Systemanalyse

Systemanalyse hat die Untersuchung von realen oder abstrakten Systemen zum Gegenstand. Sie strebt eine verständliche Darstellung der Systemeigenschaften an, die für die jeweilige Fragestellung relevant sind. Im Rahmen der Vorlesung wird die Systemanalyse in bezug auf die Analyse von Informations- und Kommunikationssystemen in Unternehmen behandelt.

Systemanalyse ist für die Software-Entwicklung unverzichtbar: Bevor programmiert wird, muss das Problem, das Gegenstand des zukünftigen oder bereits existierenden Programms ist, verstanden werden. Dies ist die Basis für eine erfolgreiche Software-Entwicklung. 

In der Vorlesung werden eingangs einige Grundbegriffe und Basistechniken zur Erfassung und Darstellung von Systemen behandelt (Systemaufnahme). Den Hauptteil der Vorlesung bildet dann Vorstellung von vier Ansätzen zur Modellierung von Systemen:

  • Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)
  • Business Process Model and Notation (BPMN)
  • Strukturierte Analyse, essenzielle Modellierung
  • Objektorientierte Analyse

Für diese Modellierungsansätze wird jeweils die generelle Zielrichtung des Modellierungsansatzes, die (grafische) Notation und die Vorgehensweise bei der Modellierung von Systemen vorgestellt.