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News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

Führungskräftetraining an der FH Wedel

Am 6. und 13. Juli findet ein Führungskräftetraining an der Fachhochschule Wedel statt. Das Training richtet sich an Studierende, Alumni sowie Interessenten außerhalb der Hochschule. Das Training ist kostenfrei. Im Kurs vermittelt Jörg Krüger die Grundlagen zur allgemeinen Rolle von Fachwissen im Job und stellt verschiedene Personentypen sowie Persönlichkeiten und deren Präferenzen vor.  Wer Interesse an einem Individual-Feedback hat, erhält nach einem entsprechenden Test einen ausführlichen Bericht zum eigenen Verhaltensprofil sowie dem individuellen Management- sowie Führungspotenzial. Die Kosten für die Persönlichkeitsanalyse sind nach Zielgruppen gestaffelt und starten ab 275 Euro für Studierende der Hochschule.  Anmeldungen sind noch bis 30. Juni möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Teilnehmerzahl auf 25 ausgeweitet. Studierende der FH Wedel nutzen zur Anmeldung bitte das Online-Sekretariat. Externe melden sich bitte per E-Mail unter weiterbildung@fh-wedel.de. Alle Details: Flyer Führungskräftetraining

Creative Challenge Finale

In der vergangenen Woche endete die Bewerbungsfrist für die Creative Challenge. Insgesamt wurden 19 Werke von Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule eingereicht. Eine fünfköpfige Jury aus Experten und Mitarbeitern der Hochschule entscheidet nun über die besten Werke in fünf Kategorien. Es konnten Fotos oder Illustrationen eingereicht werden, die sich thematisch mit der Fachhochschule Wedel oder ihren Fachbereichen beschäftigen. Die Kategorien Bestes Werk IT Bestes Werk Technik Bestes Werk Wirtschaft Bestes Foto Beste Illustration Innerhalb dieser Kategorien waren die Teilnehmer völlig frei in der Gestaltung und so entstanden viele kreative Beiträge. Die Jury Prof. Dr. Alexander Fischer Michael Hinck Prof. Dr. Ulrich Hoffmann Helga Karafiat Markus Vieregge Preisverleihung und Sommerfest Am 5. Juli 2019 um 16:30 Uhr vergibt die Jury in Hörsaal 5 die Gewinne in den fünf Kategorien. Als Preise werden Erlebnisgutscheine in einem Gesamtwert von 1.250 Euro vergeben. Zusätzlich wird ein Publikumsliebling gekürt. Studierende sind eingeladen, vor Ort für ihre Kommilitonen abzustimmen und ihnen zur Kür zu verhelfen. Zum feierlichen Abschluss der Creative Challenge gibt es für alle Teilnehmer und Besucher einen kleinen Sektausschank. Im Anschluss startet um 18 Uhr hinter dem Audimax Gebäude das Sommerfest des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) unter dem Motto "Mittelalterspektakel mit Piraten und Wikingern". Besucher, die in einem entsprechendem Gewand kommen, erhalten ein Freigetränk. Neben Wikingerschach und einem Lagerfeuer ist mit verschiedenen Leckereien vom Grill sowie Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ein Live DJ sorgt für Musik und tolle Stimmung. Ab 19:30 Uhr findet das große Bierpongturnier des Hochschulsports statt. Teams können sich unter Angabe des Teamnamens und den Matrikelnummern per Mail unter info@hochschulsport-wedel.de anmelden.

