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News-Archiv

Herzlich willkommen im News-Archiv der Fachhochschule Wedel!

Tag der offenen Tür 2019

Die Fachhochschule Wedel lädt am 16. Februar 2019 zum Tag der offenen Tür ein. Nutzen Sie die Chance, sich von 10 bis 16 Uhr persönlich über ein Studium in Wedel bei Hamburg zu informieren. Vorträge Zu allen Studiengängen der FH Wedel sind Vorträge im Programm. Die Studiengangsleiter stellen die Bachelor- und Master-Studiengänge vor und beantworten Fragen zu Inhalten und zum Studienverlauf. Die Vorträge dauern etwa 30 Minuten. Anschließend ist zusätzlich Zeit für ein persönliches Gespräch. Einige der Referenten nehmen Interessierte auch mit zu einer Führung durch ihren Fachbereich. Die jeweiligen Vortragszeiten finden Sie in unserem Flyer. Einen Orientierungsplan sowie eine Broschüre mit dem Rahmenprogramm erhalten Sie zusätzlich von uns vor Ort. Infos rund ums Studium in Wedel An unserem Tag der offenen Tür nehmen wir uns viel Zeit für Ihre Fragen und sprechen mit Ihnen über die Inhalte und Anforderungen in den Bachelor-Studiengängen und den Master-Studiengängen, zu den Studienmodellen in Vollzeit, in Teilzeit und zum dualen Studium. Auch zu Zulassungsvoraussetzungen, Auslandsstudium, Stipendienprogrammen der Hochschule sowie zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten beraten wir Sie gerne. Unsere Studiengänge im Überblick Betriebswirtschaftslehre,  Computer Games Technology, E-Commerce, Informatik, IT-Ingenieurwesen, IT-Management, Consulting & Auditing, IT-Sicherheit, Medieninformatik,  Smart Technology, Technische Informatik,  Wirtschaftsinformatik und  Wirtschaftsingenieurwesen Rahmenprogramm Alumni Talk Welche beruflichen Chancen und Karrieremöglichkeiten bietet ein Studium an der Fachhochschule Wedel? Alumni aus den Bereichen IT, Technik und Wirtschaft berichten von ihrem Berufseinstieg und ihrer beruflichen Entwicklung. Durch die Gesprächsrunde führt die Journalistin und Moderatorin Janine Mehner.  12:30 Uhr  bis 13:30 Uhr in Hörsaal 5 Blockchains Informatik, IT-Sicherheit Blockchain-Technologie ist in aller Munde. Die bekannteste Anwendung ist Bitcoin, ein dezentrales Zahlungssystem. Nach einer allgemeinen Erklärung der Blockchain-Technologie stellen Studierende eine Blockchain-Anwendung zur Abbildung von Lieferketten im Einzelhandel vor. Prof. G. Beuster, 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr in Rechenzentrum 5 Entrepreneurship E-Commerce, Betriebwirtschaftslehre Das nächste Facebook? Kommen Sie in die Höhle und seien Sie der Löwe! Im Rahmen einer Lehrveranstaltung stellen vier Gruppen aus Studierenden ihre Geschäftsideen vor und Sie können live dabei sein. Die Präsentationen finden im 15-Minuten-Takt statt. Ihr Feedback ist gefragt! Prof. F. Schatz & Prof. J.-P. Lüdtke, 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr, im 15-Minuten-Takt, Seminarraum 1 Robotik Informatik, Technische Informatik, IT-Engineering, Smart Technology Vom selbstfahrenden Auto bis zum Industrieroboter – in der Robotik zeigen wir mobile und stationäre Roboter. Studierende zeigen Ihnen anhand von Projekten, wie mit der Kombination aus Sensorik, Ablaufplanung und Aktorik verschiedene Aufgaben automatisiert abgearbeitet werden können. Prof. U. Hoffmann & H. Höhne, EDV-Gebäude, 1. OG Technik zum Anfassen Technische Informatik Einen balancierenden Roboter per Smartphone steuern? Die eigene Stimme über einen Verzerrer verändern? Oder doch lieber eine Runde Pong spielen? Hier können Sie Projekte von Studierenden hautnah erleben und testen. Prof. S. Sawitzki, CAE-Labor Die Zukunft des autonomen Fahrens Informatik, IT-Ingenieurwesen Einparkhilfen sind nur der Anfang. Schauen Sie sich an, wie Software und Code zusammenspielen, damit ein Modellauto eigenständig einen kompletten Parcours fährt. Team Cariosity, Souterrain (unter Hörsaal 1) Fertigungstechnik und Verfahrenstechnik Wirtschaftsingenieurwesen, IT-Ingenieurwesen Im Fertigungstechnik- und Verfahrenstechnik-Labor werden an ausgewählten Maschinen und Anlagen Werkstücke produziert und Versuche durchgeführt. Studierende beantworten Fragen zu den Maschinen und Versuchen sowie zum Studium. In der Fertigungstechnik können Sie zudem Produkte aus dem produktionstechnischen Praktikum im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen bestaunen – zum Beispiel Druckluftkolbenmotoren oder Nussspender. Prof. F. Bargel, Überbau, 1.OG SmartArea Smart Technology Hier werden die intelligenten Geräte von morgen entwickelt. Von der Idee bis hin zum ausgearbeiteten Projektplan wird im Projektraum kreativ getüftelt. Das SmartLab ist die Werkstatt für die schnelle Prototypenentwicklung. In kürzester Zeit wird dort aus dem virtuellen Entwurf ein nützlicher Prototyp. Laserschneider und 3D-Drucker erlauben hohe Fertigungsgeschwindigkeit bei maximaler Designfreiheit. Von einfachen Gadgets bis hin zu komplexen SmartHome-Lösungen können verschiedenste Ideen realisiert werden. Im Smart-Room werden die realisierten Projekte in der Praxis erprobt. Wir laden Sie herzlich ein, uns bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Unsere Studierenden demonstrieren ihre Projekte der ersten Semester. Prof. U. Hoffmann & M. Vieregge, SmartArea Filmaufnahmen wie bei den Stars Medieninformatik Lernen Sie unser Audio- und Videostudio kennen und werden Sie selbst aktiv. Im Greenroom können Sie wie ein Filmstar durch virtuelle Welten spazieren oder selbst einmal als Moderator das Wetter ankündigen. M. Hinck, Mediengebäude, Audio- und Videostudio Eintauchen in virtuelle Welten Computer Games Technology, Medieninformatik Nehmen Sie die Rolle eines Drachen ein und schweben Sie über eine Stadt. Oder doch lieber als Astronaut zum Mond fliegen? Entdecken Sie die CAVE und das GamesLab und testen Sie Spiele, die von Studierenden programmiert wurden. F. Habib & M. Riemer, Virtual Reality Labor & GamesLab Den Sternen zum Greifen nah Medieninformatik Hier erleben Sie Technik zum Anfassen. Die Installation simuliert die unendliche Atmosphäre eines Sternenhimmels. Treten Sie unter den Sternenhimmel und greifen Sie nach den Sternen. Lassen Sie sich von der FH Wedel mit auf eine Reise nehmen. Prof. C.-A. Bohn & Prof. D. Säring, Mediengebäude, Foyer

