Newsübersicht

Preisträger von EXIST-Potentiale

Die Fachhochschule Wedel ist unter den Preisträgern des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierten Wettbewerbs EXIST-Potentiale. Für einen Zeitraum von vier Jahren erhält die FH Wedel eine Förderung in Höhe von 750.000 Euro und kann sich nachhaltig als Gründerhochschule entwickeln. In drei Kategorien hatten sich 220 Universitäten und Hochschulen bei der Ausschreibung EXIST-Potentiale beworben. Für die akademische Gründungsförderung stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie insgesamt 150 Millionen Euro bereit. Ziel des Programms ist es, die Rahmenbedingungen für Start-ups und wissensbasierte Ausgründungen aus Hochschulen nachhaltig zu verbessern. Die Fachhochschule Wedel hatte sich in der Kategorie „Potentiale heben“ beworben, um den Anforderungen gründungsinteressierter Studierender entsprechend zukünftig ein systematisches Angebot machen zu können. Im Fokus: Anforderungen in der „Founders‘ Journey“ Drei Leitideen bilden das Fundament für den Ausbau der Gründungskultur an der FH Wedel: Studierende haben von Studienbeginn an Anknüpfungspunkte an das Gründen. Die Gründungslehre und Gründungskultur werden interdisziplinär gestaltet. Die FH Wedel bildet die Qualifizierung zur Gründung in ihrem Mittelpunkt ab. In ihrem Konzept hatte sich die FH Wedel auf die Fragestellungen in der „Founders‘ Journey“ fokussiert. Diese lässt sich in vier Phasen einteilen, die jeweils unterschiedliche Angebote erfordern. So geht es bei Studienanfängern primär um die Sensibilisierung für das Thema Gründen. Darauf folgt eine Phase der Qualifikation, die sich an Studierende jeglichen Studienfortschritts richtet. Die Phase der Entscheidung implementiert Angebote für Studierende im fortgeschrittenen Studium mit ersten eigenen Vorgründungsaktivitäten. Die letzte Phase dient dem nachhaltigen Engagement von Gründerteams in unterschiedlichen Stadien. Für jede dieser Phasen sollen Angebote sowohl innerhalb des Studienverlaufs als auch in Ergänzung zum Studienangebot eingeführt werden. „Das Brückenbauen bildet für uns den Kern unseres Vorhabens“, erläuterte Prof. Florian Schatz, der gemeinsam mit Prof. Jan-Paul Lüdtke Treiber der Gründungsinitiative an der FH Wedel ist. „Wir brauchen Brücken zwischen gründungsinteressierten Studierenden innerhalb der Hochschule, zu Angeboten in unserer Region sowie der Metropolregion Hamburg, aber ebenso zu Gründern mit relevanten Erfahrungen“, führte Schatz fort. Lüdtke ergänzte „Wir sind sehr glücklich über die großzügige Förderung unserer Vorhaben für mehr Gründungskultur an der Fachhochschule Wedel. Wir haben in unserer Initiative sehr viel Rückhalt im gesamten Kollegium erfahren und danken allen, die uns bei der Gestaltung unseres Vorhabens unterstützt haben.“ Der Rückhalt in der Region und insbesondere in der Stadt Wedel ist der FH Wedel ebenso gewiss. Bürgermeister Niels Schmidt kommentierte „Die Stadt Wedel freut sich sehr über die Förderempfehlung der Fachhochschule Wedel. Schon jetzt übernimmt die Hochschule eine immens wichtige Brückenfunktion, indem sie Studierenden und damit den Tempomachern kommender Jahre zeigt, dass Innovation und Dynamik im Hamburger Westen nicht am Hamburger Ortsschild enden. Auch mit Blick auf ein geplantes Gründerzentrum für den Kreis Pinneberg sind es deshalb gute Nachrichten, wenn die Fachhochschule Wedel durch eine starke Förderung noch attraktiver wird. Die Stadt bedankt sich für die tolle Arbeit der Fachhochschule, die Wedel deutschlandweit als guten Standort für die dynamische Verbindung von Innovation und Wirtschaftsentwicklung ausweist.“ Über die Bewerbung in der Kategorie „Potentiale heben“ hinaus, ist die FH Wedel auch Teil des Verbundprojekts „Startup Port“, das innerhalb der Kategorie „Regional vernetzen“ den Zuschlag zu 3,5 Millionen Euro zur Stärkung regionaler Start-up-Förderung erhielt. Insgesamt zählen sieben norddeutsche Bildungs- und Forschungsstätten zu diesem Projekt.

Tag der offenen Tür 2020

Am 22. Februar 2020 lädt die Fachhochschule Wedel zum Tag der offenen Tür ein. Von 10 bis 16 Uhr können sich Studieninteressierte und deren Angehörige persönlich über ein Studium in Wedel bei Hamburg informieren und die Hochschule näher kennenlernen. Vorträge In etwa 30-minütigen Vorträgen präsentieren die Studiengangsleiter die Bachelor- und Master-Studiengänge der Hochschule, gehen auf deren Inhalte sowie den Studienverlauf ein. Im Anschluss ist Zeit, offene Fragen im persönlichen Gespräch zu klären. Einige der Referenten nehmen Interessierte auch mit zu einer Führung durch ihren Fachbereich. Die jeweiligen Vortragszeiten finden Sie in unserem Flyer. Einen Orientierungsplan sowie eine Broschüre mit dem Rahmenprogramm erhalten Sie zusätzlich von uns vor Ort. Infos rund ums Studium in Wedel An unserem Tag der offenen Tür nehmen wir uns viel Zeit für Ihre Fragen und sprechen mit Ihnen über die Inhalte und Anforderungen in den Bachelor-Studiengängen und Master-Studiengängen, zu den Studienmodellen in Vollzeit, in Teilzeit und zum dualen Studium. Auch zu Zulassungsvoraussetzungen, Auslandsstudium, Stipendienprogrammen der Hochschule sowie zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten beraten wir Sie gerne. Unsere Studiengänge im Überblick Betriebswirtschaftslehre (B.Sc. / M.Sc.) Computer Games Technology (B.Sc.) E-Commerce (B.Sc. / M.Sc.) Informatik (B.Sc. / M.Sc.) IT-Engineering (M.Sc.) IT-Ingenieurwesen (B.Sc.) IT-Management, Consulting & Auditing (B.Sc.) IT-Sicherheit (M.Sc.) Medieninformatik (B.Sc.) Smart Technology (B.Sc.) Technische Informatik (B.Sc.) Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc. / M.Sc.) Rahmenprogramm Alumni Talk Welche beruflichen Chancen und Karrieremöglichkeiten bietet ein Studium an der Fachhochschule Wedel? Alumni aus den Bereichen IT, Technik und Wirtschaft berichten von ihrem Berufseinstieg und ihrer beruflichen Entwicklung. Durch die Gesprächsrunde führt die Journalistin und Moderatorin Janine Mehner.  13:15 Uhr  bis 14:00 Uhr im Audimax Das weitere Rahmenprogramm werden wir bald bekanntgeben.

