Seminare unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Iwanowski
Die von mir angebotenen Seminare lassen sich als Studienleistungen für das Informatik-Seminar bzw. das Seminar für multimediale Anwendungen aller Bachelor- und Diplomstudiengänge der Informatik anrechnen.
Die für das jeweils folgende Semester explizit ausgeschriebenen Themen (SS: ab Dezember, WS: ab Juni) werden nach den im Folgenden aufgeführten Vergabekriterien vergeben.
Einige der jeweils ausgeschriebenen Themen könnten auch für den Masterstudiengang Informatik geeignet sein (Rücksprache empfohlen). Masterstudenten halten in der Regel einen Vortrag, der sie auf das Gebiet der Masterarbeit vorbereitet. Daher muss deren Vortrag thematisch nicht eines der ausgeschriebenen Themen sein, sondern es können von Masterstudenten zusätzliche individuelle Themen mit mir jederzeit für das kommende Semester vereinbart werden. Diese individuell vereinbarten Themen werden direkt vergeben und unterliegen nicht den Vergaberegeln.
Im Ausnahmefall haben auch Bachelorstudenten die Möglichkeit, mit mir individuelle Themen zu vereinbaren. Diese müssen aber in meinem besonderen Interesse sein. Im Regelfall sollen Bachelorstudenten ein Thema aus meiner Liste wählen.
Hinweis: Teilnahmewillige müssen sich zu einem bestimmten Termin (in der Regel Anfang Dezember bzw. Anfang Juni) on-line zentral für eine Seminarteilnahme anmelden. Diese gilt für alle Seminare bei allen Dozenten. Hierbei ist nur der Seminartyp (z.B. Informatik-Seminar) zu spezifizieren. Die Anmeldung verpflichtet noch nicht zur tatsächlichen Übernahme eines Themas. Nicht angemeldete Studierende bekommen bei mir nur einen Vortrag, wenn noch einer frei bleibt, d.h. sie werden mit geringster Priorität behandelt.
Die unten aufgeführten Hinweise für den zu leistenden Aufwand sowie die Vergaberegeln gelten für jedes Semester.
Aktuell
Das neue Seminar Anwendungen und Originalarbeiten der Algorithmik ist für das kommende Semester (WS 2010/2011) ausgeschrieben worden. Es sind noch fast alle Themen zu vergeben: Bitte melden Sie sich per e-mail für ein Thema an.
Erwarteter Aufwand für die Teilnehmer
Um gleich einem häufig angetroffenen Missverständnis vorzubeugen: Sie schreiben für das Seminar nicht eine Seminararbeit und stellen diese in einem Vortrag vor, sondern Sie halten einen Seminarvortrag und geben dazu eine Ausarbeitung ab, die das Mitschreiben entbehrlich macht und den Teilnehmern helfen soll, sich an Ihren Vortrag zu erinnern. Diese Reihenfolge wird sich auch im Schwerpunkt der Benotung widerspiegeln (s.u.).
Ein guter Vortrag muss vor allem zwei Kriterien erfüllen: Die Zuhörer sollten am Ende mehr wissen als am Anfang, und sie sollten zumindest eine Vorahnung davon bekommen haben, was sie mit diesem Wissen anfangen können. Außerdem wäre es noch wünschenswert, dass die Zuhörer Interesse am Vortragsthema gefunden haben. Dieses sind im Wesentlichen dieselben Ansprüche, die ein Studierender an eine Vorlesung stellen sollte.
Die Ausarbeitung soll eine Zusammenfassung Ihres Vortrags sein und nur auf die wesentlichen Punkte eingehen. In der Regel hat eine gute Ausarbeitung zwischen 10 und 20 Seiten, je nach Themenumfang und Schriftgröße. Die Ausarbeitung soll im Aufbau einer Studienabschlussarbeit ähneln (nur eben alles viel kürzer). Insbesondere ist am Ende ein Literaturverzeichnis anzuhängen.
Es ist durchaus zugelassen, dass Sie anstelle der angegebenen Bücher ganz andere Quellen benutzen: Eigenständigkeit geht immer positiv in die Bewertung ein.
Jeder Seminarvortrag soll das ausgewählte Thema in maximal 60 Minuten vorstellen. Weitere 15 Minuten werden als Diskussionszeit offen gehalten. Es wird erwartet, dass der Referent /die Referentin einen Überblick über die wesentlichen Aspekte des Themas gibt und alle durch mindestens ein Beispiel demonstriert (möglichst eigenständig). Beweise sind nur sinnvoll, wenn sie das grundlegende Verständnis fördern. Die Auswahl der wesentlichen Themenaspekte (und damit das Weglassen der unwesentlichen Aspekte) ist Teil der Referentenaufgabe und wird in die Bewertung mit einbezogen. Hierfür zählt in erster Linie die Begründung für die Auswahl.
