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News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

Software-Challenge für Schüler

Der Programmierwettbewerb Software-Challenge der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Fachhochschule Wedel soll Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für Informatik begeistern. In Schleswig-Holstein ins Leben gerufen, wird der Wettbewerb inzwischen bundesweit ausgetragen. Teilnehmen können Teams aus mindestens zwei Schülern, die im Verlauf des Wettbewerbs gemeinsam programmieren. Bei kompetenter Begleitung durch die Organisatoren können die Schülerinnen und Schüler bei Spaß und Spannung in die Welt der Informatik einsteigen. Im diesjährigen Wettkampf geht es um das Spiel Hive. Bei Hive treten verschiedene Insekten in Form von sechseckigen Spielsteinen gegeneinander an. Ihr Ziel: Die gegnerische Bienenkönigin bewegungsunfähig machen. Dieses Schicksal soll der eigenen Regentin selbstverständlich erspart werden. Spannend wird das Spiel dadurch, dass jedes Insekt einem anderen Bewegungsrhythmus folgt. Außerdem kann die Bienenkönigin, deren Bewegungskraft stark eingeschränkt ist, im richtigen Moment eingesetzt, die Pläne des Gegners ordentlich durchkreuzen. Eine gute Portion Logik und vorausschauendes, taktisches Denken sind also gefragt, um die Regentin des Mitspielers schachmatt zu setzen. Am Ende der Entwicklungsphase im Februar 2020 schickt jedes Team den selbst programmierten Computerspieler in den Wettkampf. Dieser wird als Meisterschaft ausgetragen, unterteilt in Regionalligen. Die Ergebnisse können fortlaufend analysiert werden. Das ermöglicht den jungen Programmierern, ihre virtuellen Spieler während des Wettkampfs weiter zu verbessern. Beim Finale der acht besten Programme werden schließlich im Juni 2020 die Gewinner-Teams ermittelt. Für einen realistischen Eindruck von der Informatik und Software-Entwicklung "Der Programmierwettbewerb vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen realistischen Eindruck von der Informatik und der Software-Entwicklung", erklärt Prof. Florian Schatz, der das Projekt an der FH Wedel betreut und dort den Studiengang E-Commerce leitet. "Wir freuen uns, wenn wir bei einigen Schülern so Begeisterung für das Fach wecken können und sie sich danach für ein Informatik-Studium interessieren." Mehrere Kooperationspartner steuern zur Software-Challenge Sachpreise bei. Außerdem werden über 100 Stipendien in einer Höhe von jeweils bis zu 3.600 Euro an Schülerinnen und Schüler vergeben, die sich in herausragender Weise während des Programmierwettbewerbs ausgezeichnet haben. Stipendien für engagierte Schülerinnen und Schüler Die Fachhochschule Wedel vergibt im Zuge der Software-Challenge fünf Empfehlungsschreiben für eine Bewerbung auf das Deutschlandstipendium, um so besonders talentierten Teilnehmern ein Studium an der Hochschule zu erleichtern. Ein Jahr lang erhalten fünf Stipendiaten eine Förderung von 300 Euro monatlich für ihr Studium in Wedel, vorzugsweise in einem der informatikorientierten Studiengänge der Hochschule.

Erster Auftrag zu einem ehrwürdigen Anlass

Die satirische Filmreihe "Die schlechtesten Filme aller Zeiten" hat bei ihren Fans Kultstatus. Ende September feiert der Sender TELE 5 die 100. Folge und schenkt den Fans anlässlich des Jubiläums SchleFaZ als Spiel. Mit der Ausstrahlung am 6. September wurde das Handy-Spiel dem Publikum präsentiert. Seine Entwicklerin ist Anna Franziska Horne, Absolventin des Studiengangs Computer Games Technology an der Fachhochschule Wedel. "Im Anschluss an mein Kolloquium zur Bachelor-Thesis fragte mich mein Betreuer Prof. Dennis Säring, ob ich Interesse hätte, einen Auftrag zur Spiele-Entwicklung anzunehmen", erzählt Anna Franziska. "Das klang ziemlich spannend und kam zu einem passenden Zeitpunkt." Im März 2019 schloss Anna Franziska ihren Bachelor of Science in Computer Games Technology überdurchschnittlich gut mit einer Endnote von 1,5 ab. Wenig später, Mitte April befand sie sich bereits in enger Abstimmung mit TELE 5. Ihre Aufgabe: Entwicklung eines Jump 'n' Run-Games für Android und iOS in dem die beiden Moderatoren der Sendung, Oliver Kalkofe und Peter Rütten, die Hauptrollen übernehmen. Als Briefing hatte sie von dem Sender eine Spielidee als Vorlage bekommen, doch bis das Spiel den typischen SchleFaZ-Charakter hatte, war es ein weiter Weg. Rund vier Monate in Teilzeit-Arbeit waren für die Spiele-Entwicklung eingeplant. Den Job hatte Anna Franziska alleine vor der Brust. Als Berater standen ihr aber ein paar Gamer-Freunde und auch ihre Professoren aus dem Studium, Dennis Säring und Christian-Arved Bohn, zur Seite. "Dank der Fähigkeiten aus meinem Studium ließ sich auch die kurze Einarbeitungszeit wuppen." Zunächst ging es darum, dass Game-Design abzustimmen und eine gute Projektplanung aufzusetzen. "Dies waren Jobs, auf die mich mein Studium sehr gut vorbereitet hat, denn im Projekt Game-Design ging es genau um solche Fragestellungen wie Erstellung eines Zeitplans, Bau von Prototypen und Aufsetzen eines Betatests." Während ihres Studiums hatte Anna Franziska in verschiedenen Lehrveranstaltungen bereits zwei Spiele entwickelt, eines in der Unity-Engine und eines in der Unreal-Engine. Das SchleFaZ-Spiel ist mithilfe der Unity-Engine entwickelt worden, denn die Vorlage hatte dort gut funktioniert. Dank des Backgrounds aus dem Studium ließ sich der Job auch bei der sehr kurzen Einarbeitungszeit gut meistern. Neu war für Anna Franziska jedoch die Herausforderung ein Handy-Spiel zu entwickeln, denn während des Studiums stand doch die Desktop-Programmierung im Vordergrund. "Die mobile Entwicklung hat ganz andere Anforderungen und Kniffe, die es zu berücksichtigen gilt", erklärt Anna Franziska. Sehr viel Spaß im Projekt hat ihr die Animation gemacht. Das Grafikdesign stammt von Sven Knoch. Seinen Grafiken hat sie Leben eingehaucht, sodass die Moderatoren Oliver Kalkofe und Peter Rütten dann auch mal im Flugmodus durch das Spiel sausen. Fliegende Filmrollen und Cocktails zur Erfrischung Die Spielidee zu SchleFaZ ist einfach: Es müssen so viele Zelluloidfilmrollen, wie nur möglich, eingesammelt werden, damit genug schlechte Filme für den perfekten SchleFaZ-Abend bereit liegen. Tornados und Haie stellen sich als mögliche Game-Changer in den Weg, doch Cocktails sorgen für einen erfrischenden Ausgleich. Rein mechanisch gab es da für die Entwicklerin Anna Franziska einiges zu programmieren. Rund 25 Muster sind hinterlegt und bieten genug Abwechslung. Der Erfolg ist nur wenige Tage nach Veröffentlichung des Spiels gut messbar. Über 1000-Mal wurde das Spiel bereits für Android heruntergeladen. Bisherige Nutzer bewerten das Spiel im Durchschnitt mit 4,4/5 im Google Playstore beziehungsweise 4,9/5 im App Store. Das Spiel ist vollständig kostenlos und beinhaltet keine Werbung. Eine Herausforderung in diesem Auftrag war die rechtliche Abklärung beispielsweise hinsichtlich des Datenschutzes sowie die Vorbereitungen für die Freigaben in den beiden App Stores. "Das war für mich so nicht absehbar, dass dieser Bereich neben den Programmierungen so zeitaufwendig und nervenaufreibend sein würde", erzählt Anna Franziska. Sehr viel habe sie auch in der Kundenkommunikation und im Umgang mit Kundenwünschen hinzugelernt, erzählt sie weiter. "Selbst wenn wir im Studium sehr praxisnah lernen, ist das erste echte Kundenprojekt doch noch einmal etwas ganz Neues." Im Oktober startet Anna Franziska den Master-Studiengang Games Engineering an der Technische Universität München. Die Games-Programmierung macht ihr weiterhin sehr viel Spaß und beruflich kann sie sich eine Weiterentwicklung in diesem Bereich gut vorstellen. Da sie aber auch sehr gerne fachlich fundiert arbeitet und in ihrem Bachelor-Studium bereits ein sehr hohes theoretisches Niveau bewiesen hat, freut sie sich nun darauf, ihre hervorragenden Informatikkenntnisse m Master-Studium unter Beweis zu stellen und dort die Computertechnologien für die Games-Entwicklung noch tiefer zu durchdringen.

