Filter

News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

Digitale Praxisvorträge

Auch in diesem besonderen digitalen Sommersemester finden Praxisvorträge statt, die Terminliste mit externen Referenten ist gut gefüllt. Praktiker aus Beratungshäusern, Start-ups oder von bekannten Handelsketten referieren innerhalb einzelner Lehrveranstaltungen zu Fachthemen und teilen ihr Expertenwissen mit den Studierenden der Hochschule, die an den zusätzlichen Wissensangeboten bequem remote teilnehmen können. Die Fachhochschule Wedel und ihre Dozentinnen und Dozenten sind in der Wirtschaft der Metropolregion Hamburg bestens vernetzt und nutzen ihr Netzwerk beständig für einen Wissenstransfer in die Hochschule. In Gastvorträgen vermitteln die Praxisvertreter aktuelles Wissen aus ihrer Branche und die Studierenden erlernen Fachinhalte anhand von realen Problemstellungen aus der Praxis. Die Einbindung von Expertenwissen ist fester Bestandteil im Semesterbetrieb der Hochschule, um die Aktualität und den Praxisbezug in der Lehre zu gewährleisten. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, Studierende aller Fachrichtungen von den bestehenden Angeboten profitieren zu lassen. Einen Überblick über die Themen bietet der Bereich Praxisvorträge, der fortlaufend aktualisiert wird. Die Studierenden der FH Wedel finden zusätzliche alle Informationen auch in Moodle. Studierende werden dort automatisiert über neue Einträge informiert, sobald sie die „Ankündigungen“ abonniert haben. Alle, die sich über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus mit Themen der Praxisvorträge befassen möchten, schreiben sich bitte zusätzlich für die einzelnen Vorträge von Interesse ein. Die Einschreibung ist unverbindlich, jedoch notwendig um die Zugangsdaten zu der Veranstaltung zu erhalten. Studierende, die regulär in den genannten Lehrveranstaltungen eingeschrieben sind, erhalten auch weiterhin alle Updates im Rahmen des Moduls. Ansprechpartner für die jeweiligen Praxisvorträge ist der entsprechende Dozent oder die Dozentin laut Vorlesungsplan.

Funktionale Sicherheit von Multikoptern

Am 13. Mai bietet Dirk Lützelberger einen interaktiven Vortrag per Videokonferenz zum Thema der funktionalen Sicherheit und geschützten Kommunikation von Drohnen an. Zum Vortrag Sind Drohnen beziehungsweise Multikopter hilfreiche Geräte im Alltag, welche uns das Leben vereinfachen können? Oder aber werden sie doch ein Nischenprodukt bleiben? Zahlreiche Theorien und Ansätze beschäftigen sich mit Multikoptern und deren möglichen Einsatzgebieten. Diese reichen vom Transport von Waren, über die Suche von Vermissten in abgelegenen Regionen bis hin zur Überwachung von Veranstaltungen. Das Spektrum ist vielseitig. Aber eines haben alle zivilen Anwendungsgebiete gemein: Es erfordert ein hohes Maß an Sicherheit, dass unter der Berücksichtigung des jeweiligen Missionsziels keine Lebewesen zu Schaden kommen. Die Zielsetzung mag einfach erscheinen. Dennoch birgt die Umsetzung nicht zu vernachlässigende Schwierigkeiten. Gefahren lauern durch Hacker mit der Absicht, die Kommunikation der Multikopter zu stören oder gar zu manipulieren. Auch ist es aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten erforderlich, eine weitestgehende Ausfallsicherheit zu garantieren. Dieser Vortrag macht die sichere Kommunikation zwischen Multikoptern und Infrastrukturelementen zum Thema und berücksichtigt ebenso die Ausfallsicherheit der Multikopter und ihrer Steuerungseinheiten. Zum Referenten Dirk Lützelberger arbeitet bei der NXP Semiconductors Germany GmbH in einer Abteilung für Sicherheitschips. Dort ist er als Security Manager für die Sicherheitszertifizierungen nach dem 'Common Criteria' Standard zuständig. Im Rahmen seiner Tätigkeit führt er auch die Sicherheitsschulungen der Belegschaft durch. Überblick Was: Kolloquium "Funktionale Sicherheit und geschützte Kommunikation von Drohnen" Wann: 13. Mai, 17 Uhr Wo: Interessierte Studierende finden die Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz in Moodle. Externe Interessierte wenden sich bitte per E-Mail an Prof. Gerd Beuster. Wie: Der Vortrag findet auf Englisch statt.

StartUp Camp digital

Vom 22. bis 26. Juni geht das StartUp Camp Schleswig-Holstein an den Start. Die jährliche Veranstaltung ist eine Initiative des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus in Kooperation mit Waterkant, Plug and Play, PwC, StartUp SH und der Fachhochschule Wedel. In diesem Jahr findet das StartUp Camp bereits zum vierten Mal und als digitale Veranstaltung im virtuellen Waterkant Festival statt. Das StartUp Camp richtet sich insbesondere an Start-ups aus den Bereichen erneuerbare Energien, maritime Wirtschaft, Gesundheitswesen, Biotech und E-Government. Ein zusätzlicher Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Bereich E-Commerce. Grund dafür ist die enge Zusammenarbeit mit der FH Wedel, die 2011 den bundesweit ersten konsekutiven Studiengang E-Commerce eingeführt hat. Die Camp-Teilnehmer richten das Augenmerk auf ihre Geschäftsideen und erhalten von ausgewählten Coaches wertvolles Feedback rund um Themen wie Businessplan, Markteintritt und Geschäftsstrategie. Gemeinsam wird an der Präsentation für den abschließenden Investor-Pitch gefeilt. Neben den Benefits, sich ein erstklassiges Netzwerk und professionelles Know-how zu erschließen, gewinnen die drei besten Teams für 2021 einen Platz im begehrten Plug & Play Accelerator im Silicon Valley. Während des dreimonatigen Aufenthalts im Silicon Valley erfahren die Gewinner viel Coaching und Mentoring für ihre Geschäftsideen und erweitern gleichzeitig ihr Netzwerk um möglichen Kunden und Investoren. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2020. Weitere Informationen zum StartUp Camp und zu den Teilnahmebedingungen unter: startupcamp.sh

Testphase für E-Book-Portal gestartet

Bibliotheken sind derzeit geschlossen und auch generell nimmt die Nachfrage an E-Books immer mehr zu. Um den Bestand an Fachbüchern der Fachhochschule Wedel weiter auszubauen, testet die Hochschule derzeit die Plattform Ebook Central von Proquest. Bis zum 9. Mai haben Studierende die Möglichkeit, sich in dem Portal mittels ihrer regulären Zugangsdaten (Matrikelnummer und Passwort wie im Online-Sekretariat) einzuloggen und Fachbücher herunterzuladen. Der Download der E-Books ist derzeit kostenfrei. Nach Beendigung der Testphase wird erörtert, ob das Angebot der gesuchten Bücher in dem Portal für die Bedürfnisse der FH Wedel ausreicht.

