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News-Archiv

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IT-Outsourcing erfolgreich umsetzen

Im Mai startet die Fachhochschule Wedel zu zwei aufeinanderfolgenden Terminen ein neues Seminarangebot zu IT-Outsourcing. Der Kurs richtet sich an Studierende, Alumni und Berufstätige außerhalb der Hochschule. Der Kurs „IT-Outsourcing erfolgreich umsetzen“ besteht aus einer halbtägigen Einführungsveranstaltung und einem dreitätigen Blockseminar. Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung von Grundlagenwissen im Bereich IT-Outsourcing. Sie erweitert die Lehrveranstaltungen der FH Wedel um ein Angebot mit sehr hohem Praxisbezug und ergänzt inhaltlich insbesondere die Studiengänge IT-Management, Consulting & Auditing und Wirtschaftsinformatik. Die Teilnahme wird für Studierende in relevanten Fachrichtungen ab dem 4. Fachsemester empfohlen.  IT-Outsourcing im Sommersemester 2018 Die Einführungsveranstaltung findet am 4. Mai 2018 statt und richtet sich ausschließlich an die Studierenden der FH Wedel. Zwischen 13 und 17 Uhr geht es um die Bestimmung zentraler Termini und die wesentlichen Schwerpunkte beim IT-Outsourcing. Außerdem werden an die Teilnehmer Fallstudien zur Bearbeitung in Kleingruppen gegeben. Für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs ist die Erbringung einer Leistung mit der Bearbeitung der Fallstudie erforderlich. Das anschließende Blockseminar findet vom 24. Mai bis 26. Mai jeweils zwischen 9:30 und 17:30 Uhr statt. Darin verschaffen sich die Teilnehmer zunächst einen Überblick über die Marktentwicklungen, die Treiber, die erfolgskritischen Faktoren sowie die Rahmenbedingungen beim IT-Outsourcing. Des Weiteren geht es um die vier Phasen im Projektablauf, auch "OMIT-Referenzmodell" genannt (Outsourcing Management of Information Technology). Diese vier Phasen behandeln die Strategiefindung, die Ausschreibungsphase, die Implementierung und die Inbetriebnahme. Am letzten Seminartag präsentieren die Kleingruppen die Lösungen ihrer Fallstudien. Auch mögliche alternative Lösungsszenarien werden diskutiert und alle Ansätze werden aus der Perspektive der Praxis überprüft. Die Teilnahmebedingungen Für externe Interessenten ist die Teilnahme nur während des dreitätigen Blockseminars möglich. Daher ist in dem Fall auch keine Leistungserbringung in Form der Lösung einer Fallstudie erforderlich. Die Teilnahme wird aber bestätigt. Studierenden wird eine erfolgreiche Teilnahme bestätigt, wenn sie an beiden Veranstaltungsteilen teilgenommen und die Fallstudie bearbeitet haben. Die Anmeldung für dieses Kursangebot ist ab sofort möglich. Studierende der FH Wedel nutzen zur Anmeldung bitte das Online-Sekretariat. Externe melden sich bitte per E-Mail unter weiterbildung@fh-wedel.de. Die Kursgebühr ist nach Zielgruppen gestaffelt und startet ab 240 Euro für die Studierenden der Hochschule. Erfolg mit IT-Outsourcing „Outsourcing ist eine gute Sache, wenn es gut gemacht wird“, erklärt Torsten Gründer, der Referent des neuen Seminarangebots. IT-Auslagerungen werden häufig übereilt entschieden und planlos umgesetzt. Erprobte Instrumente und Methoden für sicheres und erfolgreiches IT-Outsourcing sind verfügbar, werden aber oftmals nicht konsequent genutzt. In dieser Veranstaltung geht es darum, die Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Umsetzung eines sicheren und vorteilhaften IT-Outsourcing kennenzulernen. Erfolgreiche IT-Auslagerungen basieren auf praxiserprobter Vorgehensweise, professioneller Umsetzung und der Sicherung von Transparenz. Erfolgskritische Voraussetzungen, etwa klare Leistungsbeschreibungen, definierte Verantwortlichkeiten, verbrauchsorientierte Preismodelle, effektive Kontroll- und Eskalationsprozesse sind vor einem Vertragsabschluss auszugestalten. Nur dann hat eine Entscheidung pro oder contra Outsourcing überhaupt eine sachlich fundierte Grundlage und Aussicht auf Erfolg. Torsten Gründer, Geschäftsführer der GRÜNDER Consulting GmbH, ist Outsourcing-Experte, Fachbuchautor und Hochschuldozent. Seit rund 20 Jahren berät er Unternehmen führend bei der erfolgreichen Planung, Umsetzung und Optimierung ihrer IT-Sourcing-Vorhaben. In Deutschland begründete er den Zweig der Outsourcing-Spezialberatung und entwickelte mit dem OMIT-Referenzmodell die einzige an den Bedarfen auslagernder Unternehmen ausgerichtete Outsourcing-Projektmanagementmethode. Alle Details: Flyer IT-Outsourcing

"Mir hat es gefallen und geholfen!"

