteilen sich auf zwölf Länder. Auch fünf pulsierende Metropolen sind in der Partnerliste zu finden. Zwei der Partneruniversitäten haben darüber hinaus auch Angebote für Master-Studierende. Unter dem Motto "Hallo Europa!" möchte die Fachhochschule Wedel das Auslandsstudium in einem der europäischen Partnerländer stärker in den Fokus rücken. Denn die Vielfalt, die Europa zu bieten hat, rückt bei dem Blick in die Ferne manches Mal in den Hintergrund. Dabei bietet ein Auslandssemester mit einem Erasmus+-Stipendium klare Vorteile. Als Erasmus+-Stipendiat zahlt man im Ausland keine Studiengebühren, erworbene Leistungen werden anerkannt, zudem erhält man eine monatliche Förderung von mindestens 330 Euro. Die Förderungshöhe richtet sich nach drei Ländergruppen, die die EU-Kommission eingeteilt hat. "Die Erasmus+-Förderung war sehr hilfreich und gut", sagt beispielsweise Denis Schmahl, der im Wintersemester 2017/2018 am Dundalk Institute of Technology in Irland war. Sven Elsner erzählt, dass die Bewerbung für die University of Gloucestershire relativ unkompliziert war: "So wurde bereits vor Abreise aus Deutschland durch die Universität in England geprüft, ob die gewählten Kurse im jeweiligen Semester verfügbar waren, und zu erforderlichen Änderungen umgehend kommuniziert." Gelebtes Miteinander über Ländergrenzen hinweg Erasmus+ steht für die Stärkung der europäischen Identität und ein gelebtes Miteinander über Ländergrenzen hinweg. Das weiß auch Bastian Stender, der im Wintersemester 2017/2018 an der University of Applied Social Sciences in Vilnius war: "Über Litauen wusste ich so gut wie gar nichts und hatte die Chance durch mein Auslandssemester ein neues Land kennenzulernen. Durch die Kommunikation mit anderen Erasmus-Studenten habe ich viel über andere Nationen und deren Sitten gelernt." Fotowettbewerb "Hallo Europa!" Mit dem Wintersemester 2019/2020 startet die Fachhochschule Wedel die Kampagne "Hallo Europa!" und ruft alle Studierenden, die dieses Wintersemester oder im Sommersemester 2020 mit Erasmus+ ins Ausland gehen, zum Mitmachen auf. Und darum geht es: Die FH Wedel sucht das beste Foto passend zum Motto "Hallo Europa". Als Preis ist ein Kurztrip nach Brüssel im Wert von 350 Euro inklusive Anreise und Unterkunft für zwei Nächte ausgelobt. Gesucht wird "das eine Foto", das den Campus oder die Umgebung der Partneruniversität oder auch Lernsituationen dort zeigt und das Motto "Hallo Europa!" am besten trägt. Einreichungen inklusive einer Kurzbeschreibung des Fotos gehen per E-Mail an Nicole Haß, Leiterin des International Office. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020. Nach Einsendeschluss entscheidet eine Jury über das beste Foto. Alle Teilnehmer am Wettbewerb werden zu einem sommerlichen Get-together am 9. Juli in Wedel eingeladen, bei dem dann auch die Gewinnerin oder der Gewinner gekürt wird. Die Teilnahmebedingungen An dem Fotowettbewerb "Hallo Europa" teilnahmeberechtigt sind immatrikulierte Studierende der FH Wedel, die im Wintersemester 2019/2020 oder im Sommersemester 2020 ihr Auslandssemester über Erasmus+ absolviert haben. Die eingereichten Fotos müssen sich thematisch mit dem Motto "Hallo Europa" und der besuchten Partneruniversität beschäftigen. Es können nur hochauflösende Fotos im Querformat berücksichtigt werden. Die Art der Gestaltung ist jedem Teilnehmer freigestellt. Fotos inkl. einer Kurzbeschreibung müssen per Mail an nha@fh-wedel.de gesendet werden. Die Kurzbeschreibung soll Auskunft darüber geben, was zu sehen ist und wie das Motto "Hallo Europa" im Foto umgesetzt wurde. Zeigt das eingereichte Foto erkennbar Personen, die ein Recht am eigenen Bild haben, ist es erforderlich, dass zusätzlich eine schriftliche und von jedem Abgebildeten unterzeichnete Einverständniserklärung, die Umfang und Art der geplanten Verwendung der Aufnahme darstellt, eingereicht wird. Mit dem Einreichen eines Fotos versichert der Teilnehmer, dass er oder sie keine Rechte Dritter, insbesondere Urheberrechte verletzt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020. Später eingereichte Fotos können nicht berücksichtigt werden.   Mit der Teilnahme am Fotowettbewerb "Hallo Europa" stimmt die Person zu, dass das eingereichte Foto inklusive Kurzbeschreibung sowie vollständigem Namen und Studiengang der Person für öffentlichkeitswirksame Zwecke veröffentlicht werden dürfen. Dazu zählen die Social Media Kanäle, die Webseite sowie Printpublikationen der FH Wedel. Foto: Jan von Allwörden/DAAD