Mit Stipendium ins Wintersemester

Zum kommenden Wintersemester vergibt die Fachhochschule Wedel 15 Stipendien an Studienanfänger und jetzige Studierende der Hochschule. Stipendiaten dieses Programms erhalten eine Förderung von 300 Euro monatlich. Ziel der Initiative Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, angehenden und jungen Studierenden einen Anschub zu ihrer Entscheidung für eine anspruchsvolle Ausbildung zu geben. Die Fachhochschule Wedel hat sich 2018 dieser Initiative angeschlossen und vergibt im ersten Jahr insgesamt 19 Stipendien. Vier Stipendiaten starteten ihr Studium bereits im April dieses Jahres. „Förderprogramme wie das Deutschlandstipendium unterstützen Studierende finanziell und ermöglichen ihnen den Fokus auf das Studium“, sagte Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, während der ersten Vergabe. Die Kosten für die monatliche Förderung von 300 Euro teilen sich der Bund und private Förderer. In Kooperation mit der FH Wedel sind dies derzeit die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e. V. Studienstart mit Deutschlandstipendium Wer im Herbst 2019 ein Studium in einem der Studiengänge in der Informatik, den Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften an der FH Wedel starten möchte oder bereits dort studiert, kann sich noch bis zum 30. Juni für das Stipendium bewerben. „Eine Bewerbung ist auch mit einer durchschnittlichen Abiturnote sinnvoll. Wir fordern jeden auf, sich zu bewerben, denn auch außerschulische Interessen, beispielsweise die Teilnahme an der Software Challenge oder unserer SchülerUni, werden beim Auswahlverfahren positiv bewertet", erklärt Harms. Ebenso fließen berufspraktische Erfahrungen, soziales oder politisches Engagement in den Bewerbungsprozess ein. Weitere Information zum Deutschlandstipendium und zum Bewerbungsprozess gibt es hier.

Wie kommt man von der Idee zum fertigen Produkt?

Am 19. Juni 2019 referiert Jens Begemann zum Thema "Sensorentwicklung bei der TWK in Wedel - Von der Idee zum fertigen Produkt. Eine kurze Reise durch den Entwicklungsprozess eines Sensorsystems.". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Mit der TWK-ELEKTRONIK GmbH hat die Fachhochschule Wedel ein hoch spezialisiertes Unternehmen für Sensortechnik unter ihren Partnern und dazu im unmittelbaren Umfeld. Dieses Kolloquium soll einen kurzen Einblick in die Entwicklung eines Sensorsystems für Industrieanwendungen geben. Beginnend mit einer Idee zeigt der Vortrag den weiteren Weg auf von der Umsetzung im Schaltplan, über das Layout der Platine und der Entwicklung einer Sensorfirmware bis hin zur Produktreife. Der Referent gibt einen Überblick zu den einzelnen Stationen in der Entwicklung eines solchen Systems. Speziell am Beispiel eines Neigungssensors mit Sensordatenfusion und dem Einfluss von zwei Master-Arbeiten der FH Wedel wird gezeigt, wie der Arbeitsalltag eines Entwicklungsingenieurs aussehen kann. Zum Referenten Jens Begemann ist Alumnus der FH Wedel und seit 2012 als Entwicklungsingenieur bei TWK tätig. Nach seinem Bachelor of Science in Technischer Informatik schloss er sein Studium an der FH Wedel mit einem Master of Science in Informatik ab. Überblick Kolloquium "Sensorentwicklung bei der TWK in Wedel - Von der Idee zum fertigen Produkt. Eine kurze Reise durch den Entwicklungsprozess eines Sensorsystems." 19. Juni, 17:00 Uhr Hörsaal 5

Selbstmarketing im Netz?

Am 28. Juni 2019 referiert Elvira Giesbrecht zum Thema "Präsentation im Netz". Der Workshop startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Die Bedeutung des Internets ist uns allen bewusst. Auch weiß jeder, dass Inhalte, die einmal im Netz waren, nie wieder verschwinden und für jeden sichtbar sind. So kann durch eine einfache Suche bei Google viel über eine Person in Erfahrung gebracht werden. Das Internet bietet diverse Plattformen, um sich selbst zu präsentieren und seinen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Instagram, Snapchat oder auch Facebook kennen die Meisten. Daneben gibt es aber auch andere Plattformen, die ihren Fokus auf die berufliche Laufbahn, das Netzwerken und die Jobsuche legen. LinkedIn und Xing sind die bekanntesten Netzwerke – Xing als eher lokales, deutsches Netzwerk und LinkedIn als internationales Netzwerk. LinkedIn ist eine Plattform, auf der das berufliche Profil, die eigenen Interessen und der Status hinsichtlich einer Neuorientierung einpflegt werden können. Jobsuchende können nach einer neuen Aufgabe suchen, sich mit Kollegen, Peers oder spannenden Persönlichkeiten vernetzen und diesen folgen. Als User besteht die Möglichkeit, Neuigkeiten aus dem eigenen Interessenbereich zu bekommen und sich über die Marktsituation, Firmen und Neuheiten zu informieren. LinkedIn bietet Arbeitnehmern aber auch eine Möglichkeit, einfach Jobangebote zu finden oder von Unternehmen direkt Jobangebote zu erhalten. Genau hier setzt der Workshop an. Denn wie präsentiere ich mich auf LinkedIn richtig? Welche Informationen sind essentiell und welche können weglassen werden? Welche Einstellungen sind wichtig, um von Recruitern gesehen zu werden? Wie gehen Recruiter vor, wenn sie auf LinkedIn suchen? Diese Fragestellungen werden im Workshop beantwortet und Studierende können die Tipps unmittelbar umsetzen. Zum Referenten Elvira Giesbrecht ist Talent Acquisition Consultant bei der Philips GmbH in Hamburg. Zuvor war sie bei dem Personalvermittler Michael Page als Consultant tätig. Überblick Kolloquium "Präsentation im Netz - LinkedIn Workshop" 28. Juni, 12:30 Uhr Hörsaal 5

