Willkommen in unserem Netzwerktechniklabor


Dieses Labor stellt einen technischen Ausbildungbereich speziell für Laborprojekte, Studienarbeiten, sowie auch Bachelor und Masterarbeiten im Umfeld des Bereichs Datenkommunikation bereit, speziell wenn eine ergänzende gerätetechnische Unterstützung benötigt wird. 

Folgende Netztechnik steht für die Studenten und Berufsschüler im Rahmen ihrer Arbeiten bereit:

  • Cisco und Watchguard-Firewall Systeme
  • Cisco Router (inkl. WAN-Interface)
  • Entersys Smartswitch Router (QoS, Layer-2/-3-/4)
  • Extreme Networks Gigabit-Switches (QoS, Layer-2/-3-/4)
  • Managebare Layer-2 Switches (QoS-fähig, 10/100/1000 Mbps)
  • Einfache Repeater und Dual-Speed Hubs
  • WLAN-Komponenten (Access-Points, Karten)
  • Analog-TK/ISDN-TK/DSL-Netz  (u.a. für WAN-/VPN-Verbindungen)
  • VMware Virtualisierungssysteme (Trainingssysteme)
  • Messtechnik-Arbeitsplatz mit Kabelscanner
  • Hand- und Onlinebibliothek, E-Elearning Aufnahmeplätze

Ergänzend stehen im Technik-Labor weitere PC-Systeme mit adäquater Virtualiserungsunterstützung (8-16 Gigabyte Hauptspeicher, Quad-Core Prozessoren, Wechselfestplatten) bereit. Diese können speziell zum Aufbau von Testinstallationen oder speziellen Netzstrukturen genutzt werden.

Die Nutzung des Laborbereichs erfolgt ohne feste Zeitvorgaben nach jeweils individueller Absprache.
 

E-Learning und Online-Tutorials

Wir haben erste erfolgreiche Versuche unternommen, das klassische Lehr- und Ausbildungsangebot in Form von Lehrveranstaltungen im Hörsaal oder Rechenzentrum nun so zu erweitern, dass zukünftig auch das (zeitlich) freie Lernen unserer Studenten - auch von zu Hause aus - stärker gefördert wird. Häufig reicht die zur Verfügung stehende Präsenszeit zur Aufnahme von neuen Sachverhalten ("Lehrstoff") nicht aus oder eine Wiederholung bzw. punktuelle Vertiefung wäre wünschenswert.

Speziell zu diesem Zweck wurde bei uns ein eigener Arbeits- bzw. Sprecherplatz zur Erstellung von Screencasts (kommentierte Aufzeichnung von Bildschirmabläufen) und Online-Tutorials (Interaktive Schulungskurse) entwickelt, der den Studenten auch für eigene Projekte zur Verfügung steht.

Auch für die unkomplizierte Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen (im Hörsaal oder Seminarraum) und eine einfache Nachbereitung dieses Audio-/Video-Materials, sind ebenfalls einige Medienarbeitsplätze verfügbar. Komplexere Bearbeitungen von Audio- und Videomaterial können ergänzend und mit deutlich erweiterten Möglichkeiten direkt im Medienrechenzentrum erfolgen.
 

Aufbau und Vermessung einer passiven Übertragungsstrecke

Speziell die Studenten und Berufsfachschüler mit einer technischen Ausbildungsrichtung (Technische Informatik) erhalten bei uns auch fundierte Grundkenntnisse über den Aufbau und Betrieb von Datennetzen, speziell Lokaler Netze vermittelt.

Dazu gehört es natürlich auch einmal, selber ein passives Datennetz (Verkabelung, Dosenmontage) praktisch selbst aufzubauen und eine abschließende Vermessung der Strecke durchzuführen.

Zu diesem Zweck gibt es im Labor einen speziellen Meßplatz, der bereits verschiedene exemplarische Kabelstrecken zur Vermessung enthält und an dem die Eigenschaften des eigenen Aufbaus ermittelt und analysiert werden können.
 

Virtualisierung auf dem Desktop

Für den Aufbau von Testumgebungen, die Erprobung neuer Betriebssysteme (z.B. Windows-7), sowie auch die Installation spezifischer Programmier- und Systemumgebungen, setzen wir verstärkt nun moderne Virtualisierungstechniken ein.

Mit einem leistungsfähigen PC-System (typ. Quad-Core Prozessoren) und ausreichend Arbeitsspeicher (typ. 8-16 Gigabyte), kann heute softwaremäßig sehr einfach ein x86-basiertes synthetisches PC-System (Prozessor, Speicher, System- und I/O-Bausteine, etc.) nachgebildet werden.

So können auf einem einzelnen physischen Rechner nun gleiche mehrere Betriebssysteme zeitgleich arbeiten. Die Vernetzung dieser Virtuellen Maschinen (VMs) erfolgt ebenfalls per Software über einen virtuellen Switch.

Als Virtualisierungssoftware auf dem Desktop kommt bei uns primär der freie  VMWare-Server (Windows, Linux) oder XEN (Linux) zum Einsatz.

Nachfolgend finden Sie ein kurzes Einführungsvideo zur klassischen Virtual Infrastructure 3 (VI3) von EMC/VMware: