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News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

Digitale Master-Infosessions

Informieren Sie sich unkompliziert und unverbindlich über unsere Studiengänge. Unser Studienangebot umfasst 14 Bachelor-Studiengänge und neun Master-Studiengänge. Unsere Studiengangsleiter stellen In halbstündigen Online-Vorträgen ihre Studiengänge und unsere Fachhochschule vor. Hierbei werden jeweils die Studieninhalte, der Studienverlauf sowie die Möglichkeit der Schwerpunktsetzung in den einzelnen Studiengängen der Fachbereiche Informatik, Technik und Wirtschaft erläutert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Master-Infosessions am 01. Juli 2026 16:00 – 17:00 Uhr | IT-Engineering Prof. Dr. Sebastian Iwanowski | Zoom 16:00 – 16:30 Uhr | Wirtschaftsingenieurwesen Prof. Dr. Frank Bargel | Zoom 16:00 – 16:30 Uhr | IT-Sicherheit Prof. Dr. Gerd Beuster | Zoom 16:30 – 17:00 Uhr | Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Thorsten Giersch | Zoom  16:30 – 17:00 Uhr | Informatik Prof. Dr. Ulrich Hoffmann | Zoom 17:00 – 17:30 Uhr |  E-Commerce Prof. Dr. Atilla Wohllebe | Zoom 18:00 – 18:30 Uhr | Wirtschaftsinformatik / IT-Management Prof. Dr. Gerrit Remané | Zoom 18:30 – 19:00 Uhr |Data Science & Artificial Intelligence Prof. Dr. Hendrik Annuth | Zoom 18:30 – 19:00 Uhr | Sustainable & Digital Business Management Prof. Dr. Alexander Fischer und Prof. Dr. Stefan Weber | Zoom

Wedeler Sustainability Day am 30.06.

Nachhaltigkeit ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Klimawandel, Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch erfordern ein Umdenken – und genau hier spielt Bildung eine entscheidende Rolle. Junge Menschen sollten früh lernen, nachhaltig zu denken und zu handeln, um ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Fachhochschule Wedel macht sich stark für dieses Ziel und lädt am Dienstag, den 30. Juni 2026, zum Wedeler Sustainability Day ein. An diesem besonderen Tag wird ein vielfältiges Programm geboten, das dazu einlädt, Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch zu begreifen, sondern auch praktisch zu erleben und aktiv mitzugestalten. Neben Studierenden, Schülerinnen und Schülern sowie Fachleuten aus verschiedenen Bereichen ist auch die breite Öffentlichkeit herzlich willkommen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unkompliziert anmelden und sind eingeladen, sich inspirieren zu lassen, mitzudiskutieren und gemeinsam neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Interessierte Gäste können sich über diesen Link anmelden: Gästeanmeldung Programmübersicht Erleben Sie mit uns einen spannenden Tag rund um das Thema Nachhaltigkeit an der Fachhochschule Wedel. 09:45 Uhr – Begrüßung & Keynote Prof. Dr. Stefan Weber, FH Wedel 10:00 Uhr – Impuls Podiumsdiskussion zum Hamburger Zukunftsentscheid mit Annika Kruse (Friday for Future) und Sandro Kappe (Umweltpolitischer Sprecher der CDU Bürgerschaftsfraktion) 11:00 Uhr – Arbeitsphase der Schüler:innen / Programm zum Thema Nachhaltigkeitsprojekte der FH Wedel Die teilnehmenden Gruppen erarbeiten zum Thema "Hamburger Zukunftsentscheid: Vorbild oder Schreckgespenst für Schleswig-Holstein?" die wichtigsten Herausforderungen und visualisieren diese mit einem KI-Tool. In dieser Zeit erhalten interessierte Gäste sowie Lehrkräfte eine Vorstellung der Nachhaltigkeitsprojekte und eine Führung durch die Einrichtungen der Fachhochschule. 12:30 Uhr – Mittagspause Gallerywalk der Ergebnisse der Challenge 13:30 Uhr – Pitches & Prämierung Die Teams der besten fünf Ergebnisse pitchen vor Publikum und Jury. Die Prämierung erfolgt direkt im Anschluss. 14:30 Uhr – Ende Der Wedeler Sustainability Day ist Teil der Hamburg Sustainability Week (HSW), die die Themen der renommierten Hamburg Sustainability Conference (HSC) in die breite Öffentlichkeit trägt. Die HSC versammelt im Juni 2026 führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, NGOs und Medien, um gemeinsam die Umsetzung der AGENDA 2030 voranzutreiben. Inspirierende Vorträge von renommierten Expert:innen       Spannende Challenge mit kreativer AI-gestützter Zukunftsvision Berufsperspektiven in nachhaltigen Branchen entdecken Austausch mit Unternehmen und Wissenschaft Interaktive Podiumsdiskussion mit führenden Nachhaltigkeitsakteuren Die Welt steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Ungleichheit. Die Umsetzung der AGENDA 2030 der Vereinten Nationen ist entscheidend für eine nachhaltige Zukunft. Beim Wedeler Sustainability Day lernst du, wie Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten können, um Lösungen zu entwickeln. Unsere Mission: Junge Menschen für Nachhaltigkeit begeistern und innovative Ideen fördern!

Digitale Infosession am 24. Juni

Unsere digitale Infosession am Mittwoch, 24. Juni um 17:30 Uhr bietet dir die Möglichkeit, in einem etwa halbstündigen Vortrag durch die Ausbildungsleiter das Format der schulischen Ausbildung an der Berufsfachschule Wedel im Westen von Hamburg kennnen zu lernen. Hierbei werden jeweils auch die Ausbildungsinhalte, der Ausbildungsverlauf sowie die Schwerpunkte der drei verschiedenen Ausbildungsgänge in den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft erläutert. Selbstverständlich bleibt genug Zeit, um deine individuellen Fragen zu klären und dich in der Entscheidungsfindung zu unterstützen.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme per Microsoft Teams

Blutspende auf dem Campus

Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz lädt die Fachhochschule am 25. Juni zur Blutspende-Aktion auf dem Campus ein. Zwischen 10 und 14 Uhr wird in SR08 und HS03 zunächst ein Gesundheitscheck mit anschließender Blutabnahme durchgeführt. Für eine kleine Stärkung ist gesorgt.  Termin buchen Darum Blutspenden - Du rettest Leben und hilfst anderen! - Du profitierst von einem kostenlosen Gesundheitscheck (Messung des Hämoglobinwerts, des Blutdrucks und der Körpertemperatur) - Test deines Blutes auf Infektionskrankheiten wie Hepatitis, HIV, Syphillis - Bestimmung deiner Blutgruppe  - Kostenlose Verpflegung Ablauf einer Blutspende

STADTRADELN 2026

Im Team Kilometer sammeln und so gemeinsam ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen – darum geht es bei der Aktion STADTRADELN. Frische Luft, Bewegung und Teamgeist gibt es gratis dazu.   Die Fachhochschule Wedel ist als Team bei STADTRADELN registriert und sucht noch Mitstreiter, die in einem dreiwöchigen Zeitraum Kilometer mit dem Fahrrad sammeln. Alle Angehörigen der Hochschule sind herzlich eingeladen mitzumachen. Beim STADTRADELN den Wind um die Nase wehen lassen, öffentliche Verkehrsmittel oder Autostress vermeiden und gleichzeitig das FH-Wedel-Team unterstützen – das geht am besten mit der direkten Anmeldung. Egal ob beruflich oder privat – jeder Kilometer zählt. Der Wohnort ist für die Mitgliedschaft im Team der Hochschule ebenfalls unerheblich. Im Fokus der Aktion steht der Einsatz für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen. Von Freitag, 1. Mai, bis Donnerstag, 21. Mai, notieren die Teilnehmenden alle Kilometer, die sie in diesem Zeitraum mit dem Fahrrad zurückgelegt haben – entweder online oder in der STADTRADELN-App. Wo geradelt wird ist nicht relevant. Die Kilometer können innerhalb des Aktionszeitraums auch rückwirkend eingetragen werden. Zum Abschluss wird die Kommune mit den meisten Radkilometern mit einem Preis ausgezeichnet. Zusätzlich gibt es innerhalb des Teams ein Ranking. Nachhaltigkeit wird an der Fachhochschule Wedel großgeschrieben. „Als lokaler Klimapartner möchten wir uns mit der Teilnahme mit einem eigenen Team beim STADTRADELN 2026 für den Klima- und Umweltschutz vor Ort einsetzen“, sagt Prof. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel.

