Newsübersicht

Überzeugende Studierende

Am vergangenen Freitag stellten die Studierenden der ersten Cross Innovation Class ihren Kunden erstmalig ihre Prototypen vor. Seit Mitte Oktober tüfteln Studierende der Fachhochschule Wedel, der AMD Akademie Mode & Design und der Leuphana Universität gemeinsam an Produkten für die Zukunft. Die Premiere der Cross Innovation Class in der Metropolregion Hamburg zeigt mustergültig, wie Interdisziplinarität hochschulübergreifend funktionieren kann, und setzt sich dabei mit realen Kundeninteressen auseinander. Die Initiative für das gemeinsame Projekt entstand aus dem Studiengang Smart Technology heraus. Studiengangsleiter Prof. Ulrich Hoffmann suchte Praxispartner für das anstehende Smart Technology Projekt seiner Studierenden. Mit seinen Ideen wandte er sich an die Hamburg Kreativ Gesellschaft und stieß auf großes Interesse, setzt doch die Hamburg Kreativ Gesellschaft im Cross Innovation Hub Angebote um, mit denen gezielt kreative und andere Branchen zum Austausch anregt werden sollen. Die Hamburg Kreativ Gesellschaft bahnte den Kontakt zu den anderen Hochschulen an und holte über die Hamburger Kommunikationsagentur BrawandRieken Communications Praxispartner ins Boot. Nach gut einem Jahr Vorbereitungszeit kamen dann Mitte Oktober 2018 drei Unternehmen mit insgesamt 26 Studierenden zusammen, um Projektideen in handfesten Aufgabenstellungen für die Entwicklung smarter Produkte münden zu lassen. Es fanden sich fünf Teams zusammen, interdisziplinär besetzt mit Bachelor-Studierenden der Studiengänge Smart Technology der FH Wedel, Produktdesign der AMD Akademie Mode & Design in Hamburg und Digital Media der Leuphana Universität in Lüneburg. Die Aufgabenstellungen kamen vom Verpflegungsdienstleister apetito, vom Kartoffelchipshersteller HeiMart und von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Nach rund drei Monaten intensiver Projektarbeit stellten nun vergangenen Freitag die fünf Teams ihren Kunden die ersten Prototypen vor und waren gleichzeitig im Testlauf für die Abschlussveranstaltung am 31. Januar. Bei der Abschlussveranstaltung präsentieren die Studierendenteams ihre Prototypen der Öffentlichkeit. Im Rahmen der anschließenden Preisverleihung erhalten auch die Zuschauerinnen und Zuschauer die Chance, für ihren Favoriten abzustimmen. Im Testdurchlauf am Freitag im Seminarraum 1 der FH Wedel war die Stimmung konzentriert und gelöst zugleich. Die Studierenden präsentierten durchweg überzeugend ihren aktuellen Projektstand. Die Anspannung war dennoch spürbar, war doch vieles erst "in der letzten Nachtschicht" fertig geworden. Prof. Hoffmann zog zum Abschluss das treffende Fazit, dass die Skepsis im Vorfeld doch groß war, alle von den Ergebnissen aber positiv überrascht wurden und mehr zu Gesicht bekamen als gedacht. Die Teams erhielten wertvolle Impulse für den Endspurt und den letzten Feinschliff. Smarte Ernährungshilfe trifft Senior Mit den Anforderungen des Unternehmens apetito hatten sich zwei Projektteams befasst. Einen großen Geschäftsbereich macht die Verpflegungsdienstleistung für Senioren aus. Hier gilt es innovative Produktlösungen zu entwickeln, die den Kunden über die Dienstleistung hinaus auch Hilfestellungen im Alltag bieten können. So beschäftigte sich ein Team mit der Problemstellung der Dehydration und entwickelte einen intelligenten Trinkbecher, der an das ausreichende und regelmäßige Trinken erinnern soll. Das zweite Apetito-Team hinterfragte das Konzept des klassischen "Essen auf Rädern" und suchte nach einer Produktlösung, die mehr als die schlichte Essensbelieferung bieten soll. Im Fokus standen die Einsamkeit und die eingeschränkte Mobilität der Kunden sowie der Wunsch nach gesunder Ernährung. Hierfür entwickelten sie ein smartes Tablett, das den Kunden über integrierte Zusatzfunktionen deutlich mehr Komfort über die Mahlzeit hinaus ermöglichen soll. Storytelling zu Kartoffelchips Der Kartoffelchipshersteller HeiMart möchte seine Marktpräsenz ausbauen und sucht nach neuen Ideen für die Produktpräsentation am Point of Sale. Auch für diese Aufgabenstellung fanden sich zwei Teams. Für beide Teams stand das Storytelling und dessen Umsetzung im Vordergrund. HeiMart möchte den Weg der Chips vom Feld über die Produktion in die Tüte erlebbar machen. Dieser Anforderung widmeten sich die Teams aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das erste Team setzte sich mit einer aufmerksamkeitsstarken Präsenz am Point of Sale über einen "Dezibel-Bauer" auseinander, einem geplant lebensgroßen Pappaufsteller mit einem integrierten "Chips-Knack-Lautstärke-Messgerät". Diese Idee verknüpfte das Team mit einem neuen Vorschlag für das Verpackungsdesign in Form einer sechseckigen Party-Schale. Das zweite Team fokussierte sich auf eine neue Präsentation des Produkts der Chips. Entstanden ist eine interaktive "Ernte-Box", die die fünf verschiedenen Sorten Chips des Herstellers erlebbar machen soll. Dabei kommt ein inspirierendes Design untermalt durch einen an das Produkt angelehnten Sound zum Einsatz. Insbesondere in dieser Projektgruppe wurde das gute Zusammenspiel der drei unterschiedlichen Hochschuldisziplinen deutlich. Die technologischen Finessen werden beispielsweise an der eingebauten Sensorik sichtbar. Das ausgeklügelte Sounddesign setzt die Produktidee medial um und der natürliche Anspruch des Kunden wurde über das Produktdesign sehr gut visuell übersetzt. "Hamburg wird Seenotretter" Das fünfte Team hatte von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger die Aufgabe bekommen, die Bekanntheit in der jungen Zielgruppe zu steigern und zu Spenden aufzurufen. Für die Kampagne "Hamburg wird Seenotretter" entwickelten die Studierenden eine Spielidee, die über einen interaktiven Spielautomaten Zugang zu den Aufgaben der Seenotrettung vermitteln soll. Auch hier trafen die Kunden von der ersten Projektskizze über die Planung bis hin zum ersten Prototypen auf ein durchdachtes Konzept. Dabei sein Alle fünf Teams werden sich mit ihren Projektergebnissen am 31. Januar dem öffentlichen Votum stellen. Jeder ist zu der Abschlusspräsentation der Cross Innovation Class eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung über Eventbrite ist jedoch erforderlich. Veranstaltungsbeginn ist um 19:00 Uhr in der Stockmeyer Straße 43 im Oberhafenquartier.