Mit Erasmus+ als Gastdozent im Ausland

In der vergangenen Woche war Prof. Florian Schatz, Leiter des Studiengangs E-Commerce, im Rahmen der Lehrendenmobilität des Erasmus+-Programms als Gastdozent an der Haaga-Helia University of Applied Sciences in Helsinki. Die finnische Universität zählt seit vielen Jahren zu den Partnerhochschulen der Fachhochschule Wedel. Ziel der Lehrendenmobilität ist es, das Lehrangebot zu ergänzen, Fachwissen an Studierende zu vermitteln und sich europaweit auszutauschen. Förderung für Lean Start-up Workshop durch Erasmus+ Schatz ist selbst erfahrener Gründer. In 2002 gründete er das Unternehmen getDigital, welches seit 2002 Gadgets für Geeks und Nerds online vertreibt. An der Fachhochschule Wedel hält er unter anderem im Modul Entre- und Intrapreneurship Workshops rund um das Thema Gründen. Studierende lernen theoretische Modelle zu interpretieren und Konzepte zu erstellen, um innovative Geschäftsideen in Markterfolge zu überführen. Mit dieser umfangreichen Expertise in puncto Gründungsförderung und dem innovativen Bildungsangebot der FH Wedel erhielt Schatz die Förderung von Erasmus+ und führte in Helsinki für 20 Studierende eines internationalen Studiengangs den Lean Start-up Workshop durch. „Das Austauschprogramm für Lehrende ist eine super Sache. Ich kann mir gut vorstellen, dieses Format zu wiederholen. Die Arbeit im internationalen Umfeld ist aufregend und macht Spaß“, so Schatz. Wissenstransfer und Austausch zur Gründungsförderung Innerhalb von acht Stunden erhielten die Studierenden einen umfangreichen Überblick zum Thema Gründen. Angefangen bei der Problemstellung bis hin zur Entwicklung von Personas. Geschäftsideen wurden mithilfe des Value Proposition Canvas Modells visualisiert, um Wert und Nutzen für Kunden herauszustellen. Anschließend wurde alles in das Business Model Canvas überführt, einem Brainstorming Tool, das dabei unterstützt, ein Geschäftsmodell komprimiert darzustellen.   „Die Haaga-Helia University ähnelt einem Start-up und verfügt über eine herausragende räumliche und technische Infrastruktur. Statt in Büros arbeiten Professoren und Dozenten in Shared Spaces. So wurde ich schnell im Kollegium aufgenommen und konnte mich zu den Themen E-Commerce und Gründungsförderung intensiv austauschen“, äußert sich Schatz positiv zu seiner Gastdozentur.

Brückenkurs Mathematik für Erstsemester

Studienanfängern hilft der Kurs, ihr Wissen aufzufrischen und Wissenslücken zu schließen. Erfahrungsgemäß ist die Mathematik in allen technischen Fächern und unabhängig von der Hochschule eine Hürde im Studium. Die Gründe liegen weniger am Verständnis des Stoffs, sondern meist am lückenhaften Schulwissen, der fehlenden Übung und nicht zuletzt am mangelnden Selbstvertrauen. Wichtige Informationen Wer kann teilnehmen? Erstsemester aller Studiengänge der FH Wedel. Um was geht es? Elementare Rechenoperationen, Brüche, Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Binomische Formeln, Gleichungen mit einer Unbekannten, Funktionen. Was habe ich davon? Der Brückenkurs hilft, mögliche Probleme im Studium zu vermeiden und verschafft mehr Selbstvertrauen beim Lösen mathematischer Probleme. Wann findet der Kurs statt? Der Kurs umfasst 20 Unterrichtsstunden. Er findet vom 8. bis zum 11. Oktober, jeweils von 8 bis 13 Uhr in Verbindung mit der Orientierungswoche statt. Die gesamte Orientierungswoche können Sie hier einsehen. Wo findet er statt? In der FH Wedel. Der genaue Raum wird noch bekannt gegeben. Wo kann ich bezahlen? Die Anmeldegebühr von 65 Euro muss bis zum Tag des Kursbeginns auf das Konto der FH Wedel eingegangen sein: Fachhochschule Wedel, IBAN DE46 2215 1730 0000 0247 32 (Stadtsparkasse Wedel). Wie melde ich mich an? Das Studierendensekretariat sendet Ihnen in einem Rundschreiben den Anmeldebogen zu. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich schriftlich und ist bis zum Kursstart möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen entscheidet über die Platzvergabe. Nach der Anmeldung ist die Teilnahme verbindlich. Bei eventuellen Rückfragen wenden Sie sich an das Studierendensekretariat der Hochschule unter der Telefonnummer 04103 - 80 48 0 oder per E-Mail an sekretariat@fh-wedel.de.

Orientierungswoche für Erstis

Die Fachhochschule Wedel bietet gemeinsam mit dem Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) und dem Hochschulsport e. V. eine Orientierungswoche für alle Erstsemester-Studierenden im Bachelor als auch Master an. Ziel ist es, einen guten Überblick über die Infrastruktur sowie wichtige Kanäle, Einrichtungen und Termine zu geben, um einen unbeschwerten Einstieg an der Fachhochschule Wedel zu gewährleisten. Ablauf Los geht es mit einer Begrüßung durch die Fachhochschule und den AStA, um wichtige Einblicke zum Semester- und Studienablauf zu vermitteln. Ein Highlight ist das Mentorenprogramm des AStA. Hier haben Neulinge die Möglichkeit, mit Studierenden höherer Jahrgänge sowie Kommilitonen ihres Fachbereichs in Kontakt zu treten. Im Rahmen von Führungen durch Rechenzentren und Bibliothek wird sichergestellt, dass die Studierenden mit der Infrastruktur hinreichend vertraut sind. Auch Vorträge wie „Lernstrategien für ein erfolgreiches Studium“ und „Finanzen, Steuern und Versicherung“ sind ein wichtiger Bestandteil der Orientierungswoche, die von einen Lerncoach sowie dem Studentenwerk Schleswig-Holstein angeboten werden. Auch der Hochschulsport e.V. stellt sich vor. Durch die verschiedenen Angebote des Hochschulsports wie zum Beispiel Fußball, Volleyball, Badminton oder auch Segeln erhalten Studierende die Möglichkeit, sich neben dem Studium einen guten Ausgleich zu schaffen. Die Teilnahme an der Orientierungswoche ist freiwillig und lässt sich mit dem Mathe-Brückenkurs, der für die neuen Bachelor-Studierenden angeboten wird, sehr gut vereinbaren. Weitere Informationen zum Mathe-Brückenkurs sowie zur Orientierungswoche erhalten Studierende in einem postalischen Schreiben. Den gesamten Ablaufplan zur Orientierungswoche können Sie hier einsehen.