GenAI für Studium und Beruf

Seit dem Wintersemester 2025/2026 ist der Workshop „GenAI für Studium und Beruf“ fest in vielen Studiengängen der Fachhochschule Wedel verankert. Nun wurde der erste Durchlauf des neuen Lehrformats erfolgreich abgeschlossen – und die Ergebnisse zeigen, wie kreativ und vielseitig Studierende generative KI einsetzen können. Im Rahmen des Workshops entwickelten die Teilnehmenden eigene Projekte, in denen sie generative KI praktisch erprobten. Dabei entstanden unter anderem selbst gestaltete KI-unterstützte Kochbücher, TikTok-Videops mit Prompt-Hacks sowie Lern-Apps, die automatisch Flashcards generieren. Die Projekte verdeutlichen, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von GenAI im Studium und darüber hinaus sind. Der Workshop verfolgt dabei einen bewusst praxisnahen Ansatz: Studierende lernen nicht nur den Umgang mit einzelnen Tools, sondern entwickeln ein breites Kompetenzspektrum. Dazu gehören unter anderem Recherche mit KI-Systemen, Texterstellung, Bild- und Videogenerierung sowie die Programmierung eigener Apps. Feedback zu den Arbeitsergebnissen gibt es nicht nur von den Dozentinnen und Dozenten, sondern auch von den Mitstudierenden (Peer-Feedback). Dadurch wird kritisches Denken und Reflektieren weiter gefördert.  „Wir verbieten KI im Studium nicht pauschal, sondern versuchen beizubringen, wie es funktioniert und sehr bewusst zu unterscheiden, wo Grundlagen selbst automatisiert werden müssen oder wo man KI einsetzen kann, um neue Dinge zu gestalten“, erklärt Prof. Hendrik Annuth, Studiengangsleiter Data Science & Artificial Intelligence. Vorbereitung auf eine KI-geprägte Arbeitswelt Die Einführung des Workshops reagiert auf die tiefgreifenden Veränderungen, die generative künstliche Intelligenz in den vergangenen Jahren ausgelöst hat. Ob beim Schreiben von Texten, der Recherche von Informationen, bei Programmierung und Datenanalyse oder bei der Erstellung von Bildern, Musik und Videos – GenAI verändert bereits heute zahlreiche Arbeitsprozesse. Unabhängig davon, ob Absolventinnen und Absolventen später im Management, in der IT oder in anderen Fachbereichen tätig sind: Sie werden regelmäßig entscheiden müssen, wie generative KI sinnvoll, effizient und verantwortungsbewusst eingesetzt werden kann. Dabei geht es unter anderem um Fragen wie: Wie formuliere ich Prompts, um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten? Welche Modelle eignen sich für welche Aufgaben? Wann kann GenAI sinnvoll unterstützen – und wann müssen Ergebnisse kritisch überprüft werden? Wie lassen sich eigene Assistenten, Workflows oder sogar Softwareprototypen mit GenAI entwickeln? Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus für die eigene Karriere? Ziel: Kompetenter und reflektierter Umgang mit GenAI Der Kurs soll Studierende dazu befähigen, generative KI als produktiven, kreativen und reflektierten Begleiter im Studium und später im Berufsleben zu nutzen. Zu den zentralen Lernzielen gehören: die Fähigkeit, Generative AI effizient und zielgerichtet in Studium und Beruf einzusetzen Kenntnisse wichtiger Tools und Strategien im Umgang mit GenAI erste praktische Erfahrungen bei der Entwicklung und Anwendung GenAI-basierter Lösungen ein Verständnis für ethische und gesellschaftliche Auswirkungen generativer KI Mit dem erfolgreichen ersten Durchlauf zeigt der Workshop bereits, wie stark praxisorientierte KI-Kompetenzen in den Studienalltag integriert werden können – und wie Studierende lernen, die neuen Möglichkeiten der Technologie verantwortungsvoll zu nutzen.

Save the date: Zeugnisverleihung

Am Freitag, den 27. März, werden die Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Wedel im feierlichen Rahmen verabschiedet. Die Abschlussfeier findet im Audimax statt. Beginn ist um 16 Uhr. Die Ausleihe der Roben für beginnt um 15 Uhr. Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung ist zudem eine Registrierung der Teilnehmenden bis zum 23. März, 12 Uhr über die App zum Thesisverfahren erforderlich. Alle Infos dazu erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail und in Microsoft Teams. Pro Absolvierenden sind bis zu drei Begleitpersonen möglich. Auszeichnungen durch den Wedeler Hochschulbund Im Rahmen der Zeugnisvergabe verleiht der Förderverein der Hochschule, der Wedeler Hochschulbund e.V. Preise für herausragende Abschlussarbeiten mit besonders hohem Praxisbezug und realen Problemlösungen. Die Dauer der Veranstaltung beläuft sich insgesamt auf etwa 90 Minuten.