Die Zukunft des autonomen Fahrens

Am 9. Januar referieren fünf Studierende, die am Audi Autonomous Driving Cup teilgenommen haben, von der Personenbeförderung der Zukunft durch selbstfahrende Fahrzeuge. Der Vortrag startet um 17 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Das Team „Cariosity“ der FH Wedel belegte beim Audi Autonomous Driving Cup 2018 in Ingolstadt den fünften Platz. Dafür tüftelten die fünf Studierenden aus Informatik und IT-Ingenieurwesen monatelang an Software für das autonom fahrende Modellauto. In diesem Vortrag berichten Lea Morschel, Franz Wernicke, Maximilian Hamminger, Frauke Jörgens und Felix Maaß von den vergangenen Monaten, in denen sie sich intensiv mit dem autonomen Fahren beschäftigt haben. Sie sprechen konkret über ihre Herangehensweisen und über die zahlreichen Problemstellungen, mit denen sie konfrontiert wurden. Überblick Kolloquium "Die Zukunft des autonomen Fahrens'" 9. Januar, 17 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Vielversprechendes Start-up

FH-Student Christopher Dübe hat zusammen mit Niklas Mrutzek und Timon Spiegelberg das EXIST-Gründerstipendium für ihre Gründungsidee AIlon erhalten. Außerdem wurde das Trio mit der Auszeichnung „Leuphana Gründungsidee des Jahres 2018“ geehrt. Bereits im Frühjahr gründeten Dübe, Mrutzek und Spiegelberg das Start-up Erason GbR, um den Prototypen für AIlon entwickeln zu können. Fachlich sind die drei gut aufgestellt: Dübe steht kurz davor, seinen Master in Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Wedel zu absolvieren. Seine zwei Kollegen haben bereits einen Master-Abschluss im Fach Data Science in der Tasche. Dank Social-Media-Daten zur repräsentativen Stichprobe Herkömmliche Marktforschung ist teuer: Unmengen an Daten müssen aufwändig generiert werden, damit Firmen Details über ihre Zielgruppe erfahren. AIlon bedient sich an Informationen, die Nutzer auf Social-Media-Portalen freiwillig preisgeben – Künstliche Intelligenz macht es möglich. Daher auch das „AI“ im Namen: Es steht für artificial intelligence, Künstliche Intelligenz. „Unser Algorithmus wertet Informationen aus, die uns Nutzer auf Portalen wie Facebook freiwillig zur Verfügung stellen“, erklärt Dübe. Dabei geht AIlon absolut datenschutzkonform und komplett anonymisiert vor. „Wir sind am einzelnen Nutzer überhaupt nicht interessiert“, so Dübe. „Für uns ist die breite Masse spannend, denn Social-Media-Portale bilden die Gesellschaft soziodemographisch optimal ab“. So schaffen es die Jungunternehmer, einen Querschnitt der Gesellschaft abzubilden, eine repräsentative Stichprobe. Durch Künstliche Intelligenz der Zielgruppe näherkommen AIlon kann weltweit und branchenübergreifend auf sehr viele Daten zugreifen. Diese geben wiederum Aufschluss über Hobbies, Musik, Spiele, Freizeitaktivitäten oder musikalische Interessen der User. „Unser Algorithmus bildet ein riesiges Netz, das die Interessen aller Nutzer in Verbindung bringt“, erklärt Dübe. Aus den Daten wird dann ersichtlich, wo unausgeschöpfte Umsatzpotenziale liegen. Werden Teile der Zielgruppe vernachlässigt? Wichtige Kunden nicht angesprochen? Oder falsch angesprochen? „Wir können die Daten nach Parametern wie Geschlecht, Alter, geographische Verteilung oder Shopping-Mentalitäten analysieren“, sagt Dübe. So wird ersichtlich, welche Blogs die Zielgruppe liest, welchen Fußballverein sie mag oder welche Celebrities sie verehrt – wichtige Information, wenn es um Werbemaßnahmen geht. Denn: „Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Werbeanzeigen effektiver sind, wenn sie auf die Zielgruppe zugeschnitten sind“, so Dübe. „Wir helfen den Unternehmen dabei, ihre Zielgruppe besser kennenzulernen. Außerdem geben wir wichtige Tipps, wenn es um Werbemaßnahmen geht. Das Stichwort heißt psychological targeting.“ Da die Daten schneller und günstiger generiert werden als bei klassischer Marktforschung, eröffnet AIlon neue Möglichkeiten besonders für Start-ups oder kleine und mittelständische Unternehmen. EXIST: Finanzielle Unabhängigkeit, um AIlon zur Marktreife zu bringen Im Januar beginnt das EXIST-Programm, das etwa ein Jahr lang die Lebenshaltungskosten der Gründer übernehmen wird. EXIST, Existenzgründungen aus der Wissenschaft, ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das innovative Start-ups in der Vorgründungsphase unterstützt. „Wir freuen uns sehr über das Gründerstipendium! Finanziell unabhängig zu sein und nicht nur monetär, sondern auch fachlich unterstützt zu werden, wissen wir sehr zu schätzen“, sagt Dübe. Die finanzielle Freiheit werden Dübe, Mrutzek und Spiegelberg im kommenden Jahr nutzen, um AIlon weiterzuentwickeln und den Algorithmus zur vollen Automatisierung zu treiben. „Wir wollen jedoch früh mit einer Beta-Version an den Markt gehen, um Feedback unserer Kunden zu bekommen. AIlon soll nicht an der Nachfrage vorbei entwickelt werden, sondern Unternehmen voranbringen.“ www.erason.de Bild: AIlon 2018

