Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert das duale Bachelor-Studium?

Die Regelstudienzeit beträgt in allen dualen Bachelor-Studiengängen 7 Semester.

Was kann ich dual studieren?

Alle von der Fachhochschule Wedel angebotenen Studiengänge können im dualen Studienmodell absolviert werden.

Kann ich zum Sommer- und Wintersemester mit dem dualen Studium beginnen?

Ein Beginn zum Sommersemester ist für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen möglich.

Bei den übrigen Studiengängen hat ein Start zum Sommersemester i.d.R. studienzeitverlängernde Auswirkungen.

Gibt es einen inhaltlichen Unterschied zwischen den dualen und den Vollzeit-Studiengängen?

Die Studieninhalte der dualen Studiengänge entsprechen weitgehend denen der herkömmlichen Studiengänge.

Ausnahme: Das Praxissemester

(in der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen im 5. Semester, in allen anderen Studiengängen im 6. Semester)

Diese Kreditpunkte erzielen die Studierenden im dualen Modell im Unternehmen. 

Wie verteilen sich die Praxisphasen beim dualen Bachelor-Studium?

Die Praxisphasen (betriebliche Phasen) liegen zwischen den einzelnen Semestern. Bei der FH Wedel ist deren Umfang jedoch geringer als bei den meisten anderen dualen Studienangeboten. Das Verhältnis bei der FH beträgt in etwa 10 Wochen Praxis / 16 Wochen Theorie.

Die betrieblichen Phasen werden durch die Studierenden dokumentiert.

Was zeichnet das Praxissemester aus?

Beim  dualen Studienmodell der FH Wedel wird ein Hochschulsemester des Vollzeitstudienganges durch das Praxissemester ersetzt. Die Studierenden sollen sich dabei mit Leitfragen ihres Studiengangs praxisnah auseinandersetzen.

Durch einen Praxisbericht und eine wissenschaftliche Arbeit weisen die Studierenden ihre Leistung nach.

Reicht die Fachhochschulreife oder benötige ich das Abitur?

Bis zum Studienbeginn müssen Sie die Hochschulzugangsberechtigung nachweisen können – in der Regel das Abitur oder die Fachhochschulreife. Nur der schulische Teil der Fachhochschulreife reicht nicht aus.

Ich habe kein Abitur oder die Fachhochschulreife. Kann ich trotzdem an der FH studieren?

Besitzen Sie keine schulische Hochschulzugangsberechtigung sondern eine besondere berufliche Qualifikation, kann ein Studium an der FH unter Umständen möglich sein. Informationen finden Sie in der Einschreib- und Zulassungsordnung.

Gibt es einen NC an der FH

Die FH fühlt sich verpflichtet, auch Interessierten mit einem weniger guten Abschluss ein Studium zu ermöglichen. Deshalb gibt es keinen NC im eigentlichen Sinn. Die FH hat in der Einschreib- und Zulassungsordnung für die einzelnen Studiengänge entsprechende Auswahlkriterien festgelegt.

Im Groben sind das:

·         Abiturgesamtnote mindestens 2,5

·         guter Abschluss in den für den jeweiligen Studiengang relevanten Fächern (bspw. Naturwissenschaften für Wirtschaftsingenieurwesen, Englisch für Betriebswirtschaftslehre)

·         in der Betriebswirtschaftslehre einen Auswahltest, wenn die Durchschnittsnote unter 2,5 ist

Wann soll ich mich bewerben?

Das hängt häufig von der Unternehmensgröße an.

Bei größeren Unternehmen beginnt das Bewerbungsverfahren und Auswahlverfahren häufig gut ein Jahr vor Ausbildungsbeginn. Bei kleineren Betrieben kann sich dieses zum Teil bis zum Sommer hinausziehen.

Wie finde ich einen geeigneten Ausbildungsbetrieb?

Eine Liste von Kooperationsbetriebe gibt Sie auf unserer Homepage und aktuelle Studienplatzangebote in unserer Studienplatzbörse.

Wenn Sie kein passendes Unternehmen zu Ihrem Studieninteresse in unserer Datenbank finden, empfiehlt sich eine direkte Kontaktaufnahme. Unser Rat: nachfragen!

Ein Unternehmen, das für Sie von Interesse ist oder das in einem anderen Bereich schon duale Studienplätze anbietet, einfach darauf ansprechen, ob eine Kooperation mit der FH in Betracht kommt.

Ein Kooperationsunternehmen mit Sitz in der Metropolregion Hamburg erleichtert die Vereinbarkeit von Studium und Praxisphasen. Dennoch sollten Sie bedenken, dass viele Unternehmen Ihren Stammsitz zwar nicht hier haben, aber oft durch Tochtergesellschaften, Niederlassungen o.ä. in der Metropolregion vertreten sind.

Dabei sollten Sie bei Ihrem Entscheidungsprozess nicht immer auf die großen Namen setzen. Dort bewerben sich meist hunderte Interessenten auf einen Platz. Gerade bei kleineren Unternehmen ist die Chance auf einen dualen Studienplatz oftmals größer.

Ich habe noch nicht alle Unterlagen. Kann ich mich trotzdem schon bewerben?

Sie können sich auch schon mit Ihrem Halbjahreszeugnis bei einem Unternehmen bewerben. Neben den Zensuren (aus denen eine Tendenz ersichtlich ist) zählt bei einer Bewerbung vor allem das Anschreiben, in dem Sie ihre Motivation kurz und prägnant darlegen.

Haben Sie den Ausbildungsvertrag, können Sie sich bei uns einschreiben. Wir nehmen laufend auf. Sie können sich also schon im Frühjahr für das Wintersemester einschreiben.