Management-Methoden in digitalisierten Unternehmen

Am 13. Dezember 2019 referieren Saskia Meltzer und Leila Peterzumplasse von der New Work SE (XING, Kununu, u.a.) zum Thema "How to push a digital company forward with OKRs". Der Vortrag startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5 und findet auf Englisch statt. Zum Vortrag Das innovative Management Framework OKR steht für Objectives and Key Results – eine Methode, die Unternehmen eine fokussierte Ausrichtung nach ambitionierten und messbaren Zielen ermöglicht. Bekannte Unternehmen wie Google aber auch Spotify, Zalando und Ebay arbeiten mit OKRs, unter anderem auch mit dem Ziel, Mitarbeiter stärker zu involvieren und motivieren. OKRs schaffen Transparenz, sodass jeder Mitarbeiter weiß, welche Ziele für das Quartal gesetzt sind und wie die eigene Arbeit auf diese Ziele einzahlt. Im Vortrag werden die Prinzipien von OKRs erklärt und aufgezeigt, wie OKRs bei XING genutzt werden, um einen stärkeren Fokus, eine bessere Zusammenarbeit sowie eine höhere Mitarbeitermotivation zu erzielen. Zu den Referenten Saskia Meltzer ist Senior Manager Business & Strategy bei New Work SE. Sie leitet strategische Projekte und ist unter anderem für den OKR-Roll-Out bei XING verantwortlich. Unterstützt wird Meltzer von Leila Peterzumplasse, Management Trainee bei Burda.  Überblick Kolloquium "How to push a digital company forward with OKRs" 13. Dezember 2019, 12:30 Uhr Hörsaal 5 Sprache: Englisch

Kennenlernen der Deutschlandstipendiaten

Am vergangenen Freitag kamen Studierende zusammen, die mit dem Deutschlandstipendium 2019 ausgezeichnet wurden. Gemeinsam mit Prof. Florian Schatz, der die Stipendiaten betreut, wurde Bilanz für das Jahr gezogen. Die Fachhochschule Wedel nahm in diesem Jahr erstmals an der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Insgesamt wurden 15 Deutschlandstipendien vergeben, davon vier im Sommersemester 2019. Schatz betonte: "Es ist wichtig, im Studienverlauf aber auch in der Arbeitswelt Auszeichnungen zu sammeln, um sich von anderen abzuheben. Immer mit der Fragestellung, wo kann ich Leute überzeugen wie gut ich bin. Beginnen können Studierende damit schon während des Studiums, beispielsweise durch das Erlangen von Stipendien oder Empfehlungsschreiben durch Dozenten und Arbeitgeber. Die Bewerbung für ein Stipendium benötigt etwa fünf bis zehn Stunden Zeitaufwand. Nicht viel, wenn man bedenkt, was man im Erfolgsfall zurückbekommt." Dabei redet Schatz nicht nur von den monetären Vorteilen, sondern eben jenen Auszeichnungen, die dem Personaler später positiv auffallen. Neben zwölf Studierenden waren auch zwei Mitarbeiter der FRICKE Holding GmbH vor Ort, um sich ein Bild von den Stipendiaten 2019 zu machen. FRICKE möchte künftig neben der Werner Petersen-Stiftung als Stipendiengeber auftreten ebenso wie EDEKA DIGITAL. Beim Speed-Networking konnten die Studierenden und Unternehmensvertreter sich untereinander noch besser kennenlernen und austauschen. Pro Duo gab es zwei Minuten Redezeit. Bewerbungen für das Deutschlandstipendium 2020 jetzt möglich Für das Sommersemester 2020 werden erneut vier Deutschlandstipendien vergeben. Neben Studierenden können sich auch Schülerinnen und Schüler, die ein Studium an der FH Wedel aufnehmen möchten und zu Beginn des Förderungszeitraums an der FH Wedel eingeschrieben sind, bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2020. Weitere Information zum Deutschlandstipendium und zum Bewerbungsprozess gibt es hier. Die Stipendiaten im Überblick Sommersemester 2019 Leon Fischer: Bachelor Medieninformatik Marian Heinsen: Bachelor Medieninformatik Cevin André Janzik: Master Wirtschaftsingenieurwesen Florian Seepolt: Bachelor Wirtschaftsinformatik Wintersemester 2019/2020 Abdulkerem Akpinar: Master Wirtschaftsingenieurwesen Shania Allhusen: Bachelor Wirtschaftsinformatik Miwand Baraksaie: Bachelor Informatik Sophie Baumeister: Bachelor E-Commerce Caine Leon Förster: Bachelor Smart Technology Torben Fritsch: Bachelor Smart Technology Lida Hadi: Bachelor Betriebswirtschaftslehre Miriami Koberidze: Master E-Commerce Carl Rehmann: Bachelor E-Commerce Malte Schadendorff: Bachelor Smart Technology Lennart Wollatz: Master Informatik

Adventskalender für Studierende

Pünktlich zum ersten Advent hat die Fachhochschule Wedel etwas ganz besonderes für die Studierenden vorbereitet – einen Adventskalender. Ab Sonntag, den 1. Dezember können die Studierenden dann bis 24. Dezember täglich ein Türchen öffnen. Studierende müssen sich lediglich mit ihrer Matrikelnummer anmelden und landen im Lostopf. Täglich wird dann je ein Gewinner ausgelost. Insgesamt gibt es Preise im Gesamtwert von 800 Euro, die von Kooperationspartnern der Hochschule zur Verfügung gestellt wurden. Die Sponsoren EDEKA DIGITAL GmbH Fachochschule Wedel fielmann AG getDigital.de Hermes Germany GmbH Hochschulsport Wedel-PTL Bund e.V. MLP Finanzberatung SE NEW WORK SE Opus//G GmbH OTTO GmbH & CO. KG P&M Agentur Software + Consulting GmbH Wedeler Hochschulbund e.V.

Netzwerktreffen zum Thema Gründen

Am 25. November trafen sich rund 30 Studierende und Unternehmer aus der Region auf gemeinsame Einladung von Manuel Baehr, Wirtschaftsförderer der Stadt Wedel, und Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel. Gemeinsam galt es, drei Fragen zu klären: Welches sind die kritischen Hürden für Gründerinnen und Gründer? Welche Angebote für Gründer gibt es in der Region bereits und wie können sie konkret unterstützt werden? Wie können etablierte Unternehmen aus Wedel und der Region sich zum gegenseitigen Nutzen einbringen? Moderiert wurde das Netzwerktreffen vom amerikanischen Regionalreporter David Patrician. Zum Einstieg bereicherten Impulse via Skype aus zwei der Start-up-Hotspots Europas, Amsterdam und Barcelona, die Veranstaltung: Denis Gloger, Gründer des größten deutschsprachigen Netzwerkes NeDeNa junger Professionals in Spanien, berichtete anschaulich vom Gründen und der Szene in Barcelona. Nadja Sörgel, Managing Director des Start-ups Tradus mit Sitz in Amsterdam betonte die Notwendigkeit und Schwierigkeit beim Einstellen geeigneter Fachkräfte in dem von hohen Wachstumsraten geprägten Markt der Mobilität und Logistik. Im Anschluss wurden per Losverfahren Praktiker und Studierende in drei Workshop-Gruppen eingeteilt, um sich abermals den Fragestellungen zu widmen. Im Brainstorming-Verfahren wurden innerhalb von 40 Minuten verschiedene Aspekte zur Beantwortung der Fragen zusammengetragen, die im Nachgang jeweils präsentiert und von allen Teilnehmern hinsichtlich der Relevanz eingestuft wurden. Im Ergebnis wünschten sich Unternehmen dynamische Mitarbeiter mit frischem Geist, um die Themen Intra- und Entrepreneurship auf Unternehmensebene verstärkt anzugehen. Studierende forderten einen Ort, wo Entrepreneure für den stetigen Austausch zusammentreffen können und gleichermaßen Unterstützung rund um das Thema Gründen finden, beispielsweise in steuerrechtlichen Angelegenheiten. „Es war alles in allem ein erfolgreicher Kick-off, um die Bedingungen für ein Gründerzentrum im Kreis Pinneberg weiter auszuloten. Wünschenswert ist hier die Nähe zur Fachhochschule Wedel. Wir setzen uns derzeit aktiv im Rahmen einer Petition für ein Gründungszentrum ein“, resümierte Prof. Eike Harms. Intra- und Entrepreneurship sind fest im Curriculum der Studiengänge verankert. Die Professoren Schatz und Lüdtke, selbst erfolgreiche Gründer, sind Hauptansprechpartner rund um das Thema Gründung und bieten regelmäßig Meetups zum gegenseitigen Austausch für Gründungsinteressierte an. Studierende der FH Wedel haben bereits zahlreiche Gründungen hervorgebracht. Einige Erfolgsgeschichten von Absolventen lesen Sie hier.

