ERASMUS+ Programm (2014-2020)

Das neue ERASMUS+ Programm 2014-2020

Nach dem Europäischen Parlament hat nun Anfang Dezember auch der Rat der EU seine Zustimmung zu Erasmus+ gegeben. Am 12.12.2013 ist daraufhin der Beschluss, die erste Ausschreibung, der Programme Guide (nur in Englisch) und der Entwurf der Antragsformulare zu Erasmus+ auf der EU-Kommissions-Website (hier abrufbar) veröffentlicht worden. Als Antragstermine für das erste Hochschuljahr 2014/15 in der neuen Programmgeneration wurden der 17. März 2014 (Mobilität) und der 30. April 2014 (Kooperations- und Partnerschaftsprojekte) festgelegt. Die voraussichtliche Mittelausstattung für Erasmus+ bis Ende der Programmlaufzeit beträgt 14,7 Milliarden Euro. Der Bildungsetat der EU steigt damit um etwa 40 Prozent. Zur Vorbereitung auf das neue Programm hat der DAAD gemeinsam mit den anderen deutschen Agenturen (NA-BIBB für Berufs- und Erwachsenenbildung, NA-PAD für Schulbildung und NA-Jugend für Europa für den Jugendbereich) insgesamt fünf regionale Informationsveranstaltungen durchgeführt. Um die Ziele von Europa 2020 zu erreichen, hat die Kommission eine neue Agenda für die Modernisierung von Europas Hochschulsystemen veröffentlicht.

Weiter Informationen zum ERASMUS+ Programm:

www.eu.daad.de

ERASMUS

Das Hochschulprogramm ERASMUS, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und Hochschulpersonal in Europa. Bisher haben rund 2 Millionen Studierende und fast 200.000 Dozenten mit diesem Programm einen Auslandsaufenthalt durchgeführt.

Programmländer:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern.

Programmländer außerhalb der EU:

Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei.

Die ERASMUS Universitätscharta (EUC) wird von der EU-Kommission vergeben. Sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilname am ERASMUS-Programm erfüllt.

Die FH Wedel hat die ERASMUS Charta für die Hochschulbdilung von 2014 -2020 von der Europäischen Kommission verliehen bekommen.

Förderbedingungen

Studierende, Lehrende oder Mitarbeiter müssen Staatsangehörige eines der ERASMUS-Teilnahmeländer sein um am Programm teilnehmen zu können. Studierende aus Nicht-EU-Ländern können am ERASMUS-Programm teilnehmen, sofern sie regulär an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind und ihr gesamtes Studium dort absolvieren. Lehrende und sonstige Mitarbeiter müssen an einer deutschen Hochschule tätig sein, um am Programm teilnehmen zu können.

Die ERASMUS+ Förderung

Informationen zum neuen Erasmus+ Programm und der Fördermöglichkeiten hier