Studienstart zum Sommersemester

Du möchtest zum Sommersemester ein Studium in Informatik, Technik oder Wirtschaft starten? Wir haben die Bewerbungsphase bis zum 31. März verlängert! An der Fachhochschule Wedel kannst du zwischen 13 Bachelor- und neun Master-Studiengängen wählen, auch ein duales Studium ist möglich. Gefördert durch das Land Schleswig-Holstein bieten wir unseren Studierenden seit über 75 Jahren akademische Bildung auf höchstem Niveau und mit klarem Karrierefokus. Auf unserem Campus in der Metropolregion Hamburg erlebst auch du ein familiäres Umfeld, eine kreative Atmosphäre und eine innovative Lernkultur. Dabei fördern praktische Übungen und spannende Projekte deine Kreativität und Innovationskraft. Ob Maker Space, Videostudio, Robotik, Urban Farming, IoT oder VR - unsere Labs  warten auf deine Ideen. Hier wird aus dem Gelernten ein Erfolgserlebnis. Unsere interdisziplinären Studienprogramme in Informatik, Technik  und Wirtschaft sind eine exzellente Wahl und unser starkes Netzwerk sichert dir einen attraktiven Startpunkt für deine Karriere. Seit dem Wintersemester 2025/2026 gestalten wir den Einstieg ins Bachelor-Studium mit einem innovativen Studienmodell noch strukturierter, praxisnäher und stressfreier. In den ersten beiden Semestern wird dein Studium in Halbsemester gegliedert und du profitierst von unseren neuen Study Bootcamps, die dich kompakt, gezielt und praxisorientiert auf dein Studium vorbereiten.  Worauf wartest du noch? Stelle deine Fragen  und bewirb  dich bei uns, wir freuen uns auf dich! 

Zukunftstag an der FH Wedel

Die Fachhochschule Wedel beteiligt sich auch in diesem Jahr am Zukunftstag und bietet erstmals zwei getrennte Programme für Mädchen und Jungen an. Beide richten sich an Schülerinnen und Schüler ab dem siebten Jahrgang und ermöglichen Einblicke in Themen, die im schulischen Umfeld selten abgedeckt werden. Der Girls’Day konzentriert sich auf Technik, Informatik und Naturwissenschaften. Die Teilnehmerinnen arbeiten in kleineren Gruppen an praktischen Aufgaben und erhalten Zugang zu Laboren und IT‑Umgebungen, die sie sonst kaum kennenlernen würden. Der Boys’Day widmet sich dem Thema Entrepreneurship, insbesondere in Verbindung mit urbanen und nachhaltigen Fragestellungen. Die Teilnehmenden entwickeln erste Ideen, wie sich Herausforderungen des städtischen Lebens unternehmerisch lösen lassen und wie daraus Projekte u.a. mit Einsatz von KI entstehen können. Die Anmeldung zum Girls' Day erfolgt hier. Interessierte Jungen können sich ab sofort und noch bis zum 2. April unter diesem Link anmelden Boy's Day 2026. Das Programm ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Der Anmeldezeitpunkt entscheidet über die Platzvergabe.

Evaluierung der Lehre

Die Evaluierung der Lehre für das laufende Semester startet am Freitag, 30. Januar, 12 Uhr und ist über die interne Webseite zu erreichen. Um repräsentative Ergebnisse zu erzielen, bitten wir alle Studierenden der Fachhochschule Wedel sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Wedel, sich bis Freitag, 30. Januar, 12 Uhr rege daran zu beteiligen. Die Antworten sind Anregungen und eine wertvolle Hilfe zur Verbesserung des Lehrangebots. Auch für die Reakkreditierung der Studiengänge ist die Evaluation unverzichtbar. Selbstverständlich werden alle Angaben anonym ausgewertet. Für die Teilnahme an der Umfrage ist die Anmeldung erforderlich. Vielen Dank vorab für die Unterstützung!