Die Ausarbeitung ist im pdf-Format abzugeben, ausnahmsweise auch in Word.
Für den Vortrag selbst kann jedes Medium eingesetzt werden (auch die Tafel). Sollte hierfür eine gesonderte elektronisch angefertigte Präsentation eingesetzt werden, so ist diese ebenfalls abzugeben (ppt, falls vorhanden, sonst pdf, auf keinen Fall pptx oder andere Formate).
Die Ausarbeitung und gegebenenfalls der Vortrag werden auf meiner Webseite für die Allgemeinheit veröffentlicht. Mit der Annahme eines Seminarvortrags erklären Sie Ihr Einverständnis dazu. Achten Sie bitte selbst darauf, dass die zur Veröffentlichung eingereichten Unterlagen keine persönlichen Daten enthalten, die Sie nicht ins Internet stellen wollen. Aus diesem Grund darf auch meine e-mail-Adresse nicht erwähnt werden.
Für die Benotung wird der Vortrag selbst, die eingesetzten Medienunterlagen, die Qualität und Selbständigkeit der Ausarbeitung sowie das erkennbare Fachwissen des Referenten / der Referentin und die Fokussierung auf die richtigen Fachinhalte zugrunde gelegt. Der Vortrag erhält ein größeres Gewicht als die Ausarbeitung. Im Einzelnen wird die Seminarleistung nach folgenden Kriterien benotet:
Vortrag (40 %): Vortragsdarbietung (30%) Eingesetzte Medien / Vortragsunterlagen (10%)
Ausarbeitung (30 %): Lehrwert und Sorgfältigkeit (20%) Eigenständigkeit (10%)
Allgemein (30%): Nähe zum Themenschwerpunkt (15%) Fachliches Verständnis des Referenten /der Referentin (15%)
Die Teilnote für die Vortragsdarbietung wird eine Woche nach dem Vortrag mitgeteilt. Zu diesem Zeitpunkt ist auch die Ausarbeitung abzugeben. Die Endnote wird erst in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des Semesters festgelegt.
Das Seminar gilt nur dann als bestanden, wenn alle anderen Vorträge besucht wurden. Über begründete Ausnahmen entscheidet der Dozent.
Zusätzlich zu den jeweils ausgeschriebenen Vorträgen könnten noch individuell vereinbarte Vorträge hinzukommen, für die dann ebenfalls Präsenzpflicht gilt.
Regeln für die Vergabe
Wenn im jeweiligen Seminar nicht anders vermerkt, dann richten sich die angebotenen Themen an alle Studierenden der Bachelor- und Diplomstudiengänge mit Informatikausrichtung, einige auch an Masterstudenten (Rücksprache empfohlen).
Wenn sich mehrere Teilnehmer für dasselbe Thema melden, gilt folgende Priorisierung:
Alle Diplomstudiengänge und Bachelorstudiengänge erhalten die gleiche Priorität.
Innerhalb der Diplomstudiengänge und Bachelorstudiengänge gibt es eine Priorisierung nach Studienfortschritt:
Zur Seminarteilnahme im jeweiligen Semester nicht angemeldete Studierende werden grundsätzlich zuletzt berücksichtigt.
Diplomstudierende ohne Vordiplom werden grundsätzlich zuletzt berücksichtigt.
Ansonsten wird der prozentuale Studienfortschritt berücksichtigt:
Hierbei werden Bachelor- und Diplomstudenten gleichwertig berücksichtigt.
Achten Sie darauf, dass das Prüfungsamt zum Zeitpunkt der Anmeldung alle abgelegten Prüfungen eingetragen hat! Die aus der Datenbank generierte Liste ist maßgeblich. In Härtefällen erkundigen Sie sich rechtzeitig vor dem Vergabetermin nach Ihrem aktuellen Stand und sorgen Sie dafür, dass mir eine Aktualisierung rechtzeitig durch das Prüfungsamt bestätigt wird.
Ich rate davon ab, sich für ein Thema zu entscheiden, wenn Sie sich nicht vorher informiert haben, worum es bei diesem Thema geht und was Ihr Aufwand sein könnte.
Wenn Ihnen kein übrig gebliebenes Thema zusagt, suchen Sie sich lieber ein anderes Seminar oder warten Sie ein Semester.
Bei großem Andrang (wesentlich mehr Teilnahmeinteressierte als zu vergebende Vorträge) werden zum Zwecke der Verfahrensbeschleunigung die Teilnehmer in der oben festgelegten Reihenfolge gefragt, welches Thema sie halten wollen.
Ich empfehle daher, dass sich Teilnahmeinteressierte im vorab eine von ihnen bevorzugte Reihenfolge aller Themen überlegen, damit sie sich bei Aufruf schnell und sicher für das für sie interessanteste Thema unter den noch verbleibenden entscheiden können.