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News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

Orientierungswoche für Erstis

Die Fachhochschule Wedel bietet gemeinsam mit dem Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) und dem Hochschulsport e. V. eine Orientierungswoche für alle Erstsemester-Studierenden im Bachelor als auch Master an. Ziel ist es, einen guten Überblick über die Infrastruktur sowie wichtige Kanäle, Einrichtungen und Termine zu geben, um einen unbeschwerten Einstieg an der Fachhochschule Wedel zu gewährleisten. Ablauf Los geht es mit einer Begrüßung durch die Fachhochschule und den AStA, um wichtige Einblicke zum Semester- und Studienablauf zu vermitteln. Ein Highlight ist das Mentorenprogramm des AStA. Hier haben Neulinge die Möglichkeit, mit Studierenden höherer Jahrgänge sowie Kommilitonen ihres Fachbereichs in Kontakt zu treten. Im Rahmen von Führungen durch Rechenzentren und Bibliothek wird sichergestellt, dass die Studierenden mit der Infrastruktur hinreichend vertraut sind. Auch Vorträge wie „Lernstrategien für ein erfolgreiches Studium“ und „Finanzen, Steuern und Versicherung“ sind ein wichtiger Bestandteil der Orientierungswoche, die von einen Lerncoach sowie dem Studentenwerk Schleswig-Holstein angeboten werden. Auch der Hochschulsport e.V. stellt sich vor. Durch die verschiedenen Angebote des Hochschulsports wie zum Beispiel Fußball, Volleyball, Badminton oder auch Segeln erhalten Studierende die Möglichkeit, sich neben dem Studium einen guten Ausgleich zu schaffen. Die Teilnahme an der Orientierungswoche ist freiwillig und lässt sich mit dem Mathe-Brückenkurs, der für die neuen Bachelor-Studierenden angeboten wird, sehr gut vereinbaren. Weitere Informationen zum Mathe-Brückenkurs sowie zur Orientierungswoche erhalten Studierende in einem postalischen Schreiben. Den gesamten Ablaufplan zur Orientierungswoche können Sie hier einsehen.

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft – Mehrwert durch Austausch“ der Handelskammer Hamburg und der Innovations Kontakt Stelle Hamburg bietet eine Plattform zur Förderung der Kommunikation zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Metropolregion Hamburg. Das regelmäßige Format bildet die Wertschöpfungskette eines Schwerpunktthemas ab und bietet Unternehmens- und Wissenschaftsvertretern Möglichkeiten zum Netzwerken. Im September befasst sich die Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Internet of Things – neueste Entwicklungen im Bereich smarte Geräte, Sensorik und Messtechnik“. Drei Professoren aus den Bereichen Informatik und Produktionstechnik, die einen engen Austausch mit der Praxis pflegen, werden in kurzen Impulsvorträgen ihre aktuellen anwendungsnahen Forschungsarbeiten zum Thema sowie ihre Praxisprojekte mit der Wirtschaft vorstellen. Prof. Ulrich Hoffmann, Leiter der Studiengänge Smart Technology und Informatik, wird das Thema „Smarte Geräte im Internet der Dinge“ beleuchten. Zum Hintergrund: Die zunehmende Vernetzung von Geräten im Internet der Dinge stellt Wirtschaft und Wissenschaft vor neue Herausforderungen in Bezug auf Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Datenschutz. Die immens große Anzahl von IoT-Geräten erfordert neue Ansätze, um sie überblicken und beherrschen zu können. Gesucht werden smarte IoT-Geräte, die robust und wartungsfreundlich unaufdringlich und zuverlässig ihre Dienste tun. Sein Vortrag gibt einen Überblick über die IoT-bezogenen Forschungsaktivitäten der FH Wedel im Bereich smarter Geräte und smarter Umgebungen. Diese umfassen Situationserkennung in smarten Räumen mithilfe von Machine Learning, automatische Erkennung und Konfiguration von IoT-Geräten, IoT-spezifische IT-Sicherheit sowie mobile und energieeffiziente IoT-Geräte mit Funk-Anbindung. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die offen sind für wissenschaftliche Kontakte, die ihre Innovationsfähigkeit steigern und die Chancen der Digitalisierung für ihr Geschäftsmodell nutzen möchten. Sie findet am 17. September zwischen 17:00 und 19:00 Uhr in der Handelskammer Hamburg statt. Anmeldungen sind bis zum 10. September 2019 verbindlich hier online möglich.