Cybersicherheit trifft Energiewende

Die zunehmende Digitalisierung der erneuerbaren Energien bringt neue Herausforderungen für die Cybersicherheit mit sich. Der Sektor vereint klassische IT-Systeme mit Operational Technology (OT) – etwa in Windparks oder Batteriespeichersystemen. Im Kolloquiumsvortrag der ettex GmbH wird am Mittwoch, den 28. Januar um 17 Uhr in Hörsaal 6 aufgezeigt, wie Unternehmen diesen Spagat zwischen Datennutzung, Versorgungssicherheit und Personenschutz meistern können. Im Mittelpunkt stehen regulatorische Neuerungen wie der European Data Act und die EU-Richtlinie NIS 2 sowie der internationale Standard IEC 62443. Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für OT-Cybersicherheit zu vermitteln und die Auswirkungen der neuen Vorgaben auf Betreiberinnen und Betreiber, Herstellerinnen und Hersteller sowie Investitionsgesellschaften einzuordnen. Regulatorische Vorgaben und technische Standards Der European Data Act regelt künftig, wie Daten aus vernetzten Anlagen genutzt und geteilt werden dürfen – ein sensibles Thema für die Optimierung von Energieerzeugung und -speicherung. Parallel dazu weitet NIS 2 die Anforderungen an Cybersicherheit auf deutlich mehr Unternehmen aus als bisher. Der Standard IEC 62443 bietet hierfür einen strukturierten Rahmen, um industrielle OT-Systeme ganzheitlich abzusichern. Referent Thomas Zedler, Gründer der ettex GmbH, bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung, erneuerbare Energien und Operational Technology mit. Unterstützt wird er von Benjamin Ketterer, Student der IT-Sicherheit an der Fachhochschule Wedel, der derzeit seine Abschlussarbeit bei ettex vorbereitet und sich auf Sicherheitsstandards spezialisiert hat. Ettex versteht sich als Systemintegrator und Technologiepartner für die Branche. Das Unternehmen verfügt über mehr als 25 Jahre Projekterfahrung – von Windenergieanlagen bis hin zu Battery Energy Storage Systems (BESS). 

Folgen des EU AI Acts für Wirtschaft und Karrierewege

Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle, Arbeitsprozesse und ganze Branchen. Doch mit dem wachsenden Einsatz von KI steigen auch die regulatorischen Anforderungen. Welche Auswirkungen der neue EU AI Act auf Unternehmen und Beratungen hat, ist Thema des Kolloquiumsvortrags der Trigonum GmbH am Mittwoch, 07. Januar um 17 Uhr in Hörsaal 6. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Berufstätige aus IT und Wirtschaft sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist, einen verständlichen Überblick über die neuen europäischen Regeln zu geben und ihre praktische Bedeutung einzuordnen. Neue Pflichten für Unternehmen Der EU AI Act ist die erste umfassende KI-Regulierung weltweit. Er verfolgt einen risikobasierten Ansatz und stellt je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Anforderungen an Unternehmen. Hochrisiko-Anwendungen müssen künftig strenge Vorgaben zu Transparenz, Dokumentation und Risikomanagement erfüllen. Für viele Organisationen bedeutet das, bestehende Prozesse anzupassen oder neu aufzusetzen. Ein besonderer Fokus des Vortrags wird auf der Rolle von Beratungen liegen. Diese müssen ihre Kundinnen und Kunden künftig nicht nur technisch, sondern auch regulatorisch begleiten. Dabei gewinnt die Verzahnung von KI-Systemen mit bestehenden Standards wie ISO 27001 für Informationssicherheits-Managementsysteme an Bedeutung. Karrierefaktor KI-Governance Die Referenten verdeutlichen außerdem, warum das Thema über juristische Fragen hinaus relevant ist. Kenntnisse zu KI-Governance, Compliance und Informationssicherheit entwickeln sich zunehmend zu Schlüsselqualifikationen. Davon profitieren nicht nur IT-Fachkräfte, sondern auch Beraterinnen und Berater, Managerinnen und Manager sowie Studierende am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn. Inhaltsüberblick Ausgangssituation Geschichte und Zweck des KI-Gesetzes Rechtsgrundlage Zusätzliche Anforderungen für Unternehmen Trigonum-Modell: Arbeitspaket zur Umsetzung der KI-Anforderungen Fazit/Ausblick Über die Referenten Stephan Ernst, Geschäftsführer der Trigonum GmbH, zertifizierter TÜV-Auditor, Consultant und externer Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragter Julian Grass-Rieckmann, Senior Consultant bei der Trigonum GmbH, Auditor, Consultant und externer Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragter Jacob Kloevekorn, Consultant bei der Trigonum GmbH und Alumnus der FH Wedel