Web-Entwicklung mit React

Am 14. Dezember referiert Andreas Wolf zum Thema "Webentwicklung mit React". Der Vortrag startet um 12.30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Für professionelle Web- und Frontend-Entwicklung reicht es schon lange nicht mehr aus, nur etwas zu scripten und html mittels css einzufärben. Moderne Webanwendungen sind architektonisch ausgefeilt und stellen die dahinterliegenden Server-Anwendungen oft in den Schatten. Sie werden immer mehr zu wegweisenden Technologien und sind dabei nicht nur auf den Browser beschränkt, sondern laufen auch auf Desktops und Smartphones. In diesem Kolloquium wird den Studierenden gezeigt, wie moderne Webentwicklung in der Praxis eingesetzt wird. Speziell geht es darum, React als Frontend-Technologie einzusetzen, um Single-Page-Applikationen zu entwickeln und zu strukturieren. Weiterhin wird veranschaulicht, welche Werkzeuge bei der Entwicklung eingesetzt werden können und wie sich der JavaScript Sprachstandard an traditionelle Programmiersprachen annähert. Zum Referenten Andreas Wolf ist Senior Software Architekt bei diva-e Hamburg. Diva-e ist ein Zusammenschluss von sieben Digitalagenturen mit einem breiten Technologie-Spektrum von E-Commerce bis Internet of Things. Wolf unterstützt seit fünf Jahren Unternehmen dabei, Frontend-Lösungen und zugehörige Server-Anwendungen zu entwickeln.. Überblick Kolloquium "Webentwicklung mit React" 14. Dezember, 12.30 Uhr Hörsaal 5

Wie wir zukünftig arbeiten und leben werden

Am 12. Dezember referiert Carsten Humm zum Thema "Mixed Reality & HoloLens – Wie wir zukünftigt arbeiten und leben werden (oder können)". Der Vortrag startet um 17 Uhr in Hörsaal 5 . Zum Vortrag Die nächste Stufe der Augmented Reality wurde mit Mixed Reality erreicht. Dabei werden nicht mehr nur computergestützte Erweiterungen für die menschliche Wahrnehmung hinzugezogen, sondern die reelle Welt mit der virtuellen Welt durch entsprechende Systeme vermischt. So hat Microsoft 2015 mit der Mixed-Reality-„Brille“ HoloLens ein faszinierendes Gerät vorgestellt, inzwischen gefolgt von weiteren Anbietern, beispielsweise Magic Leap One. Diese machen es möglich, virtuelle, dreidimensionale Objekte ortsbezogen und dauerhaft im Raum zu platzieren – fast als seien sie real. Eine Maschine, ein Bauteil, ein Möbel in Originalgröße, eine komplette Anlage im verkleinerten Maßstab, praktisch alles kann direkt vor unseren Augen „Realität“ werden. Dabei funktioniert die HoloLens wie eine Sonnenbrille – wir bleiben immer in der realen Umgebung, in der wir uns gerade befinden. Im Kolloquium erläutert Carsten Humm, was Mixed Reality ist und welche Möglichkeiten sie bieten kann. Außerdem gibt er einen Ausblick darauf, wie die Technologie unsere unmittelbare Umgebung und Arbeitswelt beeinflussen kann und wie sich dadurch das Arbeiten und Leben verändern wird. Zum Referenten Carsten Humm ist Head of Strategic Innovation bei der Novatec Consulting GmbH. Zuvor war er als CTO bei bei der medialesson GmbH tätig. In seiner jetzigen Rolle beobachtet er neue Trends und Technologien für Novatec und deren Kunden. Außerdem begleitet er sie auf dem Weg in die digitale Transformation. Überblick Kolloquium "Mixed Reality & HoloLens – Wie wir zukünftigt arbeiten und leben werden (oder können)'" 12. Dezember, 17 Uhr Hörsaal 5  

Mittalk

Der Mittalk ist ein informelles Treffen während der Mittagszeit. Idee eines Mittalks ist es, in lockerer Atmosphäre in der Mittagspause etwas über laufende und geplante Projekte, Aktionen und (Abschluss-)Arbeiten zu erfahren. Der Mittalk dauert 60 Minuten, in denen zwei Personen oder zwei Gruppen ihr Thema vorstellen, und richtet sich an alle Studierenden und das Kollegium der FH und PTL Wedel. Am 6. Dezember um 12:30 Uhr sind dies die Themen des Mittalks im Rechenzentrum 5: RIS - das ePaper Raum-Informationssystem der FH Wedel Welche Vorlesungen laufen heute in diesem Hörsaal? Ist der Seminarraum heute Nachmittag frei? Auf der Suche nach freien Arbeitsräumen in der Hochschule sind dies Fragen, die Studierende sich immer wieder stellen. Das Raum-Informationssystem RIS stellt elektronische Türschilder an den Eingängen der Seminarräume und Hörsäle bereit, auf denen der Tages- und Wochen-Belegungsplan des Raums auf einer ePaper-Anzeige veröffentlicht wird. Das RIS-System geht derzeit in die Erprobungsphase und erste Räume werden damit ausgestattet. Der Vortrag von Prof. Ulrich Hoffmann und Markus Vieregge berichtet über das System und seine technischen Hintergründe. Die Zukunft des autonomen Fahrens in Aktion Seit einigen Monaten tüftelte das Team „Cariosity“ für den Audi Autonomous Driving Cup im Keller der FH Wedel am autonomen Fahren von morgen. Die Gruppe Studierender programmierte ihr Hightech-Modellauto so, dass es ein- und ausparken konnte, eine Kreuzung oder Fußgänger erkennen oder eine Tunnelfahrt bewältigen konnte. Um sich optimal auf den Wettbewerb vorzubereiten, hatten sie an der Hochschule einen eigenen Parcours aufgebaut: graue Filzmatten mit weißen Fahrbahnmarkierungen, Häuser aus Pappe, eine Barbie als Fußgängerin. Wer das Miniaturauto in Aktion auf dem Parcours sehen möchte, hat hierzu während des Mittalk die Gelegenheit.

