Programmstrukturen 1

Die Vorlesung gibt eine Einführung in die Grundkonzepte der praktischen Programmierung. Typische Bestandteile von Programmiersprachen werden vorgestellt und ihre angemessene Nutzung erläutert. Dies erfolgt weitgehend anhand der Programmiersprache Pascal. Diese Sprache ist für den Einstieg in die Programmierung besonders geeignet. Das Erlernen von Pascal dient jedoch primär dem Ziel, Konzepte der Programmierung und der Programmiersprachen kennenzulernen, wie sie auch in anderen Sprachen zu finden sind.

Die Entwicklung und Darstellung von Algorithmen als Basis für jegliche Programme bilden den Ausgangspunkt der Vorlesungsinhalte. Auf dieser Basis werden die verschiedenen Datentypen, Variablen und Anweisungsarten der Sprache Pascal als Bausteine der Programme schrittweise vorgestellt. Dabei werden auch typische Fehler und Mängel diskutiert, die im Zusammenhang mit den jeweiligen Programmbestandteilen auftreten können. So spielen auch in dieser einführenden Veranstaltung Aspekte der Software-Qualität eine Rolle.

Im zweiten Teil der Vorlesungsreihe werden die verschiedenen Möglichkeiten zur Abgrenzung und Zusammenfassung von größeren Einheiten (Modulen) in den Programmen behandelt.

Zeigertypen als Grundlage für dynamische Datenstrukturen werden vorgestellt und zur Realisierung einfacher dynamischer Datenstrukturen (einfach und doppelt verkettete Listen) genutzt.

Am Ende der Vorlesungsreihe werden die Konzepte von Dateien als Möglichkeit der permanenten Speicherung von Daten vorgestellt, sowohl bezogen auf Textdateien als auch bezogen auf typisierte Dateien.

Die Veranstaltung bezieht sich konkret auf den Pascal-Dialekt Object Pascal, auch Übungen zu dieser Veranstaltung finden mit Object Pascal statt.

Die Veranstaltung ist für Studierende aller Informatik-Fachrichtungen im 1. Semester vorgesehen.

Die Vorlesung schafft die fachlichen Grundlagen zur Vorlesung Programmstrukturen 2 und , die auf diesen Grundlagen aufbaut und in die Programmiersprache Java überträgt.