Winterfest zum Nikolaustag

Pünktlich zum Nikolaustag lädt der Hochschulsport alle Studierenden und Mitarbeiter der Fachhochschule Wedel zum alljährlichen Winterfest ein. Dann heißt es wieder "Feuerzangenbowle" im Audimax – gemeint ist der Filmklassiker, der ab 21 Uhr läuft. Darüber hinaus findet von 17:30 bis 20:30 Uhr ein Kickerturnier statt. Insgesamt können 24 Teams gegeneinander antreten. Ein Team besteht aus jeweils zwei Spielern. Anmeldungen sind noch bis 4. Dezember möglich. Wer nicht beim Kickerturnier antritt, kann die Teams anfeuern und sich in gemütlicher Atmosphäre auf Weihnachten einstimmen. Natürlich ist mit Glühwein und frischen Waffeln auch für das leibliche Wohl gesorgt. In Kürze Wann: 6. Dezember, Beginn 17 Uhr Wo: Audimax, Fachhochschule Wedel Was: 17:30 bis 20:30 Kickerturnier, 21 Uhr Feuerzangenbowle

Nachwuchskräfte im Fokus

Vergangenen Freitag trafen sich Vertreter der Partnerunternehmen im dualen Studium zum Netzwerken in der Fachhochschule Wedel. Rund 100 Unternehmen kooperieren mit der FH Wedel im dualen Studium. Wenngleich der Studienablauf über die Semester hinweg einen festen Rahmen hat, erleben die Studierenden die Praxisphasen im Unternehmen oftmals sehr individuell. Aus diesem Grund war die Qualitätssicherung im dualen Studium eines der Top-Themen auf der Agenda. Im Kontext ihrer vertraglichen Vereinbarung und dem gemeinsamen Ziel, junge Menschen bestmöglich für ihre Berufslaufbahn zu qualifizieren, verpflichten sich Hochschule und Unternehmen im beiderseitigen Interesse zur Einhaltung der an der FH Wedel definierten Qualitätsstandards. "Wir halten unsere Kooperationspartner regelmäßig und individuell zum jeweiligen Wissensstand ihrer Studierenden auf dem Laufenden", erklärt Anke Amsel, Koordinatorin des dualen Studiums, und führt fort "Uns ist sehr viel an einer engen und guten Zusammenarbeit mit unseren Partnern gelegen. Das duale Studium ist nur dann ein Erfolg, wenn die betrieblichen und theoretischen Phasen gut ineinandergreifen. Das Verständnis und der Umgang mit den betrieblichen Phasen weichen teils erheblich voneinander ab. Hier setzen wir mit unseren Qualitätsstandards an, um für ein besseres Verständnis der Aufgaben im Unternehmen zu sorgen." Knapp 13 Prozent der rund 1.300 Studierenden an der FH Wedel lernen im dualen Modell. Mit rund je einem Fünftel verteilen sie sich auf die Studiengänge E-Commerce, Informatik, Wirtschaftsinformatik sowie IT-Management, Consulting & Auditing. Die Studierenden in den weiteren Bachelor-Studiengängen sowie auch einige Master-Studierende bilden ein weiteres Fünftel. Die FH Wedel bietet das duale Studienmodell seit dem Wintersemester 2011/2012 an. Aus dem Kreis der Kooperationspartner waren Teilnehmer von 20 Unternehmen nach Wedel gekommen, um sich auch über die zukünftigen Entwicklungen an der FH Wedel zu informieren und die Hochschule in einer Führung besser kennenzulernen. Zu den Teilnehmern zählten vor allem einige neuere Kooperationspartner wie die Ebner Stolz GmbH & Co. KG, die Freie Hansestadt Bremen, die hagebau connect GmbH & Co. KG, die Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH GAB, die SPIEGEL-Gruppe und die TRINAMIC Motion Control GmbH & Co. KG.

Erfahrungsaustausch im Silicon Valley

Für Mitte Oktober hatte Aaron Tal ein Flugticket nach San Francisco gelöst. Wenn auch das obligatorische Selfie an der Golden Gate Bridge mit auf dem Programm stand, befand sich der Absolvent des Master-Studiengangs E-Commerce nicht etwa auf ausgetretenen Touristenpfaden, sondern auf einer Studienreise für Start-ups und Unternehmer. Eine Woche lang drehte sich alles um das Lernen von den Erfahrungen ausgewählter IT-Unternehmen aus dem Silicon Valley. Das Motto der Reise: die Digitalisierung gemeinsam aus einer neuen Perspektive entdecken, um die Technologie von morgen besser zu verstehen. Unterstützt wurde Aaron vom Wedeler Hochschulbund, dem Förderverein der Fachhochschule Wedel. Bereits zum zweiten Mal war in diesem Jahr das "Silicon Valley Stipendium" ausgeschrieben worden. Der Zuschlag und die Unterstützung in Höhe von 3.000 Euro gingen an Alumnus Aaron. Nach seiner Ankunft in San Francisco befand sich Aaron inmitten einer kleinen, exklusiven, aber dennoch bunt gemischten Reisegruppe aus Charakteren von Start-ups bis hin zum Mittelständler. Die Gruppe war zu Gast bei Unternehmen wie HAX oder swissnex. Spannend war insbesondere, dass es sich sowohl um privatwirtschaftliche als auch öffentliche, also von Ländern geförderte Accelerator handelte. Besonderen Eindruck bei Aaron hatte aber der Besuch bei Plug and Play hinterlassen. "Neben einer Führung durch die Räumlichkeiten durften wir auch an einer Reihe von Übungs-Pitches teilnehmen. Diese Pitches sind als Trainingseinheiten für Entrepreneurs gedacht, die an dem Programm des Accelerators beteiligt sind. So wurde jeder Pitch kritisch durchleuchtet, welches für uns eine lehrreiche Erfahrung war." Aarons Schlüsselerlebnis war die Wahrnehmung des "Silicon Valley Mindset". "Das Silicon Valley präsentierte sich mir als ein Ort, der für die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen steht. Das stets präsente Silicon Valley Mindset beschreibt den positiven Umgang mit dem Risiko und dem steten Drang nach Fortschritt. So wird mit dem Risiko immer eine positive Chance verbunden. Bei einer neuen Idee wird nicht zunächst nach Gründen gesucht, warum diese träumerisch oder unnötig ist. Stattdessen wird die Idee kritisch weitergesponnen, um Wege aufzuzeigen, wie diese noch größer werden kann. Es steht also nicht das "aber" im Vordergrund, sondern vielmehr das "und" ebenso wie das "oder". Im Fokus steht somit das Ziel, eine Idee in die Realität umzusetzen. Ist dies geschafft, so folgt man der Devise "Throw it against the wall and see what sticks". Es wird also nur mit dem weitergearbeitet, was sprichwörtlich "kleben geblieben" ist. Im Hinblick auf die deutsche Unternehmermentalität, die so häufig durch einen Zukunftspessimismus geprägt ist, ist dies eine sehr erfrischende Perspektive. Ich bin mir sicher, dass das „Silicon Valley Mindset“ mir eine inspirative Stütze für die Zukunft sein wird." Seit 2018 vergibt der Wedeler Hochschulbund jährlich ein Stipendium in Höhe von 3.000 Euro. Das "Silicon Valley Stipendium" ist ein Zuschuss für einen Besuch der Gründerhochburg im Rahmen einer organisierten Reise. Für das Stipendium können Studierende vorgeschlagen werden, die sich in den letzten beiden Semestern in ihrer Abschlussarbeit mit einem Thema rund um das Gründen beschäftigt haben oder unmittelbar im Anschluss an ihr Studium gegründet haben. Aaron Tal hat bereits während seines Studiums Gründungserfahrung gesammelt und sein Vorhaben im Anschluss an sein Studium fortgesetzt. Weitere Stipendiatin war E-Commerce-Absolventin Kristina Engel, die gemeinsam mit FH-Absolvent Alexander Kirtzel das Unternehmen elbWalker gründete.