Deutschlandstipendium

Die Fachhochschule Wedel hat sich der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) angeschlossen und ermöglicht mit dem Deutschlandstipendium eine weitere Art der Studienfinanzierung. Ziel ist es, engagierte Studierende finanziell zu fördern. "Wir wollen Studierenden ermöglichen, sich auf ihr Studium zu konzentrieren, denn viele Studierende müssen ihr Studium selbst finanzieren und nebenher jobben", so Prof. Eike Harms, Präsident der Hochschule. Zu den ersten Förderern zählen die Werner Petersen-Stiftung sowie der Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB). Für das Jahr 2019 vergeben sie gemeinsam 19 Stipendien an Studieninteressierte und Studierende. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten monatlichen einen Zuschuss von 300 Euro, wobei 150 Euro vom Förderer und 150 Euro vom Bund kommen. Jetzt bewerben Wer zum Sommersemester 2019 ein Studium in Informatik, Technik oder Wirtschaft in Wedel aufnehmen möchte oder bereits an der Fachhochschule Wedel studiert, kann sich ab jetzt bis zum 15. Januar für das Stipendium bewerben. "Eine Bewerbung mit einer durchschnittlichen Abiturnote bis 2,3 ist in jedem Fall möglich. Wir fordern jeden auf, sich zu bewerben. Wir werden beim Auswahlverfahren auch außerschulische Tätigkeiten, beispielsweise die Teilnahme an der Software Challenge oder unserer SchülerUni positiv bewerten", so Prof. Eike Harms. Ebenso fließen berufspraktische Erfahrungen, soziales oder politisches Engagement in den Bewerbungsprozess ein. Auch für das Wintersemester 2019/2020 sind bereits weitere Deutschlandstipendien eingeplant. Abiturienten des Jahrgangs 2019 können sich für das Wintersemester 2019/2020 vom 1. Mai 2019 bis 30. Juni 2019 für das Deutschlandstipendium bewerben. Alle Informationen zum Deutschlandstipendium sowie zum Bewerbungsprozess gibt es hier.

Die Zukunft des autonomen Fahrens

Am 5. Dezember referieren fünf Studierende, die am Audi Autonomous Driving Cup teilgenommen hatten, von der Personenbeförderung der Zukunft durch selbstfahrende Fahrzeuge. Der Vortrag startet um 17 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Das Team „Cariosity“ der FH Wedel belegte beim Audi Autonomous Driving Cup in Ingolstadt vor kurzem den fünften Platz. Dafür tüftelten die fünf Studierenden aus Informatik und IT-Ingenieurwesen monatelang an Software für das autonom fahrende Modellauto von Audi. In diesem Vortrag berichten Lea Morschel, Franz Wernicke, Maximilian Hamminger, Frauke Jörgens und Felix Maaß von den vergangenen Monaten, in denen sie sich intensiv mit dem autonomen Fahren beschäftigt haben. Sie sprechen konkret über ihre Herangehensweisen und über die zahlreichen Problemstellungen, mit denen sie konfrontiert wurden. Wer das Miniaturauto in Aktion auf dem Parcours sehen möchte, ist auch herzlich eingeladen, an der Live-Vorstellung im Rahmen des Mittalks am 6. Dezember zwischen 12.30 und 13.30 Uhr in RZ 5 teilzunehmen.

Cariosity belegt Platz fünf

„Mit dem fünften von 16 Plätzen sind wir mehr als zufrieden“, sagt Felix Maaß sichtlich stolz. Er studiert im Bachelor IT-Ingenieurwesen und hat es mit seinen vier Kommilitonen des Teams „Cariosity“ beim Audi Autonomous Driving Cup ins Finale geschafft. Mit eigens geschriebener Software für ihr autonom fahrendes Modellauto von Audi trat das Team im Finale in Ingolstadt erneut gegen die sieben besten Teams des Wettbewerbs an. „Cariosity“ setzte sich im Wettbewerb gegen eine starke Konkurrenz durch: „Die Teams, die die ersten drei Plätze belegt hatten, waren schon öfter beim Wettbewerb dabei“, erzählt Junginformatikerin Lea Morschel. „Damit hatten sie natürlich einen großen Wissensvorsprung“, fügt Franz Wernicke hinzu, der im Bachelor IT-Ingenieurwesen studiert. Wieder andere Teams bestünden aus Masteranden oder sogar Doktoranden mit weitaus mehr Know-how als das Team der FH Wedel. Es setzte sich fast ausschließlich aus Bachelor-Studierenden zusammen, die wenig Erfahrung beim Thema autonomes Fahren hatten. „Wir sind das beste Bachelor-Team und das beste Erstantreter-Team“, erklärt Maximilian Hamminger, Bachelor-Student der Informatik. Die diesjährigen Gewinner kommen aus Karlsruhe. Sie erhalten 10.000 Euro Preisgeld. Zweitplatziert ist eine Gruppe der Universität Freiburg, Studierende der TU Ilmenau belegten den dritten Platz. „Was unser Team in den vergangenen Monaten geleistet hat, ist wirklich beachtlich“, sagt Prof. Dennis Säring, der die Gruppe in den letzten Monaten betreut hatte. „Oft fanden um 23 Uhr noch thematische Diskussionen statt“ – in ihrer Telegram-Gruppe, einem Messenger-Dienst. Seit September tüftelte das Team „Cariosity“ im Keller der Hochschule am autonomen Fahren von morgen. Sie programmierten ihr Hightech-Modellauto so, dass es ein- und ausparken konnte, eine Kreuzung oder Fußgänger erkennen oder eine Tunnelfahrt bewältigen konnte. Um sich optimal auf den Wettbewerb vorzubereiten, hatten sie an der Hochschule einen eigenen Parcours aufgebaut: graue Filzmatten mit weißen Fahrbahnmarkierungen, Häuser aus Pappe, eine Barbie als Fußgängerin. Doch im Finale musste nicht nur der Parcours gemeistert werden. Bestandteil des Wettbewerbs waren außerdem Academic Lectures, bei denen sie ihre Herangehensweise darlegen mussten sowie eine „Kür“ – ein extra für den Wettbewerb ausgedachtes Feature. „Die Lectures waren besonders spannend, weil wir sehen konnten, wie andere an dieselben Aufgaben herangegangen sind“ erzählt Maaß. Rund 400 Stunden investierten sie in das Projekt – pro Person. Die Arbeit hat sich jedoch gelohnt, der Lerneffekt war enorm: „Vor allem was die Softskills angeht, haben wir viel gelernt“, sagt Hamminger. „Unter Stress im Team zu arbeiten beispielsweise oder ein größeres Projekt von Null aufbauen“, so Frauke Jörgens. „Außerdem konnten wir Probleme kreativ lösen“, erklärt Morschel. In den kommenden Wochen werden sie weiter an ihrem Fahrzeug tüfteln. “Denn wir haben noch einige Ideen, die wir umsetzen wollen“, sagt Maaß. In einem Punkt ist sich die Gruppe einig: „Es hat großen Spaß gemacht!“ Das Team, v.l.n.r.: Lea Morschel (Duale Studentin, Bachelor Informatik) Franz Wernicke (Bachelor IT-Ingenieurwesen) Maximilian Hamminger (Bachelor Informatik) Frauke Jörgens (Master Informatik) Felix Maaß (Bachelor IT-Ingenieurwesen)