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft – Mehrwert durch Austausch“ der Handelskammer Hamburg und der Innovations Kontakt Stelle Hamburg bietet eine Plattform zur Förderung der Kommunikation zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Metropolregion Hamburg. Das regelmäßige Format bildet die Wertschöpfungskette eines Schwerpunktthemas ab und bietet Unternehmens- und Wissenschaftsvertretern Möglichkeiten zum Netzwerken. Im September befasst sich die Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Internet of Things – neueste Entwicklungen im Bereich smarte Geräte, Sensorik und Messtechnik“. Drei Professoren aus den Bereichen Informatik und Produktionstechnik, die einen engen Austausch mit der Praxis pflegen, werden in kurzen Impulsvorträgen ihre aktuellen anwendungsnahen Forschungsarbeiten zum Thema sowie ihre Praxisprojekte mit der Wirtschaft vorstellen. Prof. Ulrich Hoffmann, Leiter der Studiengänge Smart Technology und Informatik, wird das Thema „Smarte Geräte im Internet der Dinge“ beleuchten. Zum Hintergrund: Die zunehmende Vernetzung von Geräten im Internet der Dinge stellt Wirtschaft und Wissenschaft vor neue Herausforderungen in Bezug auf Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Datenschutz. Die immens große Anzahl von IoT-Geräten erfordert neue Ansätze, um sie überblicken und beherrschen zu können. Gesucht werden smarte IoT-Geräte, die robust und wartungsfreundlich unaufdringlich und zuverlässig ihre Dienste tun. Sein Vortrag gibt einen Überblick über die IoT-bezogenen Forschungsaktivitäten der FH Wedel im Bereich smarter Geräte und smarter Umgebungen. Diese umfassen Situationserkennung in smarten Räumen mithilfe von Machine Learning, automatische Erkennung und Konfiguration von IoT-Geräten, IoT-spezifische IT-Sicherheit sowie mobile und energieeffiziente IoT-Geräte mit Funk-Anbindung. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die offen sind für wissenschaftliche Kontakte, die ihre Innovationsfähigkeit steigern und die Chancen der Digitalisierung für ihr Geschäftsmodell nutzen möchten. Sie findet am 17. September zwischen 17:00 und 19:00 Uhr in der Handelskammer Hamburg statt. Anmeldungen sind bis zum 10. September 2019 verbindlich hier online möglich.

Hallo Europa!

Barcelona, Helsinki, Prag oder doch Vilnius? Die Fachhochschule Wedel hat auch innerhalb Europas über das Erasmus+-Programm der Europäischen Union einige spannende Universitäten in ihrem Partnernetzwerk. Unter den rund 30 Partnerhochschulen sind 14 Universitäten im Erasmus+-Programm. Diese verteilen sich auf zwölf Länder. Auch fünf pulsierende Metropolen sind in der Partnerliste zu finden. Zwei der Partneruniversitäten haben darüber hinaus auch Angebote für Master-Studierende. Unter dem Motto "Hallo Europa!" möchte die Fachhochschule Wedel das Auslandsstudium in einem der europäischen Partnerländer stärker in den Fokus rücken. Denn die Vielfalt, die Europa zu bieten hat, rückt bei dem Blick in die Ferne manches Mal in den Hintergrund. Dabei bietet ein Auslandssemester mit einem Erasmus+-Stipendium klare Vorteile. Als Erasmus+-Stipendiat zahlt man im Ausland keine Studiengebühren, erworbene Leistungen werden anerkannt, zudem erhält man eine monatliche Förderung von mindestens 330 Euro. Die Förderungshöhe richtet sich nach drei Ländergruppen, die die EU-Kommission eingeteilt hat. "Die Erasmus+-Förderung war sehr hilfreich und gut", sagt beispielsweise Denis Schmahl, der im Wintersemester 2017/2018 am Dundalk Institute of Technology in Irland war. Sven Elsner erzählt, dass die Bewerbung für die University of Gloucestershire relativ unkompliziert war: "So wurde bereits vor Abreise aus Deutschland durch die Universität in England geprüft, ob die gewählten Kurse im jeweiligen Semester verfügbar waren, und zu erforderlichen Änderungen umgehend kommuniziert." Gelebtes Miteinander über Ländergrenzen hinweg Erasmus+ steht für die Stärkung der europäischen Identität und ein gelebtes Miteinander über Ländergrenzen hinweg. Das weiß auch Bastian Stender, der im Wintersemester 2017/2018 an der University of Applied Social Sciences in Vilnius war: "Über Litauen wusste ich so gut wie gar nichts und hatte die Chance durch mein Auslandssemester ein neues Land kennenzulernen. Durch die Kommunikation mit anderen Erasmus-Studenten habe ich viel über andere Nationen und deren Sitten gelernt." Fotowettbewerb "Hallo Europa!" Mit dem Wintersemester 2019/2020 startet die Fachhochschule Wedel die Kampagne "Hallo Europa!" und ruft alle Studierenden, die dieses Wintersemester oder im Sommersemester 2020 mit Erasmus+ ins Ausland gehen, zum Mitmachen auf. Und darum geht es: Die FH Wedel sucht das beste Foto passend zum Motto "Hallo Europa". Als Preis ist ein Kurztrip nach Brüssel im Wert von 350 Euro inklusive Anreise und Unterkunft für zwei Nächte ausgelobt. Gesucht wird "das eine Foto", das den Campus oder die Umgebung der Partneruniversität oder auch Lernsituationen dort zeigt und das Motto "Hallo Europa!" am besten trägt. Einreichungen inklusive einer Kurzbeschreibung des Fotos gehen per E-Mail an Nicole Haß, Leiterin des International Office. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020. Nach Einsendeschluss entscheidet eine Jury über das beste Foto. Alle Teilnehmer am Wettbewerb werden zu einem sommerlichen Get-together am 9. Juli in Wedel eingeladen, bei dem dann auch die Gewinnerin oder der Gewinner gekürt wird. Die Teilnahmebedingungen An dem Fotowettbewerb "Hallo Europa" teilnahmeberechtigt sind immatrikulierte Studierende der FH Wedel, die im Wintersemester 2019/2020 oder im Sommersemester 2020 ihr Auslandssemester über Erasmus+ absolviert haben. Die eingereichten Fotos müssen sich thematisch mit dem Motto "Hallo Europa" und der besuchten Partneruniversität beschäftigen. Es können nur hochauflösende Fotos im Querformat berücksichtigt werden. Die Art der Gestaltung ist jedem Teilnehmer freigestellt. Fotos inkl. einer Kurzbeschreibung müssen per Mail an nha@fh-wedel.de gesendet werden. Die Kurzbeschreibung soll Auskunft darüber geben, was zu sehen ist und wie das Motto "Hallo Europa" im Foto umgesetzt wurde. Zeigt das eingereichte Foto erkennbar Personen, die ein Recht am eigenen Bild haben, ist es erforderlich, dass zusätzlich eine schriftliche und von jedem Abgebildeten unterzeichnete Einverständniserklärung, die Umfang und Art der geplanten Verwendung der Aufnahme darstellt, eingereicht wird. Mit dem Einreichen eines Fotos versichert der Teilnehmer, dass er oder sie keine Rechte Dritter, insbesondere Urheberrechte verletzt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020. Später eingereichte Fotos können nicht berücksichtigt werden.   Mit der Teilnahme am Fotowettbewerb "Hallo Europa" stimmt die Person zu, dass das eingereichte Foto inklusive Kurzbeschreibung sowie vollständigem Namen und Studiengang der Person für öffentlichkeitswirksame Zwecke veröffentlicht werden dürfen. Dazu zählen die Social Media Kanäle, die Webseite sowie Printpublikationen der FH Wedel. Foto: Jan von Allwörden/DAAD