Zweite Cross Innovation Class

Smart, interdisziplinär, neu gedacht – das ist der Ansatz der Cross Innovation Class, die in diesem Wintersemester zum zweiten Mal stattfindet. Studierende von fünf Hochschulen und aus unterschiedlichen Studiengängen treffen darin auf fünf Unternehmen, die zu lösende Aufgabenstellungen im Gepäck haben. Alle Teilnehmer eint der Wunsch, die Stadt der Zukunft entwickeln zu wollen. Denn die Cross Innovation Class hat in diesem Turnus „Smart City Solutions“ zum Thema. Die bündelnde Kraft der vielen Akteure ist die Hamburg Kreativ Gesellschaft. Mit ihr hatte Prof. Ulrich Hoffmann der Fachhochschule Wedel in 2018 die Cross Innovation Class ins Leben gerufen. Erstmalig entwickelten darin Studierende der FH Wedel gemeinsam mit Studierenden zwei weiterer Hochschulen der Metropolregion Hamburg innerhalb eines Semesters smarte Produktideen anhand realer Kundenanforderungen. Die Premiere der Cross Innovation Class bewies erfolgreich, dass Interdisziplinarität hochschulübergreifend funktionieren kann. Zum Abschluss des Semesters konnten zufriedene Auftraggeber praktisch einsetzbare Prototypen entgegennehmen. Eine Fortsetzung sollte folgen. In der zweiten Cross Innovation Class tüfteln Bachelor-Studierende in Smart Technology (FH Wedel) im Team mit Studierenden in Produktdesign (AMD Akademie Mode & Design), Digital Media (Leuphana Universität), Stadtplanung (HafenCity Universität) und Media Systems (HAW Hamburg). Die Praxispartner der insgesamt 35 Studierenden kommen aus so unterschiedlichen Branchen wie Entsorgung, Werbung, IT, Immobilien und Verkehr. In allen Aufgabenstellungen soll die Partizipation und Wahrnehmung des Einzelnen im öffentlichen Raum im Vordergrund stehen, und die Innovationen sollen das Leben in der Stadt der Zukunft einfacher machen. Lauern doch etwa im Straßenverkehr Gefahren, die mittels Technik wie interaktiven Schutzhelmen frühzeitiger und besser erkannt werden könnten. Nach einer Konzeptionsphase, die auch eine Feldforschung in den beteiligten Unternehmen umfasste, gehen die Studierenden mit ausgereiften Ideen ins Prototyping. Für das Entsorgungsunternehmen Remondis sollen so intelligente Recyclinglösungen entstehen, die Bürger zu einer besseren Mülltrennung motivieren können. Im Fokus der Planungen für den Werbedienstleister Ströer stehen neue Beteiligungsformen, denn im Sinne einer stärkeren Bürgerbeteiligung sollen die Studierenden eine Technologie entwickeln, die das Stimmungsbild einer Stadt abbilden kann. Um multisensorische und multimediale Lösungen geht es auch dem Unternehmen Unibail-Rodamco-Westfield, das derzeit das Westfield Hamburg Überseequartier entstehen lässt. Der Besuch des neuen Quartiers mit einem vielseitigen Kultur-, Freizeit-, Einkaufs- und Entertainmentangebot soll dank der Ideen der Studierenden beispielsweise auch bei Regenwetter zu einem besonderen Erlebnis werden. Die beiden Praxispartner Vitronic, Experte in der industriellen Bildverarbeitung zur Verkehrsüberwachung, und dataport, IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung, richten den Blick der Studierenden auf die sich ändernden Herausforderungen im städtischen Straßenverkehr. Den Anforderungen beispielsweise von Radfahrern stehen unterschiedliche Lösungsansätze gegenüber. So könnten Faktoren wie Gamification umgesetzt in einer Quiz-App zum Verhalten als Verkehrsteilnehmer ebenso zu einer Sensibilisierung und Prävention im Straßenverkehr beitragen wie neue Wearables oder Gadgets, die in verschiedenen Situationen Warnsignale übermittelt. Bis zum 30. Januar haben die Studierenden noch Zeit, an ihren Ideen und Produktinnovationen zu feilen. Dann kommen alle Teilnehmer der Cross Innovation Class zusammen, um in der öffentlichen Abschlussveranstaltung die finalisierten Prototypen abzunehmen. Jeder ist eingeladen, einen spannenden Pitch zu verfolgen und sich von den einzelnen Projekten selbst ein Bild zu machen. Die Veranstaltung findet im designxport in der Hongkongstraße 8 statt und ist kostenfrei. Eine Anmeldung vorab über diesen Link ist jedoch erforderlich.

Planspiel im Bundesrat

Anfang November waren Studierende des Master-Studiengangs IT-Sicherheit auf einer spannenden Mission in Berlin. Sie waren eingeladen, im Rahmen einer internen Schulung des Bundesrats zu IT-Sicherheitsrisiken aufzuklären. In der Schulung mit rund 60 Teilnehmern sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesrats im Bereich der IT-Sicherheit sensibilisiert werden. Die Schulung basierte auf einem Planspiel von known_sense. In insgesamt sechs Stationen wurde darin spielerisch jeweils ein Aspekt der IT-Sicherheit untersucht. Fünf Studierende und Prof. Gerd Beuster, Leiter des Studiengangs IT-Sicherheit, betreuten jeweils eine Station. In einer Station sollten beispielsweise Phishing-Mails von legitimen Mails unterschieden werden. An einer anderen Station wurden die Schäden geschätzt, die durch IT-Sicherheitsvorfälle angefallen sind. An einer dritten Station sollten auf einem Wimmelbild typische IT-Sicherheitsprobleme auf Dienst- und Geschäftsreisen identifiziert werden. Zum Abschluss der Veranstaltung konnte die Delegation aus Wedel dann noch das Spionagemuseum in Berlin besuchen. Im Rahmen einer Führung durch den Bundesrat in Begleitung des IT-Sicherheitsbeauftragten des Bundesrates, Danijel Vollstädt, konnten die Wedeler Studierenden außerdem Interessantes über das Verfassungsorgan lernen. Vollstädt erklärte unter anderem die besonderen Herausforderungen der IT-Sicherheit dieser Institution, der es im Unterschied zu einer Firma nicht um den Schutz besonderer Firmengeheimnisse geht. Oberste Priorität habe vielmehr, dass die Abläufe im Bundesrat nicht gestört werden. Beuster zog zu der Exkursion nach Berlin eine durchweg positive Bilanz: "Für unsere Studierenden war das eine tolle Möglichkeit, die Praxis der IT-Sicherheit bei einem Bundesorgan kennenzulernen. In ihrem Berufsleben wird es eine ihrer Hauptaufgaben sein, als IT-Sicherheitsexperten Sensibilisierungstrainings durchzuführen. Die Schulung gab ihnen Gelegenheit, darin unter Expertenaufsicht erste Erfahrungen zu sammeln. Das ist bei beiden Seiten gut angekommen. Die Studierenden konnten praktische Erfahrungen bei der Wissensvermittlung sammeln, und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesrats haben einiges über aktuelle Bedrohungen in der IT-Sicherheit gelernt."