Last minute zum Studienplatz

An der Fachhochschule Wedel sind zum Wintersemester 2019/2020 noch Bachelor- und Master-Studienplätze frei. Last-Minute-Bewerbungen sind bis zum 30. September in verschiedenen Fachrichtungen der Bereiche Informatik, Technik und Wirtschaft möglich. Diese Frist gilt auch für beliebte Studienfächer wie Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Das Studienangebot der Fachhochschule Wedel umfasst elf Bachelor- und sechs Master-Studiengänge. Die Bandbreite des Angebots ist insbesondere im Bereich Informatik groß und in den letzten Jahren vermehrt um zukunftsweisende, interdisziplinäre Studiengänge erweitert worden. IT-Ingenieurwesen Im Bachelor-Studiengang IT-Ingenieurwesen lernen die Studierenden von Grund auf, technische Systeme als Ganzes und deren Wirkung in der digitalen Wirtschaft zu verstehen. Sie erlernen den Weg von klassischen Technologien hin zu vernetzten Produktionstechniken der Industrie 4.0 und werden so zu gefragten Ingenieuren mit IT-Fachwissen. In den beiden zur Wahl stehenden Vertiefungsrichtungen Energiesysteme und Produktionssysteme wird auf die ingenieurwissenschaftlichen und informationstechnischen Grundlagen der ersten Semester fachspezifisch aufgebaut und der jeweilige Praxisbezug fokussiert. IT-Management, Consulting & Auditing Der Bachelor-Studiengang IT-Management, Consulting & Auditing betrachtet IT-Systeme aus der Perspektive des Managements, der IT-Beratung und der Wirtschaftsprüfung. Mit dieser Kombination ist der Studiengang bundesweit einzigartig. Das Studium ist anwendungsorientiert und fächerübergreifend ausgerichtet. Ein Beirat aus Vertretern namhafter Unternehmen sichert die Aktualität und Praxisrelevanz der Studieninhalte ab. Das erlangte Wissen bringen die Studierenden frühzeitig in der Praxis sowie in Projekt- oder Fallstudien ein. Smart Technology Der Bachelor-Studiengang Smart Technology befasst sich mit intelligenten Systemen und vermittelt Fähigkeiten und Techniken zur Entwicklung von Produktinnovationen. Inhalte aus der Informatik und den Ingenieurwissenschaften greifen ineinander. Das Curriculum ist in hohem Maß projektorientiert und bietet ausreichend Gestaltungsspielraum für die Entwicklung eigener kreativer Ideen. Darin werden die Studierenden auch in Modulen wie Kreativitätstechniken oder Entrepreneurship unterstützt. Die SmartArea, das Tüftlerlabor der Hochschule, nutzen sie für die prototypische Umsetzung ihrer Produktinnovationen. Alles auf einen Blick Studieninteressierte können sich auch unter Bachelor einen Überblick über alle Bachelor-Studiengänge sowie unter Master über alle Master-Studiengänge verschaffen. Das Anmeldeverfahren der FH Wedel ist denkbar einfach. Am besten Sie drucken den Studienvertrag aus, füllen diesen aus und senden ihn mit Ihren Zeugnissen und einem tabellarischen Lebenslauf an uns. Das Semester beginnt am 14. Oktober 2019. Zweistufiges Aufnahmeverfahren für BWL Für ein Studium an der FH Wedel benötigen Studienbewerber die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Die Studiengänge sind zulassungsfrei mit Ausnahme des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre. Für diese Studienrichtung gilt ein zweistufiges Zulassungsverfahren. Studieninteressierte mit einem Notendurchschnitt von 2,5 und besser erhalten direkt eine Zusage. Erreichen die Bewerber den Notendurchschnitt von 2,5 nicht, können sie in der zweiten Stufe an einem Auswahltest teilnehmen. Ein Beispieltest zur Vorbereitung steht zur Verfügung. Vor dem Start des Wintersemesters wird noch ein Auswahltest stattfinden. Der Termin ist am 11. September 2019. Um an diesem Test teilnehmen zu können, sollte Ihre Bewerbung bis spätestens 5. September bei uns eingegangen sein.

Wie attraktiver Arbeitgeber in der Inkassobranche werden?

Im Werben um gut ausgebildete Fachkräfte schlagen viele Unternehmen zunehmend neue Wege ein. Recruiting findet überwiegend digital und verstärkt auch über soziale Medien statt. Dieser Herausforderung stellte sich auch die EOS Gruppe und formulierte ein Projektziel, dem sich eine Gruppe aus sechs Studierenden der Fachhochschule Wedel in einem Praxistest in diesem Sommersemester näherte. LinkedIn, YouTube oder Corporate Blog? Welche Präsenz als Arbeitgeber in welchen Kanälen ist besonders zielführend bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften? Und welche Rolle spielen Bewertungsplattformen wie kununu oder Glassdoor? Mit diesen Fragestellungen wurden sechs Studierende der Fachhochschule Wedel Mitte April im Kick-off-Termin bei der EOS Gruppe in Hamburg konfrontiert. Da die weltweit agierende EOS Gruppe in Westeuropa neben Deutschland in sieben weiteren Ländern vertreten ist, sollte die Projektgruppe die Situation in den einzelnen Märkten analysieren. „Auf den ersten Blick wirkten der Umfang und die Komplexität der Aufgabe relativ überschaubar. Allerdings hat sich im Laufe des Projektes herausgestellt, dass eine gute Organisation und ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit notwendig waren, um die Aufgaben erfolgreich zu bearbeiten“, so die einvernehmliche Einschätzung des Teams der FH Wedel. Die sechs Studierenden, allesamt in höheren Semestern des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre hatten sich ihren Interessen entsprechend für dieses Thema zusammengefunden. Aufgrund der verschiedenen Semester und Schwerpunkte im Studium, war die Vertrautheit mit der Aufgabenstellung zu Beginn jedoch unterschiedlich. Insbesondere das Wissen aus der Vorlesung Projektmanagement erwies sich allen als hilfreich. Herausforderung Personalmarketing Zum Abschluss des Semesters präsentierten die Studierenden nun die zentralen Erkenntnisse ihrer Analyse sowie ihre daraus resultierenden landesspezifischen sowie übergreifenden Handlungsempfehlungen und zogen auch persönlich Bilanz. „Das Projekt war für mich ein interessanter Einblick in einen Themenbereich, dem in meinem Studienschwerpunkt Financial Accounting & Auditing kaum Bedeutung beigemessen wird. Ein Mehrwert für mich war daher die gewonnene Erfahrung durch das Managen des Projektes und die Zusammenarbeit in der Gruppe“, erzählt Kevin Alexander Koyro. Sein Kommilitone Robin Lübker aus der Vertiefungsrichtung Marketing und Medien hat eindeutig sein Berufsziel im Marketing: „Die Ausarbeitung und Umsetzung (marken)strategischer Maßnahmen und Strategien finde ich sehr interessant. Eine starke, differenzierende Arbeitgebermarke empfinde ich, vor allem im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte, als äußerst relevant. Deshalb bin ich nicht abgeneigt, zukünftig im Bereich des Employer Branding zu arbeiten.“ Professionalisierung im Employer Branding Prof. Alexander Fischer, Professor für Marketing und Medien an der FH Wedel, der gemeinsam mit Prof. Stefan C. Weber dieses Praxisprojekt betreute, resümiert: „Ziel des Employer Branding ist es, ein attraktives und unverwechselbares Bild des Arbeitgebers nach innen und außen zu vermitteln. Grundlage ist eine langfristig orientierte Strategie für die Personalarbeit, die zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil führen kann. Unsere Studierenden konnten bei der EOS Gruppe einen sehr spannenden internen Prozess in einem internationalen Kontext begleiten und ihre Herausforderung haben sie gut gemeistert.“ Im Sommersemester 2017 hat die FH Wedel das Praxisprojekt erstmalig im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre eingebunden und mit diesem Konzept durchweg positive Erfahrungen gemacht. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung in diesem Studiengang aus. Bisherige Kooperationen gab es beispielsweise mit der Beiersdorf AG im Bereich E-Commerce zum Thema Webtracking, mit der Warth & Klein Grant Thornton AG im Bereich Wirtschaftsprüfung und mit der novomind AG im Rahmen einer Länderstudie zur Internationalisierung des Unternehmens. Die EOS Gruppe ist ein langjähriger Partner der FH Wedel und einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. EOS gehört zur Otto Group.