FH Wedel Online-Shop

Die Fachhochschule Wedel wird Studierende, Alumni und auch Mitarbeiter künftig im Alltag begleiten – durch gebrandete Artikel. Ab heute können im Merchandise-Shop der FH Wedel Produkte bestellt werden. Die Artikel werden bequem nach Hause geliefert. Im Rahmen der Einführungsaktion erhalten Besteller bis zum 30. Juni 2019 auf alle Artikel bis zu 20 Prozent Rabatt. Grundstein für den Merchandise-Shop Grundlage für die Erstellung eines Shops waren umfangreiche Befragungen von Studierenden sowie Mitarbeitern. Abgefragt wurde das Interesse an verschiedenen Artikeln sowie die Bereitschaft, Merchandise-Artikel zu kaufen. Das Ergebnis: Die Artikel sollen alltagstauglich und insbesondere nützlich sein. So wurden für den Start des Online-Shops fünf Artikel in den Bestand aufgenommen, unter anderem eine Power Bank mit 10.000 mAh sowie ein 16 GB USB-Stick 3.0. Auch wer gerne Kaffee trinkt, kommt nicht zu kurz: ein hochwertiger Coffee-to-go Becher oder eine Trinkflasche können ebenfalls erworben werden – ideale Artikel, um den Alltag an der Hochschule und darüber hinaus zu bestreiten. Im Shop sollen künftig auch Textilien – ein Hoodie sowie ein T-Shirt für Damen und Herren aufgenommen werden. Bei der Motivauswahl sind jedoch die Studierenden und Mitarbeiter der Hochschule gefragt. Sie dürfen für ihr Lieblingsmotiv voten. Die Textilien werden dann mit dem Gewinnermotiv produziert und ebenfalls im Shop erhältlich sein. "Erst gestern hat mir erneut ein Alumnus, der noch bei meinem Großvater studiert hat, persönlich von seiner positiven Studienzeit und seiner beruflichen Karriere berichtet. Die familiäre Verbundenheit, die unsere Almuni ihrer Alma Mater entgegenbringen, ist beeindruckend und besonders motivierend. Auch jüngere Studierende teilen diese Verbundenheit zur FH Wedel und möchten dies auch zeigen. Das ermöglichen wir ihnen jetzt durch den Kauf von FH Wedel Produkten", freut sich Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel, über den Launch des Shops. Studierende bauen Shop auf Die technische Umsetzung des Shops wurde durch fünf Studierende des Studiengangs E-Commerce im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft realisiert. Begleitet wurden sie von den beiden Initiatoren Prof. Jan-Paul Lüdtke, Leiter des Studiengangs E-Commerce sowie Beatrix Hundt, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Die Studierenden bauten den Shop eigenständig mittels Shopware auf, entwickelten ein Kommunikations- sowie ein Preiskonzept in enger Absprache mit den Initiatoren. "Die Studierenden beschäftigen sich in ihrem Studium bereits mit dem technischen Aufbau von Online-Shops. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft haben die Studierenden am Shop der FH Wedel mitgearbeitet und konnten ihre erlernten Fähigkeiten anwenden", freut sich Lüdtke, über die freiwillige Tätigkeit der Studierenden. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft: Lars Buhr Stephanie Kaßner Erik Niklas Obstfeld Julian Plöhn Marie-Charlotte Prey

Heiße Algorithmen für kühle Ware

Am 21. Juni 2019 referiert Michael Großhans von freiheit.com zum Thema "Machine Learning: Predictive Container Maintenance in International Waters". Der Vortrag startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5 und findet auf Deutsch statt. Zum Vortrag Predictive Maintenance ist eines der Hauptanwendungsgebiete von Maschinellem Lernen. Genauer geht es um einen vorausschauenden Ansatz. Das Verfahren nutzt Mess- und Produktionsdaten von Maschinen und Anlagen für die Ableitung von Wartungsinformationen. Ziel ist es, die Maschinen und Anlagen proaktiv zu warten und Störungszeiten zu minimieren. Dieser Vortrag erläutert den Kontext anhand eines konkreten Kundenbeispiels. In Zusammenarbeit mit einer lokalen Reederei verfolgte das Technologie-Unternehmen freiheit.com technologies GmbH das Ziel, automatisch nach Löschen einer Ladung festzustellen, ob die Wartung eines Kühlcontainers notwendig ist oder übersprungen werden kann. Basierend auf Expertenwissen zu vergangenen Temperaturverläufen der Kühlcontainer wurden verschiedene Modelle trainiert und evaluiert. Bei bereits 10.000 durch Experten bewerteten Reisen hat sich gezeigt, dass mit dem besten der ausprobierten Modelle bereits eine hohe Genauigkeit erzielt werden kann. Da für das Bewerten der Temperaturkurven jedoch nur wenige Experten zur Verfügung standen, wurde zusätzlich zu dem Modell ein System entwickelt, mit dem der notwendige Zeitaufwand für die Bewertung stark reduziert werden konnte. Zum Referenten Michael Großhans ist Master of Science in Informatik und war nach Studienabschluss zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam am Lehrstuhl für Maschinelles Lernen tätig. Sein Forschungsfeld dort war Maschinelles Lernen in Verbindung mit Spieltheorie, um Modelle zu entwickeln, die möglichst robust gegen absichtliche Datenmanipulation sind. Seit 2015 arbeitet er bei freiheit.com als Software Engineer und war dort bereits in mehreren Projekten involviert, beispielsweise für Hamburg Süd oder auch Engel & Völkers. Als Software Engineer mit starkem Hintergrund in Machine Learning war er sowohl in der Konzeption als auch der Umsetzung beim Lösen verschiedener Probleme aus dem Bereich Data Science involviert. Dazu gehört insbesondere die Beschaffung und Aufbereitung von Daten, das Trainieren und Evaluieren von Modellen, als auch die Integration dieser Modelle in das bestehende System. Überblick Kolloquium "Machine Learning: Predictive Container Maintenance in International Waters" 21. Juni, 12:30 Uhr Hörsaal 5  