E-Commerce im Praxistest

Rund 20 Master-Studierende in E-Commerce durchlaufen im aktuellen Semester einen herausfordernden Praxistest. Im letzten Vorlesungssemester des Master-Studiengangs steht das Modul "Projekt E-Commerce" im Stundenplan. In Teams von bis zu fünf Studierenden werden darin Aufgabenstellungen aus der Praxis gelöst. In diesem Semester konnten mit Deichmann, EDEKA, FRICKE, OTTO und tesa erneut interessante Praxispartner für diese Lehrveranstaltung gewonnen werden. Allesamt hatten sie zum Semesterstart spannende Aufgabenpakete im Gepäck. Das Modul zielt darauf ab, praktische Erfahrung im Projekt-Management zu vermitteln und soziale Kompetenzen ebenso wie die Problemlösungskompetenz der Teilnehmer zu stärken. Die Studierenden werden in den Bereichen Projektplanung, Zeitmanagement, Aufgabenteilung und Controlling geschult. Durch die Arbeit im Team trainieren sie die Selbstorganisation, das gemeinsame Erarbeiten praxisrelevanter Lösungen sowie die Ergebnispräsentation. Der Fokus des Moduls liegt eindeutig auf den strategischen Aspekten des E-Commerce. Dies verdeutlich auch ein Blick in die Aufgabenstellungen der beteiligten Unternehmen. Deichmann beauftragte eine Ausarbeitung zu Möglichkeiten der Regalverlängerung für eine optimale Verbindung des Onlineshops mit dem großen Filialnetzwerk. Das Unternehmen EDEKA fragte ein Tracking-Konzept zur Ermittlung relevanter KPIs für die Erfolgsmessung der Auslieferungsprozesse an. Der FRICKE Gruppe geht es um ein Onlinemarketing-Konzept für den Unternehmensbereich GRANIT, der Fachhändlern Ersatzteile, Zubehör und Komponenten zu Landmaschinen, Baumaschinen und Nutzfahrzeugen anbietet. Die Aufgabenstellung von OTTO richtet den Blick auf die Erschließung neuer Kanäle. Das beauftragte Studierenden-Team soll für OTTO die Bedeutung der sozialen Medien mit Fokus auf die Plattformen TikTok, Snapchat und Twitch erheben. Das Unternehmen tesa möchte ebenfalls neue Märkte erschließen und fokussiert den Anschluss weltweit aufstrebender Marktplätze. Bis Ende Februar haben die Studierenden Zeit, ihre Projekte auszuarbeiten. Dann kommen die fünf Teams sowie die Praxispartner zur Abschlusspräsentation zusammen. Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce, ist schon jetzt gespannt auf die Lösungsansätze der Studierenden und erläutert: "Das Master-Projekt ist in meinen Augen eine der wichtigsten Veranstaltungen des Studiengangs, da die Studierenden hier das Erlernte in einer praktischen Aufgabe einbringen und durchweg echte Probleme und Herausforderungen im E-Commerce lösen".

Praxisvorträge im Wintersemester

Auch in diesem Semester ist die Liste an Praxisvorträgen lang. Praktiker aus Beratungshäusern, Start-ups oder von bekannten Handelsketten referieren innerhalb einzelner Lehrveranstaltungen zu Fachthemen und teilen ihr Expertenwissen mit den Studierenden der Hochschule. Die Fachhochschule Wedel und ihre Dozentinnen und Dozenten sind in der Wirtschaft der Metropolregion Hamburg bestens vernetzt. Auch der Wedeler Hochschulbund e.V., der Förderverein der Hochschule mit rund 200 Mitgliedsunternehmen bereichert dieses Netzwerk enorm. Das Netzwerk wird beständig für einen Wissenstransfer in die Hochschule genutzt. In Gastvorträgen vermitteln Praxisvertreter aktuelles Wissen aus ihrer Branche und die Studierenden erlernen Fachinhalte anhand von realen Problemstellungen aus der Praxis. Diese Einbindung von Expertenwissen ist fester Bestandteil im Semesterbetrieb der Hochschule, um die Aktualität und den Praxisbezug in der Lehre zu gewährleisten. Um Studierende aller Fachrichtungen verstärkt von den bestehenden Angeboten profitieren zu lassen, weisen wir hier auf die zahlreichen Praxisvorträge im laufenden Semester hin. Hierfür gibt es den Bereich Praxisvorträge, der fortlaufend aktualisiert wird. Ansprechpartner für die jeweiligen Praxisvorträge ist der entsprechende Dozent laut Vorlesungsplan. Über diese Praxisvorträge im Rahmen der Lehrveranstaltungen hinaus gibt es während des Semesters regelmäßig mittwochs um 17:00 Uhr sowie freitags um 12:30 Uhr das öffentliche Kolloquium. Das Kolloquium ist ein Veranstaltungsformat, das Studierenden relevante Themen aus der Praxis über die eigenen Studienfächer hinaus aufzeigen soll. Alle Kolloquien werden in den News der Hochschule sowie in den Terminen angekündigt.

Messen und Vorträge im Herbst

Nach dem Semesterstart ist vor dem Semesterstart: Jedes Jahr fragen sich junge Erwachsene, wie es nach der Schule weitergehen soll. Eine Option stellt das Studium dar: Hier können Interessen und Fähigkeiten vertieft und der erste Schritt in eine aussichtsreiche berufliche Zukunft getan werden. Im Herbst informiert die Fachhochschule Wedel auf verschiedenen Messen und in Vorträgen über das Studienangebot in den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft. Mit dabei sind klassische Studiengänge wie Betriebswirtschaftslehre oder Informatik, aber auch innovative Studiengänge wie etwa Smart Technology oder IT-Management, Consulting & Auditing. Für diejenigen, die bereits am Ende eines Bachelor-Studiums stehen, informiert die Hochschule auch zu den sechs Master-Studiengängen. In den Monaten bis Dezember 2019 wird die FH Wedel auf folgenden Veranstaltungen durch einen Messestand oder einen Vortrag vertreten sein: Messen: Traumberuf IT & Technik Hamburg Wo? Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg Wann? Mittwoch, 30. Oktober 2019, 08:30 – 14:00 Uhr Startschuss Abi Hamburg Wo? Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg Wann? Samstag, 30. November 2019 Achtung! Eine Anmeldung (kostenlos) bis spätestens zum Donnerstag, 28. November 2019 ist erforderlich. Master and More Hamburg Wo? edel-optics.de Arena Hamburg Wann? Freitag, 06. Dezember 2019, 10:00 – 16:00 Uhr Achtung! Es fällt ein Eintritt von 5,- € an. Durch eine vorherige Online-Anmeldung vergünstigt sich dieser auf 3,- €. Bachelor and More Hamburg Wo? edel-optics.de Arena, Hamburg Wann? Samstag, 07. Dezember 2019, 10:00 – 16:00 Uhr Achtung! Es fällt ein Eintritt von 5,- € an. Durch eine vorherige Online-Anmeldung vergünstigt sich dieser auf 3,- €. Vorträge: parentum Hamburg-Mitte Was? Vortrag: Games, Smart Home, Onlineshopping – Informatik für Querdenker Wo? Berufliche Schule für Banken, Versicherungen und Recht mit Beruflichem Gymnasium St. Pauli (BS11), Budapester Straße 58, 20359 Hamburg Wann? Donnerstag, 24. Oktober 2019, 15:00 – 19:00 Uhr. Der Vortrag der FH Wedel beginnt um 17:50 Uhr. parentum Itzehoe Was? Vortrag: Games, Smart Home, Onlineshopping – Informatik für Querdenker Wo? Sophie-Scholl-Gymnasium, Am Lehmwohld 41, 25524 Itzehoe Wann? Samstag, 09. November 2019, 10:00 – 14:00 Uhr. Der Vortrag der FH Wedel beginnt um 12:10 Uhr. Wer sich auch in Zukunft über aktuelle Veranstaltungen wie Messetermine informieren möchte, kann dies in unserem Terminkalender tun.