Marktanalyse für Softwareauswahl

Vier Studierende im Bachelor-Studiengang IT-Management, Consulting & Auditing durchliefen in diesem Sommersemester ihr erstes Praxismodul. Für den erst im Wintersemester 2016 gestarteten Studiengang war die Durchführung dieses Projekts das erste seiner Art und die Premiere wartete mit einem hochkarätigen Praxispartner auf: dem SPIEGEL-Verlag. Anfang Mai trafen sich die Leitung IT & Einkauf des Verlagshauses, Mitarbeiter der Abteilung, die vier Studierenden und die Leitung des Studiengangs IT-Management, Consulting & Auditing zum Kick-off. Die Ausgangssituation: Um die Errungenschaften der Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, möchte der SPIEGEL-Verlag mit seinen über 1.100 Mitarbeitern die internen Einkaufsprozesse verbessern und ein weitestgehend automatisiertes Bestellverfahren einführen. Also machte sich das Studenten-Team auf, die internen Prozesse der Abteilung kennenzulernen, zu hinterfragen und nach Lösungen in Form einer passenden Software zu suchen. In drei Phasen zur idealen Software-Lösung Um sich inhaltlich der Aufgabenstellung zu nähern und in einzelnen Teilschritten den Weg zur bestmöglichen Lösung für ihren Kunden zu gehen, wählten die Studierenden ein typisches 3-Phasen-Modell: Initialisierung, Problemverständnis, Lösungsentwicklung. Zunächst ging es also darum, Verantwortlichkeiten und Aufgaben zu klären sowie Letztere zu terminieren. Zum besseren Problemverständnis wurden anschließend mehrere Interviews mit Mitarbeitern aus verschiedenen Positionen und Bereichen geführt. Entscheidend voran brachte das Projekt ein gemeinsamer Workshop. "Der letzte große Schritt zur Analyse über die Feinheiten war ein an Design Thinking angelehnter Workshop", erzählt der Student Erik Bardenhewer. "Bei diesem Workshop ging es noch mal ganz granular darum, herauszufinden, was die imaginär perfekte Software denn können müsste. Eine Vielzahl an bislang im Hintergrund stehenden, innovativen Anforderungen konnte identifiziert werden." Über die Entwicklung eines Ideen-Soll-Prozesses und die Definition von K. O.-Kriterien wollten die Studierenden dann anhand eines exakten Anforderungskataloges den Markt nach passenden Angeboten durchforsten. Nach einer ersten Marktanalyse landeten zunächst rund 20 Software-Anbieter auf der Longlist der Studierenden. Unter den sehr unterschiedlichen Angeboten die gewinnbringende und passgenaue Lösung herauszufiltern, war für das studentische Team eine der größten Herausforderungen und Erik schlüpfte auch in eine bislang unbekannte Rolle. "Bei diesem Projekt war ich als Vertreter der SPIEGEL-Gruppe ja selber der Kunde und musste erst einmal lernen, mich von den Vertrieblern nicht zu stark einwickeln zu lassen." Für die bestmögliche Bewertung der Angebote entwickelten die Studierenden ein Scoring Modell mit Kriterien wie Integrierbarkeit, Implementationszeit und Funktionsumfang. Anhand der Punktevergabe schafften es drei Anbieter auf die Shortlist, welche in gemeinsamen Terminen mit dem SPIEGEL ihre Software vorführten. Ende August hatten die Studierenden ihre Abschlusspräsentation. Der SPIEGEL plant nun, in den kommenden Monaten eine der drei Software-Lösungen in das Intranet zu integrieren. Sven Rathjen, Leiter der IT des SPIEGEL-Verlags und Alumnus der Fachhochschule Wedel, zeigte sich sehr zufrieden: "Wir haben durch die Zusammenarbeit mit den Studierenden mehrere neue Anbieter kennengelernt und in Summe deutlich mehr herausbekommen als wir investieren mussten." "Wir haben uns schnell nicht mehr als fremde Studenten gefühlt, sondern eher wie Mitarbeiter." Auch die Studierenden bewerteten das Projekt durchweg positiv. "Die Zusammenarbeit mit der SPIEGEL Gruppe hat uns allen sehr viel Spaß bereitet", erzählt Erik und ergänzt "Wir haben uns schnell nicht mehr als fremde Studenten gefühlt, sondern viel eher wie vollwertige Mitarbeiter." Als Einstieg in die Aufgabenstellung sahen die Studierenden insbesondere das Wissen aus den Lehrveranstaltungen "IT-Management & Prüfung", "Strategisches IT-Management" und "Lebenszyklus von IT-Systemen" als sehr hilfreich an. Alle vier Studenten brachten darüber hinaus auch hilfreiche Praxiserfahrung mit. Eric Bardenhewer und Niclas Kreutner engagieren sich beide in der studentischen Unternehmensberatung Hanseatic Consulting. Matthias Keßler hat Projektexpertise durch Praktika im Audit Bereich und auch Max Schumann hat bereits Projekt- und Beratungserfahrung. Die Kooperation zwischen der SPIEGEL-Gruppe und der Fachhochschule Wedel wird auch über dieses Projekt hinaus weiter fortgesetzt. Die SPIEGEL-Gruppe zählt inzwischen zu den Partnern im dualen Studium der FH Wedel und rekrutiert derzeit für das Bachelor-Studium (Wirtschafts-)Informatik zum Studienstart im Oktober 2020.