Tag der offenen Tür 2019

Die Fachhochschule Wedel lädt am 16. Februar 2019 zum Tag der offenen Tür ein. Nutzen Sie die Chance, sich von 10 bis 16 Uhr persönlich über ein Studium in Wedel bei Hamburg zu informieren. Vorträge Zu allen Studiengängen der FH Wedel sind Vorträge im Programm. Die Studiengangsleiter stellen die Bachelor- und Master-Studiengänge vor und beantworten Fragen zu Inhalten und zum Studienverlauf. Die Vorträge dauern etwa 30 Minuten. Anschließend ist zusätzlich Zeit für ein persönliches Gespräch. Einige der Referenten nehmen Interessierte auch mit zu einer Führung durch ihren Fachbereich. Die jeweiligen Vortragszeiten finden Sie in unserem Flyer. Mitte Januar 2019 informieren wir hier auch zum weiteren Rahmenprogramm. Einen Orientierungsplan erhalten Sie zusätzlich von uns vor Ort. Infos rund ums Studium in Wedel An unserem Tag der offenen Tür nehmen wir uns viel Zeit für Ihre Fragen und sprechen mit Ihnen über die Inhalte und Anforderungen in den Bachelor-Studiengängen und den Master-Studiengängen, zu den Studienmodellen in Vollzeit, in Teilzeit und zum dualen Studium. Auch zu Zulassungsvoraussetzungen, Auslandsstudium, Stipendienprogrammen der Hochschule sowie zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten beraten wir Sie gerne. Unsere Studiengänge im Überblick Betriebswirtschaftslehre,  Computer Games Technology, E-Commerce, Informatik, IT-Ingenieurwesen, IT-Management, Consulting & Auditing, IT-Sicherheit, Medieninformatik,  Smart Technology, Technische Informatik,  Wirtschaftsinformatik und  Wirtschaftsingenieurwesen