Karriereperspektiven

Vergangenen Donnerstag und Freitag war in den Korridoren der FH Wedel viel los: Wie jedes Jahr kamen Firmen und Start-ups, um im Rahmen der Firmenkontaktmesse über offene Stellen zu informieren, die Studierenden für sich als Arbeitnehmer zu gewinnen und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Insgesamt 90 Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg präsentierten sich als Arbeitgeber auf der Karrieremesse, darunter sowohl internationale Großunternehmen als auch mittelständige Spezialisten und wachsende Start-ups. Diese kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen wie Handel, IT-Dienstleistungen, Technology Services oder E-Commerce. Das Format, das dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte, stieß bei den Studierenden wie auch Schülerinnen und Schülern auf reges Interesse. Für die Studierenden, die eher mit dem Gedanken spielen, sich mit einer guten Idee selbstständig zu machen, gab es in Hörsaal 5 das Gründungs Meetup, einen Vortrag mit anschließender Fragerunde. Eingeladen waren Arvid Zöllner und Timo Daedrich, zwei der Gründer des Hamburger Start-ups Market Pioneers, welches Dienstleistungen und Produkte für Anbieter in Marketplace-Shops, speziell Amazon, bietet. Die beiden Absolventen des E-Commerce-Studienganges (Spezialisierung Informatik) erzählten vom Werdegang ihres Start-ups, das innerhalb von weniger als zwei Jahren auf heute immerhin acht Mitarbeiter angewachsen ist. Los geht es ganz klein Aktuell ist die Firma in einem mittelgroßen Büro in der Hamburger Königstraße zu finden – doch das war nicht immer so: Zweimal sind die Firmengründer umgezogen seitdem sie angefangen haben, damals noch als Elbpioneers. Los ging es in Arvids Arbeitszimmer. Auf sieben Quadratmetern wurde die Firma geboren, mit nicht viel mehr als zwei Arbeitsplätzen und zwei Laptops. „Im ersten Jahr hatten wir praktisch keine Ausgaben“, erinnert sich Arvid. Auch die Ausrichtung der Firma war zu Beginn noch nicht so ausgeprägt. Die erste eigene Webseite bezeichnen die Gründer im Rückblick als überladen, „ein bisschen von allem“ eben. Schnell allerdings merkten sie: „Wenn man alles anbietet, denken die Leute, man kann nichts“. Der Prozess, eine Spezialisierung auf einen Bereich zu finden, war daher eine notwendige Herausforderung. Das Resultat – Dienstleistungen und zunehmend auch Software-Produkte für Marketplace-Verkäufer und die, die es werden wollen – hat sich als vielversprechend erwiesen. Interessante Einblicke für die Gründer von morgen Das Gründen eines eigenen Start-ups ist häufig ein Sprung ins kalte Wasser. Demgegenüber locken die Angebote etablierter Firmen, die eine sichere Anstellung und ein festes Gehalt bieten. Doch für diejenigen, die eine Idee haben, die Ambition, mit dem eigenen Produkt oder der eigenen Dienstleistung am Markt zu bestehen und natürlich die Bereitschaft, sich dafür ordentlich ins Zeug zu legen – für die gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diesen Schritt leichter zu nehmen. Veranstaltungen wie das Gründungs Meetup sind nur ein Beispiel. "Durch Angebote wie die Firmenkontaktmesse oder die Gründungs Meetups geben wir unseren Studenten die größtmögliche Freiheit, ihre Karriere selbst zu bestimmen, sei es als Mitarbeiter in einem Unternehmen oder als Unternehmensgründer. Mit ihrem Studienabschluss sind unsere Studierenden auf beides bestens vorbereitet", sagt Prof. Jan-Paul Lüdtke, Mitorganisator der Meetups und Leiter des Studiengangs E-Commerce. In den Meetups gibt es eine Menge an Erkenntnissen und Tipps, die Gründer wie Arvid und Timo bereitwillig mitteilen: Wichtige Entscheidungen, die zur Entwicklung und Strategiefindung beigetragen haben, aber auch Fehler, die erst gemacht werden mussten, bevor man rückblickend daraus lernen konnte. Nicht minder wichtiger aber sind die Ermutigungen und die Motivation, die der Auftritt der beiden rüberbringt: Mit einer guten Idee und solidem Know-how gibt es eine Fülle an Potenzial, ein erfolgreiches Geschäft zu gründen. Trotz des Risikos und trotz so mancher 12-Stunden-Schicht ist dies ein Schritt, den Arvid und Timo nicht bereuen.   Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, an zukünftigen Gründungs Meetups teilzunehmen. Sie finden während der Vorlesungszeit der Hochschule etwa monatlich statt. Außerdem gibt es jedes Semester viele Praxisvorträge, die aktuelle Entwicklungen aus Sicht großer oder kleiner Unternehmen beleuchten.