Bilden viele kleine Fische einen Schwarm oder werden sie gefressen?

Anfang des Sommersemesters hieß es "Möge der größte Schwarm gewinnen!" und die Challenge im Programmieren unter Studierenden und Mitarbeitern war gestartet. Insgesamt waren elf Gruppen bis zum Schluss dabei. Im heutigen Finale traten die besten acht Spieler gegeneinander an. Im Hintergrund liefen verschiedenste Programmiersprachen und unterschiedlichste Strategien. Auch hatten die Teilnehmer teils bis zuletzt noch an ihrer Programmierung gefeilt, um heute bestmöglich performen zu können. Im Spiel "Piranhas" traten blaue und rote Fische gegeneinander an. Es galt die Fische der eigenen Farbe bestmöglich zu platzieren und den Gegner zu dezimieren. Der diesjährige Gewinner "Blubber94" hatte bereits immer sechs bis sieben zukünftige Spielzüge in petto und verfolgte primär das Ziel, alle Fische im Zentrum zu fressen. Diese Strategie ging im Ergebnis bestens auf. "Sharkishark" berechnet zwar nur einen Zug voraus, dafür aber alle möglichen Kombinationen. Die Zielsetzung dieses Teams war es, primär größere Gruppen des Gegners aufzulösen. Insgesamt gab es maximal 60 Spielzüge, um den größten Schwarm aufzustellen. Nicht immer reichte jedoch das Rundenlimit aus, insbesondere dann nicht, wenn die Programmierungen ähnlich gut waren. So war es auch bis zuletzt ein spannendes Finale, erst im Kleinen, in dem "SixSigma" als Sieger hervorging. Auch der Kampf um Platz 1 ging knapp aus. So erschwamm sich "Blubber94" den Titel, stark verfolgt von "Sharkishark". Für die teils mühevolle Detailarbeit und viele Stunden Programmierleistung wurden die drei Gewinner mit großzügigen Geldpreisen der diesjährigen Sponsoren OTTO, Hermes und Wedeler Hochschulbund ausgestattet. Der Drittplatzierte "SixSigma" erhielt 500 Euro, die Zweitplatzierten "Sharkishark" 1.000 Euro und der Gewinner "Blubber94" 1.500 Euro.

Noch keinen Studienplatz?

Was mit Informatik, Technik oder Wirtschaft studieren? Studieninteressierte haben bis zum 31. August Zeit, sich für einen der noch freien Studienplätze für das Wintersemester 2019/20 zu bewerben. Die FH Wedel bietet elf Bachelor-Studiengänge an, die in Vollzeit, Teilzeit oder dual studiert werden können: Betriebswirtschaftslehre Computer Games Technology E-Commerce Informatik IT-Ingenieurwesen IT-Management, Consulting & Auditing Medieninformatik Smart Technology Technische Informatik Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsingenieurwesen sowie sechs Master-Studiengänge in Voll- oder Teilzeit: Betriebswirtschaftslehre E-Commerce Informatik IT-Engineering IT-Sicherheit Wirtschaftsingenieurwesen Am besten Sie drucken den Studienvertrag aus, füllen diesen aus und senden ihn mit Ihren Zeugnissen und einem tabellarischen Lebenslauf an uns. Das Semester beginnt am 14. Oktober 2019. Weitere Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz in der Metropolregion Hamburg finden Sie hier. Zweistufiges Aufnahmeverfahren für BWL Für ein Studium an der FH Wedel benötigen Studienbewerber die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Bewerberinnen und Bewerber für das Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre erhalten mit einem Notendurchschnitt von 2,5 und besser direkt eine Zusage, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Wird ein Notendurchschnitt von 2,5 nicht erreicht, werden die Studienbewerber für den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre zu einem Auswahltest eingeladen. Ein Beispieltest zur Vorbereitung steht zur Verfügung. Der nächste Auswahltest findet am 16. August statt. Um an diesem Test teilnehmen zu können, sollte Ihre Bewerbung bis spätestens 9. August bei uns eingegangen sein.