Marktanalyse für Softwareauswahl

Vier Studierende im Bachelor-Studiengang IT-Management, Consulting & Auditing durchliefen in diesem Sommersemester ihr erstes Praxismodul. Für den erst im Wintersemester 2016 gestarteten Studiengang war die Durchführung dieses Projekts das erste seiner Art und die Premiere wartete mit einem hochkarätigen Praxispartner auf: dem SPIEGEL-Verlag. Anfang Mai trafen sich die Leitung IT & Einkauf des Verlagshauses, Mitarbeiter der Abteilung, die vier Studierenden und die Leitung des Studiengangs IT-Management, Consulting & Auditing zum Kick-off. Die Ausgangssituation: Um die Errungenschaften der Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, möchte der SPIEGEL-Verlag mit seinen über 1.100 Mitarbeitern die internen Einkaufsprozesse verbessern und ein weitestgehend automatisiertes Bestellverfahren einführen. Also machte sich das Studenten-Team auf, die internen Prozesse der Abteilung kennenzulernen, zu hinterfragen und nach Lösungen in Form einer passenden Software zu suchen. In drei Phasen zur idealen Software-Lösung Um sich inhaltlich der Aufgabenstellung zu nähern und in einzelnen Teilschritten den Weg zur bestmöglichen Lösung für ihren Kunden zu gehen, wählten die Studierenden ein typisches 3-Phasen-Modell: Initialisierung, Problemverständnis, Lösungsentwicklung. Zunächst ging es also darum, Verantwortlichkeiten und Aufgaben zu klären sowie Letztere zu terminieren. Zum besseren Problemverständnis wurden anschließend mehrere Interviews mit Mitarbeitern aus verschiedenen Positionen und Bereichen geführt. Entscheidend voran brachte das Projekt ein gemeinsamer Workshop. "Der letzte große Schritt zur Analyse über die Feinheiten war ein an Design Thinking angelehnter Workshop", erzählt der Student Erik Bardenhewer. "Bei diesem Workshop ging es noch mal ganz granular darum, herauszufinden, was die imaginär perfekte Software denn können müsste. Eine Vielzahl an bislang im Hintergrund stehenden, innovativen Anforderungen konnte identifiziert werden." Über die Entwicklung eines Ideen-Soll-Prozesses und die Definition von K. O.-Kriterien wollten die Studierenden dann anhand eines exakten Anforderungskataloges den Markt nach passenden Angeboten durchforsten. Nach einer ersten Marktanalyse landeten zunächst rund 20 Software-Anbieter auf der Longlist der Studierenden. Unter den sehr unterschiedlichen Angeboten die gewinnbringende und passgenaue Lösung herauszufiltern, war für das studentische Team eine der größten Herausforderungen und Erik schlüpfte auch in eine bislang unbekannte Rolle. "Bei diesem Projekt war ich als Vertreter der SPIEGEL-Gruppe ja selber der Kunde und musste erst einmal lernen, mich von den Vertrieblern nicht zu stark einwickeln zu lassen." Für die bestmögliche Bewertung der Angebote entwickelten die Studierenden ein Scoring Modell mit Kriterien wie Integrierbarkeit, Implementationszeit und Funktionsumfang. Anhand der Punktevergabe schafften es drei Anbieter auf die Shortlist, welche in gemeinsamen Terminen mit dem SPIEGEL ihre Software vorführten. Ende August hatten die Studierenden ihre Abschlusspräsentation. Der SPIEGEL plant nun, in den kommenden Monaten eine der drei Software-Lösungen in das Intranet zu integrieren. Sven Rathjen, Leiter der IT des SPIEGEL-Verlags und Alumnus der Fachhochschule Wedel, zeigte sich sehr zufrieden: "Wir haben durch die Zusammenarbeit mit den Studierenden mehrere neue Anbieter kennengelernt und in Summe deutlich mehr herausbekommen als wir investieren mussten." "Wir haben uns schnell nicht mehr als fremde Studenten gefühlt, sondern eher wie Mitarbeiter." Auch die Studierenden bewerteten das Projekt durchweg positiv. "Die Zusammenarbeit mit der SPIEGEL Gruppe hat uns allen sehr viel Spaß bereitet", erzählt Erik und ergänzt "Wir haben uns schnell nicht mehr als fremde Studenten gefühlt, sondern viel eher wie vollwertige Mitarbeiter." Als Einstieg in die Aufgabenstellung sahen die Studierenden insbesondere das Wissen aus den Lehrveranstaltungen "IT-Management & Prüfung", "Strategisches IT-Management" und "Lebenszyklus von IT-Systemen" als sehr hilfreich an. Alle vier Studenten brachten darüber hinaus auch hilfreiche Praxiserfahrung mit. Eric Bardenhewer und Niclas Kreutner engagieren sich beide in der studentischen Unternehmensberatung Hanseatic Consulting. Matthias Keßler hat Projektexpertise durch Praktika im Audit Bereich und auch Max Schumann hat bereits Projekt- und Beratungserfahrung. Die Kooperation zwischen der SPIEGEL-Gruppe und der Fachhochschule Wedel wird auch über dieses Projekt hinaus weiter fortgesetzt. Die SPIEGEL-Gruppe zählt inzwischen zu den Partnern im dualen Studium der FH Wedel und rekrutiert derzeit für das Bachelor-Studium (Wirtschafts-)Informatik zum Studienstart im Oktober 2020.