Controlling im Versandhandel

Ob Amazon, Babywalz oder Babymarkt: Im Internet gibt es eine Vielzahl von Händlern für Baby- und Kinderprodukte. Für einen Spezialanbieter wie Hans Natur ist es in diesem Marktumfeld grundlegend, die Besonderheiten des eigenen Produktsortiments in den Vordergrund zu rücken und so Käufer von sich zu überzeugen. Um seinen Versandhandel für ökologische Baby- und Kinderprodukte weiter voranzutreiben und zukünftige Entscheidungen besser quantifizieren zu können, wandte sich Firmeninhaber Michael Hans mit seinen Fragestellungen an die Fachhochschule Wedel. Im Austausch wurde daraus ein Aufgabenpaket geschnürt, mit dem sich im vergangenen Sommersemester ein Team aus sechs Studierenden der Hochschule befasste. Ihr Projektziel lautete, ein zukunftsweisendes Controlling-System für Hans Natur zu erstellen. Die Entwicklung eines solchen Controlling-Systems für ein mittelständisches Unternehmen schien für die sechs Studierenden zunächst ein überschaubares Projekt zu sein. Nach der Kick-off-Veranstaltung Anfang Mai ließen sich der Umfang und die Komplexität des Projektes realistischer einschätzen und das Team sah sich doch mit einer größeren Herausforderung konfrontiert. Für diese sahen sie sich jedoch mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen aus ihrem Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre gut gewappnet. Alle sechs studieren ihr Fach in den höheren Semestern, zwei von ihnen mit der Vertiefung Dienstleistungsmanagement und die weiteren vier mit der Vertiefung Financial Accounting & Auditing. Sie absolvierten dieses Praxisprojekt im Rahmen des BWL-Projekts, in dem Studierende der Hochschule im fünften und sechsten Semester die Möglichkeit haben, reale Problemstellungen aus der Praxis im Kontext ihrer Vertiefungsrichtungen zu bearbeiten. Unternehmen reichen hierfür Projektthemen ein, die von Studierenden-Teams ausgewählt und bearbeitet werden. Die Aufgabe der Studierenden ist es, das Projekt zu strukturieren und zielorientiert durchzuführen. Im Sommersemester 2017 hat die FH Wedel das Praxisprojekt erstmalig im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre eingebunden und mit diesem Konzept durchweg positive Erfahrungen gemacht. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung in diesem Studiengang aus. Intensive Analyse führt zu konkreten Ansätzen für mögliche Optimierungen Im September war die Analyse der bereitgestellten Daten von Hans Natur für die Bereiche Finanzbuchhaltung, Lager und Web abgeschlossen und das Studierenden-Team präsentierte dem Firmeninhaber mögliche Handlungsempfehlungen, um Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Michael Hans zeigte sich von der Zusammenarbeit mit den Studierenden begeistert: "Wir konnten in allen Bereichen des Controllings für uns neue Blickwinkel entdecken und Herangehensweisen lernen. Insbesondere die Bereiche Finanzen, Web und Sortimentsgestaltung brachten wertvolle Hinweise für zukünftige Betrachtungen und Maßnahmen. Es war eine bereichernde Zusammenarbeit." Auch die Studierenden zogen Bilanz. "Es war eine einzigartige Erfahrung, ein Controlling-System für ein mittelständisches Unternehmen zu entwickeln. Zum einen kann man in einem solchen Projekt als Studierender sein Wissen aus dem Studium anwenden. Zum anderen wurden durch das Projekt und die enge Zusammenarbeit im Team als auch mit Hans Natur eigene Kompetenzen weiterentwickelt, insbesondere im Bereich der Soft Skills", erzählte Jonas Meißner. Seine Kommilitonin Sarah Biesenbaum ergänzte: "Ich habe viele neue Aspekte eines Unternehmens im Bereich Webanalytics kennengelernt. Neben vielen neuen Informationen über das Arbeiten mit Google Analytics konnte ich mein bereits erlerntes Wissen weiter festigen und ausbauen". Seitens der FH Wedel wurden die Studierenden in diesem Projekt von Prof. Franziska Bönte, Professorin für Controlling und Unternehmensführung, und Prof. Gunnar Harms, Professor für Produktions- und Logistikmanagement, betreut.

Software-Challenge für Schüler

Der Programmierwettbewerb Software-Challenge der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Fachhochschule Wedel soll Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für Informatik begeistern. In Schleswig-Holstein ins Leben gerufen, wird der Wettbewerb inzwischen bundesweit ausgetragen. Teilnehmen können Teams aus mindestens zwei Schülern, die im Verlauf des Wettbewerbs gemeinsam programmieren. Bei kompetenter Begleitung durch die Organisatoren können die Schülerinnen und Schüler bei Spaß und Spannung in die Welt der Informatik einsteigen. Im diesjährigen Wettkampf geht es um das Spiel Hive. Bei Hive treten verschiedene Insekten in Form von sechseckigen Spielsteinen gegeneinander an. Ihr Ziel: Die gegnerische Bienenkönigin bewegungsunfähig machen. Dieses Schicksal soll der eigenen Regentin selbstverständlich erspart werden. Spannend wird das Spiel dadurch, dass jedes Insekt einem anderen Bewegungsrhythmus folgt. Außerdem kann die Bienenkönigin, deren Bewegungskraft stark eingeschränkt ist, im richtigen Moment eingesetzt, die Pläne des Gegners ordentlich durchkreuzen. Eine gute Portion Logik und vorausschauendes, taktisches Denken sind also gefragt, um die Regentin des Mitspielers schachmatt zu setzen. Am Ende der Entwicklungsphase im Februar 2020 schickt jedes Team den selbst programmierten Computerspieler in den Wettkampf. Dieser wird als Meisterschaft ausgetragen, unterteilt in Regionalligen. Die Ergebnisse können fortlaufend analysiert werden. Das ermöglicht den jungen Programmierern, ihre virtuellen Spieler während des Wettkampfs weiter zu verbessern. Beim Finale der acht besten Programme werden schließlich im Juni 2020 die Gewinner-Teams ermittelt. Für einen realistischen Eindruck von der Informatik und Software-Entwicklung "Der Programmierwettbewerb vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen realistischen Eindruck von der Informatik und der Software-Entwicklung", erklärt Prof. Florian Schatz, der das Projekt an der FH Wedel betreut und dort den Studiengang E-Commerce leitet. "Wir freuen uns, wenn wir bei einigen Schülern so Begeisterung für das Fach wecken können und sie sich danach für ein Informatik-Studium interessieren." Mehrere Kooperationspartner steuern zur Software-Challenge Sachpreise bei. Außerdem werden über 100 Stipendien in einer Höhe von jeweils bis zu 3.600 Euro an Schülerinnen und Schüler vergeben, die sich in herausragender Weise während des Programmierwettbewerbs ausgezeichnet haben. Stipendien für engagierte Schülerinnen und Schüler Die Fachhochschule Wedel vergibt im Zuge der Software-Challenge fünf Empfehlungsschreiben für eine Bewerbung auf das Deutschlandstipendium, um so besonders talentierten Teilnehmern ein Studium an der Hochschule zu erleichtern. Ein Jahr lang erhalten fünf Stipendiaten eine Förderung von 300 Euro monatlich für ihr Studium in Wedel, vorzugsweise in einem der informatikorientierten Studiengänge der Hochschule.