Let`s go to New York!

Ein Semester im Ausland erweitert den Horizont und bringt viele internationale Kontakte. Die Fachhochschule Wedel hat ihr Netzwerk an Partneruniversitäten erneut erweitert und bietet ab 2020 auch ein Auslandssemester an der Ostküste der USA nahe der Metropole New York beim SUNY College Old Westbury auf Long Island an. Das Studienangebot von SUNY Old Westbury umfasst insgesamt 45 Bachelor-Studiengänge an der School of Arts and Sciences, School of Business und School of Education. Für Studierende der FH Wedel gibt es passende Module für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Old Westbury ist ein öffentliches College, gegründet 1965 und zählt rund 5.000 Studierende. Nur ein sehr kleiner Teil der Studierenden, etwa 75 sind Austauschstudierende. So kommen diese leicht in Kontakt zu den Einheimischen. Es wird in sehr kleinen Gruppen mit rund 20 Studierenden unterrichtet. Das Verhältnis von Studierenden zu Lehrenden beträgt 18:1. Die School of Business hat zudem eine AACSB-Akkreditierung. "Diesem Standard fühlen wir uns sehr verpflichtet", sagt Becky Evans, Assistant Director of Admissions der SUNY Old Westbury. Das Motto der SUNY Old Westbury ist es, Landleben und Großstadt zusammen vielfältig zu erleben. Der bewaldete Campus ist großzügig und parkähnlich angelegt. Zum Times Square in New York City sind es nur 22 Meilen. Das International Office der FH Wedel mit Nicole Haß und Regina Seybold hilft Studierenden dabei, ihr Auslandssemester zu organisieren. Ein Auslandssemester am SUNY College Old Westbury ist bereits zum Sommersemester 2020 möglich. Bachelor-Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen, die ihr Auslandssemester für das Sommersemester 2020 planen, sollten bereits im August Kontakt zum International Office aufnehmen, um zentrale Fragen für die Bewerbung rechtzeitig zu klären.