Aus Leidenschaft wird Karriere

Im vergangenen Monat hat Rico Meinl, dualer Student im Bachelor Informatik, in San Diego an der Konferenz DataScienceGo 2018 teilgenommen und war selbst als Speaker zum Thema „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“ auf der Bühne. Der Ursprung Rico Meinl, 21 Jahre alt, studiert Informatik dual im vierten Semester. Das Unternehmen, in dem er arbeitet, heißt Novomind. Mit dem Studium wuchs das Interesse für Themen wie Big Data und Künstliche Intelligenz und so besuchte er 2017 die Konferenz DataScienceGo in San Diego, eine Konferenz für anstrebende Data Scientists. „Ich wollte inspiriert werden und mich mit Leuten aus dem Bereich vernetzen“, so Meinl. Nach nur zwei Vorträgen war er so begeistert und wollte in 2018 selbst einen Vortrag halten. Doch zuerst musste er im Bereich Data Science Erfolge verzeichnen, um darüber berichten zu können. Also gründete Meinl nach seiner Rückkehr ein Meetup namens „Meetup.ai“. Das erste Treffen fand an der Fachhochschule Wedel statt und wurde unter anderem vom Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB) finanziell unterstützt. Das Ziel: Leute zusammenzubringen, die sich zu Themen wie Deep Learning, Machine Learning, Computer Vision sowie Applied Artifical Intelligence austauschen und vernetzen. Mit knapp 50 Teilnehmern war die Veranstaltung ein voller Erfolg und so gab es weitere Meetups in Hamburg, die die Künstliche Intelligenz in all ihren Facetten und Einsatzgebieten thematisierten. Inzwischen zählt Meetup.ai über 2000 Mitglieder und arbeitet an einer internationalen Expansion. Als dualer Student initialisierte Meinl bei Novomind das Lab „novo.ai“. Dieses zieht er gemeinsam mit Moritz Kirschte, der ebenfalls an der FH Wedel Informatik studiert, auf. Hier wird auf Unternehmensebene die Künstliche Intelligenz erforscht, um sie später im Unternehmen optimal zu implementieren sowie neue Produkte zu erschaffen. Erste Produkte werden bereits in der iSHOP Software von novomind integriert. Der Weg zurück nach San Diego Die DataScienceGo 2017 hatte bei Meinl für all die Motivation gesorgt, die es braucht, um erfolgreiche Meetups durchzuführen und ein Labor zu leiten. Die Konferenz zeigt ihm, dass viele junge Menschen große Ziele haben, aber sich oftmals selbst im Weg stehen. Um sich für die Inspiration zu bedanken, nahm Meinl Kontakt zum Organisator der Konferenz auf und berichtete in diesem Zuge über seine Erfolge. Der Organisator lud ihn daraufhin als Gast zum Super Data Science Podcast ein. Dort berichtete Meinl über seine Passion für Künstliche Intelligenz und wie er es schafft, all diese Dinge unter einen Hut zu bekommen, während er selbst noch dual studiert. Nach diesem Podcast, der inzwischen über 15000-mal gehört wurde, erhielt Meinl die Einladung, als Speaker auf der DataScienceGo 2018 zu referieren. Die 3-tägige Konferenz zählte über 400 Teilnehmer aus 23 Ländern. In 34 Sessions kamen 25 Speaker zu Wort – darunter Rico Meinl im Vortrag „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“. “Ich habe dort meine Geschichte erzählt, und wie ich nach der Konferenz in 2017 alles erreicht habe. Mein Ziel war es junge, aufstrebende Data Scientists zu inspirieren groß zu denken und große Ziele zu verfolgen. Mein Leitspruch: Commit. Fail. Improve.“, äußert sich Meinl euphorisch über seinen Konferenzbeitrag in den USA. Der Flug zur Konferenz in die USA wurde vom Wedeler Hochschulbund e.V. finanziert, der Studierende unter anderem dabei unterstützt wissenschaftliche Arbeiten auf Konferenzen zu präsentieren. „Wir sind so erfreut über das Engagement von Rico Meinl, dass wir gerne bereit waren hier finanzielle Unterstützung zu leisten und seinem Antrag auf Finanzierung stattzugeben“, so Prof. Weber, Vorstandsvorsitzender des WHB.