Anmeldung zur SchülerUni

Laut MINT-Frühjahrsreport des Instituts der deutschen Wirtschaft verzeichnen die MINT-Berufe und insbesondere der IT-Sektor Rekordengpässe an Fachkräften. Die Fachhochschule Wedel bildet seit ihrer Gründung Nachwuchs in der Informatik aus und hat ihr Profil in diesem Bildungszweig beständig gestärkt. Seit einigen Jahren macht sie auch verstärkt Schülerinnen und Schülern Angebote in der Informatik, um mehr Interesse auf diese Studienrichtung zu lenken. Die SchülerUni startet im September ihren dritten Turnus. „Die SchülerUni ist eine abgestimmte Veranstaltungsreihe über einen Zeitraum von zwölf Wochen basierend auf dem Informatik-Curriculum der Hochschule“, erklärt Marcus Riemer, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Wedel arbeitet und die Veranstaltung betreut. „Das Gute ist, dass Theorie und Übungen in der SchülerUni ineinandergreifen. Die Teilnehmer erleben, wie eine Vorlesung abläuft, lernen die Hochschule kennen und erhalten einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten in der Informatik“, ergänzt Riemer. Die SchülerUni vermittelt Wissen aus vier unterschiedlichen Studiengängen der Hochschule: Informatik, Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik und Medieninformatik. Dabei werden Inhalte aus Diskreter Mathematik, Digitaltechnik, Datenbanken und Webanwendungen von Dozenten der Hochschule herausgelöst und erklärt. Die Teilnehmer erhalten unter anderem Einblick in Verschlüsselungstechnik, Addiererschaltungen, Datenmodelle und die Erstellung von Webseiten. Um das Erlernte praktisch anzuwenden, wird jede Vorlesung durch Übungen ergänzt. Die Veranstaltungen der Reihe bauen inhaltlich aufeinander auf. Die Webseite beispielsweise wird anhand der zuvor erstellten Datenbank gebaut. Anmeldung Das Angebot der SchülerUni richtet sich an Jugendliche ab Klasse 10 mit besonderem Interesse an Informatik. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessenten sollten bei ihrer Schule erfragen, ob eine Freistellung für die Teilnahme möglich ist. Die Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort über dieses Formular möglich. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe gibt es eine Teilnahmebescheinigung über die Dauer und Inhalte. Termine Die Termine finden jeweils dienstags von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr in der FH Wedel statt: 10.09.2019, 17.09.2019, 24.09.2019, 01.10.2019, 22.10.2019, 29.10.2019, 05.11.2019, 12.11.2019, 19.11.2019, 26.11.2019, 03.12.2019, 10.12.2019