Willkommen im Sommersemester!

Zum Beginn des Sommersemesters begrüßt die Fachhochschule Wedel 77 Erstsemester in den insgesamt elf Bachelor-Studiengängen sowie 55 neue Master-Studierende. Doch ob Studienanfänger oder langjähriger Student: Im Sommersemester 2020 befinden sich alle Studierenden hochschulübergreifend in einer neuen Studiensituation. Anstatt in der Hochschule eine Vorlesung zu hören und nach der Lehrveranstaltung mit Kommilitonen einen Kaffee auf der Terrasse zu genießen, richten sich Studierende nun in ihren eigenen vier Wänden einen Arbeitsplatz in einem virtuellen Seminarraum ein. Denn vorerst dürfen an Hochschulen keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. Die FH Wedel wurde so kurzfristig zu einer Fernhochschule und startet am 21. April den digitalen Lehrbetrieb. Erstsemester werden bereits am 20. April von der Hochschulleitung und den Studiengangsleitern begrüßt – per Zoom-Konferenz. "Wir sind uns bewusst, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie unsere Studienanfänger besonders hart trifft, denn der so wichtige soziale Einstieg in das Studium mit dem ersten Kennenlernen der Kommilitonen beispielsweise in der Orientierungswoche, fällt nun deutlich schmaler aus. Wir setzen jedoch alles daran, auch den jetzigen Erstsemestern einen reibungslosen Start ins Studium zu ermöglichen", erklärt Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel. Als Übergang in das erste Semester fand ab dem 14. April digital der Brückenkurs Mathematik statt und der AStA bereitete die Einführung in die Rechenzentren online auf. Studium digital Zur Organisation und Durchführung der digitalen Lehre setzt die FH Wedel verschiedene browsergestützte Tools, insbesondere Moodle ein, welches als zentrale Informationsquelle für die Lehrveranstaltungen dient. Die Lehrinhalte zu allen Lehrangeboten des Sommersemesters werden in diesem Lernmanagementsystem digital hinterlegt und durch Video-Konferenzen begleitet. "Die Dozentinnen und Dozenten haben sehr engagiert und mit Hochdruck an der Digitalisierung der Lehrangebote gearbeitet. Dafür bin ich sehr dankbar", erklärt Prof. Harms. Seit der Einschränkung des Lehrbetriebs an den deutschen Hochschulen war es das oberste Ziel der FH Wedel, die Lehre des Sommersemesters bestmöglich virtuell durchzuführen und den Studierenden ein weitgehend uneingeschränktes Studium zu ermöglichen. Neben der durch die digitale Lehre gewonnenen Flexibilität im Studium bringt das Lernen zu Hause auch neue Herausforderungen mit sich. "Die Anforderungen zur Selbstorganisation und zum eigenständigen Lernen wachsen erheblich", sagt Harms und rät den Studierenden in regem Kontakt mit Kommilitonen zu bleiben und sich gegenseitig zu unterstützen. Sobald es möglich ist, wird die FH Wedel wieder in die Präsenzlehre wechseln.

Bewerbungsfrist für Grohe Stipendium verlängert

Besonders engagierte und im Studium erfolgreiche Studierende im ersten Studienjahr des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen haben erneut die Chance, ab dem zweiten Semester von den Studiengebühren befreit zu werden. Jährlich vergeben die Fachhochschule Wedel und die Grohe Treuhandstiftung zwei Stipendien zur Finanzierung der Studiengebühren im Wert von jeweils 8.280 Euro. Ein Stipendium als mögliche Finanzierungsquelle wird oft übersehen. Dabei sind vielen Bewerbern anfangs ihre guten Erfolgsaussichten gar nicht bewusst. "Ein Stipendium hat neben dem finanziellen auch einen ideellen Wert, denn es macht sich gut im Lebenslauf und auch der frühe Leistungsanreiz ist sehr positiv“, so Prof. Eike Harms zur Motivation dieses Stipendiums. Zur Grohe Treuhandstiftung Die Grohe Treuhandstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung der Familie Grohe. Seit über fünfzehn Jahren fördert sie junge Menschen in Aus- und Weiterbildung, insbesondere in Deutschland. Stiftungsziel ist der erfolgreiche Übergang von Jugendlichen in die berufliche Ausbildung und der erfolgreiche Abschluss. Ihr Ziel ist es aber auch, leistungsbereite Studierende durch Stipendien bis zu ihrem Abschluss finanziell zu unterstützen. Für ihre Zielsetzung hat die Stiftung zahlreiche Förderprogramme aufgelegt. In Kürze Bewerbungsschluss: 01. Juni 2020 Alle Informationen: Details zu Bewerbung und Ablauf unter Grohe Stipendium Kontakt: Fragen zu Bewerbung und Ablauf an Prof. Florian Schatz

Darlehensfonds des Studentenwerks

Die Landesregierung hat im Rahmen der Corona-Hilfen beschlossen, den Darlehensfonds des Studentenwerks für notleidende Studierende um 100.000 Euro aufzustocken. „Damit stehen für zinslose Darlehen für Studierende, die durch die Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind, zusätzliche 100.000 Euro zur Verfügung“, sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien am 9. April. „Gerade die Studierenden, die ihr Studium ausschließlich selbst finanzieren, stehen jetzt vor großen Schwierigkeiten. Mit der Aufstockung des Fonds können wir dazu beitragen, Studienabbrüche zu verhindern.“ Das Studentenwerk verfügt bereits über einen Darlehensfonds mit der Zweckbestimmung, in Härtefällen durch die Gewährung von zinslosen Darlehen – bis zu 735 Euro im Monat für maximal ein halbes Jahr – die Fortsetzung und den Abschluss des Studiums zu ermöglichen. Dieser Fonds wurde nun vom Land um 100.000 Euro erhöht und beträgt insgesamt 185.000 Euro. Antragsberechtigt sind Studierende, die an einer Hochschule in Schleswig-Holstein eingeschrieben sind. Sie können ein Studienabschlussdarlehen erhalten, wenn sie dem Grunde nach BAföG-fähig sind und der Studienfortschritt den Abschluss in angemessener Zeit erwarten lässt. Darüber hinaus steht ein Überbrückungsdarlehen zur Verfügung, insofern die staatliche Ausbildungsförderung unterbrochen ist und durch das Darlehen die Fortsetzung des Studiums sowie die Wiederaufnahme der Förderung ermöglicht werden. Auch ein Härtefall-Darlehen zur Vermeidung von Härten in besonderen Einzelfällen ist möglich. Weitere Informationen und Kontaktdaten befinden sich auf den Seiten des Studentenwerks. Foto: Timo Wilke/Studentenwerk SH