Gratulation den neuen Grohe-Stipendiaten

Leonard Moritz Opora und Niklas Kormann erhalten das Grohe Stipendium und nahmen am vergangenen Donnerstag im Kreise ihrer Familien die Urkunden in den Räumlichkeiten der HST Hanse StiftungsTreuhand GmbH entgegen. Die beiden Stipendiaten erhalten von der Grohe Treuhandstiftung je ein Stipendium in Höhe von 8.100 Euro. Keine einfache Entscheidung In einem mehrstufigen Auswahlverfahren konnten die beiden Studierenden sich gegen die Mitbewerber durchsetzen. "Die Entscheidung ist uns wieder sehr schwergefallen. Opora und Kormann konnten neben ihren erbrachten Leistungen zuletzt durch ihr Motivationsschreiben überzeugen. Beide haben eine gute Balance zwischen Zielstrebigkeit und Faszination für besondere Aspekte des Wirtschaftsingenieurwesens gezeigt. Sie hatten eine genaue Vorstellung davon, was sie mit dem Studium erreichen wollen", so Prof. Michael Anders, der die Stipendienvergabe fachlich betreut und auch den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen leitet. Erleichterte Gemüter Beide Preisträger freuen sich über das Stipendium, da sie sich nun noch besser auf ihr Studium konzentrieren können. "Durch das Stipendium bin ich nicht mehr so stark auf meine Nebeneinkünfte angewiesen und muss dadurch weniger Zeit in der Woche für meinen Nebenjob aufbringen. Dadurch wird mein Stresspegel in der Woche deutlich sinken. Außerdem kann ich mehr Geld zurücklegen, um mein Auslandssemester zu finanzieren", freut sich Kormann. Der angehende Wirtschaftsingenieur arbeitet nebenher freiberuflich als Personal Trainer. Während seiner Schulzeit war er ehrenamtlich als Jugendbasketballtrainer tätig. Auch Opora freut sich: "Das Stipendium ist eine großartige Möglichkeit, für finanzielle Entlastung zu sorgen, was dazu führt, dass ich die Chance erhalte, mich zusätzlich in einem gesteigerten Maß ausschließlich auf das Studium zum Wirtschaftsingenieur zu fokussieren und meine guten Leistungen zu bestätigen." Schon lange interessiert sich Opora für wirtschaftliche und technische Themen und fand im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die optimale Mischung. In den vergangenen Jahren absolvierte er bereits Praktika, um erste berufliche Erfahrung zu sammeln. Die Grohe Treuhandstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, verwaltet durch die HST Hanse StiftungsTreuhand GmbH. Sie fördert die Berufsbildung, insbesondere die Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Mehr Informationen zum Grohe Stipendium und weiteren Fördermöglichkeiten: www.fh-wedel.de/stipendien

Den Sternen zum Greifen nah

Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende innerhalb von drei Semestern einen interaktiven Sternenhimmel realisiert. Die Installation, in Form einer begehbaren Box, ist mit dunklem Stoff abgehängt, um die unendliche Atmosphäre eines Sternenhimmels zu schaffen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Tritt eine Person unter den Sternenhimmel und streckt die Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern – man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen. Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel, beispielsweise zu einzelnen Studiengängen, zugeordnet, die bei Aktivierung über eine Projektion dargestellt werden. Eine besondere Herausforderung des Teams war die Erstellung eines funktionierenden Prototyps. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Idee mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umzusetzen und hoffen, andere Menschen mit diesem Projekt für die Informatik begeistern zu können“, so Sebastian Popp, Teammitglied und Student in Medieninformatik. Insgesamt wurden 64 Kugeln verbaut, die jeweils über einen eigenen Motor angesteuert werden. Von neuronalen Netzen bis hin zur Robotik und Bilderverarbeitung wurden viele Techniken umgesetzt. Die Kinect Kamera der Videospielkonsole XBOX ist über das Tiefenkamerabild für die Erkennung der Hände zuständig. Über neuronale Netze wird erkannt, dass es sich um eine Hand handelt und wo genau sich diese Hand im Raum befindet, um dann den richtigen Stern über die verbauten Chipmotoren anzusteuern. „Wir haben hier in erster Linie ein künstlerisches Projekt, welches Kunst mit Technik sowie Informatik kombiniert und daher für die Studierenden sehr aufwendig war“, äußert sich Prof. Christian-Arved Bohn, Leiter des Studiengangs Medieninformatik, positiv über das sehr gute Projekt. Auch Prof. Dennis Säring, Dozent für Informatik, ist begeistert: „Das Zusammenspiel aus Hard- und Software und die Idee von Grund auf umzusetzen, war klasse mit anzusehen. Die Studierenden haben sich trotz ihres Fokus auf Medieninformatik auch in den technischen Bereich eingearbeitet, haben Platinen gebaut und gelötet.“ Für die Rahmenkonstruktion und die Statik des Gestells wurde das Team von Markus Vieregge, Laborleiter der SmartArea an der Fachhochschule Wedel, unterstützt, der mit seiner Expertise maßgeblich zum Erfolg des Prototypenbaus beigetragen hat. „Die Arbeit an dem Projekt hat uns viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn es von anderen Gruppen weiter geführt wird, da es noch viel Potenzial für Erweiterungen gibt“, so Farina Stielert. So könnte zum Beispiel eine Klanganimation nachträglich installiert werden. Der Prototyp ist am Tag der offenen Tür erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür am 16. Februar von 10 bis 16 Uhr. Beteiligte: Anna-Lena Albrecht (Studentin Medieninformatik) Carina Kirschner (Studentin Medieninformatik) Sebastian Popp (Student Medieninformatik) Farina Stielert (Studentin Medieninformatik) Betreuer: Prof. Christian-Arved Bohn (Studiengangsleiter Medieninformatik und Computer Games Technology) Prof. Dennis Säring (Dozent für Informatik, insbesondere Bildverarbeitung) Prof. Ulrich Hoffmann (Studiengangsleiter Informatik und Smart Technology)

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