Neues Update für FHW Campus App

Seit zwei Jahren arbeiten Studierende der Fachhochschule Wedel an der FHW Campus App, die für IOS Geräte und Android Geräte verfügbar ist. In Vorbereitung auf eine komplette Überarbeitung der App im Verlauf des Wintersemesters 2018/2019 fokussierte sich das App-Team zunächst darauf, die technischen Voraussetzungen durch das Update 3.0 zu implementieren. Hinzu kommt der Relaunch der neuen Website für die FHW Campus App und die Gründung einer Facebook-Gruppe. Hier haben Studierende jederzeit die Möglichkeit, Feedback und Vorschläge einzureichen und werde über Neuerungen auf dem Laufenden gehalten.  Was bietet die FHW Campus App Studierende nutzen die App, um schnell Zugang zu den wichtigsten Themen zu bekommen, die den Studienalltag begleiten. Dazu zählt die schnelle Einsicht in den Stundenplan, die Anzeige der Öffnungszeiten für Mensa, Cafeteria, Sekretariat sowie Bibliothek aber auch allgemeine Informationen des AStA. Studierende haben alle wichtigen Termine des Semesterverlaufs im Blick und können dank integrierter PushNotifications keine Frist mehr versäumen. Die App ermöglicht auch ein Voting zum FH Kino. Hier können Studierende aus drei Filmen auswählen und somit das Programm des Kinoabends mitbestimmen. Verschiedene Themes sorgen für eine farbreiche Kombination innerhalb der App, sodass jeder Nutzer für sich selber entscheiden kann, welche Farbe eingeblendet werden soll. Entwickler gesucht Die FHW Campus App wurde erstmals im Rahmen der Orientierungswoche des Wintersemesters 17/18 bei den Erstsemestern vorgestellt und wurde für IOS bereits über 800 Mal und für Android 400 Mal heruntergeladen. Dies entspricht fast einem Gerät pro Studierendem an der Fachhochschule. In anderen Worten: Fast jeder Student benutzt die FHW Campus App. Das FHW Campus App-Team sieht seine Arbeit damit aber längst nicht beendet und sucht noch Studierende, die sich als Entwickler einbringen möchten. Bei Interesse können sich Studierende an Jaime Taboada Aparicio wenden. Entstehung der FHW Campus App „Ziel war es, alle Informationen die den Studienalltag begleiten zu zentralisieren und einfach zugänglich zu machen. Die App ermöglicht den Studierenden eine übergreifende, einfache, immer aktualisierte Ansicht der Informationen der FH Wedel zu haben“, so Jaime Taboada Aparicio, Projektleiter der FHW App. Er selbst studiert im Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen im siebten Semester und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Wedel. Aparicio hat nicht nur die Projektleitung inne, sondern ist auch für die Themen Design, Verwaltung und Planung verantwortlich. Auch Prof. Dr. Ulrich Hoffmann, Studiengangsleiter der Studiengänge Informatik und Smart Technology unterstützt das fünfköpfige Team als Backend-Entwickler. Projektbeteiligte im Überblick: Leitung, Design, Verwaltung und Planung: Jaime Taboada Aparicio iOS-Hauptentwickler: Felix Maaß Android-Hauptentwickler: Sven Maack Backend-Entwickler: Prof. Dr. Ulrich Hoffmann Backend-Entwickler: Marian P. Gajda Website-Entwickler: Marian P. Gajda, Sven Maack und Jaime Taboada Aparicio