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Deutschlandweit befindet sich der Hochschulbetrieb im Sommersemester 2020 aufgrund der Corona-Pandemie in einer Ausnahmesituation. Fest steht: Das Sommersemester findet statt und startet an der FH Wedel am 21. April. Da die Durchführung von Präsenzveranstaltungen Hochschulen derzeit nicht gestattet ist, beginnt die Lehre mit digitalen Angeboten. Sobald es möglich ist, wird die FH Wedel wieder in die Präsenzlehre wechseln. Doch wie wird der Ablauf bei praktischen Leistungen wie den Laborpraktika sein und gibt es Einführungsangebote für Erstsemester? Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Studium während der Corona-Pandemie befinden sich in den FAQ Studium & Corona. Ihre Fragen beantworten wir aber auch gerne persönlich. Zentrale Anlaufstellen wie das Studierendensekretariat, das Prüfungsamt, das International Office, die Buchhaltung, die Pressestelle und selbstverständlich auch die Lehrenden sind regulär telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Oberstes Ziel der FH Wedel ist es, den Lehrbetrieb sicherzustellen und ihren Studierenden bestmöglich die Fortsetzung des Studiums zu ermöglichen. Die Dozentinnen und Dozenten arbeiten engagiert und mit Hochdruck an der Digitalisierung der Lehrangebote. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen werden den Studierenden der FH Wedel in Kürze zur Verfügung gestellt.

Brückenkurs Mathematik für Erstsemester

Für Studienanfänger ist Mathematik in allen technischen Fächern unabhängig von der Hochschule oftmals eine Hürde im Studium. Die Gründe liegen weniger im Verständnis des Stoffes, sondern vielmehr an lückenhaftem Schulwissen, fehlender Übung und nicht zuletzt mangelndem Selbstvertrauen. Um Erstsemestern einen möglichst reibungslosen Start ins Studium zu ermöglichen bietet die Fachhochschule Wedel jedes Semester in der Woche vor dem Semesterstart einen Brückenkurs Mathematik an. Im Sommersemester 2020 findet der Brückenkurs Mathematik erstmals online statt. "Uns war es ein großes Anliegen auch den jetzigen Erstsemestern, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders hart trifft, einen fließenden Übergang ins Studium zu ermöglichen. Daher haben wir mit Hochdruck daran gearbeitet, den Präsenzkurs als Onlineformat aufzusetzen", kommentiert Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel, das neue Format des Brückenkurses. Der Kurs soll Studienanfängern helfen, ihr Wissen aufzufrischen und Wissenslücken zu schließen. Um den Erstsemestern in der Ausnahmesituation des Sommersemesters 2020 den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, wird der regulär mit Kosten verbundene Kurs kostenlos angeboten. Die Details im Überblick Wer kann teilnehmen? Erstsemester aller Studiengänge der FH Wedel. Um was geht es? Elementare Rechenoperationen, Brüche, Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Binomische Formeln, Gleichungen mit einer Unbekannten, Funktionen. Was habe ich davon? Der Brückenkurs hilft, präventiv möglichen Problemen im Studium vorzubeugen und verschafft Selbstvertrauen beim Lösen mathematischer Probleme. Wann findet der Kurs statt? Der Kurs umfasst 16 Unterrichtsstunden. Er findet vom 14. bis zum 17. April, jeweils von 14 bis 18 Uhr statt. Wie findet er statt? Online. Alle Erstsemester bekommen die Zugangsdaten am 14. April in der Stunde vor Kursbeginn per E-Mail zugeschickt. Muss ich mich auf den Kurs vorbereiten? Sie können sich die grundlegenden mathematischen Rechenregeln anschauen (siehe oben). Ansonsten ist keine spezielle Vorbereitung erforderlich. Welche technischen Voraussetzungen muss ich berücksichtigen? Für die Teilnahme am Kurs benötigen Sie die Browser Internet Explorer oder Firefox. Ansonsten können Sie ein Mikrofon, Laptop oder Tablett mit Schreibfunktion und eine Kamera bereithalten. Diese technische Ausstattung ist aber nicht zwingend erforderlich. Ist eine Anmeldung erforderlich? Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Erstsemester bekommen alle benötigten Daten per E-Mail (entweder auf den FH-Account oder den hinterlegten privaten E-Mail-Account) zugeschickt. Bei eventuellen Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Kursleiter, Herrn Koyuncu per E-Mail.

