Übung Controlling

Die Übung Controlling ist ein eigenständiges Modul des Studiengangs Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre

  • Verwendbarkeit des Moduls: Das Modul ergänzt die Vorlesung „Controlling“ mit praxisüblichen Fragestellungen und Beispielen.
  • ECTS des Moduls: 5
    • Arbeitsaufwand Präsenzstudium: 20 Stunden
    • Eigenstudium: 130 Stunden
  • Voraussetzungen:
    • Beherrschen der Grundlagen aus „Rechnungswesen 1“ und
    • „Investition und Finanzierung“.
  • Häufigkeit:  jährlich im Sommersemester
  • Die Anmeldung ist verbindliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung.
  • Einführung: Die Einführungsveranstaltung ist ein Pflichttermin.
  • Übungsumfang: Die Übung umfasst 4 Aufgaben, die unter Betreuung in der Veranstaltung sowie eigenständig zwischen den Veranstaltungen zu bearbeiten sind.
  • Übungsablauf: Die Einführung in die Veranstaltung und die Einführungen zu den einzelnen Aufgaben finden jeweils im Hörsaal statt (Änderungen möglich!). Darüber hinaus wird zu jeder Aufgabe mindestens ein Betreuungstermin im Rechenzentrum angeboten, an dem freiwillig teilgenommen werden kann. Pflichttermine im Rechenzentrum sind nicht vorgesehen.  
  • Gruppenarbeit: Die Aufgaben werden regelmäßig in 3er-Gruppen (oder kleiner) bearbeitet.  
  • Auslandssemester/Praktikum: Wurde erfolglos an der Veranstaltung teilgenommen, so ist in späteren Semestern eine Teilnahme in Abwesenheit aus wichtigem Grund (z.B. Auslandssemester oder Praktikum) möglich, soweit der entsprechende Abwesenheitsgrund studienbedingt und nachgewiesen ist. Bei Teilnahme in Abwesenheit sind die Leistungen zwingend in Einzelarbeit statt in Gruppenarbeit zu erbringen, soweit im Vorwege (d.h. bis spätestens zur Einführungsveranstaltung) keine geeigneten Gründe für eine Gruppenarbeit angeführt und akzeptiert werden. Als geeigneter Grund kann insbesondere ein nachgewiesener gemeinsamer und zeitgleicher Aufenthalt an derselben ausländischen Hochschule gelten.  
  • Anwesenheitspflicht: Bei der Einführungsveranstaltung gilt Anwesenheitspflicht für alle, bei den einzelnen Aufgabeneinführungen muss jeweils von jeder Gruppe mindestens ein Gruppenmitglied anwesend sein. Bei Krankheit ist unverzüglich ein ärztliches Attest vorzulegen; im Falle der Abnahmegespräche wird ein Einzelgespräch mit dem Betroffenen zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt. Fehlt ein Teilnehmer ohne Nachweis eines hinreichenden Grundes (Krankheit oder ein im Vorwege angekündigter und akzeptierter Grund) bei der Einführung, so gilt die Veranstaltung als nicht teilgenommen, d.h. eine Teilnahme in diesem Semester ist nicht mehr möglich. Fehlt ein Teilnehmer unentschuldigt bei seiner mündlichen Abnahme, so gilt die Veranstaltung als nicht bestanden. Fehlt eine Gruppe (d.h. kein einziges Mitglied vertreten) unentschuldigt bei einer Aufgabeneinführung, gilt die Veranstaltung für die gesamte Gruppe als nicht bestanden. Die Teilnahme an den Betreuungsterminen im Rechenzentrum ist freiwillig.  
  • Bewertung:Jede Übungsaufgabe wird aufgrund eines Bewertungsschemas beurteilt, wobei sämtliche Bestandteile des Abgabeumfangs der Aufgabe berücksichtigt werden. Aus den Bewertungen der Einzelaufgaben wird ein Durchschnitt als Gesamtbewertung des schriftlichen Teils gebildet, wobei die Aufgaben mit verschiedenen Gewichten in die Gesamtbewertung eingehen können. Es sind keine Bewertungserhöhungen durch Nachbesserungen möglich. Eine verspätet abgegebene Aufgabe wird mit 0% der möglichen Punkte bewertet, soweit keine wichtigen Gründe nachgewiesen werden können, die außerhalb des Verschuldens der entsprechenden Gruppe liegen. Im Falle einer Abgabe per E-Mail gelten die im E-Mail-Header dokumentierten Zeiten nach billigem Ermessen als Maßstab. Gilt eine Fristverfehlung als entschuldigt (z.B. aufgrund von nachgewiesener Krankheit), wird gegebenenfalls eine Nachfrist gesetzt. Der Umfang einer Nachfrist darf dabei nicht mit Beeinträchtigungen des allgemeinen Veranstaltungsablaufs oder der Chancengleichheit verbunden sein. Kann unter Beachtung dieses Grundsatzes keine angemessene Nachfrist gewährt werden, so gilt die Veranstaltung als nicht teilgenommen. Um eine rechtzeitige Abgabe sicherzustellen, können Dateien auch z.B. per USB-Stick abgegeben werden. Unterschreitet die Bewertung einer Aufgabe 40% der möglichen Punkte, so geht diese Aufgabe tatsächlich mit 0% in die Gesamtbewertung ein. Wird eine Aufgabe aufgrund verspäteter Abgabe oder Unterschreitung der Mindestleistung von 40% nicht gewertet, so kann trotzdem weiter an der Übung teilgenommen werden, um die entgangenen Punkte durch besonders gute Leistungen bei anderen Aufgaben wieder wettzumachen.   