Neu an der FH Wedel

Zum Wintersemester 2018/2019 wird Dr. Gerrit Remané die Professur für IT-Management und Business Intelligence an der Fachhochschule Wedel übernehmen. Außerdem wird er den Bachelor-Studiengang IT-Management, Consulting & Auditing leiten und weiterentwickeln. Nach sieben Jahren in der Unternehmensberatung sowie unterschiedlichen Stationen an Universitäten im In- und Ausland kehrt er nun an die Hochschule zurück, an der er selbst studiert hatte. Dr. Gerrit Remané hat von 2005 bis 2008 an der Fachhochschule Wedel Wirtschaftsinformatik studiert und dort seinen Bachelor-Abschluss gemacht. Nach Auslandsaufenthalten an Universitäten in den USA – unter anderem in Harvard – erlangte er an der TU München seinen Master-Abschluss und promovierte anschließend an der Georg-August-Universität Göttingen zum Thema „Digital Business Models in the Mobility Sector“. Parallel arbeitete er als Strategieberater mit Fokus auf IT-Management und Digitalisierung für die Unternehmensberatung Roland Berger GmbH in Hamburg. Sein professioneller Hintergrund qualifizierte ihn besonders für die Professur sowie die Leitung des Studiengangs IT-Management, Consulting & Auditing. Denn hier lernen Studierende einerseits konkrete IT-Lösungen für Unternehmen zu erarbeiten und umzusetzen, andererseits strategische Fragestellungen im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung zu beantworten. Wichtig hierfür sind Grundlagen der Informatik und Wirtschaft, ergänzt durch ein breites Spektrum an Management- und Consulting-Aspekten. Der 32-Jährige aus Heide freut sich auf den Lehrbetrieb an der Hochschule. „Ich habe mehr als sieben spannende Jahre in der Beratung verbracht und Unternehmen in Bezug auf klassische IT-Herausforderungen, aber auch zu ihrer digitalen Transformation beraten“, sagt er. „Diese Erfahrungen möchte ich gerne an die Studierenden weitergeben.” Außerdem sei er davon überzeugt, dass der Studiengang noch viel mehr Potenzial habe. Denn künftig werden die Möglichkeiten der Automatisierung Experten erfordern, die diese Technologien sinnvoll einsetzen können. Drei Dinge machen die FH Wedel für ihn aus: „Erstens, das Niveau der akademischen Ausbildung auf Uni-Level, aber mit starkem Anwendungsfokus. Zweitens, die Nähe und der direkte Austausch zwischen Studierenden und Lehrpersonal, wie es verstärkt nur an kleinen privaten Hochschulen möglich ist. Drittens, die tolle Lage mit der schönen Natur in der direkten Umgebung, beispielsweise der Elbstrand, bei gleichzeitiger Nähe zum Hamburger Stadtzentrum.“

