Foto: Jan von Allwörden/DAAD

Ins Ausland mit Erasmus+

Studierende haben zahlreiche Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ zu fördern. Für eine Länge von bis zu zwölf Monaten wird ein Auslandsstudium gefördert. Als Erasmus+-Stipendiat zahlt man im Ausland keine Studiengebühren, erworbene Leistungen werden anerkannt, zudem erhält man eine monatliche Förderung von mindestens 330 Euro (Stand 2019). Die Förderungshöhe richtet sich nach drei Ländergruppen, die die EU-Kommission eingeteilt hat. Erasmus+ Stipendien sind darüber hinaus kombinierbar mit BAföG und Deutschlandstipendium.

Rund 15 Partneruniversitäten der FH Wedel nehmen am Erasmus+-Programm teil und sind in der Übersichtsseite entsprechend gekennzeichnet. Der Bewerbungsprozess für Erasmus+ und Programme außerhalb Erasmus+ ist identisch. Sie können sich mit drei Wünschen für eine Partneruniversität gleichzeitig für Erasmus+ und Programme außerhalb Erasmus+ bewerben. Für ein Auslandssemester an einer Erasmus+-Partnerhochschule gelten einige Bedingungen, die in der Planung sowohl vor als auch nach dem Auslandsaufenthalt berücksichtigt werden müssen.

Vor der Abreise: Learning Agreement, Sprachtest, Grant Agreement

Die Kurswahlvereinbarung, genannt Learning Agreement, hilft den Studierenden und Partnerhochschulen bei der Planung. Außerdem ist es ein Nachweis über die vereinbarte Kurswahl. Bitte orientieren Sie sich dafür am Vorlesungsverzeichnis der Partnerhochschule sowie den Informationen des International Office.

Das Learning Agreement erhalten Sie im International Office und muss vor der Abreise im Original, vollständig ausgefüllt und unterschrieben beim International Office der FH Wedel eingereicht werden.

Um eine Erasmus+-Förderung zu erhalten, ist es erforderlich sowohl vor als auch nach der Reise einen Online Linguistic Support (OLS) Sprachtest zu absolvieren. Hierzu bekommen Sie vom OLS-Sprachtool eine automatisierte E-Mail.

Das sogenannte Grant Agreement, also der Vertrag über die Fördermittelzuweisung, ist ein Vertrag zwischen der FH Wedel und Ihnen. Er wird vor der Reise individuell mit Ihnen besprochen und vom International Office in Zusammenarbeit mit Ihnen ausgefüllt.

Nach Ankunft: Arrival Form

Bitte beachten Sie, dass Sie vertraglich dazu verpflichtet sind, uns innerhalb von einer Woche nach Ihrer Ankunft im Ausland eventuelle Probleme oder Kursänderungen mitzuteilen.

Das Arrival Form, die Teilnahmebestätigung der Partneruniversität, muss innerhalb von einer Woche nach Ankunft an der Partnerhochschule im International Office eingereicht werden – im Original mit den jeweiligen Unterschriften und Stempeln der Partnerhochschule.

Nach Ende des Auslandssemesters

Innerhalb der ersten zwei Wochen nach Ende des Auslandsaufenthalts gibt es die folgenden To-dos:

  • Erfahrungsbericht: Sie werden per E-Mail vom Mobility Tool der EU aufgefordert, einen Erfahrungsbericht abzugeben.
  • OLS-Sprachtest: Sie werden vom OLS-Sprachtool per E-Mail aufgefordert, einen zweiten Sprachtest innerhalb der Zeitvorgabe zu absolvieren.
  • Ausformulierter persönlicher Erfahrungsbericht: Wir bitten Sie, uns für nachfolgende Interessenten an einem Auslandssemester einen ausführlichen Erfahrungsbericht zur Verfügung zu stellen, den wir unter Partneruniversitäten veröffentlichen können. Hierzu rufen Sie bitte dieses Onlineformular auf, in dem Sie uns ganz bequem einige Fragen zu Ihrem Auslandssemester beantworten. Fotos schicken Sie bitte an pressestellespam prevention@fh-wedel.de.
  • Transcript of Records: Die Noten werden erst umgerechnet und im Notenkonto erfasst, wenn dem International Office eine Kopie des Transcript of Records der Partneruniversität vorliegt.

Bitte beachten Sie, dass die Erasmus+-Förderung nur an Studierende geht, die das Learning Agreement, die beiden Erfahrungsberichte, das Arrival Form sowie das Grant Agreement vollständig im International Office eingereicht haben. Sollten der Sprachtest oder andere Formalitäten ausstehen, behalten wir uns vor, die Förderung zurückzuverlangen.

Das Erasmus+-Programm im Überblick

Das Hochschulprogramm Erasmus+ fördert seit 1987 die grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal in Europa. Bisher haben bereits über 2 Millionen Studierende und 200.000 Dozenten die Chance eines Auslandsaufenthalts in mittlerweile 33 Ländern. genutzt. In 2013 entschieden das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Generation über die neue Programmgeneration Erasmus+ 2014-2020. Hierfür wurde eine Mittelausstattung von rund 15 Milliarden Euro bis zum Ende der Laufzeit eingeplant. Für den Bildungsetat der EU ist dies eine Steigerung um etwa 40 Prozent. Weitere Informationen zum Programm Erasmus+ finden Sie bei der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit – DAAD sowie in der Erasmus+ Studierendencharta und dem European Policy Statement. Der FH Wedel ist zudem die Erasmus+ Universitätscharta (EUC) verliehen worden. Diese Charta wird Hochschulen als Beweis dafür verliehen, dass sie alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+-Programm erfüllen.

Programmländer sind Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern sowie außerhalb der EU Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen, Türkei.