Erster Auftrag zu einem ehrwürdigen Anlass

Die satirische Filmreihe "Die schlechtesten Filme aller Zeiten" hat bei ihren Fans Kultstatus. Ende September feiert der Sender TELE 5 die 100. Folge und schenkt den Fans anlässlich des Jubiläums SchleFaZ als Spiel. Mit der Ausstrahlung am 6. September wurde das Handy-Spiel dem Publikum präsentiert. Seine Entwicklerin ist Anna Franziska Horne, Absolventin des Studiengangs Computer Games Technology an der Fachhochschule Wedel. "Im Anschluss an mein Kolloquium zur Bachelor-Thesis fragte mich mein Betreuer Prof. Dennis Säring, ob ich Interesse hätte, einen Auftrag zur Spiele-Entwicklung anzunehmen", erzählt Anna Franziska. "Das klang ziemlich spannend und kam zu einem passenden Zeitpunkt." Im März 2019 schloss Anna Franziska ihren Bachelor of Science in Computer Games Technology überdurchschnittlich gut mit einer Endnote von 1,5 ab. Wenig später, Mitte April befand sie sich bereits in enger Abstimmung mit TELE 5. Ihre Aufgabe: Entwicklung eines Jump 'n' Run-Games für Android und iOS in dem die beiden Moderatoren der Sendung, Oliver Kalkofe und Peter Rütten, die Hauptrollen übernehmen. Als Briefing hatte sie von dem Sender eine Spielidee als Vorlage bekommen, doch bis das Spiel den typischen SchleFaZ-Charakter hatte, war es ein weiter Weg. Rund vier Monate in Teilzeit-Arbeit waren für die Spiele-Entwicklung eingeplant. Den Job hatte Anna Franziska alleine vor der Brust. Als Berater standen ihr aber ein paar Gamer-Freunde und auch ihre Professoren aus dem Studium, Dennis Säring und Christian-Arved Bohn, zur Seite. "Dank der Fähigkeiten aus meinem Studium ließ sich auch die kurze Einarbeitungszeit wuppen." Zunächst ging es darum, dass Game-Design abzustimmen und eine gute Projektplanung aufzusetzen. "Dies waren Jobs, auf die mich mein Studium sehr gut vorbereitet hat, denn im Projekt Game-Design ging es genau um solche Fragestellungen wie Erstellung eines Zeitplans, Bau von Prototypen und Aufsetzen eines Betatests." Während ihres Studiums hatte Anna Franziska in verschiedenen Lehrveranstaltungen bereits zwei Spiele entwickelt, eines in der Unity-Engine und eines in der Unreal-Engine. Das SchleFaZ-Spiel ist mithilfe der Unity-Engine entwickelt worden, denn die Vorlage hatte dort gut funktioniert. Dank des Backgrounds aus dem Studium ließ sich der Job auch bei der sehr kurzen Einarbeitungszeit gut meistern. Neu war für Anna Franziska jedoch die Herausforderung ein Handy-Spiel zu entwickeln, denn während des Studiums stand doch die Desktop-Programmierung im Vordergrund. "Die mobile Entwicklung hat ganz andere Anforderungen und Kniffe, die es zu berücksichtigen gilt", erklärt Anna Franziska. Sehr viel Spaß im Projekt hat ihr die Animation gemacht. Das Grafikdesign stammt von Sven Knoch. Seinen Grafiken hat sie Leben eingehaucht, sodass die Moderatoren Oliver Kalkofe und Peter Rütten dann auch mal im Flugmodus durch das Spiel sausen. Fliegende Filmrollen und Cocktails zur Erfrischung Die Spielidee zu SchleFaZ ist einfach: Es müssen so viele Zelluloidfilmrollen, wie nur möglich, eingesammelt werden, damit genug schlechte Filme für den perfekten SchleFaZ-Abend bereit liegen. Tornados und Haie stellen sich als mögliche Game-Changer in den Weg, doch Cocktails sorgen für einen erfrischenden Ausgleich. Rein mechanisch gab es da für die Entwicklerin Anna Franziska einiges zu programmieren. Rund 25 Muster sind hinterlegt und bieten genug Abwechslung. Der Erfolg ist nur wenige Tage nach Veröffentlichung des Spiels gut messbar. Über 1000-Mal wurde das Spiel bereits für Android heruntergeladen. Bisherige Nutzer bewerten das Spiel im Durchschnitt mit 4,4/5 im Google Playstore beziehungsweise 4,9/5 im App Store. Das Spiel ist vollständig kostenlos und beinhaltet keine Werbung. Eine Herausforderung in diesem Auftrag war die rechtliche Abklärung beispielsweise hinsichtlich des Datenschutzes sowie die Vorbereitungen für die Freigaben in den beiden App Stores. "Das war für mich so nicht absehbar, dass dieser Bereich neben den Programmierungen so zeitaufwendig und nervenaufreibend sein würde", erzählt Anna Franziska. Sehr viel habe sie auch in der Kundenkommunikation und im Umgang mit Kundenwünschen hinzugelernt, erzählt sie weiter. "Selbst wenn wir im Studium sehr praxisnah lernen, ist das erste echte Kundenprojekt doch noch einmal etwas ganz Neues." Im Oktober startet Anna Franziska den Master-Studiengang Games Engineering an der Technische Universität München. Die Games-Programmierung macht ihr weiterhin sehr viel Spaß und beruflich kann sie sich eine Weiterentwicklung in diesem Bereich gut vorstellen. Da sie aber auch sehr gerne fachlich fundiert arbeitet und in ihrem Bachelor-Studium bereits ein sehr hohes theoretisches Niveau bewiesen hat, freut sie sich nun darauf, ihre hervorragenden Informatikkenntnisse m Master-Studium unter Beweis zu stellen und dort die Computertechnologien für die Games-Entwicklung noch tiefer zu durchdringen.

Hallo Europa!

Barcelona, Helsinki, Prag oder doch Vilnius? Die Fachhochschule Wedel hat auch innerhalb Europas über das Erasmus+-Programm der Europäischen Union einige spannende Universitäten in ihrem Partnernetzwerk. Unter den rund 30 Partnerhochschulen sind 14 Universitäten im Erasmus+-Programm. Diese verteilen sich auf zwölf Länder. Auch fünf pulsierende Metropolen sind in der Partnerliste zu finden. Zwei der Partneruniversitäten haben darüber hinaus auch Angebote für Master-Studierende. Unter dem Motto "Hallo Europa!" möchte die Fachhochschule Wedel das Auslandsstudium in einem der europäischen Partnerländer stärker in den Fokus rücken. Denn die Vielfalt, die Europa zu bieten hat, rückt bei dem Blick in die Ferne manches Mal in den Hintergrund. Dabei bietet ein Auslandssemester mit einem Erasmus+-Stipendium klare Vorteile. Als Erasmus+-Stipendiat zahlt man im Ausland keine Studiengebühren, erworbene Leistungen werden anerkannt, zudem erhält man eine monatliche Förderung von mindestens 330 Euro. Die Förderungshöhe richtet sich nach drei Ländergruppen, die die EU-Kommission eingeteilt hat. "Die Erasmus+-Förderung war sehr hilfreich und gut", sagt beispielsweise Denis Schmahl, der im Wintersemester 2017/2018 am Dundalk Institute of Technology in Irland war. Sven Elsner erzählt, dass die Bewerbung für die University of Gloucestershire relativ unkompliziert war: "So wurde bereits vor Abreise aus Deutschland durch die Universität in England geprüft, ob die gewählten Kurse im jeweiligen Semester verfügbar waren, und zu erforderlichen Änderungen umgehend kommuniziert." Gelebtes Miteinander über Ländergrenzen hinweg Erasmus+ steht für die Stärkung der europäischen Identität und ein gelebtes Miteinander über Ländergrenzen hinweg. Das weiß auch Bastian Stender, der im Wintersemester 2017/2018 an der University of Applied Social Sciences in Vilnius war: "Über Litauen wusste ich so gut wie gar nichts und hatte die Chance durch mein Auslandssemester ein neues Land kennenzulernen. Durch die Kommunikation mit anderen Erasmus-Studenten habe ich viel über andere Nationen und deren Sitten gelernt." Fotowettbewerb "Hallo Europa!" Mit dem Wintersemester 2019/2020 startet die Fachhochschule Wedel die Kampagne "Hallo Europa!" und ruft alle Studierenden, die dieses Wintersemester oder im Sommersemester 2020 mit Erasmus+ ins Ausland gehen, zum Mitmachen auf. Und darum geht es: Die FH Wedel sucht das beste Foto passend zum Motto "Hallo Europa". Als Preis ist ein Kurztrip nach Brüssel im Wert von 350 Euro inklusive Anreise und Unterkunft für zwei Nächte ausgelobt. Gesucht wird "das eine Foto", das den Campus oder die Umgebung der Partneruniversität oder auch Lernsituationen dort zeigt und das Motto "Hallo Europa!" am besten trägt. Einreichungen inklusive einer Kurzbeschreibung des Fotos gehen per E-Mail an Nicole Haß, Leiterin des International Office. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020. Nach Einsendeschluss entscheidet eine Jury über das beste Foto. Alle Teilnehmer am Wettbewerb werden zu einem sommerlichen Get-together am 9. Juli in Wedel eingeladen, bei dem dann auch die Gewinnerin oder der Gewinner gekürt wird. Die Teilnahmebedingungen An dem Fotowettbewerb "Hallo Europa" teilnahmeberechtigt sind immatrikulierte Studierende der FH Wedel, die im Wintersemester 2019/2020 oder im Sommersemester 2020 ihr Auslandssemester über Erasmus+ absolviert haben. Die eingereichten Fotos müssen sich thematisch mit dem Motto "Hallo Europa" und der besuchten Partneruniversität beschäftigen. Es können nur hochauflösende Fotos im Querformat berücksichtigt werden. Die Art der Gestaltung ist jedem Teilnehmer freigestellt. Fotos inkl. einer Kurzbeschreibung müssen per Mail an nha@fh-wedel.de gesendet werden. Die Kurzbeschreibung soll Auskunft darüber geben, was zu sehen ist und wie das Motto "Hallo Europa" im Foto umgesetzt wurde. Zeigt das eingereichte Foto erkennbar Personen, die ein Recht am eigenen Bild haben, ist es erforderlich, dass zusätzlich eine schriftliche und von jedem Abgebildeten unterzeichnete Einverständniserklärung, die Umfang und Art der geplanten Verwendung der Aufnahme darstellt, eingereicht wird. Mit dem Einreichen eines Fotos versichert der Teilnehmer, dass er oder sie keine Rechte Dritter, insbesondere Urheberrechte verletzt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020. Später eingereichte Fotos können nicht berücksichtigt werden.   Mit der Teilnahme am Fotowettbewerb "Hallo Europa" stimmt die Person zu, dass das eingereichte Foto inklusive Kurzbeschreibung sowie vollständigem Namen und Studiengang der Person für öffentlichkeitswirksame Zwecke veröffentlicht werden dürfen. Dazu zählen die Social Media Kanäle, die Webseite sowie Printpublikationen der FH Wedel. Foto: Jan von Allwörden/DAAD