Gründungsstipendium für Alumnus

Im Februar dieses Jahres setzte sich Alumnus Arne Reuter erstmals mit den Gründungsberatern der Fachhochschule Wedel, Prof. Jan-Paul Lüdtke und Prof. Florian Schatz, zusammen, um über seine Gründungsidee zu sprechen. Nur vier Monate später war die Finanzierung seiner Gründung gesichert, denn im Juni erhielt Arne die Zusage für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein. Arne blickt auf vier sehr bewegte Monate zurück. Dabei geht es jetzt erst richtig los. Fachwissen in E-Commerce als Standbein für das Gründen Arne ist Absolvent des Bachelor-Studiengangs E-Commerce. Im März dieses Jahres schloss er sein Studium überdurchschnittlich gut und innerhalb der Regelstudienzeit ab. Sieben Semester lang lernte er nicht nur die grundlegenden Theorien und Konzepte des Onlinehandels kennen. Er wandte sein frisch erworbenes Wissen auch unmittelbar in der Praxis bei seinem dualen Partner Otto Group an. Den Wunsch zu Gründen entwickelte Arne in seinem Studium schon früh, doch sein Weg war bis dato durch das Partnerunternehmen bestimmt. In den zwei Gründungsexperten der Hochschule fand er jedoch unterstützende Mentoren. Über das persönliche Netzwerk von Prof. Florian Schatz ergab sich der Kontakt zu Lina Ries, die parallel an einer ganz ähnlichen Idee arbeitete wie Arne. Arne hatte eigentlich eine Mobile-Payment-Lösung für die Gastronomie im Fokus. Im Austausch mit Lina verfestigte sich dann die Idee von Lina, an einer cloudbasierten Warteliste zu arbeiten. Der Grundstein für atodo war gelegt. Lina stammt aus der Gastronomie und hat nicht zuletzt über ihr Mitwirken im elterlichen Betrieb Die Weinstube im Krusehof in Flensburg eine große Expertise und ein breites Netzwerk in der Branche. Fehlte nur noch Know-how in der IT-Entwicklung für ein perfektes Dreierteam. Arne hatte zwar durch sein Studium Programmierkenntnisse und Wissen in Web-Technologie. Sein Schwerpunkt im Studium lag allerdings im Zweig Wirtschaft. Eher zufällig trafen Lina und Arne dann auf Jonas Richter, der an der Universität Rostock Wirtschaftsingenieurwesen studiert und im August sein Bachelor-Studium abschließen möchte. "Wir drei waren sehr schnell auf einer Wellenlänge und hatten alle dasselbe Ziel", erzählt Arne. Also machten sie sich daran, ihre Gründungsidee zu schärfen und einen Weg zur Finanzierung ihrer Gründung zu finden. Erfahrene Gründer unterstützen Gründungsvorhaben Für das Thema Finanzierung waren erneut Prof. Jan-Paul Lüdtke und Prof. Florian Schatz kompetente Ansprechpartner, denn sie helfen Studierenden der Hochschule auch dabei, Anträge für Förderprogramme zu stellen. So ergab sich die Bewerbung für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein. Die Bewerbung umfasst insgesamt drei Phasen. Zunächst werden in einem Onepager kurz und knapp die Idee, das Vorhaben und das Team vorgestellt. Nach einer ersten positiven Einschätzung der WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH folgt die Einladung zu einem Vorgespräch in Kiel. Bei positiver Resonanz auf die Idee und den oder die Gründer erfolgt schließlich die umfassende Antragsabgabe mit vollständigen Bewerbungsunterlagen, so wie die WTSH sie definiert. "Mit dem Gründungsstipendium haben wir finanzielle Sicherheit für unser Vorhaben." Die Zeit und die Mühe, die das Dreierteam in die Bewerbung gesteckt hat, haben sich gelohnt. Denn seit Juni steht fest: atodo erhält über das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein für einen Zeitraum von neun Monaten ein Startkapital von rund 50.000 Euro. "Ein toller Erfolg", freut sich Prof. Florian Schatz, der durch positive Beispiele wie das von Arne auch Rückenwind für das eigene Engagement erfährt. "Gründen heißt nicht, eine tolle Idee und Glück zu haben", sagt er und führt fort, "Es bedeutet vielmehr, mit dem richtigen Team die richtigen Entscheidungen zu erarbeiten und strukturiert ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Das vermitteln wir unseren Studierenden in Workshops, Vorlesungen und auch offenen Veranstaltungen und beraten gerne vor, während und nach der Gründung." Arne erzählt, dass er im Rahmen von Vorlesungen und Projekten viele Gründer und deren Projekte kennengelernt hat. "Das hat mich extrem motiviert", sagt er. Inhaltlich seien insbesondere die Vorlesungen, in denen es um digitale Geschäftsmodelle ging, oder die Praxisprojekte sehr hilfreich gewesen. "Das Wichtigste aber, was ich im Studium in Bezug zum Thema Gründung mitgenommen habe, ist, dass das richtige Mindset und das Umfeld entscheidend sind", ist sich Arne sicher und gibt Gründungsinteressierten mit: "Aus voller Überzeugung kann ich es empfehlen, sich zu trauen und Leute wie Florian oder Jan-Paul anzusprechen. Es hilft immer, seine Idee zu teilen und sich Feedback und Tipps von verschiedenen Seiten einzuholen. Außerdem lohnt es sich, im Team zu gründen. So hat man wesentlich höhere Chancen." Weniger Warten dank atodo Als nächste To-dos stehen die Weiterentwicklung des Produkts und ein Test im Markt an. "Wir haben bereits einige Pilotpartner akquiriert, die atodo im Livebetrieb einsetzen werden", erklärt Arne. "Ab August, wenn Jonas seinen Bachelor-Abschluss hat, wird atodo für uns zum Vollzeitjob. Der Webauftritt muss sitzen und der Vertrieb aufgebaut werden." Für das Frühjahr 2020 ist dann der Markteintritt der cloudbasierten, smarten Warteliste atodo geplant, die Restaurantbesuchern vor allem Transparenz durch Einblick in die Live-Wartezeit geben soll. Bereits vor Ankunft im Wunschrestaurant sollen sich Gäste dort eintragen können. Insgesamt soll dies dem Gast mehr Komfort und dem Gastronomen eine höhere Auslastung bringen.

Die Gewinner der Creative Challenge

Am vergangenen Freitag fand die Preisvergabe der ersten Creative Challenge statt. Bis Juni wurden 18 künstlerische Werke von Studierenden sowie Mitarbeitern der Hochschule eingereicht. Im Kreise der Studierenden vergab eine fünfköpfige Jury insgesamt sieben Preise in einem Gesamtwert von 1.550 Euro. „In ihrem Studium sind unsere Studierenden oft mit schwierigen mathematischen oder technischen Fragestellungen konfrontiert. Das Umfeld unserer Studiengänge bietet nicht primär Anreize für ein kreatives Arbeiten. Wir wissen aber, dass in manchen Studierenden kreative Talente schlummern. Diese möchten wir mit der Creative Challenge fördern", erläuterte Prof. Stefan Weber, Vorsitzender des Wedeler Hochschulbundes. "Es ist erfreulich, dass im ersten Durchgang 18 Werke eingereicht wurden. Noch erfreulicher ist es, dass Studierende nahezu aller Studiengänge Einreichungen vorgenommen haben. Dies zeigt die kreative Vielfalt unter unseren Studierenden", ergänzte Prof. Ulrich Hoffmann, Vorstand des Wedeler Hochschulbundes. Die Spannung in Hörsaal 5 war groß und wurde durch eine Liveabstimmung des Publikumslieblings noch größer. Der Preis ging an Marcus Riemer, ehemaliger Student und inzwischen wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule. Das inszenierte Foto seiner Tochter als Informatikstudentin überzeugte das Publikum. Zudem wurde ein Sonderpreis vergeben. Der Informatikstudent Jan Ottmüller erhielt für seine Installation "Blume", die er aus Messingdraht und LEDs gebaut hat, einen Möbeleinrichtungsgutschein in Höhe von 50 Euro.  Ausgerichtet wurde die Creative Challenge vom Wedeler Hochschulbund e. V., dem Förderverein der Hochschule, der unter anderem auch das Campusleben mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv mitgestaltet. Die Preisträger im Überblick Bestes Werk IT: Julian Petersen (Wirtschaftsingenieurwesen) Bester Werk Technik: Stephanie Kaßner (E-Commerce) Bestes Werk Wirtschaft: Caine Förster (Smart Technology) Bestes Foto: Nino Gjoni (IT-Engineering) Beste Illustration: Emilia Osiecka (IT-Management, Consulting & Auditing) Sonderpreis: Jan Ottmüller (Informatik) Publikumsliebling: Marcus Riemer

MLP-Stipendium vergeben.

In der vergangenen Woche erhielt Christian Kober, Master-Student im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, das MLP Stipendium mit einer Fördersumme von insgesamt 3.000 Euro. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden die 250 bundesweit besten Bewerber verschiedener Studiengänge zu einem zweitägigen Assessment-Center auf den MLP Campus in Wiesloch bei Heidelberg eingeladen. Kober zählt nun zu den insgesamt 30 Stipendiaten des "MLP Stipendienprogramms". Der Studierende der Fachhochschule Wedel war in der Kategorie "Social" erfolgreich, die besonderes soziales Engagement auszeichnet. Der angehende Wirtschaftsingenieur erhielt bereits während seines Bachelor-Studiums aufgrund seiner guten Leistungen das Grohe Stipendium, welches ab dem zweiten Semester die gesamten Studiengebühren des Studenten übernahm. Für sein Master-Studium war er auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit zur finanziellen Entlastung, um sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können, und erhielt darüber hinaus wertvolle Eindrücke. "Das zweitägige Assessment-Center in Wiesloch war eine spannende Erfahrung", äußert sich Kober positiv über den Auswahlprozess. Der Master-Student befindet sich inzwischen im dritten Semester und schreibt derzeit seine Master-Thesis bei der Daimler AG. Das MLP Stipendium wurde dieses Jahr zum zweiten Mal ausgelobt und berücksichtigt in vier Bewerbungskategorien - "Science", "Studies", "Social" und "International" - nicht nur wissenschaftliche Leistungen, sondern auch gute Studienergebnisse sowie gesellschaftliches und internationales Engagement. Das Programm wird vom Finanzdienstleister MLP durchgeführt, Kooperationspartner sind "UNI SPIEGEL - Das Studentenmagazin des SPIEGEL" und "MINT Zukunft schaffen", eine Initiative der deutschen Wirtschaft gegen den Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.

Evaluierung des Sommersemesters 2019

Die Evaluierung der Lehre für das laufende Semester hat begonnen und ist über die interne Webseite zu erreichen. Um repräsentative Ergebnisse zu erzielen, bitten wir alle Studierenden der Fachhochschule sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule, sich bis Sonntag, den 7. Juli bis 12 Uhr rege daran zu beteiligen. Ihre Antworten sind Anregungen und eine wertvolle Hilfe zur Verbesserung des Lehrangebots. Auch für die Reakkreditierung der Studiengänge ist die Evaluation unverzichtbar. Selbstverständlich werden alle Angaben anonym ausgewertet. Vielen Dank für die Unterstützung!

Algorithmen für schwere Probleme

Am 03. Juli 2019 referiert Prof. Dr. Helmut Alt der Freien Universität Berlin zum Thema "Algorithmen für schwere Probleme". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Im Lauf der Jahrzehnte hat die Algorithmik und Komplexitätstheorie Tausende von Problemen identifiziert, für die mit hoher Wahrscheinlichkeit keine effizienten Algorithmen existieren, was zur Theorie der Schwere und Vollständigkeit für Komplexitätsklassen wie NP, PSPACE und anderen führte. Unglücklicherweise finden sich unter diesen schweren Problemen viele wichtige Anwendungsprobleme wie etwa die Verifikation von Soft- und Hardware, Berechnung optimaler Reiserouten, oder die kostengünstigste Einteilung von Service-Teams bei Fluglinien. Deswegen wurden Techniken entwickelt, die schwere Probleme in Anwendungsfällen exakt oder approximativ lösen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten dieser Techniken und präsentiert einen selbst entwickelten Algorithmus für ein Packungsproblem, welcher gemeinsam mit einer Doktorandin entstand. Zum Referenten Prof. Dr. Helmut Alt hat an der Freien Universität Berlin die Forschungsgruppe Theoretische Informatik aufgebaut. Sie unterhält ein dichtes Netzwerk mit Wissenschaftlern weltweit für einen regen Austausch und eine akademische Zusammenarbeit. Prof. Alt ist inzwischen emeritiert und hat seine Lehraktivitäten ausgeweitet: So übernahm er für jeweils ein Semester Gastprofessuren in Südkorea am Korea Advanced Institute of Science and Technology KAIST sowie an der Tulane University in New Orleans, USA. Zusätzlich übernahm Prof. Alt in den vergangenen Jahren immer wieder Vorlesungseinheiten an der Fachhochschule Wedel. Die nächste Vorlesungseinheit in Algorithmik übernimmt er am 3. Juli 2019. Ab 12:15 Uhr hält Prof. Alt im Rahmen der Lehrveranstaltung von Prof. Iwanowski eine Vorlesung zum Thema "Standortbestimmung für punktförmige Objekte".  Überblick Kolloquium "Algorithmen für schwere Probleme" 03. Juli, 17:00 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Führungskräftetraining an der FH Wedel

Am 6. und 13. Juli findet ein Führungskräftetraining an der Fachhochschule Wedel statt. Das Training richtet sich an Studierende, Alumni sowie Interessenten außerhalb der Hochschule. Das Training ist kostenfrei. Im Kurs vermittelt Jörg Krüger die Grundlagen zur allgemeinen Rolle von Fachwissen im Job und stellt verschiedene Personentypen sowie Persönlichkeiten und deren Präferenzen vor.  Wer Interesse an einem Individual-Feedback hat, erhält nach einem entsprechenden Test einen ausführlichen Bericht zum eigenen Verhaltensprofil sowie dem individuellen Management- sowie Führungspotenzial. Die Kosten für die Persönlichkeitsanalyse sind nach Zielgruppen gestaffelt und starten ab 275 Euro für Studierende der Hochschule.  Anmeldungen sind noch bis 30. Juni möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Teilnehmerzahl auf 25 ausgeweitet. Studierende der FH Wedel nutzen zur Anmeldung bitte das Online-Sekretariat. Externe melden sich bitte per E-Mail unter weiterbildung@fh-wedel.de. Alle Details: Flyer Führungskräftetraining