Last minute zum Studienplatz

An der Fachhochschule Wedel sind zum Wintersemester 2019/2020 noch Bachelor- und Master-Studienplätze frei. Last-Minute-Bewerbungen sind bis zum 30. September in verschiedenen Fachrichtungen der Bereiche Informatik, Technik und Wirtschaft möglich. Diese Frist gilt auch für beliebte Studienfächer wie Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Das Studienangebot der Fachhochschule Wedel umfasst elf Bachelor- und sechs Master-Studiengänge. Die Bandbreite des Angebots ist insbesondere im Bereich Informatik groß und in den letzten Jahren vermehrt um zukunftsweisende, interdisziplinäre Studiengänge erweitert worden. IT-Ingenieurwesen Im Bachelor-Studiengang IT-Ingenieurwesen lernen die Studierenden von Grund auf, technische Systeme als Ganzes und deren Wirkung in der digitalen Wirtschaft zu verstehen. Sie erlernen den Weg von klassischen Technologien hin zu vernetzten Produktionstechniken der Industrie 4.0 und werden so zu gefragten Ingenieuren mit IT-Fachwissen. In den beiden zur Wahl stehenden Vertiefungsrichtungen Energiesysteme und Produktionssysteme wird auf die ingenieurwissenschaftlichen und informationstechnischen Grundlagen der ersten Semester fachspezifisch aufgebaut und der jeweilige Praxisbezug fokussiert. IT-Management, Consulting & Auditing Der Bachelor-Studiengang IT-Management, Consulting & Auditing betrachtet IT-Systeme aus der Perspektive des Managements, der IT-Beratung und der Wirtschaftsprüfung. Mit dieser Kombination ist der Studiengang bundesweit einzigartig. Das Studium ist anwendungsorientiert und fächerübergreifend ausgerichtet. Ein Beirat aus Vertretern namhafter Unternehmen sichert die Aktualität und Praxisrelevanz der Studieninhalte ab. Das erlangte Wissen bringen die Studierenden frühzeitig in der Praxis sowie in Projekt- oder Fallstudien ein. Smart Technology Der Bachelor-Studiengang Smart Technology befasst sich mit intelligenten Systemen und vermittelt Fähigkeiten und Techniken zur Entwicklung von Produktinnovationen. Inhalte aus der Informatik und den Ingenieurwissenschaften greifen ineinander. Das Curriculum ist in hohem Maß projektorientiert und bietet ausreichend Gestaltungsspielraum für die Entwicklung eigener kreativer Ideen. Darin werden die Studierenden auch in Modulen wie Kreativitätstechniken oder Entrepreneurship unterstützt. Die SmartArea, das Tüftlerlabor der Hochschule, nutzen sie für die prototypische Umsetzung ihrer Produktinnovationen. Alles auf einen Blick Studieninteressierte können sich auch unter Bachelor einen Überblick über alle Bachelor-Studiengänge sowie unter Master über alle Master-Studiengänge verschaffen. Das Anmeldeverfahren der FH Wedel ist denkbar einfach. Am besten Sie drucken den Studienvertrag aus, füllen diesen aus und senden ihn mit Ihren Zeugnissen und einem tabellarischen Lebenslauf an uns. Das Semester beginnt am 14. Oktober 2019. Zweistufiges Aufnahmeverfahren für BWL Für ein Studium an der FH Wedel benötigen Studienbewerber die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Die Studiengänge sind zulassungsfrei mit Ausnahme des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre. Für diese Studienrichtung gilt ein zweistufiges Zulassungsverfahren. Studieninteressierte mit einem Notendurchschnitt von 2,5 und besser erhalten direkt eine Zusage. Erreichen die Bewerber den Notendurchschnitt von 2,5 nicht, können sie in der zweiten Stufe an einem Auswahltest teilnehmen. Ein Beispieltest zur Vorbereitung steht zur Verfügung. Vor dem Start des Wintersemesters wird noch ein Auswahltest stattfinden. Der Termin ist am 11. September 2019. Um an diesem Test teilnehmen zu können, sollte Ihre Bewerbung bis spätestens 5. September bei uns eingegangen sein.

Wie attraktiver Arbeitgeber in der Inkassobranche werden?

Im Werben um gut ausgebildete Fachkräfte schlagen viele Unternehmen zunehmend neue Wege ein. Recruiting findet überwiegend digital und verstärkt auch über soziale Medien statt. Dieser Herausforderung stellte sich auch die EOS Gruppe und formulierte ein Projektziel, dem sich eine Gruppe aus sechs Studierenden der Fachhochschule Wedel in einem Praxistest in diesem Sommersemester näherte. LinkedIn, YouTube oder Corporate Blog? Welche Präsenz als Arbeitgeber in welchen Kanälen ist besonders zielführend bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften? Und welche Rolle spielen Bewertungsplattformen wie kununu oder Glassdoor? Mit diesen Fragestellungen wurden sechs Studierende der Fachhochschule Wedel Mitte April im Kick-off-Termin bei der EOS Gruppe in Hamburg konfrontiert. Da die weltweit agierende EOS Gruppe in Westeuropa neben Deutschland in sieben weiteren Ländern vertreten ist, sollte die Projektgruppe die Situation in den einzelnen Märkten analysieren. „Auf den ersten Blick wirkten der Umfang und die Komplexität der Aufgabe relativ überschaubar. Allerdings hat sich im Laufe des Projektes herausgestellt, dass eine gute Organisation und ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit notwendig waren, um die Aufgaben erfolgreich zu bearbeiten“, so die einvernehmliche Einschätzung des Teams der FH Wedel. Die sechs Studierenden, allesamt in höheren Semestern des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre hatten sich ihren Interessen entsprechend für dieses Thema zusammengefunden. Aufgrund der verschiedenen Semester und Schwerpunkte im Studium, war die Vertrautheit mit der Aufgabenstellung zu Beginn jedoch unterschiedlich. Insbesondere das Wissen aus der Vorlesung Projektmanagement erwies sich allen als hilfreich. Herausforderung Personalmarketing Zum Abschluss des Semesters präsentierten die Studierenden nun die zentralen Erkenntnisse ihrer Analyse sowie ihre daraus resultierenden landesspezifischen sowie übergreifenden Handlungsempfehlungen und zogen auch persönlich Bilanz. „Das Projekt war für mich ein interessanter Einblick in einen Themenbereich, dem in meinem Studienschwerpunkt Financial Accounting & Auditing kaum Bedeutung beigemessen wird. Ein Mehrwert für mich war daher die gewonnene Erfahrung durch das Managen des Projektes und die Zusammenarbeit in der Gruppe“, erzählt Kevin Alexander Koyro. Sein Kommilitone Robin Lübker aus der Vertiefungsrichtung Marketing und Medien hat eindeutig sein Berufsziel im Marketing: „Die Ausarbeitung und Umsetzung (marken)strategischer Maßnahmen und Strategien finde ich sehr interessant. Eine starke, differenzierende Arbeitgebermarke empfinde ich, vor allem im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte, als äußerst relevant. Deshalb bin ich nicht abgeneigt, zukünftig im Bereich des Employer Branding zu arbeiten.“ Professionalisierung im Employer Branding Prof. Alexander Fischer, Professor für Marketing und Medien an der FH Wedel, der gemeinsam mit Prof. Stefan C. Weber dieses Praxisprojekt betreute, resümiert: „Ziel des Employer Branding ist es, ein attraktives und unverwechselbares Bild des Arbeitgebers nach innen und außen zu vermitteln. Grundlage ist eine langfristig orientierte Strategie für die Personalarbeit, die zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil führen kann. Unsere Studierenden konnten bei der EOS Gruppe einen sehr spannenden internen Prozess in einem internationalen Kontext begleiten und ihre Herausforderung haben sie gut gemeistert.“ Im Sommersemester 2017 hat die FH Wedel das Praxisprojekt erstmalig im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre eingebunden und mit diesem Konzept durchweg positive Erfahrungen gemacht. Mit zehn ECTS-Punkten macht das Praxisprojekt knapp fünf Prozent der gesamten Studienleistung in diesem Studiengang aus. Bisherige Kooperationen gab es beispielsweise mit der Beiersdorf AG im Bereich E-Commerce zum Thema Webtracking, mit der Warth & Klein Grant Thornton AG im Bereich Wirtschaftsprüfung und mit der novomind AG im Rahmen einer Länderstudie zur Internationalisierung des Unternehmens. Die EOS Gruppe ist ein langjähriger Partner der FH Wedel und einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. EOS gehört zur Otto Group.