In Scratch programmieren, Schmuck herstellen dank Lasercutter und virtuelle Möglichkeiten austesten im Virtual Reality Labor: Das alles erlebten am gestrigen Girls' Day 24 Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren dort, wo sonst Studierende im Fokus stehen. Die Teilnahme am jährlichen Mädchen-Zukunftstag am letzten Donnerstag im April ist für die Fachhochschule Wedel regelmäßig ein Highlight. Bereits zum achten Mal in Folge engagierte sich ein 15-köpfiges Team aus Mitarbeitern und Studierenden in der Vermittlung techniknaher Inhalte unter den interessierten Mädchen. In einem abwechslungsreichen Programm ging es in drei Stationen um MINT-Inhalte, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Selbermachen statt Zuschauen Aus Hamburg, Wedel, Schenefeld und dem Kreis Pinneberg kamen die Mädchen in die Feldstraße 143, um Einblicke in das SmartLab sowie die Fachbereiche Allgemeine Informatik und Virtual Reality zu bekommen. In kleinen Aufgaben konnten sie ganz anschaulich kleine Gadgets wie Schmuckanhänger fertigen, die in der Bedienung des Lasercutters entstanden, oder auch in der Entwicklungsumgebung Scratch ein erstes einfaches Spiel programmieren. Nur eines der Mädchen kannte Scratch bereits aus der Schule. Mit viel Begeisterung waren aber alle Teilnehmerinnen dabei, Raumschiffe zu navigieren, Power-ups einzubauen oder auch das Raumschiff eine Regenbogenspur ziehen zu lassen. Schnell wurde klar, dass die Mädchen sehr unbefangen und versiert mit den gestellten Programmieraufgaben umgingen. Die Ergebnisse der Teilnehmerinnen gibt es hier. Im Virtual Reality Labor testeten die Mädchen das von Studierenden entwickelte Spiel Drachenflug. Bereits seit mehreren Semestern arbeitet ein Studierenden-Team um den Master-Studenten Steffen Kurt an diesem Projekt und führt immer wieder Neuerungen ein. Für die Mädchen war das virtuelle Erlebnis sehr beeindruckend. "Das ist ganz schön unheimlich", sagte Anna, hob dann aber doch ab in die Lüfte. In der letzten Station, im SmartLab, war auch handwerkliches Geschick gefragt. Die Mädchen konnten sich Schmuckstücke erstellen. In einem Grafikprogramm wurde zunächst der Entwurf angelegt. Der Lasercutter schnitt das Wunschstück dann aus farbigem Acryl und gravierte gleichzeitig Schriftzüge. So entwarf die 11-jährige Leonie Jolie eine Freundschaftskette, deren eine Hälfte sie freudestrahlend gleich ihrer Freundin um den Hals band. "Es ist sehr schön, dass wir etwas zum Mitnehmen haben", ergänzte sie. Laborleiter Markus Vieregge freute sich über den offenen Austausch mit den Mädchen: "Wir bekommen heute ein sehr ehrliches Feedback. Das bringt uns viel Freude und wir können richtig etwas voneinander lernen, denn die Impulse, die wir heute bekommen, zielen doch in eine andere Richtung, als die unserer Studierenden." "Ich könnte mir vorstellen, später hier zu studieren." "Die Offenheit der jungen Mädchen für unsere Inhalte der Informatik macht doch viel Hoffnung, zukünftig den Anteil der Informatikerinnen unter unseren Absolventen steigern zu können", kommentierte Prof. Harms, Präsident der FH Wedel, den Girls' Day. Laut der bundesweiten Netzwerk-Initiative „Komm, mach MINT.“ ist die Zahl der Studentinnen im ersten Semester in den Informatikstudiengängen in den letzten Jahren gestiegen und betrug in 2016 bundesweit über 25 Prozent. "Einen Frauenanteil von 25 Prozent haben wir in unseren Studiengängen der Informatik noch nicht erreicht", ergänzte Harms. "Daher werden wir uns auch weiterhin gerne für Initiativen wie den Girls' Day einsetzen."