Labore stellen sich vor

Die Fachhochschule Wedel zählt über 15 Laborbereiche. Doch welche Projektarbeiten in welchen Laboren möglich sind, erschließt sich nicht allen Studierenden auf den ersten Blick. Dieser Thematik hat sich der AStA der Hochschule angenommen und für den 27. November mit einigen Laboren einen offenen Tag organisiert. Es werden aktuelle Projekte vorgestellt, sodass sich alle Interessierten einen Einblick in die Arbeiten an der Hochschule verschaffen können und im besten Fall gleich Anregungen für eigene Laborarbeiten bekommen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Studierende, die im Curriculum noch ein Praktikum vor sich haben, also verstärkt Studierende in den ersten Semestern. Um besser planen zu können, bittet der AStA um Anmeldung über die Doodles bis Montag, den 26. November um 18 Uhr. Folgende Labore haben geöffnet: Virtual Reality Labor 12:30 bis 17:30 Uhr im Audimax-Gebäude (nach hinten den Gang durch) Hier gibt es die CAVE, einen VR-Stuhl und die HTC Vive. Robotik 12:30 bis 17:30 Uhr im EDV-Gebäude (hinter den Rechenzentren die Treppe hoch, dann auf der rechten Seite) Hier könnt ihr einen industriellen Roboterarm bedienen. SmartArea 14:00 bis 17:30 Uhr im Hochschulgebäude 1. Stock (beim Sekretariat die Treppe bis in den 1. Stock und dann links den Flur entlang) Hier wird neben Holzarbeiten vor allem auch Rapid Prototyping betrieben. Es gibt zwei 3D-Drucker (additiv Verfahren) und einen Laser-Cutter (subtraktive Verfahren). Außerdem gibt es gegenüber einen SmartRoom, ein über Alexa gesteuertes Kompaktzimmer zum Wohnen, Arbeiten und Kochen mit selbstüberwachendem Kühlschrank. Hardwareentwicklung 12:30 bis 13:30 Uhr Hochschulgebäude 2. Stock (beim Sekretariat die Treppe bis ganz nach oben und dann links den Flur entlang) Hier findet ihr balancierende Roboter, Stimmenverzerrer und Wecker. AudiCup Team 14:00 bis 17:30 Uhr im Keller, unter Hörsaal 1 Das AudiCup Team, das gerade vom Finale zurück gekehrt ist, zeigt euch in einem Parcours die selbst fahrenden Autos. Foto: PhotoAlliance Hamburg, students@work (R. Blütener, P.Buschmann, H. Kull, P. Neukam)

Fachblatt publiziert Bachelor-Arbeit

In den vergangenen Jahren kamen viele minderjährige Geflüchtete nach Deutschland. Oft ohne Papiere wie Pass, Geburtsurkunde oder Personalausweis. Behörden stehen dann vor der schwierigen Frage, ob es sich um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene handelt. Bisher können sie sich lediglich auf die Angaben der Geflüchteten selbst verlassen, um deren Alter zu bestimmen. Oder sie sind gezwungen, auf umständliche oder invasive Methoden zurückzugreifen, die teilweise mit gesundheitlichen Risiken verbunden sind. Bisherige wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein knorpeliger Zwischenraum in den Knochen des Knies – die sogenannte Wachstumsfuge – Aufschluss geben kann über das tatsächliche Alter einer Person. Denn im Laufe der Kindheit füllt sich dieser Zwischenraum mit Knochenmasse und ist mit etwa 20 Jahren vollkommen verknöchert. Um allerdings wissenschaftlich zu belegen, dass dies eine valide Methode ist, um das Alter von jungen Menschen zu bestimmen, müssen zuvor Unmengen an Daten zu Knochenstrukturen bestimmt und analysiert werden. Von Hand durchgeführt, wäre das eine sehr aufwändige Angelegenheit. Daher sind computergestützte Verfahren notwendig. FH-Absolvent Paul-Louis Pröve entwickelte in seiner Bachelor-Arbeit eine Methode, mit der er das menschliche Knie automatisiert analysieren konnte. Pröves Arbeit war Teil einer Studie, die von Prof. Dennis Säring geleitet und in Kooperation mit dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf durchgeführt wird. Gefördert wird sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, kurz DFG. Seine Bachelor-Arbeit war derart vielversprechend, dass sie vor kurzem im International Journal of Legal Medicine veröffentlicht wurde, einem renommierten Fachmagazin. Pröves Ansatz stammt aus der Künstlichen Intelligenz. Um die Knochen im Knie automatisiert zu finden, arbeitete er mit einem neuronalen Faltungsnetz, einem beliebten Algorithmus für Deep Learning. Das Netz besteht aus vielen miteinander verknüpften Neuronen und kann automatisiert und schnell Muster in Bildern finden. Pröve zerlegte in einem ersten Schritt dreidimensionale Bilder von den Knien junger Männer aus dem Magnetresonanztomographen in zweidimensionale Bilder, damit sein Algorithmus die Knochen besser finden konnte. Es zeigte sich, dass das Faltungsnetz die Knochen des menschlichen Knies wie Wadenbein, Schienbein und Oberschenkelknochen gut unterscheiden konnte. Außerdem konnte das eintrainierte Netz durch nur wenige Anpassungen auf eine weitere Aufgabe trainiert werden: die Altersbestimmung. Bei alldem war die Fehlerquote überraschend gering. Im Schnitt konnte das neuronale Netz das Alter der Probanden bis auf ein halbes Jahr genau voraussagen. In einem weiteren Schritt sollen nun die Knochen noch weiter hinsichtlich des Alters analysiert werden. Das werden Prof. Säring sowie Promotionsstudent und FH-Mitarbeiter Markus Auf der Mauer im Rahmen des DFG-Projektes übernehmen. Außerdem wird Auf der Mauer im Rahmen seiner Dissertation Pröves Ergebnisse mit einer größeren Datenmenge wiederholen, um zu sehen, ob dessen Ergebnisse auch wirklich valide sind. „Pröve hat durch seine Mitarbeit bei der Studie wirklich gute Vorarbeit geleistet“, sagt Auf der Mauer. Prof. Säring fügt hinzu: „Paul hat wesentlich zum wissenschaftlichen Fortschritt in der Altersbestimmung beigetragen. Dass seine Arbeit durch unabhängige Experten positiv begutachtet und in einem internationalen Journal veröffentlicht wurde, belegt eindrucksvoll ihre Qualität und ihren Wert für die Wissenschaft." Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00414-018-1953-y

Vom "Maschinellen Lernen" zum "Tiefgehenden Lernen"

Am 28. November 2018 referiert Dirk Lützelberger zum Thema "Vom 'Maschinellen Lernen' zum 'Tiefgehenden Lernen' – Ein Weg zur 'Seitenkanalattacke'". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Seit Mitte des 19. Jahrhunderts versuchen Wissenschaftler, durch mathematische Algorithmen Fehler in Voraussagen zu quantifizieren und einzugrenzen oder sogar das Gehirn mit seinen neuronalen Netzwerken nachzubilden. Die neuesten Erkenntnisse in diesen Bereichen machen heute oftmals Schlagzeilen und viele Wissenschaftler versuchen, ihre spezifischen Forschungsergebnisse in praktischen Bereichen zur Anwendung zu bringen. Im Kolloquium am 28. November stehen in diesem Kontext kontaktlose Chipkarten im Fokus. Bei der Entwicklung der sogenannten 'Smart Card IC' ist es von grundlegender Bedeutung, mit den neuesten Technologien Schritt zu halten. Dies zeigen die Beispiele der 'Seitenkanalattacke'. Die 'Seitenkanalattacke' bezeichnet eine kryptoanalytische Methode, die die physische Implementierung eines Kryptosystems in einem Gerät, also beispielsweise einer Chipkarte, ausnutzt. Dabei wird nicht das kryptographische Verfahren selbst, sondern nur eine bestimmte Implementierung angegriffen. Im Bereich der 'Seitenkanalattacke' auf einer 'Smart Card IC' gibt es so einen möglichen Anwendungsfall des 'Tiefgehenden Lernens'. Der Vortrag erklärt die Begrifflichkeiten des 'Maschinellen Lernens' sowie des 'Tiefgehenden Lernens' und beleuchtet die Möglichkeiten der Anwendung bei der 'Seitenkanalattacke' auf kontaktlosen Chipkarten. Zum Referenten Dirk Lützelberger arbeitet bei der NXP Semiconductors Germany GmbH in einer Abteilung für Sicherheitschips. Dort ist er als Security Manager für die Sicherheitszertifizierungen nach dem 'Common Criteria' Standard zuständig. Im Rahmen seiner Tätigkeit führt er auch die Sicherheitsschulungen der Belegschaft durch. Überblick Kolloquium "Vom 'Maschinellen Lernen' zum 'Tiefgehenden Lernen' – Ein Weg zur 'Seitenkanalattacke'" 28. November, 17 Uhr Hörsaal 5 Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Früher, effizienter und besser entscheiden mit Business Intelligence Lösungen

Am 30. November 2018 referiert Tim Uhlenkamp zu Gründen, Nutzen und Beispielen von erfolgreichen Strategien, Architekturen und Lösungen im Bereich Business Intelligence. Der Vortrag startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Business Intelligence Lösungen erfahren gegenwärtig eine signifikant hohe Aufmerksamkeit auf Führungsebene. Das Management von Daten und Informationen wird als strategisches Kapital und somit als eine der wichtigsten Verantwortlichkeiten von der Unternehmensführung oder auch den CEOs und CIOs angeführt. Mittels kluger Business Intelligence Lösungen wie täglich aktuellen Berichts- und Analyseportalen können Führungskräfte früher, effizienter und besser entscheiden und infolgedessen das Unternehmensergebnis positiv beeinflussen. Der Vortrag wird anhand von Vergleichen eine Brücke schlagen zwischen den Ergebnissen einer fiktiven Unternehmenssteuerung ohne Datenbasis hin zu einer Unternehmenssteuerung mit Business Intelligence. Dabei wird beleuchtet, dass für die erfolgreiche Konzeption und Implementierung von Lösungen zur Unternehmenssteuerung im Berichtswesen, in der Planung und Prognosen Experten an der Schnittstelle zwischen den Fachabteilungen und der IT notwendig sind. Die Aufgabenbereiche dieser Experten wie Business Intelligence Consultants, Data Scientists oder Data Warehouse Entwickler werden erläutert und es werden die Gründe und der Nutzen von Strategien, Architekturen und Lösungen im Bereich Business Intelligence präsentiert. Dabei kommen Beispiele wie die Business Intelligence Software BOARD zum Einsatz. Zum Referenten Tim Uhlenkamp ist Gründer und Geschäftsführer der linkFISH Consulting GmbH in Hamburg. Sein Unternehmen liefert mit einem Team aus Management- und IT-Beratern seit zehn Jahren Controlling-, Business Intelligence- und Data Warehouse-Lösungen für die Privatwirtschaft ebenso wie für die öffentliche Verwaltung. Uhlenkamp war zuvor sieben Jahre bei Accenture als Management-Berater für mittelständische und DAX-Unternehmen tätig und knapp drei Jahre Leiter des Konzerncontrollings und Business Intelligence Competence Centers eines TecDax-Unternehmens. Überblick Kolloquium "Früher, effizienter und besser entscheiden mit Business Intelligence Lösungen" 30. November, 12:30 Uhr Hörsaal 5