Bilden viele kleine Fische einen Schwarm oder werden sie gefressen?

Anfang des Sommersemesters hieß es "Möge der größte Schwarm gewinnen!" und die Challenge im Programmieren unter Studierenden und Mitarbeitern war gestartet. Insgesamt waren elf Gruppen bis zum Schluss dabei. Im heutigen Finale traten die besten acht Spieler gegeneinander an. Im Hintergrund liefen verschiedenste Programmiersprachen und unterschiedlichste Strategien. Auch hatten die Teilnehmer teils bis zuletzt noch an ihrer Programmierung gefeilt, um heute bestmöglich performen zu können. Im Spiel "Piranhas" traten blaue und rote Fische gegeneinander an. Es galt die Fische der eigenen Farbe bestmöglich zu platzieren und den Gegner zu dezimieren. Der diesjährige Gewinner "Blubber94" hatte bereits immer sechs bis sieben zukünftige Spielzüge in petto und verfolgte primär das Ziel, alle Fische im Zentrum zu fressen. Diese Strategie ging im Ergebnis bestens auf. "Sharkishark" berechnet zwar nur einen Zug voraus, dafür aber alle möglichen Kombinationen. Die Zielsetzung dieses Teams war es, primär größere Gruppen des Gegners aufzulösen. Insgesamt gab es maximal 60 Spielzüge, um den größten Schwarm aufzustellen. Nicht immer reichte jedoch das Rundenlimit aus, insbesondere dann nicht, wenn die Programmierungen ähnlich gut waren. So war es auch bis zuletzt ein spannendes Finale, erst im Kleinen, in dem "SixSigma" als Sieger hervorging. Auch der Kampf um Platz 1 ging knapp aus. So erschwamm sich "Blubber94" den Titel, stark verfolgt von "Sharkishark". Für die teils mühevolle Detailarbeit und viele Stunden Programmierleistung wurden die drei Gewinner mit großzügigen Geldpreisen der diesjährigen Sponsoren OTTO, Hermes und Wedeler Hochschulbund ausgestattet. Der Drittplatzierte "SixSigma" erhielt 500 Euro, die Zweitplatzierten "Sharkishark" 1.000 Euro und der Gewinner "Blubber94" 1.500 Euro.

Noch keinen Studienplatz?

Was mit Informatik, Technik oder Wirtschaft studieren? Studieninteressierte haben bis zum 31. August Zeit, sich für einen der noch freien Studienplätze für das Wintersemester 2019/20 zu bewerben. Die FH Wedel bietet elf Bachelor-Studiengänge an, die in Vollzeit, Teilzeit oder dual studiert werden können: Betriebswirtschaftslehre Computer Games Technology E-Commerce Informatik IT-Ingenieurwesen IT-Management, Consulting & Auditing Medieninformatik Smart Technology Technische Informatik Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsingenieurwesen sowie sechs Master-Studiengänge in Voll- oder Teilzeit: Betriebswirtschaftslehre E-Commerce Informatik IT-Engineering IT-Sicherheit Wirtschaftsingenieurwesen Am besten Sie drucken den Studienvertrag aus, füllen diesen aus und senden ihn mit Ihren Zeugnissen und einem tabellarischen Lebenslauf an uns. Das Semester beginnt am 14. Oktober 2019. Weitere Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz in der Metropolregion Hamburg finden Sie hier. Zweistufiges Aufnahmeverfahren für BWL Für ein Studium an der FH Wedel benötigen Studienbewerber die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Bewerberinnen und Bewerber für das Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre erhalten mit einem Notendurchschnitt von 2,5 und besser direkt eine Zusage, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Wird ein Notendurchschnitt von 2,5 nicht erreicht, werden die Studienbewerber für den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre zu einem Auswahltest eingeladen. Ein Beispieltest zur Vorbereitung steht zur Verfügung. Der nächste Auswahltest findet am 16. August statt. Um an diesem Test teilnehmen zu können, sollte Ihre Bewerbung bis spätestens 9. August bei uns eingegangen sein.

Gründungsstipendium für Alumnus

Im Februar dieses Jahres setzte sich Alumnus Arne Reuter erstmals mit den Gründungsberatern der Fachhochschule Wedel, Prof. Jan-Paul Lüdtke und Prof. Florian Schatz, zusammen, um über seine Gründungsidee zu sprechen. Nur vier Monate später war die Finanzierung seiner Gründung gesichert, denn im Juni erhielt Arne die Zusage für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein. Arne blickt auf vier sehr bewegte Monate zurück. Dabei geht es jetzt erst richtig los. Fachwissen in E-Commerce als Standbein für das Gründen Arne ist Absolvent des Bachelor-Studiengangs E-Commerce. Im März dieses Jahres schloss er sein Studium überdurchschnittlich gut und innerhalb der Regelstudienzeit ab. Sieben Semester lang lernte er nicht nur die grundlegenden Theorien und Konzepte des Onlinehandels kennen. Er wandte sein frisch erworbenes Wissen auch unmittelbar in der Praxis bei seinem dualen Partner Otto Group an. Den Wunsch zu Gründen entwickelte Arne in seinem Studium schon früh, doch sein Weg war bis dato durch das Partnerunternehmen bestimmt. In den zwei Gründungsexperten der Hochschule fand er jedoch unterstützende Mentoren. Über das persönliche Netzwerk von Prof. Florian Schatz ergab sich der Kontakt zu Lina Ries, die parallel an einer ganz ähnlichen Idee arbeitete wie Arne. Arne hatte eigentlich eine Mobile-Payment-Lösung für die Gastronomie im Fokus. Im Austausch mit Lina verfestigte sich dann die Idee von Lina, an einer cloudbasierten Warteliste zu arbeiten. Der Grundstein für atodo war gelegt. Lina stammt aus der Gastronomie und hat nicht zuletzt über ihr Mitwirken im elterlichen Betrieb Die Weinstube im Krusehof in Flensburg eine große Expertise und ein breites Netzwerk in der Branche. Fehlte nur noch Know-how in der IT-Entwicklung für ein perfektes Dreierteam. Arne hatte zwar durch sein Studium Programmierkenntnisse und Wissen in Web-Technologie. Sein Schwerpunkt im Studium lag allerdings im Zweig Wirtschaft. Eher zufällig trafen Lina und Arne dann auf Jonas Richter, der an der Universität Rostock Wirtschaftsingenieurwesen studiert und im August sein Bachelor-Studium abschließen möchte. "Wir drei waren sehr schnell auf einer Wellenlänge und hatten alle dasselbe Ziel", erzählt Arne. Also machten sie sich daran, ihre Gründungsidee zu schärfen und einen Weg zur Finanzierung ihrer Gründung zu finden. Erfahrene Gründer unterstützen Gründungsvorhaben Für das Thema Finanzierung waren erneut Prof. Jan-Paul Lüdtke und Prof. Florian Schatz kompetente Ansprechpartner, denn sie helfen Studierenden der Hochschule auch dabei, Anträge für Förderprogramme zu stellen. So ergab sich die Bewerbung für das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein. Die Bewerbung umfasst insgesamt drei Phasen. Zunächst werden in einem Onepager kurz und knapp die Idee, das Vorhaben und das Team vorgestellt. Nach einer ersten positiven Einschätzung der WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH folgt die Einladung zu einem Vorgespräch in Kiel. Bei positiver Resonanz auf die Idee und den oder die Gründer erfolgt schließlich die umfassende Antragsabgabe mit vollständigen Bewerbungsunterlagen, so wie die WTSH sie definiert. "Mit dem Gründungsstipendium haben wir finanzielle Sicherheit für unser Vorhaben." Die Zeit und die Mühe, die das Dreierteam in die Bewerbung gesteckt hat, haben sich gelohnt. Denn seit Juni steht fest: atodo erhält über das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein für einen Zeitraum von neun Monaten ein Startkapital von rund 50.000 Euro. "Ein toller Erfolg", freut sich Prof. Florian Schatz, der durch positive Beispiele wie das von Arne auch Rückenwind für das eigene Engagement erfährt. "Gründen heißt nicht, eine tolle Idee und Glück zu haben", sagt er und führt fort, "Es bedeutet vielmehr, mit dem richtigen Team die richtigen Entscheidungen zu erarbeiten und strukturiert ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Das vermitteln wir unseren Studierenden in Workshops, Vorlesungen und auch offenen Veranstaltungen und beraten gerne vor, während und nach der Gründung." Arne erzählt, dass er im Rahmen von Vorlesungen und Projekten viele Gründer und deren Projekte kennengelernt hat. "Das hat mich extrem motiviert", sagt er. Inhaltlich seien insbesondere die Vorlesungen, in denen es um digitale Geschäftsmodelle ging, oder die Praxisprojekte sehr hilfreich gewesen. "Das Wichtigste aber, was ich im Studium in Bezug zum Thema Gründung mitgenommen habe, ist, dass das richtige Mindset und das Umfeld entscheidend sind", ist sich Arne sicher und gibt Gründungsinteressierten mit: "Aus voller Überzeugung kann ich es empfehlen, sich zu trauen und Leute wie Florian oder Jan-Paul anzusprechen. Es hilft immer, seine Idee zu teilen und sich Feedback und Tipps von verschiedenen Seiten einzuholen. Außerdem lohnt es sich, im Team zu gründen. So hat man wesentlich höhere Chancen." Weniger Warten dank atodo Als nächste To-dos stehen die Weiterentwicklung des Produkts und ein Test im Markt an. "Wir haben bereits einige Pilotpartner akquiriert, die atodo im Livebetrieb einsetzen werden", erklärt Arne. "Ab August, wenn Jonas seinen Bachelor-Abschluss hat, wird atodo für uns zum Vollzeitjob. Der Webauftritt muss sitzen und der Vertrieb aufgebaut werden." Für das Frühjahr 2020 ist dann der Markteintritt der cloudbasierten, smarten Warteliste atodo geplant, die Restaurantbesuchern vor allem Transparenz durch Einblick in die Live-Wartezeit geben soll. Bereits vor Ankunft im Wunschrestaurant sollen sich Gäste dort eintragen können. Insgesamt soll dies dem Gast mehr Komfort und dem Gastronomen eine höhere Auslastung bringen.