Creative Challenge Finale

In der vergangenen Woche endete die Bewerbungsfrist für die Creative Challenge. Insgesamt wurden 19 Werke von Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule eingereicht. Eine fünfköpfige Jury aus Experten und Mitarbeitern der Hochschule entscheidet nun über die besten Werke in fünf Kategorien. Es konnten Fotos oder Illustrationen eingereicht werden, die sich thematisch mit der Fachhochschule Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Die Kategorien Bestes Werk IT Bestes Werk Technik Bestes Werk Wirtschaft Bestes Foto Beste Illustration Innerhalb dieser Kategorien waren die Teilnehmer völlig frei in der Gestaltung und so entstanden viele kreative Beiträge. Die Jury Prof. Dr. Alexander Fischer Michael Hinck Prof. Dr. Ulrich Hoffmann Helga Karafiat Markus Vieregge Preisverleihung und Sommerfest Am 5. Juli 2019 um 16:30 Uhr vergibt die Jury in Hörsaal 5 die Gewinne in den fünf Kategorien. Als Preise werden Erlebnisgutscheine in einem Gesamtwert von 1.250 Euro vergeben. Zusätzlich wird ein Publikumsliebling gekürt. Studierende sind eingeladen, vor Ort für ihre Kommilitonen abzustimmen und ihnen zur Kür zu verhelfen. Zum feierlichen Abschluss der Creative Challenge gibt es für alle Teilnehmer und Besucher einen kleinen Sektausschank. Im Anschluss startet um 18 Uhr hinter dem Audimax Gebäude das Sommerfest des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) unter dem Motto "Mittelalterspektakel mit Piraten und Wikingern". Besucher, die in einem entsprechendem Gewand kommen, erhalten ein Freigetränk. Neben Wikingerschach und einem Lagerfeuer ist mit verschiedenen Leckereien vom Grill sowie Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ein Live DJ sorgt für Musik und tolle Stimmung. Ab 19:30 Uhr findet das große Bierpongturnier des Hochschulsports statt. Teams können sich unter Angabe des Teamnamens und den Matrikelnummern per Mail unter info@hochschulsport-wedel.de anmelden.

Mit Stipendium ins Wintersemester

Zum kommenden Wintersemester vergibt die Fachhochschule Wedel 15 Stipendien an Studienanfänger und jetzige Studierende der Hochschule. Stipendiaten dieses Programms erhalten eine Förderung von 300 Euro monatlich. Ziel der Initiative Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, angehenden und jungen Studierenden einen Anschub zu ihrer Entscheidung für eine anspruchsvolle Ausbildung zu geben. Die Fachhochschule Wedel hat sich 2018 dieser Initiative angeschlossen und vergibt im ersten Jahr insgesamt 19 Stipendien. Vier Stipendiaten starteten ihr Studium bereits im April dieses Jahres. „Förderprogramme wie das Deutschlandstipendium unterstützen Studierende finanziell und ermöglichen ihnen den Fokus auf das Studium“, sagte Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, während der ersten Vergabe. Die Kosten für die monatliche Förderung von 300 Euro teilen sich der Bund und private Förderer. In Kooperation mit der FH Wedel sind dies derzeit die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e. V. Studienstart mit Deutschlandstipendium Wer im Herbst 2019 ein Studium in einem der Studiengänge in der Informatik, den Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften an der FH Wedel starten möchte oder bereits dort studiert, kann sich noch bis zum 30. Juni für das Stipendium bewerben. „Eine Bewerbung ist auch mit einer durchschnittlichen Abiturnote sinnvoll. Wir fordern jeden auf, sich zu bewerben, denn auch außerschulische Interessen, beispielsweise die Teilnahme an der Software Challenge oder unserer SchülerUni, werden beim Auswahlverfahren positiv bewertet", erklärt Harms. Ebenso fließen berufspraktische Erfahrungen, soziales oder politisches Engagement in den Bewerbungsprozess ein. Weitere Information zum Deutschlandstipendium und zum Bewerbungsprozess gibt es hier.

Wie kommt man von der Idee zum fertigen Produkt?

Am 19. Juni 2019 referiert Jens Begemann zum Thema "Sensorentwicklung bei der TWK in Wedel - Von der Idee zum fertigen Produkt. Eine kurze Reise durch den Entwicklungsprozess eines Sensorsystems.". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Mit der TWK-ELEKTRONIK GmbH hat die Fachhochschule Wedel ein hoch spezialisiertes Unternehmen für Sensortechnik unter ihren Partnern und dazu im unmittelbaren Umfeld. Dieses Kolloquium soll einen kurzen Einblick in die Entwicklung eines Sensorsystems für Industrieanwendungen geben. Beginnend mit einer Idee zeigt der Vortrag den weiteren Weg auf von der Umsetzung im Schaltplan, über das Layout der Platine und der Entwicklung einer Sensorfirmware bis hin zur Produktreife. Der Referent gibt einen Überblick zu den einzelnen Stationen in der Entwicklung eines solchen Systems. Speziell am Beispiel eines Neigungssensors mit Sensordatenfusion und dem Einfluss von zwei Master-Arbeiten der FH Wedel wird gezeigt, wie der Arbeitsalltag eines Entwicklungsingenieurs aussehen kann. Zum Referenten Jens Begemann ist Alumnus der FH Wedel und seit 2012 als Entwicklungsingenieur bei TWK tätig. Nach seinem Bachelor of Science in Technischer Informatik schloss er sein Studium an der FH Wedel mit einem Master of Science in Informatik ab. Überblick Kolloquium "Sensorentwicklung bei der TWK in Wedel - Von der Idee zum fertigen Produkt. Eine kurze Reise durch den Entwicklungsprozess eines Sensorsystems." 19. Juni, 17:00 Uhr Hörsaal 5

Selbstmarketing im Netz?

Am 28. Juni 2019 referiert Elvira Giesbrecht zum Thema "Präsentation im Netz". Der Workshop startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Die Bedeutung des Internets ist uns allen bewusst. Auch weiß jeder, dass Inhalte, die einmal im Netz waren, nie wieder verschwinden und für jeden sichtbar sind. So kann durch eine einfache Suche bei Google viel über eine Person in Erfahrung gebracht werden. Das Internet bietet diverse Plattformen, um sich selbst zu präsentieren und seinen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Instagram, Snapchat oder auch Facebook kennen die Meisten. Daneben gibt es aber auch andere Plattformen, die ihren Fokus auf die berufliche Laufbahn, das Netzwerken und die Jobsuche legen. LinkedIn und Xing sind die bekanntesten Netzwerke – Xing als eher lokales, deutsches Netzwerk und LinkedIn als internationales Netzwerk. LinkedIn ist eine Plattform, auf der das berufliche Profil, die eigenen Interessen und der Status hinsichtlich einer Neuorientierung einpflegt werden können. Jobsuchende können nach einer neuen Aufgabe suchen, sich mit Kollegen, Peers oder spannenden Persönlichkeiten vernetzen und diesen folgen. Als User besteht die Möglichkeit, Neuigkeiten aus dem eigenen Interessenbereich zu bekommen und sich über die Marktsituation, Firmen und Neuheiten zu informieren. LinkedIn bietet Arbeitnehmern aber auch eine Möglichkeit, einfach Jobangebote zu finden oder von Unternehmen direkt Jobangebote zu erhalten. Genau hier setzt der Workshop an. Denn wie präsentiere ich mich auf LinkedIn richtig? Welche Informationen sind essentiell und welche können weglassen werden? Welche Einstellungen sind wichtig, um von Recruitern gesehen zu werden? Wie gehen Recruiter vor, wenn sie auf LinkedIn suchen? Diese Fragestellungen werden im Workshop beantwortet und Studierende können die Tipps unmittelbar umsetzen. Zum Referenten Elvira Giesbrecht ist Talent Acquisition Consultant bei der Philips GmbH in Hamburg. Zuvor war sie bei dem Personalvermittler Michael Page als Consultant tätig. Überblick Kolloquium "Präsentation im Netz - LinkedIn Workshop" 28. Juni, 12:30 Uhr Hörsaal 5

FH Wedel Online-Shop

Die Fachhochschule Wedel wird Studierende, Alumni und auch Mitarbeiter künftig im Alltag begleiten – durch gebrandete Artikel. Ab heute können im Merchandise-Shop der FH Wedel Produkte bestellt werden. Die Artikel werden bequem nach Hause geliefert. Im Rahmen der Einführungsaktion erhalten Besteller bis zum 30. Juni 2019 auf alle Artikel bis zu 20 Prozent Rabatt. Grundstein für den Merchandise-Shop Grundlage für die Erstellung eines Shops waren umfangreiche Befragungen von Studierenden sowie Mitarbeitern. Abgefragt wurde das Interesse an verschiedenen Artikeln sowie die Bereitschaft, Merchandise-Artikel zu kaufen. Das Ergebnis: Die Artikel sollen alltagstauglich und insbesondere nützlich sein. So wurden für den Start des Online-Shops fünf Artikel in den Bestand aufgenommen, unter anderem eine Power Bank mit 10.000 mAh sowie ein 16 GB USB-Stick 3.0. Auch wer gerne Kaffee trinkt, kommt nicht zu kurz: ein hochwertiger Coffee-to-go Becher oder eine Trinkflasche können ebenfalls erworben werden – ideale Artikel, um den Alltag an der Hochschule und darüber hinaus zu bestreiten. Im Shop sollen künftig auch Textilien – ein Hoodie sowie ein T-Shirt für Damen und Herren aufgenommen werden. Bei der Motivauswahl sind jedoch die Studierenden und Mitarbeiter der Hochschule gefragt. Sie dürfen für ihr Lieblingsmotiv voten. Die Textilien werden dann mit dem Gewinnermotiv produziert und ebenfalls im Shop erhältlich sein. "Erst gestern hat mir erneut ein Alumnus, der noch bei meinem Großvater studiert hat, persönlich von seiner positiven Studienzeit und seiner beruflichen Karriere berichtet. Die familiäre Verbundenheit, die unsere Almuni ihrer Alma Mater entgegenbringen, ist beeindruckend und besonders motivierend. Auch jüngere Studierende teilen diese Verbundenheit zur FH Wedel und möchten dies auch zeigen. Das ermöglichen wir ihnen jetzt durch den Kauf von FH Wedel Produkten", freut sich Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, über den Launch des Shops. Studierende bauen Shop auf Die technische Umsetzung des Shops wurde durch fünf Studierende des Studiengangs E-Commerce im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft realisiert. Begleitet wurden sie von den beiden Initiatoren Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce sowie Beatrix Hundt, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Die Studierenden bauten den Shop eigenständig mittels Shopware auf, entwickelten ein Kommunikations- sowie ein Preiskonzept in enger Absprache mit den Initiatoren. "Die Studierenden beschäftigen sich in ihrem Studium bereits mit dem technischen Aufbau von Online-Shops. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft haben die Studierenden am Shop der FH Wedel mitgearbeitet und konnten ihre erlernten Fähigkeiten anwenden", freut sich Lüdtke, über die freiwillige Tätigkeit der Studierenden. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft: Lars Buhr Stephanie Kaßner Erik Niklas Obstfeld Julian Plöhn Marie-Charlotte Prey

Heiße Algorithmen für kühle Ware

Am 21. Juni 2019 referiert Michael Großhans von freiheit.com zum Thema "Machine Learning: Predictive Container Maintenance in International Waters". Der Vortrag startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5 und findet auf Deutsch statt. Zum Vortrag Predictive Maintenance ist eines der Hauptanwendungsgebiete von Maschinellem Lernen. Genauer geht es um einen vorausschauenden Ansatz. Das Verfahren nutzt Mess- und Produktionsdaten von Maschinen und Anlagen für die Ableitung von Wartungsinformationen. Ziel ist es, die Maschinen und Anlagen proaktiv zu warten und Störungszeiten zu minimieren. Dieser Vortrag erläutert den Kontext anhand eines konkreten Kundenbeispiels. In Zusammenarbeit mit einer lokalen Reederei verfolgte das Technologie-Unternehmen freiheit.com technologies GmbH das Ziel, automatisch nach Löschen einer Ladung festzustellen, ob die Wartung eines Kühlcontainers notwendig ist oder übersprungen werden kann. Basierend auf Expertenwissen zu vergangenen Temperaturverläufen der Kühlcontainer wurden verschiedene Modelle trainiert und evaluiert. Bei bereits 10.000 durch Experten bewerteten Reisen hat sich gezeigt, dass mit dem besten der ausprobierten Modelle bereits eine hohe Genauigkeit erzielt werden kann. Da für das Bewerten der Temperaturkurven jedoch nur wenige Experten zur Verfügung standen, wurde zusätzlich zu dem Modell ein System entwickelt, mit dem der notwendige Zeitaufwand für die Bewertung stark reduziert werden konnte. Zum Referenten Michael Großhans ist Master of Science in Informatik und war nach Studienabschluss zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam am Lehrstuhl für Maschinelles Lernen tätig. Sein Forschungsfeld dort war Maschinelles Lernen in Verbindung mit Spieltheorie, um Modelle zu entwickeln, die möglichst robust gegen absichtliche Datenmanipulation sind. Seit 2015 arbeitet er bei freiheit.com als Software Engineer und war dort bereits in mehreren Projekten involviert, beispielsweise für Hamburg Süd oder auch Engel & Völkers. Als Software Engineer mit starkem Hintergrund in Machine Learning war er sowohl in der Konzeption als auch der Umsetzung beim Lösen verschiedener Probleme aus dem Bereich Data Science involviert. Dazu gehört insbesondere die Beschaffung und Aufbereitung von Daten, das Trainieren und Evaluieren von Modellen, als auch die Integration dieser Modelle in das bestehende System. Überblick Kolloquium "Machine Learning: Predictive Container Maintenance in International Waters" 21. Juni, 12:30 Uhr Hörsaal 5  

Karriereperspektiven

Vergangenen Donnerstag und Freitag war in den Korridoren der FH Wedel viel los: Wie jedes Jahr kamen Firmen und Start-ups, um im Rahmen der Firmenkontaktmesse über offene Stellen zu informieren, die Studierenden für sich als Arbeitnehmer zu gewinnen und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Insgesamt 90 Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg präsentierten sich als Arbeitgeber auf der Karrieremesse, darunter sowohl internationale Großunternehmen als auch mittelständige Spezialisten und wachsende Start-ups. Diese kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen wie Handel, IT-Dienstleistungen, Technology Services oder E-Commerce. Das Format, das dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte, stieß bei den Studierenden wie auch Schülerinnen und Schülern auf reges Interesse. Für die Studierenden, die eher mit dem Gedanken spielen, sich mit einer guten Idee selbstständig zu machen, gab es in Hörsaal 5 das Gründungs Meetup, einen Vortrag mit anschließender Fragerunde. Eingeladen waren Arvid Zöllner und Timo Daedrich, zwei der Gründer des Hamburger Start-ups Market Pioneers, welches Dienstleistungen und Produkte für Anbieter in Marketplace-Shops, speziell Amazon, bietet. Die beiden Absolventen des E-Commerce-Studienganges (Spezialisierung Informatik) erzählten vom Werdegang ihres Start-ups, das innerhalb von weniger als zwei Jahren auf heute immerhin acht Mitarbeiter angewachsen ist. Los geht es ganz klein Aktuell ist die Firma in einem mittelgroßen Büro in der Hamburger Königstraße zu finden – doch das war nicht immer so: Zweimal sind die Firmengründer umgezogen seitdem sie angefangen haben, damals noch als Elbpioneers. Los ging es in Arvids Arbeitszimmer. Auf sieben Quadratmetern wurde die Firma geboren, mit nicht viel mehr als zwei Arbeitsplätzen und zwei Laptops. „Im ersten Jahr hatten wir praktisch keine Ausgaben“, erinnert sich Arvid. Auch die Ausrichtung der Firma war zu Beginn noch nicht so ausgeprägt. Die erste eigene Webseite bezeichnen die Gründer im Rückblick als überladen, „ein bisschen von allem“ eben. Schnell allerdings merkten sie: „Wenn man alles anbietet, denken die Leute, man kann nichts“. Der Prozess, eine Spezialisierung auf einen Bereich zu finden, war daher eine notwendige Herausforderung. Das Resultat – Dienstleistungen und zunehmend auch Software-Produkte für Marketplace-Verkäufer und die, die es werden wollen – hat sich als vielversprechend erwiesen. Interessante Einblicke für die Gründer von morgen Das Gründen eines eigenen Start-ups ist häufig ein Sprung ins kalte Wasser. Demgegenüber locken die Angebote etablierter Firmen, die eine sichere Anstellung und ein festes Gehalt bieten. Doch für diejenigen, die eine Idee haben, die Ambition, mit dem eigenen Produkt oder der eigenen Dienstleistung am Markt zu bestehen und natürlich die Bereitschaft, sich dafür ordentlich ins Zeug zu legen – für die gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diesen Schritt leichter zu nehmen. Veranstaltungen wie das Gründungs Meetup sind nur ein Beispiel. "Durch Angebote wie die Firmenkontaktmesse oder die Gründungs Meetups geben wir unseren Studenten die größtmögliche Freiheit, ihre Karriere selbst zu bestimmen, sei es als Mitarbeiter in einem Unternehmen oder als Unternehmensgründer. Mit ihrem Studienabschluss sind unsere Studierenden auf beides bestens vorbereitet", sagt Prof. Jan-Paul Lüdtke, Mitorganisator der Meetups und Leiter des Studiengangs E-Commerce. In den Meetups gibt es eine Menge an Erkenntnissen und Tipps, die Gründer wie Arvid und Timo bereitwillig mitteilen: Wichtige Entscheidungen, die zur Entwicklung und Strategiefindung beigetragen haben, aber auch Fehler, die erst gemacht werden mussten, bevor man rückblickend daraus lernen konnte. Nicht minder wichtiger aber sind die Ermutigungen und die Motivation, die der Auftritt der beiden rüberbringt: Mit einer guten Idee und solidem Know-how gibt es eine Fülle an Potenzial, ein erfolgreiches Geschäft zu gründen. Trotz des Risikos und trotz so mancher 12-Stunden-Schicht ist dies ein Schritt, den Arvid und Timo nicht bereuen.   Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, an zukünftigen Gründungs Meetups teilzunehmen. Sie finden während der Vorlesungszeit der Hochschule etwa monatlich statt. Außerdem gibt es jedes Semester viele Praxisvorträge, die aktuelle Entwicklungen aus Sicht großer oder kleiner Unternehmen beleuchten.