Marktanalyse für Softwareauswahl

Vier Studierende im Bachelor-Studiengang IT-Management, Consulting & Auditing durchliefen in diesem Sommersemester ihr erstes Praxismodul. Für den erst im Wintersemester 2016 gestarteten Studiengang war die Durchführung dieses Projekts das erste seiner Art und die Premiere wartete mit einem hochkarätigen Praxispartner auf: dem SPIEGEL-Verlag. Anfang Mai trafen sich die Leitung IT & Einkauf des Verlagshauses, Mitarbeiter der Abteilung, die vier Studierenden und die Leitung des Studiengangs IT-Management, Consulting & Auditing zum Kick-off. Die Ausgangssituation: Um die Errungenschaften der Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, möchte der SPIEGEL-Verlag mit seinen über 1.100 Mitarbeitern die internen Einkaufsprozesse verbessern und ein weitestgehend automatisiertes Bestellverfahren einführen. Also machte sich das Studenten-Team auf, die internen Prozesse der Abteilung kennenzulernen, zu hinterfragen und nach Lösungen in Form einer passenden Software zu suchen. In drei Phasen zur idealen Software-Lösung Um sich inhaltlich der Aufgabenstellung zu nähern und in einzelnen Teilschritten den Weg zur bestmöglichen Lösung für ihren Kunden zu gehen, wählten die Studierenden ein typisches 3-Phasen-Modell: Initialisierung, Problemverständnis, Lösungsentwicklung. Zunächst ging es also darum, Verantwortlichkeiten und Aufgaben zu klären sowie Letztere zu terminieren. Zum besseren Problemverständnis wurden anschließend mehrere Interviews mit Mitarbeitern aus verschiedenen Positionen und Bereichen geführt. Entscheidend voran brachte das Projekt ein gemeinsamer Workshop. "Der letzte große Schritt zur Analyse über die Feinheiten war ein an Design Thinking angelehnter Workshop", erzählt der Student Erik Bardenhewer. "Bei diesem Workshop ging es noch mal ganz granular darum, herauszufinden, was die imaginär perfekte Software denn können müsste. Eine Vielzahl an bislang im Hintergrund stehenden, innovativen Anforderungen konnte identifiziert werden." Über die Entwicklung eines Ideen-Soll-Prozesses und die Definition von K. O.-Kriterien wollten die Studierenden dann anhand eines exakten Anforderungskataloges den Markt nach passenden Angeboten durchforsten. Nach einer ersten Marktanalyse landeten zunächst rund 20 Software-Anbieter auf der Longlist der Studierenden. Unter den sehr unterschiedlichen Angeboten die gewinnbringende und passgenaue Lösung herauszufiltern, war für das studentische Team eine der größten Herausforderungen und Erik schlüpfte auch in eine bislang unbekannte Rolle. "Bei diesem Projekt war ich als Vertreter der SPIEGEL-Gruppe ja selber der Kunde und musste erst einmal lernen, mich von den Vertrieblern nicht zu stark einwickeln zu lassen." Für die bestmögliche Bewertung der Angebote entwickelten die Studierenden ein Scoring Modell mit Kriterien wie Integrierbarkeit, Implementationszeit und Funktionsumfang. Anhand der Punktevergabe schafften es drei Anbieter auf die Shortlist, welche in gemeinsamen Terminen mit dem SPIEGEL ihre Software vorführten. Ende August hatten die Studierenden ihre Abschlusspräsentation. Der SPIEGEL plant nun, in den kommenden Monaten eine der drei Software-Lösungen in das Intranet zu integrieren. Sven Rathjen, Leiter der IT des SPIEGEL-Verlags und Alumnus der Fachhochschule Wedel, zeigte sich sehr zufrieden: "Wir haben durch die Zusammenarbeit mit den Studierenden mehrere neue Anbieter kennengelernt und in Summe deutlich mehr herausbekommen als wir investieren mussten." "Wir haben uns schnell nicht mehr als fremde Studenten gefühlt, sondern eher wie Mitarbeiter." Auch die Studierenden bewerteten das Projekt durchweg positiv. "Die Zusammenarbeit mit der SPIEGEL Gruppe hat uns allen sehr viel Spaß bereitet", erzählt Erik und ergänzt "Wir haben uns schnell nicht mehr als fremde Studenten gefühlt, sondern viel eher wie vollwertige Mitarbeiter." Als Einstieg in die Aufgabenstellung sahen die Studierenden insbesondere das Wissen aus den Lehrveranstaltungen "IT-Management & Prüfung", "Strategisches IT-Management" und "Lebenszyklus von IT-Systemen" als sehr hilfreich an. Alle vier Studenten brachten darüber hinaus auch hilfreiche Praxiserfahrung mit. Eric Bardenhewer und Niclas Kreutner engagieren sich beide in der studentischen Unternehmensberatung Hanseatic Consulting. Matthias Keßler hat Projektexpertise durch Praktika im Audit Bereich und auch Max Schumann hat bereits Projekt- und Beratungserfahrung. Die Kooperation zwischen der SPIEGEL-Gruppe und der Fachhochschule Wedel wird auch über dieses Projekt hinaus weiter fortgesetzt. Die SPIEGEL-Gruppe zählt inzwischen zu den Partnern im dualen Studium der FH Wedel und rekrutiert derzeit für das Bachelor-Studium (Wirtschafts-)Informatik zum Studienstart im Oktober 2020.

Let`s go to New York!

Ein Semester im Ausland erweitert den Horizont und bringt viele internationale Kontakte. Die Fachhochschule Wedel hat ihr Netzwerk an Partneruniversitäten erneut erweitert und bietet ab 2020 auch ein Auslandssemester an der Ostküste der USA nahe der Metropole New York beim SUNY College Old Westbury auf Long Island an. Das Studienangebot von SUNY Old Westbury umfasst insgesamt 45 Bachelor-Studiengänge an der School of Arts and Sciences, School of Business und School of Education. Für Studierende der FH Wedel gibt es passende Module für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Old Westbury ist ein öffentliches College, gegründet 1965 und zählt rund 5.000 Studierende. Nur ein sehr kleiner Teil der Studierenden, etwa 75 sind Austauschstudierende. So kommen diese leicht in Kontakt zu den Einheimischen. Es wird in sehr kleinen Gruppen mit rund 20 Studierenden unterrichtet. Das Verhältnis von Studierenden zu Lehrenden beträgt 18:1. Die School of Business hat zudem eine AACSB-Akkreditierung. "Diesem Standard fühlen wir uns sehr verpflichtet", sagt Becky Evans, Assistant Director of Admissions der SUNY Old Westbury. Das Motto der SUNY Old Westbury ist es, Landleben und Großstadt zusammen vielfältig zu erleben. Der bewaldete Campus ist großzügig und parkähnlich angelegt. Zum Times Square in New York City sind es nur 22 Meilen. Das International Office der FH Wedel mit Nicole Haß und Regina Seybold hilft Studierenden dabei, ihr Auslandssemester zu organisieren. Ein Auslandssemester am SUNY College Old Westbury ist bereits zum Sommersemester 2020 möglich. Bachelor-Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen, die ihr Auslandssemester für das Sommersemester 2020 planen, sollten bereits im August Kontakt zum International Office aufnehmen, um zentrale Fragen für die Bewerbung rechtzeitig zu klären.

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