Die Gewinner der Creative Challenge

Am vergangenen Freitag fand die Preisvergabe der ersten Creative Challenge statt. Bis Juni wurden 18 künstlerische Werke von Studierenden sowie Mitarbeitern der Hochschule eingereicht. Im Kreise der Studierenden vergab eine fünfköpfige Jury insgesamt sieben Preise in einem Gesamtwert von 1.550 Euro. „In ihrem Studium sind unsere Studierenden oft mit schwierigen mathematischen oder technischen Fragestellungen konfrontiert. Das Umfeld unserer Studiengänge bietet nicht primär Anreize für ein kreatives Arbeiten. Wir wissen aber, dass in manchen Studierenden kreative Talente schlummern. Diese möchten wir mit der Creative Challenge fördern", erläuterte Prof. Stefan Weber, Vorsitzender des Wedeler Hochschulbundes. "Es ist erfreulich, dass im ersten Durchgang 18 Werke eingereicht wurden. Noch erfreulicher ist es, dass Studierende nahezu aller Studiengänge Einreichungen vorgenommen haben. Dies zeigt die kreative Vielfalt unter unseren Studierenden", ergänzte Prof. Ulrich Hoffmann, Vorstand des Wedeler Hochschulbundes. Die Spannung in Hörsaal 5 war groß und wurde durch eine Liveabstimmung des Publikumslieblings noch größer. Der Preis ging an Marcus Riemer, ehemaliger Student und inzwischen wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule. Das inszenierte Foto seiner Tochter als Informatikstudentin überzeugte das Publikum. Zudem wurde ein Sonderpreis vergeben. Der Informatikstudent Jan Ottmüller erhielt für seine Installation "Blume", die er aus Messingdraht und LEDs gebaut hat, einen Möbeleinrichtungsgutschein in Höhe von 50 Euro.  Ausgerichtet wurde die Creative Challenge vom Wedeler Hochschulbund e. V., dem Förderverein der Hochschule, der unter anderem auch das Campusleben mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv mitgestaltet. Die Preisträger im Überblick Bestes Werk IT: Julian Petersen (Wirtschaftsingenieurwesen) Bester Werk Technik: Stephanie Kaßner (E-Commerce) Bestes Werk Wirtschaft: Caine Förster (Smart Technology) Bestes Foto: Nino Gjoni (IT-Engineering) Beste Illustration: Emilia Osiecka (IT-Management, Consulting & Auditing) Sonderpreis: Jan Ottmüller (Informatik) Publikumsliebling: Marcus Riemer

MLP-Stipendium vergeben.

In der vergangenen Woche erhielt Christian Kober, Master-Student im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, das MLP Stipendium mit einer Fördersumme von insgesamt 3.000 Euro. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden die 250 bundesweit besten Bewerber verschiedener Studiengänge zu einem zweitägigen Assessment-Center auf den MLP Campus in Wiesloch bei Heidelberg eingeladen. Kober zählt nun zu den insgesamt 30 Stipendiaten des "MLP Stipendienprogramms". Der Studierende der Fachhochschule Wedel war in der Kategorie "Social" erfolgreich, die besonderes soziales Engagement auszeichnet. Der angehende Wirtschaftsingenieur erhielt bereits während seines Bachelor-Studiums aufgrund seiner guten Leistungen das Grohe Stipendium, welches ab dem zweiten Semester die gesamten Studiengebühren des Studenten übernahm. Für sein Master-Studium war er auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit zur finanziellen Entlastung, um sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können, und erhielt darüber hinaus wertvolle Eindrücke. "Das zweitägige Assessment-Center in Wiesloch war eine spannende Erfahrung", äußert sich Kober positiv über den Auswahlprozess. Der Master-Student befindet sich inzwischen im dritten Semester und schreibt derzeit seine Master-Thesis bei der Daimler AG. Das MLP Stipendium wurde dieses Jahr zum zweiten Mal ausgelobt und berücksichtigt in vier Bewerbungskategorien - "Science", "Studies", "Social" und "International" - nicht nur wissenschaftliche Leistungen, sondern auch gute Studienergebnisse sowie gesellschaftliches und internationales Engagement. Das Programm wird vom Finanzdienstleister MLP durchgeführt, Kooperationspartner sind "UNI SPIEGEL - Das Studentenmagazin des SPIEGEL" und "MINT Zukunft schaffen", eine Initiative der deutschen Wirtschaft gegen den Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.

Let`s go to New York!