Koffer packen und ab ins Ausland

Das International Office informiert am Donnerstag, den 29. November zum Studium im Ausland. Im Fokus stehen das Auslandssemester im Wintersemester 2019/2020 und im Sommersemester 2020. Nicole Haß und Regina Seybold stellen die Partnerhochschulen der FH Wedel vor, erklären die Struktur des Auslandssemester, geben Tipps zum Auslandsstudium sowie zur Förderung durch Erasmus+. Die Veranstaltung findet um 13 Uhr im Hörsaal 6 statt. Im Anschluss (gegen 15 Uhr) gibt es bei einem Snack vor dem Hörsaal die Gelegenheit, sich auszutauschen und persönliche Fragen rund um das Auslandssemester zu klären. Wichtig: Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung für Studierende im 3. und 4. Semester BWL und Wirtschaftsingenieurwesen. Studierende anderer Studiengänge mit Interesse an einem Auslandssemester sind herzlich eingeladen. Überblick Infoveranstaltung zum Auslandssemester – Pflicht für 3. und 4. Semester BWL und WING 29. November, 13:00 Uhr Hörsaal 6

Von der Idee zur App

Am 23. November 2018 referiert Jörg Neumann zum Thema "Von der Idee zur App: Agile Konzeption mit Storyboards". Der Vortrag startet um 12:30 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Erfolgreiche Apps sehen nicht nur gut aus, sondern bieten vor allem eine exzellente Usability. Besonders im Enterprise-Umfeld spielen eine intuitive Bedienung und die proaktive Unterstützung der Anwender eine entscheidende Rolle. Um dies erreichen zu können, sollten alle Stakeholder in den Design-Prozess eingebunden werden. Hierbei können Storyboards helfen. Denn anders als statische Wireframes vermitteln sie dem Anwender einen guten Eindruck vom Verhalten der App. Zudem bieten sie eine solide Grundlage für die Entwicklung. Der Referent zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie gute Storyboards entworfen werden und welche Faktoren für ein gutes App-Design wichtig sind. Zum Referenten Jörg Neumann ist Team Manager bei der Acando GmbH in Hamburg. Seit vielen Jahren berät er Unternehmen bei der Technologieauswahl, der Architektur und dem Entwurf von Mobile Apps. Für sein Engagement in diesem Bereich wurde er von Microsoft mehrfach mit dem "Most Valuable Professional Award" ausgezeichnet. Sein Wissen vermittelt er regelmäßig in Form von Blog-Beiträgen, Büchern, Beiträgen in Fachzeitschriften sowie als Speaker und Trainer auf Konferenzen und Seminaren. Überblick Kolloquium "Von der Idee zur App: Agile Konzeption mit Storyboards" 23. November, 12:30 Uhr Hörsaal 5

Wie optimal auf Logdaten zugreifen?

Am 21. November 2018 referiert Dr. Martin Dietze zum Thema "Zentralisiertes Logging mit Elasticsearch in Kubernetes". Der Vortrag startet um 17:00 Uhr in Hörsaal 5. Zum Vortrag Wir leben im Zeitalter serverseitiger Anwendungen – egal ob "on-prem" oder in der Cloud. Kritisch ist dabei der zentrale Zugriff auf Logdaten zur Fehleranalyse oder zum Extrahieren von KPIs. Um Logdaten aus verteilten Systemen zentral zu speichern und durchsuchbar oder filterbar zu machen, ist Elasticsearch häufig das Mittel der Wahl. Kubernetes wiederum gilt als neuer Industriestandard für die Orchestrierung in Containern deployter und betriebener Software.  In diesem Vortrag wird die Einrichtung von zentralisiertem Logging auf Grundlage des "EFK"-Stacks (Elasticsearch, Fluentd, Kibana) in Kubernetes gezeigt. Insbesondere diese Themen werden im Fokus stehen: Einrichtung der "hot/warm"-Architektur in Elasticsearch zum Betrieb mit großen Datenmengen Normalisierung von Logdaten aus verschiedenen Quellen Integration der Infrastruktur in Kubernetes Der Vortrag wird einige Live-Beispiele aus einem laufenden Kubernetes-Cluster enthalten und richtet sich an alle, die sich für große Systeme und insbesondere Kubernetes interessieren. Zum Referenten Dr. Martin Dietze promovierte an der Universität Buckingham zu robusten digitalen Wasserzeichen in der Wavelet-Domäne. Er ist als Dozent für Software-Entwicklung, auch an der FH Wedel, tätig und arbeitet als Software-Entwickler beispielsweise in der Entwicklung von Firmware für WLAN- und HSDPA-Router, Mobil-Anwendungen, eCommerce und biometrischen Sicherheitssystemen. Sein berufliches Interesse gilt vor allem Architekturen für die Cloud, Automatisierung, der Schnittstelle von Entwicklung zum Betrieb und allem, was mit Unix-Systemen zu tun hat. Dr. Dietze ist an diversen Open Source Software-Projekten beteiligt, u. a. ist seine Bibliothek für Wavelet-Transformationen unter der GPL verfügbar. Überblick Kolloquium "Zentralisiertes Logging mit Elasticsearch in Kubernetes" 21. November, 17:00 Uhr Hörsaal 5