Firmenkontaktmesse 2025

Am 12. und 13. November findet auf dem Campus der FH Wedel erneut die Firmenkontaktmesse statt. Rund 40 Unternehmen freuen sich darauf, Studierende und Schüler:innen kennenzulernen und über Einstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben zu informieren. Die Aussteller vertreten ein breites Branchenspektrum - von IT-Dienstleistungen und Technology Services über E-Commerce bis hin zu Banken- und Finanzdienstleistungen. Ob regionales Start-up oder international agierendes Großunternehmen: Die teilnehmenden Firmen bieten Praktika, Werkstudentenstellen, Abschlussarbeiten und Festanstellungen an. Darüber hinaus können sich Besucher:innen über Stipendien und duale Studienmöglichkeiten informieren. Der Besuch der Messe ist wie immer kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Schon heute über die Aussteller und ihre Angebote informieren: Hier geht es zur Seite der Firmenkontaktmesse

Save the date: Zeugnisverleihung

Am Freitag, den 26. September, werden die Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Wedel im feierlichen Rahmen verabschiedet. Die Abschlussfeier findet im Audimax statt. Beginn ist um 16 Uhr. Die Ausleihe der Roben für beginnt um 15 Uhr. Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung ist zudem eine Registrierung der Teilnehmenden bis zum 23. September, 12 Uhr über die App zum Thesisverfahren erforderlich. Alle Infos dazu erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail und in Microsoft Teams. Pro Absolvierenden sind bis zu drei Begleitpersonen möglich. Auszeichnungen durch den Wedeler Hochschulbund Im Rahmen der Zeugnisvergabe verleiht der Förderverein der Hochschule, der Wedeler Hochschulbund e.V. Preise für herausragende Abschlussarbeiten mit besonders hohem Praxisbezug und realen Problemlösungen. Die Dauer der Veranstaltung beläuft sich insgesamt auf etwa 90 Minuten.