Ein Semester im Ausland erweitert den Horizont und bringt viele internationale Kontakte. Die Fachhochschule Wedel hat ihr Netzwerk an Partneruniversitäten erneut erweitert und bietet ab 2020 auch ein Auslandssemester an der Ostküste der USA nahe der Metropole New York beim SUNY College Old Westbury auf Long Island an. Das Studienangebot von SUNY Old Westbury umfasst insgesamt 45 Bachelor-Studiengänge an der School of Arts and Sciences, School of Business und School of Education. Für Studierende der FH Wedel gibt es passende Module für die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen. Old Westbury ist ein öffentliches College, gegründet 1965 und zählt rund 5.000 Studierende. Nur ein sehr kleiner Teil der Studierenden, etwa 75 sind Austauschstudierende. So kommen diese leicht in Kontakt zu den Einheimischen. Es wird in sehr kleinen Gruppen mit rund 20 Studierenden unterrichtet. Das Verhältnis von Studierenden zu Lehrenden beträgt 18:1. Die School of Business hat zudem eine AACSB-Akkreditierung. "Diesem Standard fühlen wir uns sehr verpflichtet", sagt Becky Evans, Assistant Director of Admissions der SUNY Old Westbury. Das Motto der SUNY Old Westbury ist es, Landleben und Großstadt zusammen vielfältig zu erleben. Der bewaldete Campus ist großzügig und parkähnlich angelegt. Zum Times Square in New York City sind es nur 22 Meilen. Das International Office der FH Wedel mit Nicole Haß und Regina Seybold hilft Studierenden dabei, ihr Auslandssemester zu organisieren. Ein Auslandssemester am SUNY College Old Westbury ist bereits zum Sommersemester 2020 möglich. Bachelor-Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen, die ihr Auslandssemester für das Sommersemester 2020 planen, sollten bereits im August Kontakt zum International Office aufnehmen, um zentrale Fragen für die Bewerbung rechtzeitig zu klären.

Evaluierung des Sommersemesters 2019

Die Evaluierung der Lehre für das laufende Semester hat begonnen und ist über die interne Webseite zu erreichen. Um repräsentative Ergebnisse zu erzielen, bitten wir alle Studierenden der Fachhochschule sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule, sich bis Sonntag, den 7. Juli bis 12 Uhr rege daran zu beteiligen. Ihre Antworten sind Anregungen und eine wertvolle Hilfe zur Verbesserung des Lehrangebots. Auch für die Reakkreditierung der Studiengänge ist die Evaluation unverzichtbar. Selbstverständlich werden alle Angaben anonym ausgewertet. Vielen Dank für die Unterstützung!

Gratulation den neuen Grohe-Stipendiaten

Leonard Moritz Opora und Niklas Kormann erhalten das Grohe Stipendium und nahmen am vergangenen Donnerstag im Kreise ihrer Familien die Urkunden in den Räumlichkeiten der HST Hanse StiftungsTreuhand GmbH entgegen. Die beiden Stipendiaten erhalten von der Grohe Treuhandstiftung je ein Stipendium in Höhe von 8.100 Euro. Keine einfache Entscheidung In einem mehrstufigen Auswahlverfahren konnten die beiden Studierenden sich gegen die Mitbewerber durchsetzen. "Die Entscheidung ist uns wieder sehr schwergefallen. Opora und Kormann konnten neben ihren erbrachten Leistungen zuletzt durch ihr Motivationsschreiben überzeugen. Beide haben eine gute Balance zwischen Zielstrebigkeit und Faszination für besondere Aspekte des Wirtschaftsingenieurwesens gezeigt. Sie hatten eine genaue Vorstellung davon, was sie mit dem Studium erreichen wollen", so Prof. Michael Anders, der die Stipendienvergabe fachlich betreut und auch den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen leitet. Erleichterte Gemüter Beide Preisträger freuen sich über das Stipendium, da sie sich nun noch besser auf ihr Studium konzentrieren können. "Durch das Stipendium bin ich nicht mehr so stark auf meine Nebeneinkünfte angewiesen und muss dadurch weniger Zeit in der Woche für meinen Nebenjob aufbringen. Dadurch wird mein Stresspegel in der Woche deutlich sinken. Außerdem kann ich mehr Geld zurücklegen, um mein Auslandssemester zu finanzieren", freut sich Kormann. Der angehende Wirtschaftsingenieur arbeitet nebenher freiberuflich als Personal Trainer. Während seiner Schulzeit war er ehrenamtlich als Jugendbasketballtrainer tätig. Auch Opora freut sich: "Das Stipendium ist eine großartige Möglichkeit, für finanzielle Entlastung zu sorgen, was dazu führt, dass ich die Chance erhalte, mich zusätzlich in einem gesteigerten Maß ausschließlich auf das Studium zum Wirtschaftsingenieur zu fokussieren und meine guten Leistungen zu bestätigen." Schon lange interessiert sich Opora für wirtschaftliche und technische Themen und fand im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die optimale Mischung. In den vergangenen Jahren absolvierte er bereits Praktika, um erste berufliche Erfahrung zu sammeln. Die Grohe Treuhandstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, verwaltet durch die HST Hanse StiftungsTreuhand GmbH. Sie fördert die Berufsbildung, insbesondere die Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Mehr Informationen zum Grohe Stipendium und weiteren Fördermöglichkeiten: www.fh-wedel.de/stipendien

Algorithmen für schwere Probleme

Am 03. Juli 2019 referiert Prof. Dr. Helmut Alt der Freien Universität Berlin zum Thema "Algorithmen für schwere Probleme". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Im Lauf der Jahrzehnte hat die Algorithmik und Komplexitätstheorie Tausende von Problemen identifiziert, für die mit hoher Wahrscheinlichkeit keine effizienten Algorithmen existieren, was zur Theorie der Schwere und Vollständigkeit für Komplexitätsklassen wie NP, PSPACE und anderen führte. Unglücklicherweise finden sich unter diesen schweren Problemen viele wichtige Anwendungsprobleme wie etwa die Verifikation von Soft- und Hardware, Berechnung optimaler Reiserouten, oder die kostengünstigste Einteilung von Service-Teams bei Fluglinien. Deswegen wurden Techniken entwickelt, die schwere Probleme in Anwendungsfällen exakt oder approximativ lösen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten dieser Techniken und präsentiert einen selbst entwickelten Algorithmus für ein Packungsproblem, welcher gemeinsam mit einer Doktorandin entstand. Zum Referenten Prof. Dr. Helmut Alt hat an der Freien Universität Berlin die Forschungsgruppe Theoretische Informatik aufgebaut. Sie unterhält ein dichtes Netzwerk mit Wissenschaftlern weltweit für einen regen Austausch und eine akademische Zusammenarbeit. Prof. Alt ist inzwischen emeritiert und hat seine Lehraktivitäten ausgeweitet: So übernahm er für jeweils ein Semester Gastprofessuren in Südkorea am Korea Advanced Institute of Science and Technology KAIST sowie an der Tulane University in New Orleans, USA. Zusätzlich übernahm Prof. Alt in den vergangenen Jahren immer wieder Vorlesungseinheiten an der Fachhochschule Wedel. Die nächste Vorlesungseinheit in Algorithmik übernimmt er am 3. Juli 2019. Ab 12:15 Uhr hält Prof. Alt im Rahmen der Lehrveranstaltung von Prof. Iwanowski eine Vorlesung zum Thema "Standortbestimmung für punktförmige Objekte".  Überblick Kolloquium "Algorithmen für schwere Probleme" 03. Juli, 17:00 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.