ElbWalker – neues Start-up an der FH Wedel

Kristina Engel und Alexander Kirtzel, Absolventen der Fachhochschule Wedel, haben vor kurzem das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein erhalten. Das Gründerduo überzeugte die Jury mit ihrem Analyse-Tool ElbWalker, mit dem sie das Nutzerverhalten auf Webseiten detailliert und einfach analysieren können. Es ist als Erweiterung des Analyse-Tool-Marktführers Google Analytics gedacht und ermöglicht Seitenbetreibern, auch ohne Programmierkenntnisse ausführliche Nutzerdaten zu erheben. Aus fehlenden Daten wird eine Idee „Während meiner Master-Arbeit im Fachbereich E-Commerce bei About You musste ich feststellen, dass ich keinen Zugang zu den Daten hatte, die ich eigentlich auswerten wollte“, erzählt Engel. Fast zeitgleich bemerkte auch Kirtzel, Bachelor-Absolvent im Fach Wirtschaftsinformatik, dass es sehr schwer war, entsprechende Onsite-Daten zu erheben. Die Idee für ElbWalker war geboren. Engel schwenkte kurzerhand um. In ihrer Thesis untersuchte sie nun den Markt und führte Firmenbefragungen durch. Schnell stellte sich heraus, dass auch bei Unternehmen ein Bedarf nach passgenauen Daten vorhanden ist. Währenddessen programmierte Kirtzel mit ElbWalker einen Algorithmus, der Webseiten „abläuft“ und Aufschluss über das individuelle Nutzungsverhalten der Besucher gibt. „Mit Standard-Tracking-Tools erfährt der Betreiber lediglich, über welches Endgerät die Nutzer gekommen sind, wie oft sie eine Seite angeschaut haben oder an welcher Stelle sie abspringen“ erklärt Engel, die vor kurzem ihr Studium abgeschlossen hat. „Allerdings ist ohne großen Programmieraufwand nicht ersichtlich, was im Detail auf den Unterseiten passiert“, ergänzt Kirtzel. Spezialagenturen könnten diese Daten erheben, allerdings für teures Geld: 30.000 Euro aufwärts – vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen nicht machbar. ElbWalker funktioniert einfach und schnell: Der Algorithmus erweitert die Datengrundlage von Google Analytics und schaltet fehlende Berichte frei – nun können mehr Daten erhoben werden. „Bildlich gesprochen schauen wir mit ElbWalker den Nutzern über die Schulter. Wir können herausfinden, welche Produkte am häufigsten in den Warenkorb gelegt, aber doch nicht gekauft wurden oder an welcher Stelle der virtuellen Kasse die meisten Kunden aussteigen“, erklärt Kirtzel. Mit Hilfe dieser Daten können Online-Shop-Betreiber Optimierungspotenziale ausschöpfen. Neue Möglichkeiten durch das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein Dr. Florian Schatz ist Studiengangsleiter des Studiengangs E-Commerce. Er betreute Engels Master-Arbeit und ermutigte das Duo, sich für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein zu bewerben. Es gelang ihnen prompt, die Jury mit ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Nun erhalten Engel und Kirtzel sechs Monate lang 1.600 Euro plus Sachmittel und Beratung  – mit Option auf Verlängerung. „Das Stipendium eröffnet uns natürlich ganz andere Möglichkeiten“ geben die beiden offen zu. Kirtzel kündigte seinen Job, auch Engel widmet sich nun ganz dem Start-up. „Nun startet die Pilotphase“ sagt Kirtzel. Im Live-Betrieb soll die Software getestet werden. Außerdem haben sie vor, das Preismodell zu validieren. „Uns ist wichtig zu sehen, ob die Kunden klarkommen oder ob es noch Fallstricke gibt, die wir noch nicht bedacht haben“. Der Markteintritt ist im kommenden Jahr geplant. Auch ein Folgeprodukt haben sie bereits im Auge: Sie planen, ein Tool zu konzipieren, das Webanalyse-Daten durch Push-Nachrichten auf dem Smartphone bereitstellt – mit konkreten Handlungsempfehlungen für den Webseitenbetreiber. Zum Netzwerken ins Silicon Valley Beim Start-Up-Wettbewerb für Schleswig-Holstein „Überflieger“ belegten Engel und Kirtzel den dritten Platz. Finanziell unterstützt durch den Wedeler Hochschulbund e.V., dem Förderverein der Hochschule, wird Engel Ende des Monats zu einer Delegationsreise nach San Francisco aufbrechen. „In der ersten Woche werden wir Firmen im Silicon Valley besuchen“, berichtet Engel. „In der zweiten Woche statte ich namhaften Hochschulen wir Berkeley und Stanford einen Besuch ab“. Dort werden Start-ups in sogenannten „accelerators“, wörtlich übersetzt „Beschleunigern“, in der Frühphase der Gründung durch intensives Coaching unterstützt. Gründerinnen und Gründer bekommen Zugang zu Arbeitsplätzen oder bekommen die Möglichkeit, sich mit Experten aus der Branche zu vernetzen. „Das möchte ich mir unbedingt ansehen“, so Engel. „Netzwerken ist das A und O“ Die beiden Gründer sind äußerst umtriebig, was das Netzwerken angeht. Ständig sind sie auf Achse, treffen Experten aus der Branche und tauschen sich mit Kommilitonen und Mentoren aus – auch über Fächergrenzen hinweg. Ihr Tipp an gründungsinteressierte Studierende: „Wendet euch an Mentoren, denn sie haben spannende Kontakte und ermutigen euch“. Auch Events wie die Meetups, die auch an der FH Wedel stattfinden, sind sehr hilfreich. „Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es besser ist, direkt nach dem Studienabschluss zu gründen. Noch bevor man sich an den Komfort eines Konzerns gewöhnt hat“, sagt Kirtzel mit einem Augenzwinkern. Seit zwei Wochen ist nun auch Ayla Jürgensen an Bord, die den Studiengang E-Commerce im Herbst mit einem Bachelor abschließen wird. Sie verfasste ihre Abschlussarbeit zum Thema Entrepreneurship und wird das Start-up bei Themen wie Performance Marketing, Web-Analytics, Marketing Intelligence oder datengetriebenem Marketing unterstützen. www.elbwalker.com