Frischer Wind für Senioren in Wedel

Wie können ältere Menschen in Wedel besser erreicht werden? Welche Angebote sind ihnen wichtig und wo gibt es noch Versorgungslücken? Mit diesen Fragen beschäftigten sich fünf Studierende der Fachhochschule Wedel im Sommersemester 2025. Ihr Projekt: ein Konzept zur Weiterentwicklung der Arbeit des Seniorenbeirats. Der Auftrag kam direkt vom Seniorenbeirat Wedel. Im Rahmen des Moduls „BWL-Projekt“ setzten die Studierenden unter Betreuung von Prof. Gunnar Harms die Untersuchung um. Begleitet wurden sie von den Beiratsmitgliedern Helmut Steinke und Wolfgang Meyer-Lomberg. Ein differenziertes Bild der Generation 60+ Die Untersuchung zeigt ein klares Bild: In Wedel gibt es eine aktive, überwiegend selbstständige Generation 60+, die im Alltag sehr mobil ist. Viele legen ihre Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, der ÖPNV spielt dagegen kaum eine Rolle. Das Auto bleibt vor allem bei den Jüngeren ein wichtiges Mittel der Flexibilität, verliert mit dem Ruhestand aber an Bedeutung. „Das spricht dafür, Angebote wohnortnah und mit kurzen Wegen zu planen - gleichzeitig sind viele bereit, für Veranstaltungen mit echtem Mehrwert auch längere Anfahrten in Kauf zu nehmen“, erläutert das Projektteam. Die Stichprobe von 60 Befragten deckte alle Altersgruppen zwischen 60 und 80 Jahren ab. So konnte eine differenzierte Auswertung erfolgen. Besonders deutlich wurde, dass sich viele Menschen zwischen 60 und 69 Jahren gar nicht als „Senioren“ verstehen. Der Begriff ist für sie eher mit höherem Alter und Unterstützungsbedarf verbunden, während sie sich selbst als aktiv, mobil und häufig noch berufstätig oder ehrenamtlich engagiert sehen. Da der Projektauftrag dennoch die Zielgruppe ab 60 definierte, empfehlen die Studierenden, in der Ansprache neutrale Bezeichnungen wie „60plus in Wedel“ oder „Aktiv ab 60“ zu verwenden, um Barrieren abzubauen. Bedürfnisse und Informationslücken Die Ergebnisse zeigen ein doppeltes Muster: Einerseits besteht großer Wunsch nach Bewegung, Geselligkeit und sinnstiftenden Aktivitäten, andererseits fehlt vielen die Orientierung über bestehende Angebote. Besonders positiv wurde die Idee eines regelmäßig erscheinenden Newsletters bewertet, der Informationen kurz, verständlich und alltagsnah zusammenfasst. Bei der Techniknutzung zeigte sich: Eine individuelle Beratung zu Hause stößt auf geringe Nachfrage. Stattdessen bevorzugen viele Gruppenkurse oder offene Digitalsprechstunden - Formate, die Lernen und soziale Begegnung kombinieren. Deutlich wurde auch: Die Bekanntheit des Seniorenbeirats ist zu niedrig. Fehlende Informationen sind der häufigste Grund, warum Angebote nicht genutzt werden. Rückmeldungen zur Website und zum Informationszugang machen außerdem Verbesserungsbedarf bei Auffindbarkeit, Ansprache und Verständlichkeit deutlich. „Die Vorschläge helfen uns, gezielter auf die unterschiedlichen Bedürfnisse älterer Menschen in Wedel einzugehen“, sagt Beiratsmitglied Helmut Steinke. „Wir möchten zentrale Empfehlungen in unsere Arbeit aufnehmen.“ Ein Blick auf andere Seniorenbeiräte in der Region zeigt: Viele binden ihre Zielgruppen erfolgreich über regelmäßige, niedrigschwellige Präsenzformate wie offene Sprechstunden, Internetcafés oder wiederkehrende Bewegungs- und Kulturangebote. In Wedel fehlt bislang eine solche kontinuierliche und sichtbare Präsenz. Hier setzt das Konzept der Studierenden an. Handlungsempfehlungen Konkret schlagen die Studierenden vor: Newsletter als Leitmedium: kurz, verständlich, beworben an Orten mit hoher Frequenz (Wochenmarkt, Bahnhofstraße, Apotheken, Vereine, Stadtteiltreffs). Feste Sprechstunden: als verlässlicher Anlaufpunkt. Überarbeitete Webseite: leicht navigierbar, mit klaren Kontaktwegen und Online-Anmeldungen. Regelmäßige Formate: etwa Spaziergänge, offene Digitalsprechstunden, wiederkehrende Kultur- und Begegnungsangebote. Stärkere Kooperationen: mit Sportvereinen, Bibliotheken, AWO/DRK, Kirchengemeinden oder Ärzten. Klarere Markenführung: ein konsistentes Erscheinungsbild über Flyer, Website, Newsletter und Vor-Ort-Materialien; ergänzend eine einfache Alternativbezeichnung wie „60plus Wedel“. Monitoring: mit Kennzahlen zu Newsletter-Reichweite, Resonanz auf Angebote und Rückmeldungen aus Sprechstunden, um Entwicklungen früh sichtbar zu machen. Theorie trifft Praxis Für die Studierenden war das Projekt eine besondere Erfahrung: „Besonders spannend war es, mit Senioren direkt ins Gespräch zu kommen und daraus konkrete Empfehlungen abzuleiten“, so das Team. Neben inhaltlichen Erkenntnissen habe man auch Kompetenzen in Analyse, Teamarbeit und Projektsteuerung gestärkt. Das Projekt verdeutlicht, wie eng die FH Wedel Theorie und Praxis miteinander verbindet. Zugleich macht es deutlich, wie wichtig es ist, Städte auf eine älter werdende Gesellschaft vorzubereiten. Mit ihrem Konzept haben die Studierenden eine fundierte Grundlage geschaffen, auf der der Seniorenbeirat nun aufbauen kann - Schritt für Schritt, praxisnah und mit klarer Perspektive für die Zukunft der Seniorenarbeit in Wedel. Foto (v.l.): Mehmet Küver, Marius Kramer, Wolfgang Meyer-Lomberg (Seniorenbeirat), Oliver Baumann, Jonas Kaiser, Davit Karapetian, Helmut Steinke (Seniorenbeirat), Prof. Gunnar Harms