Aus Leidenschaft wird Karriere

Im vergangenen Monat hat Rico Meinl, dualer Student im Bachelor Informatik, in San Diego an der Konferenz DataScienceGo 2018 teilgenommen und war selbst als Speaker zum Thema „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“ auf der Bühne. Der Ursprung Rico Meinl, 21 Jahre alt, studiert Informatik dual im vierten Semester. Das Unternehmen, in dem er arbeitet, heißt Novomind. Mit dem Studium wuchs das Interesse für Themen wie Big Data und Künstliche Intelligenz und so besuchte er 2017 die Konferenz DataScienceGo in San Diego, eine Konferenz für anstrebende Data Scientists. „Ich wollte inspiriert werden und mich mit Leuten aus dem Bereich vernetzen“, so Meinl. Nach nur zwei Vorträgen war er so begeistert und wollte in 2018 selbst einen Vortrag halten. Doch zuerst musste er im Bereich Data Science Erfolge verzeichnen, um darüber berichten zu können. Also gründete Meinl nach seiner Rückkehr ein Meetup namens „Meetup.ai“. Das erste Treffen fand an der Fachhochschule Wedel statt und wurde unter anderem vom Wedeler Hochschulbund e.V. (WHB) finanziell unterstützt. Das Ziel: Leute zusammenzubringen, die sich zu Themen wie Deep Learning, Machine Learning, Computer Vision sowie Applied Artifical Intelligence austauschen und vernetzen. Mit knapp 50 Teilnehmern war die Veranstaltung ein voller Erfolg und so gab es weitere Meetups in Hamburg, die die Künstliche Intelligenz in all ihren Facetten und Einsatzgebieten thematisierten. Inzwischen zählt Meetup.ai über 2000 Mitglieder und arbeitet an einer internationalen Expansion. Als dualer Student initialisierte Meinl bei Novomind das Lab „novo.ai“. Dieses zieht er gemeinsam mit Moritz Kirschte, der ebenfalls an der FH Wedel Informatik studiert, auf. Hier wird auf Unternehmensebene die Künstliche Intelligenz erforscht, um sie später im Unternehmen optimal zu implementieren sowie neue Produkte zu erschaffen. Erste Produkte werden bereits in der iSHOP Software von novomind integriert. Der Weg zurück nach San Diego Die DataScienceGo 2017 hatte bei Meinl für all die Motivation gesorgt, die es braucht, um erfolgreiche Meetups durchzuführen und ein Labor zu leiten. Die Konferenz zeigt ihm, dass viele junge Menschen große Ziele haben, aber sich oftmals selbst im Weg stehen. Um sich für die Inspiration zu bedanken, nahm Meinl Kontakt zum Organisator der Konferenz auf und berichtete in diesem Zuge über seine Erfolge. Der Organisator lud ihn daraufhin als Gast zum Super Data Science Podcast ein. Dort berichtete Meinl über seine Passion für Künstliche Intelligenz und wie er es schafft, all diese Dinge unter einen Hut zu bekommen, während er selbst noch dual studiert. Nach diesem Podcast, der inzwischen über 15000-mal gehört wurde, erhielt Meinl die Einladung, als Speaker auf der DataScienceGo 2018 zu referieren. Die 3-tägige Konferenz zählte über 400 Teilnehmer aus 23 Ländern. In 34 Sessions kamen 25 Speaker zu Wort – darunter Rico Meinl im Vortrag „Thinking Big: How to Turn your Passion into a Career“. “Ich habe dort meine Geschichte erzählt, und wie ich nach der Konferenz in 2017 alles erreicht habe. Mein Ziel war es junge, aufstrebende Data Scientists zu inspirieren groß zu denken und große Ziele zu verfolgen. Mein Leitspruch: Commit. Fail. Improve.“, äußert sich Meinl euphorisch über seinen Konferenzbeitrag in den USA. Der Flug zur Konferenz in die USA wurde vom Wedeler Hochschulbund e.V. finanziert, der Studierende unter anderem dabei unterstützt wissenschaftliche Arbeiten auf Konferenzen zu präsentieren. „Wir sind so erfreut über das Engagement von Rico Meinl, dass wir gerne bereit waren hier finanzielle Unterstützung zu leisten und seinem Antrag auf Finanzierung stattzugeben“, so Prof. Weber, Vorstandsvorsitzender des WHB.

Angst vorm Blackout?

Das Semester hat erst begonnen, aber im Februar beginnt bereits die nächste Prüfungsphase und das Thema "Prüfungsangst" rückt für einige Studierende immer weiter in den Vordergrund. Die Angst in der Prüfung plötzlich einen Blackout zu bekommen und zu versagen ist allgegenwärtig. Schwitzige Hände? Unruhe? Panikattacken vor und während einer Prüfung? Das muss nicht sein! Mit gelernten Entspannungs- und Stressbewältigungsübungen kann man diesen Ängsten entgegenwirken. Die Fachhochschule Wedel bietet gemeinsam mit dem Lerncoach Frau Tania Feindt am 24. November 2018 den Workshop "Prüfungsangst bewältigen" an. Inhalte des Workshops werden sein: Einführung in das Gehirn: Wie entsteht Angst? Vorstellung und Üben verschiedener Methoden der Selbstberuhigung  Maßnahmen zur Prüfungskompetenz zur Verhinderung einer Angstreaktion Entspannungs- und Stressbewältigungsübungen Erlernen kurzfristiger Maßnahmen: Was ist zu tun, wenn die Panik einen plötzlich überkommt? Die Teilnehmer erhalten im Anschluss Unterlagen mit den Übungen sowie nützlichen Lerntipps. Der Workshop dauert etwa vier bis fünf Stunden. Los geht es um 10 Uhr in Seminarraum 11 (SR11). Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Teilnehmer begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 21. November über das Onlinesekretariat möglich. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Studierende eine E-Mail mit den Zahlungsmodalitäten.  In Kürze: Was: Workshop "Prüfungsangst bewältigen" Wann: 24. November, 10 Uhr Wo: Seminarraum 11 (SR11) Kapazität: 16 Teilnehmer Kosten: 25€ pro Teilnehmer Anmeldung: über das Onlinesekretariat