Forschungsschwerpunkt funktionale Programmierung und verteiltes Rechnen

Fachlicher Hintergrund

Die Entwicklung von Software mit Hilfe funktionaler Programmiersprachen hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Insbesondere das Arbeiten mit einer stark getypten funktionalen Sprache unterstützt wesentlich die Entwicklung von zuverlässiger und korrekter Software. Auch die korrekte und wirksame Verteilung von Berechnungen auf mehrere Prozessoren wird durch dieses Programmierparadigma unterstützt.

Aus diesem Grund wird an der FH Wedel seit mehreren Jahren die funktionale Sprache Haskell in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten eingesetzt.

 

Genereller Untersuchungsgegenstand

Ziel der Projekte in diesem Forschungsbereich ist die Untersuchung, ob und wie sich die funktionalen Sprachen für die effektive und effiziente Lösung von komplexen Problemstellungen eignet. Weiter wird untersucht, welchen Einfluss diese Art der Software-Entwicklung sowohl auf die Produktivität bei der Software-Erstellung hat, als auch die Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit und die Performanz der entwickelten Systeme.

Zwei Anwendungen stehen im Mittelpunkt dieser Aktivitäten, einmal die Verarbeitung von XML und HTML mit der Haskell XML Toolbox, zum anderen das Holumbus Projekt. In diesem Projekt wird ein Rahmenwerk zur schnellen Entwicklung von Spezialsuchmaschinen entwickelt.

Beauftragter für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer

Prof. Dr. Dennis Säring
Ombudsmann

Tel.: +49 4103 8048-43
E-Mail: dsg@fh-wedel.de

Informationen:

Ordnung "Gute wissenschaftliche Praxis"