„Starke Motivation für mich“

Vergangenen Freitag haben Julian Petersen und Steven Hörmann-Emmerling das Grohe-Stipendium erhalten, das die Fachhochschule Wedel jährlich zusammen mit der Grohe Treuhandstiftung verleiht. Die beiden Stipendiaten haben durch überdurchschnittliche Leistungen im Fach Wirtschaftsingenieurwesen sowie soziales Engagement überzeugt. Ab jetzt übernimmt die Treuhandstiftung von Europas größtem Hersteller von Sanitärarmaturen ihre Studiengebühren im Gesamtwert von jeweils 7.280 Euro. Im Kreis ihrer Familien haben die beiden angehenden Wirtschaftsingenieure in den Räumen der HST Hanse Stiftungs Treuhand GmbH ihre Urkunden überreicht bekommen. Julian Petersen freut sich sehr über die Finanzspritze: „Das Stipendium ist eine starke Motivation für mich, weil ich es als große Wertschätzung für meine Leistung im Studium empfinde“, so Petersen. „Dieser Wertschätzung möchte ich auch in den nächsten Semestern gerecht werden.“ Er kann sich nun voll und ganz dem Studium widmen und gleichzeitig seine Eltern finanziell entlasten. Auch Steven Hörmann-Emmerling fühlt sich geehrt, das Stipendium bekommen zu haben: „Ich bin sehr froh, dass es Stiftungen wie die Grohe Stiftung gibt, die sich für die Aus- und Weiterbildung junger Menschen einsetzen“, erklärt er. Er selbst hat nach seinem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert und kann sich auf diese Weise gut mit den sozialen Werten der Stiftung identifizieren. Für ihn ist der Vorteil des Stipendiums klar: „Ich kann mich nun noch besser auf mein Studium konzentrieren.“ Jährlich vergeben die FH Wedel und die Grohe Treuhandstiftung zwei Stipendien zur Finanzierung der Studiengebühren. Sie setzen ab dem zweiten Semester ein und dauern bis zum Ende der Regelstudienzeit an. Der Förderzeitraum beginnt jährlich zum Sommersemester. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurde das Stipendium für Studierende des Fachs Wirtschaftsingenieurwesen in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Die Grohe Treuhandstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung der Familie Grohe. Die Stiftung hat mehrere Programme gegründet, um junge Menschen bei ihrer Ausbildung zu fördern und Studierende durch Stipendien finanziell zu entlasten. Mehr Informationen zum Grohe-Stipendium und weiteren Fördermöglichkeiten: Unsere Stipendienprogramme

Für ein Semester nach Shanghai

Ab dem Wintersemester 2019/2020 können Studierende der FH Wedel für ein Semester an der Fudan University in Shanghai studieren. Die Hochschule erweitert mit dieser neuen Kooperation das Angebot für ein Auslandssemester in China um eine weitere Partnerhochschule. Bereits seit dem Wintersemester 2015/2016 ist für Wedeler Studierende ein Auslandssemester an der Beijing Foreign Studies University möglich. Shanghai ist mit rund 24 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte weltweit. In Shanghai zeigt sich China von seiner internationalen, weltoffenen und luxuriösen Seite und ist einer der stärksten Anziehungspunkte in Fernost. "Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Studierenden zukünftig ein Auslandssemester in einer der pulsierendsten Metropolen bieten können", sagt Nicole Haß, Leiterin des International Office der Fachhochschule Wedel. "Gleichzeitig haben die Studierenden dort die einmalige Gelegenheit, ihr Auslandssemester mit einem Praktikum zu verbinden", erklärt Haß weiter. Das Praktikum findet entweder an ein bis zwei Tagen pro Woche statt oder am Ende des Programms in Vollzeit für einen Monat. Die Organisation ist ein Service des Career Centers der Hochschule in Shanghai in Kooperation mit internationalen Unternehmen und Organisationen vor Ort. Die Fudan University ist eine der führenden Universitäten Chinas und zieht auch ein internationales Publikum an. Gegründet wurde sie 1905 und zählt heute rund 30.000 Studierende, von denen etwa 3.000 aus dem Ausland stammen. An keiner anderen chinesischen Universität finden sich so viele internationale Studierende ein wie dort. Unterrichtet wird sowohl in Mandarin als auch in Englisch. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Fudan University Wirtschaftswissenschaften, Physik, Medizin und Sozialwissenschaften. Für Studierende der Fachhochschule Wedel ist das Auslandssemester dort für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen möglich. Aber auch Studierenden der übrigen Fachrichtungen oder in einem Master-Studiengang soll es zukünftig offen stehen, ein Semester an der Fudan University zu verbringen. Hierzu berät das International Office auf Anfrage. Insgesamt umfasst das Netzwerk der internationalen Partner der FH Wedel 30 Hochschulen in 18 Ländern weltweit.