Eine Zusage des Unternehmens sichert keinen Studienplatz! Auch dual Studierende müssen die formalen Zulassungskriterien der FH erfüllen.

Zudem sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

Die Meldebescheinigung sollte aktuell sein (d.h. möglichst nur ein paar Monate alt) und kann gerne nachgereicht werden.

Bei der Krankenkassenbescheinigung muss ersichtlich sein, dass die Krankenkasse darüber informiert ist, wann das Studium beginnt (sieht man zumeist an den Anlagen, die beigefügt sind, auf denen die Hochschule der Krankenkasse bescheinigen soll, dass sich der Student eingeschrieben hat). Wenn dies ersichtlich ist, kann auch schon vorher eine entsprechende Krankenkassen-Bescheinigung mit eingereicht werden, sonst besteht selbstverständlich auch hier die Möglichkeit diese nachzureichen.

Welche vertraglichen Regelungen gibt es?

Folgende vertragliche Regelungen gelten:

  • Unternehmen und FH Wedel: Kooperationsvertrag
  • Unternehmen und Studierende: Ausbildungsdienstvertrag
  • Studierende und FH Wedel: Zulassungsantrag/Zulassungsbescheid

Bin ich verpflichtet, nach dem Studium im Unternehmen zu bleiben?

Die Bindungspflicht wird durch den Ausbildungsvertrag des Studierenden mit dem Unternehmen geregelt. In der Regel sind die Studierenden verpflichtet, nach Beendigung der Bildungsmaßnahme 24 Monate für das Praxisunternehmen tätig zu sein.

Zudem sehen die Ausbildungsverträge Vereinbarungen vor, unter welchen Bedingungen die Studiengebühren an das Unternehmen zurückzuzahlen sind.

Ist die Belastung Studium und Ausbildung überhaupt zu schaffen?

Ein duales Studium ist gerade für diejenigen attraktiv, die praxisnah und anwendungsorientiert studieren möchten. Die Verbindung von Praxis- und Theorieausbildung erfordert daher einen gewissen Grad an Selbstorganisation und -motivation während des Studiums.

Generell sind zudem folgende Eigenschaften beim Studieren dienlich:

·         Engagement und Neugierde

·         Selbständigkeit

·         Zielorientiertheit

·         MINT-Interesse

Zweifellos stellt ein duales Studium dennoch erhöhte Anforderungen. Die Doppelbelastung von Vollstudium und Vollbeschäftigung sollte nicht unterschätzt werden.

Während andere Studierende in der vorlesungsfreien Zeit eventuell einer Werkstudententätigkeit im Umfang einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen oder ganz frei haben, arbeiten duale Studenten in dieser Zeit als vollwertige Mitarbeiter in ihrem Kooperationsunternehmen.

Dual Studierende haben damit meistens weniger Freizeit als Vollzeitstudenten.

Wie ist der Urlaubsanspruch geregelt?

Es gelten die Richtlinien des Bundesurlaubsgesetzes und die betrieblichen Vorgaben. Der Hochschulkalender geht von nicht mehr als 30 Urlaubstagen aus. Im Idealfall sollte der Urlaub in der Zeit der Hochschul-Betriebsferien genommen werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bachelor of Arts und einem Bachelor of Science?

Bei der Unterscheidung der beiden Titel „Bachelor of Arts” und „Bachelor of Science” handelt es sich - wie vor allem in den USA üblich - um eine Beschreibung der Inhalte, die auch in Deutschland Anwendung findet.

Unter dem Begriff „Arts” werden alle geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer, zusammengefasst, während mit „Science” die mathematisch- (informations-) technischen und naturwissenschaftlichen Fächer bezeichnet werden.

In der Tradition der FH ist daher auch der Studiengang Betriebswirtschaftslehre informationstechnisch geprägt und führt zu einem Abschluss B.Sc.

Was ist der Mathe-Brückenkurs

An der Hochschule beginnt das Studium üblicherweise Anfang Oktober mit einem Mathe-Brückenkurs. Dieser ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn der Übergang von der Schule zur Hochschule zeitlich unterbrochen ist oder die schulischen Leistungen nur befriedigend waren. Der Brückenkurs ist ein freiwilliges Angebot und zusätzlich kostenpflichtig.  Die Übernahme der Gebühr muss im Vorfeld mit dem Kooperationsunternehmen geklärt werden.

Müssen dual Studierende auch Gebühren zahlen?

Das Kooperationsunternehmen übernimmt zwar die Anmelde- und Semestergebühr, jedoch nicht den Studentenwerksbeitrag. Der Studentenwerksbeitrag ist ein Pflichtbeitrag und je Semester fällig (12/2015: 53,00 EUR). Der Studentenwerksbeitrag ist keine Gebühr der FH Wedel sondern wird lediglich von dieser für das Studentenwerk Schleswig-Holstein eingezogen. Nähere Informationen zum Studentenwerk und dessen Aufgaben und Leistungen finden Sie hier:  www.studentenwerk.sh

Als Student sollten Sie zudem unsere Gebührenordnung kennen, damit Sie ggf. Verwaltungsgebühren vermeiden. Die Gebührenordnung ist Bestandteil Ihres Zulassungsantrages.

 

 

Informationen zum dualen Studium

Bei Fragen zum dualen Studienmodell und zur Kooperation mit der FH Wedel wenden Sie sich bitte an:

Anke Amsel
Feldstraße 143
22880 Wedel
Tel.:  +49 4103 8048-755
E-Mail: dual@fh-wedel.de