50 Jahre Fachhochschulen

Schleswig-Holstein war 1969 das erste Bundesland, das ein Fachhochschulgesetz umsetzte. Das Gründungsgesetz wurde am 26. Juni 1969 verabschiedet und in Flensburg, Kiel, Lübeck und Wedel entwickelten sich die ersten Fachhochschulen der Bundesrepublik. Genau 50 Jahre später kommen diese Hochschulen am 15. Juni in Lübeck zu einem großen Campus-Festival zusammen und feiern gemeinsam unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ihr 50-jähriges Bestehen. Zur großen Geburtstagsfeier, dem Campus-Festival, sind alle – jung wie alt – eingeladen. Vom Trend Talk bis zur spektakulären Wissenschaftsshow, vom Science Slam bis zum Technik-Parcours für kleine Forscher: Beim Campus-Festival am 15. Juni 2019 in Lübeck lassen sich Wissenschaft und Innovation hautnah erleben. Gezeigt wird, was Fachhochschulen am besten können: Praxis- und Lebensnähe. Denn Fachhochschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Berufsqualifizierung mit wissenschaftlicher Tiefe, Praxis und Anwendungsbezug bieten. Mit der Gründung der vier Fachhochschulen in Schleswig-Holstein begann eine Erfolgsgeschichte, die das deutsche Bildungssystem in den vergangenen 50 Jahren nachhaltig prägte. Fachhochschulen in Deutschland qualifizieren die Fachkräfte von morgen. Rund eine Millionen Menschen studieren heute an einer Hochschule dieses Typs – gut ein Drittel der Studierenden in Deutschland. Besonders hier werden junge Menschen durch ein Studium anwendungsorientiert und lebensnah auf die Berufspraxis vorbereitet. Dies ist ein Gewinn für die Gesellschaft insgesamt, denn es profitieren die Studierenden, der Standort der Hochschule und die Wirtschaft. Individuelles Modell in Wedel Die Fachhochschule Wedel hat über die 50-jährige Historie hinaus ihre ganz eigene Geschichte. Denn bereits mit der Gründung der Physikalisch-Technischen Lehranstalt 1948 in Lübeck wurde der Grundstein für die FH Wedel gelegt. Der Umzug nach Wedel an den heutigen Standort in der Feldstraße 143 folgte 1963. Aus der Ausbildung von Physikalisch-Technischen Assistenten ging dann 1969 der erste Studiengang der FH Wedel in Technischer Informatik hervor. Von da an liefen die Ausbildungs- und Studiengänge in Wedel parallel. Seit 1974 ist die FH Wedel eine gemeinnützige GmbH. Diese wird seit 2010 von Prof. Eike Harms in dritter Generation geführt. Seit 1969 wurden insgesamt elf weitere Studienrichtungen eingeführt. In 2004 wurde die Bologna-Reform umgesetzt, die Diplom-Studiengänge wurden auf das zweistufige berufsqualifizierende, konsekutive Bachelor- und Master-Modell umgestellt. Seit 2011 werden alle Bachelor-Studiengänge der Hochschule auch im dualen Studienmodell angeboten. "Die Idee meines Großvaters Ende der 1940er Jahre, neuen Ausbildungsbedarf früh zu erkennen und erfolgreich in ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot umzusetzen, haben wir vielfach wiederholen können", erklärt Prof. Harms, Präsident der FH Wedel. "Heute verknüpfen unsere Dozenten Informatik, Technik und Wirtschaft zu anspruchsvollen Studiengängen, in denen sich die Auswirkungen der Digitalisierung schon seit Jahren deutlich widerspiegeln. Wir konnten uns trotz hoher Investitionskosten ein technisches Profil geben, das uns einzigartig macht. Wenn auch mit begrenzten Mitteln können wir eine technische Infrastruktur vorhalten, die unserem hohen Lehranspruch gerecht wird." Den Sternen zum Greifen nah Auf dem Campus-Festival am 15. Juni in Lübeck präsentiert sich die FH Wedel mit einem interaktiven Sternenhimmel. Im Rahmen einer Projektarbeit in Medieninformatik haben Studierende in dieser Installation Kunst, Informatik und Technik kombiniert. Die Installation in Form einer begehbaren Box lässt die Besucher in die unendliche Tiefe des Sternenhimmels eintauchen. Die Sterne sind halbtransparente Leuchtkörper. Treten die Besucher unter den Sternenhimmel und strecken ihre Hände den Sternen entgegen, bewegt sich automatisch der nächstgelegene Stern. Man kann im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen greifen! Den Sternen sind Informationen zur FH Wedel und zu einzelnen Studiengängen zugeordnet. Bei der Aktivierung eines Sterns werden die jeweiligen Informationen über eine Pro­jektion visualisiert. Die FH Wedel ist in der Festival-Fläche B in den Wissenschaftszelten an der Bessemerstraße zu finden. Das Campus-Festival findet von 14:00 bis 23:00 Uhr auf dem Campus der TH Lübeck statt. Der Sternenhimmel der FH Wedel ist bis 22:00 Uhr geöffnet. Das Campus-Festival ist „Hochschule zum Anfassen“ mit einem vielfältigen Bühnenprogramm mit bekannten Publikumsmagneten, JuniorCampus, Straßenmusik, Science Slam und vielem mehr. Abgerundet wird das Wissenschaftsfest durch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Open-Air-Konzerten. Vielfältige Experimentier- und Mitmachstationen wecken den Entdeckergeist. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Streetfood-Markt bietet kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Mehr Informationen befinden sich auf der Webseite zum Jubiläum sowie im Programmheft zum Download.

Lebenslanges Lernen

Die Firmenkontaktmesse "Unternehmen an die Hochschule" feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Hier treffen jährlich die Fachkräfte von morgen auf die Arbeitgeber von heute. Doch die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Als Auftakt zur diesjährigen Firmenkontaktmesse lädt die Fachhochschule Wedel mit dem Trendforscher Prof. Wippermann zu einem Ausblick auf die Zukunft der Arbeit ein. „Ein Großteil der Schüler von heute wird in Berufen arbeiten, die wir heute noch nicht kennen“, sagt Prof. Peter Wippermann, Gründer des Beratungsunternehmens für gesellschaftlichen Wandel B.G.W. GmbH. In seinem Vortrag „Zukunftspotenziale der Arbeit in der digitalen Matrix – Lebenslanges Lernen wird normal“ am 12. Juni in der FH Wedel wird er eine Einschätzung zum zukünftigen Arbeitsleben geben. Der Vortrag um 17:30 Uhr in Hörsaal 5 bildet den Auftakt zu der am 13. und 14. Juni in der Hochschule stattfindenden Karrieremesse und soll den Blick auf die sich im Wandel begriffene Arbeitswelt schärfen. Die FH Wedel lädt neben ihren Studierenden auch Interessierte außerhalb der Hochschule ein. Trend: Die Autonomie am Arbeitsplatz wächst Schon heute ist nur noch die Hälfte der in Projekten eingesetzten IT-Fachkräfte in Deutschland fest angestellt. Selbstständige wünschen sich meist die volle Kontrolle über ihre Zeiteinteilung und ihre Aufgaben. Die zentralen Werte des auch sogenannten "new work" Gedanken sind Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe an Gemeinschaft. Kooperation und soziale Kompetenz werden zunehmend zum Schlüssel für den Erfolg von Unternehmen und des Einzelnen. „Mit der Veränderung der gemeinsamen Wertschöpfung müssen sich auch zukünftig beide Seiten auseinandersetzen: Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, meint Prof. Eike Harms, Präsident der FH Wedel. „Als Hochschule ist es unser Auftrag, unsere Studierenden fachlich bestmöglich zu qualifizieren und auf zukünftige Herausforderungen im Beruf vorzubereiten. Mit unserem Studienangebot schaffen wir dafür die wesentliche Grundlage. Aber auch soziale Kompetenzen müssen in unterschiedlichen Arbeitsumfeldern geübt und ausgebildet werden. So ist beispielsweise ein Teil des Studiums durch Projektarbeit im Team geprägt und in Entrepreneurship Workshops können unsere Studierenden ausloten, ob eine Gründung ihr Weg ist.“ Laut Wippermann werden die Zukunftspotenziale der Arbeit von vier gesellschaftlichen Faktoren bestimmt. Im Kern geht es um den sozialen, den technologischen, den ökonomischen und den kulturellen Wandel. Diese Bereiche wird er anhand aktueller Beispiele hinsichtlich der Fragestellung nach der Zukunft der Arbeit in seinem Vortrag analysieren. Überblick Vortrag „Zukunftspotenziale der Arbeit in der digitalen Matrix – Lebenslanges Lernen wird normal“ 12. Juni, 17:30 Uhr Hörsaal 5 Der Eintritt ist frei.

Dank Mikroskopietechnik Gehirnaktivitäten erkennen

Am 5. Juni 2019 referiert Dr. Florian Huhn zum Thema "How we help neuroscientists to look into the active brain". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Mit der Rapp OptoElectronic GmbH hat die Fachhochschule Wedel ein hoch spezialisiertes Unternehmen für Mikroskopietechnik im unmittelbaren Umfeld. Dieses Spezialgebiet hat in den Curricula der Hochschule insbesondere Überschneidungspunkte in den Modulen Technical Optics und Laser Engineering der Master-Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und IT Engineering. Dieser Vortrag soll einen Überblick über den Hintergrund des Unternehmens, die Tätigkeitsfelder, beispielhafte Produkte und Entwicklungsprojekte geben. Insbesondere werden die Prinzipien der Zwei-Photonen-Mikroskopie näher beleuchtet. Dabei handelt es sich um eine Bildgebungsmethode im Produktportfolio von Rapp OptoElectronic, die es ermöglicht, die Aktivität im Gehirn lebender Tiere abzubilden und zu beobachten. Rapp OptoElectronics hat sich auf maßgeschneiderte optische Systeme spezialisiert und bedient mit seinen Produkten Kunden und wissenschaftliche Institute weltweit. Dem Unternehmen geht es um kreative Lösungen für die Mikroskopie und fokussiert sich insbesondere auf optische Systeme und anpassbare Komponenten für die Abbildung und Manipulation von Mikroproben in den Bio- und Materialwissenschaften sowie in der Industrie. Das Team aus Optikern, Elektrotechnikern, Softwareentwicklern, Biologen und Physikern mit Sitz in Wedel entwickelt und produziert optische Systeme und die dazugehörige Elektronik, von Blitzlampen über Fotomanipulationsgeräte bis hin zu kompletten Mikroskopieanlagen. Zum Referenten Dr. Florian Huhn ist Physiker und promovierte an der Universidade de Santiago de Compostela in Spanien. Darauf folgten wissenschaftliche Tätigkeiten an der ETH Zürich im Bereich Mechanical Engineering sowie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Göttingen am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. Seit 2017 ist Huhn bei der Rapp OptoElectronic GmbH Projektleiter im Bereich Research & Development. Überblick Kolloquium "How we help neuroscientists to look into the active brain" 5. Juni, 17 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.