Informatik in der Metropolregion Hamburg

Das Bachelor- und Master-Studium an der Fachhochschule Wedel

Die Fachhochschule Wedel bietet das Studium der Informatik mit den international anerkannten Studienabschlüssen Bachelor und Master of Science (B.Sc., M.Sc.) an. Der konsekutive Studiengang setzt sich zusammen aus einem 7-semestrigen Bachelor und einem 3-semestrigen Master. Die FH Wedel bietet Studienmodelle in Vollzeit, Teilzeit und im dualen Studium. Der Studienbeginn ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich. Wedel liegt in Schleswig-Holstein am westlichen Stadtrand von Hamburg.

Am Informatik-Studium in Wedel gefällt mir, dass wir nicht nur ein gutes theoretisches Fundament bekommen, sondern durch die vielen Übungen diese auch anwenden können. So sind wir in der Lage, uns schnell in neue Technologien einzuarbeiten. Die Hochschule vermittelt uns Kontakte zur Wirtschaft. So kann ich schon jetzt als Werkstudent bei Hapag-Lloyd an komplexen Software-Systemen mitarbeiten.

Julian Wefers hat Informatik an der FH Wedel studiert

Informatik – Kern und Motor von Innovation und Entwicklung

"Die Informatik ist längst viel mehr als Hard- und Software. Sie ist eine grundlegende Querschnittsdisziplin mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und zahlreichen Schnittstellen zu Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft. Deswegen braucht die Informatik auch Nachwuchs, der querdenken kann."

Prof. Dr. Oliver Günther, Präsident der Gesellschaft für Informatik

Die Bezeichnung Informatik vereint die Worte Information und Automatik. Sie ist die Disziplin, systematisch und automatisiert Informationen zu verarbeiten, zu speichern und übermitteln, damit Prozesse unbemerkt ablaufen, gesteuert und vernetzt werden können. Als Grundlagen- und Querschnittsdisziplin greift sie in verschiedene Wissensgebiete wie Maschinenbau, Medizin, den Finanzbereich, Technik oder Versicherungswesen und bildet dabei selbst Teildisziplinen, wie Medien-, Wirtschafts- oder Technische Informatik.

Mit der Verbreitung des Computers wirkt die Informatik als automatisierter Helfer in fast jedem Bereich des privaten, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Ihre Modelle, Datenstrukturen und Algorithmen haben industrielle Prozesse, Kommunikationsmittel, die Möglichkeiten der Wissenschaft und Wirtschaft revolutioniert und die maßgeblichen Innovationen des späten 20. und des 21. Jahrhunderts ermöglicht:

Industrielle Produktionsprozesse haben sich grundlegend verändert: Schon in der Entwicklung können Produkte getestet werden, obwohl sie physisch noch gar nicht existierten. Rechner simulieren chemische Reaktionen oder elektronische Schaltungen. Software-Werkzeuge und Systeme erlauben komplexe Datensammlungen, Berechnungen und Simulationen, sodass Meteorologen beispielsweise umfassende Erkenntnisse über Wetterverlauf und Klimaentwicklung auf der Erde gewinnen können. Unwetter können prognostiziert und Warnungen frühzeitig herausgegeben werden. Nicht zuletzt hat die Informatik radikale Veränderung von Branchenstrukturen und zwischenmenschlichen Kommunikationsformen bewirkt. Text, Fotografie, Musik und Film sind heute digital und über ganz neue Distributionswege verfügbar. Mit dem Internet und der überall verfügbaren Kommunikationsmittel und Information verschwinden räumlich und zeitlich Grenzen.

Das Studium der Informatik befasst sich mit der Darstellung, Speicherung, Übertragung und Verarbeitung von Information. Die Prinzipien und Architekturen von Rechnern, die Konzeption, Entwicklung und Implementierung von Hardware und Software sind dabei Kernbereiche der Informatik.

An der FH Wedel erwerben Studierende theoretische und praktische Kenntnisse, um den Computer für neue und immer anspruchsvollere Aufgaben zu nutzen und um neue komplexe Software-Systeme zu entwickeln.

Berufsfelder und Berufsaussichten

Die Informatik ist eine Grundlagen- und Querschnittsdisziplin. Es gibt kaum ein Bereich, in dem keine Informatik steckt und in denen Informatiker nicht benötigt werden. Die Absolventenzahlen decken den aktuellen Bedarf kaum. „Es gibt einen ganz erheblich Bedarf an gut ausgebildeten Informatikern. Die Firmen kämpfen wirklich um sie. Wer diesen Studiengang wählt, hat extrem gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, so Claudia Eckert, ehemalige Vizepräsidentin der Gesellschaft für Informatik (GI), in einem Interview zum Informatik-Studium mit DRadio Wissen.
 
Informatiker und Informatikerinnen strukturieren und analysieren Probleme aus unterschiedlichen Bereichen. Sie übernehmen die Entwicklung und Programmierung von Hard- und Software, dazu greifen sie auf ihre Kenntnisse über komplexe Informations-, Kommunikations- und Steuerungssysteme zurück. Darüber hinaus sind sie auch in der Systemadministration oder der Unternehmensberatung tätig.

Arbeit finden Absolventen überall da, wo es um Informationstechnik geht - bei Computerherstellern, Softwarehäusern, Logistik-Unternehmen, Mediendienstleistern und einfach jedem Unternehmen, das seine IT verbessern möchte. Dabei werden Informatiker praktisch überall gebraucht, in der Prozessoptimierung von Firmen, im Versicherungs- und Finanzwesen, im Maschinenbau und der Automobilindustrie oder in der Medizin.

Weitere Informationen zur Informatik

Verbände und Organisationen

Literatur

  • Peter Rechenberger und Gustav Pomberger (2002): Informatik Handbuch, Carl Hanser Verlag, München.

Zeitschriften

  • Informatik Spektrum: Springer Verlag, Heidelberg.LOGIN: LOGIN-Verlag, Berlin.
Prof. Ulrich Hoffmann ist Studiengangsleiter für Informatik an der Fachhochschule Wedel bei Hamburg.

Prof. Dr. Ulrich Hoffmann

Tel.:  +49 4103 8048-41
E-Mail: uh@fh-wedel.de 

Let's go to California!

Auslandssemester an der University of California, Riverside ab 2017 möglich.

Der Studiengang Informatik an der FH Wedel ist durch Acquin e. V. akkreditiert.