Sommersemester 2020

Die Bundesländer haben sich zur Ausgestaltung des Sommersemesters 2020 aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Hierzu hat die Kultusministerkonferenz am 3. April informiert. Das Sommersemester 2020 findet in jedem Fall statt. Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen ist Hochschulen jedoch nach derzeitigem Stand bis zum 19. April nicht gestattet. Da auch dieser Termin unsicher ist, ist an der Fachhochschule Wedel der Start ins Sommersemester am 20. April mit digitalen Angeboten in Vorbereitung. Oberstes Ziel der FH Wedel ist es, den Lehrbetrieb sicherzustellen und ihren Studierenden bestmöglich die Fortsetzung des Studiums zu ermöglichen. Die Dozentinnen und Dozenten arbeiten engagiert an der Digitalisierung der Lehrangebote und entwickeln auch Lösungen für komplexere Lehrformate, beispielsweise mit viel Interaktion oder Praktika mit Laborgeräten. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen werden den Studierenden der FH Wedel zeitnah vor Semesterstart zur Verfügung gestellt. Verlängerung der Einschreibe- und Rückmeldefrist Da Studierende aufgrund der aktuellen Situation auf wichtige Dokumente (beispielsweise Versicherungsnachweise oder Beurkundungen) warten müssen, wurden die Einschreibe- und Rückmeldefristen an der FH Wedel bis zum 30. April verlängert. Auch die Zahlungsfrist für die Semestergebühren wurde bis zum 30. April verlängert. Hilfestellungen Antworten zu wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie veröffentlicht die FH Wedel in diesen FAQ, die regelmäßig aktualisiert werden. Studentinnen und Studenten, die keine oder nicht alle vorgesehenen Leistungen aufgrund der Folgen der Covid-19-Pandemie und dem damit eingeschränkten Lehrangebot erbringen können, sollen grundsätzlich keine Nachteile hinsichtlich Regelungen, welche zum Beispiel die Regelstudienzeiten betreffen, erfahren. Im Austausch mit dem Bund setzen sich die Bundesländer dafür ein, dass beispielsweise beim BAföG, dem Kindergeld oder der Krankenversicherung flexible Regelungen gefunden werden, die den Lebenswirklichkeiten der Studentinnen und Studenten in Zeiten der Covid-19-Pandemie gerecht werden. Über Entscheidungen in Schleswig-Holstein wird die FH Wedel hier fortlaufend informieren. Zentrale Anlaufstellen wie das Studierendensekretariat, das Prüfungsamt, das International Office, die Buchhaltung und die Pressestelle sind regulär telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Studierende und Studieninteressierte werden gebeten, ihre Anfragen ausschließlich per E-Mail oder telefonisch zu stellen und erforderliche Unterlagen gegebenenfalls postalisch einzureichen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Den Vorgaben der Landesregierung Schleswig-Holsteins entsprechend schränkt die Fachhochschule Wedel den Hochschulbetrieb bis zum 19. April ein. Zentrale Anlaufstellen wie das Studierendensekretariat, das Prüfungsamt, das International Office, die Buchhaltung und die Pressestelle sind regulär telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Studierende und Studieninteressierte werden gebeten, ihre Anfragen ausschließlich per E-Mail oder telefonisch zu stellen und erforderliche Unterlagen gegebenenfalls postalisch einzureichen. Präsenzsprechstunden können aufgrund der gebotenen Vermeidung von persönlichen Kontakten nicht angeboten werden. Der Erlass des Landes Schleswig-Holstein vom 15. März umfasst auch die Bibliothek und die Einrichtungen des Studentenwerks Schleswig-Holstein. Somit sind die Cafeteria, die Mensa und die Bibliothek der FH Wedel bis einschließlich 19. April geschlossen. Eventuelle Leihfristen werden automatisch entsprechend der Schließung der Bibliothek verlängert. Die für den 27. März geplante feierliche Zeugnisverleihung kann aufgrund des allgemeinen Veranstaltungsverbots nicht stattfinden. Über den weiteren Ablauf der Zeugnisübergabe an der FH Wedel werden alle Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2019/2020 zeitnah informiert. Die ursprünglich für den 6. bis 9. April geplante Orientierungswoche für alle Erstsemester kann aufgrund der aktuellen Vorgaben zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ebenfalls nicht stattfinden. Zum Ablauf der nun für den 20. April geplanten Begrüßung der Erstsemester wird die Hochschule zeitnah informieren. Der Start des Sommersemesters an der FH Wedel ist um eine Woche verschoben, da die Hochschule den Lehrbetrieb erst am 20. April wieder aufnehmen wird. Mit der weiteren Organisation des Sommersemesters ist ein Team betraut, das zeitnah und bestmöglich Lösungen für die Wochenplanung entwickelt. Darüber hinaus werden derzeit digitale Lehrangebote vorbereitet, um den Semesterbetrieb im Sommersemester in jedem Fall realisieren zu können. Oberstes Ziel der FH Wedel ist es, den Lehrbetrieb sicherzustellen und ihren Studierenden bestmöglich die Fortsetzung des Studiums zu ermöglichen. Rückkehrer aus Risikogebieten Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen in keinem Fall öffentliche Einrichtungen betreten. Diese Regelung schließt die Fachhochschule Wedel mit ein.

Umgang mit dem Coronavirus

Um die Ausbreitung des COVID-19 zu verlangsamen hat das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein Anweisungen zu Einschränkungen für Reiserückkehrer/innen aus Risikogebieten festgesetzt. Demnach dürfen Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets Berufsschulen und Hochschulen nicht betreten. Achten Sie zudem auf die empfohlenen Hygienemaßnahmen des Robert Koch-Instituts: Halten sie nach Möglichkeit mindestens ein bis zwei Meter Abstand zu hustenden und/oder niesenden Fremdpersonen Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife Halten Sie die Hustenetikette ein – husten und niesen Sie in die Ellenbeuge

Unter den beliebtesten Hochschulen Deutschlands

Im gestern veröffentlichten Hochschulranking 2020 des Hochschulbewertungsportals StudyCheck erreicht die Fachhochschule Wedel den siebten Platz und zählt damit zu den Top Hochschulen in Deutschland. In 2019 sprachen sich 99 Prozent ihrer Studierenden und Absolventen für eine Weiterempfehlung aus und bewerteten ihre Hochschule mit durchschnittlich 4,2 von 5 Sternen. Mit Spannung wurde gestern in der FH Wedel das für Anfang März angekündigte Hochschulranking 2020 des Hochschulbewertungsportals StudyCheck erwartet. StudyCheck zeichnet jedes Jahr jeweils zehn Universitäten und Hochschulen Deutschlands als Top aus. Basierend auf insgesamt 40.320 Bewertungen im Jahr 2019 belegt die FH Wedel nicht nur den siebten Platz im bundesweiten Ranking, sondern ist damit auch Schleswig-Holsteins beliebteste Hochschule. „Wir bedanken uns für die große Verbundenheit.“ „Wir sind überwältigt von diesem positiven Feedback unserer Studierenden und Absolventen und bedanken uns herzlich für diese große Verbundenheit“, äußerte sich Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel, zu der Auszeichnung als Top Hochschule. Bestätigt wird das Ergebnis des Hochschulrankings von StudyCheck auch durch eine Befragung unter Absolventen der FH Wedel in 2019. Darin gaben 92 Prozent der Befragten an, dass sie auch heute noch der FH Wedel gegenüber anderen Hochschulen den Vorzug geben und sich erneut für ein Studium an der FH Wedel entscheiden würden. Der selbst gesteckte Qualitätsanspruch der Hochschule ist hoch, denn Studierende an der FH Wedel sollen nicht nur während ihres Studiums, sondern auch langfristig mit ihrer Hochschule zufrieden sein, da sie durch ihre Ausbildung und den dort erlangten fachlichen und persönlichen Kompetenzen nachhaltig einen erfolgreichen Berufsweg einschlagen sollen. Der Fokus des Qualitätsmanagements liegt auf der Lehrqualität. Insbesondere dieses Engagement der Hochschule wird durch ihre Studierenden honoriert, denn unter den derzeit insgesamt 150 relevanten Bewertungen bei StudyCheck wurden durchschnittlich für die Studieninhalte 4,5 und für die Dozenten 4,4 von 5 Sternen vergeben. Der offene Dialog mit ihren Studierenden und auch die Thematisierung von kritischen Punkten hat für die FH Wedel stets eine hohe Relevanz. Die Nähe zwischen Studierenden, Lehrenden und Verwaltungspersonal ermöglicht es, im direkten Kontakt und im Austausch an Verbesserungen für die Hochschule zu arbeiten. Über die obligatorische Lehrevaluation hinaus werden Studierende und Absolventen zudem regelmäßig zu verschiedenen Stadien befragt, um aus dem Feedback frühzeitig mögliche Kritikpunkte erkennen und hierfür zeitnah Lösungen entwickeln zu können. Als unmittelbare Reaktion auf Feedback von Studierenden wurden beispielsweise in 2018 Lernbereiche in der Hochschule erweitert und erneuert und derzeit wird die Implementierung einer neuen Verwaltungssoftware zur stärkeren Digitalisierung der Verwaltungsprozesse vorbereitet. Hohe Relevanz für die Studienwahl Das ungeschönte Feedback über öffentliche Bewertungen fließt ebenfalls in die interne Reflexion ein. Das unabhängige Hochschulbewertungsportal StudyCheck ermöglicht Studierenden und Alumni seit 2013, Meinungen zu ihrem Studium abzugeben. Als Informationsquelle für Studieninteressierte hat sich das Portal seit dem eine führende Position erarbeitet und wird zusätzlich zu inhaltlich ausgerichteten Portalen wie dem Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz für die Entscheidungsfindung, welche Hochschule und welcher Studiengang individuell am besten passen, berücksichtigt.

Bewerbungsfrist ist der 31. März!

An der FH Wedel starten alle Studiengänge auch zum Sommersemester. Für den Studienstart im April sind noch Studienplätze verfügbar. Studieninteressierte können sich bis zum 31. März für die Bachelor- und Master-Studienplätze in den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft bewerben. Das Studienangebot der Hochschule umfasst zum Sommersemester 2020 elf Bachelor- und sechs Master-Studiengänge in der Informatik sowie den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Die Bandbreite des Angebots ist insbesondere im Bereich der Informatik groß und in den letzten Jahren beständig um innovative Studiengänge erweitert worden. Zu den Bachelor-Studiengängen mit IT-Fokus zählen Computer Games Technology, Informatik, Medieninformatik, Technische Informatik und Wirtschaftsinformatik. Der Bachelor-Studiengang E-Commerce bietet die Wahl zwischen einem primär informatikorientierten und einem stärker wirtschaftlich ausgerichteten Zweig. Neben den klassischen Studienrichtungen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen zählen die interdisziplinären Bachelor-Studiengänge IT-Ingenieurwesen, Smart Technology und IT-Management, Consulting & Auditing zu den neueren Angeboten. „Insbesondere die Verbindung von informationstechnischen Inhalten mit der Vermittlung von Kompetenzen in wirtschaftlichen oder technischen Disziplinen hat eine hohe Relevanz für zukünftige Berufsbilder“, erläutert Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel. Einfaches Bewerbungsverfahren Das Anmeldeverfahren der FH Wedel ist denkbar einfach. Das Formular „Anmeldung zum Studium und Studienvertrag“ wird ausgefüllt mit den bisherigen Zeugnissen und dem tabellarischen Lebenslauf an die Hochschule geschickt oder vor Ort im Studierendensekretariat abgegeben. Die Studiengänge sind zulassungsfrei. Rückfragen zu Bewerbungen nimmt das Studierendensekretariat der Hochschule unter der Telefonnummer 04103 – 80 48 0 oder der E-Mail sekretariat@fh-wedel.de entgegen.

Stipendien für Wirtschaftsingenieure?

Die Fachhochschule Wedel und die Grohe Treuhandstiftung vergeben seit 2013 jährlich zwei Stipendien an Studierende des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Das Grohe Stipendium finanziert den Stipendiaten ab dem zweiten Semester bis zum Ende der Regelstudienzeit die Studiengebühren und hat damit einen Gesamtwert von rund 8.000 Euro. Ein Stipendium als mögliche Finanzierungsquelle für das Studium wird oftmals übersehen. Dabei stehen die Chancen auf Erfolg der Bewerbung meist gut. "Die Bewerbung für ein Stipendium benötigt etwa fünf bis zehn Stunden Zeitaufwand. Nicht viel, wenn man bedenkt, was man im Erfolgsfall zurückbekommt", sagt Prof. Florian Schatz, der als Vorsitzender des Stipendienausschusses in die Vergabe der Grohe Stipendien involviert ist. Schatz weist auch darauf hin, dass ein Stipendium neben dem finanziellen auch einen ideellen Wert hat und durchaus in einem größeren Kontext betrachtet werden sollte. "Es ist wichtig, im Studienverlauf aber auch in der Arbeitswelt Auszeichnungen zu sammeln, um sich von anderen abzuheben. Die Fragestellung, wo ich Leute überzeugen kann, wie gut ich bin, sollte stärker verinnerlicht werden. Wir hoffen, dass sich zahlreiche Studierende in diesem Turnus auf das Grohe Stipendium bewerben." Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung sind die Noten im ersten Semester, aber auch gesellschaftliches Engagement und Persönlichkeit. Die Bewerbungsunterlagen sind per E-Mail an grohe-stipendium@fh-wedel.de einzureichen. Bewerben können sich Studierende im ersten Studienjahr. Bewerbungsschluss ist der 3. April 2020. Nach Abschluss der schriftlichen Bewerbungsphase werden in einer zweiten Runde geeignete Kandidaten zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren befinden sich in den FAQ Grohe Stipendium. Fragen zur Bewerbung und zum Ablauf darüber hinaus richten Sie bitte an Prof. Florian Schatz. Die Grohe Treuhandstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung der Familie Grohe. Seit 2011 fördert sie junge Menschen in Aus- und Weiterbildung. Stiftungsziel ist der erfolgreiche Übergang von Jugendlichen in die berufliche Ausbildung und der erfolgreiche Abschluss. Ihr Ziel ist es aber auch, leistungsbereite Studierende durch Stipendien bis zu ihrem Abschluss finanziell zu unterstützen. Für ihre Zielsetzung hat die Stiftung zahlreiche Förderprogramme aufgelegt. Foto: PhotoAlliance Hamburg, students@work (R. Blütener, P.Buschmann, H. Kull, P. Neukam)

Bildungspolitik im Blick

Anlässlich seiner Tour durch den Wahlkreis Pinneberg-Elbmarschen besuchte Dr. Ralf Stegner, SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag Schleswig-Holsteins, auch die Fachhochschule Wedel. Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, empfing ihn gemeinsam mit Thomas Hölck, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der SPD Pinneberg, und Dr. Friedhelm Michalke, Vorsitzender der SPD Wedel und Abgeordneter des Kreistags Pinneberg. Zielsetzung des Gesprächs seitens der SPD war es, vor Ort neue Eindrücke zu gewinnen und sich zu aktuellen Entwicklung an der Hochschule zu informieren. Dass die Gebühren an der privaten Hochschule, als Bestandteil der schleswig-holsteinischen Bildungslandschaft, sozial verträglich bleiben, war der SPD stets ein wichtiges Anliegen. Dies wurde durch Dr. Stegner erneut bekräftigt. Prof. Harms stellte die positive Entwicklung der Studierendenzahl und die neuen Studiengänge ab dem Wintersemester 2020/2021 vor. Dr. Stegner zeigte sich von dem innovativen Studienangebot beeindruckt und ließ sich die Nachfrage seitens Hamburger Unternehmen an dem IT-Nachwuchs aus Wedel näher erläutern. Prof. Harms verdeutlichte, dass die neue Studienrichtung Data Science & Artificial Intelligence ein passgenauer Baustein zur Digitalisierungsstrategie Schleswig-Holsteins sei und hob die Alleinstellungsmerkmale des konsekutiven Studienangebots im norddeutschen Raum hervor. Ein Rundgang durch die Hochschule vervollständigte die Eindrücke zu den Angeboten, zum Lehrbetrieb und zur Infrastruktur der FH Wedel. In der SmartArea begutachteten die Politiker die Projektergebnisse der diesjährigen Cross Innovation Class. Von den Ergebnissen, die in der kurzen Projektlaufzeit entstanden waren, zeigte sich die Delegation sichtlich fasziniert. Dass die realisierten Prototypen bei den beteiligten Unternehmen auch zu konkreten Realisierungsbestrebungen führen, fand viel Anerkennung. Eine weitere Station des Rundgangs war die bisherige Lern- und Projektfläche unter Hörsaal 1, die zum Co-Working-Space ausgebaut werden und als solche im Bereich der Start-up-Förderung neue Möglichkeiten bieten soll. Im Gespräch hatte Prof. Harms bereits erläutert, dass unter den Absolventen der FH Wedel in den letzten Jahren auch immer starke Gründer vertreten waren. "Die vorhandenen Potenziale möchten wir aber stärker fördern. Daher hoffen wir für die langfristige Entwicklung der Hochschule auch auf starke Impulse durch die Einrichtung des geplanten Gründungs- und Technologiezentrums für den Kreis Pinneberg am Standort Wedel", erklärte Prof. Harms.

Let`s go to LA!

Mit "Go Beach" als Motto der California State University Long Beach (CSULB) klingt ein Aufenthalt in den USA im Auslandssemester sehr vielversprechend. Doch nicht nur die Lage spricht für sich. Auch akademisch zählt die neue Partneruniversität der Fachhochschule Wedel zur Spitzenklasse: In 2017 listete der U.S. News and World Report die California State University in ihrem America's Best Colleges Guide unter den Top 10 der besten staatlichen Hochschulen im Westen der USA. Mit der CSULB hat die FH Wedel ihr Netzwerk an Partneruniversitäten in den USA somit auf insgesamt vier Standorte erweitert und ein exklusives Angebot für ihre Master-Studierenden geschaffen. Ab dem Wintersemester 2020/2021 wird das Auslandssemester an der Westküste der USA nahe der Metropole Los Angeles möglich sein. Die California State University zählt mit ihren rund 35.000 Studierenden zu den großen Hochschulen des Landes. Nur knapp 2.000 von ihnen sind internationale Studierende. So kommen diese leicht in Kontakt zu den Einheimischen. Insgesamt umfasst die California State University acht Colleges, wobei sich das Angebot für die Studierenden der FH Wedel auf das College of Business erstreckt, das bereits 1949 gegründet wurde. Heute werden dort neben verschiedenen MBA auch Master of Science in den Bereichen Marketing Analytics, Information Systems, Finance und Accountancy angeboten. Für Studierende der FH Wedel gibt es passende Module für die Master-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Das International Office der FH Wedel mit Nicole Haß und Regina Seybold hilft Studierenden dabei, ihr Auslandssemester gut zu organisieren und beantwortet gerne eventuelle Rückfragen.