Starker Praxisbezug im Studium

Im Sommersemester durchlaufen die Bachelor-Studierenden in Betriebswirtschaftslehre einen Praxistest. Hierfür binden Unternehmen Teams aus Studierenden in interne Projektprozesse ein. Die Studierenden erlangen umfassende Einblicke in konkrete Aufgabenstellungen mit hoher Relevanz für den Schwerpunkt in ihrem Studium. Im Sommersemester 2017 hat die Fachhochschule Wedel das Praxisprojekt im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre erstmalig eingebunden. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung aus. Die Studierenden erhalten hierfür eine auf ihre Vertiefungsrichtung zugeschnittene Aufgabenstellung aus der Praxis. Das Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre wird an der FH Wedel mit vier Vertiefungsrichtungen angeboten: Dienstleistungsmanagement, Financial Accounting & Auditing, Marketing & Medien sowie Produktions- & Logistikmanagement. Interessierte Unternehmen bewerben sich mit einer konkreten Projektidee und dem Ziel, interne Arbeitspakete gemeinsam mit einem studentischen Team umzusetzen. „Als private Hochschule richten wir uns in besonderem Maße auf eine enge Verknüpfung von Theorie und unternehmerischer Praxis aus“, erläutert Prof. Dr. Thorsten Giersch, Leiter des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre. „Dadurch, dass sich die Unternehmen mit aktuellen Praxisthemen bei uns bewerben, können wir eine hohe Relevanz für das Studium und einen erstklassigen Praxiskontakt sicherstellen“, ergänzt er. Bisherige Kooperationen gab es beispielsweise mit der Beiersdorf AG im Bereich E-Commerce zum Thema Webtracking, mit der Warth & Klein Grant Thornton AG im Bereich Wirtschaftsprüfung, mit der HANSETRANS Holding GmbH zum Thema Employer Branding und mit der novomind AG im Rahmen einer Länderstudie zur Internationalisierung des Unternehmens. Vom ersten Projektbriefing zur Veröffentlichung einer Studie zum Thema CSR-Richtlinie Im März dieses Jahres kam erstmalig eine Gruppe aus acht Studierenden in der Vertiefungsrichtung Financial Accounting & Auditing zusammen, um von den betreuenden Professoren Dr. Alexander Fischer und Dr. Stefan C. Weber das erste Briefing zu ihrer Aufgabenstellung im Praxisprojekt zu bekommen. Die Kirchhoff Consult AG hatte es sich zum Thema gemacht, das neue CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz und dessen Anwendung durch die DAX-Konzerne in einer Studie zu untersuchen. Dazu galt es, nichtfinanzielle Erklärungen und gesonderte nichtfinanzielle Berichte zu sichten, zu analysieren, auszuwerten und anhand vorab definierter Kriterien zu vergleichen. Dem Projektteam wurde ein straffer Zeitplan auferlegt, denn für Anfang Mai stand bereits der Veröffentlichungstermin der Studie fest. Dazwischen gab es viele Abstimmungsphasen zwischen den beteiligten Projektpartnern, den betreuenden Professoren und den Studierenden. „Eine persönliche Erfahrung aus dem Projekt ist, dass die ersten Besprechungen zu einem Projekt wegweisend sind und über dessen weiteren Verlauf bestimmen“, resümiert Nicholas Lentz. „In Anbetracht des enormen Zeitdrucks haben wir dies aber sehr gut bewältigt.“ Lentz‘ Kommilitonin Annika Heesch erzählt, dass sie vor dem Projektstart ernsthafte Bedenken hatte, mit dem studentischen Team den Erwartungen gerecht werden zu können, insbesondere aufgrund der angekündigten Veröffentlichung der Studie. „Gerade zum Ende des Projekts haben wir aber gemerkt, wie sehr wir uns alle weiterentwickelt haben“, sagt sie und ergänzt: „Durch das Projekt fühle ich mich nun sicherer, auch im anstehenden Praxissemester Projekte effizienter und schneller durchzuführen. Ich freue mich schon, mein erlangtes Wissen weiter anzuwenden. In der Vertiefungsrichtung Financial Accounting & Auditing gibt es sehr viele Themen, die man so ausführlich in einer Vorlesung gar nicht besprechen kann. Daher war das Projekt eine tolle Chance, das Wissen aus den Vorlesungen zu vertiefen.“ Detailinformationen zur Studie und zum Ablauf des Praxisprojekts Mehr Informationen zur veröffentlichten DAX-30-Studie befinden sich in der News „CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz: ein Gesetz – unterschiedliche Interpretationen“. Zusätzliche Informationen zum Praxisprojekt Betriebswirtschaftslehre entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

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