Mindestanforderung: Zum Bestehen der Übung (unabhängig davon, ob in benoteter oder unbenoteter Form) muss über alle Aufgaben hinweg ein gewichteter Durchschnitt von mindestens 70% der möglichen Punkte erzielt und die mündliche Prüfung bestanden werden.   Benotung: Im Rahmen der Studienordnung 14.0 wird die Übung Controlling benotet. Nicht bestanden: Wird im Rahmen der schriftlichen Aufgaben ein Bewertungsdurchschnitt von weniger als 70% oder in der mündlichen Prüfung eine Bewertung von weniger als 50% erreicht, so gilt die Veranstaltung als nicht bestanden und wird mit einer 5.0 benotet. Bestanden: Wird im Rahmen der schriftlichen Aufgaben ein Bewertungsdurchschnitt von mindestens 70% und in der mündlichen Prüfung eine Bewertung von mindestens 50% erreicht, so gilt die Veranstaltung als bestanden. Die Gesamtnote ergibt sich dann aus der Benotung der mündlichen Prüfung. Auf diese Note wird ein Notenbonus ausgehend von der Durchschnittsbewertung des schriftlichen Teils angewendet (70% bis inkl. 76% kein Bonus, 76% bis inkl. 82% +1/3 Note, 82% bis inkl. 88% +2/3 Note, 88% bis inkl. 100% +1 Note).   Mündliche Prüfung (Abnahmegespräch) Gegenstand: Das Abnahmegespräch wird teilnehmerindividuell durchgeführt und deckt inhaltlich alle 4 Aufgaben des Semesters ab. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die in der Übung angewandten Inhalte sowie damit verwandte Inhalte der Vorlesung Controlling. Zulassung: Zum Abnahmegespräch wird ausschließlich zugelassen, wer den schriftlichen Teil der Übung erfolgreich bearbeitet hat (d.h. mit einer durchschnittlichen Mindestbewertung von mindestens 70%). Wird die erforderliche Mindestbewertung des schriftlichen Teils verfehlt, gilt die Übung unmittelbar und ohne Abnahmegespräch als nicht bestanden. Es ist automatisch jeder zum Abnahmegespräch angemeldet, der zur Übung angemeldet ist und die Aufgaben erfolgreich bearbeitet hat. Mindestanforderung: Die Bewertung des Abnahmegesprächs darf 50% nicht unterschreiten. D.h. erweist sich ein Kandidat als unvorbereitet und/oder nicht ausreichend fachkundig in den Inhalten der Veranstaltung, so gilt die Übung als nicht bestanden. Ebenso gilt die Übung als nicht bestanden, wenn ein Teilnehmer sein Abnahmegespräch nicht antritt. Wiederholung: Ein nicht bestandenes Abnahmegespräch kann einmalig im Semester der Teilnahme wiederholt werden, sofern der Teilnehmer im ersten Versuch angetreten ist. Eine Wiederholung in einem späteren Semester ist nicht möglich. Zur Wiederholung des Abnahmegesprächs sind automatisch (und ausschließlich) diejenigen Teilnehmer angemeldet, die den ersten Prüfungsversuch angetreten und nicht bestanden haben. Wird die Wiederholung des Abnahmegesprächs nicht angetreten oder nicht bestanden, ist die gesamte Übung nicht bestanden. Krankheit: Kann ein Teilnehmer ein Abnahmegespräch (Erst- oder Zweitversuch) aufgrund von Krankheit nicht antreten, so ist die Krankheit unverzüglich nachzuweisen. Im Falle nachgewiesener Krankheit wird ein zeitnaher Ersatztermin im gleichen Semester festgelegt. Keine semesterübergreifenden Teilleistungen: Alle Teilleistungen der Veranstaltung müssen innerhalb desselben Semesters abgelegt werden, d.h. es ist insbesondere nicht möglich, in einem Semester den schriftlichen Teil zu bearbeiten und in einem anderen (früheren oder späteren) Semester das Abnahmegespräch anzutreten. Eine Ausnahme hiervon wird gemacht, wenn der Teilnehmer ein Abnahmegespräch aufgrund von nachgewiesener Krankheit nicht wahrnehmen konnte und aus organisatorischen Gründen kein Ersatztermin im gleichen Semester angeboten werden kann. In diesem Fall wird ein Ersatztermin zum organisatorisch frühestmöglichen Zeitpunkt im Folgesemester festgelegt. Ist der Teilnehmer auch im Folgesemester durchgehend krankheitsbedingt an der Prüfung gehindert, so gilt die Veranstaltung als nicht teilgenommen. Gilt die Übung nicht bestanden oder nicht teilgenommen, so muss sie stets vollumfänglich und unbeachtlich etwaig erfüllter Teilleistungen in einem späteren Semester wiederholt werden.