Ideen für die Smart City von morgen

Mitte Oktober trafen Studierende in Smart Technology (FH Wedel), Produktdesign (AMD Akademie Mode & Design), Digital Media (Leuphana Universität), Stadtplanung (HafenCity Universität) und Media Systems (HAW Hamburg) auf fünf Unternehmen ganz unterschiedlicher Branchen. Für die 2. Cross Innovation Class hatten Ströer, dataport, Remondis, Vitronic und Unibail-Rodamco-Westfield anspruchsvolle Herausforderungen zum Thema Smart City Solutions eingereicht, die nach einer kurzen Kennenlernrunde den insgesamt 36 Studierenden vorgestellt wurden. Es folgte eine Phase der Themenrecherche, der interdisziplinären Gruppenfindung sowie ein Besuch beim Praxispartner, um offene Fragen zu klären und sich ein Bild von dem Betrieb zu machen. Mit viel Input ging es in die Konzeptionierung und ins Prototyping, begleitet von einer Reihe an Workshops und Methodentrainings. Zentraler Ort im Prototyping war für die Studierendenteams die SmartArea der Fachhochschule Wedel. Dort kamen die Tüftler zum Brainstorming und zur konzeptionellen Entwicklung zusammen. Am Whiteboard wurden Schaltpläne skizziert und gleich nebenan, im SmartLab, begutachteten prüfende Blicke die Versuche im 3D-Druck und die Präzision der Bauteile aus dem Lasercutter. Ende Januar kamen schließlich alle Teilnehmer der 2. Cross Innovation Class im designxport in der HafenCity zusammen, um in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung die finalisierten Prototypen zu präsentieren. Über 90 Besucherinnen und Besucher waren zur Präsentation der zehn Prototypen erschienen. Unter den Studierenden wechselten Anspannung und Vorfreude im Minutentakt. Eine Jury, bestehend aus Branchenexpertinnen und -experten, hatte in der ersten Reihe Platz genommen und bekam nach jeder Präsentation die Gelegenheit, Rückfragen zu stellen. Doch nicht nur die Jury sollte Feedback geben. Im Rahmen der anschließenden Preisverleihung erhielt auch das Publikum die Chance, mit abzustimmen. Insgesamt wurden sechs Preise an die im Pitch angetretenen Teams verliehen. Die fünf Smart Technology Studierenden der FH Wedel zählten alle zu den glücklichen Preisträgern. Preis für die beste technische Umsetzung Der Prototyp "Intelligent Light System" im Auftrag von Vitronic überzeugte die Jury in seiner technischen Bandbreite. Das Studierenden-Team hatte eine intelligente Straßenlaterne konzipiert, die per Sensorik auf die Umwelt reagiert. Das Konzept vereinte die Bestandteile aus Technik, Elektronik und Programmierung optimal. Preis "Beste Smart City Solution" Der Preis für die beste Smart City Solution ging ebenfalls an ein Team, das sich mit den Herausforderungen von Vitronic befasst hat. Der "SilentGuide" ist ein Blindenstock, mit dessen Hilfe sich eine Ampel bereits aus der Entfernung bedienen lässt. Er vibriert, sobald die Ampel auf grün springt. Der Prototyp überzeugte die Jury in seiner Visualisierung, seiner Haptik und in der Partizipation. Preis für das beste Design Den Preis für das beste Design erhielt das Team, das den Prototypen "The Kinetic Box" im Auftrag für das Westfield Hamburg-Überseequartier finalisiert hatte. Sowohl das Konzept einer kinetischen Fassade bestehend aus beweglichen Elementen, die auf Bewegung der Außenwelt reagieren (Gestik, Ton, Licht), als auch die visuelle Gestaltung hatten die Jury überzeugt. Preis für die beste interdisziplinäre Zusammenarbeit Der Prototyp "saflr - alles im Griff" im Auftrag von dataport entstand in einer vorbildlichen interdisziplinären Zusammenarbeit. "saflr" ist ein smarter Fahrradlenker, der die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren soll. Auf Basis von Unfallstatistiken löst "saflr" eine Vibration aus: Bewegt sich ein Radfahrer auf einen Gefahrenpunkt zu, bekommt er sowohl eine optische Warnung über die ebenfalls entwickelte App, als auch ein haptisches Feedback über die Vibration des Griffes, der mit der App verbunden ist. Ergänzt wird die Funktionalität von "saflr" durch aktuelle Nachrichten mit dem Schwerpunkt Verkehr. "Das interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit Studierenden anderer Hochschulen war eine spannende Erfahrung", erzählt Daniel Tamm, der im 5. Semester Smart Technology an der FH Wedel studiert. "Durch die unterschiedlichen Studiengänge gab es verschiedene Blickwinkel, von der die Problemstellung betrachtet wurde. Dies konnte aber dazu führen, dass man andere auch mal über die möglicherweise schwierige Realisierbarkeit ihrer Ideen und Wünsche aufklären musste." Publikumspreis Die meisten Stimmen aus dem Publikum erhielt das "Mood Display", das im Auftrag von Ströer entstanden war. Das Display registriert die Gestik von Menschen ab einer Körpergröße von 1,5 Metern und macht so eine Bürgerbeteiligung per Armzeichen möglich (Heben und Senken des linken/rechten Arms). Preis für den besten Pitch Das Team rund um den Prototypen "Limpio" für Remondis präsentierte wortgewandt und setzte sich so im Pitch durch. "Limpio" ist ein intelligentes Mülltrennungssystem für Büros, das den Müll mittels Machine Learning anhand seiner Materialbeschaffenheit erkennt und entsprechenden Entsorgungsfächern zuteilt. Heiko Jedamski, ebenfalls Bachelor-Student in Smart Technololgy, erzählte, dass ihm in der Prototyping-Phase das Konstruieren mittels CAD-Software ungemein weitergeholfen habe. "Anhand der ersten Konstruktion konnte ich immer wieder neue Features in das Modell einbauen und simulieren. Aus den einzelnen Komponenten der Konstruktion lassen sich Zeichnungen erstellen. So hatte jedes Gruppenmitglied zu jeder Zeit einen Anhaltspunkt beim Zusammenbau des Prototypen." Zudem hatte er sich während des Projektes erstmalig mit dem Ansatz des Deep Learnings beschäftigt, das wesentlich zum Gelingen des Projektes beigetragen hatte. Prof. Ulrich Hoffmann, Initiator der Cross Innovation Class und Leiter des Studiengangs Smart Technology, zog als Fazit "Alle Beteiligten haben einen gewaltigen Lernprozess hinter sich" und war sichtlich stolz auf die Leistungen der Wedeler Studierenden. Foto: Laura Müller Photography

Stipendium für Master-Studierende

Die Fachhochschule Wedel vergibt gemeinsam mit OTTO für das Sommersemester 2020 erneut Stipendien an Master-Studierende der Studiengänge E-Commerce und Informatik. Die Förderung im Rahmen des Partnerstipendiums Master beginnt ab dem ersten Semester und umfasst maximal vier Semester. Die Praxisphase wird zusätzlich vergütet. Stipendiaten erhalten wertvolle Praxiserfahrungen, können Kontakte knüpfen und sich vernetzen. „Einige unterschätzen ihr Potenzial und sehen aus falscher Bescheidenheit von einer Bewerbung ab. Die Chance, ein Stipendium zu erhalten, ist viel größer als von Vielen vermutet“, so Gerit Kaleck, Koordinatorin der Stipendienprogramme der Hochschule. Wer zum Sommersemester 2020 ein Master-Studium in Informatik oder E-Commerce in Wedel aufnehmen möchte, kann sich bis zum 28. Februar für das Studium sowie das Stipendium bewerben. Für das Wintersemester 2020/2021 endet die Bewerbungsfrist für das Partnerstipendium Master am 31. August. Jährlich werden bis zu vier Stipendien an Master-Studierende vergeben. Auch Bachelor-Studierende haben die Möglichkeit, sich für Stipendien weiterer Unternehmen zu bewerben. Das Partnerstipendium Bachelor wurde bereits 2009 eingeführt und hält jährlich bis zu 12 Stipendien für Bachelor-Studierende in informatikorientierten Fachrichtungen bereit.

Prototyping Lab mit Hamburger Medienunternehmen

Das Prototyping Lab von nextMedia.Hamburg sucht Antworten auf die Frage nach der Zukunft der Medien und lässt experimentierfreudige Unternehmen mit talentierten Studierenden aus dem Hamburger Raum ein Semester lang einsetzbare Prototypen entwickeln. Nach der Premiere vor einem Jahr fokussierte das zweite Prototyping Lab den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. In interdisziplinären Teams tüftelten Studierende der Fachhochschule Wedel, der Hamburg Media School und der Universität Hamburg gemeinsam an herausfordernden Fragestellungen der Hamburger Medienhäuser N-JOY, SPIEGEL MEDIA und Bauer Media Group. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: eine Music Prediction Machine, ein Filter gegen betrügerische und unpassende Werbung und eine intelligente Rezeptdatenbank. Kürzlich wurden die entsprechenden Prototypen in einer spannenden Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert, mitten drin drei Bachelor-Studenten der FH Wedel. Den ersten Case des Abends stellte das Team N-JOY vor, das die Aufgabe hatte, der Musikredaktion mittels KI dabei zu helfen, neue Songs auszuwählen, die den Hörern des Senders mit hoher Wahrscheinlichkeit gefallen. Der Sender hatte den Studierenden hierfür Umfrageergebnisse sowie 500 bewertete Songs zur Verfügung gestellt, auf deren Basis die KI entwickelt und trainiert werden konnte. Es galt, die Musiktitel nach verschiedenen Merkmalen zu analysieren und die Wahrscheinlichkeit zu bestimmten, mit der ein Song dem durchschnittlichen Hörer des Radiosenders gefällt. Der Versuch eines solchen Zielgruppen-Targetings für das Radio stellte sich schnell als Neuland heraus. Denn derzeit gibt es keine vergleichbaren Anwendungen – weder national noch international. Das Projekt-Team entwickelte im ersten Schritt einen Audio Analyzer, der Musiktitel nach 33 Kriterien wie Geschwindigkeit, Stimmung oder Genre untersucht und die Ergebnisse dann an eine KI-Anwendung ausspielt. Diese gleicht die Resultate mit den Umfrageergebnissen und dem bisherigen Hörverhalten und Geschmack der Zielgruppe ab, ehe das User Interface die Erkenntnisse für die Redaktion aufbereitet. Die Redakteure könnten so zukünftig bei der Auswahl von Neuerscheinungen unterstützt werden. Der menschliche Faktor solle jedoch laut N-JOY bei der Songauswahl die entscheidende Instanz bleiben. Niklas Drews, Bachelor-Student an der FH Wedel in Informatik erzählt, dass ihm insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesem Team sehr viel Spaß gemacht hat. "Es war interessant zu sehen, wie meine Teampartner an die Aufgabe herangegangen sind. Durch die Zusammenarbeit konnte ich viel lernen, mich aber gleichzeitig auch gut einbringen. Meine Teampartner waren allesamt Master-Studenten. Ich hatte aber nicht das Gefühl, ihnen fachlich nachzustehen." Das Team SPIEGEL MEDIA stellte einen Prototypen vor, der schon bald die Markensicherheit vieler Online-Produkte erhöhen könnte. Anlass der Aufgabenstellung von SPIEGEL MEDIA, Fakes in Werbemitteln zu identifizieren, ist, dass Fake-Ads, also nicht-legitimierte Werbung beispielsweise mit Prominenten oder mit Verweisen auf unseriöse Webseiten, einen großen Schaden anrichten. Betrügerische und unpassende Werbung soll mithilfe der Anwendung herausgefiltert und im GoogleAdManager automatisch blockiert werden. Bei 2,5 Millionen Werbemitteln, die potenziell automatisiert ausgespielt werden können, liegt es auf der Hand, dass Fake Ads nicht händisch zu identifizieren sind. Um ihr Ziel zu erreichen, nutzten die Studierenden eine sogenannte Support Vector Machine, die basierend auf klassifizierten Daten Vorhersagen über den Urheber der Werbemittel trifft. Konstantin von Wendt, Student im Bachelor-Studiengang Computer Games Technology an der FH Wedel, erzählt, dass die größte Herausforderung darin lag, eine Datengrundlage zu erhalten, anhand derer man die KI trainieren kann. "Der ursprüngliche Plan war, diese über die Google API direkt aus dem genutzten GoogleAdManager zu ziehen. Diese Funktion ist aber nicht vorgesehen." Daher entwickelten die Studierenden einen Bot, der das Durchsuchen des GoogleAdManagers ermöglicht. Creative für Creative kam es so zur Verifizierung und die KI konnte anhand dieser Erkenntnisse trainiert werden. Mit großem Erfolg: Bei einer Testmenge von 2.000 Daten glänzte der Prototyp bereits mit einer Trefferquote von 95 Prozent. Auch bei fremden, größeren Datenmengen seien ähnliche Trefferquoten erreicht worden. Konstantin ist sichtlich stolz: "Wenn ich den Prototypen sehe, freue ich mich sehr über das Ergebnis. Zwischenzeitlich war nicht sicher, ob wir tatsächlich ein Ergebnis präsentieren könnten. Die Genauigkeit unseres Ergebnisses hat nun alle unsere Erwartungen übertroffen." Auch für das dritte Medienunternehmen, die Bauer Media Group, konnte ein Prototyp fertiggestellt werden. Das Team Bauer Media Group entwickelte eine strukturierte, intelligente Datenbank, die das Archiv von Deutschlands größtem Food-Verlag, dem HOUSE OF FOOD, rückwirkend mit Metadaten versieht und so neue Suchmöglichkeiten eröffnet. Auf Grundlage von 100.000 Bildern und Rezepten hatten die Studierenden hierfür zunächst eine Reihe an Merkmalen definiert und rund 2.000 Dateien manuell getaggt, ehe ein neuronales Netz trainiert werden konnte. Dieses kann nun die vorhandenen Rezepte und Bilder nach Merkmalen wie Farbe und Zutat automatisch taggen. Darüber hinaus integrierten die jungen Entwickler eine Reverse-Searching-Funktion. Der Prototyp ermöglicht Redakteuren nicht nur das Auffinden von noch unbekannten Rezepten, sondern bietet eine Durchsuchbarkeit der Datensätze nach Kalorien oder Ernährungsformen wie vegan oder glutenfrei und kann mittels der Suchergebnisse neue Foodtrends mit dem vorhandenen Archivmaterial neu verbinden. Das Fazit der beteiligten Unternehmen, Studierenden und Projektpartner war durchweg positiv. Der Projektverantwortliche seitens der FH Wedel, Prof. Christian-Arved Bohn, Leiter des Studiengangs Medieninformatik, gestand, dass er anfangs skeptisch war. "Unsere drei Studenten wurden doch in ein recht ungewohntes Umfeld geschubst: externe Betreuung, Projektarbeit mit Studierenden anderer Unis, eine riesige Erwartungshaltung von namhaften und großen Unternehmen. Und dann waren die Themen selbst nicht etwa schlicht Aufgaben, sondern wirkliche Problemstellungen der Unternehmen, die zudem sehr schwierig erschienen. Die Ergebnisse in der Abschlusspräsentation haben mich fast sprachlos gemacht. Scheinbar mühelos hatten sich abgestimmte Teams der verschiedensten Fachbereiche gebildet und in gerade mal drei Monaten drei Systeme entwickelt, die die Herausforderungen der Unternehmen gelöst und auf einen guten Weg gebracht haben." Foto: Laura Müller Photography for nextMedia.Hamburg